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Hilfe ich kann nicht mehr

22. Oktober 2008 um 10:28 Letzte Antwort: 14. Juli 2009 um 11:25

Hallo,

mein Sohn ist 4 Monate alt und ich fühle mich total überfordert! Er schläft zwar durch (von 19:00 -07:00) also müsste ich ja eigentlich ausgeschalafen sein, aber nichts da! Ich bin nur noch kaputt, überfordert, übermüdet, genervt, schlecht gelaunt und traurig!!! Ich habe so schlechte Gedanken gegenüber meinem Sohn ich wünsche mir mein altes Leben wieder. Ich hasse mein Leben!!!!

Man was soll ich nur tun! Ich habe andauernd Panikattacken, mein Mann musste schon ein paar mal zu Hause bleiben und hat schon Ärger mit seinem Chef! Im Moment bin ich wieder zu meiner Mama gezogen für die Woche, weil ich zu Hause alleine nicht mehr klarkomme! Mein Sohn weint am TAG aber auch 4-5 Stunden und ich halte das einfach nicht mehr aus! Ich will nicht meh...

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22. Oktober 2008 um 14:17

Hallo!
hallo !

ich kann dir nur raten : geh zum neurolgen, dem kannst du alles erzählen (da gibt es kein tabu thema), er wird dir helfen und dir erklären warum du so schlechte gedanken deinem sohn gegenüber hast,->deine panikattacken sind damit verbunden.

spring über deinen schatten und geh hin, sonst werden deine panikattacken schlimmer und es bildet sich ein teufelskreis.

boxe mich selbst grade aus einer wochenbettdepression mit medis. und hatte auch panikattacken, war überfordert mit meinem sohn und hatte negative gedanken ihm gegenüber usw. es hat lange gedauert bis ich hin bin (hatte mich geschämt)
und jetzt bin ich so froh es gemacht zu haben.

laß dir helfen!!!
dir wird es wieder gut gehen und du wirst dein leben nicht mehr hassen.

nur warte nicht so lange, sonst zieht dich das ganze immer mehr runter.

drücke dich!

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23. Oktober 2008 um 13:13

Nicht aufgeben
Also das hört sich schon sehr schwer an was Du da durch machst. Aer eins sei dir gesagt Du bist da nicht allein, auch wenn man immer wieder vom babyglück hört und liest, die Realität sieht da gaz anders aus und der Übergang vom Paar zum Elternsein, macht vielen Probleme.

Was vermisst Du den knokret an deinem alten Leben?

Also folgende Tipps würde ich Dir in deiner ituation geben.

Zunächst versuch rauszufinden was Dich konkret an deiner neuen Situation it dem Baby belastet? Was davon hattest Du so nicht erwartet?

Dann versuche auch deine Gefühle deinem Mann mitzuteilen, dann kann er Dich besser verstehen und auch unterstützen. Unbedingt hilfreich bei Postnataler Depression ist auch 2x15 min. Massage täglich von Deinem Mann am besten (hört sich zwar doof an, aber wird Dir garantiert helfen Dich besser zu fühlen, hat nachweislich antidepressive Wirkung, was ja auch ncht schwer zu glauben ist oder

Paralell dazu kannst Du zu Elternsprechstunden oder ähnlichen Beratungsangeboten für Ersteltern in Deiner nähe gehen (wo wohnst Du denn, dann kann ich Dir vielleicht etwas empfehlen oder eine anlaufstelle nenner).

Ansonsten kannst Du auch zu einem Psychotherapeuten (am besten Kognitiven verhaltestherapeut, gehen (die sind dafür ausgebldet und besser geeigent als Neurologen!).

Wegen Medikamenten wird es vermutlich schwer sein, wenn Du noch stillst geht das gar nicht!

Ich hoffe die Tipps können dir etwas weiterhelfen.

LG

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23. Oktober 2008 um 16:39
In Antwort auf isabel_12701292

Hallo!
hallo !

ich kann dir nur raten : geh zum neurolgen, dem kannst du alles erzählen (da gibt es kein tabu thema), er wird dir helfen und dir erklären warum du so schlechte gedanken deinem sohn gegenüber hast,->deine panikattacken sind damit verbunden.

spring über deinen schatten und geh hin, sonst werden deine panikattacken schlimmer und es bildet sich ein teufelskreis.

boxe mich selbst grade aus einer wochenbettdepression mit medis. und hatte auch panikattacken, war überfordert mit meinem sohn und hatte negative gedanken ihm gegenüber usw. es hat lange gedauert bis ich hin bin (hatte mich geschämt)
und jetzt bin ich so froh es gemacht zu haben.

laß dir helfen!!!
dir wird es wieder gut gehen und du wirst dein leben nicht mehr hassen.

nur warte nicht so lange, sonst zieht dich das ganze immer mehr runter.

drücke dich!

Vielen Dank
Ich glaube auch das ich zum Arzt muss, es sind ja schon Kleinigkeiten die mich an den Rand der Verzweiflung bringen. Ein kleines Beispiel: Weil ich im Moment ja nicht so gut drauf bin, bin ich öfter bei meinen Eltern (wohnen 150km von uns entfernt) und bleibe denn da immer so ne Woche und fahre dann wieder ne Woche nach Hause! Sonst hätte ich das schon alles nicht mehr auf die Reihe bekommen, denn mein Mann kann ja auch nicht ständig zu Hause bleiben! (Vermisse meinen Mann sehr, der ist nämlich der einzige der mich versteht, oder es zumindestens versucht)!!! An Tagen wo mein Sohn gute Laune hat, kann ich mich grad noch immer so zusammen reißen und ich kriege den Alltag gut gebacken (was sehr selten vorkommt). Aber an Tagen wo es schlecht läuft, schaffe ich fast garnichts. Ich versorge ihn, ich spiele mit ihm und rede mit ihm. Aber das alles irgendwie ohne Freude und Liebe!!! Heute ist ein gutes Beispiel: Er hat geschlafen bis halb 8 und dann bin ich mit ihm aufgestanden, habe ihn gefüttert (mit der Flasche - stille nicht), was jedesmal eine Qual ist, weil er wie ein verrückter mit seinem Kopf hin und herrudert! Als wir fertig waren, hat er alleine auf seiner Spieldecke gespielt. Als dann nachher Zeit zum Mittagsschalf war, hat er das auch einiger Maßen getan. Aber dann nach dem Mittagsschlaf ging es wieder los. Er fing an zuschreien wie am Spieß, ich halte das immer so 1 Std. aus und dann versagen mir die Nerven. Ich musste ihn auf seine Spieldecke legen und weinen lassen. Ich bin in ein anderes Zimmer gegangen und habe wieder bitterlich geweint (fühle mich dann immer wie eine Versagerin). Meine Mama hat sich natürlich liebevoll um meinen Sohn gekümmert, ihn angezogen und ist nun mit ihm spazieren. Ich habe mich jetzt hier vor dem Rechner gesetzt und versuche abzuschalten. Ich habe dann meinen Mann angerufen und ihm von der Situation erzählt, ich hatte auch das Gefühl das meine Mama jetzt wieder denkt, man bekommt die das nicht gebacken. Mein Mann sagt, dass ist blödsinn, die würde sowas nicht denken. Aber ich komme von diesem Gedanken einfach nicht los.

Das schlimme ist, ich freue mich schon wieder darauf wenn mein Kind im Bett liegt und schläft, weil es mir dann ein wenig besser geht. Ich bin eine Rabenmutter! Ich könnte den ganzen Tag nur weinen! Ich habe das Gefühl keiner versteht mich.

Ich glaube ich brauche wirklich Hilfe!!!

Ach ja, ich komme aus Hamburg.

Nochmal eine Frage: Wie muss ich das machen, gehe ich dann zu meiner Frauenärztin oder zu meinem Hausarzt und sage dem das es mir nicht gut geht? Oder wie soll ich das machen.???

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23. Oktober 2008 um 16:48
In Antwort auf barbie_12122362

Vielen Dank
Ich glaube auch das ich zum Arzt muss, es sind ja schon Kleinigkeiten die mich an den Rand der Verzweiflung bringen. Ein kleines Beispiel: Weil ich im Moment ja nicht so gut drauf bin, bin ich öfter bei meinen Eltern (wohnen 150km von uns entfernt) und bleibe denn da immer so ne Woche und fahre dann wieder ne Woche nach Hause! Sonst hätte ich das schon alles nicht mehr auf die Reihe bekommen, denn mein Mann kann ja auch nicht ständig zu Hause bleiben! (Vermisse meinen Mann sehr, der ist nämlich der einzige der mich versteht, oder es zumindestens versucht)!!! An Tagen wo mein Sohn gute Laune hat, kann ich mich grad noch immer so zusammen reißen und ich kriege den Alltag gut gebacken (was sehr selten vorkommt). Aber an Tagen wo es schlecht läuft, schaffe ich fast garnichts. Ich versorge ihn, ich spiele mit ihm und rede mit ihm. Aber das alles irgendwie ohne Freude und Liebe!!! Heute ist ein gutes Beispiel: Er hat geschlafen bis halb 8 und dann bin ich mit ihm aufgestanden, habe ihn gefüttert (mit der Flasche - stille nicht), was jedesmal eine Qual ist, weil er wie ein verrückter mit seinem Kopf hin und herrudert! Als wir fertig waren, hat er alleine auf seiner Spieldecke gespielt. Als dann nachher Zeit zum Mittagsschalf war, hat er das auch einiger Maßen getan. Aber dann nach dem Mittagsschlaf ging es wieder los. Er fing an zuschreien wie am Spieß, ich halte das immer so 1 Std. aus und dann versagen mir die Nerven. Ich musste ihn auf seine Spieldecke legen und weinen lassen. Ich bin in ein anderes Zimmer gegangen und habe wieder bitterlich geweint (fühle mich dann immer wie eine Versagerin). Meine Mama hat sich natürlich liebevoll um meinen Sohn gekümmert, ihn angezogen und ist nun mit ihm spazieren. Ich habe mich jetzt hier vor dem Rechner gesetzt und versuche abzuschalten. Ich habe dann meinen Mann angerufen und ihm von der Situation erzählt, ich hatte auch das Gefühl das meine Mama jetzt wieder denkt, man bekommt die das nicht gebacken. Mein Mann sagt, dass ist blödsinn, die würde sowas nicht denken. Aber ich komme von diesem Gedanken einfach nicht los.

Das schlimme ist, ich freue mich schon wieder darauf wenn mein Kind im Bett liegt und schläft, weil es mir dann ein wenig besser geht. Ich bin eine Rabenmutter! Ich könnte den ganzen Tag nur weinen! Ich habe das Gefühl keiner versteht mich.

Ich glaube ich brauche wirklich Hilfe!!!

Ach ja, ich komme aus Hamburg.

Nochmal eine Frage: Wie muss ich das machen, gehe ich dann zu meiner Frauenärztin oder zu meinem Hausarzt und sage dem das es mir nicht gut geht? Oder wie soll ich das machen.???


Ach ja, ist das normal das ich mich so in die Hausarbeit füchte. Sobald mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt, mache ich die Wohnung sauber, ich bin sowieso schon am Ende mit meinen Kräften. Aber ich tue alles, nur um keine Zeit mit meinem Sohn verbringen zu müssen!

Oh mann, bin ich am Ende!

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23. Oktober 2008 um 18:51
In Antwort auf barbie_12122362


Ach ja, ist das normal das ich mich so in die Hausarbeit füchte. Sobald mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt, mache ich die Wohnung sauber, ich bin sowieso schon am Ende mit meinen Kräften. Aber ich tue alles, nur um keine Zeit mit meinem Sohn verbringen zu müssen!

Oh mann, bin ich am Ende!

Keien Rabenmutter
Hallo,

mach dir keine Vorwürfe, du bist auf keinenfall eine Rabenmutter, das geht vielen Erstmüttern so und ist eine normale Sache, ein Baby ist sehr anstrengend und kostet viel Kraft, viele Mütter und Väter haben Phasen an der sie an ihre Grenze und darüber hinauskommen, das Gefühl haben unfähig zu sein und am liebsten alles hinschmeißen würden, natürlich tut es keiner, aber die Gedanken und Frustrationen haben alle.

Wenn Du einen Therapeuten aufsuchen möchtest empfehle ich Dir einen Termin beim Hausarzt zu machen der kann dir eine Überweisung zum Therapeuten geben. Pararlell kannst Du aber auch gleich Erstgespräch bei einem Therapeuten ausmachen, das Kostet nichts und dauert eh meist bis man einen Termin bekommt.

Du kannst Dich aber auch an folgende Einrichtungen in Hamburg wenden die sich spezialisiert haben auf Beratung von Ersteltern und Babys:

1.Beratungspraxis Von Anfang an
Dorotheenstr. 103
22301 Hamburg-Winterhude
Deutschland
Kontaktperson: Dagmar Brandi
Telefon: 040- 27 88 08 86

2. Ambulanz und Tagesklinik für psychisch belastete Eltern mit Babys
Martinistr. 52, Haus S 30
20246 Hamburg
Deutschland
Kontaktperson: Dr. med. Christiane Deneke
Telefon: 040 - 42803 2215

3. Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Holitzberg 139a
22417 Hamburg
Deutschland
Kontaktperson: Prof. Dr. C. J. Suess, Dipl-Psych.
Beratungsstelle "nullbisdrei"


Ich hoffe mit diesen Infos ist Dir etwas weitergeholfen.

LG,

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23. Oktober 2008 um 21:10
In Antwort auf barbie_12122362

Vielen Dank
Ich glaube auch das ich zum Arzt muss, es sind ja schon Kleinigkeiten die mich an den Rand der Verzweiflung bringen. Ein kleines Beispiel: Weil ich im Moment ja nicht so gut drauf bin, bin ich öfter bei meinen Eltern (wohnen 150km von uns entfernt) und bleibe denn da immer so ne Woche und fahre dann wieder ne Woche nach Hause! Sonst hätte ich das schon alles nicht mehr auf die Reihe bekommen, denn mein Mann kann ja auch nicht ständig zu Hause bleiben! (Vermisse meinen Mann sehr, der ist nämlich der einzige der mich versteht, oder es zumindestens versucht)!!! An Tagen wo mein Sohn gute Laune hat, kann ich mich grad noch immer so zusammen reißen und ich kriege den Alltag gut gebacken (was sehr selten vorkommt). Aber an Tagen wo es schlecht läuft, schaffe ich fast garnichts. Ich versorge ihn, ich spiele mit ihm und rede mit ihm. Aber das alles irgendwie ohne Freude und Liebe!!! Heute ist ein gutes Beispiel: Er hat geschlafen bis halb 8 und dann bin ich mit ihm aufgestanden, habe ihn gefüttert (mit der Flasche - stille nicht), was jedesmal eine Qual ist, weil er wie ein verrückter mit seinem Kopf hin und herrudert! Als wir fertig waren, hat er alleine auf seiner Spieldecke gespielt. Als dann nachher Zeit zum Mittagsschalf war, hat er das auch einiger Maßen getan. Aber dann nach dem Mittagsschlaf ging es wieder los. Er fing an zuschreien wie am Spieß, ich halte das immer so 1 Std. aus und dann versagen mir die Nerven. Ich musste ihn auf seine Spieldecke legen und weinen lassen. Ich bin in ein anderes Zimmer gegangen und habe wieder bitterlich geweint (fühle mich dann immer wie eine Versagerin). Meine Mama hat sich natürlich liebevoll um meinen Sohn gekümmert, ihn angezogen und ist nun mit ihm spazieren. Ich habe mich jetzt hier vor dem Rechner gesetzt und versuche abzuschalten. Ich habe dann meinen Mann angerufen und ihm von der Situation erzählt, ich hatte auch das Gefühl das meine Mama jetzt wieder denkt, man bekommt die das nicht gebacken. Mein Mann sagt, dass ist blödsinn, die würde sowas nicht denken. Aber ich komme von diesem Gedanken einfach nicht los.

Das schlimme ist, ich freue mich schon wieder darauf wenn mein Kind im Bett liegt und schläft, weil es mir dann ein wenig besser geht. Ich bin eine Rabenmutter! Ich könnte den ganzen Tag nur weinen! Ich habe das Gefühl keiner versteht mich.

Ich glaube ich brauche wirklich Hilfe!!!

Ach ja, ich komme aus Hamburg.

Nochmal eine Frage: Wie muss ich das machen, gehe ich dann zu meiner Frauenärztin oder zu meinem Hausarzt und sage dem das es mir nicht gut geht? Oder wie soll ich das machen.???

Hi
hab dir eine privat nachricht geschrieben!

und bitte egal wie schwer es dir fällt :steiger dich nicht rein, dass du keine gute mutter bist.
das stimmt nicht!

es gibt halt mütter die bekommen eine wochenbettdepri(oder babyblues oder wochenbett-verstimmungen) und es gibt welche die haben keine , aber die stehen manchmal auch unter vollem baby-stress und sind ab und zu genervt.

(aber keiner will es zeigen, es ist immer noch ein tabu-thema in unserer gesellschaft)(in jedem schwangerschafts-und wochenbettbuch, werbung von babynahrung usw....alle mütter sind perfekt geschminkt strahlen ihr kleines an und sind die vorzeigemütter des jahres....deshalb wird man ja selbst total unter druck gesetzt.)

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27. Oktober 2008 um 10:01
In Antwort auf cory_12905650

Keien Rabenmutter
Hallo,

mach dir keine Vorwürfe, du bist auf keinenfall eine Rabenmutter, das geht vielen Erstmüttern so und ist eine normale Sache, ein Baby ist sehr anstrengend und kostet viel Kraft, viele Mütter und Väter haben Phasen an der sie an ihre Grenze und darüber hinauskommen, das Gefühl haben unfähig zu sein und am liebsten alles hinschmeißen würden, natürlich tut es keiner, aber die Gedanken und Frustrationen haben alle.

Wenn Du einen Therapeuten aufsuchen möchtest empfehle ich Dir einen Termin beim Hausarzt zu machen der kann dir eine Überweisung zum Therapeuten geben. Pararlell kannst Du aber auch gleich Erstgespräch bei einem Therapeuten ausmachen, das Kostet nichts und dauert eh meist bis man einen Termin bekommt.

Du kannst Dich aber auch an folgende Einrichtungen in Hamburg wenden die sich spezialisiert haben auf Beratung von Ersteltern und Babys:

1.Beratungspraxis Von Anfang an
Dorotheenstr. 103
22301 Hamburg-Winterhude
Deutschland
Kontaktperson: Dagmar Brandi
Telefon: 040- 27 88 08 86

2. Ambulanz und Tagesklinik für psychisch belastete Eltern mit Babys
Martinistr. 52, Haus S 30
20246 Hamburg
Deutschland
Kontaktperson: Dr. med. Christiane Deneke
Telefon: 040 - 42803 2215

3. Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Holitzberg 139a
22417 Hamburg
Deutschland
Kontaktperson: Prof. Dr. C. J. Suess, Dipl-Psych.
Beratungsstelle "nullbisdrei"


Ich hoffe mit diesen Infos ist Dir etwas weitergeholfen.

LG,

Heute hole ich mir Hilfe
Ich werde heute Nachmittag mal zu meinem Hausarzt gehen und mir helfen lassen. Ich habe auch schon meine Hebamme angerufen und gefragt ob sie einen guten Arzt kennt, zu dem ich gehen könnte! Mal sehen vielleicht hilft es ja!

Aber irgendwie komme ich mir heute blöd vor. Ich habe seit 2 1/2 Tagen keinen Anfall mehr bekommen und mir geht es auch ganz gut! Ich habe heute schon überlegt ob ich überhaupt Hilfe brache! Ist das normal? Es gibt Tage an denen es mir total schlecht geht aber es gibt auch Tage da ist alles in Ordnung, ich bin ein wenig verwirrt!!!

Liebe Grüße

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27. Oktober 2008 um 10:15
In Antwort auf barbie_12122362

Heute hole ich mir Hilfe
Ich werde heute Nachmittag mal zu meinem Hausarzt gehen und mir helfen lassen. Ich habe auch schon meine Hebamme angerufen und gefragt ob sie einen guten Arzt kennt, zu dem ich gehen könnte! Mal sehen vielleicht hilft es ja!

Aber irgendwie komme ich mir heute blöd vor. Ich habe seit 2 1/2 Tagen keinen Anfall mehr bekommen und mir geht es auch ganz gut! Ich habe heute schon überlegt ob ich überhaupt Hilfe brache! Ist das normal? Es gibt Tage an denen es mir total schlecht geht aber es gibt auch Tage da ist alles in Ordnung, ich bin ein wenig verwirrt!!!

Liebe Grüße

Geh trotzdem mal hin!!!
das ist normal (auch in einer wochenbettdepression) das geht auf und ab.
geh mal hin, du kannst ja sagen, dass es dir momentan wieder okay geht.
aber es ist besser wenn es wieder kommt gleich einen schon ausgewählten arzt zu haben (dem du schon alles erzählt hast).


lg

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28. Oktober 2008 um 14:41
In Antwort auf isabel_12701292

Geh trotzdem mal hin!!!
das ist normal (auch in einer wochenbettdepression) das geht auf und ab.
geh mal hin, du kannst ja sagen, dass es dir momentan wieder okay geht.
aber es ist besser wenn es wieder kommt gleich einen schon ausgewählten arzt zu haben (dem du schon alles erzählt hast).


lg

Heute ist es wieder soweit...
Ich war ja gestern bei meinem Hausarzt. Der hat mir erstmal eine Überweisung zum Pyschologen gegeben.

Bin jetzt verzweifelt auf der Suche nach einem guten in Hamburg Bergedorf oder näherer Umgebung. Gar nicht so einfach. Entweder die Leute gehen nicht ans Telefon oder haben in den nächsten 8 Wochen keine Zeit.

Heute war ich bei der Krankengymnastik mit meinem Kleinen und da war es wieder. Kaum waren wir zu Hause weinte er wieder soviel. Ich glaube ihn überfordert die KG... Und schon fing es auch wieder bei mir an! Wenn der Kleine sich "benimmt" (versteht das nicht falsch, ich weiß das Babys auch mal weinen und das das ganz normal ist) ist bei mir alles i.o.... Ist es wieder so das er viel weint, bin ich sofort wieder unten. Mir geht es total beschissen, mir ist kalt und ich könnte die ganze Zeit auch nur weinen.

Man ich habe echt keinen Bock mehr darauf...

Mal sehen, mich ruft nachher noch Psychologin zurück vielleicht hat die ja Zeit für mich...

Liebe und wieder mal sehr traurige Grüße

Red

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29. Oktober 2008 um 15:26
In Antwort auf barbie_12122362

Heute ist es wieder soweit...
Ich war ja gestern bei meinem Hausarzt. Der hat mir erstmal eine Überweisung zum Pyschologen gegeben.

Bin jetzt verzweifelt auf der Suche nach einem guten in Hamburg Bergedorf oder näherer Umgebung. Gar nicht so einfach. Entweder die Leute gehen nicht ans Telefon oder haben in den nächsten 8 Wochen keine Zeit.

Heute war ich bei der Krankengymnastik mit meinem Kleinen und da war es wieder. Kaum waren wir zu Hause weinte er wieder soviel. Ich glaube ihn überfordert die KG... Und schon fing es auch wieder bei mir an! Wenn der Kleine sich "benimmt" (versteht das nicht falsch, ich weiß das Babys auch mal weinen und das das ganz normal ist) ist bei mir alles i.o.... Ist es wieder so das er viel weint, bin ich sofort wieder unten. Mir geht es total beschissen, mir ist kalt und ich könnte die ganze Zeit auch nur weinen.

Man ich habe echt keinen Bock mehr darauf...

Mal sehen, mich ruft nachher noch Psychologin zurück vielleicht hat die ja Zeit für mich...

Liebe und wieder mal sehr traurige Grüße

Red

Gehe bitte zum neurologen, dass ist mein ernst!!!!!!!!!!!!!!!
gehe bitte zum neurologen, dass ist mein ernst!!!!!!!!!!!!!!!
bei mir fing das genau so an.


und glaube mir neurologe = nervenarzt bedeutet nicht, dass du einen an der waffel hast!!!
sondern der hilft dir mit gesprächen und medis (auch pflanzlich) der wird dich nicht in die psychatrie einweisen oder sowas, er wird dir hefen. die kennen sich auch psychologisch aus und können tipps zur therapie geben usw.

wollte auch erst zum psychotherapeuten aber der darf keine medis verschreiben und außerdem kannst du da wochen auf einen termin warten.

geh bitte zum neurologen, dass ist das beste was du jetzt machen kannst!!!!

LG

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30. Oktober 2008 um 13:11
In Antwort auf isabel_12701292

Gehe bitte zum neurologen, dass ist mein ernst!!!!!!!!!!!!!!!
gehe bitte zum neurologen, dass ist mein ernst!!!!!!!!!!!!!!!
bei mir fing das genau so an.


und glaube mir neurologe = nervenarzt bedeutet nicht, dass du einen an der waffel hast!!!
sondern der hilft dir mit gesprächen und medis (auch pflanzlich) der wird dich nicht in die psychatrie einweisen oder sowas, er wird dir hefen. die kennen sich auch psychologisch aus und können tipps zur therapie geben usw.

wollte auch erst zum psychotherapeuten aber der darf keine medis verschreiben und außerdem kannst du da wochen auf einen termin warten.

geh bitte zum neurologen, dass ist das beste was du jetzt machen kannst!!!!

LG

So weit so gut
Hallo,

na da hast du doch die ersten Schritte gemacht. Ein guter Psychotherapet ist viel unbezahlbar und wirklich nicht immer leicht zu finden, aber wenn Du ihn/sie gefunden hast wirst Du sehen wird es dir bald viel besser gehen.

Nicht jeder Neurologe ist in der Lage dir zu helfen, der kann eventuell auch psycholgisch Therapeutische Kenntnise haben, aber das muss nicht der Fall sein und daher keine gute Empfehlung. Zudem, brigen die Psychopharmaka gar nichts wenn du derzeit noch stillst kannst Du eh keine dieser Medikamente nehmen.

Hast Du mal die Adressen kontaktiert, die ich dir weiter oben genannt habe? Dies sind alles normalen Therapeuten, die vorallem auch auf die Übergänge zur Elternschaft zusätzliche Kompetenzen haben und dir ganz sicher schnell helfen können, manche von diesen Einrichtungen haben auch "Sprechstunden" wo man halt nicht lange auf einen Termin warten muss, sondern den innerhalb 1-2 Wochen bekommen kann.

Aber in all dem brauchst Du ganz sicher nicht den Mut verlieren, Du gehst den richtigen Weg in dem Du dir zusätzliche Hilfe suchst, Du hast Unterstützung durch Deinen Mann und Mutter, bist also nicht alleine und als Psychologe kann ich Dir sagen dass mit der Hilfe und der Unterstüzung es Dir und deinem Kind sicher bald wieder gut gehen wird und das dies auch auf KEINEN Fall irgendwelche bleibenden Spuren bei deinem Kind hinterlasen wird.





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1. Dezember 2008 um 11:02
In Antwort auf cory_12905650

So weit so gut
Hallo,

na da hast du doch die ersten Schritte gemacht. Ein guter Psychotherapet ist viel unbezahlbar und wirklich nicht immer leicht zu finden, aber wenn Du ihn/sie gefunden hast wirst Du sehen wird es dir bald viel besser gehen.

Nicht jeder Neurologe ist in der Lage dir zu helfen, der kann eventuell auch psycholgisch Therapeutische Kenntnise haben, aber das muss nicht der Fall sein und daher keine gute Empfehlung. Zudem, brigen die Psychopharmaka gar nichts wenn du derzeit noch stillst kannst Du eh keine dieser Medikamente nehmen.

Hast Du mal die Adressen kontaktiert, die ich dir weiter oben genannt habe? Dies sind alles normalen Therapeuten, die vorallem auch auf die Übergänge zur Elternschaft zusätzliche Kompetenzen haben und dir ganz sicher schnell helfen können, manche von diesen Einrichtungen haben auch "Sprechstunden" wo man halt nicht lange auf einen Termin warten muss, sondern den innerhalb 1-2 Wochen bekommen kann.

Aber in all dem brauchst Du ganz sicher nicht den Mut verlieren, Du gehst den richtigen Weg in dem Du dir zusätzliche Hilfe suchst, Du hast Unterstützung durch Deinen Mann und Mutter, bist also nicht alleine und als Psychologe kann ich Dir sagen dass mit der Hilfe und der Unterstüzung es Dir und deinem Kind sicher bald wieder gut gehen wird und das dies auch auf KEINEN Fall irgendwelche bleibenden Spuren bei deinem Kind hinterlasen wird.





Hallo hallo
Sorry, das ich mich solange nicht gemeldet habe. Ich habe eine gute Therapeutin gefunden. Sie hat mir Antidepressiva verschrieben und wir haben wöchentliche Sitzungen. Dank der Tabletten geht es mir viel besser. Ich kann mich viel besser um meinen kleinen kümmern und bekomme auch soweit alles auf die Reihe.

Aber es gibt immer wieder Tage in denen ich in ein schwarzes Loch falle. Ich kann das auch garnicht richtig beschreiben. Wenn mein Tag nicht nach Shema F verläuft, geht es mir richtig schlecht. Ich versuche meinem Kleinen einen geregelten Tagesablauf zu geben, aber wenn ich, so wie gestern, mal morgens nicht aufstehen muss, weil mein Mann das übernimmt, bin ich voll aus dem Konzept und dann habe ich das Gefühl es klappt nichts mehr. Ich hoffe, dass geht auch noch vorbei.

Ausserdem habe ich nochmal eine intime Frage, ich kann keine sexuelle Nähe zulassen. Meinen Mann stört das sehr, ist das normal????

Liebe Grüße

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1. Dezember 2008 um 16:15
In Antwort auf barbie_12122362

Hallo hallo
Sorry, das ich mich solange nicht gemeldet habe. Ich habe eine gute Therapeutin gefunden. Sie hat mir Antidepressiva verschrieben und wir haben wöchentliche Sitzungen. Dank der Tabletten geht es mir viel besser. Ich kann mich viel besser um meinen kleinen kümmern und bekomme auch soweit alles auf die Reihe.

Aber es gibt immer wieder Tage in denen ich in ein schwarzes Loch falle. Ich kann das auch garnicht richtig beschreiben. Wenn mein Tag nicht nach Shema F verläuft, geht es mir richtig schlecht. Ich versuche meinem Kleinen einen geregelten Tagesablauf zu geben, aber wenn ich, so wie gestern, mal morgens nicht aufstehen muss, weil mein Mann das übernimmt, bin ich voll aus dem Konzept und dann habe ich das Gefühl es klappt nichts mehr. Ich hoffe, dass geht auch noch vorbei.

Ausserdem habe ich nochmal eine intime Frage, ich kann keine sexuelle Nähe zulassen. Meinen Mann stört das sehr, ist das normal????

Liebe Grüße

Hallo!
schön, dass es dir schon besser geht.
das mit ab und zu in ein tiefes loch fallen ist normal.
die antidepressiva braucht halt auch ihre zeit bis sie anfängt richtig zu wirken.
genau das gleiche was du schreibst erlebe ich auch so.
so richtige nähe und lust auf sex hab ich auch nicht. liegt einfach noch an der ganzen situation. man muß doch erstmal mit sich wieder klar kommen und gut drauf sein usw....sich selbst wieder verstehen um sich dann wieder selbst richtig gut zufühlen und wieder richtig lust auf kuscheln, nähe und sex zu entwickeln. das braucht einfach nur = zeit, zeit, zeit!

mein mann versteht mich da auch nicht, dadurch gibts auch manchmal etwas streit. und das sind dinge die braucht eine frau die vor kurzer zeit erst entbunden hat, sich danach durch eine wochenbettdepression durchboxt und grade versucht sich wieder aufzupäbbeln echt nicht.
es gibt männer die verstehn sowas und es gibt männer die sind wie sture böcke.
ich hab nen bock.

rede mit ihm = das du jetzt zeit brauchst, da du grade was durchlebst was man nicht so einfach beschreiben kann. laß ihn mal so infoseiten zum thema wochenbettdepression durchlesen.
es ist einfach schwer, wer so was nicht durchlebt hat kann es nicht verstehen.
lass dir echt zeit und lass dich nicht unter druck setzen!!!
lg

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1. Dezember 2008 um 21:27
In Antwort auf isabel_12701292

Hallo!
schön, dass es dir schon besser geht.
das mit ab und zu in ein tiefes loch fallen ist normal.
die antidepressiva braucht halt auch ihre zeit bis sie anfängt richtig zu wirken.
genau das gleiche was du schreibst erlebe ich auch so.
so richtige nähe und lust auf sex hab ich auch nicht. liegt einfach noch an der ganzen situation. man muß doch erstmal mit sich wieder klar kommen und gut drauf sein usw....sich selbst wieder verstehen um sich dann wieder selbst richtig gut zufühlen und wieder richtig lust auf kuscheln, nähe und sex zu entwickeln. das braucht einfach nur = zeit, zeit, zeit!

mein mann versteht mich da auch nicht, dadurch gibts auch manchmal etwas streit. und das sind dinge die braucht eine frau die vor kurzer zeit erst entbunden hat, sich danach durch eine wochenbettdepression durchboxt und grade versucht sich wieder aufzupäbbeln echt nicht.
es gibt männer die verstehn sowas und es gibt männer die sind wie sture böcke.
ich hab nen bock.

rede mit ihm = das du jetzt zeit brauchst, da du grade was durchlebst was man nicht so einfach beschreiben kann. laß ihn mal so infoseiten zum thema wochenbettdepression durchlesen.
es ist einfach schwer, wer so was nicht durchlebt hat kann es nicht verstehen.
lass dir echt zeit und lass dich nicht unter druck setzen!!!
lg

Puhh...
Da bin ich echt erleichtert das es nicht nur mir so geht. Ich verstehe ihn ja auch, aber ich kann im Moment einfach nicht. Und mit diesem ungutem Gefühl möchte ich auch einfach keinen Sex mit ihm haben. Ich bin auch abends so erledigt, dass ich froh bin auf der Couch zu liegen und einfach einen dummen Film gucken kann, wo ich nicht soviel nachdenken muss.

Streit gibt es bei uns auch bezüglich diesen Themas. Und wenn es Streit gibt, kann ich das noch nicht abfangen, dann fange ich gleich an zuweinen und die Welt ist wieder schwarz. Er traut sich schon garnicht mehr mich richtig anzusprechen wegen dem Thema, ich könnte ja gleich wieder losheulen.

Ich hoffe, nur es wird besser.

Aber weißt du was, die Hauptsache ist doch, dass ich mit meinem kleinen Schatz klar komme. Ich habe mich so schlecht gefühlt, als Rabenmutter. Und nun weiß ich das es nicht an mir lag, sondern an meiner Depression. Und das FREUT (ja ich empfinde wieder Freude) mich doch sehr.



LG

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2. Dezember 2008 um 14:59
In Antwort auf barbie_12122362

Puhh...
Da bin ich echt erleichtert das es nicht nur mir so geht. Ich verstehe ihn ja auch, aber ich kann im Moment einfach nicht. Und mit diesem ungutem Gefühl möchte ich auch einfach keinen Sex mit ihm haben. Ich bin auch abends so erledigt, dass ich froh bin auf der Couch zu liegen und einfach einen dummen Film gucken kann, wo ich nicht soviel nachdenken muss.

Streit gibt es bei uns auch bezüglich diesen Themas. Und wenn es Streit gibt, kann ich das noch nicht abfangen, dann fange ich gleich an zuweinen und die Welt ist wieder schwarz. Er traut sich schon garnicht mehr mich richtig anzusprechen wegen dem Thema, ich könnte ja gleich wieder losheulen.

Ich hoffe, nur es wird besser.

Aber weißt du was, die Hauptsache ist doch, dass ich mit meinem kleinen Schatz klar komme. Ich habe mich so schlecht gefühlt, als Rabenmutter. Und nun weiß ich das es nicht an mir lag, sondern an meiner Depression. Und das FREUT (ja ich empfinde wieder Freude) mich doch sehr.



LG

Hallo...
du bist wirklich nicht die einzigste!!!! ich heule dadurch auch immer, da mein mann das echt nicht verstehen kann,wie es mir psychisch und seelisch geht. aber da muss er durch.

es wäre super toll wenn er mir einfach zur seite stehen würde, mich in den arm nehmen würde und sagen würde: schatz, ich gebe dir alle zeit der welt, hauptsache dir geht es irgedwann besser und du kannst dich ruhig ausweinen an meiner schulter und das zum thema sex ist auch nicht so schlimm.
ja, aber das macht mein mann leider nicht, da er mich nicht versteht. reden hilft da momentan bei uns leider nicht.

aber wie gesagt gebe dir einfach zeit (nimm sie dir einfach), egal wie lang es dauert.

ich nehme meine antidepressiva auch erst seit ca 2 monaten und kann dadurch schon einige sachen wieder meistern und fühle mich schon besser, aber über diesen berg bin ich noch nicht. und ich werde mich auch nicht unter druck setzen lassen. das darfst du auch nicht machen, dadurch entsteht stress und das ist nicht gut.

aber super schön ist doch echt, dass du mit deinem kleinen schatz schon so gut klar kommst!!!
das pendelt sich alles schon von selbst wieder ein. denk daran, du bist nicht alleine.

und es ist echt auch gut abends sich auf das sofa zulegen und was ganz entspanntes zu sehen.

gibt da schöne filme, hol dir doch mal aus dem dvd-verleih : Miss Marple: Der Wachsblumenstrauß
mit Margaret Rutherford, die sind echt schön zum entspannen, da gibts auch mehrere von den DVD`s in schwarzweiß. oder : dvd`s wie = auf immer und ewig, wie ein einziger Tag, küss mich dummkopf, usw....die sind echt süß und sind schön zum entspannen. (und dazu einen tee + kekse)

wenn dein baby etwas größer ist mach baby-schwimmen, das entspannt auch.
oder für dich wenn du mal ein babysitter hast aus deiner familie = geh auch schwimmen oder etwas joggen, joga. sport tut gut! oder gymnastik mit baby.

drück dich! alles wird gut!

lg



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5. Januar 2009 um 10:28
In Antwort auf cory_12905650

Nicht aufgeben
Also das hört sich schon sehr schwer an was Du da durch machst. Aer eins sei dir gesagt Du bist da nicht allein, auch wenn man immer wieder vom babyglück hört und liest, die Realität sieht da gaz anders aus und der Übergang vom Paar zum Elternsein, macht vielen Probleme.

Was vermisst Du den knokret an deinem alten Leben?

Also folgende Tipps würde ich Dir in deiner ituation geben.

Zunächst versuch rauszufinden was Dich konkret an deiner neuen Situation it dem Baby belastet? Was davon hattest Du so nicht erwartet?

Dann versuche auch deine Gefühle deinem Mann mitzuteilen, dann kann er Dich besser verstehen und auch unterstützen. Unbedingt hilfreich bei Postnataler Depression ist auch 2x15 min. Massage täglich von Deinem Mann am besten (hört sich zwar doof an, aber wird Dir garantiert helfen Dich besser zu fühlen, hat nachweislich antidepressive Wirkung, was ja auch ncht schwer zu glauben ist oder

Paralell dazu kannst Du zu Elternsprechstunden oder ähnlichen Beratungsangeboten für Ersteltern in Deiner nähe gehen (wo wohnst Du denn, dann kann ich Dir vielleicht etwas empfehlen oder eine anlaufstelle nenner).

Ansonsten kannst Du auch zu einem Psychotherapeuten (am besten Kognitiven verhaltestherapeut, gehen (die sind dafür ausgebldet und besser geeigent als Neurologen!).

Wegen Medikamenten wird es vermutlich schwer sein, wenn Du noch stillst geht das gar nicht!

Ich hoffe die Tipps können dir etwas weiterhelfen.

LG

Stimmungsschwankungen nach Geburt
Hallo...
bin seit 7 Wochen Mutter einer niedlichen Tochter...habe seit ca. 3 Tagen so kleine Stimmungsschwankungen, die sich als Appetitlosigkeit und innere Leere äußern....
nun kommt noch dazu, dass ich mit meinem Partner hier in Hamburg allein lebe....bzw. unsere Eltern nicht in der Nähe sind..hat noch jemand das Problem...wäre schön, wenn sich jemand meldet, der tagsüber auch allein ist und wir uns vielleicht mal treffen könnten....
lg Janine

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5. Januar 2009 um 13:51

...
Hey na...
wo wohnst du denn?

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5. Januar 2009 um 14:00

Hamburg
Bin auch aus Hamburg...
wo genau wohnst du denn da?

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14. Juli 2009 um 11:06
In Antwort auf barbie_12122362

Vielen Dank
Ich glaube auch das ich zum Arzt muss, es sind ja schon Kleinigkeiten die mich an den Rand der Verzweiflung bringen. Ein kleines Beispiel: Weil ich im Moment ja nicht so gut drauf bin, bin ich öfter bei meinen Eltern (wohnen 150km von uns entfernt) und bleibe denn da immer so ne Woche und fahre dann wieder ne Woche nach Hause! Sonst hätte ich das schon alles nicht mehr auf die Reihe bekommen, denn mein Mann kann ja auch nicht ständig zu Hause bleiben! (Vermisse meinen Mann sehr, der ist nämlich der einzige der mich versteht, oder es zumindestens versucht)!!! An Tagen wo mein Sohn gute Laune hat, kann ich mich grad noch immer so zusammen reißen und ich kriege den Alltag gut gebacken (was sehr selten vorkommt). Aber an Tagen wo es schlecht läuft, schaffe ich fast garnichts. Ich versorge ihn, ich spiele mit ihm und rede mit ihm. Aber das alles irgendwie ohne Freude und Liebe!!! Heute ist ein gutes Beispiel: Er hat geschlafen bis halb 8 und dann bin ich mit ihm aufgestanden, habe ihn gefüttert (mit der Flasche - stille nicht), was jedesmal eine Qual ist, weil er wie ein verrückter mit seinem Kopf hin und herrudert! Als wir fertig waren, hat er alleine auf seiner Spieldecke gespielt. Als dann nachher Zeit zum Mittagsschalf war, hat er das auch einiger Maßen getan. Aber dann nach dem Mittagsschlaf ging es wieder los. Er fing an zuschreien wie am Spieß, ich halte das immer so 1 Std. aus und dann versagen mir die Nerven. Ich musste ihn auf seine Spieldecke legen und weinen lassen. Ich bin in ein anderes Zimmer gegangen und habe wieder bitterlich geweint (fühle mich dann immer wie eine Versagerin). Meine Mama hat sich natürlich liebevoll um meinen Sohn gekümmert, ihn angezogen und ist nun mit ihm spazieren. Ich habe mich jetzt hier vor dem Rechner gesetzt und versuche abzuschalten. Ich habe dann meinen Mann angerufen und ihm von der Situation erzählt, ich hatte auch das Gefühl das meine Mama jetzt wieder denkt, man bekommt die das nicht gebacken. Mein Mann sagt, dass ist blödsinn, die würde sowas nicht denken. Aber ich komme von diesem Gedanken einfach nicht los.

Das schlimme ist, ich freue mich schon wieder darauf wenn mein Kind im Bett liegt und schläft, weil es mir dann ein wenig besser geht. Ich bin eine Rabenmutter! Ich könnte den ganzen Tag nur weinen! Ich habe das Gefühl keiner versteht mich.

Ich glaube ich brauche wirklich Hilfe!!!

Ach ja, ich komme aus Hamburg.

Nochmal eine Frage: Wie muss ich das machen, gehe ich dann zu meiner Frauenärztin oder zu meinem Hausarzt und sage dem das es mir nicht gut geht? Oder wie soll ich das machen.???

Listen mit Selbsthilfegruppen u. Fachleuten
http://www.schatten-und-licht.de/

Dort geht es allgemein um Depression vor und nach der Geburt. Es gibt Listen mit Kontakten zu Betroffenen, Selbsthilfegruppen und Fachleuten. Ich hoffe, dass die dir weiterhelfen können. Auch mit Deiner Frage nach Überweisung durch FA oder Hausarzt. Ansonsten müsste es auch noch weitere Infos und
Selbsthilfegruppen etc. zum Thema Schreibaby geben, denn das Schreien scheint bei Dir ja eines der Hauptthemen zu sein. Einfach mal Googlen.

Ich würde mich nicht so schlecht fühlen, wenn ich nicht ganz so liebevoll mit meinem Baby umgehe, wie andere das tun (finde ich oft auch übertrieben)
oder wenn ich aus dem Zimmer rausgehe, weil es lange schreit. Da wird vieles in der Mutterrrolle überidealisiert.
Das Wichtigste ist, dass Dein Sohn umsorgt wird, also gewindelt wird, was zu
essen kriegt, ein oder zweimal die Woche gebadet und dass Du ab und zu, aber bloß nicht dauernd! mit ihm plauderst (reichtschon beim Essen, Baden etc.) oder auch nur mit Dir selbst in seiner Anwesenheit redest oder was laut liest und einige Stunden am Tag mit ihm Körperkontakt hast, auch ohne Dich intensiv mit ihm zu beschäftigen. Hast Du es mal mit einem Tragetuch probiert? Viele Babies sind total zufrieden, wenn Sie nur nahe bei der Mama sind. Und Du hättest die Hände und Ohren frei um Dich um anderes zu kümmern. Bei den Kindern meiner Schwester helfen auch Wiegen- und Kinderlieder oder die englischen Kinderreime von Julia Donaldson (auch von der Kassette) sehr gut. Oder schon relativ früh Alternativen: mach doch das oder das.

Was verstehst Du eigentlich unter "schaffe ich fast gar nichts"? Was willst Du denn erledigen?

Insgesamt ist es natürlich sehr gut, eine Familie zu haben, die mithilft. Andererseits werden Schuldgefühle dadurch oft verstärkt. Ich hoffe, Deine Eltern machen Dir (bzw. auch sich) keine zu großen Vorwürfe. Mach Dich nicht zu abhängig von den Gedanken anderer über Dich. Konzentrier Dich auf Deine eigenen Gefühle. Gefühle sind nie völlig daneben und wenn irgendetwas in Deiner Gefühlswelt nicht stimmt, hat das objektive Gründe, denen Du mit oder ohne psychologische Hilfe auf den Grund gehen kannst und sollst. Depressionen sind Bestandteil des Lebens und helfen im Idealfall dabei, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Sei dabei geduldig mit Dir selbst. Manches braucht einfach Zeit.

Ist es möglich, dass Du öfter (mindestens 3 mal die Woche) einen halben Tag ohne das Kind verbringst? Ablenkung hilft und schafft Raum für andere und neue Gedanken. Eine weitere Möglichkeit ist zumindest ab 6 Monaten eine Kinderkrippe oder Tagesmutter, zunächst für halbtags. Falls das finanziell bei Euch geht.

Alles Gute Dir und anderen Leidensgenossinnen im Forum!

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14. Juli 2009 um 11:25
In Antwort auf barbie_12122362

Hallo hallo
Sorry, das ich mich solange nicht gemeldet habe. Ich habe eine gute Therapeutin gefunden. Sie hat mir Antidepressiva verschrieben und wir haben wöchentliche Sitzungen. Dank der Tabletten geht es mir viel besser. Ich kann mich viel besser um meinen kleinen kümmern und bekomme auch soweit alles auf die Reihe.

Aber es gibt immer wieder Tage in denen ich in ein schwarzes Loch falle. Ich kann das auch garnicht richtig beschreiben. Wenn mein Tag nicht nach Shema F verläuft, geht es mir richtig schlecht. Ich versuche meinem Kleinen einen geregelten Tagesablauf zu geben, aber wenn ich, so wie gestern, mal morgens nicht aufstehen muss, weil mein Mann das übernimmt, bin ich voll aus dem Konzept und dann habe ich das Gefühl es klappt nichts mehr. Ich hoffe, dass geht auch noch vorbei.

Ausserdem habe ich nochmal eine intime Frage, ich kann keine sexuelle Nähe zulassen. Meinen Mann stört das sehr, ist das normal????

Liebe Grüße

Umgang mit Depression
Bei der Bewätigung einer Depression aber auch im Leben überhaupt kann ein geregelter Alltag schon sehr helfen. Antidpressiva sind ein Hilfsmittel, wenn es akut wird, ersetzen aber keine inhaltliche Auseinandersetzung entweder durch Nachdenken,mit anderen reden oder aufschreiben, psychologische Beratung (vielleicht als Paar?) oder psychotherapeutische Behandlung. Ist Deine Therapeutin Neurologin oder Psychologin/Psychotehrapeutin? Wie ist die Therapie sonst so verlaufen? Ist Dein Problem mit sexuellenr Nähe thematisiert worden? Bestand es auch schon vor der Schwangerschaft? Und wie äußert es sich?

Wünsch Dir nochmals alle Gute!

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