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Hilfe kann nicht mehr

8. November 2014 um 11:43 Letzte Antwort: 9. November 2014 um 16:55

Hallo zusammen!

Bin mittlerweile richtig verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Habe much so auf unseen Sohn gefreut aber mittlerweile ist mir alles zu viel. Denke die ganze Zeit das ich fast alles falsch mache. Er schreit ziemlich viel. Nachts geht es nur mit Pucken, wobei ich da schon wieder Angst habe ihn fest zu pucken da er seinen Kopf nicht mehr dreht da eine Seite schon ziemlich verformt ist. Versuche ihn ja schon zu animieren auf die andere Seite Spucken tut er auch ziemlich viel, manchmal 20x am Tag und auch Nachts so das ich mit umziehen ständig beschäftigt bin, da er aber trotzdem gut zunimmt sieht das niemand als Problem.
Er ist ein Fruhchen 35+5, davor war ich 4 Wochen im KH Mo erhõtem Blutdruck und schlechten Dopplerwerten des Kleinen, er wurde dann mittels Einleitung rausgeschmissen da er nicht mehr gewachsen ist. War eine Woche in der Kinderklinik und seitdem komme ich nicht zur Ruhe. Hatte Keuchhusten, dann verstarb meine Mama, dann habe ich eine Bronchitis und einen Nasenherpes. So das ich immer mit Mundschutz rumlaufe und ich Angst habe ihn anzustecken. Ach ja er ist 11 Wochen alt. Mittlerweile streiten mein Mann und ich uns ständig, da ich nicht abschalten kann und nur mir um den kleinen Gedanken mache. Schlafmangel lässt auch so langsam Grüsse und ganz oft kann ich einfach nicht mehr da es mir zuviel ist. Und ich es so vermisse einfach glücklich über den kleinen zu sein.
Da es mir alles zuviel ist und ich nur Luft zum atmen brauche. Wir schaffen es nicht mehr gemeinsam zu essen, geschweige mal gemütlich auf dem Sofa zu liegen.

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9. November 2014 um 16:55

Du packst das!
Also, das Schwierigste in deiner Situation ist Hilfe zu holen. Ein guter Ansprechpartner ist dein FA, die sind da auch geschult und können dich an geeignete Fachpersonen überweisen.

Zu den Streitereien: Das ist normal (klingt hart, aber ich denke mal, dass dir Händchen halten hier nicht hilft). Du fühlst dich maßlos überfordert und dein Mann, der hat sein altes Leben, seinen Beruf, sein soziales Gefüge. Was aber, wenn er mit der Situation auch überfordert ist? Dann seid ihr beide Pulverfässer, die nur ihre eigene Überforderung sehen. Dass ihr das alles gemeinsam anpacken könnt, verständnisvoller mit einander umgehen könntet.. das müsst ihr nicht sehen, aber es hilft.

Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst, zum Arzt zu gehen. Ärzte sind übrigens total froh über jede, die sich mit ihren Problemen an sie wendet. Nur so können sie helfen.

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