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Hilfe, mein Kind schläft bei MIR nicht ein...

2. Mai um 14:49

Hallo,
meine Tochter ist jetzt 17 Monate und schläft von Anfang an sehr schlecht ein. Sie wurde von mir immer in den Schlaf gestillt bis ca 15 Monate. Mein Mann hat sie auch ab und zu ins Bett gebracht, da klappte es dann auch ohne Stillen. Oft hat er ihr Youtube Videos gezeigt, was ich überhaupt nicht gut fand, aber schließlich aus Erschöpfung geduldet habe, hauptsache sie schläft überhaupt. Manchmal ging es auch ohne Youtube, teilweise hat sie dann zwar noch lange gebrüllt, aber ist dann schließlich eingeschlafen. Jetzt schläft sie bei ihm auch ohne viel Schreien ein, auch wenn es manchmal bis zu 1 Stunde dauert. Er erzählt ihr dann erfundene Geschichten, streichelt sie usw.

Das Problem ist, dass wir uns jetzt getrennt haben und ich in dieser Zeit auch abgestillt habe, da ich ein paar Wochen nach der Trennung einen Nervenzusammenbruch hatte (es war plötzlich alles  zu viel, der Alltag ganz alleine mit dem Kind plus die Trennung verarbeiten...) und sie 1 Woche zu meinem Mann/Schwiegermutter gebracht habe.
So konnte ich mich erstmal etwas erholen und zum ersten Mal auch wieder durchschlafen.

Danach war sie dann abgestillt und hat sehr gut durchgeschlafen. Ich war so froh! Jedoch konnte ich sie nicht mehr ins Bett bringen, Stillen ging ja nicht mehr. Habe alle möglichen Rituale versucht, nichts. Dann habe ich sie, wie mein Mann damals, Youtube gucken lassen, da ich immer noch nicht ganz fit bin und nahe am Burnout meinen Alltag eher "abarbeite" und abends entsprechend erschöpft bin - irgendwann hat sie sich dann umgedreht und geschlafen.
Jetzt schaut sie aber immer länger und braucht immer länger zum Einschlafen, teilweise guckt sie über 2 Stunden (Ich bin daneben schon eingeschlafen)! Ich bin total schockiert und habe natürlich immer wieder versucht, sie ohne Video ins Bett zu bringen - keine Chance! Sie brüllt wie am Spieß, irgendwann kann ich nicht mehr... Wir wohnen auch in einer Mietswohnung mit Nachbarn...

Ich fühle mich so machtlos, und wie eine abgrundtief schlechte Versager -Mami, die es nicht schafft, ihr Kind ins Bett zu bringen.

Auch mittags nicht. Meine Mutter fährt sie mittags, wenn ich arbeite, im Kinderwagen spazieren und sie schläft nach ca 10 minuten im KiWa ein. - Bei mir funktioniert das nicht, sie schreit die ganze Straße zusammen als ob ich sie umbringen will.... Das macht mich so fertig!

Seit gestern ist mein Ex-Mann zu Besuch, und übernachtet hier auch. Gestern abend hat er sie ins Bett gebracht, in nichtmal 1 Std. hat sie geschlafen - nur mit Erzählen und Streicheln.
Eben wollte ich sie zum Mittagsschlaf hinlegen und sie war auch total müde und hat gegähnt und alles, ich habe ruhig mit ihr geredet, ihr Geschichten erzählt, sie gestreichelt.... NICHTS! Zwischendurch musste sie wohl mal kurz Pause vom Schreien machen, da habe ich mich schon gefreut, aber dann hat sie wieder aus voller Kehle gekreischt und gezappelt...

Ich bin am Ende! Fühle mich so schlecht und unfähig. Ich überlege nun, ob ich mit meinem (Ex-)Mann die schlechte (!!) Beziehung als Zweck-Ehe weiterlaufen lasse, denn ich schaffe es einfach nicht alleine mit dem Kind. Was bin ich nur für eine Mutter? Warum schläft sie bei mir nicht ein? Ich verstehe es einfach nicht....

Hat jemand einen Tip oder Hinweis, was ich vielleicht falsch mache oder noch probieren könnte?
LG, Rainbow

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2. Mai um 17:40

Ja das ist wirklich hart, da von "Pillepalle" Problemchen zu reden. Ich möchte hier nicht weiter ausführen, was alles vorher passiert ist. Das Burnout kommt sicher nicht vom Stillen, aber die 1,5 Jahre Schlafentzug und die massiven Eheprobleme haben es eben nicht besser gemacht.

Ich ignoriere jetzt einfach mal die unreife Antwort von Vorhangstange, danke, aber gut gemeint ist eben nicht immer gut. Hilft mir null.

Ich schütte hier mein Herz aus, bin wirklich am Verzweifeln da mein Kind bei mir irgendwie nicht gut einschlafen will. Und das ist in meiner jetzigen Situation wirklich mehr als belastend.

Hoffe es hat noch jemand einen guten Tip.

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2. Mai um 17:41

Natürlich nehm ich ihren Burnout ernst. Mir gehts hier ums Kind und nicht um sie. Und wenn sie es nicht hinkriegt, warum dann nicht beim Vater lassen? Sie hat ja noch nen Vater und Oma, bei denen es funktioniert?

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2. Mai um 17:45

Der Kindsvater wohnte zu der Zeit bei seiner Mutter, insofern habe ich das Kind eine Woche bei ihrem Vater gelassen, der sie und den sie abgöttisch liebt. Wo ist das Problem? Eine Frauenberatungsstelle hatte mir dazu geraten, weil auch ich nur ein Mensch bin der auch eine Belastungsgrenze hat.

Nein, eine Zweckehe werde ich wohl nicht führen, den Gedanken hatte ich zwar, aber ist für mich eigentlich ein No-Go, da Kinder es mitkriegen wenn sich die Eltern nicht lieben. Dann lieber getrennt und glücklich. Sagt dir übrigens jedes Scheidungskind.

Und ja, ich weiß, was eine Trennung mit einem Kind macht, denn meine Eltern sind auch geschieden.

Meinst du, du hast mir mit deinem Beitrag geholfen oder wolltest du einfach mal Salz in die Wunde streuen? Macht dir das Spaß?

Übrigens werde ich es auch alleine mit meiner Tochter schaffen, denn ich hole mir überall Hilfe, zb frage ich jetzt auch hier in diesem Forum ob jemand einen Tip hat.

Schönes Leben noch.

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2. Mai um 17:49
In Antwort auf vorhangstange001

Natürlich nehm ich ihren Burnout ernst. Mir gehts hier ums Kind und nicht um sie. Und wenn sie es nicht hinkriegt, warum dann nicht beim Vater lassen? Sie hat ja noch nen Vater und Oma, bei denen es funktioniert?

Der Vater arbeitet über 40 Stunden und die Oma schafft es auch nicht, sich dauerhaft sich um das lebhafte Kind zu kümmern.

Das war aber auch gar nicht die Frage. Die Frage war, ob jemand eine Vorstellung hat, warum sie ausgerechnet bei mir nicht einschlafen will, siehe oben.

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2. Mai um 17:57
In Antwort auf rainbow

Der Vater arbeitet über 40 Stunden und die Oma schafft es auch nicht, sich dauerhaft sich um das lebhafte Kind zu kümmern.

Das war aber auch gar nicht die Frage. Die Frage war, ob jemand eine Vorstellung hat, warum sie ausgerechnet bei mir nicht einschlafen will, siehe oben.

Gut. Wahrscheinlich eine Phase. Hat jedes Kind mal. Und bei euerer Situation wahrscheinlich noch besonders.

Leg dich doch zu ihr ins Bett. Bleib bei ihr. Nimm alles, was ihr einfällt (Trinken, Kuscheltier, etc.) mit ins Bett. 

Probier ein Hörspiel aus (Tonibox). 

Sing ihr was vor

Les ihr was vor.


Alles besser als Youtube

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2. Mai um 18:04
In Antwort auf vorhangstange001

Gut. Wahrscheinlich eine Phase. Hat jedes Kind mal. Und bei euerer Situation wahrscheinlich noch besonders.

Leg dich doch zu ihr ins Bett. Bleib bei ihr. Nimm alles, was ihr einfällt (Trinken, Kuscheltier, etc.) mit ins Bett. 

Probier ein Hörspiel aus (Tonibox). 

Sing ihr was vor

Les ihr was vor.


Alles besser als Youtube

Danke.

Habe all das schon versucht, sie schreit sich in Rage gerade dann wenn sie merkt dass sie eigentlich müde ist und gleich einschlafen wird.
Aber eben nur bei mir.... seitdem wir nicht mehr einschlafstillen (Was sie übrigens jetzt selbst nicht mehr will)

Sie schläft übrigens seit der Geburt im Elternbett mit mir, eigenes Bett hat leider noch nie funktioniert...
Weder bei mir noch bei meinem Mann...

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2. Mai um 18:15
In Antwort auf rainbow

Ja das ist wirklich hart, da von "Pillepalle" Problemchen zu reden. Ich möchte hier nicht weiter ausführen, was alles vorher passiert ist. Das Burnout kommt sicher nicht vom Stillen, aber die 1,5 Jahre Schlafentzug und die massiven Eheprobleme haben es eben nicht besser gemacht.

Ich ignoriere jetzt einfach mal die unreife Antwort von Vorhangstange, danke, aber gut gemeint ist eben nicht immer gut. Hilft mir null.

Ich schütte hier mein Herz aus, bin wirklich am Verzweifeln da mein Kind bei mir irgendwie nicht gut einschlafen will. Und das ist in meiner jetzigen Situation wirklich mehr als belastend.

Hoffe es hat noch jemand einen guten Tip.

Eventuell vielleicht eine Kur aber keine Mutter Kind Kur . Bei burnout gibt es spezielle Kuren. Lg

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2. Mai um 18:17

Ausnahmsweise finde ich deinen Beitrag genial 

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2. Mai um 18:20
In Antwort auf rainbow

Danke.

Habe all das schon versucht, sie schreit sich in Rage gerade dann wenn sie merkt dass sie eigentlich müde ist und gleich einschlafen wird.
Aber eben nur bei mir.... seitdem wir nicht mehr einschlafstillen (Was sie übrigens jetzt selbst nicht mehr will)

Sie schläft übrigens seit der Geburt im Elternbett mit mir, eigenes Bett hat leider noch nie funktioniert...
Weder bei mir noch bei meinem Mann...

Meine jüngste war und ist auch so mit dem schlafen nur mit mir. Es akzeptieren hat mit der Zeit geholfen und beim sich in Rage schreien bin ich dann beim in den Schlaf begleiten auch mal aus dem Zimmer. Irgendwann half es dann auch mich selbst schlafend zu stellen. Viel Erfolg. Glg

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2. Mai um 18:25
In Antwort auf vorhangstange001

Natürlich nehm ich ihren Burnout ernst. Mir gehts hier ums Kind und nicht um sie. Und wenn sie es nicht hinkriegt, warum dann nicht beim Vater lassen? Sie hat ja noch nen Vater und Oma, bei denen es funktioniert?

Du redest von pille palle und dass du es ernst nimmst in einem Atemzug willst du uns hier verarschen🙄 und Menschen am Rande des burnout und extrem Schlafmangel gezeichnet «  funktionieren «  nunmal nicht wie Menschen denen die Sonne aufn poppo scheint. Deshalb ist sie noch lange niemand der es nicht hinkriegt. Das wäre ja dann bei 80% der Mütter der Fall die schrei Ambulanzen Deutschland weit einrennen weil die Kids nicht schlafen. Sollen die dann alle die Kids beim Vater lassen ? 🙄

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2. Mai um 18:26
In Antwort auf vorhangstange001

Natürlich nehm ich ihren Burnout ernst. Mir gehts hier ums Kind und nicht um sie. Und wenn sie es nicht hinkriegt, warum dann nicht beim Vater lassen? Sie hat ja noch nen Vater und Oma, bei denen es funktioniert?

Und Logo funktioniert es bei Oma besser meist funktioniert es da wo Kids nicht täglich sind besser als zu Hause 

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2. Mai um 19:37
In Antwort auf cathi67

Meine jüngste war und ist auch so mit dem schlafen nur mit mir. Es akzeptieren hat mit der Zeit geholfen und beim sich in Rage schreien bin ich dann beim in den Schlaf begleiten auch mal aus dem Zimmer. Irgendwann half es dann auch mich selbst schlafend zu stellen. Viel Erfolg. Glg

Danke, es ist gut zu wissen dass es auch bei anderen so war.

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2. Mai um 21:39

Habt ihr einen festen Tagesablauf, also bestimmte Uhrzeiten für Abendessen, Zähneputzen etc.? Unsere Große war auch nicht einfach in Sachen einschlafen. Letztendlich hat es geholfen, ab 18 Uhr einen strikten Plan mit ruhig spielen-Abendessen-aufräumen-Schlafanzug anziehen und Zähne putzen-Buch vorlesen-Bettchen-singen abzuspulen. Aber da ist jedes Kind anders. Nur das mit den Videos halte ich für keine gute Idee. Dann lieber eine Einschlafmusik hören lassen.

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2. Mai um 23:08
In Antwort auf cathi67

Eventuell vielleicht eine Kur aber keine Mutter Kind Kur . Bei burnout gibt es spezielle Kuren. Lg

Eine Mutter-Kind-Kur wurde bereits innerhalb 1 Woche genehmigt. Dann hieß es aber, sie dient nur zur Prävention und nicht, wenn es schon "zu spät" ist, wie bei mir und bereits Burnout/Depression vorliegt. 
Ausserdem würde meine Tochter noch nie fremdbetreut, und wie ich hörte, sollte das in einer Kur auch nicht zum 1. Mal versucht werden (obwohl sie eigentlich sehr offen ist).

Eine Burnout Kur gibt es stationär einige Stunden von hier entfernt, und ich möchte ungern auf mein Umfeld verzichten, das wäre wirklich die allerletzte Lösung....

Nächste Woche kommt erstmal eine von der Familienberatung vorbei, ausserdem habe ich einen Termin für mich und einen für meine Tochter beim (Kinder-)Psychologen gemacht.

Ich hoffe auf ein Aha-Erlebnis, irgendwas, damit sich etwas ändert, oder ich mich ändere, Hauptsache kein Fernsehen mehr abends.
Das macht mir nämlich sehr Sorgen.

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2. Mai um 23:15
In Antwort auf juppiduh

Habt ihr einen festen Tagesablauf, also bestimmte Uhrzeiten für Abendessen, Zähneputzen etc.? Unsere Große war auch nicht einfach in Sachen einschlafen. Letztendlich hat es geholfen, ab 18 Uhr einen strikten Plan mit ruhig spielen-Abendessen-aufräumen-Schlafanzug anziehen und Zähne putzen-Buch vorlesen-Bettchen-singen abzuspulen. Aber da ist jedes Kind anders. Nur das mit den Videos halte ich für keine gute Idee. Dann lieber eine Einschlafmusik hören lassen.

Klar, haben wir alles probiert. Mir kommt es allerdings so vor, als ob sie bei den ganzen Abendritualen nochmal richtig wach wird und aufdreht...
Heute zb hat mein (Ex-)Mann sie einfach als sie um Viertel nach 7 gegähnt hat, ins Bett gelegt und im Flüsterton Geschichten erzählt, da ist sie in 20 min eingeschlafen!

zum vergleich: sonst schläft sie fast nie vor 11 Uhr!

Ich hätte sie noch umgezogen, Zähne geputzt und alle "Rituale".... sie gähnt dann auch noch wenn sie im bett liegt aber dreht dann plötzlich total auf bei mir.... bin echt ratlos...

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3. Mai um 1:36

Zum einen ist es normal, dass Kinder in dem Alter schlaftechnisch schwierig sind. 
Zum anderen lassen sich Kinder bei Vertrauenspersonen leichter fallen, sie brauchen sich da nicht so zusammen reißen, weil sie sich der Liebe sicher sind und keine Fassade aufbauen müssen. Bisher hast du deine Tochter in den Schlaf gestillt. Da warst du ihr als einzige am allernächsten. Und du bist eben die Mama. Naturgemäß hatten dein Mann und Oma da eine größere Distanz, weshalb sie sich jetzt leichter tun, sie in den Schlaf zu begleiten. Außerdem ist in deinem Leben und mit deiner Gesundheit gerade einiges los. Natürlich fehlt dir da gerade die Ausstrahlung von Ruhe und so etwas spüren Kinder einfach. Und du hast vermutlich auf Grund der bisher schlechten Schlafbegleitung ohne Stillen schon eine innere Anspannung, wenn es Richtung Schlafen geht. Alles normal und verständlich. Geht vielen Mamies so.
Versuch vllt. Dich selbst abends zu entspannen. Fenster auf und ein paar Mal kräftig und tief durchatmen.
Und zu letzt. Rituale sollen helfen und nicht wie in Stein gemeißelt durchgeführt werden. Gerade wenn sie die Sache eher erschweren. Bei uns war ganz lange das einzige Abendritual Zähne putzen, wickeln, Schlafanzug anziehen und ins Bett gehen. Bis der kleine Mann dann schlief, hat es nicht selten dann noch 2 Std. gedauert. Total nervig und anstrengend auch wenn man nicht kurz vorm Burnout steht, aber in so einer Situation wie deiner nicht nur gefühlt viel anstrengender. 

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3. Mai um 15:06
In Antwort auf rainbow

Hallo,
meine Tochter ist jetzt 17 Monate und schläft von Anfang an sehr schlecht ein. Sie wurde von mir immer in den Schlaf gestillt bis ca 15 Monate. Mein Mann hat sie auch ab und zu ins Bett gebracht, da klappte es dann auch ohne Stillen. Oft hat er ihr Youtube Videos gezeigt, was ich überhaupt nicht gut fand, aber schließlich aus Erschöpfung geduldet habe, hauptsache sie schläft überhaupt. Manchmal ging es auch ohne Youtube, teilweise hat sie dann zwar noch lange gebrüllt, aber ist dann schließlich eingeschlafen. Jetzt schläft sie bei ihm auch ohne viel Schreien ein, auch wenn es manchmal bis zu 1 Stunde dauert. Er erzählt ihr dann erfundene Geschichten, streichelt sie usw.

Das Problem ist, dass wir uns jetzt getrennt haben und ich in dieser Zeit auch abgestillt habe, da ich ein paar Wochen nach der Trennung einen Nervenzusammenbruch hatte (es war plötzlich alles  zu viel, der Alltag ganz alleine mit dem Kind plus die Trennung verarbeiten...) und sie 1 Woche zu meinem Mann/Schwiegermutter gebracht habe.
So konnte ich mich erstmal etwas erholen und zum ersten Mal auch wieder durchschlafen.

Danach war sie dann abgestillt und hat sehr gut durchgeschlafen. Ich war so froh! Jedoch konnte ich sie nicht mehr ins Bett bringen, Stillen ging ja nicht mehr. Habe alle möglichen Rituale versucht, nichts. Dann habe ich sie, wie mein Mann damals, Youtube gucken lassen, da ich immer noch nicht ganz fit bin und nahe am Burnout meinen Alltag eher "abarbeite" und abends entsprechend erschöpft bin - irgendwann hat sie sich dann umgedreht und geschlafen.
Jetzt schaut sie aber immer länger und braucht immer länger zum Einschlafen, teilweise guckt sie über 2 Stunden (Ich bin daneben schon eingeschlafen)! Ich bin total schockiert und habe natürlich immer wieder versucht, sie ohne Video ins Bett zu bringen - keine Chance! Sie brüllt wie am Spieß, irgendwann kann ich nicht mehr... Wir wohnen auch in einer Mietswohnung mit Nachbarn...

Ich fühle mich so machtlos, und wie eine abgrundtief schlechte Versager -Mami, die es nicht schafft, ihr Kind ins Bett zu bringen.

Auch mittags nicht. Meine Mutter fährt sie mittags, wenn ich arbeite, im Kinderwagen spazieren und sie schläft nach ca 10 minuten im KiWa ein. - Bei mir funktioniert das nicht, sie schreit die ganze Straße zusammen als ob ich sie umbringen will.... Das macht mich so fertig!

Seit gestern ist mein Ex-Mann zu Besuch, und übernachtet hier auch. Gestern abend hat er sie ins Bett gebracht, in nichtmal 1 Std. hat sie geschlafen - nur mit Erzählen und Streicheln.
Eben wollte ich sie zum Mittagsschlaf hinlegen und sie war auch total müde und hat gegähnt und alles, ich habe ruhig mit ihr geredet, ihr Geschichten erzählt, sie gestreichelt.... NICHTS! Zwischendurch musste sie wohl mal kurz Pause vom Schreien machen, da habe ich mich schon gefreut, aber dann hat sie wieder aus voller Kehle gekreischt und gezappelt...

Ich bin am Ende! Fühle mich so schlecht und unfähig. Ich überlege nun, ob ich mit meinem (Ex-)Mann die schlechte (!!) Beziehung als Zweck-Ehe weiterlaufen lasse, denn ich schaffe es einfach nicht alleine mit dem Kind. Was bin ich nur für eine Mutter? Warum schläft sie bei mir nicht ein? Ich verstehe es einfach nicht....

Hat jemand einen Tip oder Hinweis, was ich vielleicht falsch mache oder noch probieren könnte?
LG, Rainbow

Ich weiß dass das für viele indiskutabel ist, aber bei uns hat es bis auf das Schreikind,wo sowieso nichts zu helfen schien, geholfen,wenn sie ohne großes Gedöns einschliefen.
1 Stunde vor dem Bett gehen wenn möglich Programm runterfahren und dann ohne Lichtchen, Lämpchen, Geschichten, Musik und schon gar keine Videos (ist halt dumm gelaufen) das Abendprogramm beginnen. Da du nur ein Kind hast, fallen ja schon mal viel Dinge die bei Geschwistern entstehen weg (Streitigkeiten, Diskussionen, duschen, Ranzen richten etc).
Die Videos müssen aufhören. Man kann Kindern auch später nicht immer nachgeben, nur wenn sie es wollen. Auch wenns Geschrei gibt. Frust und Langeweile zu ertragen sind genauso wichtig, wie positive Gefühle und Erfahrungen

Sie schliefen bei uns in ihren eigenen Betten alleine  oft besser ein, wie wenn einer daneben ist.
Ja, da wird mancher sagen, das kommt aufs Kind an. Bei wem das klappt wenn man sich mit hinlegt ist es ja auch ok. Aber wenn das so ein Kampf ist, dann kann man was anderes probieren.
Ich habe zwei mit ADHS in extremsterAusprägung. Bei denen ist echt weniger mehr. Auch die anderen zwei brauchen ihren Platz um zur Ruhe zu kommen.
Bei euch hat sich das eben so eingespielt.  Das zu ändern wird schwer, aber es ist machbar.

Zu deiner psych. Verfassung. Lerne zu akzeptieren.
Akzeptiere, dass du manche Dinge nicht ändern kannst. Deine gescheiterte Ehe, wobei ich es gut finde, wie der Papa sich ums Kind zu kümmern scheint, deine berufliche Lage, dein Seelenleben. Nimm erst mal alles so an. Akzeptiere DICH. Dann wirst du es viel einfacher haben, nach und nach die Dinge die dich behindern zu ändern.

Du wirst arbeiten gehen müssen, dein Kind wächst und wird groß. Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Das ist nicht ganz unwahr.
Und man kann den Dingen so oder so begegnen im Leben.
Einfacher wird es,wenn du versuchst in dem Strom des Lebens deine eigene Bewegung zu finden.

Verstehst du wie ich das meine? Nicht als Angriff. Aber du wirst nie wieder aufwachen und es ist alles easy. Aber du kannst erreichen, dass du diesen Dingen standfester begegnen kannst.

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