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Hilfe, mir bluten die Ohren !

7. Juni 2017 um 9:48

Es ist zum davonlaufen. Am liebsten würde ich in den Wald gehen und ein paar Bäume umarmen. Unser Sohn macht mich WAHNSINNIG.
Zahnlückenpubertät hin oder her, wenn das später schlimmer wird, ziehe ich aus.

Er provoziert, rastet aus und schimpft in Ausmaßen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Wenn ihm etwas nicht passt, faucht er hier rum. Er hasst alles und jeden und das wegen Kleinigkeiten. Alles ist sch.., pis..e, ka..e und wer weiß was sonst noch. Da kann ich ihm auch zich mal erklären, dass es sehr verletztend ist, wenn er sagt, dass er uns hasst und das er es sicherlich auch nicht zu hören bekommen möchte. Es interessiert ihn NULL. Seine Schimpfwörter habe ich echt lange versucht zu ignorieren, aber es kommt mir zu den Ohren heraus. Ich weiß nicht, wie oft ich das alles am Tag höre. Was ist denn bei soetwas die logische Konsequenz? Kann mir das jemand sagen? In solchen Momenten sage ich ihm, dass ich SO nicht mit spielen mag oder ich breche die Situation ab, wir gehen nach Hause. Man darf wütend sein, aber sollte doch wenigstens Respekt haben. Diesen bekommt er ja schließlich auch.

Morgens ist es eine einzige Qual, ihn für den Kindergarten vorzubereiten. Er zögert mit Absicht alles heraus, putzt sich die Zähne nicht, weil das ja die olle Mutter machen kann, zieht sich ewig nicht an. Einmal habe ich ihn schon in Unterwäsche mit rausgenommen, weil es mir zu bunt wurde. War ihm ja fast schnurz Abends durfte er sonst immer eine halbe Stunde TV sehen oder WiiU spielen, solange ich unsere Kleine ins Bett gebracht habe. Das ist bis auf weiteres gestrichen, aber selbst da habe ich das Gefühl, dass es ihn nicht wirklich stört.

Versteht mich nicht falsch, es sind nicht seine Emotionen, die mich stören. Sondern auf welche Art und Weise er das alles zum Ausdruck bringt.

Heute Morgen war ich zum Beispiel im Wohnzimmer, während er sich in der Küche sein Müsli fertig machte. Er hatte sich eine Banane genommen und diese etwas grobmotorisch geöffnet. Dadurch vermatschte die Spitze und GOTT BEWAHRE, diese Banane kann man ja so nicht mehr essen. Also habe ich ihm die Spitze abgeschnitten und er wollte den Rest wieder alleine machen, ich bin weg und gut ist. Fünf Minuten später kommt er schnaufend zu mir, was mir einfallen würde, seine Banane zu zerbrechen. Nun habe ich also aus reiner Boshaftigkeit mit meinen telepathischen Kräften seine Banane zerbrochen und wurde prompt dafür gehasst. Der Morgen war im Eimer.

Wie kann ich ihm denn helfen, seine Emotionen besser zu kontrollieren bzw. kontrollierter abzubauen? Wenn das so weiter geht, geraten wir bald mächtig aneinander.


Ich freue mich auf Antworten.

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7. Juni 2017 um 10:16
In Antwort auf lischenpumpernickel

Es ist zum davonlaufen. Am liebsten würde ich in den Wald gehen und ein paar Bäume umarmen. Unser Sohn macht mich WAHNSINNIG.
Zahnlückenpubertät hin oder her, wenn das später schlimmer wird, ziehe ich aus.

Er provoziert, rastet aus und schimpft in Ausmaßen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Wenn ihm etwas nicht passt, faucht er hier rum. Er hasst alles und jeden und das wegen Kleinigkeiten. Alles ist sch.., pis..e, ka..e und wer weiß was sonst noch. Da kann ich ihm auch zich mal erklären, dass es sehr verletztend ist, wenn er sagt, dass er uns hasst und das er es  sicherlich auch nicht zu hören bekommen möchte. Es interessiert ihn NULL. Seine Schimpfwörter habe ich echt lange versucht zu ignorieren, aber es kommt mir zu den Ohren heraus. Ich weiß nicht, wie oft ich das alles am Tag höre. Was ist denn bei soetwas die logische Konsequenz? Kann mir das jemand sagen? In solchen Momenten sage ich ihm, dass ich SO nicht mit spielen mag oder ich breche die Situation ab, wir gehen nach Hause. Man darf wütend sein, aber sollte doch wenigstens Respekt haben. Diesen bekommt er ja schließlich auch.

Morgens ist es eine einzige Qual, ihn für den Kindergarten vorzubereiten. Er zögert mit Absicht alles heraus, putzt sich die Zähne nicht, weil das ja die olle Mutter machen kann, zieht sich ewig nicht an. Einmal habe ich ihn schon in Unterwäsche mit rausgenommen, weil es mir zu bunt wurde. War ihm ja fast schnurz Abends durfte er sonst immer eine halbe Stunde TV sehen oder WiiU spielen, solange ich unsere Kleine ins Bett gebracht habe. Das ist bis auf weiteres gestrichen, aber selbst da habe ich das Gefühl, dass es ihn nicht wirklich stört.

Versteht mich nicht falsch, es sind nicht seine Emotionen, die mich stören. Sondern auf welche Art und Weise er das alles zum Ausdruck bringt.

Heute Morgen war ich zum Beispiel im Wohnzimmer, während er sich in der Küche sein Müsli fertig machte. Er hatte sich eine Banane genommen und diese etwas grobmotorisch geöffnet. Dadurch vermatschte die Spitze und GOTT BEWAHRE, diese Banane kann man ja so nicht mehr essen. Also habe ich ihm die Spitze abgeschnitten und er wollte den Rest wieder alleine machen, ich bin weg und gut ist. Fünf Minuten später kommt er schnaufend zu mir, was mir einfallen würde, seine Banane zu zerbrechen. Nun habe ich also aus reiner Boshaftigkeit mit meinen telepathischen Kräften seine Banane zerbrochen und wurde prompt dafür gehasst. Der Morgen war im Eimer.

Wie kann ich ihm denn helfen, seine Emotionen besser zu kontrollieren bzw. kontrollierter abzubauen? Wenn das so weiter geht, geraten wir bald mächtig aneinander.


Ich freue mich auf Antworten.

Hallo,

wie alt ist den Dein Sohn? Kommt er jetzt in die Schule?

Mein Sohn ist 9 und ja er ist teilweise immer noch sehr maulig..... er ist launenhaft, da hilft es nur ruhig beleiben und gar nicht groß diskutieren.

Meinen Sohn hilft es runter zu kommen wenn ich Ihn in den Arm nehme, aber er ist ein kuschel Typ.  Manchmal hilft es Ihn auch wenn er sehr wütend ist in ein Kissen zu Boxen oder zu schreien, also ins Kissen, manchmal geht er dann auch in sein Zimmer um runter zu kommen, auf alle Fälle braucht man viel Geduld , starke Nerven, die ich leider auch nicht immer habe, reden wenn der Anfall vorbei ist reden.


Die Welt verändert sich gerade enorm, der Wechsel zur Schule ist mit viel Angst verbunden, es ist ja alles neu und auf einmal müssen sie vieles alleine bewältigen... auch wenn sie es nicht zeigen oder sagen, es arbeitet in den kleinen enorm.... bei meinen fing es mit 5 an, da verlor er auch seine ersten Milchzähne, jetzt mit 9 Jahren wird es langsam besser.... ,mal sehen wie lange....


Du bist nicht alleine und wichtig Du hast in Deiner Erziehung nicht alles falsch gemacht, sie nabeln sich nur immer weiter von uns ab und das geht nur über Reibung.....
 

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7. Juni 2017 um 12:59
In Antwort auf lischenpumpernickel

Es ist zum davonlaufen. Am liebsten würde ich in den Wald gehen und ein paar Bäume umarmen. Unser Sohn macht mich WAHNSINNIG.
Zahnlückenpubertät hin oder her, wenn das später schlimmer wird, ziehe ich aus.

Er provoziert, rastet aus und schimpft in Ausmaßen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Wenn ihm etwas nicht passt, faucht er hier rum. Er hasst alles und jeden und das wegen Kleinigkeiten. Alles ist sch.., pis..e, ka..e und wer weiß was sonst noch. Da kann ich ihm auch zich mal erklären, dass es sehr verletztend ist, wenn er sagt, dass er uns hasst und das er es  sicherlich auch nicht zu hören bekommen möchte. Es interessiert ihn NULL. Seine Schimpfwörter habe ich echt lange versucht zu ignorieren, aber es kommt mir zu den Ohren heraus. Ich weiß nicht, wie oft ich das alles am Tag höre. Was ist denn bei soetwas die logische Konsequenz? Kann mir das jemand sagen? In solchen Momenten sage ich ihm, dass ich SO nicht mit spielen mag oder ich breche die Situation ab, wir gehen nach Hause. Man darf wütend sein, aber sollte doch wenigstens Respekt haben. Diesen bekommt er ja schließlich auch.

Morgens ist es eine einzige Qual, ihn für den Kindergarten vorzubereiten. Er zögert mit Absicht alles heraus, putzt sich die Zähne nicht, weil das ja die olle Mutter machen kann, zieht sich ewig nicht an. Einmal habe ich ihn schon in Unterwäsche mit rausgenommen, weil es mir zu bunt wurde. War ihm ja fast schnurz Abends durfte er sonst immer eine halbe Stunde TV sehen oder WiiU spielen, solange ich unsere Kleine ins Bett gebracht habe. Das ist bis auf weiteres gestrichen, aber selbst da habe ich das Gefühl, dass es ihn nicht wirklich stört.

Versteht mich nicht falsch, es sind nicht seine Emotionen, die mich stören. Sondern auf welche Art und Weise er das alles zum Ausdruck bringt.

Heute Morgen war ich zum Beispiel im Wohnzimmer, während er sich in der Küche sein Müsli fertig machte. Er hatte sich eine Banane genommen und diese etwas grobmotorisch geöffnet. Dadurch vermatschte die Spitze und GOTT BEWAHRE, diese Banane kann man ja so nicht mehr essen. Also habe ich ihm die Spitze abgeschnitten und er wollte den Rest wieder alleine machen, ich bin weg und gut ist. Fünf Minuten später kommt er schnaufend zu mir, was mir einfallen würde, seine Banane zu zerbrechen. Nun habe ich also aus reiner Boshaftigkeit mit meinen telepathischen Kräften seine Banane zerbrochen und wurde prompt dafür gehasst. Der Morgen war im Eimer.

Wie kann ich ihm denn helfen, seine Emotionen besser zu kontrollieren bzw. kontrollierter abzubauen? Wenn das so weiter geht, geraten wir bald mächtig aneinander.


Ich freue mich auf Antworten.

Oooohhh Mein Großer ist 7. Ich kann sagen, es wird mit der Zeit etwas besser. Mit logischer Konsequenz wird euch da nicht geholfen. Es eist ein Prozess, abnabeln, Selbstfindung und bestimmt ganz viel Unsicherheit. Mein Sohn bekommt dann erstmal Zeit alleine, die will er auch, geht aus der Situation. Wenn er zurück kommt, wird geherzt und noch ein paar Worte zum "Vorfall"  gewechselt. Mit Abstand ist dann auch der Verstand wieder mit dabei.
Dieses Bananen-Drama kenne ich auch, erst vom Großen, jetzt vom Mittleren. Das gehört wohl zum Großwerden

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7. Juni 2017 um 14:49

Willkommen in meiner Welt!!! Wir erleiden täglich Ähnliches!

Strafen, Verbote usw werden einfach hingenommen....schön mit dem Satz: mir doch egal....ooook....dann geh ich raus aus der Situation und lass sie (7) weitermaulen...weil gute Worte und kuscheln bringen uns auch nicht weiter....

Ich hab auch mal versucht ihr zu zeigen wie sie sich verhält...leider konnte ich es nicht so gut...sie ist da quasi Meisterin darin!!

Wir beten zu Gott und all den anderen Göttern, dass es bald besser wird....

Einmal hat sie auf die Frage, warum sie sich so verhält, geantwortet: Mama, eigentlich möchte ich das auch nicht...aber es kommt einfach so raus....!

Also denke ich, dass es explodierende Stimmungen und Hormone sind, die sie so wütend machen....

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7. Juni 2017 um 16:13

Danke für eure Rückmeldungen, ich antworte aus Zeitmangel jetzt einfach mal allgemein in die Runde.

Mein Sohn ist 6Jahre alt und kommt demnächst in die Schule. Tatsächlich habe ich schon einmal einen Thread eröffnet, weil er eben mit dieser Trotzerei anfing. Aber das sind Ausmaße, die ich einfach so nicht tolerieren kann. Er provoziert mit seinen Schimpfwörtern und verletzenden Aussagen wirklich gezielt und wenn ich mit ihm rede, schimpfe oder lauter werde, kommt nur: "Ist mir sch.. egal". Bei soetwas platzt mir ja innerlich wirklich die Hutschnur. Klar, genau das möchte er erreichen und deshalb versuche ich auch, so gut es geht, nicht darauf einzugehen. Aber wenn er den ganzen Tag verbal um sich schlägt, nein, das passt mir einfach nicht und genau dafür gibt es auch die Konsequenzen. Ich bin selbst ein impulsiver Mensch, sicherlich hat er das auch von mir, aber es gibt nun einmal Grenzen. Wir begegnen ihm ja auch mit Respekt und beschimpfen ihn nicht als Blödi, Dummi, Kackfurz oder dergleichen. An ganz schlimmen Tagen sagt er seiner Schwester (noch nicht einmal zwei Jahre alt), dass er ihr eine runter haut oder ihr eine aufs Maul gibt. Das ist für mich auch so ein Punkt, da muss ich auch als ihre Mutter für sie einstehen.

Ich bin einfach der Meinung, dass er alt genug für eine gewisse Streitkultur ist. Denn generell ist er ein totaler Neunmalklug und drückt sich sehr gewählt aus.

Ich habe mich auch schon hingesetzt und ihm erklärt, was das mit uns macht, dass uns das sehr verletzt und es doch einfach nicht schön ist, wenn man sich immer streitet. Das es doch viel schöner ist, wenn man harmonisch miteinander umgeht und den Tag genießt. Es folgt eine kurze Einsicht und eine Stunde später ist alles wieder auf Werkseinstellungen.

Gestern hatten wir eine Situation, da hat er sich tatsächlich vor sich selbst erschrocken und hat sich direkt entschuldigt. Er und die Kleine haben im Bett getobt und er hat sie derartig in die Decke gedrückt, dass sie ganz panisch wurde.

Wenn ich merke, dass so ein kleiner Anfall kommt, drücke ich ihn und sage ihm, dass ich ihn ganz doll lieb habe und er mein Lieblings E. ist. Da fühlt er sich natürlich gebauchpinselt und ist etwas frommer. Bei solchen extremen Gefühlsausbrüchen hilft das aber einfach nicht. Wenn ich ihn dann links liegen lasse, schlägt er auf alles Mögliche ein und das mit einer Intensivität, dass wir schon echt Streß mit den Nachbarn hatten.


PS. : Die Banane war schon zerschnitten im Müsli, es war also eigentlich total egal, ob sie kaputt ist oder nicht. Deswegen habe ich ihm auch gesagt, dass er sie ja eh kaputt gemacht hätte und er mir jetzt sein Problem einfach zeigen soll. Er hat total dicht gemacht und ist in sein Bett. Ja, da habe ich ihn natürlich gelassen und er hat das Müsli auch so gegessen.
 

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7. Juni 2017 um 17:43

Ein schönes Alter.
Meine haben am Pfingstmontag einen großen Eimer Wasser über das Sofa ausgekipt, weil sie keineGummibärchen zum Frühstück durften (also, nur Gummibärchen...am Besten ne ganze Schüssel voll).
Es gab Stubenarrest im Kinderzimmer.
Das Sofa ist immer noch nicht trocken.

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7. Juni 2017 um 19:46

Sie wussten ja, was sie verpassen.
Geplant war ein Ausflug in den Zoo und hinterher noch Eis essen gehen. 
Stattdessen gab es Kinderzimmerluft.

Seit dem sind sie aber wieder etwas geerdet.

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