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Hilfe - Nachbarskind schreit permanent wie am Spieß!!

23. Januar 2012 um 21:58

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

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26. Januar 2012 um 18:08


es gibt nun mal kinder die viel und lange schreien und das aus nicht erkennbaren Grund (vielleicht gibt es auch einen und ihr wisst es nur nicht und habt wahrscheinlich auch nicht soviel mit dem kind zu tun das ihr ihn wissen könntet) und ich finde es klasse von den eltern dass sie nicht mit dem kind rumschreien das würde womöglich alles nur noch schlimmer machen und warum soltten sie ihr kind schnappen und schnell durchs treppenhaus tragen wenn es doch laufen kann nur damit es euch nicht stört ??? ich denke du schreibst sehr respektlos über die Eltern und über ein 2-3 jähriges kind ich bin mir sicher das die Eltern vesuchen ihr Kind zu beruhigen nur halt nicht mit brüllen oder gar schlimmeren wie du es vielleicht machen würdest

Ach und wenn du Angst vor einem Schreikind hast das kann jedem passieren und kommt in den besten Familien vor also bekommst du vielleicht besser keine Kinder

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5. Februar 2012 um 0:25


Anstatt euch über meine (barsche) Formulierung aufzuregen solltet ihr euch als Muttis nicht persönlich angegriffen fühlen, sondern mit konstruktive Tipps geben. In der Gegenwart der Eltern würde ich so nicht über ihr Kind reden, ist doch klar. Aber in meine Lage versetzt sich niemand. Ich finde es nur verständlich, dass permanentes Geschrei, als hätte man ein Schwein geschlachtet, nach einem halben Jahr nicht mehr zu ertragen ist. Es geht nicht um Kindergebrabbel, Weinen, Getrampel oder Spielelärm, was ich nachvollziehe und gutheisse. Lest den Text nochmal, denkt mal darüber nach und antwortet konstruktiv und bitte nicht so verbittert, als hätte ich euch höchstpersönlich in eurem Mutterdasein beleidigt. Bis jetzt habe ich vor den Herrschafften über mir den Mund gehalten und mich in Geduld üben können - manch anderer hätte schon längst das Jugendamt gerufen. Wenn nur eine von euch gehört hätte was ich seit einem halben Jahr 24/7 höre, dann hätte keine so eine zickige Antwort gegeben. Guter Rat ist hier nicht mehr zu erwarten, ich löse das schon. Wenn die Mutter so reagiert, wie ihr, dann wird das allerdings nichts mut gutem Nachbarschaftsverhältnis. Was ist falsch daran von seinen Mitmenschen Rücksichtnahme und eine Entschuldigung / einen Hinweis zu erwarten? Wenn sie überfordert sind, dann brauchen sie Hilfe. Jammert nicht wie schwer Erziehung und das Mutterdasein ist - ihr habt euch freiwillig dafür entschieden.

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3. Juni 2012 um 21:24

....
Sprich doch mal mit deinen nachbarn im ruhigen Ton. Erkläre ihnen deine Situation und vorallem frag nach warum der kleine ständig schreit. Wer weiß das kann ja viele Gründe haben misshandeln sie das Kind ??? Hmm blöder Gedanke aber kann ja sein warum schreit denn sonst ein 3 jährigen Kind die ganze zeit ??? Klar schreit ein Kind mal aber so wie du das hier schilderst hört sich das ja furchtbar an.

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19. Juni 2012 um 9:25

Hmmm
Gesern habe ich einen Roman dazu geschrieben und nu ist er weg - wie kann das sein?
Ich probiere es nochmal...

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19. Juni 2012 um 9:52

Ein halbes Jahr später...
UPDATE: Es hat sich ein halbes Jahr später nichts geändert. Mein Partner hat sich ein Herz gefasst und die Gelegenheit genutzt die Nachbarin im Treppenhaus anzusprechen, im O-Ton ungefähr so: "Guten Tag Frau XYZ, wie geht es Ihnen?(...) Meine Frau und ich wollen nicht indiskret erscheinen, haben aber dennoch eine Frage auf dem Herzen. Wir hören Ihren Sohn leider sehr häufig schreien und weinen und möchten uns nur erkundigen, ob alles in Ordnung ist. Können wir Ihnen in irgendeiner Art und Weise helfen?". Die Antwort war barsch und kurz: "Bei uns ist alles in Ordnung, Sie brauchen nicht fragen!" und daraufhin knallte die Tür. Mit so einer Antwort haben wir nicht gerechnet. Offenbar ist ein freundschaftliches Nachbarschafts-Verhältnis nicht in Ihrem Interesse. Mein Partner ist ein sehr ruhiger und einfühlsamer, freundlicher Mensch und ich bin im Nachhinein froh, dass er gefragt hat. Ich hätte da wohl etwas energischer auf Ihre Antwort reagiert, das gestehe ich mir ein. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass die Nachbarn zum Einen ungewillt sind zu reden und zum Anderen, dass Ihnen das mit Ihrem Sohn in irgendeiner Art und Weise unangenehm sein muss, sonst hätte die Frau nicht die Flucht ergriffen.

Was das Kind angeht, so sind unsere Vermutungen unterschiedlich. Während er an eine geistige Behinderung / chronische Krankheit glaubt denke ich, dass das Kind eine Laissez-Faire, also gar keine Erziehung besitzt. Ich begründe es damit, dass das Kind machen und tun kann, ohne dass das Kind einen Hinweis bekommt. Wenn es zum Beispiel im Treppenhaus furchtbar laut brüllt, dann kommt lediglich ein kurzes flüsterndes "Pssst". Das spornt ihn wiederum dazu an erst recht loszulegen. Weitere Erziehungsmaßnahmen lassen zu wünschen übrig. Leider schreit er IMMER wie am Spieß. Er wiederum sagt, dass die Eltern das Ganze so hinnehmen, als sei nichts zu ändern und dass das auf eine Krankheit schließt - für eine Krankheit kann schliesslich niemand etwas. Der Junge schreit und jammert nicht, wie ein beleidigtes Kind das etwas nicht bekommt, sondern es macht es durchgehend chronisch, manchmal wie in einer Art Trance, so mein Partner. Egal, was es ist: wir werden es wohl nie erfahren. Zumindest möchte mein Mann keinen weiteren Versuch starten. Vielleicht sollte ich den Herr Vater ansprechen? Ich bin ratlos.

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19. Juni 2012 um 11:04


War doch nicht böse gemeint. Ich habe das nur leider selber mal miterlebt und deswegen komme ich immer gleich auf solche Gedanken .... Und ich habe ja auch nicht gesagt das es so ist sondern es könnte ja !! Aber hast schon recht war etwas unüberlegt

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12. Juli 2012 um 10:44

Jugendamt
Mhmm ganz ehrlich ... Man kann das jugendamt nicht zu oft rufen ... Wenn alles gut ist gehen die auch wieder... Leider hat das jugendamt noch einen sehr schlechten ruf ... Aber im gegenteil , es bekommt keiner einfach so sein kind wegggenommen, die wollen nur helfen . Und bevor man ein kind aus de familie nimmt muss einiges passieren ( habe selber mit dem jugendamt zusammengearbeitet) das sind keine schlechten menschen und an hilfe ist doch nix auszusetzten. Auch wenn sie ihr kind nicht misshandeln , stellt euch mal vor wie fertig die familie sein muss ... Vielleicht brauchen sie unterstützung...

Kritisch stimmt mich nur wie die mutter aufs ansprechen reagiert hat. Wenn es so höfflich wie beschrieben war , klingt das stark nach verbergen. Wäre es anderes hätte sie sich evtl. Vielleicht auch was "ausgeweint" oder zumindest die situation bedauert!

Und mal ehrlich welches 3 jährige kind schreit sooo viel ... Normal ist das nicht!!!

Hoffe für dich auf baldige ruhe !!
Gruss
Glühhhh

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17. Juli 2012 um 23:08

Meine Tochter schreit auch
hallo zusammen,

meine tochter, bald 3-jahre alt, schreit von geburt an sehr viel (bis heute bis 4 mal pro woche á 50-80% des tages + teilweise auch nachts schreit sie!). sie leidet unter ungeklärten bauchschmerzen. von anfang an, also seit knappen 3 jahren, sind wir auf der suche nach der ursache für die schmerzen und die ständige unruhe. sie war/ist in betreuung von ganstroenterologen, allergologen, neurologen, psychologen und endokrynologen. allergien, unverträglichkeiten, neurologische erkrankungen wurden soweit ausgeschlossen. sie leidet jedoch nachweislich unter bauchschmerzen, blähung. 6 monate lang habe ich ein ernährungstagebuch geführt und immer wieder bestimmte lebensmitteln ausgelassen. dies hat einiger maßen geholfen, jedoch nur für kurze zeit. das einzige, was nachweislich bei ihr nicht richtig ist, ist die darmflora. ihre ärztin für nauturheilkunde hat ihr darauf hin prosymbioflor verschrieben. ergebnis: 3,5 wo. hat meine tochter gelitten, fast ununterbrochen (80% der tages, jeden tag, und 4-6 std. nachts). danach haben wir aufgrund dessen die therapie abgebrochen. wir warten auf ein anderes medikament, was gerade hergestellt wird. zusätzlich suchen wir weiter nach der ursache: im moment warten wir auf die befunde in richtung stoffwechsel-erkrankungen.

ich kann dich sehr gut verstehen, dass du diese schreie nicht mehr ertragen kannst. stellt dir jedoch vor, du siehst dein kind so schreien und leiden und kannst nichts dagegen machen.

die reaktion der mutter kann daran liegen, dass als eltern von schreienden kindern viele ratschläge aus allen seiten bekommen, werden auch schief angeschaut. dann kann ein gut gemeinter ratschlag/angebotene hilfe etc. für einen irgendwann auch zu viel sein. ich versuche, den leuten die ursache des schreiens kurz zu erklären. ob das so gut ist, weiss ich auch nicht mehr.

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22. Juli 2012 um 15:52


Es tut mir für alle Eltern leid, die so etwas durchmachen, ohne es selbst verschuldet zu haben. Eine Krankheit ist sehr zu bedauern - in dem Fall zeige ich natürlich vollstes Verständnis und halte die Situation dementsprechend aus, auch wenn es manchmal sehr schwer ist, vor allem abends bis morgen früh. Dieses Verständnis kann ich natürlich auch nur aufbringen, wenn man mich als Nachbarin und Mitbetroffene "informiert" oder "aufklärt". Die Herrschaften haben allerdings beteuert alles wäre toll und ich soll nicht fragen.

Im Hof haben wir einen Spielplatz, quasi direkt vor meinem Fenster im Arbeitszimmer, in 5m Entfernung. Auch wenn das Wetter in letzter Zeit nicht immer perfekt war ist die Mutter mit ihrem Sohn Jonas desöfteren mal draussen zum Spielen gewesen. Ich konnte alles mithören und habe es mir auch nicht nehmen lassendas Ganze auch mal zu beobachten.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung der Junge ist verwöhnt und verzogen. Er jammert und heult ohne Unterlass. Erst will er die Schippe, dann will er eine Andere, kaum hat er die Andere weint er er will wieder die erste, wenn er die bekommt, haut er seine Mama damit, die es über sich ergehen lässt mit der Frage ob er was essen will. Kaum bekommt er eine Reiswaffel will er lieber eine Banane und er fuchtelt mit der Verpackung herum dass die Reiswaffeln nur so um sich fliegen, und er bekommt ohne Widerrede die Banane, die schwupp aus der Tasche gezaubert wird. Nach einem Bissen schmeisst er sie voller Zorn in den Sand und schreit anschliessend wie am Spieß dass er die Banane will, aber die ist ja schmutzig und eine zweite gibt es nicht. Endlich zeigt die Mutter einen Hauch von Erziehung, indem die sagt "bitte hör auf zu schreien Jonas, wir gehen sonst sofort nachhause. ruhe, sonst gehen wi sofort". Er hört natürlch nicht auf und die Mutter fängt an die Sachen zu packen - jetzt geht das Gebrülle richtig los! Jonas schmeisst sich hin und rotzt und schreit "nicht nachhause!!!!!!"
Anstatt dass die Mutter ihn packt und geht, wie angekündigt, bittet sie ihn um ruhe, packt die sachen wieder aus und sagt "wir bleiben noch zum spielen, bitte nicht mehr weinen".
Ich dachte ich traue meinen Augen nicht! Er hörte natürlich nicht auf, sondern jammerte weiter, dass er Hunger hat. Joghurt wollte er nicht, stattdessen sollte es Kellogs sein, wofür er nachhause wollte, was er vor 2 min nicht wollte. Nun schrie er, er wolle gehen.

Vor dieser Frau habe ich seit dem jeden Funken Respekt verloren. Und da soll mal jemand sagen, ich habe eine Macke. Die hat sich den Tyrannen selbst gezüchtet, und für ihre mangelnden Erziehugsqualitäten muss die Nachbarschaft büßen. Richtig würde ich es finden, webn sie seine Zienanfälle misschten würde, nach ein zwei Wochen würde er schon merken, dass er so nicht weit konmt. Wenn sie uns um Geduld bitten würde und darauf hinweisen würde, dass es lauter werden kann, aber dass sie gegen sein Trotzverhalten mit Ignorieren ankämpfen muss, dann würde ich es begrüßen. Aber das wird nicht passieren. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Es macht mich einfach wüted, wie sich einige Leute auf der Nase rumtanzen lassen.

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22. Juli 2012 um 16:06
In Antwort auf puniqa


Es tut mir für alle Eltern leid, die so etwas durchmachen, ohne es selbst verschuldet zu haben. Eine Krankheit ist sehr zu bedauern - in dem Fall zeige ich natürlich vollstes Verständnis und halte die Situation dementsprechend aus, auch wenn es manchmal sehr schwer ist, vor allem abends bis morgen früh. Dieses Verständnis kann ich natürlich auch nur aufbringen, wenn man mich als Nachbarin und Mitbetroffene "informiert" oder "aufklärt". Die Herrschaften haben allerdings beteuert alles wäre toll und ich soll nicht fragen.

Im Hof haben wir einen Spielplatz, quasi direkt vor meinem Fenster im Arbeitszimmer, in 5m Entfernung. Auch wenn das Wetter in letzter Zeit nicht immer perfekt war ist die Mutter mit ihrem Sohn Jonas desöfteren mal draussen zum Spielen gewesen. Ich konnte alles mithören und habe es mir auch nicht nehmen lassendas Ganze auch mal zu beobachten.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung der Junge ist verwöhnt und verzogen. Er jammert und heult ohne Unterlass. Erst will er die Schippe, dann will er eine Andere, kaum hat er die Andere weint er er will wieder die erste, wenn er die bekommt, haut er seine Mama damit, die es über sich ergehen lässt mit der Frage ob er was essen will. Kaum bekommt er eine Reiswaffel will er lieber eine Banane und er fuchtelt mit der Verpackung herum dass die Reiswaffeln nur so um sich fliegen, und er bekommt ohne Widerrede die Banane, die schwupp aus der Tasche gezaubert wird. Nach einem Bissen schmeisst er sie voller Zorn in den Sand und schreit anschliessend wie am Spieß dass er die Banane will, aber die ist ja schmutzig und eine zweite gibt es nicht. Endlich zeigt die Mutter einen Hauch von Erziehung, indem die sagt "bitte hör auf zu schreien Jonas, wir gehen sonst sofort nachhause. ruhe, sonst gehen wi sofort". Er hört natürlch nicht auf und die Mutter fängt an die Sachen zu packen - jetzt geht das Gebrülle richtig los! Jonas schmeisst sich hin und rotzt und schreit "nicht nachhause!!!!!!"
Anstatt dass die Mutter ihn packt und geht, wie angekündigt, bittet sie ihn um ruhe, packt die sachen wieder aus und sagt "wir bleiben noch zum spielen, bitte nicht mehr weinen".
Ich dachte ich traue meinen Augen nicht! Er hörte natürlich nicht auf, sondern jammerte weiter, dass er Hunger hat. Joghurt wollte er nicht, stattdessen sollte es Kellogs sein, wofür er nachhause wollte, was er vor 2 min nicht wollte. Nun schrie er, er wolle gehen.

Vor dieser Frau habe ich seit dem jeden Funken Respekt verloren. Und da soll mal jemand sagen, ich habe eine Macke. Die hat sich den Tyrannen selbst gezüchtet, und für ihre mangelnden Erziehugsqualitäten muss die Nachbarschaft büßen. Richtig würde ich es finden, webn sie seine Zienanfälle misschten würde, nach ein zwei Wochen würde er schon merken, dass er so nicht weit konmt. Wenn sie uns um Geduld bitten würde und darauf hinweisen würde, dass es lauter werden kann, aber dass sie gegen sein Trotzverhalten mit Ignorieren ankämpfen muss, dann würde ich es begrüßen. Aber das wird nicht passieren. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Es macht mich einfach wüted, wie sich einige Leute auf der Nase rumtanzen lassen.


Sorry, schreiben via Telefon erweist sich als schwierig. Im letzten Absatz sollte es heissen: "wenn sie seine Zornanfälle missachten würde" und zwar im Sinne von Ignorieren

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5. August 2012 um 22:00

Wie Bitte?
Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber man merkt, dass Sie keine Ahnung von Kindern haben!

Babies schreien von Natur aus, denn nur so können sie ausdrücken, dass Ihnen etwas fehlt. Auch Kleinkinder, die schon reden können, sind nicht immer in der Lage, auszudrücken, was ihnen fehlt. So wie Sie es von Ihren Nachbarn erwarten, ihr Kind anzuschreien oder "zur Rede zu stellen", bringt nichts Positives mit sich! Glauben Sie, ein Kleinkind oder Baby wird sich durch Anschreien beruhigen?

Warum Babies/Kleinkinder schreien, kann man ja nicht immer interpretieren und ihnen somit nicht helfen. Gerade abends sind sie müde und können damit nicht umgehen, wollen nicht schlafen und schreien deshalb. Nachts suchen sie die Nähe der Eltern und schreien deshalb, weil sie in ihrem Bettchen alleine liegen. Kinder müssen aber nicht immer etwas wie Schmerzen o.ä. haben, wenn sie schreien.

Dass die Eltern sich im Treppenhaus nicht beeilen- ok, das würde ich dann tun, wenn mein Baby schreit.

Aber wieso gehen Sie nicht einfach mal zu Ihren Nachbarn und fragen direkt nach? Wieso erwarten Sie von ihnen eine Entschuldigung für etwas ganz Natürliches?
Mir würde nie einfallen, mich bei meinen Nachbarn zu entschuldigen, weil mein Kind nachts schreit.

Wenn es Ihr sehnlichster Wunsch war, Kinder zu bekommen, wundert es mich, dass Sie so denken und Kinder als "Biest" oder "Balg" bezeichnen!

Vielleicht ist das Kind wirklich behindert, aber selbst dann oder gerade dann kann man doch das Gepräch suchen.
Grad wenn es mit dem Schlafmangel so schlimm ist, sollten Sie mit den Eltern reden- vielleicht können Sie es dann ja besser verstehen. Eine Lösung finden wird sicher schwer, aber vielleicht ist Oropax für nachts eine Zwischenlösung!?

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5. August 2012 um 22:04

Oh
Entschuldigung, hatte die weiteren Beiträge übersehen!!!

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5. August 2012 um 22:22

Wenn das so ist...
...dann nehme ich einiges zurück. Das Kind scheint wirklich nicht erzogen zu sein, wenn es stimmt, was Sie schreiben. Mmh, da einen Ratschlag zu geben ist schwer. Gespräche will die gute Frau anscheinend nicht führen. Es sei denn, Sie versuchen, es anders anzusprechen. Nicht "kann man ihnen helfen?", sondern vielleicht ansprechen, dass Sie nicht mehr schlafen können und ob Sie sich mal zum Reden zusammen setzen können.

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7. August 2012 um 18:43
In Antwort auf engel0779

Wenn das so ist...
...dann nehme ich einiges zurück. Das Kind scheint wirklich nicht erzogen zu sein, wenn es stimmt, was Sie schreiben. Mmh, da einen Ratschlag zu geben ist schwer. Gespräche will die gute Frau anscheinend nicht führen. Es sei denn, Sie versuchen, es anders anzusprechen. Nicht "kann man ihnen helfen?", sondern vielleicht ansprechen, dass Sie nicht mehr schlafen können und ob Sie sich mal zum Reden zusammen setzen können.

Danke
Vielen Dank für den Ratschlag. Wir peilen ein persönliches Gespräch an. Die letzten beiden Wochen waren der reinste Alptraum. Mittlerweile kann der kleine Jonas nämlich "sprechen". Es steht fest: er tyrannisiert seine Eltern, und die Nachbarn gleich mit. Also der stellt alle anderen Kinder in puncto schlechtes Benehmen in den Schatten. Er haut seine Eltern und schlägt und schreit und keiner versteht wieso, die Eltern machen ja schließlich immer was er will und trotzdem ist es falsch
Man wird ihn nicht von heute auf morgen ändern können. Ich kann kaum erwarten, dass er mal eine Nacht durchschläft!!

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17. August 2012 um 18:21
In Antwort auf puniqa


Es tut mir für alle Eltern leid, die so etwas durchmachen, ohne es selbst verschuldet zu haben. Eine Krankheit ist sehr zu bedauern - in dem Fall zeige ich natürlich vollstes Verständnis und halte die Situation dementsprechend aus, auch wenn es manchmal sehr schwer ist, vor allem abends bis morgen früh. Dieses Verständnis kann ich natürlich auch nur aufbringen, wenn man mich als Nachbarin und Mitbetroffene "informiert" oder "aufklärt". Die Herrschaften haben allerdings beteuert alles wäre toll und ich soll nicht fragen.

Im Hof haben wir einen Spielplatz, quasi direkt vor meinem Fenster im Arbeitszimmer, in 5m Entfernung. Auch wenn das Wetter in letzter Zeit nicht immer perfekt war ist die Mutter mit ihrem Sohn Jonas desöfteren mal draussen zum Spielen gewesen. Ich konnte alles mithören und habe es mir auch nicht nehmen lassendas Ganze auch mal zu beobachten.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung der Junge ist verwöhnt und verzogen. Er jammert und heult ohne Unterlass. Erst will er die Schippe, dann will er eine Andere, kaum hat er die Andere weint er er will wieder die erste, wenn er die bekommt, haut er seine Mama damit, die es über sich ergehen lässt mit der Frage ob er was essen will. Kaum bekommt er eine Reiswaffel will er lieber eine Banane und er fuchtelt mit der Verpackung herum dass die Reiswaffeln nur so um sich fliegen, und er bekommt ohne Widerrede die Banane, die schwupp aus der Tasche gezaubert wird. Nach einem Bissen schmeisst er sie voller Zorn in den Sand und schreit anschliessend wie am Spieß dass er die Banane will, aber die ist ja schmutzig und eine zweite gibt es nicht. Endlich zeigt die Mutter einen Hauch von Erziehung, indem die sagt "bitte hör auf zu schreien Jonas, wir gehen sonst sofort nachhause. ruhe, sonst gehen wi sofort". Er hört natürlch nicht auf und die Mutter fängt an die Sachen zu packen - jetzt geht das Gebrülle richtig los! Jonas schmeisst sich hin und rotzt und schreit "nicht nachhause!!!!!!"
Anstatt dass die Mutter ihn packt und geht, wie angekündigt, bittet sie ihn um ruhe, packt die sachen wieder aus und sagt "wir bleiben noch zum spielen, bitte nicht mehr weinen".
Ich dachte ich traue meinen Augen nicht! Er hörte natürlich nicht auf, sondern jammerte weiter, dass er Hunger hat. Joghurt wollte er nicht, stattdessen sollte es Kellogs sein, wofür er nachhause wollte, was er vor 2 min nicht wollte. Nun schrie er, er wolle gehen.

Vor dieser Frau habe ich seit dem jeden Funken Respekt verloren. Und da soll mal jemand sagen, ich habe eine Macke. Die hat sich den Tyrannen selbst gezüchtet, und für ihre mangelnden Erziehugsqualitäten muss die Nachbarschaft büßen. Richtig würde ich es finden, webn sie seine Zienanfälle misschten würde, nach ein zwei Wochen würde er schon merken, dass er so nicht weit konmt. Wenn sie uns um Geduld bitten würde und darauf hinweisen würde, dass es lauter werden kann, aber dass sie gegen sein Trotzverhalten mit Ignorieren ankämpfen muss, dann würde ich es begrüßen. Aber das wird nicht passieren. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Es macht mich einfach wüted, wie sich einige Leute auf der Nase rumtanzen lassen.

Also
Ich kann es verstehen, dass du das Kind balg nennst. Wenn man so genervt ist... Also, ich bin der Meinung, dass Kinder Grenzen brauchen! So wie du das beschreibst glaub ich, dass das Kind einfach Grenzen brauch...die Situation auf dem Spielplatz sagt doch schon viel aus! Ich arbeite seit 6 Jahren intensiv mit Kindern zusammen, sind aber schon bisl älter...ich habe schon oft beobachten können, dass sie sich so verhalten und wenn man ihnen klare Strukturen und Grenzen gibt, sich alles vereinfacht. Wenn das Kind aggressiv ist, könnte es ja auch sein, dass es misshandelt wird. Vielleicht weil sich die Eltern auch nicht mehr helfen können? Also ich würde auf jeden Fall das Gespräch suchen. Musste ich auch immer...wenn es Probleme gab. Im mom bin ich Zuhause, wegen meinem eigenen Kind. Ich habe immer darauf geachtet mit ich Botschaften zu reden, das heißt: ich fühle mich gestört, ich kann nicht mehr schlafen (statt- sie sind eine schlechte Mutter). Wenn sie nicht mit dir reden will, und alles runter spielt, würde ich ihnen wirklich mit dem Jugendamt drohen, wenn sie nicht bereit wäre für ein Gespräch. Wenn sie das trotzdem nicht will, würde ich vlt noch n Brief schreiben, dass du ihr ne letzte Chance.gibst, dich an dem und dem Datum ein Gespräch zu suchen, sonst würdest du dir nicht mehr zu helfen wissen und das Jugendamt einschalten. Das Ganze hat doch schon so weitreichende Folgen, dass du selbst keine Kinder mehr haben willst, Hallo?? Irgendwann reicht's....am besten redest du auch mit ihr, dein Mann scheihr ein bisl zu freundlich zu sein...?! Loswerden, nehm dir ne Packung Mut und geh,klingeln oder besuch sie aufm Spielplatz!

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17. August 2012 um 18:32

Noch was
Ich bin zusätzlich eine pädagogische Fachkraft im Bereich der behindertenarbeit und ich glaube kaum, dass das Kind wegen einer Behinderung schreit. Natürlich kann ich da nichts ausschließen, aber es ist unwahrscheinlich.... Es könnte krank sein, wobei ich nicht wüsste was es haben soll, wenn es doch draußen spielen kann und seine Hauptaufgabe darin besteht seine Mama rumzukommandieren!!! (wenn es wirklich krank sein sollte, dann ist es natürlich etwas.anderes). Aber für mich hört wich das nicht wirklich danach an. Liebe grüße und würde gerne wissen was dabei rausgekommen ist, kannst ja mal schreiben

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18. August 2012 um 8:40


Vielen lieben Dank für deine Meinung und den Rat. Die Familie ist schon seit letztem So nicht da, ich vermute mal verreist?
Wow! Was für einen himmlisch guten Schlaf die Woche hatte )))
Also wenn sie wiedergekommen sind und sich nichts geändert hat gehen wir bei passender Gelegenheit gemeinsam hin.
Übrigens: ihre Nachbarin von gegenüber zieht Montag aus. Sie warnte uns vor möglichen Lärm. Auf unsere Frage hin ob es ihr hier nicht gefiele oder was der Grund sei hielt sie erst inne und sagte dann "Sagen wir so: die Wohnung ist wirklich SEHR hellhörig." Mein Mann fragte wie lange sie hier im Haus gewohnt hat: 9 Jahre, im Dezember wären es 10 gewesen.

.... ich erspar mir jeglichen Kommentar

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25. August 2012 um 17:58

Verständnis
Hallo,
den Blog habe ich mir durchgelesen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur empfehlen, gib nichts auf die "Eltern-Kinder"-Versteher hier. Sorry. Immer das Selbe, sind doch Kinder...Du kannst nix machen....Jeder der noch nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann, was es heißt belärmt zu werden, weiß auch nicht was es bedeutet. Sind meine eigenen Kinder kann ich sie selbst stoppen, sind es fremde muss ich es ertragen. Ich selbst hatte auch so einen Fall über mir. Manchmal dachte ich, man dreht über mir Wes Cravens "Sream 4" oder einen neuen Teil von "Nightmare on Elmstreet" oder man schlachtet jemanden ab.
Wenn man sich zu Deinem Thema negativ äußert, ist man kinderfeindlich oder gleich mal psychisch krank, selbst, wenn man selbst Mutter ist. Ja, man ist krank, vor Lärm. Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen und alles was daraus resultiert.
Und wenn man kurz vorm ausrasten ist, da man seit 8 Stunden bebrüllt wurde, dann hat man in der Tat ein psychische Problem...
Ich hoffe doch sehr, dass so manche Mutter, die sich ach so verständnisvoll äußert, wenn sie mal älter ist, ihre Kinder groß sind und dann ihre Ruhe möchte, genauso verständnisvoll ist. Kinder, die keine Grenzen gezeigt bekommen, werden später ihre Kinder genauso erziehen. Tyrannen werden nicht geboren, sie werden erzogen.
Sollte Kindergeräusche zu extrem sein, hat man auch hier rechtliche Möglichkeiten, es gibt auch mietrechtliche Grenzen, Eltern sind verpflichtet, sich um ihr schreiendes Kind zu kümmern und es eben nicht über Stunden brüllen zu lassen. Andernfalls Jugendamt einschalten, da man davon ausgehen darf, dass es um das Wohl des Kindes schlecht steht.
Ansonsten AUSZIEHEN!

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26. August 2012 um 10:09
In Antwort auf jadzia_12132882

Meine Tochter schreit auch
hallo zusammen,

meine tochter, bald 3-jahre alt, schreit von geburt an sehr viel (bis heute bis 4 mal pro woche á 50-80% des tages + teilweise auch nachts schreit sie!). sie leidet unter ungeklärten bauchschmerzen. von anfang an, also seit knappen 3 jahren, sind wir auf der suche nach der ursache für die schmerzen und die ständige unruhe. sie war/ist in betreuung von ganstroenterologen, allergologen, neurologen, psychologen und endokrynologen. allergien, unverträglichkeiten, neurologische erkrankungen wurden soweit ausgeschlossen. sie leidet jedoch nachweislich unter bauchschmerzen, blähung. 6 monate lang habe ich ein ernährungstagebuch geführt und immer wieder bestimmte lebensmitteln ausgelassen. dies hat einiger maßen geholfen, jedoch nur für kurze zeit. das einzige, was nachweislich bei ihr nicht richtig ist, ist die darmflora. ihre ärztin für nauturheilkunde hat ihr darauf hin prosymbioflor verschrieben. ergebnis: 3,5 wo. hat meine tochter gelitten, fast ununterbrochen (80% der tages, jeden tag, und 4-6 std. nachts). danach haben wir aufgrund dessen die therapie abgebrochen. wir warten auf ein anderes medikament, was gerade hergestellt wird. zusätzlich suchen wir weiter nach der ursache: im moment warten wir auf die befunde in richtung stoffwechsel-erkrankungen.

ich kann dich sehr gut verstehen, dass du diese schreie nicht mehr ertragen kannst. stellt dir jedoch vor, du siehst dein kind so schreien und leiden und kannst nichts dagegen machen.

die reaktion der mutter kann daran liegen, dass als eltern von schreienden kindern viele ratschläge aus allen seiten bekommen, werden auch schief angeschaut. dann kann ein gut gemeinter ratschlag/angebotene hilfe etc. für einen irgendwann auch zu viel sein. ich versuche, den leuten die ursache des schreiens kurz zu erklären. ob das so gut ist, weiss ich auch nicht mehr.

Empfehlung
In Frankfurt gibt es einen ganz tolle ganzheitliche Mediziner. Praxis Dr. Geiger und Dr. Rose, Frau Rose ist auf Kinder spezialisiert. Diese haben vor einigen Jahren einer Freundin in so einem Fall geholfen. 7 Jahre lang konnte kein Arzt die wirklich schwere körperliche Beschwerden - ähnlich, wie Du sie beschreibst, lindern, trotz Unverträglichkeitstest usw. In dieser Praxis wird ein ganz spezieller Unverträglichkeitstest, den andere Praxen nicht unbedingt nutzen, durchgeführt.
Viel Glück

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26. August 2012 um 23:37

......Meine Tochter schreit auch. Teil 2
Hallo,

vor ca. 1 Monat habe ich berichtet, dass meine Tochter, ähnlich wie das hier beschriebene Kind, ständig weint und das stundenlang und ziemlich laut (siehe mein Beitrag vom 17.07.12).

In der Zwischenzeit haben wir weitere Diagnostik hinter uns: MRT, Nervenwasser und Soffwechselerkrankungen. Alles mit einem negativen Ergebnis. Davor haben wir bereits Allergien, Unverträglichkeiten und organische Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt ausschließen lassen. Meine Tochter hatte eindeutig unter Schmerzen gelitten, die schubweise kamen und wochenlang andauerten. Danach erfolgte eine Pause von 1-2 Tagen und es ging wieder los. Sie hatte ständig einen aufgeblähten Bauch und schrie fast ununterbrochen. In ihren schlimmen Phasen hat sie auf uns gar nicht gehört und war für Außenstehende sehr bockig und wirkte als schlecht erzogen. In den schmerzfreien Tagen war sie aber völlig normal, hörte auf uns und war lieb und fröhlich. Wir waren sehr verzweifelt, da sie diese Schmerzen von Geburt an bis vor ca. 2-3 Wochen hatte (sie ist jetzt knappe 3 Jahre alt). Weil wir im Laufe der Zeit festgestellt haben, dass sie trotz der unbestätigten Allergien und Unverträglichkeiten auf sehr viele Lebensmittel mit Schmerzen, Aggressionen, selbst- und fremdverletzenden Reaktionen reagiert, haben wir diese Produkte aus der Diät (unter ärztlicher Kontrolle) ausgeschlossen. Sie war ein knappes Jahr komplett ohne Zucker (auch Fruchtzucker), Milchprodukte, Vollkorn und ohne schwer verdauliche Gemüsesorten ernährt. Ihr Zustand war mal besser mal schlechter. In der Zwischenzeit hat unsere Heilpraktikerin herausgefunden, dass unsere Tochter eine ganz schlechte Darmflora hat. Die erste Therapie hat gar nicht geholfen, im Gegenteil, der Zustand hat sich dramatisch verschlechtert. So dass wir die Therapie nach 3.5 abgebrochen haben. Nun wie ein Wunder, hat sich ihr Zustand verbessert. Seit ca. 3 Wochen ist unsere Tochter wie ausgewechselt. Der Blähbauch ist weg, die Schmerzen kommen nur alle paar Tage und sind gut mit Wärmekissen oder leichten Antiblähungsmedikamenten wegzukriegen. Unsere Tochter ist endlich fröhlich! Sie spielt gerne, hört auf uns, hat keine Aggressionen, verletzt sich und andere nicht mehr. Klar, hat sich auch bockige Phasen. Da hilft aber ganz normales Ignorieren ganz gut und spätestens nach 10-15 Minuten kommt sie dann wieder zu uns oder fängt an zu spielen.

Die Ärzte haben keine Erklärung dafür. Vielleicht hat sich die Darmflora von alleine reguliert? Wir sind glücklich und hoffen, dass es so bleibt.

Mit Nachbarn hatten wir eigentlich kein Problem. Glücklicherweise wohnen wir in einem Haus. Unglücklicherweise in einem Reihenhaus. Um die Nachbarn nicht zu stören, haben wir auch an schönen Tagen den Garten teilweise nicht genutzt und in Fenster geschlossen gehalten. Anders ging ja nicht. Den Nachbarn haben wir die Situation aber erklärt. Sie haben glücklicherweise Verständnis dafür.

Im Laufe der letzten drei Jahre habe ich mich viel mit verschiedenen Kinderkrankheiten auseinander gesetzt. Es gibt viele Krankheitsbilder, wo Kinder in den ersten Lebensjahren sehr viel schreiben und aggressiv sind. Die Krankheit an sich kann aber noch nicht, oder nur selten diagnostiziert werden. Diese Kinder werden dann oft von den Eltern, Ärzten und allen anderen als bockige, vielleicht auch schlecht unerzogene Kinder wahrgenommen.

Ich möchte mit meinem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass es Kinder gibt, die wegen einer Krankheit (auch wenn sonst keine andere oder keine eindeutige Symptome gibt) und nicht (nur) wegen einer unzureichenden und falschen Erziehung auffällig sind. Ich finde es aber in jedem Fall wichtig, die direkte, betroffene Umgebung über die Problematik aufzuklären.

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27. August 2012 um 0:42
In Antwort auf jadzia_12132882

......Meine Tochter schreit auch. Teil 2
Hallo,

vor ca. 1 Monat habe ich berichtet, dass meine Tochter, ähnlich wie das hier beschriebene Kind, ständig weint und das stundenlang und ziemlich laut (siehe mein Beitrag vom 17.07.12).

In der Zwischenzeit haben wir weitere Diagnostik hinter uns: MRT, Nervenwasser und Soffwechselerkrankungen. Alles mit einem negativen Ergebnis. Davor haben wir bereits Allergien, Unverträglichkeiten und organische Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt ausschließen lassen. Meine Tochter hatte eindeutig unter Schmerzen gelitten, die schubweise kamen und wochenlang andauerten. Danach erfolgte eine Pause von 1-2 Tagen und es ging wieder los. Sie hatte ständig einen aufgeblähten Bauch und schrie fast ununterbrochen. In ihren schlimmen Phasen hat sie auf uns gar nicht gehört und war für Außenstehende sehr bockig und wirkte als schlecht erzogen. In den schmerzfreien Tagen war sie aber völlig normal, hörte auf uns und war lieb und fröhlich. Wir waren sehr verzweifelt, da sie diese Schmerzen von Geburt an bis vor ca. 2-3 Wochen hatte (sie ist jetzt knappe 3 Jahre alt). Weil wir im Laufe der Zeit festgestellt haben, dass sie trotz der unbestätigten Allergien und Unverträglichkeiten auf sehr viele Lebensmittel mit Schmerzen, Aggressionen, selbst- und fremdverletzenden Reaktionen reagiert, haben wir diese Produkte aus der Diät (unter ärztlicher Kontrolle) ausgeschlossen. Sie war ein knappes Jahr komplett ohne Zucker (auch Fruchtzucker), Milchprodukte, Vollkorn und ohne schwer verdauliche Gemüsesorten ernährt. Ihr Zustand war mal besser mal schlechter. In der Zwischenzeit hat unsere Heilpraktikerin herausgefunden, dass unsere Tochter eine ganz schlechte Darmflora hat. Die erste Therapie hat gar nicht geholfen, im Gegenteil, der Zustand hat sich dramatisch verschlechtert. So dass wir die Therapie nach 3.5 abgebrochen haben. Nun wie ein Wunder, hat sich ihr Zustand verbessert. Seit ca. 3 Wochen ist unsere Tochter wie ausgewechselt. Der Blähbauch ist weg, die Schmerzen kommen nur alle paar Tage und sind gut mit Wärmekissen oder leichten Antiblähungsmedikamenten wegzukriegen. Unsere Tochter ist endlich fröhlich! Sie spielt gerne, hört auf uns, hat keine Aggressionen, verletzt sich und andere nicht mehr. Klar, hat sich auch bockige Phasen. Da hilft aber ganz normales Ignorieren ganz gut und spätestens nach 10-15 Minuten kommt sie dann wieder zu uns oder fängt an zu spielen.

Die Ärzte haben keine Erklärung dafür. Vielleicht hat sich die Darmflora von alleine reguliert? Wir sind glücklich und hoffen, dass es so bleibt.

Mit Nachbarn hatten wir eigentlich kein Problem. Glücklicherweise wohnen wir in einem Haus. Unglücklicherweise in einem Reihenhaus. Um die Nachbarn nicht zu stören, haben wir auch an schönen Tagen den Garten teilweise nicht genutzt und in Fenster geschlossen gehalten. Anders ging ja nicht. Den Nachbarn haben wir die Situation aber erklärt. Sie haben glücklicherweise Verständnis dafür.

Im Laufe der letzten drei Jahre habe ich mich viel mit verschiedenen Kinderkrankheiten auseinander gesetzt. Es gibt viele Krankheitsbilder, wo Kinder in den ersten Lebensjahren sehr viel schreiben und aggressiv sind. Die Krankheit an sich kann aber noch nicht, oder nur selten diagnostiziert werden. Diese Kinder werden dann oft von den Eltern, Ärzten und allen anderen als bockige, vielleicht auch schlecht unerzogene Kinder wahrgenommen.

Ich möchte mit meinem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass es Kinder gibt, die wegen einer Krankheit (auch wenn sonst keine andere oder keine eindeutige Symptome gibt) und nicht (nur) wegen einer unzureichenden und falschen Erziehung auffällig sind. Ich finde es aber in jedem Fall wichtig, die direkte, betroffene Umgebung über die Problematik aufzuklären.

Hallo
Ich wollte dir mal kurz was erzählen: mein Mann hatte früher als kleines Kind ähnliches wie das was du beschreibst. Sie haben eine Ewigkeit gebraucht um herauszufinden was es ist. Kein Arzt konnte sich einen reim draus machen, irgendwann kam wohl einer, der was herausfand: dass er auf die Bakterien im Essen reagiert. Wenn etwas frisch gekocht war, vertrug er es, 2 stds später, krümmte er sich vor schmerzen. Deshalb verstand das auch niemand...meine Schwiegermutter hat mir das oft erzählt, weil das sehr schlimm gewesen sein soll. Heute kann er übrigens alles essen. Er reagiert nur empfindlicher auf Nahrung, die ichn ganz leicht verdorben sind, ich sie aber noch essen würde, er aber nicht ( Geruch her)

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21. Oktober 2012 um 21:24

UPDATE Teil 2
Seit nun über einem jahr ändert sich der Umstand nicht, das Kind schreit wie am Spieß, jammert, weint und nörgelt. Wie ich früher erzählt hatte wollte die Mutter nicht mit uns reden.
Das Schicksal wollte es, dass wir ein Paket entegen genommen haben für die besagten Schreikind-Nachbarn über uns. Die Nächte sind immer noch ein Alptraum, da hat sich nichts gebessert, eher verschlimmert. Jedenfalls ist der Herr Papa zu uns das Paket abzuholen. Mein Mann öffnete die Tür und händigte das Päckchen aus. Freundlich fragte der Vater: "Sagen Sie mal, das muss ich jetzt fragen: hören Sie manchmal unseren Sohn?" Mein Mann erklärte ihm ja, er schreit und weint sehr viel, nachts hören wir es besonders und dass wir immer dachten er sei krank. Der Vater sagte "Ja, er ist seit einer Woche krank". Mein Mann wiederum "Nein, wir dachten chronisch. Wir hören es nicht nur seit gestern sondern seit einem Jahr, seit wir hier wohnen. Wir haben ihre Frau mehrmals darauf angesprochen, aber sie wollte nich mit uns sprechen." Der Mann runzelte die Stirn und guckte erstaunt, aber es sah sehr gespielt aus, meinte "ach seit nem jahr? Komisch... Das wundert mich". Dann verabshiedete er sich freundlich und dankte.
Das Komische ist, dass er davon nix gewusst haben will, zumal eine andere Nachbarin uns sagte, sie hätte ebenfalls versucht mit der Mutter zu reden. Wer hätte es gedacht: scheinbar wusste der Hausherr wirklich nichts von den Beschwerden. Seit dieser Begegnung wird jedenfalls ein anderer Ton angeschlagen dort oben. Es ist noch lauter geworden, weil der Vater anfängt seinen Sohn diplomatisch zur Ruhe zu zwingen, da er nun weiss das wir alles hören. Der Sohn schreit während der Vater ihm versucht mit seinen Reden zu erklären, dass es noch andere Menschen im Haus gibt. Der Junge scheint jedenfalls schlimmer zu sein, als ich davhte, denn er ist in den Momenten in Rage kloppt gegen Gegenstände und rennt durch die Wohnung, anstatt die Bettruhe zu akteptieren. Neuerdings rennt er auch nachts durch die ganze Wohnung. Sie ignorieren das aber völlig. Der Junge ist mittlerweile wirklich nicht mehr klein, kann sehr gut sprechen. Die Eltern schaffen es nicht ihn ruhig zu stellen, führen mit ihm Diskusionen, bitten ihn etwas zu tun und bieten Belohnungen, das lädst ihn völlig kalt. Das Ins-Bett-Bringen geht von 19 bis ungelogen 24 uhr circa.

Kennt ihr irgendwelche Tipps, wie man solche "Schwerstfälle" halbwegs in den Griff bekommt? Ist es vielleicht ein Problem von Einzelkindern? Bin mit den Nerven nur noch am Ende. Ich kann auch nicht verstehen, wie man sowas einfach mitder Begründung "Trotzphase" entschuldigen kann. Andere Kinder sind abends so ausgepowert, dass sie nichts anderes wollen, als schlafengehen. So viel wie ich es höre versuchen die ihm abends was vorzulesen und es ruhiger anzugehen, er springt aber immer aus dem Bett und rennt durch die Wohnung, die Aufforderung allein bitte wieder ins Bett zu kommen lässt wieder eine Schreiattacke vom feinsten los.

Würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen.

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1. November 2016 um 11:46

Auch wenn der Beitrag schon 4 Jahre alt ist, antworte ich mal. Nach allem was ich jetzt gelesen habe, hätte ich das Kind mal auf ADHS  testen lassen. Auch wenn mich einige hier jetzt verteufeln, adhs gibt es und das liest sich nach genau so einem Kind!
Lg

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1. November 2016 um 12:33
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

Also deine Wortwahl ist wirklich mal zu überdenken! Es ist und bleibt ein Kind kein balg oder sonstiges

du sagst das Kind ist etwa 2-3 Jahre, da kann es durchaus schon die Treppen laufen, auch wenn es langsam ist, warum sollten sich die Eltern für ihr Kind schämen und alles schnell machen nur weils halt öfter Weint?

Überdenke bitte deine Wortwahl, die ist wirklich schrecklich, so von einem, dir fremden Kind zu reden!
Sprech die Eltern doch einfach mal NETT an, sie werden dir sicherlich erklären können weshalb das Kind Weint und egal was der Grund ist dafür hat man Verständnis zu haben, selbst wenns nur eine trotzphase ist!

Ich denke ehr das Kind hat Schlafstörungen und findet deshalb nicht richtig in den Schlaf und ist dadurch natürlich tagsüber sehr gereizt und weint deshalb schnell, ja sowas gibt es auch

Wie gesagt man kann es hier nur vermuten, die Antwort erfährst du sicherlich von den Eltern, die werden es dir bestimmt gerne Erklären solange du nicht sagst das du dich davon gestört fühlst... evtl brauchen sie auch Hilfe? Schlaflabor oder sonstiges da kannst du doch mal zeigen was für eine Kinderliebe Nachbarin du bist und evtl adressen raussuchen

aufjedenfall will ich dir nur sagen, für alles gibt es eine Erklärung, sich einfach über das kind zu beschweren ohne die Hintergründe zu wissen finde ich etwas komisch( bin aber auch Mama ).

Das ihr gestresst dadurch als Kinderlose seit, kann ich aber durchaus auch nachvollziehen, das wäre ich, als Mutter bei deinem beschriebenen Ausmaß auch, trotzdem ändert es nichts an der Tatsache das man so nicht über ein Kind zu reden hat

lg und alles gute 

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1. November 2016 um 14:31
In Antwort auf puniqa


Anstatt euch über meine (barsche) Formulierung aufzuregen solltet ihr euch als Muttis nicht persönlich angegriffen fühlen, sondern mit konstruktive Tipps geben. In der Gegenwart der Eltern würde ich so nicht über ihr Kind reden, ist doch klar. Aber in meine Lage versetzt sich niemand. Ich finde es nur verständlich, dass permanentes Geschrei, als hätte man ein Schwein geschlachtet, nach einem halben Jahr nicht mehr zu ertragen ist. Es geht nicht um Kindergebrabbel, Weinen, Getrampel oder Spielelärm, was ich nachvollziehe und gutheisse. Lest den Text nochmal, denkt mal darüber nach und antwortet konstruktiv und bitte nicht so verbittert, als hätte ich euch höchstpersönlich in eurem Mutterdasein beleidigt. Bis jetzt habe ich vor den Herrschafften über mir den Mund gehalten und mich in Geduld üben können - manch anderer hätte schon längst das Jugendamt gerufen. Wenn nur eine von euch gehört hätte was ich seit einem halben Jahr 24/7 höre, dann hätte keine so eine zickige Antwort gegeben. Guter Rat ist hier nicht mehr zu erwarten, ich löse das schon. Wenn die Mutter so reagiert, wie ihr, dann wird das allerdings nichts mut gutem Nachbarschaftsverhältnis. Was ist falsch daran von seinen Mitmenschen Rücksichtnahme und eine Entschuldigung / einen Hinweis zu erwarten? Wenn sie überfordert sind, dann brauchen sie Hilfe. Jammert nicht wie schwer Erziehung und das Mutterdasein ist - ihr habt euch freiwillig dafür entschieden.

Man merkt dir einfach an, dass du keine Kinder hast und auch leider nicht viel Einfühlungsvermögen. In deinem Post geht es um DICH, das ist jetzt auch allen klar. Wenn aber Mütter in einem Babyforum von einem kleinen Kind lesen, das den ganzen Tag brüllt wie am Spieß, denken sie nunmal nicht als erstes: „Oh die armen Nachbarn!".
Wer auch nur ansatzweise Erfahrungen mit Schreikind oder heftigen Trotzphasen hat hat bei dem was du schreibst höchstwahrscheinlich Mitleid mit den Eltern, die eventuell sogar noch etwas mehr leiden als du! 
Du scheinst dir ja keine Sorgen um das Wohlergehen des Kindes zu machen.
Dass du eine Entschuldigung erwartest sagt einiges über dich aus
Wenn du dann auch noch in äbfälligem Ton von Kind und Eltern sprichst, kannst du kaum erwarten, dass dir noch eine von „uns Muttis" helfen will.

Also hier ein paar Tipps für dich: Besorg dir Oropax, freu dich, dass es nicht dein Problem ist und chill mal! 

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12. Januar 2017 um 12:02
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

Hi ich habe selbst so ein ähnliches Problem! Ich bin Mutter von einer zwei Jahren alten Tochter die nie so ein Getöse und Gebrüll von sich lässt aber oh mein Gott der vier jährige Sohn von meiner Nachbarin ist ein Albtraum! Das schlimme ist ja das unser Nachbarschaftsverhältniss eigentlich super ist! Die Mutter ist eine nette Frau nur super überfordert! Sie geht arbeiten und nach der Arbeit ist sie im Eimer und ihr Kind nervt! Und das aller beste ist mein Bruder hat sich in sie verguckt und die zwei sind jetzt ein paar so es nur noch schlimmer für mich macht das anzusprechen! Der kleine ist verzogen und brüllt mit vollem Halse wenn er nicht bekommt was er will und dann fängt die Mutter zu brüllen usw! Es ist jeden Abend ein Albtraum wenn er ins Bett muss oder vorher duschen! Es ist wie ein geschlachtetes Schwein! Meistens sitze ich dann senkrecht im Bett und kann es kaum fassen! Seiden sie auch in unser Haus gezogen ist schläft meine kleine auch nicht mehr so gut! Vorher hatte sie morgens bis 8:30-9:00 Uhr geschlafen und jetzt ist sie meistens zwischen 5-6 wach! Und vorgestern bin ich erst um 01:00 dazu gekommen zu schlafen weil der nachts so geschrieben hat und dann war ich um 03:00 Uhr wieder wach weil da unten wieder Krach war! Heute morgen um 07:00 Uhr wieder senkrecht im Bett weil die so laut im Treppenhaus waren! Und die wohnen im Erdgeschoss! Wenn der Junge einen Wutanfall bekommt und die Füße stampft vibrieren schon bei mir die Fenster! Jedesmal wenn ich sie darauf ansprechen tue geht sie auf die Defensive! Ich arbeite ja nicht kann ja wieder Augen zu machen wenn die ihn morgens in den Kindergarten bringt! Nur weil ich für drei Jahre elternzeit habe und deswegen zu Hause bin! Fand das ne Frechheit! Ich habe sie auch beobachtet bei der Erziehung und wenn der kleine aus dem Kindergarten um 16:30 kommt beschäftigt sie sich nie mit ihm sonder schickt ihn immer in sein Zimmer wo er alleine spielen soll (er ist erst 4)! Und wenn er nicht pariert gibts Gebrülle! Es geht auch schon fast sechs Monate so und ich bin selber schon fast am Ende! Ich verstehe dich vollkommen und das auch als Mutter! So ein Monster wünsche ich keinen! In meinen Augen hat das viel mir Erziehung zu tun! Meine eine Freundin hatte auch Probleme mit ihrem Kind und die hat dann ergo Therapie für ihn bekommen und sich mehr beschäftigt uns Seiden ist ihr Kind kein Problem! 

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12. Januar 2017 um 14:18
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

Balg? Biest? Kein' Plan, is' mir auch Wurscht.
Fraglich finde ich, dass Du im Forum nach Hilfe fragst, ohne mit den Eltern gesprochen zu haben?
Die wissen vielleicht gar nicht, dass es Andere nervt und um den Schlaf bringt?
Wie bescheuert isses denn, zu sagen, vielleicht geh' ich auf die los, ohne vorher das Gespräch gesucht zu haben? Ziemlich, oder?!
Und woher willst denn eine Entschuldigung, wenn nicht mal klar ist, dass es jemanden gibt, den die aktuelle Situation stört?
Du bist die, die ein Problem hat. 
Das heisst, Du musst es ansprechen.


Viel Erfolg!

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13. Januar 2017 um 22:24

Nein finde deine Einstellung super!

Auch wir haben mit Pralinen, Ohropax und einem netten Brief bei unseren Nachbarn um Verständnis für die allnächtlichen Schreiattacken unserer Tochter geworben. Sie hatte eine Zeit so oft Nachtschrecks, richtig übel. Kam auf jedenfall gut an. So konnten alle das Gekreische einordnen und wir fühlten uns besser.

Es muss doch nicht immer ein gegeneinander sein; wenn jeder etwas an den anderen denkt, erleichtert es das Miteinander enorm.

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5. April 2017 um 23:32
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

Meine Liebe, dass Du fertig bist und Augenringe hast...oh sorry ! Das verstehe ich wie schlimm das ist nicht schlafen zu können auf Dauer, habe das 5 Jahre mit einem asozialen Nachbarn unter uns in einem sonst  tollen Haus mitgemacht, ich war auch am Rande meiner Kräfte....

Aber Kinder, Kinder kommen von Natur aus als wunderbare kleine Wesen auf diese Welt. Warum kapiert das mal keiner ?! WIR machen Sie irgendwann fertig, WIR zerstören so oft ihre kleinen Seelen ohne nur mit der Wimper zu zucken, sei es durch Unwissenheit, aber auch ganz viel durch Null Bock...Hauptsache Kinder kriegen und dann oft wie letzten Dreck behandeln, ja und Balg und Blag und Co....schämt Euch ! Wo ist Euer Menschenherz verrutscht ihr Frauen des Westens ? Von Kinderherzen in die EGO Ecke oder in den Geldbeutel ?....Ihr wollt möglichst schnell die Blagen abgeben, damit die Kasse wieder stimmt , damit ihr als taffe Superfrauen im Freubndeskreis glänzt, endlich wieder feiern etc etc. , aber wer fragt das Kind ? Auf dessen Rücken tragt ihr das alles aus, ja .
Ich kenne eine Tagesmutter, da sagt das Kind jeden Tag, ich will nicht, dass Mama mir das alles kauft , ich will meine Mama....
Ich gehe durch Fussgängerzonen, wo tolle Tagesmütter ohne nur ein Wort mit den süssen Kleinen so um 2 J. sprechen, meterweit, das Kind zeigte 100 x da, da, da, da - nichts , keine Geste, Antwort. Da dachte, ihr tollen Superfrauen, wisst ihr, wer euch da eigentich eure Kinder grosszieht ? - Ja sie würde ja ständig was fragen , da platzte mir der Kragen. ja, dafür ist das Kind da und Du verdienst an ihm, also gib verdammt noch mal wenigstens mal eine Antwort. So siehts oft aus. 

Wird ein Hund an der Strasse nur fester an der Leine gezogen ist das  Mitleid unfassbar !, der jenige wird fast zusammengehauen ( nicht ich, ich habe keinen Hund, aber miterlebt ...), weint und schreit ein Kind wie am Spiess und wird von seiner Mutter meterweit durch die Fussgängerzone gezogen ohne nur eine Reaktion, dann lächeln alle nur BLÖD rein, ach ja, wieder so ein Anfall nur, wieder nur so ein Blag da, total unerzogen.

Mensch, reisst euch alle mal an der Leine !! Was ist mit dieser Welt los ? Sie versteht heutzutage so vieles und alles , nur ihre Kinder, das Liebste was wir haben - SO OFT GAR NICHT ! - da wird sich so oft noch nicht mal die Mühe gemacht, Hauptsache der Staat zahlt und die sitzen zuhause.

Wir behandeln unsere Kinder oft wie Dreck und wundern uns dann über die vielen ausrastenden Jugendlichen und Erwachsenen, die in sämtlichen Psychopraxen sitzen - Mensch das sind alle nicht angesehene, nicht liebevoll angenommene, ja oft nicht geliebte KInder. Nicht die Kidner waren zuerst da, sondern WIr. Leuchtet das nicht ein ? In welche verkorste Welt kommen sie da manchmal an, das ist noch ein Wunder, dass sie in so mancher emot.kranken Familie, überhaupt überleben.

Wir können uns als Erw. einen Anwalt nehmen, Kinder nicht, wer soll denn IHR Sprachrohr sein ??!

Wenn ein Kind so massiv schreit und so lange und so oft, dann läuft da gewaltig was schief, seine Seele leidet, er kann das ja nicht anders sagen und erfassen . ER IST JA EBEN EIN KIND !!! Wir denken immer, Kinder müssten doch nach unseren Masstäben funktionieren . IRRTUM !  Kinder muss man schützen, sie können nicht wie wir....wir unterstellen ihnen aber ALLES mögliche...betiteln sie mit Gangstern, Hexen, Zicken etc. von klein auf - ja und so müssen sie dann auch e´werden....wozu dann noch dann wundern, wir wollten es doch so, wir fanden es lustig.


So viele Kinder werden missachtet, ihre Seelen öffentlich zertrampelt, vorgeführt, belächelt, kein Verständnis, keine nette Geste, kein Lächeln. 

Vllcht regt es zum Nachdenken an, ich möchte niemand verurteilen oder vor den Kopf stossen, aber ich habe schon so viel Schlimmes unterwegs erlebt, wo Kinder wie Dreck behandelt werden und kein Schwein dreht sich um, dass mir der Kragen platzt.

Vllcht kannst Du ja der Nachbarin als Tip  gute Bücher empfehlen, vllcht auch für Dich interessant: 
" Verwöhn Dein Baby nach Herzenslust ""Halt mich fest, dann werde ich stark " und " In Liebe wachsen " oder " Kinderseelen verstehen ".
Und denk immer, nicht das Kind war zuerst da, es kann nicht bösartig von Natur sein , das GEHT NICHT !! ( viele behaupten es , weil sie hilflos sind, weil sie sich keinen Stress antun wollen mit dem wirklichen Seelenleben eines Kindes, dann lieber Schublade auf und zu ...).

Kinder sind wunderbare, weise und gute Wesen. Wer das nicht sieht und versteht , versteht NICHTS im Leben ....
Sie müssen so werden, wie sie werden, weil sie ganau da gelandet sind, wo sie gelandet sind. Punkt.
Sorry, aber wer soll denn sonst mal die Sicht der Kinder schildern. Oft hört man nur Blagen hier und da. Schlimm !
 

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5. April 2017 um 23:44
In Antwort auf mindfire

Auch wenn der Beitrag schon 4 Jahre alt ist, antworte ich mal. Nach allem was ich jetzt gelesen habe, hätte ich das Kind mal auf ADHS  testen lassen. Auch wenn mich einige hier jetzt verteufeln, adhs gibt es und das liest sich nach genau so einem Kind!
Lg

Ja, für alles ADHS , vllcht sollte man auch einige Eltern auf Tollwut oder die Egomanie oder Nullbockerziehung testen . Von nichts kommt nichts, schon mal gehört ?

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18. April 2017 um 20:42

Hast Du Dich jetzt extra dafür angemeldet?

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19. April 2017 um 0:50

Wie oft denn noch? 
Irgendjemand holt diese alten dinger immer wieder hoch, echt lahm. 

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9. Februar 2018 um 23:54
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

HAllo ... 
ich habe gesehen , das der Beitrag schon etwas älter ist 
und ich hoffe das die Verfasserin das liest. 

Ich habe so eben im Internet verzweifelt gesucht nach Rat, da ich ein behindertes Kind habe. Ein vollpflegefall was man ihm nicht ansieht. 

Er hat mehrere Behinderungen. 

Jetzt sage ich ihnen mal eines: gehen sie mal von ihrer Opfer Rolle raus! 
Was meinen Sie eigentlich wie es denn Eltern dabei geht? 
Was meinen Sie wie diese fertig mit den Nerven sind? 
So ein blödes Gerede von wegen respektlos und keine Rücksicht. 
Sollen sie etwa ein Kissen aufs Gesicht des Kindes drücken. 

Gebauso auch das blöde Jugendamt Geschwätz. 

Solche leute sind rücksichtslos . 
Was meinen Sie eigentlich wie peinlich so ne Situation für Eltern ist? 

Mein Sohn wird bald vier Jahre. 
Ich bin Alleinerziehende Mutter und schlafe seit fast vier Jahren bald jede scheiss Nacht 2-4 Stunden. 4 Stunden eher selten. Egal ob Weihnachten ist, mein Geburtstag, ob ich krank bin, mir etwas gebrochen habe und total am Ende bin . Jeden Tag das gleiche Spiel. 

Ich liebe meinen Sohn aber was soll man machen? 
Ich kann mein Sohn beruhigen. 
Hilft nichts. Ich bin so oder so der Sklave von ihm. 
Ich hab auch schon geweint und nerven Zusammenbrüche gehabt . 
Es hilft nichts. 
Ich habe ihn sogar geschimpft bis angeschrien. 
Hilft nichts. 

Mein Sohn bekommt Melatonin. Es hilft nichts. 
Melatonin Für alle die es nicht wissen: 
körpereigenes Hormon was den schlafrhytmus regeln soll. 

Was sollen die eltern ihrer Meinung nach machen? 

Auch ihre worte sind Nicht gerade gewählt. 
Schlafenzug ist eine Folter Methode .das Kind ist ein  biest in ihren Augen . Sie sind mittlerweile Selbst eins. 

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10. Februar 2018 um 8:02

Puh, als ich gerade die Überschrift las, dachte ich, meine Nachbarn haben sich hier gemeldet.

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10. Februar 2018 um 18:22
In Antwort auf puniqa

Ich schreibe in meiner Not, weil ich seit Wochen nachts nicht schlafen kann. Die Sachlage ist folgende:

Unsere Nachbarn über uns haben einen ca. 2-3 jährigen Sohn. Wir sind vor 5 Monaten ins Haus gezogen. Am Anfang haben wir geglaubt, dass das Kind krank sei oder Zahnschmerzen hat. Ich habe selbst keine Kinder, aber ich habe durch viele Kleinkinder und Babys in unserem riesigen Familien- und Bekanntenkreis so etwas noch nie erlebt.

Wir selbst sind selbstständig und arbeiten von zuhause aus, darum kriegen wir es von morgens bis abends mit. Es schreit und weint wie am Spieß, als würde etwas Schlimmes passieren. Leider dauern seine Schreiattacken meistens nicht nur 10 Minuten, sondern es kann schon mal 30 Minuten dauern. Und wenn sich der Wind gelegt hat kommt 20 Minuten später schon das nächste Getöse.
Am schlimmsten ist es, wenn die Eltern mit dem Jungen ein und aus gehen. Im Treppenhaus kennt das Biest keine Gnade, und da es bei uns schrecklich im Treppenhaus hallt, könnt ihr euch sicher vorstellen wie das ist. Die Eltern hört man nie schreien oder trösten. Ich habe neulich durchs Guckloch in der Tür gelauscht. Ihr gang durchs Treppenhaus dauert immer 5 Minuten, weil sie das sehr kleine Kind nicht auf den Arm nehmen sondern es an der Hand halten, und es kann ja noch gar nicht so schnell. Der Lärm ist nicht auszuhalten - warum schnappen sie das Kind nicht einfach und ergreifen schnell die Flucht?
Jeden Tag um 19.30 geht es ab ins Bett. Die Eltern versuchen das Kind zu beruhigen, werden dabei aber nie laut. Sie gehen immer wieder auch mal raus, um sofort zurückzukehren, weil das Balg rumschreit. Selbst, wenn die Eltern bei ihm sind, schreit das Kind. Bis der Junge das erste mal Ruhe gibt ist es meist 22.00 Uhr. Ab 00.00 dann erwacht das Kind und weint erneut. Das Schlimme ist, wenn wir endlich mal eingeschlafen sind, geht es erneut los. Seit 5 Monaten also lege ich mich jeden Tag also um 0.00 Uhr hin um letztendlich erst ab 3.00 Uhr einzuschlafen. Morgens um 6 Uhr werde ich wieder geweckt...

Mittlerweile bin ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich habe Augenringe, kann tagsüber wegen der Müdigkeit und wegen des Gebrülls auch am Tage nicht effizient arbeiten. Meine Leistung und die Laune sind auf niedrigste gesunken.
Das Kind hat auch dazu geführt, dass ich keine Kinder mehr haben will, was einst mein sehnlichster Wunsch war. Habe solche Angst, dass ich auch so ein Pech habe mit einem Schreikind. Die Kinder in meiner Familie, oder die ich in meiner Jugend gesittet habe waren nie so. Ich sehe es, dass die Eltern anscheinend nichts dafür können. Trotzdem gebe ich ihnen die Schuld. Schließlich höre ich NIE, dass sie das Kind zur Rede stellen. Wie lange soll ich denn noch leiden? Mein Partner ist dagegen, dass wir sie drauf ansprechen, denn seine Vermutung ist, dass das Kind behindert sein muss. Kein Geschöpf kann es meiner Meinung nach aushalten SO intensiv zu schreien ohne im Anschluss daran wenigstens 3 Stunden am Stück ruhig zu sein. Wann schläft es denn?

Ich wende mich an euch, weil ich Angst habe, dass ich sonst demnächst auf sie losgehe, wenn sie im Treppenhaus sind. Das wäre unangenehm und peinlich, aber ich bin SO sauer! Sie haben kein bisschen Respekt vor der Nachbarschaft, keine persönliche Entschuldigung, nicht einmal ein Zettel - gar nichts! Habe solche Angst davor, dass mir eine Sicherung durchbrennt.

BITTE UM RAT!

Warum schläfst du nicht mit Ohrenstöpseln?

Mache ich auch wegen schnarchendem Ehemann.

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10. Februar 2018 um 19:49
In Antwort auf jane8113

Man merkt dir einfach an, dass du keine Kinder hast und auch leider nicht viel Einfühlungsvermögen. In deinem Post geht es um DICH, das ist jetzt auch allen klar. Wenn aber Mütter in einem Babyforum von einem kleinen Kind lesen, das den ganzen Tag brüllt wie am Spieß, denken sie nunmal nicht als erstes: „Oh die armen Nachbarn!".
Wer auch nur ansatzweise Erfahrungen mit Schreikind oder heftigen Trotzphasen hat hat bei dem was du schreibst höchstwahrscheinlich Mitleid mit den Eltern, die eventuell sogar noch etwas mehr leiden als du! 
Du scheinst dir ja keine Sorgen um das Wohlergehen des Kindes zu machen.
Dass du eine Entschuldigung erwartest sagt einiges über dich aus
Wenn du dann auch noch in äbfälligem Ton von Kind und Eltern sprichst, kannst du kaum erwarten, dass dir noch eine von „uns Muttis" helfen will.

Also hier ein paar Tipps für dich: Besorg dir Oropax, freu dich, dass es nicht dein Problem ist und chill mal! 

Also ich denke bei permanent schreienden Kindern durchaus an die Nachbarn. Und meine Erfahrung mit Oropax sind eher mau, die halten Lärm kaum ab. Da hilft es ggf nur, die angrenzende Wand einer Schallisolierung zu unterziehen.

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10. Februar 2018 um 19:59

Hallo,

hast du denn schon mal versucht mit den Eltern oder dem Vermieter zu sprechen? Im Zweifel wäre das eine Alternative. Der letzte Schritt ist meiner Meinung nach, dass du dich mal beim Jugendamt erkundigst. Die können jemanden vorbeischicken der nach dem Rechten schaut. Abgesehen davon können die Eltern dann auch Hilfe beantragen, ich meine, die sind mit den Nerven doch bestimmt auch schon am Ende.

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