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Hilfe : schwanger und vertrag wird nicht verlängert

19. Mai 2014 um 8:59

Hallo, bin jetzt ende der 14. ssw und mein vertrag läuft diesen monat aus. Eigentlich war für mich die ganze zeit klar, dass er verlängert wird, weil es bei der letzten ss auch geklappt hat, aber jetzt meint plötzlich meine chefin, die auch meine schwiegermutter ist, dass sie rausfliegt, wenn sie meinen vertrag verlängert, weil es angeblich letztes mal schon ärger deswegen gab...
Aber was mach ich jetzt?!
Hatte fest damit gerechnet, weil ich auch auf das gehalt angewiesen bin, dass ich 2 jahre zu hause bleiben kann mit dem elterngeld. Wer stellt denn schon eine schwangere ein?!
Bin grad total überfordert mit der situation !
Ich will doch auf keinen fall die restlichen monate vom amt leben. War schon immer ein workaholic!
Hat irgendjemand von euch ähnliches durchgemacht?

Lg
(Tut mir leid für die etwas wirre schreibweise )

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19. Mai 2014 um 9:26


Das blöde ist, dass ich an einer tankstelle arbeite! Theoretisch dürfte ich ja schon gar nicht mehr dort arbeiten... Bei der letzten ss hatte sie es nur ihrem betriebsleiter gesagt und der meinte, dass das ok sei. Und auch meine fä hat keine probleme darin gesehen, solang ich mich nicht überanstrenge.
Aber als meine schwiemu dann vor dem mutterschutz es dem personalbüro mitteilte, gab es ansheinend richtig theater, weil ich sofort bei bekanntgabe der ss, dort nicht mehr hätte arbeiten dürfen!

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19. Mai 2014 um 10:16

Du
Bist nicht verpflichtet deinem arbeitgeber von deiner ss zuerzählen. Als icj mich um ein job beworben habe war ich in der 10. ssw.
Habe es meinem arbeitgeber aber erst ein pasr wocjen danach gesagt.
Such dir was! Aber eine festanstellung wirst du wahrscheinlich nicht bekommen

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19. Mai 2014 um 10:29

Wenn
Du dort eh nicht mehr arbeiten dürftest aus Sicherheitsgründen, könnte der Betrieb doch ein Beschäftigungsverbot erwirken, oder? Wäre das eine verhandelbare Option, so dass sie auch bald eine Vertretung einstellen könnten?

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19. Mai 2014 um 11:23

...
Übrigens hast du noch ein weiteres Problem: Beim auslaufen eines befristeten vertrages muss man sich DREI Monate vorher beim Amt melden, hast du anscheinend nicht getan. Das heißt, du bekommst mit ziemlicher Sicherheit eine Sperre.

Wie lange arbeitest du denn schon dort? Wenn es mehr als zwei Jahre sind, bist du automatisch unbefristet, auch, wenn sie dir einen weiteren befristeten Vertrag gegeben haben. Der wäre dann ungültig. Kenne einige, die in einer solchen Konstellation vor Gericht gezogen sind und jedes Mal gewonnen haben.

Sonst sehe ich leider schwarz. Dir zu sagen, dass du recht blauäugig an die Sache heran gegangen bist, bringt dir ja jetzt auch nichts mehr. Falls die restlichen Kollegen noch nichts wissen, stillschweigen bewahren, bis du den unbefristeten Vertrag in der Tasche hast.

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19. Mai 2014 um 12:27
In Antwort auf schokilade1

...
Übrigens hast du noch ein weiteres Problem: Beim auslaufen eines befristeten vertrages muss man sich DREI Monate vorher beim Amt melden, hast du anscheinend nicht getan. Das heißt, du bekommst mit ziemlicher Sicherheit eine Sperre.

Wie lange arbeitest du denn schon dort? Wenn es mehr als zwei Jahre sind, bist du automatisch unbefristet, auch, wenn sie dir einen weiteren befristeten Vertrag gegeben haben. Der wäre dann ungültig. Kenne einige, die in einer solchen Konstellation vor Gericht gezogen sind und jedes Mal gewonnen haben.

Sonst sehe ich leider schwarz. Dir zu sagen, dass du recht blauäugig an die Sache heran gegangen bist, bringt dir ja jetzt auch nichts mehr. Falls die restlichen Kollegen noch nichts wissen, stillschweigen bewahren, bis du den unbefristeten Vertrag in der Tasche hast.

Das stimmt nicht so ganz
es kommt immer auf den Vertrag an, was es eine Befristung mit Sachgrund z.B. als Vertretung für jemand in Elterzeit, kann man solange befristen, bis der jenige aus der Elterzeit zurückkommt, oder bei jeder Verlängerung eine andere Abteilung oder Tätigkeitsfeld reinschreiben und so umgeht man die zwei Jahre

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19. Mai 2014 um 13:01

Du musst dich schnellstmöglich beim arbeitsamt
melden.Leider wirst du eine 3 Monatssperre bekommen,da man sich 3 Monate vorher arbeitslos melden muss und da du wusstest dein Vertrag läuft aus

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19. Mai 2014 um 13:36


Du solltest dir schnellstmöglich etwas anderes suchen.

Dass du da nen riesen Fehler gemacht hast muss man dir ja nun nicht mehr sagen. Das weißt du mittlerweile wahrscheinlich selbst.

Da du wusstest dass der AV ausläuft, wirst du erstmal kein ALG I bekommen.

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19. Mai 2014 um 20:17

Bei einem Beschäftigungsverbot
kann sich der Arbeitgeber aber meines Wissens nach im Umlageverfahren das Gehalt wieder von der Krankenkasse zurückzahlen lassen, insofrn wäre es dort "nur" bürokratischer Mehraufwand.

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19. Mai 2014 um 20:18
In Antwort auf waldmeisterin1

Bei einem Beschäftigungsverbot
kann sich der Arbeitgeber aber meines Wissens nach im Umlageverfahren das Gehalt wieder von der Krankenkasse zurückzahlen lassen, insofrn wäre es dort "nur" bürokratischer Mehraufwand.


Und genau diesen möchte kaum ein AG.

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19. Mai 2014 um 21:26

Wird immer zu 100% erstattet
nennt sich Umlageverfahren U2.

Wikipedia sagt:
Ist ein Verfahren zum Ausgleich der finanziellen Belastungen des AG aus dem Mutterschutz. Die Arbeitgeber erhalten durch dieses Ausgleichsverfahren alle zu zahlenden Bezüge von der für die Arbeitnehmerin zuständigen Krankenkasse erstattet. Dazu werden von allen Arbeitgebern Beiträge die Umlage erhoben.

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