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Honig!!!

2. Januar 2006 um 10:55

Hallo und erstmal ein frohes neues Jahr,hoffe es sind alle "Groß und Klein" gut ins neue Jahr gekommen.Hab da mal ne Frage an Euch: Also unser Kleiner wird jetzt am 5.01.2006 6 Monate alt(wo ist die Zeit bloss gebliebben )Und habe jetzt ne Streitfrage mit meiner Schwiegermutter( 2Kinder) und meiner Schwägerin (3.Kinder) die beiden sind der Meinung das ich Alexs sein Tee mit Honig süßen soll da er kein Tee trinkt genauso soll ich ihn kein Babynahrung geben sondern Schmelzflocken und den natürlich auch mit Honig süßen.Alex bekommt bei mir Humana Folgemilch 2 und Babyfit 2 und mittags Gemüsebrei mit obst und abends hin und wieder mal Schmelzflocken (ohne Honig) mal getreidebrei oder Folgemilch.Alles in Absprache mit dem Kinderarzt.Die ersten 3,5 Monate hat erüberwiegend
Humana Pre bekommen ,die mag er anscheind nicht mehr (die landet überall,nur nicht dort wo sie hin soll ) )Mit der Ernährung hat er nie Probleme gehabt und hat auch keine Allergien!Trotzdem bin ich der Meinung das Alex Keinen Honig bekommen soll,oder?
Lg Conny

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2. Januar 2006 um 12:57

Darum auf keinen Fall...!!!!!
... Warum Honig für Säuglinge nicht geeignet ist:
Bakterien im Honig können schwere Vergiftungen bei Säuglingen auslösen / Zucker in jeder Form als Brennstoff in diesem Alter entbehrlich

Wissenschaftler warnen dringend davor, die Nahrung von Babys mit Honig zu süßen. 1998 hatte bei einem Säugling aus dem Berliner Umland honiggesüßter Tee lebensbedrohliche Vergiftungserscheinungen hervorgerufen. Warum kann ausgerechnet naturreiner Honig Babys schwer schädigen?

von Maja Langsdorff

Bei Bienenhonig handelt es sich um ein rohes, tierisches Lebensmittel, das wird oft allzu leicht vergessen, sagt Edgar Muschketat, Pressesprecher der Berliner Forschungseinrichtung Robert-Koch-Institut. Rohe tierische Lebensmittel sind häufig mit Erregern von Infektionskrankheiten belastet, man denke nur an Trichinen, Kolibakterien oder Salmonellen - und Honig gehört eben auch in diese Reihe als tierisches Nahrungsmittel.

Honig, der nicht ausreichend erhitzt wurde, kann mit einem Sporen bildenden Bakterium verunreinigt sein, dem Clostridium botulinum. Gelangen diese Erreger zum Beispiel mit einem selbst zubereiteten, honiggesüßten Brei oder Tee in den Körper eines Säuglings, finden sie in der noch instabilen Darmflora des Babys Verhältnisse vor, die ihnen erlauben, sich zu vermehren. Die Clostridien besiedeln den Darm, keimen aus und schütten Gifte aus, die auf die Nerven wirken und schwere Muskellähmungen auslösen können. Bei dem Berliner Säugling hatten sich seinerzeit die Lähmungen mit einer akuten Trinkschwäche angekündigt: ein Zeichen für eine beginnende Lähmung der Schluckmuskulatur. Dazu können u.a. Verstopfung, die Lähmung der Augenmuskulatur und allgemeine Schwäche kommen.

Die Krankheit, an der Babies erkranken können, ist eine sehr seltene Form von Lebensmittelvergiftung, nämlich Säuglingsbotulismus; der klassische Botulismus ist eine schwere Lebensmittelvergiftung. Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Lähmungserscheinungen, die sich beispielsweise in Doppelsehen äußern. Hervorgerufen wird die Vergiftung zum Beispiel durch den Genuss von verdorbenen Fischkonserven, also durch Nahrung, in der sich bereits Gifte gebildet haben. Da Sauerstoff das Auskeimen der Erreger nicht zulässt, vermehren sich die Sporen gerade in luftdichten, verunreinigten Dosen, Konserven und Eingemachtem besonders gut - man kann das unter Umständen am Geruch oder am gewölbten Deckel erkennen.

Anders als Säuglinge sind ältere Kinder und Erwachsene aber durch ihre stabile Darmflora davor geschützt, dass sich Sporen bildende Clostridien in ihrem Darm ansiedeln. Gefährlich können ihnen nur die Gifte werden, die die Clostridien beim Auskeimen im Lebensmittel erzeugt haben. Bei Kindern im ersten Lebensjahr dagegen reicht für eine Gefährdung schon eine geringe Aufnahme der Erreger selbst aus, da diese in ihrem Darm zu keimen beginnen können.

Säuglingsbotulismus ist in Deutschland sehr selten - in den letzten drei Jahren wurden nur drei Fälle bekannt. Der klassische Botulismus tritt ist häufiger auf, ist aber dennoch eine seltene Erkrankung. 1997 wurden in Deutschland neun Fälle registriert, bis Mitte August 1998 wurden bereits 18 Fälle gemeldet. Diesen Anstieg führt Muschketat auf den Trend zurück, dass die Ärzte bei Magen-Darmerkrankungen häufiger Stuhlproben untersuchen lassen und deshalb Botulismus häufiger aktenkundig wird.

In den USA gilt Säuglingsbotulismus als häufigste Form des Botulismus - er ist dort zehnfach häufiger als in Mitteleuropa. Die Wissenschaft hat dafür noch keine Erklärung. Ein Auslöser der Erkrankung ist auf jeden Fall Honig; auch Ahornsirup gefährdet Babys, da erst ein Abkochen die widerstandsfähigen Botulismuserreger abtöten kann.

Eltern, die glauben, sie müssten ihren Kleinkindern mit Honig Gutes tun, gehen ein unnötiges Risiko ein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass Säuglinge Zucker in jeder Form, auch in Form von Honig, nicht als Brennstoff benötigen. Die Liebe zum süßen Geschmack wird ihnen von den wohlmeinenden Eltern geradezu anerzogen. Süßes schmeckt ihnen erst, wenn sie es kennen gelernt haben. Das aber sollte auch im Interesse gesunder Zähne möglichst spät sein.

Edgar Muschketat stellt klar, dass die Gefahr nur vom reinen Honig oder Ahornsirup droht, nicht von Kinderbreis und Kindersäften, die im Supermarkt angeboten werden. Diese Nahrungsmittel werden ausreichend erhitzt. Es ist immer Bienenhonig im Spiel gewesen bei den wenigen bekannt gewordenen Fällen, sagt Muschketat und appelliert eindringlich an die Mütter, ihren Kindern im ersten Lebensjahr keinen Honig zu geben

Den Bericht habe ich unter googl gefinden...Also laß Dir nichts erzählen und halte deinen Verwandten mal diesen Bericht unter die Nase...

Alles Liebe
Betty

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2. Januar 2006 um 14:13

Wenn, dann Traubenzucker
ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch auch.

mein Kleiner wird 4 Tage später als Dein Alex 6 Monate alt.
Erst dann fange ich an ihn Brei zu geben, allergenarm.

Liam trinkt auch kein Tee, auch nicht wenn es stark gesüsst ist.
Wenn er Brei bekommt versuche ich es mit verdünnten Saft.

Honig werde ich auf jedenfall im ersten Lebensjahr meiden,
da es ein Naturprodukt ist und nicht sauber sein kann/könnte.
Ausserdem kann es eine Allergie verursachen auch wenn man
jetzt nicht gegen Honig allergisch ist.

In den meisten Tees und Anrühr-Breie enthalten Süssmittel
(Maltodextrin, Glucose), also halte ich nichts davon sie noch
extra zu süssen.

Wenn ich süssen müsste, würde ich Traubenzucker nehmen.
Ich kenne welche, sie tun Traubenzucker ins Wasser damit
sie es trinken.

LG

yuen

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