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Hypnobirthing- Eure Erfahrungen sind gefragt...

13. Juli 2018 um 13:09

Da ich eine recht traumatische erste Geburt hatte, habe ich jetzt vor der zweiten schon ziemlich Angst.
Ich habe mir jetzt mal ein Buch über HypnoBirthing bestellt. Kennt das jemand von euch? Hilft es etwas oder ist das alles in dem Moment der Geburt und des Schmerzes alles wieder vergessen?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen!

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13. Juli 2018 um 16:38

Liebe Taimane,

ich nehme mal an, glückwusch zur Schwangerschaft und es tut mir leid, dass dene erste Geburt traumatisch war.

Ich habe zur Vorbereitung auf die Geburt unseres ersten Sohne es im Januar hier bei uns in der nächsten Stadt einen HypnoBirthing Kurs zusammen mit meinem Partner gemacht. Hatte dann auch das Buch und die Meditationen dazu, habe es leider nicht jeden Tag geschafft mich mit den Meditationen vorzubereiten, kam doch immer wieder was dazwischen, aber trotzdem oft gemacht.

Ich habe keine schmerzfreie Geburt erwartet und das war es auch nicht, allerdings kam ich mit den Wehen wirklich gut klar, ich konnte die Ruhepausen nutzen und mich sammeln und nur die Presswehen am Ende waren unangenehm. Ich hab meinen Geburtsbericht hier mal gepostet gehabt: https://baby.gofeminin.de/forum/geburtsbericht-meiner-hausgeburt-fd985143#af-post-985143-8159

Falls du die Möglickeit hast, einen Hypnoborthing Kurs zu besuchen, würde ich dir diesen auf jedenfall auch empfehlen, ich empfand es als eine gute Vorbereitung für mich und meinen Partner und sonst auf jedenfall das Buch und die Meditationen, wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir ja eine PN schreiben.

Lg Malibuechen

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13. Juli 2018 um 19:14
In Antwort auf malibuechen

Liebe Taimane,

ich nehme mal an, glückwusch zur Schwangerschaft und es tut mir leid, dass dene erste Geburt traumatisch war.

Ich habe zur Vorbereitung auf die Geburt unseres ersten Sohne es im Januar hier bei uns in der nächsten Stadt einen HypnoBirthing Kurs zusammen mit meinem Partner gemacht. Hatte dann auch das Buch und die Meditationen dazu, habe es leider nicht jeden Tag geschafft mich mit den Meditationen vorzubereiten, kam doch immer wieder was dazwischen, aber trotzdem oft gemacht.

Ich habe keine schmerzfreie Geburt erwartet und das war es auch nicht, allerdings kam ich mit den Wehen wirklich gut klar, ich konnte die Ruhepausen nutzen und mich sammeln und nur die Presswehen am Ende waren unangenehm. Ich hab meinen Geburtsbericht hier mal gepostet gehabt: https://baby.gofeminin.de/forum/geburtsbericht-meiner-hausgeburt-fd985143#af-post-985143-8159

Falls du die Möglickeit hast, einen Hypnoborthing Kurs zu besuchen, würde ich dir diesen auf jedenfall auch empfehlen, ich empfand es als eine gute Vorbereitung für mich und meinen Partner und sonst auf jedenfall das Buch und die Meditationen, wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir ja eine PN schreiben.

Lg Malibuechen

Liebe malibuechen,
vielen Dank für den tollen Geburtsbericht von dir. 
Also, eine Hausgeburt kommt für uns leider nicht in frage, da es eine erhöhte Gefahr gibt, daß sich die Komplikation der ersten Geburt wiederholt ☹️.
Aber trotzdem lese ich gerne solche Berichte.
Das macht einem schon Mut. Natürlich geht eine Geburt nicht ohne Schmerzen, ich hoffe trotzdem daß es dieses Mal etwas besser läuft...

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14. Juli 2018 um 9:56

Hallo Schnuckweide,
vielen Dank für deine Antwort.
Bei meiner ersten Geburt vor fast 9 Jahren kam es in der Endphase zu Komplikationen. Ich und mein Mann haben hinterher gefragt, was denn eigentlich los war, denn plötzlich lief alles wie in einem Film in Zeitlupe ab. Es war wohl so, daß mein Sohn eine (wie die Hebamme es nannte) erschwerte Schulterentwicklung hatte. Ich habe das jetzt mal nachgelesen (habe das alles seither verdrängt) und diesen Begriff gibt es wohl so gar nicht wirklich. Es gibt eben diese sog. Schulterdystokie. Aber weder das eine noch das andere ist irgendwo in meinem Arztbrief oder Mutterpass erwähnt. 
Der Verlauf bei uns war zum Glück nicht so dramatisch wie es hätte sein können. Mein Sohn hat keine Schäden davongetragen.
Er kam nicht durch den Geburtskanal nachdem der Kopf schon geboren war. Er hat nicht geatmet und hatte zudem noch die Nabelschnur um den Hals. Die Hebamme hat es geschafft durch ein paar spezielle Handgriffe, ihn irgendwie herauszukriegen. Nach kurzer Hektik im Kreißsaal und Hilferufe der Hebamme, hat er nach einer gefühlten Ewigkeit (wahrscheinlich waren es nur wenige Minuten) dann von selbst geatmet.
Durch die Griffe und heftigen Manipulationen bin ich gerissen, aber auch das hätte schlimmer sein können.

Ich habe jetzt auch gelesen, daß die Gefahr, daß dies wieder passiert erhöht sei. Zu den Risikofaktoren zählen wohl Schwangerschaftsdiabetes und ein sehr großes Kind, was bei uns jedoch beides nicht der Fall war...
Die erste Zeit im Wochenbett war wirklich furchtbar. Ich hatte überhaupt keine Milch. Mein Sohn hat viel geschrieen. Ich war total gestresst. Und ich vermute, daß das alles mit der Geburt zusammenhing ☹️.

Ich werde auf jeden Fall demnächst einen Termin mit meiner Hebamme ausmachen und sie auch fragen, was sie zu dem Thema denkt.
Noch habe ich ja etwas Zeit, mich auf die Geburt vorzubereiten, ich bin aktuell 17+2 SSW.

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15. Juli 2018 um 14:07

Entwickeln heißt in dem Zusammenhang sowas wie "ans Tageslicht befördern". Der Begriff wird sowohl bei einer Sectio benutzt (nach der Eröffnung der Gebärmutter wird das Kind "herausgedreht und -gezogen". Den Schnitt macht man ja möglichst klein und das ist dann alles andere als ein einfaches Herausheben). 
Bei einer Spontangeburt hat sich im Prinzip die Schulter "verhakt", weshalb sie nicht gut entwickelt werden konnte. 

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