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Hypnobirthing im Krankenhaus möglich?

21. Februar 2014 um 21:35 Letzte Antwort: 21. Februar 2014 um 23:45

Guten Abend ihr Lieben!
Im April mach ich mit meinem Mann nen Hb Kurs und bin schon ganz gespannt.
Bis jetzt war für mich immer klar, im KH zu entbinden. Mit Hypnobirthing entdeckt man aber ganz neue Möglichkeiten.
Für ne Hausgeburt bin ich jetzt aber schon zu spät dran, denke ich. Und Geburtshaus gibts bei und auch nicht in der Nähe.
Im KH hab ich aber bedenken, mich völlig entspannen zu können. Wenn z.B ständig irgendwer reinkommt oder meine Wünsche nicht ernst nimmt.
Hat jemand Erfahrung, Tipps oder sonst was?
Danke schon mal!

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21. Februar 2014 um 21:56

Vielen Dank für deine Antwort!
Es tut mir leid, dass man dich nicht hat machen lassen.
Und wann sollte man seine Wünsche dann äußern? Wenn man mit Wehen (Wellen) in den Kreißsaal kommt? Oder schon bei der Anmeldung?
LG

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21. Februar 2014 um 22:01

Ich würde sagen,
dass kommt auf die anwesende Hebamme an.
Ist eine Hebamme, die Hypnobirthing kennt?
Eine die dahinter steht oder einen anderen Ansatz pflegt? Eine die deinen Willen akzeptiert und erspüren kann, wann du vielleicht etwas unterstützung brauchst oder eben keine...

Möglich ist alles, wenn du gut vorbereitet bist und eine Hebamme hast, die sich auf deine Wünsche einlässt! Schau dir deine Wunschklinik an und spreche mit dem Personal der Geburtenstation. Mach dir eine Wunschliste für dein Geburtserlebnis, die du der Hebamme oder anderem Personal geben kannst wenn du kommst.

Alternativ könntest du dir ein Geburtshaus anschauen oder wenn es bei euch die Möglichkeit gibt schaue dich nach einer Beleghebamme um.

Wichtig ist, dass du dich wohl und sicher fühlst und dein Geburtsbegleiter sich auskennt und dir entsprechend zur Hand gehen kann.

Gutes Gelingen

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21. Februar 2014 um 22:23

Naja, ich bin Ende 17. ssw
Und hab mir noch nicht mal Gedanken drüber gemacht. Ich kenne keine Hebamme, die ne HG macht und man muss doch so viel vorbereiten, oder?

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21. Februar 2014 um 22:25

Ok,
gut zu wissen. Danke.

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21. Februar 2014 um 22:33

Eurekinder
In dem Hypnobirthing Buch wird beschrieben, dass in den 40er, 50er Jahren die Frauen bei der Geburt automatisch betäubt wurden und die Kinder immer mit der Zange geholt wurden. Als man dann in den 60er Jahren wieder angefangen hat, natürlich zu entbinden, war den Ärzten nicht klar, wie die Kinder ohne Zange rauskommen sollen. Deshalb hat man den Frauen eingeredet, sie müssen unbedingt pressen. Und das ist bis heute geblieben. Der "natürliche" Pressdrang kommt daher, weil es in unseren Köpfen seit Jahrzehnten drin ist. Und damit wir auch ja alle schön fleißig pressen, sind die Ärzte und größtenteils auch die Hebammen immer dahinter, indem sie Anweisungen
geben.
LG

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21. Februar 2014 um 22:35

Ja durchaus
Du kannst ein Geburtsplan schreiben, schreibe auf was du wünscht, und was nicht....zb das du nur die wichtigsten personen im Zimmer haben willst, das man euch soweit wie möglich in Rhe lässt, und das du in einer Geburtsposition gebären willst die dir zusagt

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21. Februar 2014 um 22:38

17ssw.
ach, dass ist doch nicht unbedingt zu spät.
Ich glaube in der 12 oder 14.ssw habe ich meine Hebamme zum ersten mal angerufen..das war nach meinem 2 Frauenarzt besuch...beim ersten hab ich gar nicht dran gedacht, mir von ihm eine Hebamme empfehlen zulassen, weil ich so...ähm, ja geschockt war

Ich hab mich dann mit ihr getroffen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich noch wenig Gedanken an eine Geburt im Geburtshaus, oder gar zu Hause verschwendet.
Wir entschieden uns also nur dazu, dass sie die Vorsorgen bei mir vornehmen wird und ich den GVK bei ihr besuchen werde.

Vor dem GVK schaute ich mir mein Wunschkrankenhaus an, hatte aber bei der gesamten Besichtigung einfach kein gutes Gefühl...für mich waren die Räume einfach Krankenhaus pur, obwohl mit warmen Farben etc gearbeitet wurde.
Im GVK waren dann noch 3 andere,die zu Hause oder im Geburtshaus bei meiner Hebamme entbinden und dann hab ich mir "spontan" in der 31. oder 32. ssw überlegt, das auch zu machen
Hab meine Hebamme gefragt, und sie sagte, sie bekommt mich schon noch unter...

Anschließend hatten wir in der 34. oder 35. Woche das geburtsplanungsgespräch im Geburtshaus und da hab ich mich dann fest dazu entschlossen dort und nicht zu Hause zu entbinden(naja, am Ende war ich eh nur für die letzten 1,5 Stunden dort, Mumu war 9 cm auf) der Rest passierte zu Hause,da fühlte ich mch am wohlsten, und im nachinein hätte ich die Hebamme anrufen sollen, sie solle zu mir kommen
Klar muss man eigentlich einiges vorbereiten...aber ganz ehrlich, das meiste hätte meine Mutter schon irgendwie geschafft.
Allerdings bereue ich die Entscheidung dennoch nicht, auch so war es ganz,ganz toll...zwar ohne Hypnobirthing, aber eben auch ohne KKH Atmosphäre.

LG

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21. Februar 2014 um 22:43

Katta - hausgeburt
Ich war erst ab der der circa 25 Woche in Betreuung meiner Hausgeburtshebamme.
Die Zeit vorher brauchte ich auch um mich zu entscheiden und mich damit auseinander zu setzten.

Austreibungsphase - meine Hebamme erklärte mir folgendes zum " Vorantreiben" ... Die Kräfte der Gebärenden schwinden oftmals in den letzten Zügen. Soweit zumindest die Theorie, welche die Hebammen erlernen und bestimmt auch teilweise erfahren. Auch fürs Baby bedeutet die Geburt Stress. Und bei einem Geburtsstillstand in der Austreibungsphase ist es schwierig im Notfall zu handeln. Deshalb versuchen die Hebammen die Frauen zu mobilisieren die Geburt "schnell" zu beenden.

Das mal ganz von seinem Nutzen für Mutter, Kind oder ein "schnelleres" Ende abgesehen.

Oftmals ist das auch ein Grund für schwerere Verletzungen und vollkommene Erschöpfung, sollte man doch grade in der letzen Phase gut mit seiner Energie haushalten.

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21. Februar 2014 um 22:45

Frag doch mal bei deiner Krankenkasse nach.
Vielleicht übernehmen die ja nen Teil.
Und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

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21. Februar 2014 um 23:04
In Antwort auf mimimalwieder11

Ja durchaus
Du kannst ein Geburtsplan schreiben, schreibe auf was du wünscht, und was nicht....zb das du nur die wichtigsten personen im Zimmer haben willst, das man euch soweit wie möglich in Rhe lässt, und das du in einer Geburtsposition gebären willst die dir zusagt

Danke für deine Antwort!

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21. Februar 2014 um 23:10

Hab auch kein kurs gemacht - aus dem selben
Grund. Hat trotzdem geklappt.

Ich finde das Buch absolut lesenswert und hilfreich, auch wenn nicht direkt Hypnobirthing betrieben wird.

Wichtig ist letztendlich die Vorbereitung. Dabei hilft auch das Buch UND es ist eher auf die Klinikgeburt bezogen was die Hilfen wie Geburtsplanung anhand von Wuschlisten etc. angeht.

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21. Februar 2014 um 23:36

Ich habe dazu kürzlich was ganz interessantes gelesen
google mal nach hebammrnblog. die hebamme hat da was ganz interessantes dazu geschrieben. kurz zusammen gefasst:
viele haben zu hohe Erwartungen an eine hb-Geburt und sind dann, wenn eben doch schmerzen kommen davon völlig überrumpelt und kommen nicht mehr damit klar.

also ich denke es ist wichtig sich im Vorraus positiv auf die Geburt einzustimmen und es positiv zu sehen aber rechne nicht damit, dass es schmerzlos sein wird.


ich habe übrigens mich nicht eingehend mit hb befasst aber hatte, dank positiver Einstellung und tollem Umfeld (bei.der kleinen im geburtshaus) eine schöne, wenn auch schmerzhafte Geburt.


LG

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21. Februar 2014 um 23:45
In Antwort auf tzufit_12675656

Ich habe dazu kürzlich was ganz interessantes gelesen
google mal nach hebammrnblog. die hebamme hat da was ganz interessantes dazu geschrieben. kurz zusammen gefasst:
viele haben zu hohe Erwartungen an eine hb-Geburt und sind dann, wenn eben doch schmerzen kommen davon völlig überrumpelt und kommen nicht mehr damit klar.

also ich denke es ist wichtig sich im Vorraus positiv auf die Geburt einzustimmen und es positiv zu sehen aber rechne nicht damit, dass es schmerzlos sein wird.


ich habe übrigens mich nicht eingehend mit hb befasst aber hatte, dank positiver Einstellung und tollem Umfeld (bei.der kleinen im geburtshaus) eine schöne, wenn auch schmerzhafte Geburt.


LG

Den letzten satz
kann ich absolut unterschreiben...."nur" weil ich schmerzen hatte, hat es die Geburt absolut nicht weniger schön gemacht

Da ist denke ich wirklich die Grundeinstellung zum Thema Geburt ganz wichtig...ohen zu große Angst,mit Selbstvertrauen in den Körper,mit Wissen...was passiert da überhaupt etc.

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