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Hypospadie ein Erfahrungsbericht!

9. März 2018 um 9:19

Ich möchte durch den folgenden Erfahrungsbericht betroffenen Eltern und deren Söhnen helfen.
Ich bin nicht stolz auf unsere Geschichte, aber ich würde mir wünschen, dass andere aus unseren Fehlern Lernen!

Unser Sohn wurde geboren mit einer Hypospadie 3.Grades geboren.
Wir hatten das noch nie zuvor gehört. Uns wurde versichert, dass der Spezialist (Prof. Dr.Dr.) der Haunerschen Kinderklinik in München die richtige Adresse ist und es für Ihn „täglich Brot sei“.
Da wir keine Freunde von Internetbefragungen sind (meist ist man ja sterbenskrank wenn man das Netz fragt), haben wir den Fehler gemacht und das geglaubt. Ich bin aber damals doch ins netz und habe nur Positive Posts über München gefunden viel Negatives über alle möglichen Chirurgen, sonst nur noch Positives über Professor Hadidi in Offenbach.
Wir entschieden uns für München, LEIDER.
Mit 11 Monaten wurde er das erste Mal in München operiert. In München wird eine Dripping-Stent Methode angewandt. Ich halte davon nichts! Das Ding tropft die Wunde nass, auch wenn man sich halb auf den Kopf stellt beim wickeln. Von der Gefahr, dass das Kind „zugreift“ erst garnicht zu sprechen. Das Wickeln mit dieser Stent (Katheter) Technik ist unnötig belastend und für mein heutiges Wissen auch nicht nachvollziehbar.
Eine sofortige Fistelbildung gleich im Anschluss brachte uns in die gleiche Situation (6 Monate nach der ersten OP). München, Dripping-Stent, etc etc.
Danach war erst mal Ruhe... dachten wir...
ABER: in München wird ein Katheter der Größe 6 benutzt (laut Professor Hadidi wird das LEIDER überall er benutzt die Größe 12!). Durch die Wundheilung und NARBENBILDUNG wird aber die neue Harnröhre aber enger als wie gleich nach der OP. Zudem wird die gesamte Vorhaut entfernt, obwohl ja nicht alles für die neue Harnröhre benötigt wird!
So nun hatte unser Sohn also eine Stenose (verengte Harnröhre). Laut Prof in München, nur eine „kleine Begleiterscheinung“, die ambulant mit einer Ritzung und erneutem Dripping Stent korrigiert wird. Auch das haben wir noch machen lassen. Inzwischen war mein Sohn 4!

Danach war ich durch mit dem Thema und habe mich allein gelassen gefühlt, denn nach 2 Wochen war sein Pisi Strahl wieder viel zu eng.

Dann waren wir bei Professor Hadidi in der Sprechstunde. Wir hatten fast jegliche Hoffnung aufgegeben. Aber Professor Hadidi hat uns die Hoffnung zurückgegeben.
Da kam zum ersten mal dieser Gedanke „WÄREN WIR NUR GLEICH ZU PROFESSOR HADIDI!“

2017 im November wurde unser Sohn (inzwischen 5 Jahre alt) in Offenbach operiert.
Wir wussten alle nicht was uns erwartet, da Professor Hadidi nicht sagen konnte, was er alles korrigieren muss (sprich was der Vorgänger alles verbockt hat!). Er musste unseren Sohn erst auf dem Op Tisch haben.
Wir haben mit dem schlimmsten gerechnet (nach 4 OP’s hört das positive denken auf). Das hätte bedeutet: komplette Rekonstruktion aus Mundschleimhaut (er hat ja leider keine Vorhaut mehr - dank Münchens Prof.). 14 Tage Krankenhaus evtl erst mal „künstlichen Ausgang“ etc etc. Ich war völlig fertig. ich habe mich gehasst und unendliche Vorwürfe gemacht, dass ich den Münchnern vertraut habe. Aber wer konnte das schon wissen.

Wir hatten endlich Glück!!! Professor Hadidi hat unseren Sohn gleich in der Früh als erster in Offenbach dran genommen. Er wusste ja nicht, was er alles machen muss.
Die OP dauerte aber nicht sehr lange und ich habe meinem Sohn als erstes in den Mund geschaut, als dieser wach wurde. Da dort nichts zu sehen war, war ich wieder am hoffen. Zurecht!
Professor Hadidi kam am Abend mit einem lächeln zu uns und sagte: „Er hat heute nur gute Nachrichten!“
Es war nur eine kleinere Op notwenig und wir durften nach 4 Tagen den Katheter ziehen und das Krankenhaus verlassen.

Jetzt sind 4 Monate vergangen und der Pisi Strahl ist wie erwartet wieder deutlich enger geworden aber nicht zu eng. Wir waren erneut zur Kontrolle in Offenbach und Professor Hadidi ist mit dem Ergebnis zufrieden und wir alle auch.

Selbst wenn irgendwann noch Mal etwas ansteht, das kann leider nie ausgeschlossen werden, beruhigt mich die Tatsache, dass es Professor Hadidi gibt.


Mein Appell an Eltern ist: Geht gleich zu Professor Hadidi und macht nicht unseren Fehler nach. Wenn ihr ähnliche Erfahrung habt wie wir, auch dann, geht zu Professor Hadidi. Er kann wirklich weiterhelfen!



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