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Ich bereue den ks

12. Februar 2016 um 23:43

Ich hatte vor gut einen jahr einen ks aus medizieschen Gründen ( beidseitiger hüftdysplasie und Becken nicht im Gleichgewicht ) mir wurde dringend zu einem ks geraten da ich id ss kaum laufen konnte und meine Hüfte 3 mal rausgesprungen ist. Aus Sorge um's Kind hab ich dann zugestimmt.
Ich komm aber momentan absolut nich damit klar und mach mir Vorwürfe warum ich es nicht doch normal versucht hab. Geht es jmd genauso ? Ich wünsche mir total beim nä Kind Ne normale Geburt und will es unbedingt erleben.

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13. Februar 2016 um 9:45

Ach ich kenn das auch
es gab schon einen ersichtlichen Grund warum es zu einem KS führte und eigentlich war die Entscheidung nicht noch länger zu versuchen, sondern ein KS zu machen schon richtig, aber trotzdem wurmt es mich.
Ich blicke zurück und frage mich, hätte ich mich vllt mehr durchsetzen müssen, hätte ich es noch mehr versuchen müssen,haben die ärzte nicht doch voreilig gehandelt, weil sie nach Hause wollten odermehrGeld bekommenund und und- vor allem die Zeit danach im KH warirgendwie komisch. Ich hatte Schmerzen, konnte mich nicht bewegen und war daher eher auf mich konzentriert als auf mein Baby. Ich hatte erstmal gar keine richtigen Gefühle für meine Tochter gehabt, während mein Partner ständig am Weinen war und total in den 7 wolken schwebte.
Manchmal frage ich mich, ob die Verbindung nach der Geburt stärker gewesen wäre, hätte ich sie natürlich gebunden.
Aber das sind alles so unnütze Gedanken-. weil unserer Tochter geht es blendend, sie ist gesund und sie ist da!
Ich sag mir immer- waszählt ist jetzt und ich hatte sie 9 monate lang im bauch getragen, habe eine entscheidung getroffen zum wohle ihrer

Das ist das wichtigste

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13. Februar 2016 um 14:13

Meine Tochter ist jetzt über 1,5 Jahre
Und ich wurde bei einer Routinekontrolle bei meinem FA in der 38 ssh damit überrascht das er überlegt ob nicht sofort eingeleitet werden muss und ich nochmal ins Wartezimmer soll. Ich war total aufgelöst weil es mir blendend ging. Den hohen Ruhepuls hatte ich schließlich die ganze Schwangerschaft. Aber es waren wohl mehrere Faktoren. Schließlich musste ich übers WE Stationär aufgenommen werden zur Intensivüberwachung. Ich hab das alles nicht verstanden denn mir ging es nach wie vor blendend. Ich also am Montag alles gepackt, mit Freunden für den Abend verabredet und dann kam die Visite und es hieß das man nicht mehr warten kann und spätestens morgen der KS gemacht werden muss.
Davor war nie die rede von einem KS. Ich musste total aufgelöst zur Narkoseärztin usw. und am nächsten morgen wurde der KS gemacht, ohne Hebamme, ohne Bonding usw. Alles war so überfüllt das mein mit unserer Tochter im Zimmer gewartet hat bis ich zugenäht wurde. Ich kann mich an alles was an den Tagen passiert ist erinnern, wie ich am morgen unter der Dusche stand und geweint hab und nicht den KS wollte. Bis Heute mach ich mir Vorwürfe das ich es hab machen lassen. Obwohl es objektiv betrachtet mehrere Gründe gab die mir auch aufgezeigt wurden.

Du siehst das du nicht allein bist. Auch wenn es wahrscheinlich richtig war, werden wir immer die Gedanken daran haben ob es richtig war. Ich habe sehr lange gebraucht damit klar zu kommen. Keiner hatte mich verstanden, deswegen red ich auch nicht mehr mit jemanden darüber.

Ich wünsche mir auch so sehr eine normale Geburt. Sind aber am überlegen ob wir überhaupt nr.2 wollen. Mir ging es psychisch lange sehr schlecht nach der Geburt.

Ach ja, noch was positives. Ich liebe meine Tochter üüübbberrr alles. Sie ist das beste war mir in meinem Leben passiert ist und ich würde sie niemals hergeben. (Nicht das jemand denkt das ich deswegen mein Kind nicht liebe oder so, das sind für mich zwei paar Schuhe)

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13. Februar 2016 um 18:36

Erstmal vielen dank für eure antworten,
Scheinbar geht es ja echt nicht nur mir so.
So gesehen hatte ich ja sogar noch das glück mich drauf einstellen zu können ( wurde mir 2 Wochen davor gesagt ) so konnte ich auch noch Regeln das mein Mann dann sofort mit der kleinen mitgeht und die bonden konnte.
Ihr habt ja auch recht. Man weiß nie wie eine normale Geburt ausgegangen wäre und das wichtigste ist ja das wohl unserer kinder
Ich hoffe trotzdem ( genau wie ihr ) das ich das nä mal Ne normale Geburt haben kann.
Ich hab etwas Angst das die Narbe während der ss od Geburt Probleme macht wobei ich weiß das allg warscheinlich nix passiert.

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13. Februar 2016 um 20:00

Ich
hatte keinen Ks und kann da wohl nicht so mitreden aber ich finde die Gesundheit der Mutter ist auch enorm wichtig. Es wäre ja auch krass wenn du normal entbunden hättest aber dein Becken/ Hüfte darunter so leidet dass Du lange Zeit/ Wochen /Monate Schmerzen danach hast, Kind nicht versorgen kannst etc oder wäre das kein Risikofaktor? Also ich denke auch darüber sollte man sich Gedanken machen.

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13. Februar 2016 um 20:23

Ja das war ua auch die Sorge der Ärzte,
Das blöde war das ich das letzte mal Röntgen Bilder mit ca 13 Jahren hab machen lassen und man nicht wusste wie es genau mit der Hüfte Becken jetzt aussah. Und ich bin jetzt noch nicht so scharf auf ein künstliches Hüftgelenk bzw das die Hüfte bei der Geburt rausspringt und es auch noch fürs Kind gefährlich wird. Andererseits hab ich jetzt die blöde Narbe und wenn ich Ne pda gehabt hätte, hätte ich die Schmerzen von der Hüfte ja während der Geburt eh nicht gespührt und Vlt wäre es ja auch gut gegangen

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13. Februar 2016 um 21:09

Mhm, ich kann dich schon verstehen,
aber: das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner. Es gibt keine Garantie, dass eine spontane Geburt besser abgelaufen wäre und du weißt auch nicht, ob du damit zufriedener gewesen wärst. Du hast jetzt vielleicht eine Narbe, andererseits aber vielleicht ne kaputte Hüfte oder dauerhafte Beckenprobleme. Wer weiß das schon?
Ich hatte auch aus medizinischen Gründen 2x geplante Kaiserschnitte... sicher, vielleicht wäre es spontan auch gegangen. Vielleicht aber auch nicht. Deshalb mache ich mir da gar keine großen Gedanken darüber, sondern nehme es so, wie es ist und hey, ich habe zwei gesunde Kinder geboren, das ist doch die wichtigere Leistung und nicht das "wie".

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13. Februar 2016 um 23:00

Ich kann evey
nur Recht geben. Ich hatte eine Spontangeburt, aber bereue, dass ich mich für eine PDA entschieden habe. Es war alles gut, meine Tochter und ich waren direkt nach der Geburt fit, und trotzdem kam ich mir lange wie eine Versagerin vor, weil ich vor der Geburt eigentlich keine PDA gewollt hatte. Bei einem Kaiserschnitt ist es bestimmt noch heftiger, auch wenn er medizinisch richtig war. Es ist aber nicht Deine Schuld, Du hast das Beste für Dein Kind getan! Eine Bekannte von mir war von ihrem Kaiserschnitt auch vollkommen überrumpelt und hat lange damit zu kämpfen gehabt. Durch sie weiß ich, dass es dafür Selbsthilfegruppen gibt, auch bei Facebook. Vielleicht hilft es Dir ja, Dich mit anderen Müttern, die diese Erfahrung gemacht haben, auszutauschen?

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14. Februar 2016 um 8:11

Ich kann dich schon verstehen...
sehe aber mit meiner Geschichte die Sache etwas anders. Ich habe meine erste Tochter spontan zur Welt gebracht. Die Geburt verlief schlecht und meine Tochter musste direkt auf die Intensivstation des Kinderspitales etc.

Nun habe ich vor einem halben Jahr noch einen Sohn geboren. Da die Schwangerschaft mit ihm sehr anstrengend war (auch psychisch, es war unklar ob er gesund ist) habe ich mich schlussendlich für einen Wunsch-KS entschieden.

Ich kenne als beide Seiten und muss ganz ehrlich sagen: die Art zu gebären kommt echt nicht (primär) drauf an. Sicherheit und Gesundheit von allen Beteiligten ist echt einfach am wichtigsten. Bonding ist schön und gut... aber denkst du das geht, wenn es einem von euch schlecht geht? Würdest du wirklich eine Geburt wollen, bei der du danach evtl. körperlich so eingeschränkt bist, dass du dich länger nicht um dein Kind kümmern kannst (und damit mein ich nicht die ks-Narbe). Vielleicht operieren müsstest, wenn dein Baby noch ganz klein ist?

Was ich jedoch bei mir festgestellt hatte nach der ersten Geburt, ist dass mit das schlimmste war, dass ich die Kontrolle über die Situation verloren hatte. Dass da über mich und über das langersehnte Baby einfach bestimmt wurde. Dass ich teilweise nicht oder erst spät Antworten bekam (weil alle recht überrascht/gefordert waren von der Situation).

Für die zweite Geburt habe ich mir dann "einen Koffer gepackt" mit allem, was mir wichtig war. Ich habe im Voraus diverse Dinge abgeklärt, mir schriftlich geben lassen. Ich habe mir eine Belegshebamme genommen und mich von ihr in alle Richtungen beraten lassen. Dazu hatte ich psychologische Begleitung. Und ich habe mir lange alles offen gelassen. Und dann SELBST entschieden, dass der KS die vernünftigste Lösung ist (ich hätte zuvor nie gedacht mich mal so zu entscheiden).

Ich habe dann auch dem operierenden Arzt ganz klar gesagt, wie ich was will bzw. was mir wichtig ist. Und so wurde der KS zu einem sehr guten Erlebnis!

Ich rate dir daher: pack dir bereits jetzt einen kleinen Koffer für die nächste Geburt. Informier dich, wer dich dabei unterstützen kann. Lass dich röntgen und im Vorfeld beraten. Aber lasse dir alles offen und entscheide zu gegebener Zeit, was für euch alle die beste Variante ist. Wenn du dich während einem KS nicht ausgeliefert fühlst, weil du selbstbestimmt handeln konntest, kann es eine echt schöne Erfahrung sein...

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14. Februar 2016 um 9:15

Gott meine Grammatik. Sollte "Wehen" und " Not ks"
Heißen

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14. Februar 2016 um 12:02

Also
dann würde ich vor der nächsten Schwangerschaft ein MRT, Röntgenbild etc machen lassen und auch einen Orthopäden dazu befragen. Wenn das Risiko zu groß ist würde ich lieber einen Kaiserschnitt in Kauf nehmen , als dass du ne neue Hüfte brauchst und Schäden für dein ganzes Leben hast. Das ist die Sache nicht wert. Mit Kaiserschnitt seid ihr beide gesund, Du und Dein Kind.

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14. Februar 2016 um 12:11

Ja ihr hab ja recht
Röntgenbilder hab ich schon machen lassen und demnächst wird dann auch wegen dem Becken ein Mrt gemacht. Ich hoffe das man Vlt auch i was vorbeugend machen kann

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