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Ich bin so erschöpft und traurig

26. Februar 2017 um 11:35

Ach Mensch, ich bin einfach durch! Ich befinde mich im Dauerzustand permanenter Erschöpfung und Sorge um meinen kleinen Mann (1,5 Jahre). Er hatte heute Nacht wieder einen Pseudokrupp-Anfall. Der erste im Oktober und der zweite vor 14 Tagen. Der zweite war echt unschön, da er eine Angina, Mittelohrentzündung, Bronchitis und leichte Lungenentzündung nach sich zog. Das Antibiotikum ist seit Donnerstag zu Ende und jetzt das. Morgen geht es zum Kinderarzt, klar.

Das krasse ist, dass er seit Herbst (Start Kita) quasi durchgehend krank ist. Es gibt immer so 1-2 Nächte (alle 2 Wochen), die ok sind. Den Rest hat er mindestens starken Schnupfen oder und zahnt. Wir haben hier sehr oft richtige Horror-Nächte. Damit meine ich, dass er sich vom Schleim mehrfach übergeben muss und wir immer wieder mehrfach nachts Matratze und Schlafsack föhnen. Dazu kommen Spezialnächte, in denen er richtig krank ist. Da schlief er teilweise erst 23-02 Uhr ein oder und hatte mehere Stunden Wachphasen. Mein Freund und ich einfach ausgebrannt sind. Wir hatten seit seiner Geburt noch nie Zeit für uns. Immer ist irgendwas. Ich bin extrem dünnhäutig, der Schlafmangel und die Sorge zermürben mich. das ist eine richtige Feuerprobe für unsere Partnerschaft. Ich werde depressiv.

Ich weiß nicht, was ich hören will. Vielleicht geht es jmd ähnlich und ihr habt gute Vorschläge. 

Dazu kommt, dass ich mich so schuldig fühle, dass nein geliebtes Kind immer verkühlt ist. Was ich noch sagen muss, er ist echt robust. Also oft krank, steckt es aber immer gut / schnell weg. Dieser Superinfekt dauerte nur 1 Woche, da war die Lunge wieder frei. Das tröstet natürlich nur etwas und macht die Nächte für uns alle nicht besser. Ich habe auch Angst, weil er so viele Medikamente jetzt bekommen hat. Wir müssen ja jetzt wieder Nuroflex geben. 

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26. Februar 2017 um 11:36

Achja, wir konnten nicht einmal Influenza impfen lassen, weil immer was war. Beim vorletzten Infekt konnte der KiA Influenza auch nicht ausschließen.  

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26. Februar 2017 um 11:44

Wie regelt ihr das denn mit Arbeit bei den ganzen Krankheitstagen?
Würde das Kind, wenn finanziell möglich, wieder aus der Kiga nehmen und zu Hause weiter betreuen bis er fit ist und ein besseres Immunsystem hat. 

Meine Kids waren ab Kiga-Start auch immer krank. Die ganzen 3 Jahre meiner Ausbildung. In der Zeit hatte ich Fehltage von einem ganzen Ausbildungsjahr! Seit ich aber durch bin mit allem...kaum noch was. Mal kleine Infekte, die normal sind für Kinder. Aber kein Drama mehr wie vorher. 

Wenn ihr zu Zweit seid, findet ihr da sicher eine Lösung! Und wenn er wieder fitter ist, dann bleibt auch Zeit für euch 2. 

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26. Februar 2017 um 11:47

Na klar! Bin nicht auf die Unterlage gekommen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

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26. Februar 2017 um 11:50

Ich muss arbeiten gehen. Noch bin ich in Karenz, finanziell ist es aber danach nicht mehr möglich. Er steckt sich ja auch nicht nur im Kiga an. Ich müsste uns komplett isolieren. Wir waren jetzt 5 Wochen nicht im Kiga, trotzdem 2 schwere Infekte. 

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26. Februar 2017 um 11:55

Hey.
hm, vielleicht hilft dir erstmal eins: es wird besser
bei uns war es damals ganz genauso. Er ist auch so früh in die Krippe gegangen und war 3 Jahre die ganze Herbst Winter Zeit krank. Mit all diesen Nächten.
er ist jetzt 7 und sehr sehr selten krank, diesen Winter hatten wir garnichts, falls es dich tröstet.
aber durch die andere Zeit müsst ihr wohl durch....das ist leider der Nachteil der Krippenkinder, den auch irgendwie keiner bedenkt. 
Macht viel zur Abwehrstärkung, spazieren gehen, viel frische Luft. Viel trinken, ruhig bleiben und versuchen die Dinge so angenehm wie möglich zu machen.
für die Partnerschaft müsst ihr euch eben einen Babysitter organisieren und öfter mal weg fahren für eine Nacht. Ich finde das auch nicht zu unterschätzen, euer Sohn möchte glückliche Eltern, nicht welche die auf dem Zahnfleisch gehen und sich trennen, dafür aber sein Bett föhnen. Eltern sind verantwortlich, auch für sich selbst. 
Hab kein schlechtes Gewissen! 
Und denk dran, es geht vorbei
 

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26. Februar 2017 um 12:06
In Antwort auf septemberkindl

Ach Mensch, ich bin einfach durch! Ich befinde mich im Dauerzustand permanenter Erschöpfung und Sorge um meinen kleinen Mann (1,5 Jahre). Er hatte heute Nacht wieder einen Pseudokrupp-Anfall. Der erste im Oktober und der zweite vor 14 Tagen. Der zweite war echt unschön, da er eine Angina, Mittelohrentzündung, Bronchitis und leichte Lungenentzündung nach sich zog. Das Antibiotikum ist seit Donnerstag zu Ende und jetzt das. Morgen geht es zum Kinderarzt, klar.

Das krasse ist, dass er seit Herbst (Start Kita) quasi durchgehend krank ist. Es gibt immer so 1-2 Nächte (alle 2 Wochen), die ok sind. Den Rest hat er mindestens starken Schnupfen oder und zahnt. Wir haben hier sehr oft richtige Horror-Nächte. Damit meine ich, dass er sich vom Schleim mehrfach übergeben muss und wir immer wieder mehrfach nachts Matratze und Schlafsack föhnen. Dazu kommen Spezialnächte, in denen er richtig krank ist. Da schlief er teilweise erst 23-02 Uhr ein oder und hatte mehere Stunden Wachphasen. Mein Freund und ich einfach ausgebrannt sind. Wir hatten seit seiner Geburt noch nie Zeit für uns. Immer ist irgendwas. Ich bin extrem dünnhäutig, der Schlafmangel und die Sorge zermürben mich. das ist eine richtige Feuerprobe für unsere Partnerschaft. Ich werde depressiv.

Ich weiß nicht, was ich hören will. Vielleicht geht es jmd ähnlich und ihr habt gute Vorschläge. 

Dazu kommt, dass ich mich so schuldig fühle, dass nein geliebtes Kind immer verkühlt ist. Was ich noch sagen muss, er ist echt robust. Also oft krank, steckt es aber immer gut / schnell weg. Dieser Superinfekt dauerte nur 1 Woche, da war die Lunge wieder frei. Das tröstet natürlich nur etwas und macht die Nächte für uns alle nicht besser. Ich habe auch Angst, weil er so viele Medikamente jetzt bekommen hat. Wir müssen ja jetzt wieder Nuroflex geben. 

Hallo erstmal, ich kann dich so gut verstehen. Mein Kleiner schlief die ersten 1 1/4 Jahre so gut wie gar nicht und wenn dann nur Stundenweise. Mit 1 1/2 kam er in die Krippe. Ab da dann ein Infekt nach dem anderen. War einer vorbei war schon der nächste da. Horror!!!!!
Aus Kita rausnehmen überlegte ich auch zeitweise. Heute bin ich mir sicher wäre das falsch gewesen. Mitlerweile (er wird im Mai 5) hat er fast gar nichts mehr obwohl in der Kita alles rum geht.
es wird besser. Wirklich. Auch wenn du dir das nun nicht vorstellen kannst.
viel Kraft und gute Nerven.

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26. Februar 2017 um 12:09

Manchmal sind aber auch alle Vorräte an Schlafsack und Co erschöpft. Da musste ich auch schonmal im Akutfall föhnen gehen.
 

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26. Februar 2017 um 12:10

Huhu,
bei uns ist es ähnlich- nur das mein Großer die Viren aus der Kita nach Hause schleppt und meine Kleine dann krank ist.
inkl. Krankenhausaufenthalt. Wir sind auch sehr strapaziert. 
Aber tröstend ist: bald kommt endlich der Frühling und dann wirds auch mit der Gesundheit wieder besser 

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26. Februar 2017 um 19:47
In Antwort auf septemberkindl

Ach Mensch, ich bin einfach durch! Ich befinde mich im Dauerzustand permanenter Erschöpfung und Sorge um meinen kleinen Mann (1,5 Jahre). Er hatte heute Nacht wieder einen Pseudokrupp-Anfall. Der erste im Oktober und der zweite vor 14 Tagen. Der zweite war echt unschön, da er eine Angina, Mittelohrentzündung, Bronchitis und leichte Lungenentzündung nach sich zog. Das Antibiotikum ist seit Donnerstag zu Ende und jetzt das. Morgen geht es zum Kinderarzt, klar.

Das krasse ist, dass er seit Herbst (Start Kita) quasi durchgehend krank ist. Es gibt immer so 1-2 Nächte (alle 2 Wochen), die ok sind. Den Rest hat er mindestens starken Schnupfen oder und zahnt. Wir haben hier sehr oft richtige Horror-Nächte. Damit meine ich, dass er sich vom Schleim mehrfach übergeben muss und wir immer wieder mehrfach nachts Matratze und Schlafsack föhnen. Dazu kommen Spezialnächte, in denen er richtig krank ist. Da schlief er teilweise erst 23-02 Uhr ein oder und hatte mehere Stunden Wachphasen. Mein Freund und ich einfach ausgebrannt sind. Wir hatten seit seiner Geburt noch nie Zeit für uns. Immer ist irgendwas. Ich bin extrem dünnhäutig, der Schlafmangel und die Sorge zermürben mich. das ist eine richtige Feuerprobe für unsere Partnerschaft. Ich werde depressiv.

Ich weiß nicht, was ich hören will. Vielleicht geht es jmd ähnlich und ihr habt gute Vorschläge. 

Dazu kommt, dass ich mich so schuldig fühle, dass nein geliebtes Kind immer verkühlt ist. Was ich noch sagen muss, er ist echt robust. Also oft krank, steckt es aber immer gut / schnell weg. Dieser Superinfekt dauerte nur 1 Woche, da war die Lunge wieder frei. Das tröstet natürlich nur etwas und macht die Nächte für uns alle nicht besser. Ich habe auch Angst, weil er so viele Medikamente jetzt bekommen hat. Wir müssen ja jetzt wieder Nuroflex geben. 

Hey,

meine Tochter hat zwar kein Pseudo Krupp, ist dafür mit 2,5 auf dem Stand von maximal 1.

Bei uns sind die Nächte nicht so schlimm wie die Tage. Sie kann halt nicht reden und schreit somitmfast durchgehend. Mein Mann ist jz sogar krank (heftige Erkältung) zur Arbeit , weil er da mehr Ruhe hat -.-' 

Ich bin auch nur noch durch und weiß gar nicht wie ich die Kitaferien (sie geht seit 3 wochen 4h in einen Therapiekindi fuer behinderte Kinder) durchstehen soll. Bin nur noch froh wenn ich sie nicht mehr schreien höre! Hatte deshalb auch mit Depressionen zu kämpfen  (ihre schreitage waren noch schlimmer als sie kleiner war), die mich zum Glück überwinden konnte.

Dazu kommt jetzt noch dass sie ständig irgendeinen Infekt aus der Kita mitschleift, der bei ihr nach 4 Tagen vorbei ist und bei uns Erwachsenen (v.a. bei mir da schwanger) sich ewig zieht Grade ne fette Bronchitis am Start usw.

Also ich kann dich SEHR gut verstehen, aber raten kann ich dir leider nichts. Außer das Auszeiten vom Kind wichtig sind! Mein Mann und ich streiten sehr sehr viel weniger seit sie in der Kita ist und ich morgens 4 Stunden fuer mich alleine habe.

Leider überträgt man die Unzufriedenheit wegen der schwierigen situation durchs Kind doch auch unbewusst auf die Partnerschaft.

 

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2. März 2017 um 13:38

Vielen lieben Dank für eure Antworten und die teils sehr tröstenden Worte. Ich habe über eure Anregungen nachgedacht, wo ich es mir und uns einfacher machen kann. Einiges konnten wir bereits umsetzen. Leider haben wir derzeit keine Option, abends mal Babyfrei zu sein, aber eine Freundin hat mir einen Nachmittag versprochen - nur Schatzi und ich. Irgendwie denke ich auch, dass uns diese Zeit stärker macht. 

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