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Ich bin verzweifelt als Mann, was kann ich tun?

9. Dezember 2019 um 5:13 Letzte Antwort: 11. Dezember 2019 um 13:43

Hallo ich bin frischgebackener sehr stolzer Vater einer Wunderschönen Tochter. 
Ich hab jedoch ein großes Problem und sehe mich hilflos und das mag ich gar nicht. Meine Frau  hatte einen Not-Kaiserschnitt, ihr geht es was Narbe und Schmerzen angeht gut, jedoch entfernt sie sich tag für tag weiter von mir und der kleinen. Sie hat sehr wenig Milch darum hat sie angefangen zum Abpumpen das war ihr dann zu stressig also aufgehört, wir füttern sie seit anfang an mit Zusatzessen. Bis vor 2 Tagen hat sie trotzdem immer wieder das stillen versucht, jedoch will sie nicht mehr weil die kleine trotz 1-2 Stunden stillen jede menge Hunger hat. Und jetzt kommt der Punkt. Sie macht sich jede menge Vorwürfe das sie nichts auf die reihe bringt mit ihr und das sie alles falsch macht. Und seitdem sie aufgehört hat zu stillen macht sie fast gar nichts mehr. Ich bin immer ewig wach und Füttere sie, heute nacht wieder nur 1 1/2 Stunden geschlafen🙈 Sie schläft einfach reagiert oft nicht mal1🙈 und da ich im August eine OP hatte, hab ich auch noch Therapien unter der Woche. Zum Glück bin ich zuhause, aber was wenn ich Arbeiten wäre?!🙈 Ich erkenne meine Frau nicht wieder, bin allein mit der kleinen und Haushalt, koche,wasche und alles und das mit einem geschwollenen Hinkebein. Was kann ich machen, kann ich was tun das es ihr besser geht? Ich brauche sie und die kleine auch. Weis vll. jemand Rat? Wäre echt über alles dankbar. 

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9. Dezember 2019 um 10:26
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In Antwort auf loveair30

Hallo ich bin frischgebackener sehr stolzer Vater einer Wunderschönen Tochter. 
Ich hab jedoch ein großes Problem und sehe mich hilflos und das mag ich gar nicht. Meine Frau  hatte einen Not-Kaiserschnitt, ihr geht es was Narbe und Schmerzen angeht gut, jedoch entfernt sie sich tag für tag weiter von mir und der kleinen. Sie hat sehr wenig Milch darum hat sie angefangen zum Abpumpen das war ihr dann zu stressig also aufgehört, wir füttern sie seit anfang an mit Zusatzessen. Bis vor 2 Tagen hat sie trotzdem immer wieder das stillen versucht, jedoch will sie nicht mehr weil die kleine trotz 1-2 Stunden stillen jede menge Hunger hat. Und jetzt kommt der Punkt. Sie macht sich jede menge Vorwürfe das sie nichts auf die reihe bringt mit ihr und das sie alles falsch macht. Und seitdem sie aufgehört hat zu stillen macht sie fast gar nichts mehr. Ich bin immer ewig wach und Füttere sie, heute nacht wieder nur 1 1/2 Stunden geschlafen🙈 Sie schläft einfach reagiert oft nicht mal1🙈 und da ich im August eine OP hatte, hab ich auch noch Therapien unter der Woche. Zum Glück bin ich zuhause, aber was wenn ich Arbeiten wäre?!🙈 Ich erkenne meine Frau nicht wieder, bin allein mit der kleinen und Haushalt, koche,wasche und alles und das mit einem geschwollenen Hinkebein. Was kann ich machen, kann ich was tun das es ihr besser geht? Ich brauche sie und die kleine auch. Weis vll. jemand Rat? Wäre echt über alles dankbar. 

Das klingt nach Wochenbettdepression.
Geht zum Arzt. Das kann und muss behandelt werden. 

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9. Dezember 2019 um 10:26
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Hallo ich bin frischgebackener sehr stolzer Vater einer Wunderschönen Tochter. 
Ich hab jedoch ein großes Problem und sehe mich hilflos und das mag ich gar nicht. Meine Frau  hatte einen Not-Kaiserschnitt, ihr geht es was Narbe und Schmerzen angeht gut, jedoch entfernt sie sich tag für tag weiter von mir und der kleinen. Sie hat sehr wenig Milch darum hat sie angefangen zum Abpumpen das war ihr dann zu stressig also aufgehört, wir füttern sie seit anfang an mit Zusatzessen. Bis vor 2 Tagen hat sie trotzdem immer wieder das stillen versucht, jedoch will sie nicht mehr weil die kleine trotz 1-2 Stunden stillen jede menge Hunger hat. Und jetzt kommt der Punkt. Sie macht sich jede menge Vorwürfe das sie nichts auf die reihe bringt mit ihr und das sie alles falsch macht. Und seitdem sie aufgehört hat zu stillen macht sie fast gar nichts mehr. Ich bin immer ewig wach und Füttere sie, heute nacht wieder nur 1 1/2 Stunden geschlafen🙈 Sie schläft einfach reagiert oft nicht mal1🙈 und da ich im August eine OP hatte, hab ich auch noch Therapien unter der Woche. Zum Glück bin ich zuhause, aber was wenn ich Arbeiten wäre?!🙈 Ich erkenne meine Frau nicht wieder, bin allein mit der kleinen und Haushalt, koche,wasche und alles und das mit einem geschwollenen Hinkebein. Was kann ich machen, kann ich was tun das es ihr besser geht? Ich brauche sie und die kleine auch. Weis vll. jemand Rat? Wäre echt über alles dankbar. 

Das klingt nach Wochenbettdepression.
Geht zum Arzt. Das kann und muss behandelt werden. 

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9. Dezember 2019 um 10:46
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In Antwort auf loveair30

Hallo ich bin frischgebackener sehr stolzer Vater einer Wunderschönen Tochter. 
Ich hab jedoch ein großes Problem und sehe mich hilflos und das mag ich gar nicht. Meine Frau  hatte einen Not-Kaiserschnitt, ihr geht es was Narbe und Schmerzen angeht gut, jedoch entfernt sie sich tag für tag weiter von mir und der kleinen. Sie hat sehr wenig Milch darum hat sie angefangen zum Abpumpen das war ihr dann zu stressig also aufgehört, wir füttern sie seit anfang an mit Zusatzessen. Bis vor 2 Tagen hat sie trotzdem immer wieder das stillen versucht, jedoch will sie nicht mehr weil die kleine trotz 1-2 Stunden stillen jede menge Hunger hat. Und jetzt kommt der Punkt. Sie macht sich jede menge Vorwürfe das sie nichts auf die reihe bringt mit ihr und das sie alles falsch macht. Und seitdem sie aufgehört hat zu stillen macht sie fast gar nichts mehr. Ich bin immer ewig wach und Füttere sie, heute nacht wieder nur 1 1/2 Stunden geschlafen🙈 Sie schläft einfach reagiert oft nicht mal1🙈 und da ich im August eine OP hatte, hab ich auch noch Therapien unter der Woche. Zum Glück bin ich zuhause, aber was wenn ich Arbeiten wäre?!🙈 Ich erkenne meine Frau nicht wieder, bin allein mit der kleinen und Haushalt, koche,wasche und alles und das mit einem geschwollenen Hinkebein. Was kann ich machen, kann ich was tun das es ihr besser geht? Ich brauche sie und die kleine auch. Weis vll. jemand Rat? Wäre echt über alles dankbar. 

Das klingt schlimm und tut mir leid für Euch. Mir ging es ähnlich, hat sich aber nach einiger Zeit gelegt. Ich schließe mich an, das klingt nach einer Depression. Das kommt nicht selten vor. Geh mit ihr zum Frauenarzt (begleite sie, wenn sie nicht allein geht, bzw. kümmere Dich drum), alternativ könnt Ihr auch zu Eurer Krankenkasse oder Familienberatung, die können Euch helfen. Alles Gute. 

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9. Dezember 2019 um 11:07
In Antwort auf nikita...

Das klingt schlimm und tut mir leid für Euch. Mir ging es ähnlich, hat sich aber nach einiger Zeit gelegt. Ich schließe mich an, das klingt nach einer Depression. Das kommt nicht selten vor. Geh mit ihr zum Frauenarzt (begleite sie, wenn sie nicht allein geht, bzw. kümmere Dich drum), alternativ könnt Ihr auch zu Eurer Krankenkasse oder Familienberatung, die können Euch helfen. Alles Gute. 

Ok Dankeschön für die Antwort😊 ist anscheinend gar nicht so selten. Ich gehe mit ihr hin und mit der Hebamme rede ich auch noch hab ich mir gedacht.

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9. Dezember 2019 um 11:12
In Antwort auf loveair30

Ok Dankeschön für die Antwort😊 ist anscheinend gar nicht so selten. Ich gehe mit ihr hin und mit der Hebamme rede ich auch noch hab ich mir gedacht.

Ja, das ist auch gut. Aber kümmere Dich drum, sie wird es vermutlich nicht selbst tun. Das kann man gut behandeln. Und es wird auch mit der Zeit besser werden, die Hormonumstellung kurz nach der Geburt trägt ja auch ihren Teil dazu bei. 

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9. Dezember 2019 um 11:16
In Antwort auf nikita...

Ja, das ist auch gut. Aber kümmere Dich drum, sie wird es vermutlich nicht selbst tun. Das kann man gut behandeln. Und es wird auch mit der Zeit besser werden, die Hormonumstellung kurz nach der Geburt trägt ja auch ihren Teil dazu bei. 

Ja das denk ich mir ja. Da hast du recht sie würde sowas nicht selbst tun. Wie lange hat das bei dir gedaurrt wenn ich fragen darf?😊

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9. Dezember 2019 um 11:39
In Antwort auf loveair30

Ja das denk ich mir ja. Da hast du recht sie würde sowas nicht selbst tun. Wie lange hat das bei dir gedaurrt wenn ich fragen darf?😊

Ein halbes Jahr lang ca. war's ganz schlimm, danach wurde es besser. Nach einem Jahr ungefähr habe ich mich wieder "normal" gefühlt, ich war aber auch nicht in Behandlung, was ziemlich dumm war. Mit Therapie wäre es bestimmt schneller gegangen. Ich wäre niemals alleine zum Arzt gegangen deswegen (konnte mich nicht aufraffen zum einen, außerdem habe ich selbst gar nicht gemerkt, dass ich ein Problem habe), deswegen rate ich Dir, sie zu begleiten und notfalls den Termin für sie auszumachen.

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9. Dezember 2019 um 12:00
In Antwort auf nikita...

Ein halbes Jahr lang ca. war's ganz schlimm, danach wurde es besser. Nach einem Jahr ungefähr habe ich mich wieder "normal" gefühlt, ich war aber auch nicht in Behandlung, was ziemlich dumm war. Mit Therapie wäre es bestimmt schneller gegangen. Ich wäre niemals alleine zum Arzt gegangen deswegen (konnte mich nicht aufraffen zum einen, außerdem habe ich selbst gar nicht gemerkt, dass ich ein Problem habe), deswegen rate ich Dir, sie zu begleiten und notfalls den Termin für sie auszumachen.

Wie macht sich so eine Wochenbettdepression bemerkbar?
Ich gebe zu, das ist auch meine größte Angst nach der Geburt, da ich mir bereits jetzt während der SS schon soviele Gedanken mache und denke, ich könnte leicht schnell überfordert sein, weil man einfach gar nichts weiß (1. Kind!)

@TE: Schön, dass du zu deiner Frau stehst, sie toll unterstützt (trotz eigener Beschwerden) und ihr helfen willst. Kannst uns ja mal weiter auf dem laufenden halten, wenn du magst
 

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9. Dezember 2019 um 12:23
In Antwort auf nikita...

Ein halbes Jahr lang ca. war's ganz schlimm, danach wurde es besser. Nach einem Jahr ungefähr habe ich mich wieder "normal" gefühlt, ich war aber auch nicht in Behandlung, was ziemlich dumm war. Mit Therapie wäre es bestimmt schneller gegangen. Ich wäre niemals alleine zum Arzt gegangen deswegen (konnte mich nicht aufraffen zum einen, außerdem habe ich selbst gar nicht gemerkt, dass ich ein Problem habe), deswegen rate ich Dir, sie zu begleiten und notfalls den Termin für sie auszumachen.

Wahnsinn ein halbes Jahr lang🙊 ich bin Schockiert. Ich hab einen Termin ausgemacht für Freitag. Das Problem ist ja das ich im Jänner dann 3 Wochen Stationär auf Reha bin, bis dahin muss die sache laufen mit den beiden zuhause. Ich werde auf jeden Fall meine Schwester(obwohl sie eine 3/4Stunde weit weg wohnt) fragen ob sie in 3 Wochen öfter vorbeischaut und ihr hilft. 

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9. Dezember 2019 um 12:29
In Antwort auf nico86

Wie macht sich so eine Wochenbettdepression bemerkbar?
Ich gebe zu, das ist auch meine größte Angst nach der Geburt, da ich mir bereits jetzt während der SS schon soviele Gedanken mache und denke, ich könnte leicht schnell überfordert sein, weil man einfach gar nichts weiß (1. Kind!)

@TE: Schön, dass du zu deiner Frau stehst, sie toll unterstützt (trotz eigener Beschwerden) und ihr helfen willst. Kannst uns ja mal weiter auf dem laufenden halten, wenn du magst
 

Klar halt ich euch am laufenden. Ich hab sowiso bemerkt das sie der Ablauf der Geburt(12h mit starken wehen PDA und Schlussendlich Not-Kaiserschnitt) bis heute sehr mitnimmt. Und zusätzlich dieses Problem mit Stillen, Milch usw. Komplett überfordert. Sie hat Konzentrationsschwäche was bei ihr nie der fall ist usw. Müdigkeit usw... bitte denk nicht zu viel an an sowas, jede Geburt ist anders und warscheinlich bekommst du eine normale Geburt. Immer positiv denken😊👍

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9. Dezember 2019 um 12:41
In Antwort auf loveair30

Klar halt ich euch am laufenden. Ich hab sowiso bemerkt das sie der Ablauf der Geburt(12h mit starken wehen PDA und Schlussendlich Not-Kaiserschnitt) bis heute sehr mitnimmt. Und zusätzlich dieses Problem mit Stillen, Milch usw. Komplett überfordert. Sie hat Konzentrationsschwäche was bei ihr nie der fall ist usw. Müdigkeit usw... bitte denk nicht zu viel an an sowas, jede Geburt ist anders und warscheinlich bekommst du eine normale Geburt. Immer positiv denken😊👍

Ja, das sind natürlich alles Aspekte für eine Depression - eine traumatische Geburt, die dann letztendlich nach all der Qual doch in einen Notkaiserschnitt endete, dann die Sache mit der Milch, die Frau denkt, sie hätte versagt, weil nix so läuft, wie vorgestellt und erhofft, von Anfang an eigentlich. Das ist hart und dann irgendwie nachvollziehbar, dass sich daraus eine waschechte Depression entwickelt.

Gut, dass du einen Termin ausgemacht hast. Wie hat deine Frau darauf reagiert? Will sie Hilfe annehmen?

Ja, in den drei Wochen, wo du nicht verfügbar bist, muss unbedingt eine Unterstützung her. Am besten wäre es, jemand würde für diese Zeit ganz bei euch wohnen. Hätte deine Schwester die Möglichkeit? Oder gibt es denn nicht auch Oma und Opa, die einspringen könnten?

Danke, für dein Mutmachen. Ja, ich versuche, solche Gedanken dann wieder von mir wegzudrängen. Man muss halt einfach alles auf sich zukommen lassen. Lässt sich ja eh nicht vermeiden

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9. Dezember 2019 um 12:58
In Antwort auf nico86

Ja, das sind natürlich alles Aspekte für eine Depression - eine traumatische Geburt, die dann letztendlich nach all der Qual doch in einen Notkaiserschnitt endete, dann die Sache mit der Milch, die Frau denkt, sie hätte versagt, weil nix so läuft, wie vorgestellt und erhofft, von Anfang an eigentlich. Das ist hart und dann irgendwie nachvollziehbar, dass sich daraus eine waschechte Depression entwickelt.

Gut, dass du einen Termin ausgemacht hast. Wie hat deine Frau darauf reagiert? Will sie Hilfe annehmen?

Ja, in den drei Wochen, wo du nicht verfügbar bist, muss unbedingt eine Unterstützung her. Am besten wäre es, jemand würde für diese Zeit ganz bei euch wohnen. Hätte deine Schwester die Möglichkeit? Oder gibt es denn nicht auch Oma und Opa, die einspringen könnten?

Danke, für dein Mutmachen. Ja, ich versuche, solche Gedanken dann wieder von mir wegzudrängen. Man muss halt einfach alles auf sich zukommen lassen. Lässt sich ja eh nicht vermeiden

Ja es ist nicht zu verdenken😅  Ja sie hat angefangen zu Weinen, hab sie aber in den Arm genommen und ihr gesagt das das viele Frauen haben und wir das hinbekommen. Das es nur eine Phase ist, sie merkt ja selbst das etwas nicht in Ordnung ist, und das wiederum stört sie. Im Endeffekt gehen wir mal Freitag hin und morgen kommt die Hebame, vll. kann sie ihr auch noch gut zureden. 
Ja das wurd ganz ganz Schwierig, da sie so untegelmäßige Arbeitszeiten hat usw. Nein leider gibt es meinerseits keine Eltern sowie ihren Vater. Mit Mutter und restl. kein Kontakt. Ja viele Haben wir leider nicht, aber es wird schon werden, war immer schon Überlebenskünstler, bekomme schon irgendwie noch alles hin😅.   Ja genau einfach zukommen lassen und positiv sein. Ihr 2 macht das schon, wann ist Geburtstermin?

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9. Dezember 2019 um 13:00
In Antwort auf nico86

Wie macht sich so eine Wochenbettdepression bemerkbar?
Ich gebe zu, das ist auch meine größte Angst nach der Geburt, da ich mir bereits jetzt während der SS schon soviele Gedanken mache und denke, ich könnte leicht schnell überfordert sein, weil man einfach gar nichts weiß (1. Kind!)

@TE: Schön, dass du zu deiner Frau stehst, sie toll unterstützt (trotz eigener Beschwerden) und ihr helfen willst. Kannst uns ja mal weiter auf dem laufenden halten, wenn du magst
 

Also, ich denke, das ist bei jedem anders. Aber die Geburt war so ähnlich, wie hier beschrieben. Ich hatte über 30h Wehen, die waren nicht übermäßig schmerzhaft, aber anstrengend und eben doch stark genug, um mich nicht schlafen zu lassen. Am Ende wurde es dann auch ein KS und das bescheuerte Krankenhaus hat mich erstmal eine Stunde lang von meiner Tochter getrennt (grundlos, mit ihr war alles in Ordnung). Also die erste Stunde ihres Lebens war ich nicht bei ihr. Das war furchtbar für mich. Dann klappte das Stillen nicht so gut und ich bekam kaum Unterstützung im KH. Ich war nach der OP auch total erledigt und konnte die ersten drei Tage kaum aufstehen, wickeln usw. hat alles mein Mann gemacht. Ich hatte sie nur zum Stillen.

Dann zuhause habe ich vor Traurigkeit und Stress sehr schnell sehr stark abgenommen (20 kg in einem Monat), dann ging das Stillen natürlich gar nicht mehr und ich musste abstillen, was mich richtig in eine Krise gestürzt hat. Stillen ist sooo, so schön! Du wirst es sehen, es ist das Allerschönste. Ich hab jedes Mal geheult, wenn ich ihr dann die Flasche geben musste, aber ging ja nicht anders.

Hatte schlimme Schuldgefühle allen gegenüber (meinem Kind, weil es ein KS war und ich nicht stillen konnte, meinem Mann, weil ich keine Energie für ihn hatte, meinen Freunden, weil ich mich nicht gemeldet habe usw.) und habe mich total minderwertig gefühlt. Und diese Mutterliebe, die hat mich umgehauen. Ich hätte nie gedacht, dass man so stark lieben kann.

Nach ein paar Wochen bekam ich furchtbare Angstzustände und habe obsessiv Nachrichten verfolgt und bei dem ganzen Elend in der Welt und was meinem Kind alles passieren könnte, bin ich fast durchgedreht. Ich hab nur noch Kriege gesehen, Krankheit, Tod und Verderben, den plötzlichen Kindstod, hatte vor allem Angst, hab jeden Abend geheult und wollte mein Kind nicht aus der Hand geben. Hab auch wochenlang kaum das Haus verlassen.

Für meinen Mann muss es die Hölle gewesen sein. Er hat mir so viel geholfen, so viel blieb an ihm hängen. Er hat immer versucht, mich dazu zu bringen, zum Arzt zu gehen und das behandeln zu lassen, aber ich habe das gar nicht gesehen, dass ich Hilfe gebraucht hätte. Für mich war das real. Ich dachte mir, die Welt ist schlimm und ich kann mein Kind nicht stillen und eine Therapie würde daran auch nix ändern. So im Nachhinein, total irre halt. Aber damals habe ich das nicht gesehen.

Beim nächsten Mal bin ich besser darauf vorbereitet. Hoffe ich. Mein Mann musste mir versprechen, mich auch gegen meinen Willen zum Arzt zu schleppen, sollte sowas nochmal passieren. Ich will Dir keine Angst machen, das kann jedem passieren, aber man sollte sich echt helfen lassen. Vielleicht kannst Du Dich ja vorbereiten auf den Fall, indem Dein Mann vorgewarnt ist. Ich habe vorher keine Sekunde darüber nachgedacht, dass mir sowas passieren könnte, ich dachte immer ganz blöd, ich sei "nicht der Typ für Depressionen" xD

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9. Dezember 2019 um 13:20
In Antwort auf loveair30

Hallo ich bin frischgebackener sehr stolzer Vater einer Wunderschönen Tochter. 
Ich hab jedoch ein großes Problem und sehe mich hilflos und das mag ich gar nicht. Meine Frau  hatte einen Not-Kaiserschnitt, ihr geht es was Narbe und Schmerzen angeht gut, jedoch entfernt sie sich tag für tag weiter von mir und der kleinen. Sie hat sehr wenig Milch darum hat sie angefangen zum Abpumpen das war ihr dann zu stressig also aufgehört, wir füttern sie seit anfang an mit Zusatzessen. Bis vor 2 Tagen hat sie trotzdem immer wieder das stillen versucht, jedoch will sie nicht mehr weil die kleine trotz 1-2 Stunden stillen jede menge Hunger hat. Und jetzt kommt der Punkt. Sie macht sich jede menge Vorwürfe das sie nichts auf die reihe bringt mit ihr und das sie alles falsch macht. Und seitdem sie aufgehört hat zu stillen macht sie fast gar nichts mehr. Ich bin immer ewig wach und Füttere sie, heute nacht wieder nur 1 1/2 Stunden geschlafen🙈 Sie schläft einfach reagiert oft nicht mal1🙈 und da ich im August eine OP hatte, hab ich auch noch Therapien unter der Woche. Zum Glück bin ich zuhause, aber was wenn ich Arbeiten wäre?!🙈 Ich erkenne meine Frau nicht wieder, bin allein mit der kleinen und Haushalt, koche,wasche und alles und das mit einem geschwollenen Hinkebein. Was kann ich machen, kann ich was tun das es ihr besser geht? Ich brauche sie und die kleine auch. Weis vll. jemand Rat? Wäre echt über alles dankbar. 

Servus....
Man unterscheidet zwischen einen BabyBlues und einer Wochenbettdepression 
Der BBlues ist eher eine starke Empfindlichkeit, Erschöpfung , Stimmungsschwankungen und Heultage ....Das pendelt sich bald ein ...
eine echte Wochenbettdepression muss schnell behandelt werden , da sie sich ansonsten über längere Zeit manifestiert 
rede mit Eurer Hebamme ...sie kann Euch helfen 

Es sollte jedoch auch ein großes Blutbild gemacht werden , Abklärung wegen Eisenmangel ...und auch eine Schilddrüsenstörung tritt oft nach einer Geburt zum ersten Mal auf 

es gibt auch Familienhelfer( innen ) , welche Deine Frau im Jänner , wenn Du auf Kur bist , tatkräftig unterstützen 
Diese findet man bei der Caritas, durch das Jugenamt 

Sie ist nicht Alleine ....viel Kraft und alles Glück der Welt 
 

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9. Dezember 2019 um 13:26
In Antwort auf loveair30

Ja es ist nicht zu verdenken😅  Ja sie hat angefangen zu Weinen, hab sie aber in den Arm genommen und ihr gesagt das das viele Frauen haben und wir das hinbekommen. Das es nur eine Phase ist, sie merkt ja selbst das etwas nicht in Ordnung ist, und das wiederum stört sie. Im Endeffekt gehen wir mal Freitag hin und morgen kommt die Hebame, vll. kann sie ihr auch noch gut zureden. 
Ja das wurd ganz ganz Schwierig, da sie so untegelmäßige Arbeitszeiten hat usw. Nein leider gibt es meinerseits keine Eltern sowie ihren Vater. Mit Mutter und restl. kein Kontakt. Ja viele Haben wir leider nicht, aber es wird schon werden, war immer schon Überlebenskünstler, bekomme schon irgendwie noch alles hin😅.   Ja genau einfach zukommen lassen und positiv sein. Ihr 2 macht das schon, wann ist Geburtstermin?

Ach Mensch, ich hoffe, das pendelt sich bei deiner Frau alles wieder ein. Aber mit der entsprechenden Hilfe wird das bestimmt wieder. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen und wünsche ich alles Gute dafür!!! Schade, dass ihr so wenige Verwandte habt (außer deiner Schwester), die da wirklich unterstützen könnten. Aber du bist ja optimistisch  und sagst ja selbst, dass ihr das auch wieder hinbekommt. Gut, dass du wenigstens diese positiven Gefühle ausstrahlst. Das wird deine Frau sicher auch stärken!
Geburtstermin ist der 05.05. voraussichtlich. Also die Hälfte ist schon rum. Aber auf der anderen Seite auch noch lang hin

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9. Dezember 2019 um 13:30
In Antwort auf nikita...

Also, ich denke, das ist bei jedem anders. Aber die Geburt war so ähnlich, wie hier beschrieben. Ich hatte über 30h Wehen, die waren nicht übermäßig schmerzhaft, aber anstrengend und eben doch stark genug, um mich nicht schlafen zu lassen. Am Ende wurde es dann auch ein KS und das bescheuerte Krankenhaus hat mich erstmal eine Stunde lang von meiner Tochter getrennt (grundlos, mit ihr war alles in Ordnung). Also die erste Stunde ihres Lebens war ich nicht bei ihr. Das war furchtbar für mich. Dann klappte das Stillen nicht so gut und ich bekam kaum Unterstützung im KH. Ich war nach der OP auch total erledigt und konnte die ersten drei Tage kaum aufstehen, wickeln usw. hat alles mein Mann gemacht. Ich hatte sie nur zum Stillen.

Dann zuhause habe ich vor Traurigkeit und Stress sehr schnell sehr stark abgenommen (20 kg in einem Monat), dann ging das Stillen natürlich gar nicht mehr und ich musste abstillen, was mich richtig in eine Krise gestürzt hat. Stillen ist sooo, so schön! Du wirst es sehen, es ist das Allerschönste. Ich hab jedes Mal geheult, wenn ich ihr dann die Flasche geben musste, aber ging ja nicht anders.

Hatte schlimme Schuldgefühle allen gegenüber (meinem Kind, weil es ein KS war und ich nicht stillen konnte, meinem Mann, weil ich keine Energie für ihn hatte, meinen Freunden, weil ich mich nicht gemeldet habe usw.) und habe mich total minderwertig gefühlt. Und diese Mutterliebe, die hat mich umgehauen. Ich hätte nie gedacht, dass man so stark lieben kann.

Nach ein paar Wochen bekam ich furchtbare Angstzustände und habe obsessiv Nachrichten verfolgt und bei dem ganzen Elend in der Welt und was meinem Kind alles passieren könnte, bin ich fast durchgedreht. Ich hab nur noch Kriege gesehen, Krankheit, Tod und Verderben, den plötzlichen Kindstod, hatte vor allem Angst, hab jeden Abend geheult und wollte mein Kind nicht aus der Hand geben. Hab auch wochenlang kaum das Haus verlassen.

Für meinen Mann muss es die Hölle gewesen sein. Er hat mir so viel geholfen, so viel blieb an ihm hängen. Er hat immer versucht, mich dazu zu bringen, zum Arzt zu gehen und das behandeln zu lassen, aber ich habe das gar nicht gesehen, dass ich Hilfe gebraucht hätte. Für mich war das real. Ich dachte mir, die Welt ist schlimm und ich kann mein Kind nicht stillen und eine Therapie würde daran auch nix ändern. So im Nachhinein, total irre halt. Aber damals habe ich das nicht gesehen.

Beim nächsten Mal bin ich besser darauf vorbereitet. Hoffe ich. Mein Mann musste mir versprechen, mich auch gegen meinen Willen zum Arzt zu schleppen, sollte sowas nochmal passieren. Ich will Dir keine Angst machen, das kann jedem passieren, aber man sollte sich echt helfen lassen. Vielleicht kannst Du Dich ja vorbereiten auf den Fall, indem Dein Mann vorgewarnt ist. Ich habe vorher keine Sekunde darüber nachgedacht, dass mir sowas passieren könnte, ich dachte immer ganz blöd, ich sei "nicht der Typ für Depressionen" xD

Oh wow, da hast du aber auch gewaltig was durch, erst die schwierige Geburt, dann dein Gefühlschaos anschließend die Wochen und Monate. Was ich aber irgendwie total nachvollziehen kann. Diese plötzlichen Ängste vor dem Elend der Welt und vorallem vor dem plötzlichen Kindstod. Ich neige leider auch jetzt schon dazu, mir solche Ängste zu machen. Die ganze SS über mache ich mir eigentlich permanent Sorgen um das Kind. Das wird sicherlich noch schlimmer, wenn es mal da ist. Ich hoffe nur, dass mein Partner dann auch so auf zack ist und bemerkt, dass was mit mir nicht stimmt, wenn was mit mir nicht stimmen sollte

Was hat der Arzt dir verschrieben gegen die Depression? Hast du Medikamente bekommen? Oder wurde das in Form einer Gesprächstherapie "geheilt"?

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9. Dezember 2019 um 13:37
In Antwort auf nico86

Oh wow, da hast du aber auch gewaltig was durch, erst die schwierige Geburt, dann dein Gefühlschaos anschließend die Wochen und Monate. Was ich aber irgendwie total nachvollziehen kann. Diese plötzlichen Ängste vor dem Elend der Welt und vorallem vor dem plötzlichen Kindstod. Ich neige leider auch jetzt schon dazu, mir solche Ängste zu machen. Die ganze SS über mache ich mir eigentlich permanent Sorgen um das Kind. Das wird sicherlich noch schlimmer, wenn es mal da ist. Ich hoffe nur, dass mein Partner dann auch so auf zack ist und bemerkt, dass was mit mir nicht stimmt, wenn was mit mir nicht stimmen sollte

Was hat der Arzt dir verschrieben gegen die Depression? Hast du Medikamente bekommen? Oder wurde das in Form einer Gesprächstherapie "geheilt"?

Gar nix... Ich hab mich ja vehement geweigert, meine krankheit anzuerkennen und zum Arzt zu gehen. Nach einem halben Jahr war mein Mann fertig mit den Nerven und hat mich angefleht, wenn ich schon nicht zum Arzt will, mir wenigstens Ablenkung zu suchen und er hat mich dann in allen möglichen Mama-Kind-Kursen angemeldet. Einige Monate darauf habe ich dann mein Fernstudium begonnen und langsam wurde es wieder besser. Keine Ahnung, was genau geholfen hat. Das Rausgehen war sicher gut, wahrscheinlich auch die Zeit. Aber hätte auch schlimmer laufen können. 

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9. Dezember 2019 um 14:06
In Antwort auf nikita...

Gar nix... Ich hab mich ja vehement geweigert, meine krankheit anzuerkennen und zum Arzt zu gehen. Nach einem halben Jahr war mein Mann fertig mit den Nerven und hat mich angefleht, wenn ich schon nicht zum Arzt will, mir wenigstens Ablenkung zu suchen und er hat mich dann in allen möglichen Mama-Kind-Kursen angemeldet. Einige Monate darauf habe ich dann mein Fernstudium begonnen und langsam wurde es wieder besser. Keine Ahnung, was genau geholfen hat. Das Rausgehen war sicher gut, wahrscheinlich auch die Zeit. Aber hätte auch schlimmer laufen können. 

Ah ok, dann hatte ich das irgendwie falsch verstanden. Ich dachte, du seist auf Flehen deines Mannes hin dann doch zum Arzt.

Vielleicht werden dir die Kurse und auch das Fernstudium (Ablenkung) gutgetan haben. Es kommt ja letztlich auch immer darauf an, wie labil jemand ist. Du warst stark genug, um da irgendwie (durch die Ablenkung, die du dann hattest und die Unterstützung deines Mannes) wieder selbst darauszukommen! Gott sei dank hast du das überstanden. Eine Depression ist wirklich ein schlimmes Krankheitsbild!

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9. Dezember 2019 um 23:05
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In Antwort auf loveair30

Ja es ist nicht zu verdenken😅  Ja sie hat angefangen zu Weinen, hab sie aber in den Arm genommen und ihr gesagt das das viele Frauen haben und wir das hinbekommen. Das es nur eine Phase ist, sie merkt ja selbst das etwas nicht in Ordnung ist, und das wiederum stört sie. Im Endeffekt gehen wir mal Freitag hin und morgen kommt die Hebame, vll. kann sie ihr auch noch gut zureden. 
Ja das wurd ganz ganz Schwierig, da sie so untegelmäßige Arbeitszeiten hat usw. Nein leider gibt es meinerseits keine Eltern sowie ihren Vater. Mit Mutter und restl. kein Kontakt. Ja viele Haben wir leider nicht, aber es wird schon werden, war immer schon Überlebenskünstler, bekomme schon irgendwie noch alles hin😅.   Ja genau einfach zukommen lassen und positiv sein. Ihr 2 macht das schon, wann ist Geburtstermin?

Ich hatte das auch ganz schlimm. War ähnlich, nur der Notkaiserschnitt blieb mir erspart, dafür 3 Tage Wehen und am Ende war ich nur fertig mit der Welt. 
Und ich war so unendlich glücklich, dass mein gesunder Bub endlich da war. Und dann hat er nur geweint, geweint, geweint und ich hab geheult, geheult, geheult. Keine Verwandtschaft vor Ort, stillen ging am Anfang auch nicht richtig, obwohl ich immer gesagt hab: Das können doch Millionen von Frauen auch. Ich hab mich echt minderwertig gefühlt, wie der letzte Depp! Und mein Mann stand auch hilflos daneben und hat sich dadurch auch schlecht gefühlt. Es wurde besser, aber vor allem deswegen, weil ich eine wirklich tolle Hebamme hatte! Sie hat mich aufgebaut und meinen Mann aber auch. Sie hat mir die Angst wegen dem Zufüttern genommen. Und sie hat mir Neuroderon und alkoholfreie Bachblütentropfen empfohlen. Vielleicht wars nur Placebo, aber es hat was mit mir gemacht. Und es hat mir sehr viel geholfen, als mein Mann mir gesagt hat, dass er selbst völligst überfordet ist, aber immer zu uns stehen wird. Ich hab mich dadurch weniger wie ein Versager gefühlt.
Vielleicht habt ihr auch einen guten Frauenarzt und einen guten Kinderarzt? Die beiden waren deswegen so wertvoll, weil sie einfach zugehört haben. Nimm deine Frau in den Arm, auch wenn sie sagt, sie braucht es nicht. Sag ihr, wie du dich fühlst, auch wenn du denkst, das sei für sie unwichtig. Und schluck deine Gefühle nicht runter. Es hilft schon so viel, wenn frau weiß, sie ist nicht allein in ihrer Überforderung! Alles Gute euch!

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10. Dezember 2019 um 15:25
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Ich hatte das auch ganz schlimm. War ähnlich, nur der Notkaiserschnitt blieb mir erspart, dafür 3 Tage Wehen und am Ende war ich nur fertig mit der Welt. 
Und ich war so unendlich glücklich, dass mein gesunder Bub endlich da war. Und dann hat er nur geweint, geweint, geweint und ich hab geheult, geheult, geheult. Keine Verwandtschaft vor Ort, stillen ging am Anfang auch nicht richtig, obwohl ich immer gesagt hab: Das können doch Millionen von Frauen auch. Ich hab mich echt minderwertig gefühlt, wie der letzte Depp! Und mein Mann stand auch hilflos daneben und hat sich dadurch auch schlecht gefühlt. Es wurde besser, aber vor allem deswegen, weil ich eine wirklich tolle Hebamme hatte! Sie hat mich aufgebaut und meinen Mann aber auch. Sie hat mir die Angst wegen dem Zufüttern genommen. Und sie hat mir Neuroderon und alkoholfreie Bachblütentropfen empfohlen. Vielleicht wars nur Placebo, aber es hat was mit mir gemacht. Und es hat mir sehr viel geholfen, als mein Mann mir gesagt hat, dass er selbst völligst überfordet ist, aber immer zu uns stehen wird. Ich hab mich dadurch weniger wie ein Versager gefühlt.
Vielleicht habt ihr auch einen guten Frauenarzt und einen guten Kinderarzt? Die beiden waren deswegen so wertvoll, weil sie einfach zugehört haben. Nimm deine Frau in den Arm, auch wenn sie sagt, sie braucht es nicht. Sag ihr, wie du dich fühlst, auch wenn du denkst, das sei für sie unwichtig. Und schluck deine Gefühle nicht runter. Es hilft schon so viel, wenn frau weiß, sie ist nicht allein in ihrer Überforderung! Alles Gute euch!

Vielen Dank auch dir für die tolle Antwort😊 Heute war die Hebame auch da und hat sie sehr aufgemuntert, da gehts mur auch gleich wieder etwas besser. Wir machen es jetzt so das wir nur nich Fläschen und PeNahrubg geben, denn der rest ist Stress pur für Mutter und Baby und danach ist sie nicht mal satt. Die kleine ist seit dem auch viel ruhiger und nicht so gestresst, denke das wir dahingehend am richtigen weg sind. 😊 Hab auch nochmal mit ihr geredet ubd konnten paar ihrer Ängste nehmen 😊

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10. Dezember 2019 um 15:33
In Antwort auf loveair30

Klar halt ich euch am laufenden. Ich hab sowiso bemerkt das sie der Ablauf der Geburt(12h mit starken wehen PDA und Schlussendlich Not-Kaiserschnitt) bis heute sehr mitnimmt. Und zusätzlich dieses Problem mit Stillen, Milch usw. Komplett überfordert. Sie hat Konzentrationsschwäche was bei ihr nie der fall ist usw. Müdigkeit usw... bitte denk nicht zu viel an an sowas, jede Geburt ist anders und warscheinlich bekommst du eine normale Geburt. Immer positiv denken😊👍

So war es bei mir auch. Hatte auch eine traumatische Geburt mit notsectio und das hat das ganze noch verstärkt. Eine Wochenbett Depression wird oft noch tot geschwiegen und die Frauen schämen sich, fühlen sich als hätten sie versagt.  außerdem ist der Körper deiner Partnerin grade damit Heilung, Hormon Chaos usw beschäftigt. Da den Schlafmangel noch dazu und das Trauma der Geburt welches sie vermute ich hat, da kommt alles zusammen. wie oben schon beschrieben geht bitte damit zum gyn, sprecht mit der Hebamme. Es wird alles wieder gut, super das du deine Partnerin so unterstützt 👏

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11. Dezember 2019 um 9:28
In Antwort auf loveair30

Vielen Dank auch dir für die tolle Antwort😊 Heute war die Hebame auch da und hat sie sehr aufgemuntert, da gehts mur auch gleich wieder etwas besser. Wir machen es jetzt so das wir nur nich Fläschen und PeNahrubg geben, denn der rest ist Stress pur für Mutter und Baby und danach ist sie nicht mal satt. Die kleine ist seit dem auch viel ruhiger und nicht so gestresst, denke das wir dahingehend am richtigen weg sind. 😊 Hab auch nochmal mit ihr geredet ubd konnten paar ihrer Ängste nehmen 😊

Ja, das zusätzliche Abpumpen nimmt so viel Raum ein und wenn dann immer nur Minimengen zusammen kommen... Das lohnt sich irgendwann einfach nicht mehr.

Wenn es deiner Frau hilft: mein erster Sohn kam als Frühchen via Kaiserschnitt mit ner Kampfgröße von 42 cm und 2400g.
Er bekam auch Milchpulver. Abpumpen war wie oben beschrieben ein unsagbarer Zeitfresser für wenige Milliliter. Da muss deine Frau wirklich kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie das lässt. 
Heute ist er in der 2. Klasse, ein sehr guter Schüler und (obwohl wir alle nur Hobbits sind) ziemlich groß, spielt Klavier und Schach.

Also, alles wird gut. 
Aber wer weiß, vllt will eure Tochter ja, später Schlagzeug spielen. 

 

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11. Dezember 2019 um 13:40
In Antwort auf mariposas

So war es bei mir auch. Hatte auch eine traumatische Geburt mit notsectio und das hat das ganze noch verstärkt. Eine Wochenbett Depression wird oft noch tot geschwiegen und die Frauen schämen sich, fühlen sich als hätten sie versagt.  außerdem ist der Körper deiner Partnerin grade damit Heilung, Hormon Chaos usw beschäftigt. Da den Schlafmangel noch dazu und das Trauma der Geburt welches sie vermute ich hat, da kommt alles zusammen. wie oben schon beschrieben geht bitte damit zum gyn, sprecht mit der Hebamme. Es wird alles wieder gut, super das du deine Partnerin so unterstützt 👏

Ja da hast du recht ja da kommt alles zusammen, ich beneide euch Frauen wirklich nicht. Mir genügt das Gefühl als Mann schon nicht helfen zu können oder eben jetzt so zu helfen. Aber nicht umsonnst sind Frauen das Stärkere Geschlecht😉👍 

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11. Dezember 2019 um 13:43
In Antwort auf adenin

Ja, das zusätzliche Abpumpen nimmt so viel Raum ein und wenn dann immer nur Minimengen zusammen kommen... Das lohnt sich irgendwann einfach nicht mehr.

Wenn es deiner Frau hilft: mein erster Sohn kam als Frühchen via Kaiserschnitt mit ner Kampfgröße von 42 cm und 2400g.
Er bekam auch Milchpulver. Abpumpen war wie oben beschrieben ein unsagbarer Zeitfresser für wenige Milliliter. Da muss deine Frau wirklich kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie das lässt. 
Heute ist er in der 2. Klasse, ein sehr guter Schüler und (obwohl wir alle nur Hobbits sind) ziemlich groß, spielt Klavier und Schach.

Also, alles wird gut. 
Aber wer weiß, vllt will eure Tochter ja, später Schlagzeug spielen. 

 

Das hört sich gut an das dein Sohn sich so gut Entwickelt hat. Ich hab mittlerweile auch keine bedenken mehr, meine Schwester wurde auch mit Pre Nahrung Großgefüttert und ist eine tolle Ärztin geworden. Ich hoffe sie spielt dann später mal mit mir Gitarre😅👍 Danke für die lieben Worte. Tolle Frauen hier!

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