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Ich brauche bitte mal neutrale Meinungen... sich anbahnender Familienstreit

7. Juli 2015 um 10:03

Hallo zusammen,

ich lese immernoch viel mit hier, aber komme gar nicht zum Schreiben. Da aber bei diesem Thema alle Beteiligten als Gesprächspartner in Punkto Neutralität ausscheiden, frage ich euch mal.

Situation ist folgende:
Ich bin 10 Jahre verheiratet, verstehe mich super mit den Schwiegereltern. Meine Mutter starb vor 11 Jahren, und so kam es, dass die Schwiegermutter auch etwas als Ersatzmutter gedient hat und eine wirklich, wirklich gute Freundin wurde. Meine Kinder gebe ich gerne in ihre Obhut, sie kümmert sich um sie, wie um ihre eigenen, keine komischen Zwischenfälle, sie handelt, wie sie weiß, dass ich es von ihr erwarte.
Nun hat mein Schwager eine neue Frau an seiner Seite und seit einem etwa halben Jahr ein Kind. Mein Mann und sein Bruder haben eigentlich keinen Kontakt, nur das Nötigste. Kein offener Streit, aber Desinteresse.
So viel zur Ausgangslage.

Nun ist es so, dass meine "Schwägerin" und mein Schwager meiner Schwiegermutter ständig das gute Verhältnis, sowohl zwischen mir und ihr und zwischen meinen Kindern und ihr, vorhalten.
Man muss dazu sagen, dass wir (Schwigis und wir) in der gleichen Ecke der Stadt wohnen und die Schwägers ( ) etwa eine halbe Stunde mit dem Auto von uns weg.
Ja, sie ist oft hier, weil wir uns gut unterhalten, sie die Kinder über alles liebt und ich diese Liebe und Nähe gut finde. Für alle Seiten. Von ihrer dritten Enkelin bekommt sie Bilder. Wenn sie anbietet, sich um diese Enkelin zu kümmern, da sie alles möglichst ausgewogen gestalten möchte, dann will die Mutter das nicht. Zitat: "Wenn A (also ich) ihre Kinder so früh abschiebt, dann ist das ihr Problem, ein Kind darf im ersten Jahr nicht von der Mutter getrennt werden, sonst bekommt es einen psychischen Schaden." Also darf Schwiegermutter nebenan sitzen und das Kind aus der Ferne betrachten. Wenn sie anbietet, das Kind eine Stunde im Kiwa zu schieben, damit sie duschen, Haare waschen, putzen kann, darf das auch nicht sein, das Kind könnte aufwachen und sieht seine Mutter nicht. Also fragt sie kaum noch danach, irgendwas zu tun, weil es nicht erwünscht ist. Jetzt allerdings heißt es, sie bringe sich nicht ein, würde sich fern halten. Bei uns sei sie ständig (sie hat einen Tag in der Woche den Großen und kommt einmal her zum Spielen) und falls sie Lust auf einen Kaffee hat, dann vielleicht so nochmal. Wenn Schwiegermutter fragt, was sie denn tun solle, um sich einzubringen, wird (meiner Meinung nach echt dreist) gesagt, die Wohnung müsste geputzt werden. Schwiegermutter hatte zwei Bandscheibenvorfälle und einen kaputten Rücken, das kann und will sie nicht. Das wird nicht akzeptiert. Der Schwager redet so, wie seine Freundin.

Das Problem was ich besonders habe ist, dass sie immer hinterrücks meine Beziehung zur Schwiegermutter, meine Erziehungsmethoden, etc kritisiert und schlecht macht. Meine Kinder seien gestört, da ich sie auch früh mal auf andere Arme gelassen habe (wenn sie nicht wollten, kamen sie wieder zu mir), sie zwischen den Stillmahlzeiten mal auf Kiwatour gehen konnten (mit Papa, Oma). Meine Kinder lieben ihre Oma, und ich finde das schön, es ist doch toll, wenn sie mehrere sichere Bezugspersonen haben, an die sie sich wenden können. Nein, alles schlecht. Meine Tochter sei zurückgeblieben, da sie mit 16 Monaten erst 5 Wörter sprach. Ihr Kind sagte mit 6 Wochen das erste Wort. Ja sicher.
Das heißt, dass ich meine Rolle (die ich sonst manchmal bei Streitigkeiten eingenommen habe), nämlich die, der Vermittlerin, sehe ich hier nicht, da sie mich mit ihrer Art und ihren Aussagen ständig attackiert.

Was mach ich bloß? Ruhig halten und warten, was passiert? Was sagen? Oh Mann, mir ist Familie so wichtig, aber um jeden Preis den Frieden wahren, missfällt mir auch.

Was würdet ihr denn tun?

Sorry, für die Länge, kürzer ging gerade nicht

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7. Juli 2015 um 10:20

Ob man da noch die hormone
verantwortlich machen kann bezweifel ich. Aber die Schwägerin wird vielleicht auch irgendwann mal ein trotziges Kleinkind haben und hoffentlich mal vom hohen rRoss herunter kommen. Solange kannst du für deine Schwiegermutter nur als Stütze dienen. Sie liebt ihren Sohn sicher auch und es tut ihr sicher weh, dass sich alles nicht so entwickelt wie bei euch. Aber ändern kannst du nichts. Sei ein offenes Ohr und verhalte dich wie bisher. wenn die andere Seite nicht mitspielen will kann man nichts machen

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7. Juli 2015 um 10:35

Kann puzze
Nur zustimmen. Immer direkt (wenn es dich betrifft) kontra geben und ansonsten raushalten

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7. Juli 2015 um 10:35

Raushalten
solltest du dich da.
Die Schwägerin lernt noch, dass ihr Wissen nicht alles ist und z.b. Kinder manchmal erst mit 2 Jahren sprechen.
Alles andere ist ein Problem der Schwägerin und im weiten Sinne deiner Schwiegermutter.
Sie muss denen klare Ansagen zu ihrem Verhalten machen und ende.
Wie der Sohn und seine Frau dann damit umgehen, ist denen ihre Sache.
Man kann es nicht allen Recht machen. Das ist unmöglich. Und wenn die so eingefahren in ihrer Meinung sind sowieso nicht.

Aber trotz deines Wissens und deinem verständlichen Ärger darunter, würde ich mich da an deiner Stelle nicht einmischen. Das wird am Ende nur noch mehr Wut über dich bringen.

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7. Juli 2015 um 11:05

Bin der gleichen Meinung
Soweit es geht raushalten, wenn du direkt "angegriffen" wirst, dann höflich sagen dass du das nicht in Ordnung findest, andere erziehungsmethoden abfällig zu kritisieren und etwas zu behaupten was nun mal nicht wahr ist (dein Kind wär zurückgeblieben - selten so nen Schwachsinn gehört, mit 2 Jahren sind um die 50 Wörter normal, das ist fast nix).
Abgesehen davon versteh ich nicht wie man in unserer Zeit immer so drauf aus ist dass sich ausschließlich die Mutter um ihr Kind zu kümmern hat, am Anfang mag das ja sein dass das Baby die meiste Zeit dort sein möchte aber der Mensch ist nicht umsonst ein rudeltier...
Man kann nur hoffen dass sie irgendwann merkt was sie für Unfug redet

Lg

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7. Juli 2015 um 21:12

Danke
Für eure Meinungen.

Mir offen sagen würde sie so etwas nie. Von daher scheidet die Variante, dass ich mich auf Äußerungen, die mich oder uns betreffen, leider aus. Der Oma würde es bestimmt 10x negativ ausgelegt, wenn sie "petzt", was sie mir erzählt (und sogar wegen whatsapp oft beweisen kann).

Ihr habt recht, ich halte erstmal still. Wenn es noch schlimmer wird, explodiert mein Mann wahrscheinlich sowieso...

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