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"Ich geb niemanden mein Kind"-Gefühl! Ist das normal?

12. Februar 2008 um 13:00

Hallo ihr Lieben!

Meine kleine Lena ist am 31.01.08 geboren. Und nun habe ich seit ein paar Tagen dieses extreme Gefühl, dass ich niemanden mein Kind in die Hände gebe (bis auf den Papa). Das sieht so aus, als meine Schwiegermutter am Sonntag zu Besuch war und sie fragte ob sie die Kleine nehmen darf ich es nicht zugelassen habe. Schon der Gedanke daran, macht mich wütend. Ich will nicht, dass jeder sie rumträgt und sie bei sich hat.

Aber ist das normal? Hat jemand auch so ein extremes Gefühl?

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet!

Grüße

Sonja

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12. Februar 2008 um 13:04

...
naja bis zu einem gewissen grad ist das normal....schau nur das du irgendwann mal locker lässt...sonst schadest du damit mit der zeit nur dein kind...

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12. Februar 2008 um 13:26
In Antwort auf linda1986

...
naja bis zu einem gewissen grad ist das normal....schau nur das du irgendwann mal locker lässt...sonst schadest du damit mit der zeit nur dein kind...

Erstmal Bindung aufbauen, aber dann
Ich stimme Linda da voll und ganz zu.

Natürlich möchtest Du Dein Kind erstmal für Dich haben. Ihr habt ja auch gerade erst eine Menge zusammen durchgemacht. Nimm Dir dafür ruhig ein Weilchen Zeit.
Aber dann solltest Du sehen, dass Dein Kind auch andere Leute interessant findet. Lass es entdecken, dass nicht alle Menschen so riechen wie Mama.

Du wirst damit leben müssen, dass auch andere Leute Ansprüche auf Dein Kind erheben. Tröste Dich damit, dass der Besuch meistens irgendwann wieder fährt und Du Dein Kleines wieder für Dich hast. Keine Schwiegermutter kann Dich in Deiner Rolle jetzt ersetzen. Also lass sie ruhig ein bißchen teilhaben und sei eine stolze Mama, wenn Dein Kind ihr auf die neue Bluse spuckt.

Gruss, Neza

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12. Februar 2008 um 13:34

Keine Panik
Das ist absolut normal. Deine Kleine ist gerade mal 2 Wochen alt und die Muttergefühle überrollen dich gerade.
Ich hatte das auch. Zum Glück hatte meine damals geschlafen als meine Schwiemu das erste Mal nach der geburt hier war
Glaub mir aber, es wird besser! Jetzt ist meine Tochter 17 Monate und zeigt auch, zu wem sie will oder auch nicht. Wenn meine Mutter kommt z.b.ist sie außer Rand und Band und nicht mehr zu halten.
Erkläre es deiner Schwiemu, sag ihr, wie du dich fühlst und das du es noch nicht kannst. Das muß sie akzeptieren.
Als meine Tochter 7 Wochen war, wollten meine Cousine und meine Tante (wo wir sonst eh keinen Kontakt haben) meine Tochter mal auf den Arm nehmen. Muß dazu sagen, sie hatte gerade im Maxi Cosi geschlafen. Hab ihnen gesagt, dass ich das nicht will, sie schläft ja auch gerade. Da war meine Tante so sauer. War mir egal. Wenn ich das nicht möchte, dann eben nicht.
Gott sei Dank, denkt mein Mann genauso und hat immer zu mir gehalten.

Im allegemeinen bin ich eh nicht der Typ, der es mag so kleine Babys rumzureichen. Es ist doch keine Puppe, die jeder mal anfassen kann.
Wenn ich mal über mehrere Stunde weg bin, vertraue ich auch heute noch meine Tochter nur meiner Mutter oder meinem Mann an.

Gibt dir Zeit, das wird besser werden, glaub mir.

Lg Sandra mit Tabea-Johanna

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12. Februar 2008 um 17:14

Teils-Teils
also Jedem geb ich mein Kind natürlich nicht in den Arm bzw. habe ich am Anfang auch nicht gemacht. Aber mittlerweile ist er 9 Monate,der Kleine hat nicht nur Bock auf seine Mama. Der will auch mal mit anderen Leuten zu tun haben und das ist auch wichtig.
Über Nacht bleibt er nur bei meinen Eltern,das war schon immer so und daran wird sich auch nichts ändern,in der Zukunft.

Aber ganz so extrem war es bei mir nicht. Schon mal,weil ich Alleinerziehend bin und ab und zu ganz Froh war,wenn ich mal Zeit für mich hatte und Jemand anders nach ihm geschaut hat.

Denke,wenn dein Kind älter wird,dann wird sich das noch ändern.

lg
Evelyn

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13. Februar 2008 um 0:10

Hormone?
hey.
könnte mir vorstellen, dass das von der natur so eingerichtet ist, dass die mamas am anfang in der hinsicht so n bissl einen an der klatsche haben, damit sie ihr kind verteidigen wie eine löwin vor allem was gefährlich werden könnte.
lass es ruhig für den anfang zu. lieb von dir wär natürlich schon, wenn du`s den leuten bestimmt aber ehrlich erklärst und die einstweiliges verständnis erbittest, damit sie sich nicht vor den kopf gestoßen fühlen.

auf dauer beurteil ichs aber sehr kritisch. langfristig mein ich. es ist nicht gut sein kind abzuschirmen, es muss auch zu anderen menschen nähe aufbauen dürfen und sich sein eigenes bild machen. alles andere von dir wäre egoistisch. aber das nur für die zukunft, fürs erste denk ich ist es völlig ok, beschütz dein kleines, es ist ja noch ganz frisch

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13. Februar 2008 um 7:20

Hi
ich kann nur von mir sprechen und sagen *völlig normal* ich wollte auch nicht das meine schweimu meinen sohn nimmt..bei meiner mama wars was anderes, ihr habe ich ihn gleich in den arm gelegt und beim vater is das ja logo...aber alle anderen hätte ich wegbeissen können

es legt sich mit der zeit . freu dich das du so intensive gefühle hast für ihn

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13. Februar 2008 um 8:25

Guten Morgen!
Ich hab mir jetzt nichts durchgelesen.

Ich kann dir nur sagen, dass das im gewissen Grad normal ist.

Aber das war schon ziemlich fies von dir, dass deine Schwiegermutter die Kleine nicht mal halten durfte.

Da wundert man sich über die "bösen" Schwiegermütter.

Stell dir mal vor, dein Kind bekommt ein Kind und du darfst es nicht mal im Arm halten. Ich bin mir sicher, dass du da traurig wärst.

Später bist du mal froh, wenn deine Kleine von der Schwiegermutter geliebt wird und auch mal bei ihr bleiben kann.

Gut gemeinte Grüße

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13. Februar 2008 um 9:31

Toootal Normal!
Hallo Sonja ich mußte erst mal grinsen mir ging es am Anfang genauso.
Jetzt ist mein spatz 6 Mon alt und so langsam hat sich mein Mutterherz wieder eingependelt,jetzt kann ich das richtig genießen wenn die Oma mal den kleinen Schatz knuddelt und bespasst das ist dann ne schöne gelegenheit für mich einfach mal ne Tasse Kaffee zu trinken und die Seele baumeln zu lassen.
Lieben Gruß

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13. Februar 2008 um 20:17

Vielen Dank
für eure vielen Antworten.

Und für mich sehr interessant wie unterschiedlich diese ausgefallen sind. In meinem Fall war meine Schwiegermutter nun schon etwas verblüfft über meine Reaktion. Ich habe es ihr heute auch etwas verständlicher machen können, warum ich so reagiert habe.

Es ist bestimmt nicht die höflichste Art gewesen, ihr mein Kind nicht zu geben. Aber momentan fühle ich mich so am besten. Ich geniesse die Zeit mit Lena so sehr. Und da will ich sie nicht an jeden rumreichen. Ich denke, die Momenten kommen von selbst an denen ich sie der Oma übergebe.

Ich bin trotzdem etwas erleichtert, dass es mehreren von euch so ergeht. MIr ist auch bewusst, dass ich die Kleine auch mal loslassen muss. Aber das kommt sicher von selbst. Denn nun ist sie ja gerade mal 2 Wochen alt. Da geniesst bestimmt auch sie noch sehr die Nähe von Mami und Papi oder?

Liebe Grüße an alle!

Sonja

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14. Februar 2008 um 8:42

Das ist normal!
hallo sonja ja das ist ganz normal! Alls mein sohn auf die welt kann war es genauso bei mir was aber nicht gut ist musste ich sagen! Weil mein sohn dan immer nur noch Mir wollt und nicht mal mehr zum Papa. Ich konnte nicht mal duschen gehen ohne das er geschrieen hat! Also mein rat spring über dein eigenen schatten und gib die kleine auch mal ab! es ist auch mal schön wenn mann nal ein bischen zeit für sie hatt und die Omis auch mal mit dem kleinen schatz spatzieren gehen und so!Bein meinem zweiten sohn war ich schlauer!!!

Gruß trulla

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14. Februar 2008 um 9:21

War bei mir auch so...
Hu hu Sonja,
ja, das kenne ich.
Niemand außer meinem Mann und mir durfte den Kleinen die erste Zeit anfassen, schon gar nicht auf den Arm nehmen. Ich wollte das einfach nicht. Ich mochte auch nicht, wenn die typischen Kinderwagen-gucker kamen, alles was sich näher als 1m näherte kassierte von mir böse Blicke
Das blieb auch eine ganze Zeit so...
Nun ist der Kleine gute 11 Monate und ich habe damit kein Problem mehr... Mittlerweile finde ich es auch mal sehr angenehm, wenn meine Mama auf den Kleinen aufpasst und ich in der Zeit mal was erledigen kann
Es pendelt sich alles wieder ein, keine Sorge

LG Ria, mit Ben, 10.3.07

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14. Februar 2008 um 11:29

Hallo Sonja...
...ich habe meinen ET am 14.Mai diesen Jahres, also noch genau 3 Monate SS vor mir.

Aber schon jetzt krieg ich die Krise, wenn ich auch nur daran denke, dass mein Kleiner bei anderen Leuten auf dem Arm ist, speziell bei meiner Schwiemu! Naja, eigentlich ists eher so, dass ich nur bei meiner Schwiemu dieses *arggggg*-Gefühl habe. Mich nervt es schon, wenn Sie sich auch nur in die kleinste Angelegenheit was mein Ungeborenes betrifft einmischt! Beispielsweise wollte sie das Babyzimmer und die Schränke zusammen einräumen, sobald es da ist! Und da krieg ich schon nen Hals!
Naja, wie Ihr seht ists eher meine eigene persönliche Abneigung, die ich dieser Frau gegenüber verspüre.
Aber nun gut, klar ist sie die Oma und hat auch ein Recht auf ihren Enkel...aber dieses ganze Betatsche und Geschmuse werde ich, vor allem in den ersten Lebenswochen meines Kleinen, nicht zulassen!

Ich krieg schon die Krise wenn ich dran denke...

LG
ilay

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14. Februar 2008 um 11:48

Hmmm
also ich find das nicht normal, irgendwie bin ich da wohl anders.......klar will man nich, dass fremde leute einem das baby aus den armen reißen, aber bei der eigenen familie/schwiegereltern......schließlich will man ja später auch mal seinen enkel halten oder?

ich war immer stolz darauf, wenn uns leute angesprochen und gefragt haben wie alt fabi ist und meinte, dass er ja aussieht wie ne kleine puppe....sicher sollte niemand in den wagen kriechen, aber man selber guckt ja auch mal gern in andere kiwas....

das baby sollte schon wissen, wer seine eltern sind, aber man kann es doch ruhig mal jemand anderes auf den arm geben, oma und opa wollen es schließlich auch mal drücken und lieb haben, glaubt mir, sie freuen sich genauso auf euer baby!

ich finds irgendwie fies der schwiemu das baby nicht zu geben, wieso denn nicht??? sie will es doch nur halten! sie wird es dir wohl nicht wegnehmen!

lg nic+fabi, der auch noch lebt, obwohl in sogar arbeitskollegen auf dem arm hatten

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14. Februar 2008 um 12:10

Also
ich kenne das gefühl!! habe ich immernoch und ich muß mich echt zusammenreißen wenn mein sohn mal bei oma, opa... auf dem arm ist. mich beruhigt nur dass mein mann genauso ist

flowy mit jannik (17 wochen)

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13. Januar um 18:01
In Antwort auf somala841

Hallo ihr Lieben!

Meine kleine Lena ist am 31.01.08 geboren. Und nun habe ich seit ein paar Tagen dieses extreme Gefühl, dass ich niemanden mein Kind in die Hände gebe (bis auf den Papa). Das sieht so aus, als meine Schwiegermutter am Sonntag zu Besuch war und sie fragte ob sie die Kleine nehmen darf ich es nicht zugelassen habe. Schon der Gedanke daran, macht mich wütend. Ich will nicht, dass jeder sie rumträgt und sie bei sich hat.

Aber ist das normal? Hat jemand auch so ein extremes Gefühl?

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet!

Grüße

Sonja

Ich bin vor kurzem selbst Oma geworden. Mein Enkelkind ist jetzt fast 2 Wochen alt und ich durfte es noch nicht einmal im Arm alten. 
Meine Tochter und mein Schwiegersohn wollen erst einmal die Bindung zum Kind festigen  und es niemandem geben.
Ich verstehe nicht, wieso ich als Oma eine Bindung störe, wenn ich Mal kurz mein Enkelkind auf dem Schoß habe.
Heute ist irgendwie alles abnormal. 
Ich bin zumindest sehr, sehr traurig und es ist nicht schön, wenn einem als Oma so wenig Bedeutung zugemessen wird.
Wenn man sich bei seinen Kindern als Fremdkörper fühlt, wenn man sein Enkelchen besucht, läuft doch wirklich etwas grundverkehrt.
Liebe Grüße von
Karla

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13. Januar um 19:26
In Antwort auf angi77771

Ich bin vor kurzem selbst Oma geworden. Mein Enkelkind ist jetzt fast 2 Wochen alt und ich durfte es noch nicht einmal im Arm alten. 
Meine Tochter und mein Schwiegersohn wollen erst einmal die Bindung zum Kind festigen  und es niemandem geben.
Ich verstehe nicht, wieso ich als Oma eine Bindung störe, wenn ich Mal kurz mein Enkelkind auf dem Schoß habe.
Heute ist irgendwie alles abnormal. 
Ich bin zumindest sehr, sehr traurig und es ist nicht schön, wenn einem als Oma so wenig Bedeutung zugemessen wird.
Wenn man sich bei seinen Kindern als Fremdkörper fühlt, wenn man sein Enkelchen besucht, läuft doch wirklich etwas grundverkehrt.
Liebe Grüße von
Karla

Vielleicht kannst du noch mal mit deiner Tochter reden?
Köroerkontakt ist auch wichtig für Beziehung und ihr kann doch nur daran gelegen sein, dass du dein Enkel lieb hast. Wie lange soll das denn noch so gehen?

Mein Schwager hat auch oft absonderliche Vorstellungen. Seine Kinder durfte das komplette 1. Jahr niemand anfassen als nur die Eltern (und dann auch die großen Geschwister mit gewaschenen Händen).
Ich erinnere mich an einmal, da war das erste Kind schon ein paar Monate alt und lag in einer Babyschale. Ich habe die (in dickes Nicki-plüsch verpackten) Füße angefasst und bekam ein empörtes: "Doch nicht die Füße!" Als ich so doof war dann eben vorsichtig den Handrücken zu streicheln hieß es: "Doch nicht die Hände! Die nimmt sie in den Mund!"
Ja.... ganz ehrlich... danach war die letzte Sympatie für das Kind weg. Eine Beziehung zu den Kindern meines Schwagers aufzubauen war sehr schwierig und sie ist noch immer distanziert, weil die überall so seltsame Macken haben und der ganze Spaß am Kind echt weg ist. Arme Kinder, können ja nix für (denn das ging mit Geschenken uä weiter) Die Große ist mittlerweile 12.

Deswegen rede da bitte drüber. Das kann, wenn es dich so verletzt und du das nicht als Eigenheit der Eltern abtun kannst, einen gewissen Grad der Verbitterung annehmen.

Wir reden hier vom halten eines Mini-Babys, dems bumsegal ist, auf welchem Arm es rumgeschleppt wird und nicht von nem Baby in der Trotzphase das schon schreit, wenn es nur jemand sieht, der nicht Papa oder Mama ist.

Ich hoffe sehr, ihr könnt das klären und deine Kinder ein wenig Vernunft annehmen.

LG

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13. Januar um 19:33
In Antwort auf angi77771

Ich bin vor kurzem selbst Oma geworden. Mein Enkelkind ist jetzt fast 2 Wochen alt und ich durfte es noch nicht einmal im Arm alten. 
Meine Tochter und mein Schwiegersohn wollen erst einmal die Bindung zum Kind festigen  und es niemandem geben.
Ich verstehe nicht, wieso ich als Oma eine Bindung störe, wenn ich Mal kurz mein Enkelkind auf dem Schoß habe.
Heute ist irgendwie alles abnormal. 
Ich bin zumindest sehr, sehr traurig und es ist nicht schön, wenn einem als Oma so wenig Bedeutung zugemessen wird.
Wenn man sich bei seinen Kindern als Fremdkörper fühlt, wenn man sein Enkelchen besucht, läuft doch wirklich etwas grundverkehrt.
Liebe Grüße von
Karla

Das ist sehr schade was du da erzählst. Ich hoffe für dich/euch, dass es bald ein entspanntes Verhältnis wird und du dein Enkelchen bald kuscheln darfst. 
Meine Vorrednerin hat Recht, Bindung entsteht durch Beziehung, unteranderem auch Körperkontakt. 
Traurig, dass deine Tochter da so extrem ist. War das schon immer so? 

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13. Januar um 19:49

Naja, es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sie gar keine enge Bindung zur Oma anstreben. Mir liegt zB auch nicht daran dass mein Sohn viel mit meiner Mutter zu tun hat.

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13. Januar um 20:11
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Vielleicht kannst du noch mal mit deiner Tochter reden?
Köroerkontakt ist auch wichtig für Beziehung und ihr kann doch nur daran gelegen sein, dass du dein Enkel lieb hast. Wie lange soll das denn noch so gehen?

Mein Schwager hat auch oft absonderliche Vorstellungen. Seine Kinder durfte das komplette 1. Jahr niemand anfassen als nur die Eltern (und dann auch die großen Geschwister mit gewaschenen Händen).
Ich erinnere mich an einmal, da war das erste Kind schon ein paar Monate alt und lag in einer Babyschale. Ich habe die (in dickes Nicki-plüsch verpackten) Füße angefasst und bekam ein empörtes: "Doch nicht die Füße!" Als ich so doof war dann eben vorsichtig den Handrücken zu streicheln hieß es: "Doch nicht die Hände! Die nimmt sie in den Mund!"
Ja.... ganz ehrlich... danach war die letzte Sympatie für das Kind weg. Eine Beziehung zu den Kindern meines Schwagers aufzubauen war sehr schwierig und sie ist noch immer distanziert, weil die überall so seltsame Macken haben und der ganze Spaß am Kind echt weg ist. Arme Kinder, können ja nix für (denn das ging mit Geschenken uä weiter) Die Große ist mittlerweile 12.

Deswegen rede da bitte drüber. Das kann, wenn es dich so verletzt und du das nicht als Eigenheit der Eltern abtun kannst, einen gewissen Grad der Verbitterung annehmen.

Wir reden hier vom halten eines Mini-Babys, dems bumsegal ist, auf welchem Arm es rumgeschleppt wird und nicht von nem Baby in der Trotzphase das schon schreit, wenn es nur jemand sieht, der nicht Papa oder Mama ist.

Ich hoffe sehr, ihr könnt das klären und deine Kinder ein wenig Vernunft annehmen.

LG

Vielen Dank für diese nette, empathische Antwort.
Ich denke, meine Tochter ließe schon mit sich reden, aber mein Schwiegersohn hält den Deckel drauf. 
Ich bin überhaupt keine aufdringliche Oma, deshalb ist mir das alles so unverständlich.
Ich bin doch die eigene Mutter und eigentlich dachte ich, ich hätte zu meiner Tochter ein ganz besonders gutes Verhältnis. Für mich fühlte es sich zumindest so an. Ich stelle aber momentan alles in Frage.
Ich weiß nicht mehr wo ich stehe.
Wenn ich mit Sicherheit wüsste, dass es für mein Enkelkind schädlich wäre in irgendweiner Weise, wenn ich es Mal ganz kurz im Arm halte, würde ich das selbst niemals wollen.
Aber ich habe so etwas noch nie gehört, dass sich so etwas auf die Bindung vom Baby zu den Eltern negativ auswirken könne.
Ich liebe mein Enkelkind über alles und bin einfach geschockt und zu tiefst traurig.
Ich möchte deshalb keinen Streit anfangen und versuche irgendwie Verständnis aufzubringen.
Liebe Grüße 
 

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13. Januar um 20:51
In Antwort auf dubravushka

Naja, es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sie gar keine enge Bindung zur Oma anstreben. Mir liegt zB auch nicht daran dass mein Sohn viel mit meiner Mutter zu tun hat.

Aber wenn vorher alles ok war mit dem Verhältnis, würdest du da auch keine Bindung anstreben? 

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13. Januar um 23:26
In Antwort auf laluux3

Aber wenn vorher alles ok war mit dem Verhältnis, würdest du da auch keine Bindung anstreben? 

Hallole,
also meine Kinder wollen schon, dass ich eine Bindung aufbaue, aber sie finden es jetzt noch zu früh, weil sie meinen zuerst sollte die Bindung zu den Eltern gefestigt sein. 

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14. Januar um 0:28
In Antwort auf angi77771

Hallole,
also meine Kinder wollen schon, dass ich eine Bindung aufbaue, aber sie finden es jetzt noch zu früh, weil sie meinen zuerst sollte die Bindung zu den Eltern gefestigt sein. 

Das ist ja Quatsch, die Bindung zu den Eltern entsteht ja über Monate, deswegen ja auch das Fremdeln mit 8/9 Monaten, weil sich dann die Beziehung und Bindung zu den Eltern richtig setzt und eben bindet. 
Die Zwei wollen nicht allen Ernstes so lange warten?? Ist den Zweien denn klar, dass der Bindungsaufbau zu den Eltern ein monatelanger Prozess ist? 
Ich weiß nicht, ich finde das ehrlicherweise wirklich daneben dir als Oma gegenüber. 
Vielleicht solltest du Bücher der Sorte "Oh je, ich wachse" oder "Babys erstes Jahr" schenken damit die Beiden sich die Entwicklungsschritte verdeutlichen können.
Mich wundert aber wirklich, dass die Zwei so unsicher in ihrer Bindung zum Baby sind bzw so Angst darum haben. 

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14. Januar um 7:03
In Antwort auf laluux3

Aber wenn vorher alles ok war mit dem Verhältnis, würdest du da auch keine Bindung anstreben? 

Meine Mutter glaubt auch dass wir ein super Verhältnis haben - das hat sie irgendwann plötzlich so gesehen, keine Ahnung warum. 

@angi gibt es denn Pläne, die sie von sich aus angesprochen haben, dass du das Kind mal später für ein paar Stunden nimmst oder regelmäßig betreust? Irgendwelche Anzeichen dafür, wie sehr sie dich in ihre Familie miteinbeziehen wollen?
Ich würds ja mal über diese Ecke versuchen um herauszufinden was los ist. Wenn du fragst ob du später mal aufs Baby schauen kannst und dann nur ein "Ja, vielleicht" kommt, dann weisst du besser woran du bist.

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14. Januar um 7:26
In Antwort auf laluux3

Das ist ja Quatsch, die Bindung zu den Eltern entsteht ja über Monate, deswegen ja auch das Fremdeln mit 8/9 Monaten, weil sich dann die Beziehung und Bindung zu den Eltern richtig setzt und eben bindet. 
Die Zwei wollen nicht allen Ernstes so lange warten?? Ist den Zweien denn klar, dass der Bindungsaufbau zu den Eltern ein monatelanger Prozess ist? 
Ich weiß nicht, ich finde das ehrlicherweise wirklich daneben dir als Oma gegenüber. 
Vielleicht solltest du Bücher der Sorte "Oh je, ich wachse" oder "Babys erstes Jahr" schenken damit die Beiden sich die Entwicklungsschritte verdeutlichen können.
Mich wundert aber wirklich, dass die Zwei so unsicher in ihrer Bindung zum Baby sind bzw so Angst darum haben. 

Wer weiß, aus welchen Hipster-Helikopter-Gruppen die Ihre Weisheiten haben.
Ist ja wirklich nichts, was aktuell nicht tatsächlich von irgendwelchen Spinnern so gehandelt und gepredigt wird.

3 Facebook-Mami ist die einzigwahre-Gruppen und vllt noch ne Impfgegnergruppe, fertig ist die Chronik des laufenden Wahnsinns.

Das Problem ist, dass man da nichts richtig machen kann, weil man der potentielle Feind ist. 

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14. Januar um 7:37
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Vielleicht kannst du noch mal mit deiner Tochter reden?
Köroerkontakt ist auch wichtig für Beziehung und ihr kann doch nur daran gelegen sein, dass du dein Enkel lieb hast. Wie lange soll das denn noch so gehen?

Mein Schwager hat auch oft absonderliche Vorstellungen. Seine Kinder durfte das komplette 1. Jahr niemand anfassen als nur die Eltern (und dann auch die großen Geschwister mit gewaschenen Händen).
Ich erinnere mich an einmal, da war das erste Kind schon ein paar Monate alt und lag in einer Babyschale. Ich habe die (in dickes Nicki-plüsch verpackten) Füße angefasst und bekam ein empörtes: "Doch nicht die Füße!" Als ich so doof war dann eben vorsichtig den Handrücken zu streicheln hieß es: "Doch nicht die Hände! Die nimmt sie in den Mund!"
Ja.... ganz ehrlich... danach war die letzte Sympatie für das Kind weg. Eine Beziehung zu den Kindern meines Schwagers aufzubauen war sehr schwierig und sie ist noch immer distanziert, weil die überall so seltsame Macken haben und der ganze Spaß am Kind echt weg ist. Arme Kinder, können ja nix für (denn das ging mit Geschenken uä weiter) Die Große ist mittlerweile 12.

Deswegen rede da bitte drüber. Das kann, wenn es dich so verletzt und du das nicht als Eigenheit der Eltern abtun kannst, einen gewissen Grad der Verbitterung annehmen.

Wir reden hier vom halten eines Mini-Babys, dems bumsegal ist, auf welchem Arm es rumgeschleppt wird und nicht von nem Baby in der Trotzphase das schon schreit, wenn es nur jemand sieht, der nicht Papa oder Mama ist.

Ich hoffe sehr, ihr könnt das klären und deine Kinder ein wenig Vernunft annehmen.

LG

Natürlich ist das Baby nicht in der Trotz- sondern in der Fremdelphase, wenn es so schreit. Ich nehm an, man weiß aber, was ich meinte.

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14. Januar um 10:02

Villeicht kannst du irgendwas aus dem Netz raussuchen, um ein Umdenken zu schaffen? Allerdings wird wohl nix von heut auf morgen helfen.

Ich las z.B. mal irgendwas, dass ein Kind im Erwachsenenalter umso glücklicher ist, je mehr erwachsene Bezugspersonen es im Kindesalter hatte.

Außer in Schüben, wenn das Baby nach Mama schreit (oder ein stilleres vielleicht auch nur nachdrücklich mit den augen bittet) und die es dann nicht nimmt, ist es für so ein kleines kein Problem, wenn es von X Leuten rumgetragen wird.

Ich glaube aber, dass es mehr am Charakter des Kindes liegt, ob es fremde Menschen akzeptiert oder nicht und dass man es nicht gewöhnen kann, oder zumindest nur sehr begrenzt.
Zumal ich auch finde, dass das nicht der Grundpfeiler der Erziehung sein muss, dass das Kind kein Problem mit lauter fremden Leuten hat.
Aber dass es Oma und Opa kennt und zumindest außerhalb der Fremdelphasen akzeptiert ist tut einer jungen Familie doch nur gut.
Watt bin ich froh, wenn die Kinder auch mal ne halbe Std mit Opa spielen oder ich sie vorbeibringen kann um alleine ainzukaufen.

 

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14. Januar um 12:09
In Antwort auf laluux3

Das ist ja Quatsch, die Bindung zu den Eltern entsteht ja über Monate, deswegen ja auch das Fremdeln mit 8/9 Monaten, weil sich dann die Beziehung und Bindung zu den Eltern richtig setzt und eben bindet. 
Die Zwei wollen nicht allen Ernstes so lange warten?? Ist den Zweien denn klar, dass der Bindungsaufbau zu den Eltern ein monatelanger Prozess ist? 
Ich weiß nicht, ich finde das ehrlicherweise wirklich daneben dir als Oma gegenüber. 
Vielleicht solltest du Bücher der Sorte "Oh je, ich wachse" oder "Babys erstes Jahr" schenken damit die Beiden sich die Entwicklungsschritte verdeutlichen können.
Mich wundert aber wirklich, dass die Zwei so unsicher in ihrer Bindung zum Baby sind bzw so Angst darum haben. 

Vielleicht wollen sie das Baby auch im Moment einfach mit niemandem teilen.
Da ich das Glück der Beiden nicht trüben will, sage ich gar nichts zu ihnen.
Ich bin einfach nur zutiefst enttäuscht und traurig. Ich habe mich so sehr auf mein Enkelkind gefreut und jetzt ist meine Freude dadurch getrübt, dass ich als Oma scheinbar überhaupt keine Bedeutung haben soll  im Leben meines Enkelkindes, zumind. momentan nicht und die nächsten Wochen wohl auch nicht.
Wenn man sich bei seinen eigenen Kindern plötzlich wie eine unerwünschte Nachbarin fühlt, ist das wirklich bestürzend.
Ich war nach meinem letzten Besuch ganz fertig davon.
Die wissen halt nicht, was sie mir damit antun und wie sehr mich das verletzt.
Ich war immer da und habe stets meine Hilfe angeboten und wäre bereit alles für mein Enkelkind zu tun. Ich habe meine Mutter früh verloren und wäre so glücklich gewesen, wenn sie meine 2 Kinder hätte aufwachsen sehen können. Dadurch verstehe ich so ein Verhalten noch weniger.
Liebe Grüßle und danke für dein Verständnis 

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14. Januar um 13:12
In Antwort auf somala841

Hallo ihr Lieben!

Meine kleine Lena ist am 31.01.08 geboren. Und nun habe ich seit ein paar Tagen dieses extreme Gefühl, dass ich niemanden mein Kind in die Hände gebe (bis auf den Papa). Das sieht so aus, als meine Schwiegermutter am Sonntag zu Besuch war und sie fragte ob sie die Kleine nehmen darf ich es nicht zugelassen habe. Schon der Gedanke daran, macht mich wütend. Ich will nicht, dass jeder sie rumträgt und sie bei sich hat.

Aber ist das normal? Hat jemand auch so ein extremes Gefühl?

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet!

Grüße

Sonja

Ja normal ich gab nicht mal meine hunde in "fremde"hände

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14. Januar um 13:22
In Antwort auf dubravushka

Meine Mutter glaubt auch dass wir ein super Verhältnis haben - das hat sie irgendwann plötzlich so gesehen, keine Ahnung warum. 

@angi gibt es denn Pläne, die sie von sich aus angesprochen haben, dass du das Kind mal später für ein paar Stunden nimmst oder regelmäßig betreust? Irgendwelche Anzeichen dafür, wie sehr sie dich in ihre Familie miteinbeziehen wollen?
Ich würds ja mal über diese Ecke versuchen um herauszufinden was los ist. Wenn du fragst ob du später mal aufs Baby schauen kannst und dann nur ein "Ja, vielleicht" kommt, dann weisst du besser woran du bist.

Ja, das stellt sie mir alles in Aussicht. weiß nur nicht ob der Vater da mitspielt Er scheint mir die treibende Kraft zu sein, nicht sie.

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14. Januar um 13:40
In Antwort auf angi77771

Ja, das stellt sie mir alles in Aussicht. weiß nur nicht ob der Vater da mitspielt Er scheint mir die treibende Kraft zu sein, nicht sie.

Und wenn du mal mit ihr alleine sprichst?
Wenn sie eigentlich gar nicht so ist und weiß, wie es dir damit geht... 
Oder steht sie so unterm Pantoffel, dass er da komplette Handhabe hat? 

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14. Januar um 14:19
In Antwort auf angi77771

Ja, das stellt sie mir alles in Aussicht. weiß nur nicht ob der Vater da mitspielt Er scheint mir die treibende Kraft zu sein, nicht sie.

Ich hab das schon so oft gehört dass die Schwiegertochter/der Schwiegersohn die treibende Kraft ist dabei sind die oft (aber natürlich nicht immer) vorgeschoben.

Ich will dir natürlich nichts unterstellen - ich hab halt eine Mutter die glaubt dass wir ein super Verhältnis haben, glaubt dass mein Mann mich zurückhält aber dass sie ihr Enkerl so gut behandeln würde und es soo gerne betreuen würde.
Die Realität ist einfach totaaaal anders. Mich erinnert dein Text einfach so sehr an meine eigene Mutter, dass ich mich da ein bisschen getriggert fühle  

ich glaub aber es würde dir sicher guttun dein Verhältnis zu deiner Tochter grundsätzlich zu überdenken. Und mach vor allem den Fehler zu glauben dass zwischen euch alles super ist und nur der Schwiegersohn da die Verbindung zerstört. Damit hast du einen bequemen Sündenbock gefunden und musst nicht realisieren dass entweder deine Tochter oder du oder ihr beide Fehler gemacht habt und ihr schuld daran seid, wie es momentan ist.

Such das Gespräch mit ihr, frag sie ob sie gerne hätte dass du mal aufs Kind aufpasst. Frag sie danach wie ihre Pläne aussehen wie sie das Kind erziehen will, sei dabei neugierig und gib keine Ratschläge höchstens ehrliche Zustimmung. Zeig ihr, dass du sie als Mutter respektierst und ihre Erziehungsabsichten ernst nimmst.

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14. Januar um 20:33
In Antwort auf adenin

Und wenn du mal mit ihr alleine sprichst?
Wenn sie eigentlich gar nicht so ist und weiß, wie es dir damit geht... 
Oder steht sie so unterm Pantoffel, dass er da komplette Handhabe hat? 

Hallole,
ich glaube, dass sie einfach hinter im steht und glaubt, dass das was er so durchsetzen will auch vollkommen in Ordnung ist, zudem die Hebamme das so angeraten hätte, was ich aber in der extremen Form nicht glaube.
Dass man ein Baby nicht gerade von jedem antatschen lassen möchte ist ja klar.
Ich würde das Baby auch keinesfalls im Gesicht küssen oder sonstwie übergriffig werden. Deshalb verstehe ich das ganze auch einfach nicht.

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14. Januar um 21:20
In Antwort auf angi77771

Hallole,
ich glaube, dass sie einfach hinter im steht und glaubt, dass das was er so durchsetzen will auch vollkommen in Ordnung ist, zudem die Hebamme das so angeraten hätte, was ich aber in der extremen Form nicht glaube.
Dass man ein Baby nicht gerade von jedem antatschen lassen möchte ist ja klar.
Ich würde das Baby auch keinesfalls im Gesicht küssen oder sonstwie übergriffig werden. Deshalb verstehe ich das ganze auch einfach nicht.

In dem Moment, wenn man schwanger ist, reflektiert man (automatisch) die eigene Kindheit. Was war toll und was möchte man anders machen? Wie war die Kindheit deiner Tochter im Bezug auf Familie?

Ich habe das Thema Familie (Verwandtschaft) nie in Frage gestellt. Es war immer klar, dass meine Kinder so viel wie möglich von ihrer Familie haben sollen. Den "angeheirateten" Teil habe ich auch noch zu familiären Menschen erzogen und der Neffe dankt es mir. Die Zeit mit den Grosseltern ist ja leider beschränkt und sie sollen so viel wie möglich mit ihnen erlebt haben, zumal ich weiss, dass die Grosseltern sie abgöttisch lieben.

Auch ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter wäre kein Grund, den ontat zu unterbinden. Solange sie meine Kinder liebt und ihnen nicht schadet.

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14. Januar um 23:00
In Antwort auf dubravushka

Ich hab das schon so oft gehört dass die Schwiegertochter/der Schwiegersohn die treibende Kraft ist dabei sind die oft (aber natürlich nicht immer) vorgeschoben.

Ich will dir natürlich nichts unterstellen - ich hab halt eine Mutter die glaubt dass wir ein super Verhältnis haben, glaubt dass mein Mann mich zurückhält aber dass sie ihr Enkerl so gut behandeln würde und es soo gerne betreuen würde.
Die Realität ist einfach totaaaal anders. Mich erinnert dein Text einfach so sehr an meine eigene Mutter, dass ich mich da ein bisschen getriggert fühle  

ich glaub aber es würde dir sicher guttun dein Verhältnis zu deiner Tochter grundsätzlich zu überdenken. Und mach vor allem den Fehler zu glauben dass zwischen euch alles super ist und nur der Schwiegersohn da die Verbindung zerstört. Damit hast du einen bequemen Sündenbock gefunden und musst nicht realisieren dass entweder deine Tochter oder du oder ihr beide Fehler gemacht habt und ihr schuld daran seid, wie es momentan ist.

Such das Gespräch mit ihr, frag sie ob sie gerne hätte dass du mal aufs Kind aufpasst. Frag sie danach wie ihre Pläne aussehen wie sie das Kind erziehen will, sei dabei neugierig und gib keine Ratschläge höchstens ehrliche Zustimmung. Zeig ihr, dass du sie als Mutter respektierst und ihre Erziehungsabsichten ernst nimmst.

Aber ich habe wirklich den Eindruck, dass wir ein sehr gutes Verhältnis haben. Sie schreibt mir jeden Tag und berichtet vom Baby und vorher ist sie ja immer zu Besuch gekommen und das sehr gerne. Welches Kind kommt denn freiwillig nach Hause, wenn das Verhältnis nicht in Ordnung ist.
Ich bin auch keine Person die sich die Dinge schön reden kann. Ich bin leider sehr objektiv. Ich wünschte mir schon oft ich könnte es.
 

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14. Januar um 23:03
In Antwort auf lori1223

In dem Moment, wenn man schwanger ist, reflektiert man (automatisch) die eigene Kindheit. Was war toll und was möchte man anders machen? Wie war die Kindheit deiner Tochter im Bezug auf Familie?

Ich habe das Thema Familie (Verwandtschaft) nie in Frage gestellt. Es war immer klar, dass meine Kinder so viel wie möglich von ihrer Familie haben sollen. Den "angeheirateten" Teil habe ich auch noch zu familiären Menschen erzogen und der Neffe dankt es mir. Die Zeit mit den Grosseltern ist ja leider beschränkt und sie sollen so viel wie möglich mit ihnen erlebt haben, zumal ich weiss, dass die Grosseltern sie abgöttisch lieben.

Auch ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter wäre kein Grund, den ontat zu unterbinden. Solange sie meine Kinder liebt und ihnen nicht schadet.

Hallole,

meine Mutter ist sehr früh gestorben, die andere Oma hat sich gut gekümmert und was sehr lieb zu meinen Kindern. Selbst als ich einmal Streit mit ihr hatte und nicht mehr hingegangen bin, durften meine Kinder sie trotzdem besuchen gehen. Mein Mann hat sie dann mitgenommen.
Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder Großeltern haben, also zumindest, wenn es gute Großeltern sind. Liebe Grüßle
 

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15. Januar um 6:36

Aber wenn euer Kontakt so gut ist, dann sprich es doch bitte bei deiner Tochter an.
Du kannst doch ehrlich sagen, dass das für dich einem Schlag ins Gesicht gleichkam und dass es dich einfach sehr traurig macht, weil du die Oma bist, die sich doch genauso gefreut hat und das Kind genauso liebt.

Und dass du es doch nie nehmen würdest, wenn es das unruhig macht oder wenn es gar schreit.

Vielleicht denkt deine Tochter doch mal drüber nch, was da eigentlich los ist?

Vielleicht kann dein Schwiegersohn sich auch einfach nicht leiden und hat mit dieser "Bindungs-Theorie" einen Grund gefunden, dich außen vor zu lassen?
Wobei ich sagen muss, dass sich mein Mann bei unserem ersten Kind auch schwer getan hat. Es kam ihm so winzig, so hilflos, so zerbrechlich vor.

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15. Januar um 9:49
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Aber wenn euer Kontakt so gut ist, dann sprich es doch bitte bei deiner Tochter an.
Du kannst doch ehrlich sagen, dass das für dich einem Schlag ins Gesicht gleichkam und dass es dich einfach sehr traurig macht, weil du die Oma bist, die sich doch genauso gefreut hat und das Kind genauso liebt.

Und dass du es doch nie nehmen würdest, wenn es das unruhig macht oder wenn es gar schreit.

Vielleicht denkt deine Tochter doch mal drüber nch, was da eigentlich los ist?

Vielleicht kann dein Schwiegersohn sich auch einfach nicht leiden und hat mit dieser "Bindungs-Theorie" einen Grund gefunden, dich außen vor zu lassen?
Wobei ich sagen muss, dass sich mein Mann bei unserem ersten Kind auch schwer getan hat. Es kam ihm so winzig, so hilflos, so zerbrechlich vor.

Hallole und schönen guten Morgen,
ich möchte ungern bei meiner Tochter ein schlechtes Gewissen aufbauen, weil sie unmöglich gegen ihren eigenen Ehemann agieren kann.
Wie gesagt, sie wollte es mir ja geben, er hat es dann verweigert!
Dass er mich nicht mag, glaube ich nicht einmal. Das Baby bekommt ja keiner, auch seine eigene Mutter nicht.
Ich werde mich einfach zurücknehmen und akzeptieren müssen, dass ich ''nur'' die Oma bin und das halt für die beiden jetzt nicht so die Wichtigkeit für ihr Kind hat, wie ich es mir so sehr gewünscht hatte.
Zumindest der Start ist ziemlich missglückt und hat mir ordentlich vor den Kopf gestoßen.
Aber was will ich denn machen? 
Ich kann nur auf bessere Zeiten hoffen und dass ich doch noch in meiner Rolle als Oma erblühen darf. 
Ganz liebe Grüßle und euch allen alles Gute und vielen Dank für eure netten Zeilen und Hilfe hier.

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15. Januar um 15:26

Mein Mann hatte bei unserem ersten Kind ähnliche Ängste... Er konnte sich damals  überwinden und hat es dann zuerst seiner Mutter und später auch meiner Mutter gegeben. Das war anfangs sehr schwer. Aber er hat gesehen, dass sich aller sehr gut kümmern und konnte dann immer besser loslassen. Vielleicht hilft es dir, wenn du zuerst einfach nur daneben sitzt, wenn jemand dein Kind hält.

LG

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18. März um 15:55
In Antwort auf angi77771

Ich bin vor kurzem selbst Oma geworden. Mein Enkelkind ist jetzt fast 2 Wochen alt und ich durfte es noch nicht einmal im Arm alten. 
Meine Tochter und mein Schwiegersohn wollen erst einmal die Bindung zum Kind festigen  und es niemandem geben.
Ich verstehe nicht, wieso ich als Oma eine Bindung störe, wenn ich Mal kurz mein Enkelkind auf dem Schoß habe.
Heute ist irgendwie alles abnormal. 
Ich bin zumindest sehr, sehr traurig und es ist nicht schön, wenn einem als Oma so wenig Bedeutung zugemessen wird.
Wenn man sich bei seinen Kindern als Fremdkörper fühlt, wenn man sein Enkelchen besucht, läuft doch wirklich etwas grundverkehrt.
Liebe Grüße von
Karla

Liebe Karla, dein Anspeuchsdenken finde ich empörend und egoistisch. Wenn Eltern ihre Kinder pausenlos anderen Menschen, ja dazu zählen auch die Großeltern, in die Hände drücken, so finde ich dies deutlich problematischer. Deine Tochter tut mir ehrlich gesagt leid, dass ohre Mutter sie so wenig  respektiert. Vielleicjt musst du dich auch einfach daran gewöhnen, dasa sie jetzt seöber Mutter ist und weiß was gut für ihr Kind ist und du nunmal als großmutter in der zweiten Reihe stehst.
Alles Gute.

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