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Ich gewöhne mich nicht an die Mutterrolle - Normal?!

15. Dezember 2017 um 15:57

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird.

Abgesehen davon: Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen.

Ich frage mich, ob das normal ist?!

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Top 3 Antworten

15. Dezember 2017 um 21:02

Ich kenne viele, die es kaum erwarten können bis die Babyzeit vorbei ist. Manche geniessen die Zeit, die danach kommt halt mehr, andere könnten gar nicht lange genug ein Baby haben. Für manche vergeht das erste Jahr wie im Flug, für andere zieht es sich wie Kaugummi. Dass man nicht mehr den ganzen Tag auf der Couch liegen und nichts tun kann mit einem Kind ist einem ja eigentlich klar bevor man das Kind bekommt. Das stellt einem das Leben total auf den Kopf und es ändert sich vieles, man muss viel zurückstecken. Manchen macht das weniger aus als Anderen. Schau, dass du zu deinen Auszeiten kommst und sie geniessen kannst. Ein Baby zu haben ist anstrengend, kräftezehrend. Aber auch wunderschön, diese erste Zeit bekommst du nie wieder zurück. All die ersten Male die dein Baby erlebt wird es so nie wieder geben: das erste Lächeln, das erste drehen, das erste krabbeln... versuch diese Momente trotz allem zu geniessen sonst bereust du es vielleicht irgendwann..
Wegen dem Schlafen und quengeln, na ja so sind Babys. Die quengeln halt öfter mal versuch deine negative Einstellung abzulegen dass du wenn er zufrieden ist schon wieder dran denkst dass er gleich anfängt zu quengeln. Das macht dich ja kaputt so ein Denken. Tanke in den guten Momenten lieber Kraft anstatt dich selbst mit negativen Gedanken zu belasten. Allgemein eine etwas andere Einstellung dem Ganzen gegenüber würde sicherlich schon viel helfen!

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16. Dezember 2017 um 10:51

Du postest doch auch den ganzen Tag. Arbeitest Du nicht?

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15. Dezember 2017 um 22:58
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

Es ist definitiv normal.
Ich selbst bin seit mehr als 5 Jahren Mama und muss eingestehen, dass es in gewissen Situationen immer mal wieder noch vorkommt, dass ic gefühlt noch nicht in der Mutterrolle Angekommen bin. 
Zum Beispiel ergeht es mir jedes Mal im Urlaub so. Die Vorfreude ist riesig, spätestens am zweiten Tag kommt die Ernüchterung: Urlaub ist nicht mehr das, Was er früher mal war. Ausschlafen, rumhängen und Sightseeing?! Nichts da, 24 Stunden rund um die Kinderbespaßung! Und ganz schnell wird einem klar, dass der Urlaub anstrengender sein kann als der Alltag. 

Es ist ganz normal, dass du anfangs noch deine Zweifel hast und noch nicht so richtig in deiner Rolle angekommen bist. 
Es zerrt ungemein an einem, dass man plötzlich rund um die Uhr für so ein Wesen verantwortlich ist. 
Ich selbst könnte beim ersten Kind damals auch ganz schwer abschalten. Ich war selbst beim Pipi machen so angespannt, dass ich trotz voller Blase nicht konnte.
Mir half das typische Babyprogramm. Babymassage, Rückbildung, Krabbelgruppe. 
es gab unseren Alltag Struktur und mir eine Aufgabe. 
Was jedoch am wichtigsten War, ich bekam Zuspruch und immer wieder gesagt, dass das Alles normal sei.
Meine Hebamme neigte dazu, alles rosig zu malen, Was mich nur noch mehr frustrierte.
In den Kursen würde mir jedoch ganz schnell vermittelt, dass ich nicht allein bin. 
Viele Mütter hatten anfangs mit dieser Nähe zu kämpfen und auch mit dem Sprung vom Berufsleben in die Elternzeit. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr allein und es ging bergauf.
Noch heute sind es diese Frauen mit denen ich mal raus gehe, wenn ich mal Abstand vom Mamasein brauche.

Was ich dir noch als Tipp mitgeben kann, plane deine babyfreie Zeit.
Kaufe dir zuvor schon eine Kinokarte oder fahre in die Therme oder Schnapp dir dein Lieblingsbuch und setze dich damit in die Bücherei oder verabrede dich. 
Ich war immer ein Mensch, der gerne Zuhause abgeschaltet hat, mit Kindern geht das nicht mehr so leicht. Man stolpert über Spielzeug, betrachtet den Korb mit Bügelwäsche und kocht wahrscheinlich schon mal das Essen vor. 
Also, bloß weg von Zuhause
 

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15. Dezember 2017 um 18:47
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

ich kann dich verstehen , muss dir aber sagen : genieße die zeit lieber jetzt den wenn sie anfangen zu krabbeln geht's erst richtig los... besser wird es erst mit 4-5 da spielen sie auch mal eine Stunde im zimmer. oder wenn er in die Kita geht ansonsten bitte doch mal dein mann den kleinen mit zu Freunden zu nehmen und entspanne dich

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15. Dezember 2017 um 19:06

Mir geht’s ja nicht darum, dass ich mich um ihn kümmern muss oder mit ihm spielen muss. Sondern dieses ständige Gequengel und diese 3-4 Nickerchen am Tag, die jedes Mal ein riesen Theater sind bis er schläft und dann schläft er meist nur sehr kurz, sodass er weiterhin quenglig ist... Macht mich wahnsinnig. Ja, mein Freund geht meistens Sonntags 2-3 Stunden zu seinen Eltern mit ihm. Aber irgendwie kann ichs dann trotzdem nicht genießen. Geb den Kleinen auch ungern ab, obwohl ich gerne Ruhe hätte... Total komisch 🤷🏼‍♀️ 

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15. Dezember 2017 um 19:29
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Mir geht’s ja nicht darum, dass ich mich um ihn kümmern muss oder mit ihm spielen muss. Sondern dieses ständige Gequengel und diese 3-4 Nickerchen am Tag, die jedes Mal ein riesen Theater sind bis er schläft und dann schläft er meist nur sehr kurz, sodass er weiterhin quenglig ist... Macht mich wahnsinnig. Ja, mein Freund geht meistens Sonntags 2-3 Stunden zu seinen Eltern mit ihm. Aber irgendwie kann ichs dann trotzdem nicht genießen. Geb den Kleinen auch ungern ab, obwohl ich gerne Ruhe hätte... Total komisch 🤷🏼‍♀️ 

was hast du denn bisher zum schlafen versucht ? mein kleiner muss immer in seinem Bett in seiner gelben Decke gepuckt mit seinem Püppchen in der Hand schlafen , bis vor 4 Wochen War es die Schaukel in der er einschlafen wollte und davor mussten wir immer mit ihm spazieren gehen... ( das ging aber nicht immer da wir noch ein 2tes Kind haben und wenn der Papa abends arbeitet kann ich nicht abends  22 Uhr raus gehen) also erzähl was du schon probiert hast und dann schauen wir mal was du noch probieren könntest

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15. Dezember 2017 um 21:02

Ich kenne viele, die es kaum erwarten können bis die Babyzeit vorbei ist. Manche geniessen die Zeit, die danach kommt halt mehr, andere könnten gar nicht lange genug ein Baby haben. Für manche vergeht das erste Jahr wie im Flug, für andere zieht es sich wie Kaugummi. Dass man nicht mehr den ganzen Tag auf der Couch liegen und nichts tun kann mit einem Kind ist einem ja eigentlich klar bevor man das Kind bekommt. Das stellt einem das Leben total auf den Kopf und es ändert sich vieles, man muss viel zurückstecken. Manchen macht das weniger aus als Anderen. Schau, dass du zu deinen Auszeiten kommst und sie geniessen kannst. Ein Baby zu haben ist anstrengend, kräftezehrend. Aber auch wunderschön, diese erste Zeit bekommst du nie wieder zurück. All die ersten Male die dein Baby erlebt wird es so nie wieder geben: das erste Lächeln, das erste drehen, das erste krabbeln... versuch diese Momente trotz allem zu geniessen sonst bereust du es vielleicht irgendwann..
Wegen dem Schlafen und quengeln, na ja so sind Babys. Die quengeln halt öfter mal versuch deine negative Einstellung abzulegen dass du wenn er zufrieden ist schon wieder dran denkst dass er gleich anfängt zu quengeln. Das macht dich ja kaputt so ein Denken. Tanke in den guten Momenten lieber Kraft anstatt dich selbst mit negativen Gedanken zu belasten. Allgemein eine etwas andere Einstellung dem Ganzen gegenüber würde sicherlich schon viel helfen!

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15. Dezember 2017 um 22:58
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

Es ist definitiv normal.
Ich selbst bin seit mehr als 5 Jahren Mama und muss eingestehen, dass es in gewissen Situationen immer mal wieder noch vorkommt, dass ic gefühlt noch nicht in der Mutterrolle Angekommen bin. 
Zum Beispiel ergeht es mir jedes Mal im Urlaub so. Die Vorfreude ist riesig, spätestens am zweiten Tag kommt die Ernüchterung: Urlaub ist nicht mehr das, Was er früher mal war. Ausschlafen, rumhängen und Sightseeing?! Nichts da, 24 Stunden rund um die Kinderbespaßung! Und ganz schnell wird einem klar, dass der Urlaub anstrengender sein kann als der Alltag. 

Es ist ganz normal, dass du anfangs noch deine Zweifel hast und noch nicht so richtig in deiner Rolle angekommen bist. 
Es zerrt ungemein an einem, dass man plötzlich rund um die Uhr für so ein Wesen verantwortlich ist. 
Ich selbst könnte beim ersten Kind damals auch ganz schwer abschalten. Ich war selbst beim Pipi machen so angespannt, dass ich trotz voller Blase nicht konnte.
Mir half das typische Babyprogramm. Babymassage, Rückbildung, Krabbelgruppe. 
es gab unseren Alltag Struktur und mir eine Aufgabe. 
Was jedoch am wichtigsten War, ich bekam Zuspruch und immer wieder gesagt, dass das Alles normal sei.
Meine Hebamme neigte dazu, alles rosig zu malen, Was mich nur noch mehr frustrierte.
In den Kursen würde mir jedoch ganz schnell vermittelt, dass ich nicht allein bin. 
Viele Mütter hatten anfangs mit dieser Nähe zu kämpfen und auch mit dem Sprung vom Berufsleben in die Elternzeit. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr allein und es ging bergauf.
Noch heute sind es diese Frauen mit denen ich mal raus gehe, wenn ich mal Abstand vom Mamasein brauche.

Was ich dir noch als Tipp mitgeben kann, plane deine babyfreie Zeit.
Kaufe dir zuvor schon eine Kinokarte oder fahre in die Therme oder Schnapp dir dein Lieblingsbuch und setze dich damit in die Bücherei oder verabrede dich. 
Ich war immer ein Mensch, der gerne Zuhause abgeschaltet hat, mit Kindern geht das nicht mehr so leicht. Man stolpert über Spielzeug, betrachtet den Korb mit Bügelwäsche und kocht wahrscheinlich schon mal das Essen vor. 
Also, bloß weg von Zuhause
 

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16. Dezember 2017 um 8:26

... und vielleicht wist du eich auch nie ganz dran gewöhnen. Ich bin seit 2011 Mutter und spüre immer noch eine kleine Ambivalenz. Ich werde wohl nie eine Vollblut- oder Supermutter sein, aber für mich ist das mittlerweile okay, auch wenns andere nicht verstehen können oder erschrocken sind und achja, die armen Kinder etc pp aber das ist mir egal. Meinen Kindern gehts gut, sie lieben mich abgöttisch (und ich sie auch) und wir haben unseren Weg gefunden.
Das wollte ich abseits der ganzen Tipps noch für dich da lassen. Ich hab mich jahrelang gefragt, was "falsch" bei mir ist, aber letztendlich ist bei mir gar nix falsch... 

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16. Dezember 2017 um 10:22
In Antwort auf wunderhochdrei

Es ist definitiv normal.
Ich selbst bin seit mehr als 5 Jahren Mama und muss eingestehen, dass es in gewissen Situationen immer mal wieder noch vorkommt, dass ic gefühlt noch nicht in der Mutterrolle Angekommen bin. 
Zum Beispiel ergeht es mir jedes Mal im Urlaub so. Die Vorfreude ist riesig, spätestens am zweiten Tag kommt die Ernüchterung: Urlaub ist nicht mehr das, Was er früher mal war. Ausschlafen, rumhängen und Sightseeing?! Nichts da, 24 Stunden rund um die Kinderbespaßung! Und ganz schnell wird einem klar, dass der Urlaub anstrengender sein kann als der Alltag. 

Es ist ganz normal, dass du anfangs noch deine Zweifel hast und noch nicht so richtig in deiner Rolle angekommen bist. 
Es zerrt ungemein an einem, dass man plötzlich rund um die Uhr für so ein Wesen verantwortlich ist. 
Ich selbst könnte beim ersten Kind damals auch ganz schwer abschalten. Ich war selbst beim Pipi machen so angespannt, dass ich trotz voller Blase nicht konnte.
Mir half das typische Babyprogramm. Babymassage, Rückbildung, Krabbelgruppe. 
es gab unseren Alltag Struktur und mir eine Aufgabe. 
Was jedoch am wichtigsten War, ich bekam Zuspruch und immer wieder gesagt, dass das Alles normal sei.
Meine Hebamme neigte dazu, alles rosig zu malen, Was mich nur noch mehr frustrierte.
In den Kursen würde mir jedoch ganz schnell vermittelt, dass ich nicht allein bin. 
Viele Mütter hatten anfangs mit dieser Nähe zu kämpfen und auch mit dem Sprung vom Berufsleben in die Elternzeit. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr allein und es ging bergauf.
Noch heute sind es diese Frauen mit denen ich mal raus gehe, wenn ich mal Abstand vom Mamasein brauche.

Was ich dir noch als Tipp mitgeben kann, plane deine babyfreie Zeit.
Kaufe dir zuvor schon eine Kinokarte oder fahre in die Therme oder Schnapp dir dein Lieblingsbuch und setze dich damit in die Bücherei oder verabrede dich. 
Ich war immer ein Mensch, der gerne Zuhause abgeschaltet hat, mit Kindern geht das nicht mehr so leicht. Man stolpert über Spielzeug, betrachtet den Korb mit Bügelwäsche und kocht wahrscheinlich schon mal das Essen vor. 
Also, bloß weg von Zuhause
 

Hier unterschreibe ich zu 100%.

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16. Dezember 2017 um 10:36

Wow vielen lieben Dank, für die ganzen Ratschläge. Ich kenne leider keine anderen Mütter, habe nur eine beste Freundin, die keine Kinder hat... Ich besuche auch Kurse und das tut mir richtig gut, aber so dass ich mit den Müttern außerhalb der Kurse was mache, ne! Viele kennen sich schon und dann ist es war da rein zu kommen. Aber ich merke, dass mir die Kurse richtig gut tun. Allgemein, wenn ich unterwegs bin, bei meinen Eltern oder sonst wo, geht’s mir dabei und danach viel besser... Bin aber oft so in meinem Trott und meiner mießen Laune, dass ichs nicht aus dem Haus schaffe. 

War vielleicht doof formuliert, mit dem aufm Sofa liegen. Das ist mir schon klar, dass ich das nicht mehr kann. Aber ich hab NULL Zeit mehr für mich, außer Sonntags... und ich freue mich die ganze Woche auf den Sonntag und bin froh wenn ich Zeit für mich hab, die ich dann doch nicht mehr genießen kann. Ich verbringe gerne Zeit mit dem Kleinen - wenn er gut gelaunt ist! Da spiel ich auch den ganzen Tag mit ihm... bzw. so lange er gute Laune hat. Aber dann wird er nach 30-60 Min. wieder quengelig und dann leg ich ihn mit viel Theater schlafen... vielleicht ist er auch gar nicht müde?? Er schläft übrigens nur auf mir, weil er den Schnuller nicht drin behält, ihn aber braucht um sich zu beruhigen. Daher ist es am komfortabelsten für mich, wenn er auf mir liegt. Er schläft aber auch woanders, dabei muss ich mich aber immer so doof verrenken um den Schnuller fest zu halten. 

Ich denke auch, dass sich meine „schlechte“ Laune auf ihn überträgt und ich immer so verkrampft ihn zum schlafen bringe... und froh bin wenn er schläft und hoffe, dass er lange schläft. Aber ich kann das nicht ablegen... Mein Freund kommt erst um halb 8 Abends und kocht dann noch bis halb 9 oder so.. So richtig abgeben kann ich den Kleinen dann auch nicht abends. Außerdem passt es mir nicht, wie er mit ihm umgeht (er geht gut mit ihm um), aber anders als ich... und ständig muss ich ihn dann verbessern und dann mach ichs doch lieber selbst...

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16. Dezember 2017 um 10:51

Du postest doch auch den ganzen Tag. Arbeitest Du nicht?

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16. Dezember 2017 um 11:15

Wie viel schläft er denn so in 24Std.?
​Mein Kleiner schläft tagsüber auch schon immer sehr schlecht und man brauchte teilweise 2 Stunden um ihn dazu zu bringen mal 20 Minütchen zu schlafen. Das ist wirklich sehr frustrierend, kann ich absolut verstehen. Er schläft seit er 4 Monate alt ist in der Regel tagsüber nun gar nicht mehr, jetzt ist er fast 1 Jahr alt und es hat sich recht gut eingependelt aber die ersten Monate waren echt anstrengend weil er natürlich müde war. Zumindest nachts hat er jedoch immer sehr gut geschlafen, deswegen darf ich mich echt nicht beschweren da gibt es ja auch nochmal ganz andere Kaliber 
So wirklich einen Rat habe ich dir leider nicht was die Schlaferei angeht, wir haben auch echt gefühlt alles versucht... am Besten half wirklich zu akzeptieren dass er halt nun mal so ist und das Wissen, dass auch das vorbei geht ​ hast du ein Tragetuch? Manche schlafen da drin ja gut, meiner leider nicht aber wenn er dann müde und quengelig war, war es zumindest eine grosse Erleichterung weil er dann dennoch nah bei mir war und ich die Hände frei hatte.
​Und eine Federwiege, hast du das schon versucht? Ich kenne wirklich viele bei denen das DIE Rettung schlechthin war, Kinder die extrem schlecht schliefen konnten dort drin plötzlich ewig schlafen. Bei meinem hat es ab und zu auch was gebracht, aber vor allem der Grosse hat damals dort drin wirklich toll geschlafen kaum rein gelegt war er weg und das für 2-3 Stunden.

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16. Dezember 2017 um 13:05
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

Du bist gerade mal am Anfang, das wird noch viel schlimmer 

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16. Dezember 2017 um 13:13

Liebe Mamas, ich freue mich über euren lieben Ratschläge! Wieso gibt es Mamas die nur das negative in Texten lesen... man hat immer das Gefühl, so wahnsinnig auf die Wortwahl aufpassen zu müssen... Wieso müssen so Kommentare wie „wieso kriegst du dann Kinder“ und „Hast du nix gearbeitet“ sein... Man kann sich das Leben mit Kind einfach nicht vorstellen, wenn man keine Kinder hat. Man sieht es bei anderen und bekommt viel mit, aber selbst ein Kind haben, ist was ganz anderes. Und mein Kind ist ein Wunschkind und ich liebe es!! Aber trotzdem darf man doch Sorgen haben und sich vielleicht manchmal auch nach seinem alten Leben sehnen... Können wir Mamas nicht einfach alle zusammenhalten? Und „AN FREIEN TAGEN hab ich es geliebt auf dem Sofa zu gammeln“ - ich hab sehr wohl gearbeitet! 

Die meisten Kommentare sind ja aber Gott sei dank sehr lieb! Vielen Dank. Das gibt mir wirklich Mut, vor allem da ich mich sonst mit niemand so richtig austauschen kann bzw. mich niemand richtig versteht, da sie nicht in der gleichen Situation sind. 

Evtl. überreize ich ihn tatsächlich. Wenn er wach ist, schauen wir Bilderbücher an oder ich geb ihm diverse Gegenstände in die Hand, singe viel und rede viel mit ihm... mach ich das aber nicht, fängt er an mit quengeln... daher denk ich immer, er hat Langeweile. Nach dem schlafen kann ich ihn so etwa 10 Min. schon mal unter den Spielebogen liegen lassen, bevor er wieder quengelt. Mach ich aber selten, meistens bespaße ich ihn.

Ein mal hat mein Vater und dessen Partnerin auf ihn ausgepasst, die haben ihn einfach untern Spielebogen gelegt, dann hat er da gespielt und ist irgendwann eingeschlafen für mehrere Stunden und als er aufgewacht ist, hat er weitergespielt... und dann wieder eingeschlafen usw. Das wäre bei mir undenkbar, er schläft nie nie nie ohne Hilfe ein... natürlich hab ichs auch schon so versucht wie mein Vater, ihn einfach liegen lassen... aber er fängt dann an zu weinen... und ständig hält er mir das vor, dass das doch klappt und wieso es bei mir nicht klappt... keine Ahnung, aber das macht mich irgendwie fertig.. 

Er schläft nachts gut, so ca. 12 Stunden. Meist schläft er sogar durch von 22 Uhr bis ca. 6 Uhr und so gegen 10 Uhr ist er dann ganz wach. Dann schläft er nochmal Tagsüber so etwa 3x je 30-45 Minuten und wacht tagsüber aber immer richtig weinend auf, als ob er gar nicht wach werden will... nur durch anlegen lässt er sich wieder beruhigen. Dann ist er ca. ne halbe Stunde gut gelaunt und dann fängt er schon wieder an sich in den Augen zu reiben... nach ca. 1 1/2 bis 2 Stunden leg ich ihn dann wieder schlafen. Ich weiß, ich darf mich nicht beschweren eigentlich, da er nachts so gut schläft... Aber fühl mich halt trotzdem immer so überfordert, wenn er wach ist... kann ja auch nichts gegen meine Gefühlslage machen 😢 

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16. Dezember 2017 um 13:26
In Antwort auf accilaa

Wie viel schläft er denn so in 24Std.?
​Mein Kleiner schläft tagsüber auch schon immer sehr schlecht und man brauchte teilweise 2 Stunden um ihn dazu zu bringen mal 20 Minütchen zu schlafen. Das ist wirklich sehr frustrierend, kann ich absolut verstehen. Er schläft seit er 4 Monate alt ist in der Regel tagsüber nun gar nicht mehr, jetzt ist er fast 1 Jahr alt und es hat sich recht gut eingependelt aber die ersten Monate waren echt anstrengend weil er natürlich müde war. Zumindest nachts hat er jedoch immer sehr gut geschlafen, deswegen darf ich mich echt nicht beschweren da gibt es ja auch nochmal ganz andere Kaliber 
So wirklich einen Rat habe ich dir leider nicht was die Schlaferei angeht, wir haben auch echt gefühlt alles versucht... am Besten half wirklich zu akzeptieren dass er halt nun mal so ist und das Wissen, dass auch das vorbei geht ​ hast du ein Tragetuch? Manche schlafen da drin ja gut, meiner leider nicht aber wenn er dann müde und quengelig war, war es zumindest eine grosse Erleichterung weil er dann dennoch nah bei mir war und ich die Hände frei hatte.
​Und eine Federwiege, hast du das schon versucht? Ich kenne wirklich viele bei denen das DIE Rettung schlechthin war, Kinder die extrem schlecht schliefen konnten dort drin plötzlich ewig schlafen. Bei meinem hat es ab und zu auch was gebracht, aber vor allem der Grosse hat damals dort drin wirklich toll geschlafen kaum rein gelegt war er weg und das für 2-3 Stunden.

In der Trage schläft er, wenn ich mit ihm Spazieren gehe... Wenn ich ihn Zuhause in die Trage nehme, drückt er sich weg, da ich da nicht kontinuierlich laufe, sondern halt auch mal stehen bleib, beim kochen oder irgendwas putzen oder so... und das mag er nicht. Ich habe so viele Sachen gekauft und Unmengen an Geld ausgegeben für elektrische Wippen und die Wippe von Babybjörn und Stubenwagen und und und... eine federwiege ist ja auch so teuer und letztendlich wird es sowieso nicht funktionieren (glaube ich).. will nicht schon wieder Unmengen an Geld ausgeben. Wo er auch gut einschläft; wenn man den Maxi Cosi schaukelt, ausgerechnet das findet er gut, das was so dermaßen ungesund für die Kleinen ist... Das mach ich auch nur im äußersten Notfall 1-2 x die Woche oder so.. und da er ja eh nur 30-45 Min. schläft geht das nochmal denk ich... Dafür fahr ich selten Auto, da wir alles um uns herum haben und ablaufen können. 

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16. Dezember 2017 um 13:39
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Liebe Mamas, ich freue mich über euren lieben Ratschläge! Wieso gibt es Mamas die nur das negative in Texten lesen... man hat immer das Gefühl, so wahnsinnig auf die Wortwahl aufpassen zu müssen... Wieso müssen so Kommentare wie „wieso kriegst du dann Kinder“ und „Hast du nix gearbeitet“ sein... Man kann sich das Leben mit Kind einfach nicht vorstellen, wenn man keine Kinder hat. Man sieht es bei anderen und bekommt viel mit, aber selbst ein Kind haben, ist was ganz anderes. Und mein Kind ist ein Wunschkind und ich liebe es!! Aber trotzdem darf man doch Sorgen haben und sich vielleicht manchmal auch nach seinem alten Leben sehnen... Können wir Mamas nicht einfach alle zusammenhalten? Und „AN FREIEN TAGEN hab ich es geliebt auf dem Sofa zu gammeln“ - ich hab sehr wohl gearbeitet! 

Die meisten Kommentare sind ja aber Gott sei dank sehr lieb! Vielen Dank. Das gibt mir wirklich Mut, vor allem da ich mich sonst mit niemand so richtig austauschen kann bzw. mich niemand richtig versteht, da sie nicht in der gleichen Situation sind. 

Evtl. überreize ich ihn tatsächlich. Wenn er wach ist, schauen wir Bilderbücher an oder ich geb ihm diverse Gegenstände in die Hand, singe viel und rede viel mit ihm... mach ich das aber nicht, fängt er an mit quengeln... daher denk ich immer, er hat Langeweile. Nach dem schlafen kann ich ihn so etwa 10 Min. schon mal unter den Spielebogen liegen lassen, bevor er wieder quengelt. Mach ich aber selten, meistens bespaße ich ihn.

Ein mal hat mein Vater und dessen Partnerin auf ihn ausgepasst, die haben ihn einfach untern Spielebogen gelegt, dann hat er da gespielt und ist irgendwann eingeschlafen für mehrere Stunden und als er aufgewacht ist, hat er weitergespielt... und dann wieder eingeschlafen usw. Das wäre bei mir undenkbar, er schläft nie nie nie ohne Hilfe ein... natürlich hab ichs auch schon so versucht wie mein Vater, ihn einfach liegen lassen... aber er fängt dann an zu weinen... und ständig hält er mir das vor, dass das doch klappt und wieso es bei mir nicht klappt... keine Ahnung, aber das macht mich irgendwie fertig.. 

Er schläft nachts gut, so ca. 12 Stunden. Meist schläft er sogar durch von 22 Uhr bis ca. 6 Uhr und so gegen 10 Uhr ist er dann ganz wach. Dann schläft er nochmal Tagsüber so etwa 3x je 30-45 Minuten und wacht tagsüber aber immer richtig weinend auf, als ob er gar nicht wach werden will... nur durch anlegen lässt er sich wieder beruhigen. Dann ist er ca. ne halbe Stunde gut gelaunt und dann fängt er schon wieder an sich in den Augen zu reiben... nach ca. 1 1/2 bis 2 Stunden leg ich ihn dann wieder schlafen. Ich weiß, ich darf mich nicht beschweren eigentlich, da er nachts so gut schläft... Aber fühl mich halt trotzdem immer so überfordert, wenn er wach ist... kann ja auch nichts gegen meine Gefühlslage machen 😢 

Meine Schwägerin war auch komplett ausgebrannt in dem Alter, weil sie sich in jeder wachen Minute mit ihrem Kind beschäftigt hat. Es wurde durchgehend, geredet, gespielt, vorgelesen, etc.
Als dann das zweite Kidn da war, war sie komplett überfordert und musste dann regelmäßig unterstützt werden, damit beide Kinder permanent bespaßt werden. Sie wollte das nicht zulassen, dass die Kinder sich mit sich selbst beschäftigen müssen, "weil ihnen dann langweilig wird und sie quengeln".
Das Ende vom Lied ist, dass sie zwei extrem aktive, aufmerksamkeitshungrige Kinder hat, die nie gelernt haben sich mit sich selbst zu beschäftigen und enorme Probleme damit haben, sich im Kindergarten einzufinden, weil die Tante nicht mit ihnen spielt.

Ich bin ja selber (noch) keine Mutter, aber ich hab da hautnah gesehen, dass man wohl unbedingt früher als später anfangen sollte, Kindern Langeweile und die Beschäftigung mit sich selbst beizubringen. Sonst läuft es so, wie bei meiner Schwägerin, die in Tränen ausbricht, weil sie keine einzige Sekunde mehr für sich selbst hat und nichtmal mehr dazu kommt, aufzuräumen oder zu kochen "weil die Kinder das nicht zulassen".

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16. Dezember 2017 um 13:51
In Antwort auf dubravushka

Meine Schwägerin war auch komplett ausgebrannt in dem Alter, weil sie sich in jeder wachen Minute mit ihrem Kind beschäftigt hat. Es wurde durchgehend, geredet, gespielt, vorgelesen, etc.
Als dann das zweite Kidn da war, war sie komplett überfordert und musste dann regelmäßig unterstützt werden, damit beide Kinder permanent bespaßt werden. Sie wollte das nicht zulassen, dass die Kinder sich mit sich selbst beschäftigen müssen, "weil ihnen dann langweilig wird und sie quengeln".
Das Ende vom Lied ist, dass sie zwei extrem aktive, aufmerksamkeitshungrige Kinder hat, die nie gelernt haben sich mit sich selbst zu beschäftigen und enorme Probleme damit haben, sich im Kindergarten einzufinden, weil die Tante nicht mit ihnen spielt.

Ich bin ja selber (noch) keine Mutter, aber ich hab da hautnah gesehen, dass man wohl unbedingt früher als später anfangen sollte, Kindern Langeweile und die Beschäftigung mit sich selbst beizubringen. Sonst läuft es so, wie bei meiner Schwägerin, die in Tränen ausbricht, weil sie keine einzige Sekunde mehr für sich selbst hat und nichtmal mehr dazu kommt, aufzuräumen oder zu kochen "weil die Kinder das nicht zulassen".

Das sind ja nicht so tolle Aussichten ☹️ Aber ich kann ihn doch nicht einfach liegen lassen, wenn er weint? Vill direkt nach dem Schlafen unter den Spielebogen legen und mich dann aber nicht mit ihm beschäftigen... Solange er gut gelaunt ist und vielleicht auch noch ne Weile wenn er quengelt... Ich finde glaube einfach keine guten Mittelweg... 

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16. Dezember 2017 um 15:53
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Wow vielen lieben Dank, für die ganzen Ratschläge. Ich kenne leider keine anderen Mütter, habe nur eine beste Freundin, die keine Kinder hat... Ich besuche auch Kurse und das tut mir richtig gut, aber so dass ich mit den Müttern außerhalb der Kurse was mache, ne! Viele kennen sich schon und dann ist es war da rein zu kommen. Aber ich merke, dass mir die Kurse richtig gut tun. Allgemein, wenn ich unterwegs bin, bei meinen Eltern oder sonst wo, geht’s mir dabei und danach viel besser... Bin aber oft so in meinem Trott und meiner mießen Laune, dass ichs nicht aus dem Haus schaffe. 

War vielleicht doof formuliert, mit dem aufm Sofa liegen. Das ist mir schon klar, dass ich das nicht mehr kann. Aber ich hab NULL Zeit mehr für mich, außer Sonntags... und ich freue mich die ganze Woche auf den Sonntag und bin froh wenn ich Zeit für mich hab, die ich dann doch nicht mehr genießen kann. Ich verbringe gerne Zeit mit dem Kleinen - wenn er gut gelaunt ist! Da spiel ich auch den ganzen Tag mit ihm... bzw. so lange er gute Laune hat. Aber dann wird er nach 30-60 Min. wieder quengelig und dann leg ich ihn mit viel Theater schlafen... vielleicht ist er auch gar nicht müde?? Er schläft übrigens nur auf mir, weil er den Schnuller nicht drin behält, ihn aber braucht um sich zu beruhigen. Daher ist es am komfortabelsten für mich, wenn er auf mir liegt. Er schläft aber auch woanders, dabei muss ich mich aber immer so doof verrenken um den Schnuller fest zu halten. 

Ich denke auch, dass sich meine „schlechte“ Laune auf ihn überträgt und ich immer so verkrampft ihn zum schlafen bringe... und froh bin wenn er schläft und hoffe, dass er lange schläft. Aber ich kann das nicht ablegen... Mein Freund kommt erst um halb 8 Abends und kocht dann noch bis halb 9 oder so.. So richtig abgeben kann ich den Kleinen dann auch nicht abends. Außerdem passt es mir nicht, wie er mit ihm umgeht (er geht gut mit ihm um), aber anders als ich... und ständig muss ich ihn dann verbessern und dann mach ichs doch lieber selbst...

dein freund zu verbessern ist ein gaaaaanz großer Fehler. jeder macht es anders mit einem kind. wenn du alles selber machst wird die Bindung zwischen Papa und Kind nicht sehr groß und später wenn sie ohne sich klar kommen müssen (z.b durch Arbeit ) führt das zu großen Problemen und zwar bei euch 3en. so lange es dem Zwerg gut geht würde ich den mann machen lassen wie er will auch wenn es schwer ist.

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16. Dezember 2017 um 16:02
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Das sind ja nicht so tolle Aussichten ☹️ Aber ich kann ihn doch nicht einfach liegen lassen, wenn er weint? Vill direkt nach dem Schlafen unter den Spielebogen legen und mich dann aber nicht mit ihm beschäftigen... Solange er gut gelaunt ist und vielleicht auch noch ne Weile wenn er quengelt... Ich finde glaube einfach keine guten Mittelweg... 

huhu, das mit der langenweile ist wirklich wichtig mein kleiner ist jetzt 3 Monate alt. Er ist ca.4 Stunden am Tag wach , 1 davon spiele ich aktive mit ihm, den Rest der Zeit spielt er alleine entweder mit rasseln oder unter dem Spielebogen. Klar wenn er weint oder sich wirklich nicht alleine beschäftigen mag dann spiele ich auch mit ihm , aber oft ist er alleine zufrieden und wenn wir ihn zu viel betüdeln wird er unruhig und quengelt. Du kannst es ja einfach mal ausprobieren ihn mit verschiedenen Sachen zu beschäftigen. Wenn du kochst nimm ihn mit ihn die Küche und leg ihn auf eine Decke und drück ihm Kochtopf und Kochlöffel in die Hand , am besten zeigst du ihm auch gleich mal was passiert wenn man mit dem Kochlöffel auf den Topf haut

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16. Dezember 2017 um 16:19

Babygruppen 
Ich musste auch feststellen, dass  man in manchen Gruppen eher mehr Anschluss bekommt und in den anderen weniger. 
Geh offen auf die Muttis zu und Frage, ob sie nicht Lust auf einen gemeinsamen Spaziergang oder Ähnliches haben.
Oder probiere einfach mal andere Treffen aus. In jeder Stadt gibt es doch so genannte Mama-Cafes, Stilltreffen oder Ähnliches, die meist sogar nichts kosten.
Erledige die meisten Wege zu Fuß, so bist du automatisch länger unterwegs. Wenn der Kleine einschläft setz dich einfach mit einem Cafe to go und einem Buch auf die nächste Bank.

Du bist keine schlechte Mutter, weil du auch noch eigene Bedürfnisse hast. Das ist völliger Quatsch und auch wird es nicht schlimmer oder unbedingt besser, wenn die Kinder größer werden. Es wird einfach nur Phasen geben, wo sich für einen persönlich das Mutter sein leichter/besser anfühlt und weniger Schlimm. 
Und in ganz viele Dinge wächst man mit den Jahren auch einfach mit. 

Die Mütter, welche auf deinen Thread negativ reagieren, sind die Mütter, welche sich für ihre Kinder aufopfern und ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen vernachlässigen... Ehrlich gesagt, dass ist definitiv der ungesündere Weg. 
 

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16. Dezember 2017 um 20:07

lesen lana, lesen.
An ihren freien Tagen lag sie auf dem Sofa. Sie hat wahrscheinlich keinen 24/7 Job gehabt 

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16. Dezember 2017 um 23:28
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

Mir ging es circa die ersten 8 Monate ähnlich bei unserem ersten Kind.
Allerdings litt ich unter extremen Schlafmangel.

"Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... "

 Da könnte man doch glatt neidisch werden!!!!!!

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17. Dezember 2017 um 0:06

Lana? Bist du es?

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17. Dezember 2017 um 6:56

Also wenn du ihn die ganze Zeit "bespaßt" bist du natürlich müde und platt davon bzw dazu hat jetzt mal ehrlich auch keiner Lust. Es gibt so Phasen wo sie das einfordern, aber ansonsten können die sich oft schon gut alleine beschäftigen. Probier mal Kindermusik anzustellen während er da liegt. Meiner hat das in dem Alter geliebt.  Geht natürlich auch nicht stundenlang,  aber mal so ne CD lang. Küchenutensilien ihm geben wie Kochlöffel,  Schneebesen etc. Alles was er nicht kennt oder was raschelt,  knistert etc. Nen Luftballon über ihn hängen, so dass er beim Spielen ihn wegschubsen kann, aber der Ballon wiederkommt. Nutze seine kindliche Neugier 

Und ich glaube jede Mama kennt diese Zeiten wo man am liebsten wie früher sich mit nem Buch aufs Sofa legen würde.
Und wenn er krabbelt und läuft muss das nicht zwangsläufig anstrengender sein wie hier viele sagen. Ich hab es geliebt wenn die krabbelnd zu mir kamen und dabei " Mammam" brabbelten und sich freuten, wenn ich sie dann kurz hochnahm und das ganze wieder von vorne begann. Das Alter mit ca 1 Jahr bzw 1,5 fand ich am schönsten. Jetzt sind meine "bald " 3 und 5. 

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17. Dezember 2017 um 14:27

Lieb von euch. Ja manchmal weiß ich nicht, was ich will. Also es ist aber eher so, dass wenn ich mit meinem Partner zuhause bin, kann ich ihm den Kleinen nicht überlassen.. wenn er Sonntags mit ihm geht, macht mir das nichts aus, aber ich kann halt nicht so richtig abschalten meist. Weiß nicht, ob’s Depressionen sind... aber eure Worte tun mir gut. Gestern habe ich ihn einfach neben mir liegen lassen ohne viel zu machen und er war ganze 2 Stunden zufrieden, ab und zu ein bissel gemosert, aber dann wars wieder OK.. hab auch wirklich versucht ruhig zu sein und nicht immer so verkrampft. Ich denke halt auch sehr stark, dass er spürt, dass ich verkrampft und überfordert und manchmal auch genervt bin. 

Ich glaube auch, dass ich ihn allgemein mehr integrieren sollte.. wie manche von euch geschrieben haben, ihn mit zum kochen nehmen und ihm auch mal Kochlöffel und Kochtopf geben usw. Das mit dem Luftbalon über ihn hängen find ich auch eine gute Idee, muss ich dringend ausprobieren.. Danke 🙏😊 

Muss vielleicht echt auch nach meinen Bedürfnissen schauen und einfach lockerer werden, das würde uns allen drei gut tun... in den Babygruppen schaue ich mal, dass ich ein paar nette Mütter finde 😊 und informiere mich mal, was es hier bei uns für Babytreffen gibt. 

Rein vom Gefühl her, würde ich sagen, dass es mir leichter fällt wenn sie krabbeln usw. Ich tue mir einfach jetzt gerade schwer damit, dass er einfach noch nicht viel kann... Er liegt immer nur so da halt 🤣 wie sie das in dem Alter halt machen. 
 

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17. Dezember 2017 um 16:23

Doch mach ich schon, aber mir passt es oft nicht, wie er mit ihm umgeht.., ist auch von Tag zu Tag immer ein bisschen unterschiedlich.. manchmal geht’s besser, manchmal nicht so

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17. Dezember 2017 um 16:30

"Ne Freundin von mir schrieb mir paar Tage nach der Entbindung Ihres Kindes dass sie nicht klar kommt damit dass sie nun so „gebunden“ ist und nicht einfach mal los kann Freunde treffen . Ich dachte mir so : häh ? Echt jetzt ?"
Mir ging es genauso. Und es ging nicht darum, dass ich nicht WUSSTE, dass das Leben mit Baby anders wird, sondern dass ich mit der neuen Situation nicht klarkam, die Babyzeit nicht genießen konnte und daher das Ausgehen mit Freunden wieder herbeisehnte. Wobei ich den großen Vorteil hatte, einige (werdende) Mütter im Freundeskreis zu haben, denen auch nicht die Sonne aus dem Hintern vor lauter Glückshormonen schien.

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17. Dezember 2017 um 17:02

Ach sind eigentlich nur Kleinigkeiten. Er wickelt ihn anders oder sowas.. aber es ist leider auch so, dass er mit dem Kleinen wenn er weint nichts anfangen kann, also er ist dann überfordert mit ihm und weiß nicht was er machen soll und dann nehm ich ihn.. aber gerade wenn er weint, brauche ich Unterstützung.. aber da sind wir beide überfordert, er noch mehr als ich.. Hätte so gerne mehr sozialen Kontakt zu anderen Müttern.. ☹️ 

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17. Dezember 2017 um 17:23

Ja ich muss ihn machen lassen... aber er kriegt schon die Krise wenn ich mal duschen gehe, da er Angst hat er fängt an zu weinen.. immer wenn ich mal weg geh (sehr selten), dann geht er mit dem Kleinen auch irgendwo hin. Also meistens einkaufen... oder zu seinen Eltern (Sonntags).. er kriegts nicht hin, mit ihm alleine zu Hause zu bleiben, damit ist er komplett überfordert. Wenn man mit ihm Auto fährt schläft er und im Einkaufswagen meist auch, zumindest ist er ruhig. Wir haben beide Panik vor einem weinenden Kind... oder sind halt überfordert.. 🙈 

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17. Dezember 2017 um 17:56

Also ich fand die ersten Monate mit Baby auch am anstrengendsten. Bei mir wurde das besser, wenn ich mehr planen konnte und es nen geregelten Tagesablauf gab. Die Säuglingszeit hat mich auch sehr gestresst. 
Jetzt haben sie Trotzphasen etc ,aber ich finde es einfacher. 
Richtig toll fand ich so 1 Jahr bis ca 1,5 Jahre. Sie entdecken da so viel,  meine schliefen nachts durch und rumgebockt wurde da auch noch nicht wirklich. 

Das mit dem Papa sehe ich aber auch so. Machen lassen und ja auch, wenn der Kleine weint.  Du kannst auch mal krank werden und da ist es immer gut, wenn der Papa auch klar kommt. 

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17. Dezember 2017 um 20:19

In dem Artikel habe ich mich auch sehr wiedererkannt. Danke dafür!

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18. Dezember 2017 um 10:22

Was mich immer genervt hat - und unterbewusst auch sicher Druck gemacht hat - waren Sprüche wie "Ach, in dem Alter schlafen die doch soooo viel" und ich dacht mir immer nur Häh, nee, meiner nicht  oder "Ach, meines ist soooo pflegeleicht" und dann hab ich mich immer gefragt, warum bekommen die das hin und ich nicht?? Dazu noch dann die gutgemeinten Tipps, als ob man nicht schon selbst vieles probiert hätte - zudem, Mütter untereinander sind ja auch Meisterinnen des schlechten Gewissens und unterschwelliger Vorwürfe  und wenn man sich eh schon unsicher ist wegen was auch immer ist sowas totales Gift.

Aber dafür hatten wir eine ruhige Kleinkindzeit und jetzt auch als Schulkind ist er "pflegeleicht". Es lohnt sich durchzuhalten  aber ein richtiges Muttertier bin ich immer noch nicht und ja, muss man auch nicht sein finde ich.

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18. Dezember 2017 um 13:46

Ach ich hab auch 2, Altersabstand 14 Monate, und hier siehts auch oft so aus als würde hier ne Bisonherde leben  immer noch. Und sie sind beide (fast) im Schulalter. Aber ich red mir deswegen den Mund auch nicht mehr fusselig 🤷 

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18. Dezember 2017 um 20:58
In Antwort auf wiemachtdiekatze

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 Monate alt und ich gewöhne mich einfach nicht an die Mutterrolle. Ich bin den kompletten Tag angespannt... ich bin immer auf hab Acht Stellung und warte immer nur darauf, dass der Kleine quengelig wird. Die Zeit in der er glücklich ist, kann ich gar nicht genießen, da ich weiß, er wird eh in kurzer Zeit wieder quengeln. Und dann weiß ich auch immer nicht so recht, wie ich ihn wieder glücklich machen kann... und daher hab ich immer Angst davor, dass er wieder quengelig wird. 

Abgesehen davon:  Ich habe einfach keine Zeit für mich, das macht mich wahnsinnig, entweder ich bespaße den Kleinen oder er schläft auf mir und Abends geht er mit uns um 22 Uhr ins Bett und ich stehe morgens um 10 Uhr mit ihm auf... Bevor er da war, lag ich an freien Tagen einfach nur auf dem Sofa und hab nichts gemacht und das will ich einfach immernoch. Versteht mich nicht falsch... Ich mag den Kleinen, würd ihn auch nicht mehr hergeben... aber irgendwie ist mir das alles zu anstrengend und ich kann das alles mit ihm Null genießen. Bin um jeden Tag froh, um den er Älter wird, da ich die Hoffnung habe, wenn er Krabbeln kann und einfach mehr selbst machen kann, dass es dann besser wird. Bin echt jeden Tag froh, wenn es Nachts ist und der Kleine schläft. Ich hangel mich einfach nur von Tag zu Tag und hoffe, dass die Zeit schnell vorbei geht... anstatt die Zeit zu genießen. 

Ich frage mich, ob das normal ist?! 

Hallo, dein Text versetzt mich direkt zurück in die Babyzeit meines ersten Sohnes- mir ging es genau wie dir. Das erste Jahr konnte ich auch kaum genießen. Es würde dann aber tatsächlich viele besser je unabhängiger er wurde. Es ist glaube ich einfach die riesige Verantwortung die man da plötzlich hat. Ich war auch permanent angespannt.
Aber lass den Kopf nicht hängen, es kommen noch so schöne und lustige Zeiten wenn die kleinen Anfängen zu laufen und zu sprechen. Es dauert halt alles eine Weil, es wird immerhin das ganze Leben umgekrempelt!
Kopf hoch und durchhalten- es wird besser!

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23. Dezember 2017 um 12:36

Ach seißt du, meine Söhne werden nächstes Jahr volljährig und ich spüre immer noch eine gewisse Ambivalenz meiner Mutterrolle gegenüber. Ich bin eben nicht so aufopfernd und immerfroh. Aber ich denke meine Kinder haben das gut verkraftet 
nichtsdestotrotz bin ich froh wenn sie bald ausziehen und den Großteil der Verantwortung auf sie übergeben kann.

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