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Ich hab so eine riesen angst vorm abstillen

27. Juli 2010 um 10:08

wenn ich diesen thread von chuck lese.... oh mann.... da kommen mir echt schon fast die tränen!

ich meine, es ist noch ne weile hin bei mir (auch wenn mich jetzt schon viele fragen wann ich denn endlich abstille ) aber das wird bestimmt der absolute horror! ben liebt das nuckeln doch so sehr.... vor allem nachts kann ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen das mein sohnemann auch nur eine nacht ohne brust schläft!
wir haben von der ersten sekunde ne top stillbeziehung und lieben es beide, es gab nie probleme. mittlerweile bekommt er abends nen brei, trotzdem kommt er täglich bestimmt noch 8-10 mal und möchte an die brust. nicht nur zum trinken sondern auch zur beruhigung und zum einschlafen. ist das vielleicht ein fehler? werde ich es dadurch schwerer haben wenn ich mal nicht mehr oder weniger stillen möchte bzw. kann?

auf der anderen seite, auch wenn ich das stillen schön finde will ich auch irgendwann meinen körper wieder mal für mich haben.... flexibler sein.... mal ein glas wein oder sekt trinken können....
und langzeitstillen finde ich auch irgendwie befremdlich.... jedem das seine, aber ich könnte mir nicht vorstellen mein kind noch zu stillen wenn es schon in der gegend rum läuft.... ich kenne da so ein paar extremfälle, und auch wenn ich weiss das nicht alle so sind, kann ich mich dadurch sehr schwer damit identifizieren...
es passt auch nicht wirklich in meine lebenssituation. ich bin studentin und habe jetzt schon 2 semester mehr oder weniger schleifen lassen. ab märz muss ich wieder regelmäßig hin, und auch wenn ben dann oft mit kann zu kleineren seminaren usw., möchte ich trotzdem das er bis dahin abgestillt ist und ein regelmäßiges, halbwegs "planbares" essverhalten zeigt.

aber wenn ich an den weg dahin denke wird mir jetzt schon schlecht.... das wird ein riesiges stück arbeit.... bis jetzt akzeptiert er ja nicht mal seinen brei so richtig, er futtert ihn zar ohne mit der wimper zu zucken auf - und das schon seit 4 wochen - aber danach MUSS er noch an die brust, auch wenn er nicht trinkt sondern nur nuckelt.....

gibt es denn hier auch mamas, bei denen das mit dem abstillen ohne große probleme funktioniert hat? jeder sagt mir immer das es ziemlich hart ist.... meine mutter sagt es war bei allen 3 kindern die hölle....

wie geht man da vor? und was ist überhaupt nun das richtige alter um abzustilen?

nehmt mir mal bitte etwas die angst....

lg
julia

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27. Juli 2010 um 13:24

Hallo Julia
Also ich finde es auch am wichtigsten, dass Du Dir und Deinem Sohn keinen Stress machst, nimm Dir soviel Zeit, wie ihr braucht. Fang am besten auch an eine Mahlzeit die er normalerweise an der Brust trinkt im Fläschchen zu geben und wenn er satt ist würde ich ihn danach nicht mehr anlegen, auch nicht zur Beruhigung, denn vom anlegen willst Du ja langsam wegkommen. Wenn er unruhig ist hab ihn einfach so eine Weile im Arm und rede mit ihm...
Wenn er schon seinen Abendbrei ißt, ist doch super, er akzeptiert also schon die "neue Nahrungsquelle".

Ich hatte mit dem Mittagsbrei angefangen, dann kam immer eine Mahlzeit dazu und eben öfter mal ein Fläschchen, als zu stillen, ich mußte aus gesundheitlichen Gründen schon nach etwa vier Monaten anfangen abzustillen und es klappte absolut problemlos! Nach nur 5 Wochen war ich durch mit dem Thema, was schon relativ schnell war, aber meine Tochter fing an lieber das Fläschchen zu wollen, als die Brust und so tauschte ich mehr, oder weniger eine Mahlzeit pro Woche aus. So hatte meine Milchproduktion Zeit sich zurück zu bilden und wenn doch mal Spannung auftrat, ließ ich sie eben wieder einmal mehr an der Brust trinken. Das war ganz einfach, hätte ich vorher auch nicht unbedingt gedacht.
Vielleicht liegt es aber auch an der Psyche, denn ich wollte ja auch abstillen und die Milch wurde echt schnell weniger.

An der Bindung zwischen meiner Tochter und mir hat das gar nichts geändert, natürlich ist das ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit, aber das ist doch normal und erwünscht, irgendwann
Also es liegt an Dir wann es soweit ist, lass Dir da nicht reinreden und vor allem lass Dich nicht verrückt machen! Solltest Du Probleme haben könntest Du doch auch Deine Hebamme um Rat fragen?!
Wichtig ist, dass Du keine Angst davor hast, es geht ja auch nicht von heut auf morgen, sondern langsam, in der Zeit die ihr braucht!
Ist was ganz normales, ich wünsch Dir weiterhin alles Gute!

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