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Ich habe eine Frage zur Unterhaltspflicht

13. Februar 2018 um 19:10

Ich halte es kurz, es geht um eine Schulgeldberechnung.
Mein großer Sohn ist aus einer vergangenen Beziehung, wir waren nicht verheiratet, ich habe das alleinige Sorgerecht.
Meinen neuen Partner habe ich geheiratet, mit ihm noch eine Tochter. Wir alle leben in einem Haushalt.

Schulgelpflichtig sind laut Satzung das Kind, die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Personen, die dem Kind Unterhalt gewähren müssen.

Angerechnet werden sollen mein Gehalt, das Kindergeld, der Unterhalt und auch das Einkommen meines Mannes.
Aber ist mein Mann meinem Kind gegenüber überhaupt unterhaltspflichtig?

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14. Februar 2018 um 8:29

Ich denke schon, dass das Einkommen deines Mannes miteinberechnet wird, da es in der Regel um das Haushaltseinkommen geht. Ich meine, ihr seid verheiratet und habt ein weiteres Kind zusammen, da ist es doch nur gerecht, dass ihr zusammen dafür einsteht und nicht im Endeffekt alle anderen den Anteil mitzahlen.

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14. Februar 2018 um 9:48

Sehe ich ähnlich; allerdings gilt die Privatschule auch nur ganz wenigen Fällen als begründeter Mehrbedarf. 

Hier geht es aber nicht wie im verlinkten Fall um die Frage, ob der leibliche Vater sich zu beteiligen kann, sondern ob der Verdienst des neuen Ehemanns und „Ziehvaters“ zur Berechnung des Schulgeldes herangezogen werden darf. 

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14. Februar 2018 um 9:54
In Antwort auf lischenpumpernickel

Ich halte es kurz, es geht um eine Schulgeldberechnung. 
Mein großer Sohn ist aus einer vergangenen Beziehung, wir waren nicht verheiratet, ich habe das alleinige Sorgerecht. 
Meinen neuen Partner habe ich geheiratet, mit ihm noch eine Tochter. Wir alle leben in einem Haushalt. 

Schulgelpflichtig sind laut Satzung das Kind, die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Personen, die dem Kind Unterhalt gewähren müssen. 

Angerechnet werden sollen mein Gehalt, das Kindergeld, der Unterhalt und auch das Einkommen meines Mannes. 
Aber ist mein Mann meinem Kind gegenüber überhaupt unterhaltspflichtig? 
 

schau mal hier:
">https://www.scheidung.org/kindesunterhalt-neue-ehe/
daraus geht hervor, dass dein neuer Mann nicht unterhaltspflichtig deinem ersten Kind gegenüber ist. Aber ob dein neuer Mann ein "Personensorgeberechtigter" ist, weiß ich auch nicht, dazu steht hier etwas:

">https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/klose-sgbi-8-kinder-und-jugendhilfe-2212-personensorgeberechtigte_idesk_PI13994_HI1494830.html
 

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14. Februar 2018 um 10:05
In Antwort auf flyingkat

schau mal hier:
">https://www.scheidung.org/kindesunterhalt-neue-ehe/
daraus
geht hervor, dass dein neuer Mann nicht unterhaltspflichtig deinem ersten Kind gegenüber ist. Aber ob dein neuer Mann ein "Personensorgeberechtigter" ist, weiß ich auch nicht, dazu steht hier etwas:

">https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/klose-sgbi-8-kinder-und-jugendhilfe-2212-personensorgeberechtigte_idesk_PI13994_HI1494830.html
 

achso, aber dein neuer Mann ist ja Dir gegenüber unterhaltspflichtig, und dies würde ja in die berechnung mit einfließen.

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14. Februar 2018 um 12:49

Naja, eigentlich müssten dein Gehalt und das des Kindsvaters für die Schulgeldberechnung herangezogen werden. Aber „lohnt“ sich das Theater? Also sind die Gehaltsunterschiede zwischen Kindsvater und Ehemann so signifikant, dass ihr weniger zahlen müsstet?

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14. Februar 2018 um 18:04

Ehrlich gesagt ging es mir ums Prinzip und ein riesiges Chaos in den Erklärungen der Schule. 
Im Dezember hieß es, mein Gehalt und das Gehalt meines Expartners. Ist mein Expartner nicht bereit das Schulgeld zu tragen, muss er eine Verzichtserklärung abgeben, dann wird mir der Unterhalt angerechnet. 

Plötzlich sollten Gehalt meines Expartners, mein Gehalt, das Gehalt meines Mannes, Unterhalt und Kindergeld angerechnet werden. Das deckt sich aber nicht mit dem §2 ESTG. Die Informationen kamen von der Sekretärin. 
Heute habe ich glücklicherweise doch die Sachbearbeiterin sprechen können und das mal mit ihr geklärt. 

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15. Februar 2018 um 18:58
In Antwort auf lischenpumpernickel

Ehrlich gesagt ging es mir ums Prinzip und ein riesiges Chaos in den Erklärungen der Schule. 
Im Dezember hieß es, mein Gehalt und das Gehalt meines Expartners. Ist mein Expartner nicht bereit das Schulgeld zu tragen, muss er eine Verzichtserklärung abgeben, dann wird mir der Unterhalt angerechnet. 

Plötzlich sollten Gehalt meines Expartners, mein Gehalt, das Gehalt meines Mannes, Unterhalt und Kindergeld angerechnet werden. Das deckt sich aber nicht mit dem §2 ESTG. Die Informationen kamen von der Sekretärin. 
Heute habe ich glücklicherweise doch die Sachbearbeiterin sprechen können und das mal mit ihr geklärt. 

Gehalt beider Männer??? Na das ist nun wirklich Unsinn.

Was ist denn beim Gespräch rumgekommen?

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