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Ich habe meinen Sohn zur Adopption freigegeben,daß war der grösste Fehler meines Lebens.

23. Juni 2010 um 17:45

Hallo an alle (vor allem den werdenden Eltern)!

Vor ca. vor ca 14 j habe ich weil ich selber (noch 16j. jung) meinen Sohn in eine pflegefamilie gegeben die ihn schliesslich auch Adopptierten.(ich selber hatte noch kein Plan von Leben) Und ich kann aus meiner Erfahrung sagen das es der grösste Fehler war den ich je gemacht habe.

Jeder Junge der in diesem Alter ist sehe ich an und muss unwirkürlich daran denken das es vielleicht meiner ist oder zumindestens könnte er es sein. Wirklich jeden Abend liege ich im Bett und denke an ihn muss fast jedesmal weinen auch wenn ich das gar nicht will. Und das ist noicht übertrieben.

Aber wenn ihr meint das ihr das kleine Mündel (das ihr nicht gefragt habt ob es überhaupt will) was fast 10 mon. unter deinem Herzen so beschützt geruht hat. Einfach weg geben könnt,dann ja aber beim aller kleinsten zweifel macht das NICHT. Es ist nicht einfach, aber es wird auch nicht leichter ohne Kind. Und es gibt nichts aber auch gar nichts das so wertvoll ist wie das eigene Kind!
Liebe Grüsse Easy 161

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10. Juli 2010 um 6:09

Hallo easy 161
Ich habe auch vor 18 Jahren meinen Sohn zur Adoption freigegeben, ich bin jetzt 36 Jahre alt!!! Ich war damals gerade erst 18 Jahre alt! Ich kam mit allem gar nicht klar, die Vorstellung Mutter zu sein, war damals für mich unvorstellbar, ich hatte auch noch keine Ausbildung und wollte das es mein Kind gut hat, ich habe die Adoptiveltern erst kennengelernt, bevor ich unterschrieben habe! Heute bereue ich meine damalige Entscheidung, obwohl mein Kind es immer gut gehabt hat. ich habe ihm einen Brief geschrieben, er meldete sich dann auch sehr schnell bei mir und wir trafen uns, er nannte mich sogar Mama!!! Doch das alles hielt nicht sehr lange an, denn ich wollte irgendwie schnell diese 18 Jahre aufholen, doch das geht einfach nicht, ihm wurde alles irgendwie zu viel und er meinte dass das alles ihm jetzt grad nicht paßt, er meldet sich nicht mehr, und wenn ich ihn anrufe, legt er einfach auf. Ich glaube ich wollte zu schnell zu viel! ich warte jetzt ab, bis er sich meldet, und ich hoffe er macht es irgendwann. Ich hätte ihn so gerne bei mir, er ist doch auch mein Sohn!!! Ich glaube ich habe damals alles falsch gemacht, vielleicht war es damals die beste Lösung, doch heute denke ich anders!!! L.G. susuolsen

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11. Juli 2010 um 16:23

Hallo nordmeer!!!
Ja da hast Du Recht, aber meinst Du, dass Du das beurteilen kannst, hattest Du etwas Ähnliches erlebt? Leute, die nicht in so einer Lage waren, dürfen sich gar nicht so ein Urteil erlauben, er wird auch immer mein Sohn sein, das hat er sogar selbst zu mir gesagt; ich bin den Eltern sehr dankbar und ich will auch keine Unruhe in sein Leben bringen, ich liebe ihn nun mal, auch wenn ich ihn 18 Jahre nicht gesehen habe, ich warte ja jetzt auf eine Meldung von ihm, gerade weil ich keine Unruhe in sein Leben bringen will!!! Weil ich ihn sehr liebe!!! Eine Abtreibung kam für mich zu keinem Zeitpunkt in Frage, natürlich sind seine Eltern nun die Leute, die ihn 18 Jahre groß gezogen haben, aber die Bindung zwischen mir und ihm ist trotzdem vorhanden, er meinte zu mir, das es ihm vorkommt, als wenn wir uns schon Jahre lang kennen, komisch oder!!! Aber in einem Punkt hast Du Recht, ich darf und möchte sein Leben auf keinen Fall durcheinanderbringen!!! Ich hoffe er meldet sich wieder! Danke für Deinen Beitrag!!! L.G. susu!!!!!!

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25. August 2010 um 8:07

Hallo...
Also ich hab auch im Mai vorigen Jahres mein Kind zur addoption her gegeben,, mir ging es damals auch total schlecht, kam nicht klar mit allem, und das einzige was mir immer Mut gemacht hat, war einfach das es Menschen gibt die selber keines erzeugen können, und denen erfüllte ich wahrscheinlich den größten Wunsch auf Erden,,,, Naja wie soll ich sagen, ich denke auch das, wenn man soetwas selbst nicht erlebt hat, sollte man auch nicht mitreden... da so eine Entscheidung nicht leicht fällt...
Mir geht es noch ziemlich gut mit meiner Entscheidung, zur Zeit bereue ich nicht, ich hoffe nur dass ich nicht auch irgedwann im bett liege und ihn vermissen anfange,,,, ich glaub das ist ziemlich übel... lg

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25. August 2010 um 12:04

Hallo,
erstmal muß ich auf Nordmeers Beitrag reagieren.
Es tut mir leid, ich findes es viel zu hart und und nicht in Ordnung, was Du da schreibst.
Wenn ich das richtig sehe, dann möchtest Du doch selber ein Kind adoptieren,oder nicht? Du sprichst so hart und respektlos über diese Frauen bzw. darüber was sie getan haben, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass Du ein angenommenenes Kind jemals dabei unterstützen könntest mit seiner Herkunftsfamilie und seiner Geschichte in Einklang zu kommen.

Ich bin selber Adoptivmama und so schwer es manchmal auch ist, meine Kinder haben noch eine andere Mutter und das wird auch für immer so bleiben. Ich liebe meine Kinder über alles und sie mich auch, aber zu unserem Leben gehört auch immer die Herkunftsfamilie aus der sie kommen.

Ich kann es nur immer wieder betonen! Solche Aussagen, wie Du hast dein Kind nach der Geburt fortgegeben. Was erwartest Du jetzt? , sind für mich eine Katastrophe!!!!

Respektloser geht es garnicht! Diese Frauen haben unter Höllenqualen ihre Kinder freigegeben , damit es ihnen gut geht und sie eine gute Zukunft haben !.

Sie sind HELDINNEN und keine Rabenmütter!

Ich hoffe, dass unsere stupide Gesellschaft das irgendwann kappiert!!!! Außerdem haben Adoptiveltern ja nicht nur Pflichten und Aufgaben, oder? Schließlich hätten wir sonst nie das Glück gehabt Eltern zu werden. Alleine schon deswegen sind wir diesen Müttern allen Respekt und alle Annerkennung schuldig!

Selbstverständlich haben diese leiblichen Mütter das Recht Kontakt zu ihren Kindern zu suchen! Ob das für alle Beteilgigten gut ist, ist immer eine ganz spezielle Angelegenheit und das können nur die leibliche Mutter und das Adoptivkind entscheiden.

Wir als annehmende Eltern leiden natürlich oft darunter, denn wir lieben unsere Kinder so als wären es unsere leiblichen und haben unser Leben lang mit schlimmen Verlustängsten zu kämpfen, mir geht es da nicht anders. Doch wir wußten von Anfang an auf was wir uns einlassen! Und wenn Du alles richtig machst in der Zeit in der das Kind bei Dir lebt, wird die leibliche Mutter auch zu keiner Bedrohung, sondern höchstens zu einer Bereicherung für Dein Kind , vorrausgesetzt es möchte das!

Wir müssen entlich aufhören den Akt des Freigebens eines Kindes als was Schlechtes dazustellen. Das ist es nämlich nicht! Hier geht es einzig und allein um das Wohl dieser Kinder. Darüber Muß man sich im klaren sein! Und das ein Kind alles über seine leiblichen Eltern wissen will, ist natürlich und gut so, denn das ist ein großer Bestandteil seiner Selbstidentifizierung und muß von den Adoptiveltern in jedem Falle voll unterstütz werden. Alles andere geht nach hinten los und ist schlicht weg nicht richtig!!!!!

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25. August 2010 um 12:31

Hey,
Nun muß ich aber auch hierzu was sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie sehr manche Mütter, die ihre Kinder freigaben leiden müssen. Dazu bin ich nicht in der Lage....

Mir tut das auch wirklich unentlich leid. Doch so einfach zu sagen, gebt Eure Kinder nicht frei, denn das wird für Euch die Hölle finde ich auch nicht ok.

Vielleicht war das in Deinem Fall so, aber es gibt auch viele Fälle, gerade bei sehr jungen Müttern, wo das der einzige richtige Weg ist. Es kann nämlich passieren, dass diese Mütter maßlos überfordert sind und nicht nur dem Kind dadurch schaden, sondern auch sich selbst.
Sie geraten in einen Kreislauf aus Überforderung, Unzufriedenheit, gescheiterten Zukunftsplänen und können so in den sozialen Abgrund stürzen.
Ihren Kindern werden sie nicht gerecht, fördern sie nicht oder vernachlässigen sie sogar. Von den toten Kindern, die immer wieder in Mülltonnen gefunden werden möchte ich nicht anfangen, denn das sind schließlich absolute Extreme.

Der Sohn einer Bekannten kam schwer traumatisiert zu ihr. Auch seine Mutter war total überfordert. Er war erst ein Jahr alt. Jetzt ist er 5 und mittlerweile ein ganz normaler Junge. Seine Schwester hingegen blieb bei ihrer Mutter und ist nun mit 9 Jahren doch von ihr weggenommen worden. Bei ihr sieht es anders aus! Sie hat schwere Defizite, ist verschüchtert, kann kaum Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen und wird wohl immer unter den Versaümnissen ihrer Mutter zu leiden haben.

Ich will damit sagen, dass es auch hier um die Kinder gehen sollte. Manchmal ist es einfach besser für sie nicht bei der Herkunftsmutter zu bleiben. Auch sie haben ein Recht auf eine gute Kindheit( ich meine nicht in materieller Sicht) , sonder in sozial-emotionaler Sicht. Außerdem steht auch ihnen eine gute Zukunft zu, dafür brauchen sie Förderung, Aufmerksamkeit und müssen geliebt und behütet aufwachsen. Ein Kind auf deubel komm raus zu behalten und dann irgendwie mit durchzuziehen, obwohl es für alle Beteiligten ein Krampf ist, kann nicht die Lösung sein!

Alle dieser Fälle sind total speziell und man darf auf keiner Seite pauschalisieren. Denn Beides führt dazu, dass die Freigabe eines Kindes zu etwas Schlimmen und Schlechtem gemacht wird. Und das ist sie auf keinen Fall

Das sehe ich z.B. an meinen beiden Kindern. Sie entwickeln sich hervorragend und werden ein gutes Leben führen. Dafür haben ihre leiblichen Mütter am Anfang gesorgt und wir werden uns weiter mit aller Macht und Fürsorge darum kümmern, dass es auch dazu kommen wird. Das sehe ich als unsere Aufgabe an, die uns vertrauensvoll von diesen jungen Müttern, die selber nicht in der Lage dazu waren, anvertraut wurde und wir nehmen das von Herzen ernst !

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15. Mai 2011 um 0:15

Also
Ich will dir jetzt mal was sagen!

Eine Freundin von mir ist von ihrem ex freund geschlagen und immer wieder betrogen worden, sie hat ihn verlassen, aus rache hat er ihr nachts aufgelauert und sie vergewaltigt, da war sie 14 er 16, daraus entstand ein Kind, weil sie da noch nicht die Pille genommen hat, sie war noch Jungfrau!

Sie hat sich entschieden das Kind abzugeben, weil sie es nicht lieben konnte, ich kann verstehen weshalb! Das hatte gar nix damit zu tun das sie keinen bock auf ihr Kind hatte oder auf Verhütung!
Sorry aber besser man gibt sein Kind in liebevolle Hände, den es gibt genug Leute die keine Kinder bekommen können und sich eins wünschen, als es zu töten, das hört man ja oft genug!

Denk mal daran das es auch Leute gibt die es tun grade um ihrem Kind ein besseres Leben bieten zu können!

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18. August 2011 um 7:09
In Antwort auf lottie_12249741

Hallo,
erstmal muß ich auf Nordmeers Beitrag reagieren.
Es tut mir leid, ich findes es viel zu hart und und nicht in Ordnung, was Du da schreibst.
Wenn ich das richtig sehe, dann möchtest Du doch selber ein Kind adoptieren,oder nicht? Du sprichst so hart und respektlos über diese Frauen bzw. darüber was sie getan haben, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass Du ein angenommenenes Kind jemals dabei unterstützen könntest mit seiner Herkunftsfamilie und seiner Geschichte in Einklang zu kommen.

Ich bin selber Adoptivmama und so schwer es manchmal auch ist, meine Kinder haben noch eine andere Mutter und das wird auch für immer so bleiben. Ich liebe meine Kinder über alles und sie mich auch, aber zu unserem Leben gehört auch immer die Herkunftsfamilie aus der sie kommen.

Ich kann es nur immer wieder betonen! Solche Aussagen, wie Du hast dein Kind nach der Geburt fortgegeben. Was erwartest Du jetzt? , sind für mich eine Katastrophe!!!!

Respektloser geht es garnicht! Diese Frauen haben unter Höllenqualen ihre Kinder freigegeben , damit es ihnen gut geht und sie eine gute Zukunft haben !.

Sie sind HELDINNEN und keine Rabenmütter!

Ich hoffe, dass unsere stupide Gesellschaft das irgendwann kappiert!!!! Außerdem haben Adoptiveltern ja nicht nur Pflichten und Aufgaben, oder? Schließlich hätten wir sonst nie das Glück gehabt Eltern zu werden. Alleine schon deswegen sind wir diesen Müttern allen Respekt und alle Annerkennung schuldig!

Selbstverständlich haben diese leiblichen Mütter das Recht Kontakt zu ihren Kindern zu suchen! Ob das für alle Beteilgigten gut ist, ist immer eine ganz spezielle Angelegenheit und das können nur die leibliche Mutter und das Adoptivkind entscheiden.

Wir als annehmende Eltern leiden natürlich oft darunter, denn wir lieben unsere Kinder so als wären es unsere leiblichen und haben unser Leben lang mit schlimmen Verlustängsten zu kämpfen, mir geht es da nicht anders. Doch wir wußten von Anfang an auf was wir uns einlassen! Und wenn Du alles richtig machst in der Zeit in der das Kind bei Dir lebt, wird die leibliche Mutter auch zu keiner Bedrohung, sondern höchstens zu einer Bereicherung für Dein Kind , vorrausgesetzt es möchte das!

Wir müssen entlich aufhören den Akt des Freigebens eines Kindes als was Schlechtes dazustellen. Das ist es nämlich nicht! Hier geht es einzig und allein um das Wohl dieser Kinder. Darüber Muß man sich im klaren sein! Und das ein Kind alles über seine leiblichen Eltern wissen will, ist natürlich und gut so, denn das ist ein großer Bestandteil seiner Selbstidentifizierung und muß von den Adoptiveltern in jedem Falle voll unterstütz werden. Alles andere geht nach hinten los und ist schlicht weg nicht richtig!!!!!

Heldinen ...
sehe ich nicht so. Du siehst es so - weil diese Frauen dir die Mögl. eröffnen ein Kind zu haben, weil es dir bilogisch nicht möglich ist.

Füe ihre leiblichen Kinder sidn sie aber keine Heldinen. Natürlich ist es besser als eine Abtreibung - keine Frage. Der Idelafall ist aber immer noch, das Kind zu behalten und selbst zu erziehen. Das sollte jede Frau wissen BEVOR sie ungeschützen Geschlechtsverkehr hat.

Eine Adoption wirft bei Kindern immer Fragen auf, Unsicherheiten kommen auf, Zweifel usw. deshalb suchen Kinder oftmals nach ihren leiblichen Eltern und erleben dann auch leider oftsmal noch mehr Enttäuschung.

Natürlich haben es viele Kinder bei Pflegeeltern besser - keine Frage. Doch sollte Frau genau überlegen was sie sich und ihrem Kind antut, wenn sie nicht in der Lage ist ein Kind zu behalten.

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30. März 2013 um 12:16

Warum ?
Hallo,ich bin 20 jahre alt und bin ungewollt schwanger gerworden vor 9 monaten habe es erst im 5 monat mitbekommen das ich es bin..ich habe mich für eine inkonito adoption entschieden..nun habe ich am montag enbunden (einen sohn) habe ihn nochmal angeguckt und denn nächsten tag habe ich ihn auch nochmal besucht kurz,sodass ich mich verabschiedet habe.Nun vermiss ich ihn doch irgendwie,ich muss jetzt einfach manchmal aus heiteren himmel anfangen zuweinen weil ich an das kleine ding denken!aber andereseits möchte ich ihn aber auch nicht haben,ich fühl mich einfach nicht bereit dazu überhaupt nicht ..ich habe noch nichts erreicht im leben .. und ich möchte auch noch was erleben..und dann denke ich mir du wirst ihn nie wieder sehen es ist mein erstes kind und ich werde ihn nicht aufwachsen sehen ..

bin ich dadurch ein schlechter mensch ?

warum weine ich jetzt aufeinmal soviel obwohl ich mir doch in meiner entscheidung sicher bin ?

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