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Ich habe postnatale Depressionen

29. November 2011 um 21:20

Hallo ihr Lieben...
Ich wollte mal von mir erzählen, da ich mir denke, dass ich nicht alleine mit meiner Depression bin...
Bei mir fing alles drei Monate nach der Geburt an. Es ist mein zweites Kind. Ich war soooo glücklich, hatte eine super Geburt. Aber dann musste ich wegen meinen Nieren zum Arzt und war total fertig weil der Arzt mir sagte ich müsse operiert werden. Da fing alles an...Ich war traurig, mir war schwindelig, ich musste nur nachdenken, hatte ein Kribbeln im Gesicht und und und...Ich war echt mit den Nerven am Ende...Jetzt geht es mir immer noch nicht viel besser, nur weiss ich woran ich leide. Ich war beim Frauenarzt, der mich zum Nervenarzt schickte...Jetzt nehme ich seit 9 Tagen ein Antidepressiva...Mal sehen ob es mir bald besser geht...Erst wollte ich es nicht nehmen aber nachdem ich nicht erkundigt hatte und ich denke das es mir helfen kann, bin ich anderer Meinung,..Ich hoffe es schreiben hier noch mehr Frauen die in meiner Situation sind...

Lieben Gruß

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12. Dezember 2011 um 21:29

Postnatale depression
Hallo, hast du meine Nachricht bekommen???lg

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13. Dezember 2011 um 9:46

Hallo
Nein, habe leider keine Nachricht erhalten..
Lg

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22. Dezember 2011 um 21:07

Mir geht es ähnlich
Hallo....
naja, wo soll ich anfangen... zunächst mal, nein, du bist nicht alleine, auch ich leide unter postnataler Depression.
Am Besten fang ich ganz von vorne an. Unsere Tochter(6 1/2 Monate) war ein absolutes Wunschkind und wir haben uns sehr über die Schwangerschaft gefreut. Anzeichen für die derzeitige Situation gab es aber bereits schon mitten in der SS. Du musst wissen, meine Familienverhältnisse sind sehr, sehr zerrüttet. Es gab für mich bloß ein einziger Mensch, der mir Halt und Liebe gab und das war meine Oma. Sie lag allerdings während meiner SS im Sterben....Doch immer wieder versprach sie mir, noch bis zur Geburt meiner Tochter durchzuhalten.
Dann bekam ich während der SS auch plötzlich schrecklich Angst Mutter zu werden, fühlte mich daducrh meiner Freiheit berraubt, empfand keine Liebe mehr für das Ungeborene und hatte Todesängste vor der Geburt. Nach eingigen Wochen legte sich das aber wieder und ich konnte mich endlich richtig freuen.
C.a. 2 Monate vor der Geburt war die Hochzeit von meinem Mann und mir und mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, genauer gesagt zwei Tage vor unserer Trauung, starb meine Oma... Ich ahnte es bereits, da sie an diesem Tag, als ich bei ihr war meine Hand hielt, meinen Bauch streichelte, weinte und mich fragte ob ich ihr sehr böse sei, wenn sie es nicht mehr bis zur Geburt schaffen würde. Ich weinte auch und sagte ihr, nein und das sie ruhig loslassen dürfte...
Als ich mich von ihr verabschiedete, ahnte ich bereits dass ihr Ende nahe war, aber so nah? Ich denke ich wollte es mir einfach nicht eingestehen....
Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, doch immer wenn ich spürte, dass ich kurz vorm Zusammenbruch stand, sagte ich mir ganz ruhig, dass ich es nicht zulassen darf, meiner Tochter zuliebe.
dann kam der Tag ihrer Geburt, bis auf ein paar leichter Komplikationen (48 h ungleichmäßig häufige und starke Wehen, Sturmwehen, Verkantung der Kleinen im Becken,...), verlief die Geburt sehr gut.
Kurze Zeit später wannte sich meine Familie komplett von mir ab, zur Familie meines Mannes ist das Verhältnis sehr schwierig und mein Mann musst leider sofort wieder arbeiten. Somit war ich von Anfang an auf mich allein gestellt. Dann bekam ich einen Abszess in der Brust der sehr groß war und musste operiert werden. Das hiess auch, dass ich vom einen auf den anderen Moment abstillen musste. Bei einem entfernten Abszess wird die Wunde auch nicht zugenäht, sondern sie musste täglich gereinigt werden, Drainagenband herausgezogen werden, durchspülen, neues Drainagenband rein und wieder verbinden. Und das über Wochen und jeden Tag im Krankenhaus. Das bedeutete für mich und meine Kleine auch nochmal eine extra Portion an Stress.
Naja und mittlerweile sitze ich hier, verzweifele innerlich, fühle mich vollkommen überfordert und mache mir schrecklich Vorwürfe wie es mir nur so gehen kann, obwohl ich doch mit meiner Tochter, das beste Geschenk der Welt bekommen habe....

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23. Dezember 2011 um 9:16

Hi sweethelena...
hoffe es geht dir gut...du hast ja auch ne menge durchgemacht...kein wunder, dass du dich in so einer seelischen verfassung befindest..bei mir hat glaub ich alles mit meiner kindheit zutun, wie ich jetzt rausgefunden habe..das kam jetzt mit der geburt meines zweiten sohnes raus. vielleicht muss ich noch alles verarbeiten. das mit deiner oma tut mir sehr leid. mir geht es jetzt wieder gut. ich denke es liegt an den tabletten. ich werde jetzt an mir arbeiten und versuchen mit meiner kindheit klar zu kommen. gespräche mit meiner oma (welche spirituell veranlagt ist) helfen mir. ich habe gelernt, dass positive gedanken helfen können. wenn du z. B. abens im bett liegst und kurz vor dem einschlafen bist, denke immer, das alles gut wird, das du glücklich bist und eine wunderschöne zeit vor dir liegt. das hilft wirklich...lass keine negativen gedanken zu...
das wird alles wieder...
wünsche euch eine ganz schöne weihnachtszeit...
lass uns in kontakt bleiben...
glg nadine

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