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Ich kann mein Baby nicht Lieben

17. Januar 2017 um 14:35

Hallo,
ich habe eine 5 Monate alte Tochter, sie ist ein Liebes Baby. Lacht viel, spielt gerne und gibt sich mit fast allem zufrieden. Weinen tut sie nur wenn zumbeispiel die Hose voll ist, sie hunger hat oder müde ist. An und für sich habe ich echtes Glück mit meiner kleinen. Ich bekomme zusätzlich Hilfe von meiner Familie, leider sogar zu viel. Ich habe nicht wirklich viel zu melden. Ich bin 18 und dementsprechend sind die der Meinung das ich sowieso keine Ahnung habe. Wenn ich etwas anders machen möchte wie die, dann werde ich gleich vorn Kopf gestoßen und mir wird gesagt das ich falsch liege. Es tut echt weh, dass ich immer meinen Mund halten muss. Jeh mehr mir geholfen wird um so mehr Distanziere ich mich von meiner kleinen. Ich bin manchmal sogar echt genervt davon wenn sie mir nicht abgenommen wird. Den Vater von ihr kann man echt in der Pfeife rauchen, Interesse hat er keine an ihr und ist so wie alle es mir vorab gesagt haben abgehauen als sie zur Welt gekommen ist. Hinzu kommt das ich selber mit mir unzufrieden bin, ich hatte damals eine Depression. Konnte auch nach einiger Zeit alles unterdrücken und mein Leben weiter Leben. Allerdings ist es seid der geburt von meiner Tochter schlimmer geworden. Ich finde ich bin keine gute Mutter, schon alleine weil mir so viel abgenommen wird. Ich kann mich aber auch nicht an sie binden. Ich empfinde keine wirkliche Liebe für sie. Jeden Atemzug, jede Bewegung und jegliche Spaziergänge zärren an meiner Kraft und ziehen mich immer weiter runter. Ich kann mit keinem Aus meiner Familie reden, es würde keiner verstehen. Mütter welche ihre Kinder abgeben mussten, oder gar freiwillig Abgaben sind bei mir in der Familie nichts nutz, unfehig und weiteres. Ich allerdings denke schon seid einigerzeit daran die kleine zum Jugendamt zu geben und oder in eine Flegefamilie. Über diesen Gedanken konnte ich aber bisher mit niemandem sprechen. Ich versuche Gefühle für sie auf zu bringen aber ich versage. Mit jedem versuch Zweifel ich immer mehr daran jeh Gefühle für sie zu bekommen. Hier werden bestimmt auch negative Kommentare geschrieben, aber alle die mir einen hilfreichen Kommentar hinterlassen und wissen wie ich mir helfen lassen kann bin ich unendlich dankbar.
lg

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17. Januar 2017 um 15:14

Ja ich bin ungewollt Schwanger geworden. Momentan mache ich nichts, wollte aber ab August wieder zur Schule gehen. Ich wohne noch bei meiner Mutter, wollte zwar auch schon ausziehen aber jedes mal wenn davon die Rede wird mir gesagt das ich es sowieso nicht schaffen werde. Ich wurde unfreiwillig in ein Klinik gesteckt und habe dort dann angefangen alle Gefühle und jegliche Gedanken ein zu schließen um das ich dort raus kann, gerade weil ich nicht rein wollte. 
ja, ich habe einiges durcheinander geschrieben. Das ist mir auch schon aufgefallen, ich spreche nunmal so mit keinem darüber und daher ist mein Kopf voll 

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17. Januar 2017 um 20:02

Hallo bambina, Ich würde dir auch empfehlen, zum Jugendamt zu gehen und dich dort beraten zu lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mutter-Kind-Wohnen das Richtige für dich ist. Du könntest damit von Zuhause ausziehen und selbst Verantwortung für dein Kind übernehmen. Dort wird auch an eurer Mutter-Kind-Bindung gearbeitet.
​Wichtig wäre auch, dass du deine Depression ernst nimmst und Hilfe diesbezüglich annimmst. Vielleicht gehst du mal zum Hausarzt oder Frauenarzt.

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18. Januar 2017 um 11:38

Neben dem Jugendamt, solltest du unbedingt mit deinem Hausarzt, Frauenarzt oder einer Hebamme sprechen.

Nach der Geburt, haben manche Mütter einen Babyblues und können sich nicht richtig freuen, haben den Eindruck, ihr Kind nicht liebzuhaben etc. Das kann relativ kurz nach der Geburt auftreten, aber nach ca. vier Monaten kommt es zu einem starken Abfall des Hormonspiegels und dadurch kann die Depression auch ausgelöst werden oder sich verstärken. Das solltest du unbedingt ernst nehmen. Vor allemn, wenn du davor schon Probleme mit Depressionen hattest. Normalerweise nehmen Ärzte einen Verdacht auf eine postnatale Depression sehr ernst, weil das Leben der Kinder durch die Erkrankung der Mutter akut gefährdet ist. Sollte man dich nicht ernst nehmen, such dir einen anderen Arzt. 

Hier noch ein Verein, an den du dich eventuell wenden kannst: http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/

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17. Januar 2017 um 14:58
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