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Ich kann mich vor Milch kaum retten!

15. November 2006 um 15:21

Meine Kleine kam vor genau einer Woche auf die Welt. Seit sie da ist, läuft die Milch aus mir heraus wie Wasser. Das Mäuschen schafft nicht, sie leer zu trinken - wie auch, die Brüste sind einfach zum Bersten voll. Ich bin regelrecht gezwungen, abzupumpen, um Erleichterung zu erfahren. Seit Montag ist die Maus zu Hause (sie musste eine Zeit lang im Krankenhaus bleiben, solange konnte ich die Milch im Krankenhaus abgeben). Seit Montag -also vorgestern- habe ich fast einen Liter überschüssige Milch abgepumpt und eingefroren. Es lässt sich anscheinend auch nicht über den Bedarf meines Babys regulieren. Denn sie trinkt soviel, wie sie möchte - und die Brüste produzieren eisern und hartnäckig zuviel. Was mach ich denn da bloß? Dieses Spannen und Auslaufen macht mich verrückt, und ständig pumpen ebenso...

Danke für die Hilfe, die Tulpe

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15. November 2006 um 16:22

Hallo!
Generell hilft bei zu viel Milch Salbeitee trinken, insgesamt weniger trinken und nicht so oft abpumpen! So blöd das auch klingt, aber je mehr du pumpst, desto mehr wird produziert, denn der Köper denkt: heee, ich muss mehr machen, wird ja ständig verlangt!
Es gab auch homöopatische Kügelchen, die bei zu viel Milch helfen...mir ist der Name leider entfallen...pulsatilla irgendwas...aber du kannst deine Hebi oder den FA fragen, die können dir auch sicherlich weiterhelfen!
Aber ich glaube eher, dass du einfach noch ein paar Tage brauchst, bis sich der Bedarf reguliert, dein Kleines ist ja erst eine Woche alt!

Alles Gute weiterhin!

Klonie mit Luca

PS: Kalt Duschen hilft ebenso, also vornehmlich die Brüste kalt abduschen! Gleicher Effekt mit Quarkwickeln, ist aber schon eine Sauerei mit dem Quark

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15. November 2006 um 17:53
In Antwort auf klonie

Hallo!
Generell hilft bei zu viel Milch Salbeitee trinken, insgesamt weniger trinken und nicht so oft abpumpen! So blöd das auch klingt, aber je mehr du pumpst, desto mehr wird produziert, denn der Köper denkt: heee, ich muss mehr machen, wird ja ständig verlangt!
Es gab auch homöopatische Kügelchen, die bei zu viel Milch helfen...mir ist der Name leider entfallen...pulsatilla irgendwas...aber du kannst deine Hebi oder den FA fragen, die können dir auch sicherlich weiterhelfen!
Aber ich glaube eher, dass du einfach noch ein paar Tage brauchst, bis sich der Bedarf reguliert, dein Kleines ist ja erst eine Woche alt!

Alles Gute weiterhin!

Klonie mit Luca

PS: Kalt Duschen hilft ebenso, also vornehmlich die Brüste kalt abduschen! Gleicher Effekt mit Quarkwickeln, ist aber schon eine Sauerei mit dem Quark

Hallo
Auf keinen Fall so viel abpumpen !!! Je mehr du abpumpst umso mehr Milch wird nachgebildet . Du sollst nur so viel abpumpen um dir Erleichterung zu schaffen. Bei mir war es mal ähnlich, da habe ich nur zwischen den babys Mahlzeiten gerade so viel abgepumpt dass die Brust nicht mehr so steinhart ist .

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17. November 2006 um 0:15

Gelbetulpe
HAllo, also ich kann mich den beiden anderen Mädels nur anschliessen. Bloß nicht soviel abpumpen. Ist ja kein Wunder das Du zuviel Milch hast. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und die Brust kann nicht unterscheiden ob jetzt das KInd saugt oder eine Pumpe. Es ist ja wirklich sehr schön, dass Deine Brust viel MIlch produziert. Aber zuviel MIlch kann eine Brustentzündung auslösen. Ich würde Dir raten wenn Du nach dem stillen von Deiner Tochter, immer noch starken Druck in der Brust verspürst, die Brust einfach mit den Händen entleerst, aber auch nur solange bis der größte Druck weg ist. Anschliessend würde ich die Brüst mit gekühltem Quark oder kühle Waschlappen umbinden und mit dem BH etwas strämmer nach hinten binden.
Wenn der Qurk warm wird wieder entfernen. Mache es aber immer nur, wenn Du wirlklich immer noch nach dem stillen starken Druck verspürst. Du willst ja nicht, dass die Milch ganz zurück geht. Trinke dann auch ruhig mal ein bis zwei Tassen Salbeitee am TAg. Aber warum suchst Du keinen Rat bei einer Hebamme. Da brauchst Du nirgends hinzufahren, sie bringt alles mit. Und sie wird von der Krankenkasse bezahlt.
Ich kann es nur empfehlen sich eine Hebamme zu suchen, weil es immer wieder mal fragen gibt, wo Dir die Hebamme mit Rat und Tat zur Seite steht.

ALles Gute

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17. November 2006 um 8:54
In Antwort auf katarina123

Hallo
Auf keinen Fall so viel abpumpen !!! Je mehr du abpumpst umso mehr Milch wird nachgebildet . Du sollst nur so viel abpumpen um dir Erleichterung zu schaffen. Bei mir war es mal ähnlich, da habe ich nur zwischen den babys Mahlzeiten gerade so viel abgepumpt dass die Brust nicht mehr so steinhart ist .

Danke schön
für Eure Antworten. Hmmm, kalt duschen mache ich täglich, schon bevor ich zuviel Milch zuproduzieren angefangen habe. Im Krankenhaus und zu Hause habe ich immer nur dann abgepumpt, wenn die Kleine auch ihre Stillzeiten hatte. Beide Brüste nach Angaben der Stillschwester Iris jeweils 12 Minuten. Mäusi ist leider nicht so wach wie die Pumpe und neigt dazu, an der Brust nach fünf Minuten einzupennen. Und tief zu schlafen... Derweil produzieren die Euter weiter fröhlich Milch, bis es von alleine läuft. Wenn ich versuche, nicht zu pumpen, laufe ich nach kurzer Zeit harter Steinklopsbrust aus, als ob ein Wasserhahn läuft - nicht tropfen, laufen. Ich habe jetzt angefangen, gnadenlos meine Kleine mindestens eine Stunde lang mit meinen Brüsten zu nerven, damit sie wenigstens 10 bis 15 Minuten trinkt und mir ein bisschen Erleichterung verschafft. Sie kann herrlich die Stirn runzeln, das müsstet ihr sehen... Aber vielleicht wird es ja besser auf diese Weise... Ich glaube, der Salbeitee wird erst meine allerletzte INstanz, ein bisschen Respekt vor Milchhemmern habe ich nämlich schon... Was, wenn der strom plötzlich versiegt, wäre auch nicht so gut.
Meine Hebamme ist mir nicht sehr sympathisch, insbesondere nach dem letzten Gespräch. Da meinte sie, sie sei jetzt damit "durch"... Und ich meinte, na dann tschüss... Ich werde mich auch mal an meinen Arzt wenden, der ist ganz lieb. Machts gut, fürs Erste, und danke schön!

die Tulpe

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18. November 2006 um 9:56

Kaltwasser
die Brust in kaltes Wasser eintauchen hilft, das Waschbecken mit Wasser auffüllen und dann mit der Brust in das Wasser legen. Das hilft sehr gegen die Spannungen.
lg, tl

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19. November 2006 um 19:58
In Antwort auf gelbetulpe

Danke schön
für Eure Antworten. Hmmm, kalt duschen mache ich täglich, schon bevor ich zuviel Milch zuproduzieren angefangen habe. Im Krankenhaus und zu Hause habe ich immer nur dann abgepumpt, wenn die Kleine auch ihre Stillzeiten hatte. Beide Brüste nach Angaben der Stillschwester Iris jeweils 12 Minuten. Mäusi ist leider nicht so wach wie die Pumpe und neigt dazu, an der Brust nach fünf Minuten einzupennen. Und tief zu schlafen... Derweil produzieren die Euter weiter fröhlich Milch, bis es von alleine läuft. Wenn ich versuche, nicht zu pumpen, laufe ich nach kurzer Zeit harter Steinklopsbrust aus, als ob ein Wasserhahn läuft - nicht tropfen, laufen. Ich habe jetzt angefangen, gnadenlos meine Kleine mindestens eine Stunde lang mit meinen Brüsten zu nerven, damit sie wenigstens 10 bis 15 Minuten trinkt und mir ein bisschen Erleichterung verschafft. Sie kann herrlich die Stirn runzeln, das müsstet ihr sehen... Aber vielleicht wird es ja besser auf diese Weise... Ich glaube, der Salbeitee wird erst meine allerletzte INstanz, ein bisschen Respekt vor Milchhemmern habe ich nämlich schon... Was, wenn der strom plötzlich versiegt, wäre auch nicht so gut.
Meine Hebamme ist mir nicht sehr sympathisch, insbesondere nach dem letzten Gespräch. Da meinte sie, sie sei jetzt damit "durch"... Und ich meinte, na dann tschüss... Ich werde mich auch mal an meinen Arzt wenden, der ist ganz lieb. Machts gut, fürs Erste, und danke schön!

die Tulpe

Besser!
Vielen Dank für eure Tipps! Besonders das Ausstreichen statt Pumpen hat sehr geholfen - mir geht es inzwischen definitiv besser!

Liebe Grüße, die Tulpe

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