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Ich komme mit meinen Sohn nicht mehr klar!!

30. September 2013 um 9:20

Hallo liebe Leserinen,

ich bin an einen punkt angekommen wo ich einsehen muss, das mein Sohn Hilfe braucht. Nur woher ich diese bekommen soll weiss ich nicht. Erst mal zu meinen sohn und sein verhalten.

Mein sohn ist sehr temperamentvoll. Er ist 3 jahre jung. Bereits als kleinkind( unter 1 jahr) war er eher der anstrengende. Jedoch seit ca 1,5 jahre rastet er wegen jeder kleinigkeit aus. Er kann nicht normal fragen wenn er etwas will. nein, er schreit los, richtig laut....will das, will jenes und wiederholt das 5-6 mal bis ich etwas lauter sagen, ich habe es verstanden.
Es geht zb los, wenn er was trinken moechte. Holle ich sein becher raus, schreit er rum, er will den gelben becher...oder lieber doch den blauen. Er ist so laut. Das geht morgens direkt beim aufstehen los. Er hat so ein lautes organ. Wenn ich sage sei etwas leiser, das kann er nicht. Er beisst die grosse schwester, wenn sie mit ihm raus geht. Er wirft sich auf dem boden. Wenn man zu ihm sagt er soll jenes und dieses bitte nicht machen-dann macht er es dennoch. Man muss sauer werden und ihn ins zimmer schicken und da bockt er dann rum und kreischt.
Er weint, kreischt wegen JEDEM und ALLES. Das brot ist nicht geschnitten, er will die schuhe anziehen, er moechte diese socken haben...er kann es nicht normal sagen, er schreit immer direkt-als haette man es ihm bereits verweigert.
Wenn er was suesses will vor dem essen und ich sage nein, nach dem mittagessen erst-dann schreit er wie am spiess als haette man ihn verpruegelt.
Ich habe noch ein baby zu versorgen nebenher-es zerrt so an meinen nerven. Ich bin fix und fertig.

Gestern abend zum beispiel hat er dieses spiel genau 3 mal gespielt bis ich ih dann nur noch ignoriert habe.
Er hat ein gute nacht winni pooh in seinem bett-wo man nur auf dem knopf druecken muss und es speilt seine melodie. Das kann er auch druecken- und wenn ich ihn abends ins bett bringe mache ich es ihm einmal an und gehe raus. Dann kam er schreiend im 15 min takt( soa lange lauft die melodie) ich soll ihm das wieder an machen. Er kann doch selber darauf druecken. Er schreit direkt los-wie so ein irrer. Beim 3 mal habe ich ihn ignoriert und ihn wueten lassen. Ich kann ruhig mit ihm reden, es ihm erklaeren-er vertshet es nicht. Er ist soooo laut. Er kann auch nicht still da sitzen-staendig muss er was machen.
Mit ihm in die stadt zu gehen ist fast unmoeglich-er rennt IMMER weg und ich muss wie eine gestoerte hinterher rennen und rufen. Es interessiert ihn nicht das da autos sind oder sonst was.
Ich kann nicht mehr... ich liebe ihn ueber alles, aber ich erwische mich dabei wie ich zunehmend wuetender werde.
Was kann das nur sein? Ist das eine phase? so lange? Ich habe angst vor der zukunft.das es schlimmer wird.

Was kann ich machen? Wo kann ich mich hinwenden??
Ach ja, er geht in den kindergarten- da klebt er an den erzieherinen und ist auch ein wirbelwind.

Bitte gibt mir tips....meine anderen 2 kinder brauchen mich auch noch.

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30. September 2013 um 9:42


alles schon durch. dann schreit er so das er sich kaum noch einkriegt und als ob man ihn abstechen wuerde. wenn ich zum ihm sage er soll in sein zimmer gehen-ignoriert er mich oder schreit und weint nein nein nein.

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30. September 2013 um 10:13

Hey,
geht er in den kindergarten? was sagen sie dort?

ich kann in solchen fällen generell als erste anlaufstelle die frühförderstelle empfehlen.

ich war auch mal an dem punkt wo du jetzt bist ( oder bin es manchmal auch noch )
und ich saß beim kinderarzt und nachdem er dort wieder mal so extrem abdrehte und ich dort einen heulanfall hatte, hatte ich dem arzt gleich gesagt das ich unbedingt hilfe brauche weil ich nicht mehr weiß was ich tun soll.
ab da kam so ziemlich alles ins rollen und bin so froh das ich mich darauf eingelassen habe!

sich hilfe zu suchen ist keine schwäche!!!

ich wünsch dir alles liebe!

lg nina

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30. September 2013 um 10:22

Guten Morgen
Wenn dein Sohn immer so schreit, könnte es vielleicht sein, dass er nicht gut hört? Ich würde mit ihm zu einem Kinderohrenarzt gehen.
Wenn das Gehör in Ordnung ist, den Kinderarzt aufsuchen.

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30. September 2013 um 11:44

Hört er gut?
Das war mein erster Gedanke.

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30. September 2013 um 14:01

Hallo...
auch auf die Gefahr hin, das ich jetzt in der Luft zerrissen und gefressen werde, ich denke es ist eher an der Zeit, das du ihm ruhig und bestimmt und vor allem in jeder Situation klar machen solltest, das DU als Erwachsene die Situation kontrollieren und bestimmen musst. Ich hatte das gleiche Problem mit meiner Tochter. ICH HÄTTE DAS SCHREIBEN KÖNNEN. Und es war schlimm, für mich und für die Kleine.

Es ist nicht gut, wenn die Kinder alles entscheiden können, schon gar nicht in dem Alter. Woran sollen sie sich denn orientieren, wenn die Eltern dem Willen des Kindes hörig sind. Was sollen sie lernen? Ist es eine lebenswichtige Entscheidung welche Farbe der Becher hat. Es gibt etwas zu trinken. Keine Farbenlehre-.

Ich kann Dir nur Empfehlen, dich durchzusetzen und ihm Entscheidungen abzunehmen. Was wenn er im Winter die kurze Hose will, bloß weil sie grün ist. Das macht doch auch kein Mensch.

Ich wünsch dir viel Glück

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30. September 2013 um 14:11

Ich
würde auch mal die Ohren checken lassen. Wenn er selbst sehr leise hört, dann ist klar das er nur schreit.

Sollte das nicht der Fall sein, kannste davo ausgehen, dass er sich so durchsetzt. Und in deinem Text erkenne ich, dass er immer gewinnt.

Ignorier ihn. Wenn er grade mal nicht schreit (egal was grad tut, z.b. essen) sag ihm, dass du ab sofort nur noch reagierst, wenn er in einem normalen Ton mit dir spricht. Und du ansonsten gar nichts mehr machst.

Zieh es durch. Er ist festgefahren und das kann dauern, aber zieh es durch. Es wird schnell Besserung kommen.

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30. September 2013 um 19:19

Ich sehe es so
wie ari19792.
In deinem Text lese ich leider wenig Autorität deinerseits raus. Ich verstehe das aber auch, weil du noch andere Kinder hast, die deine Aufmerksamkeit brauchen. Trotzdem musst du bei ihm seine Grenzen aufzeigen, immer wieder.
Meine Tochter ist 2,5 Jahre alt und die Trotzphase hat sich so richtig mit 2 Jahren "durchgesetzt". Sie schreit, bockt und springt wenn ihr was nicht passt. Zum Beispiel das Thema anziehen . Ich sage ihr, sie soll zu mir kommen damit ich ihr die Hose anziehen kann, sie läuft derweil im Zimmer umher ect. Ich sage ihr das 2-3 Mal, wenn sie nicht kommt dann gehe ich aus dem Zimmer raus. Dann kommt sie von alleine angelaufen, weil sie weiss das wir ja wegfahren wollen.
Das ist aber nur ein kleines Bsp was mir spontan eingefallen ist.
Ich glaube nicht das dein Sohn professionelle Hilfe braucht. Durchgehende Konsequenz würde ihm auch gut tun ruhiger zu werden.
Bin auch dafür bocken zu lassen, aber dann nicht vor mir. Ich schicke sie dann weg und da kann sie bocken. Wenn sie nicht von alleine geht dann wird eben nachgeholfen.
Sobald sie sich beruhigt hat, geht es wie gewohnt ruhig und liebevoll weiter.
Meine Tochter versucht immer wieder sich durchzusetzen, aber ich tue das was ich für richtig halte in der jeweiligen Situation.
Früher durfte ich sie fangen im Supermarkt. Heute "hilft" sie mir beim einkaufen. Wir haben ihr immer wieder eingetrichtert was sie darf und nicht darf. Wenn sie nicht hört, gibts Konsequenz. Scheint zu fruchten.

Ich schicke dir vieeeel Kraft und Geduld!

Übrigens, das mit den Ohren war ein guter Tipp. Würde ich auch vorher checken lassen.

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30. September 2013 um 21:28

Es gibt dinge die kann er (mit)entscheiden und andere eben nicht...
zum Beispiel mit der Kleidung. meiner ist auch immer gegen an. dann hab ich so angefangen: 2 hosen, 2 Pullover raus gesucht. er durfte dann entscheiden welches von beiden er haben möchte.

bei den becher. entweder du fragst ihn vorher welche farbe er haben möchte, dann bleibt es auch bei der farbe. wenn er trinken will, dann daraus. ansonsten muss er eben bocken. oder es gibt nur noch einfarbige becher.

so kannst du ewig fortfahren. nur du musst eben auch dabei bleiben, das ist anstrengend, ich weiß...

am besten immer alles vorher sagen: so und so wird es gemacht. dann kann er entscheiden. entweder er macht mit oder er muss eben rum bocken. dann ist es eben so. nu nicht immer nach geben.

klar gibt es auch Situationen wo es sich eben nicht lohnt auf teufel komm raus sich durchzusetzen.

wir haben über ein jahr gekämpft und fahren jetzt ganz gut damit, das wir klare ansagen machen, er aber auch seine wünsche erfüllt bekommt.

zb abends wenn es bett geh zeit ist. wir gehen alle nach oben ins zimmer. mein großer darf noch spielen. in der zeit leg ich den kleinen schlafen. anschließend ist er dran mit umziehen und zähne putzen...dann darf er noch einen augenblick spielen, wärend ich für den nächsten tag die Kleidung zurecht lege. wenn ich wieder komme, dann geht's ab ins bett, vorgelesen und gekuschelt zum einschlafen.
alles passiert mit ansage. mitlerweile weiß er, was wann dran ist. er hat es so akzeptiert. denn ich weiß er will abends noch spielen und so haben wir die Spielzeit noch eingebaut...

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30. September 2013 um 21:47

Mein Sohn (2,5 Jahre)
ist deinem teilweise sehr ähnlich.

koennte es sein, dass dein Sohn versucht versucht sich Aufmerksamkeit zu erkämpfen? ist er eifersüchtig auf das baby?

meistens merken Kinder auchr wenn Mama mal etwas ruhe möchte und brauchen dann erst recht Aufmerksamkeit...

ich schreib dir mal wie ich versuche es zu machen:
- wenn er kommtund schreit "Mama trinken!!!" dann sag ich: "ja, versuch mal das lieb zu sagen"

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30. September 2013 um 21:57
In Antwort auf tzufit_12675656

Mein Sohn (2,5 Jahre)
ist deinem teilweise sehr ähnlich.

koennte es sein, dass dein Sohn versucht versucht sich Aufmerksamkeit zu erkämpfen? ist er eifersüchtig auf das baby?

meistens merken Kinder auchr wenn Mama mal etwas ruhe möchte und brauchen dann erst recht Aufmerksamkeit...

ich schreib dir mal wie ich versuche es zu machen:
- wenn er kommtund schreit "Mama trinken!!!" dann sag ich: "ja, versuch mal das lieb zu sagen"

War noch nicht fertig...
manchmal sagt er es inzwischen auch selbst schon richtig!

- wir spielen manchmal mit tier-fingerpuppen, die sich dann im spiel "falsch" verhalten, also zum Beispiel schreien, Sachen wegnehmen,... dann darf er auch den Tieren sagen wie es besser wäre sich zu verhalten. so spielerisch eben....


ich finde es aber auch oft sehr schwierig, vor allem an tagen an denen er zusätzlich an mir klebt und ich keine ruhige Minute habe... ich versuche dann immer mir zu sagen, dass er es ja nicht absichtlich macht um mich zu ärgern, wobei das oft auch wirklich schwer sein kann....
und ich freue mich ganz besonders über "gute" Tage und lobe ihn vor allem auch ganz viel wenn er etwas gut gemacht hat oder wenn er daran gedacht hat etwas freundlich / nicht schreiend zu sagen.


LG catsy mit zwei Mäusen (2,5 Jahre und 9 Monate)

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30. September 2013 um 22:15

Padma
das was du schreibst denke ich auch oft... also auch in Bezug auf meinen Sohn, dass es ja auch eine hohe wahrscheinlichkeit ist, dass er keine besondere Krankheit oder ähnliches hat sondern einfach ein normales Kind ist das mehr Aufmerksamkeit braucht als andere. und wuerde ich jetzt zu verschiedenen Beratungsstellen, Gutachtern oder ähnliches gehen wuerde möglicherweise irgendeiner eine Diagnose stellen die vielleicht gar nicht zutrifft und so meinem Kind schon diesen Stempel aufdruckt... weist du wie ich mein?


an die te noch: oft ist Kindern auch negative Aufmerksamkeit lieber als gar keine Aufmerksamkeit. daher kommen sie auch auf die blodesten Ideen wenn man gerade 5 Minuten keine Zeit hat! will dir damit nicht unterstellen dass du ihm keine aufmerksam schenkst sondern weil du durch das baby, Haushalt usw sicher auch oft mal abgelenkt bist.

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1. Oktober 2013 um 8:57

Ja das stimmt, dass es als
Mama echt schwierig ist.

denn egal wie 1000 Leute aus dem Umfeld das Kind einschätzen, liegt letztendlich die Entscheidung bei den.Eltern ob sie professionelle Hilfe suchen.oder nicht...


LG

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1. Oktober 2013 um 8:59

Noch ein kurzer Zusatz:
in der neuen Eltern Zeitschrift ist ein toller Artikel auf Seite 41...


also für mich.war es sehr interessant und.hilfreich.

LG

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1. Oktober 2013 um 23:31

Eines ist immer wichtig:
Wir fragen zu viel.

Kleine Kinder können diese Frageflut überhaupt nicht bewältigen.

Du entscheidest für ihn.
Bei Kleidung, Essen, Bechern usw gibt es entw: den oder den Pullover. Wurst oder Käse, Rot oder blau.

Das ist die maximale Entscheidungslast die ein Kleinkind tragen kann.

Alles andere, entscheist nur du.

Vielleicht ist er einfach überfordert.

Gib ihm klare Linien, Anweisungen und lass ihn logische Kosequenzen seines Verhaltens selbst erforschen.

Im WInter keine Hose? ... er wird merken warum er eine braucht.
Blauer und roter Becher sind beide blöd? Bleibt er eben durstig.

Biete deinem Kind eine Entscheiungsmöglichkeit an, die NUR in DEINEM Sinne entschieden werden kann.

Entw. du putzt deine Zähne selbst, oder ich putze sie dir.
Er darf entscheiden... zu deinem Gunsten

Allein Höflichkeitsfragen: Kommst du bitte her und ziehst deine Jacke an? Möchtest du Frühstücken? Hebst du das bitte auf?
Ist eine Entscheidungsflut. Ansagen, klare Formen und Rahmen.
Aber höflich bleiben

Wir wollen ja lernen wie man Respektvoll miteinander umgeht.

Gesprochen wird nur in normalen Tönen. Auf gekreische und genörgle wird nur mit "Sprich in einem normalen Ton mit mir" maximal 2x kommentiert. Danach ignoriert.

Klingt alles wie aus der Pistole geschossen und hart. Aber bei einem Kind mit so viel Energie und Willensstärke, kann man nur mit gewisser Strenge handeln.

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2. Oktober 2013 um 10:09


Klingt nach totaler Überforderung von deinem Sohn. Ich würde auch klare Grenzen schaffen, ihn nicht so viele Entscheidungsfragen geben, ihn einen klaren Rahmen mit festen Zeiten geben.

Für mich scheint dein Sohn sich immer wieder reiben zu wollen, sich spüren zu wollen, weil er sich zu unsicher fühlt. Grenzen geben Sicherheit und besonders bei so einem Wirbelwind musst du lenkend einwirken. Wie soll er sich denn sonst orientieren ohne Leitfaden??

Und hört mit dem Mist ADHS auf. Wenn ich das höre, stellen sich bei mir sämtliche Nackenhaare auf. Außerdem gibt es dieses Syndrom nicht (hat der "Erfinder" dieser Krankheit kurz bevor er starb zugegeben).

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2. Oktober 2013 um 10:12
In Antwort auf afra_11982849


Klingt nach totaler Überforderung von deinem Sohn. Ich würde auch klare Grenzen schaffen, ihn nicht so viele Entscheidungsfragen geben, ihn einen klaren Rahmen mit festen Zeiten geben.

Für mich scheint dein Sohn sich immer wieder reiben zu wollen, sich spüren zu wollen, weil er sich zu unsicher fühlt. Grenzen geben Sicherheit und besonders bei so einem Wirbelwind musst du lenkend einwirken. Wie soll er sich denn sonst orientieren ohne Leitfaden??

Und hört mit dem Mist ADHS auf. Wenn ich das höre, stellen sich bei mir sämtliche Nackenhaare auf. Außerdem gibt es dieses Syndrom nicht (hat der "Erfinder" dieser Krankheit kurz bevor er starb zugegeben).


Und bitte, such dir Hilfe wenn du gar nicht mehr an deinen Sohn rankommst. Es gibt so viele Beratungsstellen.

Scheu dich nicht, es hat nichts damit zu tun, dass man eine schlechte Mama ist, nur weil man sich Hilfe sucht. Eher das Gegenteil.

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26. Januar 2014 um 13:28

Hey,
das klingt für mich nach einem völlig normalem Kleinkind dem wenig grenzen gesetzt werden, bzw. wenig Zeit da ist ihm diese zu zeigen.

Meine Kleine ist auch so ein Turbo. Schon mit 10 Monaten war sie, so formulierte es der KiA, als sie schreiend auf dem Boden lag und den Kopf auf den Boden knubbte, sehr charakterstark . Naja und das zieht sich so durch. Meine Große ist sehr vernünftig und auch während der Trotzphase immer irgendwie zu beeindrucken mit Argumenten, Belohnungen oder so. Und die Kleine ... .

Naja und wenn ich dann mal nachlässiger werde weils stressig ist (bin ja Tagesmutter) und sie nicht soviel Aufmerksamkeit bekommt bzw, ich das mit den Regeln schleifen lasse. Dann ist es passiert eine tobende IRRE. Negative Aufmerksamkeit ist eben besser als gar keine

Also keine Tips außer mehr in den Kleinen investieren und Konsequenz von morgens bis abends. Aber krankhaft hört sich das nicht an. Eher als würde er Deine Überforderung spiegeln. Und das ist nicht bös gemeint war selber schon in Mutter Kind Kur deswegen und musste erst lernen wie man damit umgeht.

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26. Januar 2014 um 13:30
In Antwort auf emmie_11872598

Eines ist immer wichtig:
Wir fragen zu viel.

Kleine Kinder können diese Frageflut überhaupt nicht bewältigen.

Du entscheidest für ihn.
Bei Kleidung, Essen, Bechern usw gibt es entw: den oder den Pullover. Wurst oder Käse, Rot oder blau.

Das ist die maximale Entscheidungslast die ein Kleinkind tragen kann.

Alles andere, entscheist nur du.

Vielleicht ist er einfach überfordert.

Gib ihm klare Linien, Anweisungen und lass ihn logische Kosequenzen seines Verhaltens selbst erforschen.

Im WInter keine Hose? ... er wird merken warum er eine braucht.
Blauer und roter Becher sind beide blöd? Bleibt er eben durstig.

Biete deinem Kind eine Entscheiungsmöglichkeit an, die NUR in DEINEM Sinne entschieden werden kann.

Entw. du putzt deine Zähne selbst, oder ich putze sie dir.
Er darf entscheiden... zu deinem Gunsten

Allein Höflichkeitsfragen: Kommst du bitte her und ziehst deine Jacke an? Möchtest du Frühstücken? Hebst du das bitte auf?
Ist eine Entscheidungsflut. Ansagen, klare Formen und Rahmen.
Aber höflich bleiben

Wir wollen ja lernen wie man Respektvoll miteinander umgeht.

Gesprochen wird nur in normalen Tönen. Auf gekreische und genörgle wird nur mit "Sprich in einem normalen Ton mit mir" maximal 2x kommentiert. Danach ignoriert.

Klingt alles wie aus der Pistole geschossen und hart. Aber bei einem Kind mit so viel Energie und Willensstärke, kann man nur mit gewisser Strenge handeln.


ja so machen wir das auch

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