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Ich kündige !

31. Mai 2010 um 4:52 Letzte Antwort: 2. Juni 2010 um 14:00

Ich habe die letzte Zeit nur noch das Bedürfnis, nachts mal ein paar Stunden durchzuschlafen und zu sagen:
"Ich kündige!"

Damit irgendjemand anderes mal den Job macht, den ich seit über 9 Monaten mache.

Mir ist es jetzt sogar schon nachts passiert, dass ich herumgemotzt habe, weil meine Kleine SCHON WIEDER wach wurde und ich schon gar keine Ruhe mehr habe, wenn ich ich mich hinlege.

Nachdem sich alles halbwegs eingpendelt hatte, und meine Tochter nach ein paar Monaten "nur noch" alle paar Stunden kam (immer unterschiedliche Phasen, wann), und ich es eigentlich schon ganz gut drauf hatte, damit klar kam, ist es die letzte Zeit so schlimm geworden, dass ich tagsüber kaum noch was auf die Kette kriege.

Sie fängst nicht langsam an, zu krächzen oder zu nörgeln, sie macht sofort extrem genervte Geräusche oder weint, dass ich von der einen auf die andere Sekunde aufschrecke, senkrecht im Bett stehe und ich so schnell wie möglich bin einem Dämmerzustand zum Bettchen hinhechte, damit alles so schnell wie möglich wieder ruhig wird .

Teilweise kommt sie etwas stündlich nachts.

Nie weiß ich, dass wenn ich jetzt schlafe, sie nicht in einer halben Stunde wach wird, dann wieder in 1,5 Stunden und das geht die ganze Nacht so.

Zusätzlich hat sie morgens, bevor sie eigentlich noch mal weiter schläft, zur Zeit eine Phase, wo sie wach ist und unbedingt am Bettgitter am Kopfende neben mir hochklettern muss, und ich aufpassen, dass sie nicht mit dem Gesicht auf die Metallschnörkel knallt.

Oder sie greift mir mitten im Schlaf ins Auge oder stützt sich auf meinem Körper ab, um sich hinzustellen.

(Ab ca. 4 Uhr liegt sie meist bei mir im Bett, weil dann mein Freund aufsteht und ich wenigstens zum Stillen nicht mehr "ganz wach" sein muss.)

Wenn ich sie dann in ihr Bett lege, weint sie und beruhigt sich erst wieder, wenn ich sie zu mir hole.

Sie ist währenddessen auch müde und reibt sich öfter die Augen.

Abends schläft sie auch frühestens um 9 ein, dass , wenn sie dieses Theater morgens um 8 Uhr macht, ja auch noch nicht ganz fit sein kann.
(Sie schläft ja hinterher auch noch ca. 2 Stunden.)

Langsam frage ich mich, wie ich das hinkriegen soll, wenn ich bald arbeiten gehe.

Ich dachte, sie fängt irgendwann an, zumindest nicht mehr ganz so oft aufzuwachen, so, dass es vorstellbar ist, dass meine Gedächtnisleistung durch die Kack-Schlafunterbrechungen irgendwann wieder etwas besser sein wird, als die einer Alzheimerpatientin.

Es ist ganz schlimm, echt.
Ich vergesse Dinge, die auf dem Einkaufszettel stehen, regelmäßig.
Vergesse, wichtige Dinge zu erledigen, dass ich das Gefühl habe, ich bin bald schon gar nicht mehr allein lebensfähig.
Zum Glück habe ich einen Partner, der mich unterstützt, wo er kann .

Aber er muss ja arbeiten und hat leider auch keine Brüste, was verhindert, dass er mich nachts mal ablösen könnte.

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass es sinnvoll wäre, Fläschchen zu geben, denn wach wird das Kind ja sowieso und hat Durst, obwohl sie tagsüber so viel zu essen und zu trinken bekommt, wie sie will.

Sie geht also satt ins Bett und immer wird sie vorher nochmal gestillt.



Ich weiß echt nicht mehr, was ich machen soll.
Ich bin es so leid.

Ich kann teilweise gar nicht ein- oder weiterschlafen, weil ich so verkrampft bin, weil ich Angst habe, dass ich jeden Moment wieder aufspringen und mein Kind wickeln oder stillen muss.

Darf ich mal ein Wochenende Urlaub haben?
Oder Feierabend ?

Oder einfach mal EINE Nacht 5 Stunden am Stück schlafen und dann noch mal drei, wenigstens?

Nein, ist nicht drin!

Ach scheiße, was soll ich denn noch machen?

Kennt das jemand?

Geht das je vorbei?
Wann ?

Mein Freund hat erst durchgeschlafen, als er 3,5 Jahre alt war!
So lange halt ich das nicht mehr aus!

Ich beneide schon Menschen, die nur 1(!) mal pro Nacht aufstehen müssen und bei durchschlafenden Kindern werde ich schon fast missgünstig und böse .

HILFEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!
Und sorry .



Die müde, genervte Heenie...

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31. Mai 2010 um 7:33

Guten Morgen Heenie!
Ich weiß nicht ob Du dich noch an mich erinnern kannst, Du hattest mir mal so nett geschrieben als ich Probleme mit meiner ältesten Tochter hatte !
Also irgendwann ist sie vorbei - die " Horrorzeit ", dann wird Deine Tochter durchschlafen und Du wieder genügend Schlaf gekommen, dann lässt sich alles wieder leichter managen !! Von meinen 3 Mädels war eine so ein Antischläferin, zu meinem Geburtstag ( damals war sie zwei ) hab ich mir nur eine Nacht durchschlafen gewünscht !! Erst mit 3 Jahren !!! hat sie dann durchgeschlafen, dafür hat sie dann NIE wieder Probleme gemacht !! Ich glaube wenn sie mein erstes Kind gewesen wäre, hätte ich keine weiteren KInder mehr gewollt ! Aber die anderen beiden waren das komplette Gegenteil, durchgeschlafen fast von Anfang an ( Glück gehabt ) !
Leider kann man so ein Schlafproblem nicht ändern, wir haben damals alles ausprobiert, Bettchen umgestellt, im Kinderzimmer oder Schlafzimmer niedergelegt, in der Nacht mal schreien lassen ( hat gar nichts gebracht, hat nur mich noch fertiger gemacht ), M-Milch und/oder Fläschchen angeboten, ......
sogar ins Krankenhaus -zur Beobachtung ihres Schlafesverhaltens -gebracht, die wussten aber auch keine Lösung für unser Problem !! Irgendwann habe ich resigniert und bin nur mehr wie ein Zombie durch diese Zeit maschiert, nein im Ernst, ich musste dann wieder arbeiten ( ganztags ! ) , heute im nachhinein weiß ich gar nicht mehr wie ich das geschafft haben, heute würde ich zusammenbrechen !!
Vllt.könnt ihr für die Nächte eine Art Schichtdienst ausmachen ( zumindestens am Wochenende ) , damit Du mal eine paar Stunden durchschlafen kannst !? Du kannst ja die Milch abpumpen , und Dein Partner soll sie mit dem Fläschchen füttern !

Wünsche Dir von Herzen , dass die Kleine bald durchschläft !!!!!!!
Lg aus Österreich von Andorra

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31. Mai 2010 um 9:33

Kündigung abgelehnt!


Das ist ein UNBEFRISTETER Vertrag!!!
Nein, im Ernst es wird ... anders!
Mein Sohn ist jetzt zweieinhalb und wir hatten diese Nächte die Du beschreibst 2 Jahre lang. Ich hab morgens am Frühstückstisch schon gesessen und geheult und mir gewünscht, es wäre Abend. Was bei uns dann irgendwann geholfen hat war ihn ab 15 Uhr nicht mehr schlafen zu lassen. (Das mach ich heute noch so) Es bricht mir mittags das Herz ihn zu wecken, aber es kostet mich Nachts Nerven wenn ich es nicht tue. Er wurde Wach, hatte aber keinen Hunger. Er wollte spielen...
Nimm Sie doch abends mit zu Dir ins Bett, dann sparst du dir einmal aufstehen, und mach das Bett ganz runter, damit sie dir nicht ins Gesicht patschen kann. Frau muß da auch etwas egoistisch sein!
Und zum Schluß was Tröstendes: Diese Horrornächte waren von heute auf morgen vorbei! !!!
Er geht jetzt abends alleine in sein Bett, wacht irgendwann nachts auf und kommt zu uns ins Bett. Teilweise muß ich ihn morgens um 9 Uhr wecken...
Seit er in den Kindergarten geht ( seit 2 Monaten) ist er viel ausgeglichener.

Viel glück!!! Das wird schon!

PS.: Geh doch mal gegen Abend ins Schwimmbad, danach war unserer immer so platt...

LG Kamami

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31. Mai 2010 um 9:43

HIHI
Das kenn ich auch nur zu gut!! Manchmal stehe ich 7-8 mal nacht auf und steck den schnulli wieder rein. Manchmal ist sie nachts auch 2 Std wach! Geht echt an die NErven und ich bin manchmal auch nur am Meckern!
Gott sei dank konnte ich heute das ersta mal seit wochen wieder durchschlafen und am Mittwoch schläft die Maus bei Oma und Opa, mit glaubt keiner wie ich mich darauf freue

Hast du es mal versucht sie in ihr eigenes Zimmer zu legen?

lg Lilly+Mia 6 Monate jung

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31. Mai 2010 um 9:50

BEI UNS WARS GENAU SO
Ohje, ganz genau so wie du es beschreibst, ist meine Tochter auch gewesen.

Ich hätte mir das vorher niiieemals soo schlimm vorgestellt!!!

Ich war auch tagsüber oft nur noch "ein Schatten meiner selbst"!

Und nachts hab ich sie auch oft angemotzt, was mir natürlich dann immer soo leid tat.
Hatte sie eine Zeit lang immer bei mir im bett, auch, dass ich beim Stillen nicht ganz wach werden muss.
Aber das hat das "Problem" wahrscheinlich noch verschlimmert, denn als wir sie dann umgewöhnen wollten an ihr eigenes Bettchen, hatte sie damit natürlich auch wieder extreme Probleme und konnte nicht schlafen.

Also es war wirklich schlimm....

Ich wollte auch nur noch SCHLAAAFEN.

Nun ja, es kamen dann Phasen, da war es mal besser und mal wieder schlechter, es gab sogar auch vereinzelte Nächte, in denen sie mal nicht wach wurde, was dann aber eher eine Ausnahme war;
wirklich DURCHSCHLAFEN kann sie erst, seit sie 2 1/2 Jahre alt ist!

Und es ist so, dass ich immer noch bei jedem PIEPS wach werde, das hat sich damals wohl so VERANKERT, in der Zeit, in der ich ständig zu ihr hin musste.... Ich würde nachts ne Stecknadel fallen hören, was früher bei mir nie so war...

Tja, du wirst sehen, wie es sich bei euch entwickelt.

Irgendwie schafft man es dann doch, auch wenn es 2, 3 Jahre dauert

LG

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31. Mai 2010 um 12:34


Danke für eure lieben Antworten, aber das klingt ja furchtbar !

Am liebsten würde ich sie im Wald aussetzten oder in ein Körbchen vor die Türe unserer Nachbarn legen und dann weglaufen, wenn ich mir vorstelle, dass ich mich echt drauf einrichten kann, dass das so gehen könnte, bis sie 3 ist .
(Bitte jetzt nicht ganz so wörtlich nehmen, aber unsere Nachbarn haben 9 Kinder, da fällt es nicht so auf, ob da nun eins mehr oder weniger ist . Ohje, ich hab schon einen Plan ...)

Dass sie im Kinderzimmer, was IMMERNOCH Abstellraum ist , besser schlafen würde, denke ich nicht.
Wir machen ja keinen Krach, von dem sie wach wird.

Eigentlich wollte ich demnächst mal anfangen, sie ans Kinderzimmer zu gewöhnen, aber wenn ich dann 200 mal pro Nacht aufstehen und in einen anderen Raum laufen muss, ist es ja für sie und für mich dann nur noch unangenehmer, weil dann ja alles länger dauert .

Oh mann, ich hoffe so, das nur eine kurze Phase ist, auch wenn ich es nicht glaube...

Ich habe ja Schiss, dass ich dann, wenn ich (hoffentlich) ab Sommer was neues kriege, man auf der Arbeit denkt, ich nehme Drogen, weil ich aussehe, wie eine lebende Tote (und ich bin schon von Natur aus recht blass :lol.

Und wenn ich auf der Arbeit alles vergesse, oh nein .

@ Andorra:
Dein Nick kommt mir bekannt vor, aber gerade erinnere ich mich nicht.
Wie lang ist das denn her und worum ging es genau?
Jetzt bin ich neugierig, was das war .



LG!


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1. Juni 2010 um 7:22
In Antwort auf bosse_12496773


Danke für eure lieben Antworten, aber das klingt ja furchtbar !

Am liebsten würde ich sie im Wald aussetzten oder in ein Körbchen vor die Türe unserer Nachbarn legen und dann weglaufen, wenn ich mir vorstelle, dass ich mich echt drauf einrichten kann, dass das so gehen könnte, bis sie 3 ist .
(Bitte jetzt nicht ganz so wörtlich nehmen, aber unsere Nachbarn haben 9 Kinder, da fällt es nicht so auf, ob da nun eins mehr oder weniger ist . Ohje, ich hab schon einen Plan ...)

Dass sie im Kinderzimmer, was IMMERNOCH Abstellraum ist , besser schlafen würde, denke ich nicht.
Wir machen ja keinen Krach, von dem sie wach wird.

Eigentlich wollte ich demnächst mal anfangen, sie ans Kinderzimmer zu gewöhnen, aber wenn ich dann 200 mal pro Nacht aufstehen und in einen anderen Raum laufen muss, ist es ja für sie und für mich dann nur noch unangenehmer, weil dann ja alles länger dauert .

Oh mann, ich hoffe so, das nur eine kurze Phase ist, auch wenn ich es nicht glaube...

Ich habe ja Schiss, dass ich dann, wenn ich (hoffentlich) ab Sommer was neues kriege, man auf der Arbeit denkt, ich nehme Drogen, weil ich aussehe, wie eine lebende Tote (und ich bin schon von Natur aus recht blass :lol.

Und wenn ich auf der Arbeit alles vergesse, oh nein .

@ Andorra:
Dein Nick kommt mir bekannt vor, aber gerade erinnere ich mich nicht.
Wie lang ist das denn her und worum ging es genau?
Jetzt bin ich neugierig, was das war .



LG!


Hy Heenie !
Helfe Dir mal auf die Sprünge : Es ging um das Thema " Meine erwachsene Tochter ist so frech und respektlos zu mir ! "
- Du hattest so nett geschrieben und mir auch geraten mir Hilfe ausserhalb der Familie zu suchen; was ich dann auch getan hatte UND jetzt ist wieder alles in Ordnung !! Ich habe jetzt (fast) gar keine Probleme mehr mit ihr, und kann endlich auch mal meine Meinung sagen ohne dass sie auszuckt ( es ging um die Themen: Geld, Arbeit, KInd ) ! Sie hat nun endlich einen Job und verdient ihr eigenes Geld ( wenn ich ihr jetzt Geld geben , tue ich es gerne ), die Schule besucht sie samstags und da passe ich dann gerne auf mein Enkelkind auf, frech und laut wurde sie auch nicht mehr, vllt. ist sie nun endlich " angekommen " in der Welt der Erwachsenen !! Lg Andorra
P.S.: Wie war die letzte Nacht mit Deiner Tochter ?? Oder hat sie schon bei den Nachbarn übernachtet ?

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1. Juni 2010 um 8:15

Ich persönlich glaube...
dass dein Kind enorme Einschlafschwierigkeiten hat. Ich hab mir das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" gekauft, es KRITISCH durchgelesen, und dann folgendes durchgezogen:

1. Schlafprotokoll über 1 Woche anfertigen: wieviel Stunden schläft sie nachts/tagsüber? Wie oft weint sie? Wann wird sie gestillt? Somit weisst du den "Gesamtschlafbedarf" in 24 Stunden.

2. Ausschliessen, dass sie gesundheitliche Probleme hat, und deswegen weint: Ohrenweh, Zahnen, verschnupfte Nase, etc.

3. Rhythmus einführen. Und zwar strikt. Die ersten zwei Wochen, die du das machst, musst du rigoros sein: Jede Stunde vor dem Zubettgehen muss immer gleich ablaufen. Auch tagsüber plus/minus die gleichen Aktivitäten zur gleichen Zeit.

4. 4 Stunden sollte das Kind wach sein, bevor du es ins Bett bringst. Aus, basta. Wenn sie müde wird vorher: rauszögern!! Bad nehmen, spielen, rumtragen. (Das Kind nur niederlegen, wenn es wirklich müde ist. Ansonsten ist Geschrei die logische Konsequenz.)

5. Wenn der Mittagsschlaf zu lange geht: aufwecken! (Auch wenn man froh ist, endlich mal Ruhe zu haben)

6. Nach dem Abendritual Kind ins Bettchen, LIedchen singen, streicheln und dann: raus! Das Kind muss alleine einschlafen können. AUch nachts, wenn sie wieder kommt: reingehen, beruhigen, aber dann: raus. Nicht beruhigen, bis es einschläft. Das sollte ein neun Monate altes Kind schon können! Wenn sie weint, protestiert: alle 3 Minuten hinein, streicheln, und ihr erklären, dass Mama da ist, aber dass die Nacht zum Schlafen da ist.

Mein Kind wird nun 7 Monate alt, und wir haben vor 7 Wochen begonnen, diese Massnahmen umzusetzen. NAch 3 Nächten hat sie es verstanden. Und ich bin ausgeschlafen, erholt, glücklich und kann voll und ganz für meine Tochter da sein, da ich mich nachts erholen kann. Glückliche Mama = glückliche Tochter! Auch meine Kleine ist seitdem viel ausgeglichener, zufriedener und nicht mehr so quengelig.

So sieht unser Tag aus:

5.30/06.00 Uhr: Tagwache stillen

6.00 - 8.00 Uhr: spielen, gemeinsam frühstücken (sie sitzt am Tisch und bekommt eine Karotte/Brotringe zum Nagen, hihi. gestillt ist sie ja schon)

08.00 - 09.30 Uhr: Schläfchen

09.30 Uhr: stillen

09.30 - 11.30/12.00 Uhr: einkaufen gehen, Spazieren

11.30/12.00 Uhr: Mittagsbrei

12.00/12.30 - 14.00 Uhr: Mittagsschlaf

14.00 - 18.00 Uhr: ist sie wach. WIr gehen spazieren, treffen meine Freundinnen mit ihren Babys, unternehmen was an der frischen Luft.

18.00 Uhr: sie ist todmüde! Bekommt ein Breichen, wird anschliessend noch gestillt. Dann: hoch in ihr Zimmerchen, wickeln, waschen, Zähnchen putzen, Abendritual (bei uns: Ich massiere ihre Füsschen. Das liebt sie!). Dann lege ich sie ins Bett und sie schläft DURCH bis 05.00 Uhr.

Bei uns hat es wirklich funktioniert. Sie konnte vorher nur an der Brust einschlafen, und weckte mich auch alle 2h, damit sie nuckeln konnte. Irgendwann war ich genervt. Und da merkte ich: wenn ich genervt und müde bin, und sie mit Widerwillen nachts stille, ists nicht richtig.

Das ist meine Erfahrung, vielleicht hilfts dir. Länger als 3 min hab ich sie nie weinen lassen. In der ersten Nacht weinte sie in Summe 10min, in der zweiten 8 min in Summe und dann nur mehr ganz kurz. Wenn du das durchziehen willst, dann musst du brutal konsequent sein. Auch wenn du 40 Minuten lang alle 3min ins Zimmer rein musst, um sie zu beruhigen. Das Schlimmste, was du machen kannst ist, sie nach 15min weinen (nachdem du alle 3min drin warst) rauszunehmen. Denn dann denkt sie: "oh, ich muss nur lange und heftig schreien, dann kommt Mama". Dann lernt sie nur, zu schreien!! Also hart bleiben, alle 3 Minuten reingehen, streicheln, beruhigen. Aber nicht rausnehmen!! Und nochwas: ich würde mein Kind nie länger als 3, max. 5 min weinen lassen! Immer nachsehen!


Seit einigen WOchen freut sie sich richtig aufs Bettchen und wacht auch glücklich auf. Und ich liebe den Alltag, denn ich weiss, dass auch ich meine 2-3 Stunden "Ruhe" habe.

Alles Liebe

Andrea


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1. Juni 2010 um 23:51

Mal reinschleich
ohne Dir wirklich helfen zu können

Vielleicht hilft es ja, wenn sie in ihrem eigenen Zimmer schläft. Eventuell "störst" du sie beim schlafen.

Kann da nicht wirklich mitreden, aber meine kleine schläft nur dann wenn sie alleine ist. Ich störe da "irgendwie leider" nur, egal ob tagsüber oder in der Nacht.

Wünsche Dir gaaaanz viel Schlaf am Stück und starke Nerven!

LG Daisy

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2. Juni 2010 um 9:05

Guten morgen (!?)
der beitrag hätte vor ein paar wochen von mir sein können, da hat unser sohn die nacht zum tag gemacht und kam im gefühlten halb-std-rhythmus.
ich war zum schluß auch total fertig. bei uns war es so, dass ich nur noch abends & nachts gestillt habe, es war aber eigentlich nur noch nuckeln, das ging wirklich die ganze nacht durch.
irgendwann habe ich entschlossen, dass es so nicht weitergeht.
nachdem wir auch nach rücksprache der hebamme mit globulis usw rumprobiert haben sind wir dann zum schlafen ins wohnzimmer gezogen. das war schon mal ein schritt in die richtige richtung. mein sohn kam dann nur noch alle drei std. ich hab das dann so noch ca 2 wochen durchgezogen, aber mit dem trinken wurde es irgendwie auch nicht besser. ich hatte zu diesem zeitpunkt auch kaum noch milch (da war mein sohn knapp über 9 monate).
wir haben ihm irgendwann einfach abends eine flasche angeboten - und was soll ich sagen: seit diesem tag schläft er so gut wie durch. er geht um sechs ins bett und wird dann höchstens noch mal wach, wenn wir uns auch hinlegen. kommt aber selten vor.
für uns alle war dies der beste weg.

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2. Juni 2010 um 14:00


Ich kann dir sagen, wir hatten das jetzt 2 Jahre! Und ja, ich bin echt am Stock gegangen, kann mir immer noch nichts merken, seh oft aus wie geko....

Ich trau mich gar nicht es zu schreiben, jetzt wird es langsam besser "aufholzklopf" . Er wacht nicht mehr jede Nacht nach ca. 30min bis 1h auf, teilweise 3x bevor ich ins Bett ging. Er wacht immer noch rel oft auf, würde schätzen so 2-4x, aber vorher waren es oft 15x in einer Nacht.

Ich hab festgestellt, wenn ich es als gegeben betrachte kann ich besser damit umgehen, bin nicht genervt, was mein Sohn natürlich merkt.

Du kannst mit irgendwelchen Schlafprogrammen versuchen was zu ändern, allerdings ist dein Zwerg noch viel zu klein dafür! Dich ärgern oder versuchen es zu akzeptieren. Solche Phasen werden immer wieder mal kommen.

Alles Gute!

Ach ja, bin auch immer ganz neidisch wenn ich von anderen Mamas höre dass ihre Zwerge durchschlafen

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