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Ich liebe meinen sohn nicht mehr

13. November 2011 um 14:17

hallo...ich habe da ein riesen problem...und zwar ist das mein sohn(oder ich)...er wird bald 3 jahre und ist ein richtig kleiner terrorist.ich kann tun was ich will,er terrorisiert mich,tanzt mir auf der nase rum und macht immer zuleid alles was er nicht soll...ein gewisses mass an rebellion ist mir total klar dass das sein muss,aber er ist echt extrem.nie aber auch wirklich NIE macht er was man ihm sagt...und je blöder er tut,umso weniger liebe ich ihn.ich hab ihn mal vergöttert und auf händen getragen.ich wär für ihn durch die hölle und zurück gegangen.aber mitleiweile sind fast alle gefühle weg.ich schau ihn an und empfinde fast nichts.und das macht mir angst.ich geb mir so viel mühe eine gute und liebevolle mutter zu sein,aber mit jedem tag ist es mir mehr egal was mit ihm passiert.ich hab keine nerven mehr und stehe echt vor dem verzweifeln.er hat jegliche liebe und das vertrauen ihn ihm zerstört!was soll ich tun?kann mir jemand helfen?liegt es vielleicht an mir oder kann es sein dass er nicht ganz normal ist im kopf?ich weiss nicht mehr weiter!!!!!

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13. Januar 2012 um 12:33

"Mutterliebe"
Hallo,

es ist wohl schon länger her, aber ich will trotzdem antworten. Ich habe mal gelesen, dass man sich als Mutter ruhig von Gefühlserwartungen frei machen darf. Was heißt denn Liebe ? Es bedeutet meiner Ansicht nach nicht ständig Schmetterlinge im Bauch zu fühlen oder sich auf Wolke Sieben zu wähnen, nein, es sind die zigtausend täglichen Kleinkramalltagsdinge, die du so tapfer wie wir alle bewältigst jeden Tag für deinen Sohn ! Das ist deine Liebe und daran macht sie sich fest, nicht an irgendwelchen rosaroten Gefühlen. Es bringt nichts, Gefühle von sich zu erwarten. Die Taten reichen und sind auch viel mehr! In unserem Land wird viel zu viel von Müttern erwartet, dass sie sich aufopfern sollen, dass sie ständig glücklich mit ihrem Leben sein sollen, das ist völlig überzogen, mach dich davon frei! Du bist eine gute Mutter, wenn du verlässlich für deinen Sohn da bist, nicht mehr und nicht weniger, denn das ist schon viel! Wenn du ihn innerlich ablehnst, solltest du allerdings etwas im Alltag ändern, damit er deine negative Einstellung nicht abbekommt. Sorge in erster Linie für dich, lass den ganzen Aufopferungsquatsch, wenn es dir gut geht, erst dann kannst du deinem Kind gerecht werden. Klar, alles leicht gesagt, ich weiß, aber es geht um die Einstellung, die in unseren Breiten einfach falsch ist und von Medien und Werbung fleißig verbreitet ist, die der heiligen aufopferungsvollen Mutter... Das ist falsch! Lass dein Kind nicht im STich und bereite es auf ein Leben ohne dich vor, das ist die Hauptaufgabe in der Erziehung, keine Gefühlsehe mit dem Kind!

Ich kämpfe selber damit,

liebste Grüße, Evolara

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16. Februar 2012 um 16:46

Nur an sich selbst denken?
Ja, natürlich ärgert man sich gelegentlich über seine Kinder. Ich auch. Wenn meine Söhne ne Unmenge vor der Glotze sitzen oder PC Spiele machen. Meine Lösung? Nein, Schimpfen, sich Ärgern hilft nicht. Ich überleg halt, was ich ihnen als Alternative bieten kann.

Zu evolaras Kommentar:
"Sorge in erster Linie für dich, lass den ganzen Aufopferungsquatsch, wenn es dir gut geht, erst dann kannst du deinem Kind gerecht werden."

So egoistisch würde ich mich nicht verhalten. Das kann ich ja bei der Arbeit auch nicht tun. Da hab ich auch Pflichten und Verantwortung. Und manche Sachen gefallen mir nicht.

Ich rief vor kurzem meine Schwester an, um mich mit ihr zu beraten,da ich nicht wusste, wie ich entscheiden soll. Ob ich meinen Sohn für 3 Monate Schüleraustausch mit Frankreich anmelden soll. Das heisst natürlich auch, dass ein Junge für drei Monate zu uns kommt.

Das Hauptargument meiner Schwester war, dass ich mich wohlfühlen soll, und mir das daher nicht antun soll.
Ich hab mich anders entschieden; auch wenn es Arbeit für mich bedeutet, hab ich die Bewerbung für meinen Sohn abgesandt.

lg

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14. November 2011 um 10:36

Hab alles versucht
hallo...danke für deine nachricht...aber sehr geholfen hat es nicht...nein wir sind nicht den ganzen tag zuhaue,er geht in die krippe und ist auch sonst voll beschäftigt...also an dem liegts mal sicher nicht...und ich nehm ihn sehr oft in den arm und kuschle mit ihm usw...also das ist es wohl auch nicht...ja ich habe vor 6 monaten noch eine tochter bekommen,aber er ist schon so seit er eineinhalb ist...also das ists wohl auch nicht...ich habs schon alles versucht...reden,schimpfen,kus cheln,bestrafen usw...nichts hilft ...alles was ich erreiche ist dass er mich auslacht bis ich die wände hoch gehen könnte...

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14. November 2011 um 10:38

Und
und ja ich kann soviel programm machen wie ich will,er ist immer das einzige kind das rumschreit und tobt...egal bei was...

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12. Januar 2012 um 16:02

Hi!
Bei solchen Schwierigkeiten würde ich dir raten, Hilfe bei einem Therapeuten bzw. Psychologen zu holen. Sei es nun als Unterstützung für dich oder Hilfe für dein Kind. Es gibt auch gemeinnützige Vereine und Anlaufstellen, die dich erstmal kostenlos kompetent beraten.
Du musst dringend agieren und zwar nicht alleine, damit sich die Situation nicht verschlimmert und du dir Klarheit verschaffst.

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13. Januar 2012 um 12:33

"Mutterliebe"
Hallo,

es ist wohl schon länger her, aber ich will trotzdem antworten. Ich habe mal gelesen, dass man sich als Mutter ruhig von Gefühlserwartungen frei machen darf. Was heißt denn Liebe ? Es bedeutet meiner Ansicht nach nicht ständig Schmetterlinge im Bauch zu fühlen oder sich auf Wolke Sieben zu wähnen, nein, es sind die zigtausend täglichen Kleinkramalltagsdinge, die du so tapfer wie wir alle bewältigst jeden Tag für deinen Sohn ! Das ist deine Liebe und daran macht sie sich fest, nicht an irgendwelchen rosaroten Gefühlen. Es bringt nichts, Gefühle von sich zu erwarten. Die Taten reichen und sind auch viel mehr! In unserem Land wird viel zu viel von Müttern erwartet, dass sie sich aufopfern sollen, dass sie ständig glücklich mit ihrem Leben sein sollen, das ist völlig überzogen, mach dich davon frei! Du bist eine gute Mutter, wenn du verlässlich für deinen Sohn da bist, nicht mehr und nicht weniger, denn das ist schon viel! Wenn du ihn innerlich ablehnst, solltest du allerdings etwas im Alltag ändern, damit er deine negative Einstellung nicht abbekommt. Sorge in erster Linie für dich, lass den ganzen Aufopferungsquatsch, wenn es dir gut geht, erst dann kannst du deinem Kind gerecht werden. Klar, alles leicht gesagt, ich weiß, aber es geht um die Einstellung, die in unseren Breiten einfach falsch ist und von Medien und Werbung fleißig verbreitet ist, die der heiligen aufopferungsvollen Mutter... Das ist falsch! Lass dein Kind nicht im STich und bereite es auf ein Leben ohne dich vor, das ist die Hauptaufgabe in der Erziehung, keine Gefühlsehe mit dem Kind!

Ich kämpfe selber damit,

liebste Grüße, Evolara

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17. Januar 2012 um 22:47

..........
ich glaube das muss ein ganz schreckliches gefühl sein. meine tochter ist 32 wochen alt und ich liebe sie auch so sehr!!!
grenzen und regeln ist das a und o!!!
du sagst du hast ihn mal auf händen getragen. spürt dein kind, oh ich kann alles machen, macht dein kind alles!!!
beim jugendamt gibt es ganz tolle familienhelferin. und die sind wirklich toll geschult und könnten helfen...

viel glück + starke nerven!!!

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18. Januar 2012 um 23:11

Meine mutter hat immer gesagt
Ein kind braucht am meisten liebe, wenn es sie am wenigstens verdient. Macht doch einfach irgendwas was ihn total interessiert damit ihr mal wieder ein schoenes erlebnis habt

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19. Januar 2012 um 10:35

Ich liebe meinen sohn nicht mehr
... Hm, ich hab zwei Jungs, 11 und 14 und bin alleine. Wie sieht es aus, der Vater hat doch auch die Pflicht und das Recht auf Erziehung des Kindes. Kann der nicht mithelfen?

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13. Februar 2012 um 22:27

Mmmhhh....
Das ist ein wenig erschreckend, das zu lesen...hört sich ein wenig danach an, als wäre euer Bezug zueinander "verloren" gegangen.
Eines kann ich mit Sicherheit sagen: dein Sohn macht das nicht mit Absicht. Es geht nicht darum, dass er dich ärgern möchte.
Ich frage mich, was macht ihn so wütend? Grenzen sind wichtig, ja. Aber in Maßen. Er ist 3 Jahre...er wird nicht funktionieren oder hören...nicht immer. Fühlt er sich wohl in der Krippe? Mein Sohn war da auch und musste dann die Stunden die er an Zeit dort war, zu Hause mit mir irgendwie nachholen^^ Er hat da schon auch randaliert und war sehr fordernd. Da hilft nur ruhig bleiben, ruhig reden und klare Ansagen machen, was wann sein wird. Also wenn ihr um 18 Uhr essen wollt, entweder mitkochen lassen oder ihm einige Zeit vorher sagen, dass es dann essen gibt. Da regeln sich dann einige Dinge von selbst. Und versuch zu verstehen, warum er jetzt gerade sauer ist oder nicht hört...frag ihn..ob er traurig ist, wütend...so fühlt er sich ernst genommen.

Kannst ja mal versuchen
Liebe Grüße

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16. Februar 2012 um 11:28

Kind braucht Beschäftigung
Ich habe noch eine Idee. Es gibt ja Sportvereine, die Kinder schon ab 3 Jahren aufnehmen. Da lernen sie ganz toll, sich in Team anzupassen, können schön austoben und haben noch gute Möglichkieten, in einem Sportwettbewerb teilzunehmen. Ist das Kind lernwillig? Dann kann es mit einer Vorschule (Schulvorbereitung, meistens privat ab 3 Jahren) anfangen. Und... mal "Nein" sagen (im täglichen Leben). Meiste Kinder in diesem Alter brauchen eine intensieve Beschäftigung. Besonderes, wenn sie schön begabt sind

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16. Februar 2012 um 16:46

Nur an sich selbst denken?
Ja, natürlich ärgert man sich gelegentlich über seine Kinder. Ich auch. Wenn meine Söhne ne Unmenge vor der Glotze sitzen oder PC Spiele machen. Meine Lösung? Nein, Schimpfen, sich Ärgern hilft nicht. Ich überleg halt, was ich ihnen als Alternative bieten kann.

Zu evolaras Kommentar:
"Sorge in erster Linie für dich, lass den ganzen Aufopferungsquatsch, wenn es dir gut geht, erst dann kannst du deinem Kind gerecht werden."

So egoistisch würde ich mich nicht verhalten. Das kann ich ja bei der Arbeit auch nicht tun. Da hab ich auch Pflichten und Verantwortung. Und manche Sachen gefallen mir nicht.

Ich rief vor kurzem meine Schwester an, um mich mit ihr zu beraten,da ich nicht wusste, wie ich entscheiden soll. Ob ich meinen Sohn für 3 Monate Schüleraustausch mit Frankreich anmelden soll. Das heisst natürlich auch, dass ein Junge für drei Monate zu uns kommt.

Das Hauptargument meiner Schwester war, dass ich mich wohlfühlen soll, und mir das daher nicht antun soll.
Ich hab mich anders entschieden; auch wenn es Arbeit für mich bedeutet, hab ich die Bewerbung für meinen Sohn abgesandt.

lg

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17. Februar 2012 um 23:41

Abstand?
es klingt vielleicht schlimmer, als es ist - aber hast du auch mal abstand von ihm? zeit, dich zurückzuziehen, ihn zu vermissen? hat er zeit, dich zu vermissen?
er testet deine grenzen aus. das machen alle kinder, sie schauen unbewusst, wie weit sie gehen können.
belohne ihn in ruhigen momenten, sag ihm dass du ihn lieb hast und dass du es schön findest wenn ihr zb so miteinander spielt. dann gibt es einen eindeutigen unterschied für ihn zwischen terror und ruhig sein. vielleicht braucht er anerkennung, lob und liebe. probier es mit körperkontakt. liebevoll. leg dich zu ihm beim einschlafen, umarme ihn als belohnung. vielleicht ist sein verhalten eine art panik oder verunsicherung, weil er auf einmal keine liebe mehr von dir spürt.

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11. März 2012 um 19:06

Wie geths dir nun?
Hallo,

gehts dir besser?
In welcher Stadt wohnst Du denn?

Lieben Gruß!
Kati

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11. März 2012 um 20:51
In Antwort auf katisunshine

Wie geths dir nun?
Hallo,

gehts dir besser?
In welcher Stadt wohnst Du denn?

Lieben Gruß!
Kati

Viel besser
hallo...vielen danke für eure tips und ratschläge...es geht uns allen viel besser..ich war zzeitweise echt am ende,es war,oder ist eine postpartale und eine erschöpfungsdepression gewesen.ich muisst lernen die unterschtützung einzufordern,und mittlerweil hab ich ab und zu mal ein paar stunden für mich...zwar immernoch wenig,aber besser als nichts...manchmal ist es echt hart,aber es gibt doch immer öfter wieder schönemomente...

liebe grüsse

und ja,ich bin aus der schweiz

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21. April 2017 um 7:01
In Antwort auf alleswirdanders

hallo...ich habe da ein riesen problem...und zwar ist das mein sohn(oder ich)...er wird bald 3 jahre und ist ein richtig kleiner terrorist.ich kann tun was ich will,er terrorisiert mich,tanzt mir auf der nase rum und macht immer zuleid alles was er nicht soll...ein gewisses mass an rebellion ist mir total klar dass das sein muss,aber er ist echt extrem.nie aber auch wirklich NIE macht er was man ihm sagt...und je blöder er tut,umso weniger liebe ich ihn.ich hab ihn mal vergöttert und auf händen getragen.ich wär für ihn durch die hölle und zurück gegangen.aber mitleiweile sind fast alle gefühle weg.ich schau ihn an und empfinde fast nichts.und das macht mir angst.ich geb mir so viel mühe eine gute und liebevolle mutter zu sein,aber mit jedem tag ist es mir mehr egal was mit ihm passiert.ich hab keine nerven mehr und stehe echt vor dem verzweifeln.er hat jegliche liebe und das vertrauen ihn ihm zerstört!was soll ich tun?kann mir jemand helfen?liegt es vielleicht an mir oder kann es sein dass er nicht ganz normal ist im kopf?ich weiss nicht mehr weiter!!!!!

Liebe Fragestellerin! 

Obwohl ich selbst 24 Jahre alt und keine Mama bin, habe ich das große Bedürfnis dir zu schreiben. 

Ich für meinen Teil muss betonen - ohne dir nahetreten zu wollen oder dich anzugreifen - dass für menschliche Beziehungen jeder Art immer zwei dazugehören. Es liegt nie immer nur an einer Person, dass Beziehungen schlecht laufen etc. 

Ich würde mir an deiner Stelle bald professionelle Hilfe holen, damit sich deine Verzweiflung und das Verhalten deines Sohnes nicht vertiefen. Und das du überfordert bist, kann jeder nachvollziehen!!! Erkundige dich doch mal, welche Angebote es diesbezüglich gibt. Eventuell auch gemeinsam mit deinem Mann? 

Doch dein Sohn spürt deine Verzweiflung, deinen Missmut ihm gegenüber ja, dadurch bin ich mir sicher, dass sich sein Verhalten auch verstärkt. EIn Teufelskreis eben. 

Ich hatte in der Pubertät eine extrem schwierige, harte Phase mit meiner Mama, in der wir circa zwei Jahre kaum miteinander gesprochen haben. Das war unglaublich belastend und schlimm für uns beide und ich habe richtig viel Blödsinn gemacht und meiner Mama das Leben nicht gerade erleichtert. Das schlimmste aber, was sie hätte tun können, wäre mich "aufzugeben" oder sich emotional von mir abzuwenden. Das hätte ich nie überwinden und verkraften können. 

Dir alles Gute! 

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