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Ich muss ins kh und wohin mit meinem kind????

30. November 2010 um 21:11

hallo!!
folgendes problem: ich bin mit meinem sohn (2) ganz alleine. habe keinerlei familie, verwandtschaft, nix!!!
ich habe zwar einige bekannte (gebe aber nicht jeden mein kind) aber nur eine freundin.
ich muss am donnerstag ins kh zur op.
meine freundin hatte sich erst bereit erklärt, das sie ihn nimmt.
nun hat sie mir sehr indirekt gesagt, das sie ihn eigentlich doch nicht nehmen will (ihr würde es nicht gut gehn!!)
ich habe für meinen sohn eine "leihoma", denn wie gesagt, eine richtige oma kann ich meinem sohn leider nicht bieten.
sie würde ihn zwar nehmen, aber ich habe da so meine bedenken. ich möchte das eigentlich nicht. sie ist auch nicht mehr die jüngste und hat selbst genug um die ohren. ich möchte niemanden belasten.
ich weiß, es ist beides total sch***. aber was ist besser?? soll ich ihn mitnehmen oder zur leihoma tun??
wenn ich glück habe, kann ich ja am freitag schon wieder nach hause!!

was würdet ihr tun an meiner stelle??
dank im vorraus

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30. November 2010 um 23:50

Bei mir ganz genau das gleiche Problem
Ich brauche auch eine OP weil bei der Geburt etwas schief gegangen ist und mir das täglich Schmerzen bereitet. Es ist zwar nichts dringendes, abe es tut mir halt so lange weh, bis ich mich operieren lasse. Jedoch habe ich auch niemanden. Der Vater meiner Tochter möchte von ihr nichts mehr wissen und mit meinen Eltern bin ich schlimm zerstritten. Freundinnen habe ich zwar einige, doch die haben alle selber Kinder und gehen auch noch zusätzlich arbeiten, die sind eingedeckt bis obenhin und haben keine zusätzliche Zeit. Ich verstehe dich gut, wenn du schreibst, ich gebe ja mein Kind nicht jedem. Das sehe ich genauso und das ist auch gut und wichtig so. Ich habe jetzt mit dem KH "ausgehandelt" das ich auf eigenen Wunsch gegen Empfehlung der Ärzte am gleichen Tag am Abend wieder heehen darf. Trotzdem habe ich das Problem was ich den Tag mit meiner Kleinen mache. Sie ist jetzt 17 Monate alt und da es nichts dringendes ist, werde ich wohl warten, bis sie 3 ist und in den Kindergarten geht, weil das weiss ich sicher das sie dann gut aufgehoben ist und dann muss sie eben einmal bis Abends im Kindergarten bleiben. Einen anderen Weg sehe ich keinen. Notfalls könnte ich sie auch mitnehmen ins KH, aber ich bekomme ja eine Vollnarkose und man liegt ja dann mal den ganzen Tag flach weil man sich von der Narkose erholen muß. Und wer kümmert sich denn dann im KH um die Kleine? Die Schwestern haben ja eh genug zu tun. Da es bei mir nichts dringendes ist, werde ich eben noch die 1,5 Jahre warten, weil ich keinen besseren Weg sehe.

Ich denke wenn es etwas dringendes bei dir ist, dann solltest du ihn mitnehmen. Bei der Leihoma würde ich ihn nicht lassen. Die ist ja selber schon sehr alt und wenn sie dann 2 Tage oder länger (es könnten ja auch irgendwelche Komplikationen auftreten und du musst dann länger im KH bleiben) den Kleinen hat, wird ihr das zu anstrengend sein. Es ist etwas anders wenn man 2 Stunden auf ein Kind aufpasst oder mehrere Tage. Ich würde ihn mitnehmen, denn so bist du dann wenigstens bei ihm und weißt wie es ihm geht und er ist bei seiner Mama, das ist das wichtigste. Meine Kleine könnte ich momentan gar nirgends dort lassen, weil sie seit der Geburt ununterbrochen bei mir war, die hängt an mir wie ein kleines Äffchen und weint schon wenn ich nur allein auf Klo gehen möchte. Die würde nirgends bleiben und dort nur weinen, das würde ich nicht übers Herz bringen. Frag einfach mal im KH nach ob es ein Problem wäre, wenn du deinen Sohn mitnehmen würdest und wer dann während der Op auf ihn schauen würde. Es ist eigentlich nicht üblich das ein Kind mitaufgenommen wird. Ich habe selbst viele Jahre als Krankenschwester in einem KH gearbeitet und es nie erlebt, das eine Mutter ihr Kind in KH mitgenommen hat. Aber wenn es einfach nicht anders geht, so denke ich werden sie es schon erlauben. Würde mich freuen, wenn du dann schreibst wie du es geregelt hast. Vielleicht kommt dir ja eine zündende Idee

Alles gute für deine OP und liebe Grüße

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1. Dezember 2010 um 10:06
In Antwort auf lily_12323553

Bei mir ganz genau das gleiche Problem
Ich brauche auch eine OP weil bei der Geburt etwas schief gegangen ist und mir das täglich Schmerzen bereitet. Es ist zwar nichts dringendes, abe es tut mir halt so lange weh, bis ich mich operieren lasse. Jedoch habe ich auch niemanden. Der Vater meiner Tochter möchte von ihr nichts mehr wissen und mit meinen Eltern bin ich schlimm zerstritten. Freundinnen habe ich zwar einige, doch die haben alle selber Kinder und gehen auch noch zusätzlich arbeiten, die sind eingedeckt bis obenhin und haben keine zusätzliche Zeit. Ich verstehe dich gut, wenn du schreibst, ich gebe ja mein Kind nicht jedem. Das sehe ich genauso und das ist auch gut und wichtig so. Ich habe jetzt mit dem KH "ausgehandelt" das ich auf eigenen Wunsch gegen Empfehlung der Ärzte am gleichen Tag am Abend wieder heehen darf. Trotzdem habe ich das Problem was ich den Tag mit meiner Kleinen mache. Sie ist jetzt 17 Monate alt und da es nichts dringendes ist, werde ich wohl warten, bis sie 3 ist und in den Kindergarten geht, weil das weiss ich sicher das sie dann gut aufgehoben ist und dann muss sie eben einmal bis Abends im Kindergarten bleiben. Einen anderen Weg sehe ich keinen. Notfalls könnte ich sie auch mitnehmen ins KH, aber ich bekomme ja eine Vollnarkose und man liegt ja dann mal den ganzen Tag flach weil man sich von der Narkose erholen muß. Und wer kümmert sich denn dann im KH um die Kleine? Die Schwestern haben ja eh genug zu tun. Da es bei mir nichts dringendes ist, werde ich eben noch die 1,5 Jahre warten, weil ich keinen besseren Weg sehe.

Ich denke wenn es etwas dringendes bei dir ist, dann solltest du ihn mitnehmen. Bei der Leihoma würde ich ihn nicht lassen. Die ist ja selber schon sehr alt und wenn sie dann 2 Tage oder länger (es könnten ja auch irgendwelche Komplikationen auftreten und du musst dann länger im KH bleiben) den Kleinen hat, wird ihr das zu anstrengend sein. Es ist etwas anders wenn man 2 Stunden auf ein Kind aufpasst oder mehrere Tage. Ich würde ihn mitnehmen, denn so bist du dann wenigstens bei ihm und weißt wie es ihm geht und er ist bei seiner Mama, das ist das wichtigste. Meine Kleine könnte ich momentan gar nirgends dort lassen, weil sie seit der Geburt ununterbrochen bei mir war, die hängt an mir wie ein kleines Äffchen und weint schon wenn ich nur allein auf Klo gehen möchte. Die würde nirgends bleiben und dort nur weinen, das würde ich nicht übers Herz bringen. Frag einfach mal im KH nach ob es ein Problem wäre, wenn du deinen Sohn mitnehmen würdest und wer dann während der Op auf ihn schauen würde. Es ist eigentlich nicht üblich das ein Kind mitaufgenommen wird. Ich habe selbst viele Jahre als Krankenschwester in einem KH gearbeitet und es nie erlebt, das eine Mutter ihr Kind in KH mitgenommen hat. Aber wenn es einfach nicht anders geht, so denke ich werden sie es schon erlauben. Würde mich freuen, wenn du dann schreibst wie du es geregelt hast. Vielleicht kommt dir ja eine zündende Idee

Alles gute für deine OP und liebe Grüße

Hallo maryjoanna1982,
danke für deine antwort.
mir gehts ganz genauso. SOO dringend ist die op auch nicht. schon seit april habe ich diese schmerzen. im august habe ich wieder mit meiner ausbildung begonnen (bin jetzt im 3.lehrjahr), die ich damals kündigen musste, weil ich mit meinem sohn (damals 4 monate) von zuhause ausgezogen bin, was der grund ist, warum meine familie nicht mehr mit mir spricht. meine mutter hat in meinem sohn ihre neue lebensaufgabe gesehen, sie wollte sogar das sorgerecht. das habe ich nicht zugelassen. und jetzt verkraftet sie es einfach nicht, das ich es auch alleine schaffe und das schon 2 jahre lang. nachdem sie mir immer gesagt hat: alleine mit kind schaffst du das sowieso nicht. in der gosse landest du!!! alleine, das hat sie mir nicht zugetraut.

ich wollte das ja eigentlich auch nicht. aber an manchen tagen sind die schmerzen so stark, das ich kaum sitzen kann. und dieses jahr ist keine berufsschule mehr, erst im januar wieder. da lasse ich das jetzt machen und danach kann ich mich voll und ganz auf meine prüfung konzentrieren.
ich werde morgen auch eine vollnarkose bekommen. ich nehme ihn mit. irgendwie muss es gehen!! wenn ich wieder wach bin, kann ich mich ja selber kümmern um ihn.
habe heute früh angerufen im kh, die geben mir ein bett auf der kinderstation.
nach der op darf ich leider nicht gleich nach hause, weil eine "häusliche versorgung nicht gewährleistet ist".
aber wenn ich glück habe und es läuft alles glatt, vielleicht am freitag.
mir gehts so schlecht, hab gestern den ganzen abend nur geweint. ich habe mich auf meine freundin verlassen!!!!
dabei habe ich vergessen, das man sich heutzutage auf NIEMANDEN verlassen kann.
manchmal frage ich mich: was habe ich falsch gemacht, das ich so bestraft werde??
bald ist weihnachten, das fest der familie und der liebe, ich sitze mit meinem sohn ganz allein hier.
ein bißchen freue ich mich schon, weil er wird sich riesig über seine geschenke freuen!!!!

noch 1,5 jahre willst du warten?? das ist echt ne lange zeit. ich verstehe dich gut. wie gesagt, hab auch erst gesagt: die op muss bis nach der ausbildung warten!! aber ständig die scherzen ist ja echt nicht lustig. und ich will meinen kopf wieder für andere sachen frei haben. für manche sachen gibt es nie den richtigen moment.
es ist für die kinder auch nicht schön im kh, aber manchmal geht es nicht anders.
kannst es dir ja nochmal überlegen, ob du wirklich so lange warten willst.

wir haben echt das gleiche los gezogen.

kann mich ja danach melden, wie es mit dem kleinen geklappt hat.

mit ängstlichen grüßen
ichhalt

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2. Dezember 2010 um 0:31
In Antwort auf ichhalt02

Hallo maryjoanna1982,
danke für deine antwort.
mir gehts ganz genauso. SOO dringend ist die op auch nicht. schon seit april habe ich diese schmerzen. im august habe ich wieder mit meiner ausbildung begonnen (bin jetzt im 3.lehrjahr), die ich damals kündigen musste, weil ich mit meinem sohn (damals 4 monate) von zuhause ausgezogen bin, was der grund ist, warum meine familie nicht mehr mit mir spricht. meine mutter hat in meinem sohn ihre neue lebensaufgabe gesehen, sie wollte sogar das sorgerecht. das habe ich nicht zugelassen. und jetzt verkraftet sie es einfach nicht, das ich es auch alleine schaffe und das schon 2 jahre lang. nachdem sie mir immer gesagt hat: alleine mit kind schaffst du das sowieso nicht. in der gosse landest du!!! alleine, das hat sie mir nicht zugetraut.

ich wollte das ja eigentlich auch nicht. aber an manchen tagen sind die schmerzen so stark, das ich kaum sitzen kann. und dieses jahr ist keine berufsschule mehr, erst im januar wieder. da lasse ich das jetzt machen und danach kann ich mich voll und ganz auf meine prüfung konzentrieren.
ich werde morgen auch eine vollnarkose bekommen. ich nehme ihn mit. irgendwie muss es gehen!! wenn ich wieder wach bin, kann ich mich ja selber kümmern um ihn.
habe heute früh angerufen im kh, die geben mir ein bett auf der kinderstation.
nach der op darf ich leider nicht gleich nach hause, weil eine "häusliche versorgung nicht gewährleistet ist".
aber wenn ich glück habe und es läuft alles glatt, vielleicht am freitag.
mir gehts so schlecht, hab gestern den ganzen abend nur geweint. ich habe mich auf meine freundin verlassen!!!!
dabei habe ich vergessen, das man sich heutzutage auf NIEMANDEN verlassen kann.
manchmal frage ich mich: was habe ich falsch gemacht, das ich so bestraft werde??
bald ist weihnachten, das fest der familie und der liebe, ich sitze mit meinem sohn ganz allein hier.
ein bißchen freue ich mich schon, weil er wird sich riesig über seine geschenke freuen!!!!

noch 1,5 jahre willst du warten?? das ist echt ne lange zeit. ich verstehe dich gut. wie gesagt, hab auch erst gesagt: die op muss bis nach der ausbildung warten!! aber ständig die scherzen ist ja echt nicht lustig. und ich will meinen kopf wieder für andere sachen frei haben. für manche sachen gibt es nie den richtigen moment.
es ist für die kinder auch nicht schön im kh, aber manchmal geht es nicht anders.
kannst es dir ja nochmal überlegen, ob du wirklich so lange warten willst.

wir haben echt das gleiche los gezogen.

kann mich ja danach melden, wie es mit dem kleinen geklappt hat.

mit ängstlichen grüßen
ichhalt

Bei mir ist die Familiensituation auch gleich
Wie alt bist du denn? Weil du schreibst das du bei deinen Eltern gewohnt hast. Mein Ex und ich haben uns schon in der SS getrennt und ich bin immer ganz alleine mit meiner Kleinen gewesen. Ich stand quasi auf der Strasse, weil ich ja bei ihm gewohnt habe. Bin dann kurz sogar ins Frauenhaus gezogen, bis ich eine eigene Wohnung gefunden hatte, die auch leistbar ist. Meine Mutter dachte auch ihr Enkerl, sei ihre neue Lebensaufgabe. Ich wollte aber von Anfang an Distanz zu meiner Mutter, weil ich ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihr habe und deshalb ist meine Wohnung auch 70 km weit weg. Denn anders würde es nicht gehen. Leider bin ich hier ganz neu hergezogen und habe deshalb nur eine Freundin bis jetzt und alles ist noch fremd und neu und das nur weil meine Mutter mich nicht in Ruhe lässt. Sie meinte sie könne ja in Frühpension gehen und sich um das Enkerl kümmern, damit ich arbeiten gehen kann. Da hat sie sich aber ordentlich getäuscht gehabt. Ich bekomme ja kein Kind und gebe es dann ab, dafür war es viel zu schmerzhaft Ich habe allerdings schon 3 abgeschlossene Berufsausbildungen und war auch schon ein paar Jahre arbeiten. Ich bin 28 Jahre alt, ich denke du bist um einiges jünger. Deshalb ist es bei mir auch kein Problem, das ich ein paar Jahre bei der Kleinen zu Hause bleibe. Es ist halt finanziell ganz knapp, weil ich nur das Kinderbetreuungsgeld (wohne in Ö da heisst es so) bekomme. Ich kann die Kleine erst mit 3 Jahren in den Kindergarten geben (in Ö geht es früher nicht) und dann kann ich auch wieder arbeiten gehen. Nie im Leben hätte ich meiner Mutter mein eigenes Kind anvertraut. Ich liebe meine Tochter über alles und meine Mutter war und ist eine schreckliche Mutter und das hätte ich meiner Kleinen nie angetan. Sie schreit und brüllt und befiehlt, rastet immer sofort aus. Ich lasse sie jetzt seit 2 Monaten nicht mehr in die Wohnung. Es war immer schrecklich. Sie stand unangemeldet da und hat so lange geläutet und geklopft bis ich sie irgendwann reingelsassen habe. Mühsam war das. Jetzt dürfte es sie kapiert haben und zur Zeit herrscht Ruhe, aber sicher nicht lange. Ich weiß wie mühsam das ist mit so einer Mutter, die einen selbst nicht Mutter sein lässt und sich überall einmischt. Ich hätte auch nie im Leben zugelassen das sie das Sorgerecht bekommt. Da hast du natürlich richtig gehandelt. Meine Mutter hat mich als Mutter nie akzeptiert und alles nur kritisiert was ich mit meiner Kleinen gemacht habe. Das war so schlimm. Wenn sie da war meinte sie, sie kann bestimmen was ich wie mit der Kleinen mache.

Meine Mutter hatte es mir auch nie zugetraut das ich eine gute Mutter bin und das alles alleine schaffen werde. Doch ich habe es geschafft und es klappt alles bestens und viel besser als mit ihr. Denn ich war immer deprimiert, weil sie mich so niedergemacht hatte und mich vor meiner Tochter angeschrien hat. Jetzt ist es viel besser und leichter für mich, weil es mir psychisch viel besser geht.

Was ist denn mit deinem Ex, also mit dem Vater deines Sohnes? Wir haben uns in der SS getrennt, nach der geburt wollten wir es nochmals versuchen, doch es klappte nicht mehr. Er kam das erste Jahr einmal pro Woche für ein paar Stunden zu Besuch. Jetzt stellt er sich seit 4 Moanten tot und hat den Kontakt völlig abgebrochen. Das tut mir für meine Tochter zwar sehr leid, aber ich kann da leider auch nichts daran ändern. Ich habe mich immer sooo sehr bemüht das er ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter haben kann und alles war umsonst. so viel vergeben mühe und so viel Enttäuschung. Aber es ist nicht meine Schuld, er hat so entschieden.

Ich teile deine Meinung das man sich heute leider auf niemanden verlassen kann voll und ganz. Deshalb würde ich auch gleich von vornherein meine Kleine ins Kh mitnehmen, wenn ich jetzt gehen würde. Denn mit anderen Menschen ist es immer schwierig. Ich bin immer ganz auf mich alleine gestellt. Ich habe mir nach der Geburt auch viel Hilfe erwartet gehabt und am Anfang machten sich auch alle recht wichtig. Aber jetzt 1,5 Jahre nach der Geburt.... wir sind ganz alleine. Nur meine Mutter würde helfen wollen, aber das ist keine Hilfe, sondern nur eine Belastung, da hab ich nichts davon. Alle anderen haben sich nach anfänglichem Interesse am Baby aus dem Staub gemacht. Meine Freundinnen haben alle selbst Kinder und würden und könnten mir die Kleine gar nicht abnehmen, weil sie selber genug Stress haben. Das du auf der Kinderstation aufgenommen wirst, ist eine tolle Idee, denn hier sind viele Mütter mit Kindern. Nur ist es normal so, das das Kind krank ist und die Mutter die Begleitperson. Die Idee ist toll, vielleicht sollte ich es auch so machen.

Was genau muss denn bei dir operiert werden, weil du schreibst, das du seit April Schmerzen hast. Ist es auch von der Geburt? Ich habe seit der Geburt diese Schmerzen an der Dammnarbe wo sich Verwachsungen gebildet haben und das schmerzt auch ständig beim sitzen. Klingt eh genau wie bei dir, weisst ja eh bestens wie besch..... das ist. Ich habe das Glück das ich nicht den ganzen Tag sitzen muss. Ich bin den ganzen Tag zu Hause bei meiner Kleinen und da kann ich dann so seitlich sitzen oder knien, liegen wie auch immer, bin ja eh den halben Tag mit ihr am Fußboden beim Spielen. Aber ich könnte auch unmöglich den ganzen Tag auf einen harten Holzsessel sitzen. Das würde ich auch nicht aushalten und da kann ich sehr gut verstehen warum du jetzt die Op brauchst. Ich hoffe das das für dich gut klappt das du deinen Sohn mitnehmen kannst ins KH. Aber auf der Kindersation sind ja eh Kinderschwestern die sich mit ihnen beschäftigen. Das ist wirklich eine gute Idee, auf die wäre ich gar nicht gekommen.

Ich habe ziemlich große Angst vor der OP. Ich hatte nur einen ganz kleinen Dammriss und die Ärzte und Hebammen meinten, es würde problemlos heilen und ich werde keine Beschwerden haben. Und jetzt hab ich aber Schmerzen, beim sitzen ganz schlimm. Beim Sex naja. Meine Lieblingsstellung geht völlig schmerzfrei (zum Glück) in allen anderen Stellungen hab ich aber unerträgliche Schmerzen, weil es genau auf die Narbe drückt. Bei mir hat sich da ein richtig harter Knoten gebildet und wenn man da nur leicht drauf ankommt.... AUAAAA! Höllisch tut das weh. Aber momentan hat sich das mit dem Sex eh erledigt

Unsere Situationen sind völlig gleich. Wenigtens weiß ich das ich nicht alleine bin. Wir haben schon viel Pech. Vater der sich nicht um das Kind kümmert, mit der Mutter zerstritten und dann noch der Horror mit den Schmerzen und der bevorstehenden OP. Ich dachte immer ich bin die einzige die soviel Pech hatte, das alles schief geht. Ich verlasse mich auf niemanden mehr. Ich wurde so oft enttäuscht. Wenn man gleich mit gar keiner Hilfe mehr rechnet, so kann man wenigstens nicht mehr enttäuscht werden Muß bei dir eine Narkose gemacht werden? Bei mir könnte es auch ohne Narkose gemacht werden, aber mit örtlicher Betäubung und die stechen dann da unten 10 mal und öfter rein... nein, ich will das alles gar nicht mitbekommen. Wenn ich das mache, habe ich gesagt, nur mit Vollnarkose. Ich will einschlafen, aufwachen und es ist vorbei und nicht dort 2 Stunden auf dem Stuhl festgeschnallt werden und wissen, das der Arzt da gerade an meiner Mu..... rumschneidet. Nein danke auf das verzichte ich gerne.

Ich verstehe sehr gut, das du Angst hast, ich habe selber auch große! Ich wünsche dir, das alles gut geht mit der Op und mit deinem Sohn. Ich würde mich freuen, wenn du danach berichtest, wie die OP war und wie es im KH mit deinem Sohn geklappt hat. Am liebsten würde ich selbst gleich mitkommen, dann wär ich wenigstens nicht alleine Aber ich wohne ja in Österreich.

Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

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