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Ich muss ins Krankenhaus :'(... Bitte um Hilfe!

26. März 2017 um 21:56

Hallo,

ich muss Ende nächsten Monats operiert werden.
Da die Klinik gut 150 km von meinem Heimatort entfernt ist, muss ich leider meine beiden Kinder zu Hause bei meiner Mutter lassen. Meine Tochter ist 6,5 Jahre, mein Sohn dann 14 Monate.
Ich werde zwar nur 3 Nächte im Krankenhaus bleiben müssen und glücklicherweise wird mein Mann sich für die Zeit ganz in der Nähe ein Hotelzimmer nehmen, aber neben der großen Angst vor dem Eingriff ist die noch größere Angst vor der Sehnsucht nach meinen Kindern...die Große hat zwar schon öfter mal 2-3 Tage woanders übernachtet, aber ich war noch nie auf diese Entfernung getrennt von ihr und von meinem Sohn war ich keine einzige Nacht getrennt...
Mir wird ganz schlecht, wenn ich daran denke, meine Kinder fast 4 Tage nicht zu sehen.
Was mir sehr zu schaffen macht ist die Ungewissheit, wie mein Sohn damit klarkommt, denn er versteht es ja noch nicht, warum ich weg muss. Was soll ich bloß tun, wenn er weint weil er seine Mama vermisst und ich ihn nicht trösten kann? Er hängt so sehr an mir...und ich an ihm.
Hat jemand Erfahrungsberichte und Tippsfür mich, wie die Mäuse das so wegstecken?
Ich weiß, viele Mamas würde so eine kurze Trennung garnicht stören, aber ich hänge eben sehr an meinen Kindern

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27. März 2017 um 7:04

Als mein großer 18 Monate alt war bin ich ebenfalls operiert worden, Entnahme der Schilddrüse. Geplant waren 4 Tage, letztendlich durfte ich erst am sechsten Tag nach Hause.  

Oma und Papa kümmerten sich um ihn, er war gut aufgehoben. Meine Schwiegermama kam auf die schnapsidee, das so kleine Kinder keinesfalls ins Krankenhaus dürfen - ich wurde Montag aufgenommen und operiert und erst am Donnerstag kam sie endlich doch mit ihm ins Krankenhaus, nachdem ich dort weinend zusammenbrach....Ich hab es nicht ausgehalten ohne ihn zu sehen, dachte erst sie hat Recht auch wegen der Drainagen die  ich am Hals die ersten Tage hatte. aber es ging ab Tag drei einfach gar nicht. Als ich ihn dann auf dem Arm hatte war er ganz still und eine einzelne Träne lief über sein Gesicht, er roch nach dem zuhause der Oma. Ich habe diesen Moment nie vergessen, bis heute nicht, er ist jetzt schon fünf. Wenn ich dran denke kommen mir die Tränen. Er hatte vorher schon oft übernachtet bei Oma, ein oder auch zwei Nächte. Diese Zeit war aber zu lange. Es hat ein paar Tage gedauert nachdem ich nachhause kam, bis wir beide uns wieder akklimatisiert hatten.

Ich würde dir deshalb empfehlen, zu überlegen ob dein Mann den kleinen mitnimmt, und die große bei der Oma bleibt. Mein großer Bleibt nun seit letzten Sommer, da war er vier, auch Mal ne ganze Woche bei Oma und es ist völlig ok für ihn und mich. Ich hoffe ich hab dir keine Angst gemacht, aber für mich war diese lange Trennung bis heute traumatisch....Kann bei euch aber auch ganz anders sein.

Alles Gute!

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27. März 2017 um 7:51

Die Idee ist super Helena.
Ich würde auch den Mann also Papa bei den Kindern lassen. Es ist natürlich schwer, dass Du dann da alleine bist, aber sofern es keine sehr schwere Erkrankung ist, wäre mir wichtiger, dass der Papa bei ihnen ist. Allerdings weiß ich ja nicht ob Du auch dringend die psychische Unterstützung von deinem Mann brauchst. Das ist dann natürlich auch völlig ok.
Ich würde Helenas Idee unsetzen und vielleicht kann Oma etwas tolles mit den Kindern unternehmen. 
Der Kleine wird sich bestimmt an der großen Schwester orientieren.

Dir alles Gute!!

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