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Ich verstehe das nicht- Tagesmutter vs Krippe

4. November 2011 um 14:54

Ich hab das jetzt schon soo oft hier gelesen, dass viele sagen sie wollen keine Tagesmutter.
Was für Gründe habt ihr euch gegen eine Tagesmutter zu entscheiden? Was findet ihr an Krippen besser?

Meine Tochter ist bei einer Tagesmutter und ich arbeite im Moment im Kindergarten, will aber gerne auch als Tagesmutter arbeiten. Also mich interessiert es brennend

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4. November 2011 um 15:02

Sozialassistent oder Kinderpfleger
Also ich glaube da gibt es auch genug Deppen....die Ausbildung ist nicht sonderlich schwierig und das einzige, was man mehr investiert ist Zeit... der Tagesmutterkurs ist ja wesentlich kürzer, aber da sind auch genug Sozialpädagogik oder Erzieherinnen bei, die lieber zu Hause arbeiten wollen.

Aber man muss schon echt schauen, wir haben uns 4 Tagesmütter angeschaut vorher und erst die 4. gefiel mir. Ich will das also nicht beschönigen, dass es genug Tagesmütter gibt, die vielleicht etwas anderen machen sollten.

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4. November 2011 um 15:05

Alle 2 Jahre
werden die Tagesmutter und die Wohnung überprüft. Die Kontrolle der Eltern ist bei beiden gleich stark/ gering...
Genau wie in der Krippe wird mir erzählt, was mein Kind ist, wie der Stuhlgang war und wie viel sie geschlafen hat und wo sie Fortschritte macht.
Das mit dem Altersabstand kann ich auch nicht richtig nachvollziehen... Krippe ist von 0-3 Jahren genau wie bei einer Tagesmutter? Oo
Ich finde auch eine gewisse Altersmischung wichtig, so können sie sich auch untereinander Dinge abschauen und voneinander lernen..

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4. November 2011 um 15:06

Tagesmutter
Also mein Sohn ist bei einer Tagesmutter und ich bin total begeisert. Er ist mit 4 1/2 Monaten da hin gekommen und jetzt seit einem Monat da. Meinem Sohn geht es super, keinen roten Popo (wund sein), glücklich und ausgeglichen. Er lacht sie an, wenn wir morgens hin gehen, freut sich aber auch, wenn ich ihn abends abhole.
Klar habe ich mir am Anfang Gedanken gemacht, aber ich musste wieder arbeiten gehen, ich hatte keine andere Wahl und ich habe mir so Sorgen gemacht. Aber mittlerweile ist es super. Ich habe ein gutes Gefühl dabei, ihn dort zu lassen.
Mir war es sehr wichtig, dass meine Tagesmutter selber Kinder hat und von den Erziehungsmethoden und im Bereich Ernährung etc. ungefähr die gleichen Ansichten hat wie ich. Sie macht das super. Meinem Sohn geht es dort gut und ich bin mit der Situation auch sehr zufrieden wie es dort läuft.

Lg Alia

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4. November 2011 um 15:07

Na weil
viele denken, dass die tamu keinen hat, der ihr auf die finger schaut.

wenn die mal total überfordert ist und rumbrüllt oder sich mal nicht im griff hat, dann ist da kein kollege o.ä., der sie auffängt und sich um die kinder kümmert.

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4. November 2011 um 15:07
In Antwort auf ninna881

Alle 2 Jahre
werden die Tagesmutter und die Wohnung überprüft. Die Kontrolle der Eltern ist bei beiden gleich stark/ gering...
Genau wie in der Krippe wird mir erzählt, was mein Kind ist, wie der Stuhlgang war und wie viel sie geschlafen hat und wo sie Fortschritte macht.
Das mit dem Altersabstand kann ich auch nicht richtig nachvollziehen... Krippe ist von 0-3 Jahren genau wie bei einer Tagesmutter? Oo
Ich finde auch eine gewisse Altersmischung wichtig, so können sie sich auch untereinander Dinge abschauen und voneinander lernen..

Träger von Tagesmüttern
Sowas gibt es auch, unsere arbeiten zB über das Fams.

Falls sie ausfallen würde, wäre das zwar die Katastrophe schlechthin aber rein theoretisch wäre für Ersatz gesorgt. Die haben ein paar Springer.... (Aber das stimmt, das wäre so oder so schlimm, weil es eine völlig fremde Person wäre)

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4. November 2011 um 15:15

Eigene Kinder mit in der Betreuung
Ich finde auch, dass man sich das vorher anschauen sollte. Meine Tagesmutter hat ihre 3 jährige Tochter auch noch bei sich und mit meiner Tochter 3 fremde Kinder. Ich konnte mir ja bei der Eingewöhnung anschauen, wie der Tag abläuft und wie die TM zu den Kindern ist...

Und die Tochter war so richtig in der Trotzphase und dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass sie überfordert ist oder den Überblick verliert.... ich denke echt, dass man sich die Tagesmütter genau anschauen muss.... und auch mehrere Treffen usw.

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4. November 2011 um 16:24


Ich denke das muss jede Mutter selbst entscheiden.

ICH persönlich würde mein Kind lieber zu einer guten TM geben als in eine KiTa. Natürlich ist es schwer eine gute TM zu finden, bei einer KiTa muss man aber mindestens genauso lange suchen bis man eine qualifizierte gefunden hat (zumindest hier).

Meiner Meinung nach kann man da nur zwischen dem kleineren und dem größeren Übel wählen...Allerdings bin ich prinzipiell eh gegen Fremdbetreuung in den ersten mindestens zwei Lebensjahren. Zumindest für uns (nein, ich verurteile keine Mutter, die ihr Kind frühzeitig betreuen lässt).

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4. November 2011 um 20:44

Erstmal,nicht jeder depp kann tamu werden,
man muss vorher diverse voraussetzungen erfüllen,
2. muss ein qualifikationskurs mit abschlussprüfung gemacht werden ,wo auch schon einige durchgafallen sind
3. das jugendamt kontrolliert in abständen und wenn es beschwerden geben sollte,dann wird denen nachgegangen.
Der Vorteil einer Tamu ist,dass es eine kleine Gruppe ist,es kann besser auf die Bedürfnisse der einzelnen eingegangen werden,und für Einzelkinder ist es von Vorteil,da sie mit den Kindern der Tamu(falls vorhanden) eine geschwisterähnliche Beziehung eingehen.
Mein Sohn war damals selbst bei ner Tamu,und ich fands super

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4. November 2011 um 20:52


Hallo Ninna,

wir sind auch bei einer Tagesmutter, zwangsmässig da wir keinen Krippenplatz bekommen haben.

Mich stört bei der TM:

- sie macht mindestens 30 Tage bezahlten Urlaub und schreibt uns somit den Urlaub vor wenn wir nehmen müssen

- sie oder ihre eigenen Kinder sind ab und an krank - somit haben wir keine Betreuung und ich kann nicht arbeiten gehen

- sie plant ein weiteres Baby - wir müssten uns dann neu orientieren

- ist hat unflexible Zeit

usw.

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6. November 2011 um 3:02

Also...
Bin zufällig hier drauf gestoßen,
meine schwägerin ist Tagesmama es ist vielleicht relativ leicht die stunden zu machen die man für den schein brauch die prüfung ist nicht mehr ganz so leicht ABER so einfach kann man keine Kinder als Tagesmutter bekommen denn Das Jugendamt kommt oft kontrollieren die achten auf wirklich alles meine schwägerin ist nun mit mein bruder in das neu gebaute haus gezogen sie hat viele sachen aufgelistet bekommen die noch gemacht werden müssen vorher darf sie keine Kinder betreuen!
Das fängt bei Steckdosensicherungen an geht über Sauberkeit und sogar bis zur Kamin sicherung!
Man kann als Tagesmutter 5 Kinder betreueun allerdings muss dann die Wohnung groß genug sein außerdem ist es kein MUSS 5 Kinder zu betreuen Sie entscheidet das selber.Meine Schwägerin hat selber 2 Kinder
(fast 10 und fast 2) Sie ist außerdem verpflichtet an Fotbildungen teil zu nehmen wo es zb. um Kinder/baby-erste hilfe geht oder sicherheit im haushalt und und und wenn sie nicht dran teil nimmt wird sie angerufen oder sogar besucht dann muss sie nachweisen wieso sie nicht da war und entweder wird sie dann als tagesmutter erstmal eingefroren (also darf nicht betreuen) oder muss am nächsten termin teilnehmen....
Es ist nicht so einfach eine Tagesmutter zu sein ich selber finde es eine gute Idee für Mütter die arbeiten und kein Krippenplatz bekommen.
Ich bevorzuge Ein Kindergarten eher vor alleine wegen dem Sozialverhalten,kontakt zu mehreren kinder, vorbereitung auf die schule

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6. November 2011 um 11:10

Ich habe früher
immer gesagt mein Kind kommt niemals zu einer tagesmutter....Es ist eine wildfremde Person der ich mein Kind anvertrauen muss,und ich weiß nicht was sie macht wenn sie alleine mit den Kinder ist....Als ich aber nach 1 jahr wieder arbeiten musste blieb uns nix anderes übrig....eigentlich sollte mein Sohn zu meiner Mutter in der zeit wo ich arbeite,aber das ging aus verschiedenen Gründen dann nicht mehr....Und da wir so schnell keinen Kitaplatz bekommen haben,blieb nur die TM....ich habe echt tagelang geheult bei dem Gedanken!

Und jetzt bin ich so froh das er zur TM geht....er ist 2x die Woche für 8 stunden da....und er ist so glücklich da,er will nie nach hause wenn ich ihn abhole....aber unsere Tagesmutter ist auch ein Goldstück

Ich glaube wenn er mit 1 jahr in die Kita gekommen wäre,wär er unter gegangen.....mein Sohn ist sehr schüchtern und ängstlich,und brauch eine feste Bezugsperson die sich um ihn kümmert...unsere tagesmutter hat mit ihm nur 2 Kinder,und das ist perfekt für ihn....

Und vom finanziellen ist es so für uns auch besser....weil ich brauche die TM nur 2x die Woche...und in der Kita hätten wir einen Ganztagsplatz nehmen müssen,obwohl wir ihn nur 2x die Woche brauchen

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6. November 2011 um 11:51

Wow Danke für so viele Gedanken
Hier in BS gibt es auch einige Tagesmütter, die extra Räume für die Kinder haben oder Tagesmütter, die sich zusammenschließen. Das fand ich bei unserer Auswahl auch sehr wichtig. Eine kindgerechte und angemessen große Wohnung, wo mein Kind betreut wird.
Unsere Tagesmutter geht mit den Kindern einmal die Woche zum Kinderturnen, besucht alle 3 Wochen die Bibliothek und ist jeden Tag im Park oder auf dem Spielplatz um die Ecke. Ich bin richtig froh, dass wir sie gefunden haben. Ich hatte mir vorher auch eine angeschaut, die zwar den ganzen Keller ausgebaut hatte (war wie im Kindergarten) aber das war mir zu finster... kalt und beim Gespräch hab ich die ganze Zeit ein Kind weinen gehört.... ganz klar, dass ich mich für eine kleinere Wohnung, aber die bessere Tagesmutter entschieden habe!
Wo ich mir am Anfang noch Gedanken gemacht habe, war das Thema kochen... wie soll sie jeden Tag gesund und frisch kochen bei 3-5 Kindern? Unsere Tagesmutter schnippelt und kocht am Wochenende vieles vor, friert es ein und muss somit an den entsprechenden Tagen immer "nur" nachkochen und die Sachen, die wirklich frisch gehören, wie Fleisch zB, dazu machen. Die Kinder bekommen zwischendurch viel Obst, putzen sich nach den Mahlzeiten zusammen die Zähne und machen eine gemeinsame Mittagsruhe.

Bei uns darf eine Tagesmutter je nach Pflegeerlaubnis bis zu 5 Kinder betreuen (inklusive der eigenen). Wobei man glaube ich, ohne pädagogischen Hintergrund, hier nicht sofort die Höchstanzahl der Kinder bekommt, sondern "klein" anfängt.



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