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Ich will mein Kind weggeben

11. Dezember 2014 um 10:03

Ich bin im sechsten Monat schwanger und kann das Kind auf keinen Fall behalten.
Ich weiß nicht weiter, wie finde ich eltern zur Adoption?
Oder habe ich da kein Mitspracherecht?
Werden die Bewerber überprüft?
Bin ziemlich verzweifelt.....
Kennt jemand den Ablauf?
Ich kenne ein Pärchen, die würden gerne ein Kind bekommen.
Könnte ich den Mann als Vater angeben?
Verzweifelte grüsse...

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11. Dezember 2014 um 12:21

Wieso kannst Du es nicht behalten?
Ja, jeder Mann kann eine Vaterschaft anerkennen.
Ansonsten musst Du zum Jugendamt gehen. Du kanarische für eine offene Adoption mit Kontakt entscheiden oder eine geheime, dann verlässt du das Kind jedoch für immer.

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14. Dezember 2014 um 19:47

Adoption
Hallo, ich bin eine 3 fache Mami habe meinen 3. sohn schweren Herzens zur Adoption frei gegeben da ich eine Psychische erkrankung habe .ich bereue es jeden Tag mehr und mehr, aber klar es gibt 2 varianten der adoption die offene und die geschlossene, bei der offenen bekommst du zumindest bilder und benachrichtigung wie es dem kind geht du erfährst aber nicht wo es wohnt, das kind erfährt mit 16 um den dreh rum dass es adoptiert ist. bei der geschlossenen wird es nie erfahren das es adoptiert ist. ein mitsprache recht hast du nicht .

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16. Dezember 2014 um 0:50

Mit entscheiden
du kannst bei der Wahl der Eltern für das Baby mit entscheiden wer für dich angenehm rüber kommt. Diese Möglichkeit besteht. Wir wollen auch adoptieren oder Pflegeeltern werden,deshalb kenne ich mich etwas aus. Ich finde es gut wenn du entscheidest dein Kind wegzugeben,das zeigt deine Stärke und dein evtl.Verantwortungsgefühl. Ich weiß nicht was deine Situation ist aber wenn du dafür entscheidest und du aber Kontakt haben möchtest dann solltest du dich für eine offene adoption entscheiden. Mir als zukümftige Adoptivmama oder Pflegemama wäre es wichtig dass das Kind seine leiblichen Eltern sehen darf. Manchmal ist es besser so für Mutter und Kind. Beide sind nicht ganz voneinander getrennt.

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29. Dezember 2014 um 20:13

Adoption
Ich sehe, dein beitrag ist schon 2 Wochen alt, ich hoffe dennoch das du ihn liest und ich dir ein wenig helfen kann.
Ich möchte dir meine Geschichte erzählten und hoffe sie hilft dir. Ich bin letztes Jahr im Herbst schwanger geworden. Es war für mich ein schock, doch eines war klar, ich konnte das kind in meinem bauch nicht umbringen lassen... ich habe schon eine tochter (seit heute 6 Jahre ), bin alleinerziehend und es ist mit einem kind schon oft sehr schwer. was blieb mir übrig, für mich war klar, ich schaffe es nicht mit 2 kindern aber (ich nenne es so weil es für mich so ist, muss jeder für sich selbst entscheiden...) ich konnte und wollte es nicht umbringen. ich habe lange hin und herüberlegt, was das beste ist. entbindungstermin war der 10.6. diesen jahres. ich war anfang mai "erst" im jugendamt und habe meine situation geschildert... der für mich/uns beste weg war, mein baby zur adoption freizugeben. ich habe oft mit der frau vom jugendamt telefoniert, war auch oft bei ihr drinnen, es ist nicht einfach, aber das beste für alle wenn es nicht anders geht! Die Frau vom jugendamt hatte 3 Adoptiveltern in der engeren auswahl, die alle über jahre vom jugendamt betreut werden und durch eine "schule" durch machen müssen. nach langem überlegen entschied sie mit mir zusammen, dass mein kind zu einer adoptivfamilie im landkreis meiner stadt kann, die schon ein kind adoptiert hat. sie haben sich für ein zweites kind beworben. für mich war das beruhigend zu wissen, dass sie schon erfahrung mit einem baby bzw. kleinkind haben und ich wollte auch das mein kind noch eine schwester/bruder hat, so wie sie es bei mir auch gehabt hätte. mitte mai habe ich im jugendamt unterschrieben. ich muss dazu sagen, dass es eine offene adoption ist. ich durfte anhand von bildern sehn, wie sie wohnen, wie sie aussehen, ihre grosse tochter habe ich auf einem foto gesehn... ich war und bin es immer noch ziemlich sicher das das die perfekten eltern für mein kind sind. ich habe alle ultraschalbilder im jugendamt kopieren lassen für die adoptiveltern, sie sollten ja daran teilhaben... ich wusste auch das es (wieder) ein mädchen wird, dass hab ich ihnen auch mitgeteilt und habe ihnen überlassen was sie für einen namen haben darf nur mit einer bitte, dass es ein "anständiger" name sein sollte, nicht shantal oder so... ich bin der adoptivmutter im krankenhaus über den weg gelaufen. sie war so glücklich das 2. mal "ein geschenk gottes" bekommen zu haben. für mich die bestättigung, dass meine 2. tochter in sehr guten händen ist. für mich wahr es die ersten wochen nicht leicht. die ersten paar tage nach dem krankenhaus war ich einfach noch zu sehr von der entbindung geschwächt, ich hab das noch gar nicht so realisiert. aber nach ca. 1ner woche bin ich in ein "loch" gefallen. ich hatte/habe ein paar freunde und familie mit denen ich drüber reden konnte und noch kann. nach 8 wochen (gesetzlich festgelegt) war ich mit der frau vom jugendamt beim notar und habe die adoption unterschrieben. wir sind danach noch kaffee trinken gegangen und haben geredet über alles mögliche.... ich habe das glück und durfte (was nicht selbstverständlich ist) meine tochter schon 2x mal sehen ^^! sie ist so süß... ich bin mir sicher das es ihr gut geht und das ich das richtige gemacht habe.


ps.: wenn du dir sehr sicher mit der adoption bist, gehe ins jugendamt und lasse dich dort gut beraten. sie helfen dir auch nach der geburt, wenn du einfach nur darüber reden willst!!! Die adoptiveltern könne in den meisten fällen keine eigenen kinder bekommen und für sie ist es so ein riesen geschenk!!!

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22. Januar 2015 um 16:51

Ich möchte keine Entscheidung abnehmen
....aber da ich nicht weiß wie deine Entscheidung mittlerweile gefallen ist, kann ich dir trotzdem anbieten wenn du es behalten solltest und du nicht weißt wohin dich bei mir zu melden. Ich möchte direkt sagen das ich nichts anderes machen möchte als die Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und dich in deiner Entscheidung zu unterstützen. Ich darf nämlich bald auch Frauen in schweren Situationen eine Unterkunft bieten und Hilfestellung geben.

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12. September 2015 um 20:43

Hilflos
Hallo elfe... Wie ist der Zustand momentan bei dir ? Habt ihr ein weiteres adoptiv Kind gefunden ?

Ich würde mich freuen wenn du dich bei mir meldest !

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21. Oktober 2015 um 1:56
In Antwort auf talea_12863920

Adoption
Ich sehe, dein beitrag ist schon 2 Wochen alt, ich hoffe dennoch das du ihn liest und ich dir ein wenig helfen kann.
Ich möchte dir meine Geschichte erzählten und hoffe sie hilft dir. Ich bin letztes Jahr im Herbst schwanger geworden. Es war für mich ein schock, doch eines war klar, ich konnte das kind in meinem bauch nicht umbringen lassen... ich habe schon eine tochter (seit heute 6 Jahre ), bin alleinerziehend und es ist mit einem kind schon oft sehr schwer. was blieb mir übrig, für mich war klar, ich schaffe es nicht mit 2 kindern aber (ich nenne es so weil es für mich so ist, muss jeder für sich selbst entscheiden...) ich konnte und wollte es nicht umbringen. ich habe lange hin und herüberlegt, was das beste ist. entbindungstermin war der 10.6. diesen jahres. ich war anfang mai "erst" im jugendamt und habe meine situation geschildert... der für mich/uns beste weg war, mein baby zur adoption freizugeben. ich habe oft mit der frau vom jugendamt telefoniert, war auch oft bei ihr drinnen, es ist nicht einfach, aber das beste für alle wenn es nicht anders geht! Die Frau vom jugendamt hatte 3 Adoptiveltern in der engeren auswahl, die alle über jahre vom jugendamt betreut werden und durch eine "schule" durch machen müssen. nach langem überlegen entschied sie mit mir zusammen, dass mein kind zu einer adoptivfamilie im landkreis meiner stadt kann, die schon ein kind adoptiert hat. sie haben sich für ein zweites kind beworben. für mich war das beruhigend zu wissen, dass sie schon erfahrung mit einem baby bzw. kleinkind haben und ich wollte auch das mein kind noch eine schwester/bruder hat, so wie sie es bei mir auch gehabt hätte. mitte mai habe ich im jugendamt unterschrieben. ich muss dazu sagen, dass es eine offene adoption ist. ich durfte anhand von bildern sehn, wie sie wohnen, wie sie aussehen, ihre grosse tochter habe ich auf einem foto gesehn... ich war und bin es immer noch ziemlich sicher das das die perfekten eltern für mein kind sind. ich habe alle ultraschalbilder im jugendamt kopieren lassen für die adoptiveltern, sie sollten ja daran teilhaben... ich wusste auch das es (wieder) ein mädchen wird, dass hab ich ihnen auch mitgeteilt und habe ihnen überlassen was sie für einen namen haben darf nur mit einer bitte, dass es ein "anständiger" name sein sollte, nicht shantal oder so... ich bin der adoptivmutter im krankenhaus über den weg gelaufen. sie war so glücklich das 2. mal "ein geschenk gottes" bekommen zu haben. für mich die bestättigung, dass meine 2. tochter in sehr guten händen ist. für mich wahr es die ersten wochen nicht leicht. die ersten paar tage nach dem krankenhaus war ich einfach noch zu sehr von der entbindung geschwächt, ich hab das noch gar nicht so realisiert. aber nach ca. 1ner woche bin ich in ein "loch" gefallen. ich hatte/habe ein paar freunde und familie mit denen ich drüber reden konnte und noch kann. nach 8 wochen (gesetzlich festgelegt) war ich mit der frau vom jugendamt beim notar und habe die adoption unterschrieben. wir sind danach noch kaffee trinken gegangen und haben geredet über alles mögliche.... ich habe das glück und durfte (was nicht selbstverständlich ist) meine tochter schon 2x mal sehen ^^! sie ist so süß... ich bin mir sicher das es ihr gut geht und das ich das richtige gemacht habe.


ps.: wenn du dir sehr sicher mit der adoption bist, gehe ins jugendamt und lasse dich dort gut beraten. sie helfen dir auch nach der geburt, wenn du einfach nur darüber reden willst!!! Die adoptiveltern könne in den meisten fällen keine eigenen kinder bekommen und für sie ist es so ein riesen geschenk!!!

Hallo Sophia
Mir ergeht es ähnlich wie es dir ergangen ist und das was du erlebt hast hört sich positiv an, ich stecke fast in der gleichen Situation, auch bereits ein Kind und war schon beim Jugendamt und lerne auch, die Adoptiveltern kennen, und wähle sie mit aus,mir ist es auch sehr wichtig, das mein baby ( ich bin jetzt 24. Woche) bei wirklich guten Eltern aufwächst und sie es lieben...den ich denke das ich es nicht kann..zu lesen wie es anderen mit solch einer Situation geht tut wirklich gut...und so kann ich mich besser darauf einstellen, was noch kommen wird.

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