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Ich zu streng oder freundin zu bequem?

7. Januar 2011 um 10:55

huhu,

ich hab mal ne - nun ja - ansichtsfrage.

meine freundin hat 2 kinder, einen sohn genauso alt wie meine maus (2 3/4 Jahre) und einen sohne 13 monate.

nun waren sie neulich bei mir (gemeinsam mit den anderen mädels aus meiner krabbelgruppe). der kleine ist ein ziemlicher rabauke, läuft noch nicht, aber krabbelt wie der blitz. nimmt allerdings noch vieles in den mund.

meine maus hat natürlich in ihrem alter schon einige kleine dinge (z.b. mini-wäscheklammern, mini erbsen für ihre küche, etc.).

meine freundin hat deswegen angefangen, alles kleine im kinderzimmer oben auf den schrank zu legen, was zu wildem protest bei meiner maus führte.

mein vorschlag war dann, dass die großen kinder im kinderzimmer mit den kleinen sachen spielen dürfen, diese aber nicht ins wohnzimmer schleppen (wie es sonst gerne gemacht wird), und der kleine krabbler eben im wohnzimmer spielen darf. dort war auch immer was los, da 2 jährige nicht unbedingt immer nur im kinderzimmer bleiben und spielzeug gibts da auch haufenweise.

ein fairer kompromiss finde ich, und ich fand es toll, dass die großen kinder das auch so akzeptiert haben.

war mir auch lieber, da im kinderzimmer einiges ist, was z.b. bei den typischen baby-hochzieh-versuchen etc. wirklich kaputt gehen kann (z. b. spielküchen-backofen etc.).

trotzdem war der kleine immer im kinderzimmer, ich dachte dann "naja, die mutter passt bestimmt auf ihn auf". und was sehe ich, als alle weg waren? sämtliche kleinteile lagen doch auf den schränken, was dazu geführt hat, dass die großen z. b. mit der küche gar nicht richtig spielen konnten, weil keine kochutensilien mehr da waren.

auch ist der kleine mann ständig AUF unserem wohzimmertisch rumgekrabbelt, hat mit dem umgedrehten xylophon unser parkett komplett verkratzt und noch so ein paar dinge.

ich bin da ziemlich angefressen und überlege mir jetzt gerade, ob ich zu empfindlich bin und zu viele grenzen setze? ich finde eigentlich, dass man auch einem krabbelkind schon gewisse grenzen zeigen muss, gerade bei fremden leuten. dass man da mit erklären nicht weit kommt, ist klar, aber man kann ja durch ablenkung oder so das kind einfach von gewissen dingen abhalten. so auf die liebe art, versteht ihr?

oder? wie seht ihr das?

gruß,

mausala

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7. Januar 2011 um 11:02

Also ich
wäre glaube auch sauer, wenn mir jemand etwas kaputt macht, aber warum sind nicht alle im KiZi gewesen und man hätte dann mit den Kindern spielen können und gleichzeitg hat man doch im Blick was der kleine in den Mund stecken möchte oder ob er sich hochziehen möchte.


Nicht falsch verstehen, wo war denn die Mama, wäjrend das Kleine im KiZi gewesen ist?
LG
Anja

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7. Januar 2011 um 11:09
In Antwort auf in'am_11930447

Also ich
wäre glaube auch sauer, wenn mir jemand etwas kaputt macht, aber warum sind nicht alle im KiZi gewesen und man hätte dann mit den Kindern spielen können und gleichzeitg hat man doch im Blick was der kleine in den Mund stecken möchte oder ob er sich hochziehen möchte.


Nicht falsch verstehen, wo war denn die Mama, wäjrend das Kleine im KiZi gewesen ist?
LG
Anja

Unser
kinderzimmer ist recht klein, und es waren 5 mamas, 5 kleinkinder und noch 3 krabbler/babys. zu viel für ein mini-zimmer

tja die mama war schon auch im kinderzimmer, hat aber in der zeit nicht wie vermutet aufgepasst, sondern fleißig sachen hochgeräumt.

und ich habe einfach den eindruck, dass sie anders gestrickt ist diesbezüglich. wir gehen mit unseren sachen sehr sorgfältig um, das ist da eben scheinbar einfach nicht der fall...

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7. Januar 2011 um 11:11

Mh...
also wenn Sachen kaputt gehen ist das natürlich nicht schön und mit dem Xylophon da hätte sie definitiv was sagn müssen...

Aber andererseits, wenn ihr alle ältere Kinder habt die schon mit den ganzen Kleinteilen spielen können (obwohl ich da glaub ich bei 2 3/4 noch keine Ruhe hätte) ist das natürlich schön und ihr könnt zusammenhocken und plaudern...

Sie müsste dann allein mit ins Kinderzimmer und hat diesen Ausgleich gar nicht...also entweder würde ich das Spielen ins Wohnzimmer verlagern und alle zusammen, oder ich würde alle ins Kinderzimmer verlagern (euch eingeschlossen)....
Ich finde schon das man ein bisschen Rücksicht darauf nehmen muss, das sie noch so einen Kleinen hat....und kann sie auch verstehen das sie die Teile hochgelegt hat...manche Kinder schaffens ja auch obwohl man direkt daneben sitzt, sich etwas in den Mund zu stecken....

Weiss nicht wie weit man das vllt auch mit den älteren schon auf spielerische Art klären kann, ob man da vllt auch sagen kann das heute etwas anderes gespielt wird, weil noch ein Baby dabei ist....

Naja und das sie so ganz allein im Kinderzimmer sind, find ich halt nicht sooo toll aber da könnt ihr eure Kleinen natürlich besser einschätzen...

lg

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7. Januar 2011 um 11:16

Es ist
eine krabbelgruppe für die größeren kinder, wo sie sich in 1,5 stunden austoben sollen. klar können auch die kleinen geschwister mit, aber da muss man dann auch aufpassen finde ich. im wohnzimmer habe ich extra alles weggeräumt (und da war eh die meiste zeit das treiben).

es geht auch nicht nur um erbsen, das war nur ein beispiel.

wenn ich woanders zu besuch war, als meine maus so klein war, habe ich auch aufgepasst, wo sie ist und was sie macht. ich finde, man kann nicht erwarten, dass die wohnung von leuten ohne babys auf diese abgestimmt ist.

und es geht auch ums kaputtmachen, z.b. hätte der kleine zweimal fast unseren weihnachtsbaum umgerissen (was für ihn schlimmer gewesen wäre, als für den baum), hätte ich das nicht bemerkt und wäre hingehechtet...

ich weiß nicht...

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7. Januar 2011 um 11:19

Halt!
ich muss vielleicht noch was hinzufügen:

unser wohnzimmer grenzt ist sehr groß, voller spielzeug und nur durch einen eingangsbereich von dem kleinen kinderzimmer getrennt. also vom wohnzimmer aus sieht man in das kizi rein.

und wie schon erwähnt, waren im wohnzimmer eh meistens mehr kinder als im kizi

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7. Januar 2011 um 11:33


Schwierige Sache. Eins ist klar, dass der Krabbler( nenn ihn jetzt mal so) ein Baby ist und Babys-Kleinkinder und auch Kinder die schon größer sind machen nun ab und an mal was kaputt ( ohne Absicht)
Was das wegräumen betrifft hat sie richtig gehandelt, hätte ich auch getan denn wie schnell haben die kleinen was verschluckt

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7. Januar 2011 um 11:42

Ok ok...
scheinbar bin ich zu engstirnig.

zumindest was die kleinteile betrifft war ich wohl zu streng.

ich finde halt, ein kind in diesem alter darf man nicht aus den augen lassen, auch wenns etwas unbequem ist.

dass kinder was kaputtmachen ist auch klar, ich hatte diverse bemalte möbel und ähnliche dinge nach dem tag, was aber kein problem ist.

nur finde ich eben, dass man zumindest wenn ganz klar ist, dass das kind gerade dabei ist, etwas kaputt zu machen (parkett extrem zerkratzen, backofentür abbrechen, müsliglas runterschmeissen, weihnachtsbaum umschmeissen), dem ganzen einen riegel vorschieben und das kind (altersentsprechend) davon abhalten muss.

da gebt ihr mir aber recht, oder *umunterstützungheisch*????

sie kommen nämlich nächste woche wieder

gruß,

mausala

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7. Januar 2011 um 11:43

Ich finde, du siehtst das zu eng
Meine Kleine ist 13 Monate und auch eben in der Phase ALLES Kleine in den Mund zu stecken.
Meine Große ist 4 und sie legt schon immer alleine alle kleinen Teile nach oben oder gibt sie mir.

Klar, ist es doof, wenn die Großen spielen aber die kleinen Entdecker kann man nicht in einem Zimmer halten, das funktioniert nicht.

Meine Kleine will überall hin und dann man eben die Gefahren aus der Reichweite räumen.

Ich hätte das auch so gemacht wie deine Freundin.
ich meine die Kleinen wollen ja auch dabei sein und verstehen es nicht, wenn sie ausgeschlossen werden. Immer hinterher rennen und sie wieder aus dem Zimmer holen ist doch viel stressiger als einfach bestimmte Sachen wegzuräumen.

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7. Januar 2011 um 11:45

Hab ich
ich hab ihn mir geschnappt, das xylophon rumgedreht und wir haben fröhlich zusammen musiziert.

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7. Januar 2011 um 11:49
In Antwort auf bennet_12080622

Ok ok...
scheinbar bin ich zu engstirnig.

zumindest was die kleinteile betrifft war ich wohl zu streng.

ich finde halt, ein kind in diesem alter darf man nicht aus den augen lassen, auch wenns etwas unbequem ist.

dass kinder was kaputtmachen ist auch klar, ich hatte diverse bemalte möbel und ähnliche dinge nach dem tag, was aber kein problem ist.

nur finde ich eben, dass man zumindest wenn ganz klar ist, dass das kind gerade dabei ist, etwas kaputt zu machen (parkett extrem zerkratzen, backofentür abbrechen, müsliglas runterschmeissen, weihnachtsbaum umschmeissen), dem ganzen einen riegel vorschieben und das kind (altersentsprechend) davon abhalten muss.

da gebt ihr mir aber recht, oder *umunterstützungheisch*????

sie kommen nämlich nächste woche wieder

gruß,

mausala

Ich würde
Vor dem nächsten Treffen mit ihr reden( Telefon) Sag ihr, dass die Treffen viel Spass machen und es auch den Kindern immer ne Freude macht ABER das beim letzten Mal einiges schief ging wie z.B das mit den Kleinteilen( sprech es an und sag ihr, dass die Kinder diesmal entweder alle im Wohnzimmer spielen oder aber im Kizimmer aber dann müsse sie dabei sein falls ihr Sohn dorthin krabbelt.
Sag ihr dass ihr kleiner da was zerkratzt hat und bitte sie einfach ihn mehr im Auge zu behalten

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7. Januar 2011 um 11:58
In Antwort auf bennet_12080622

Unser
kinderzimmer ist recht klein, und es waren 5 mamas, 5 kleinkinder und noch 3 krabbler/babys. zu viel für ein mini-zimmer

tja die mama war schon auch im kinderzimmer, hat aber in der zeit nicht wie vermutet aufgepasst, sondern fleißig sachen hochgeräumt.

und ich habe einfach den eindruck, dass sie anders gestrickt ist diesbezüglich. wir gehen mit unseren sachen sehr sorgfältig um, das ist da eben scheinbar einfach nicht der fall...

Na gut
13 Leute für ein jleines Zimmer ist bissl viel.

Da hilft nur eins, entweder der Mama das sagen, oder das nächste MAl sie nicht einladen

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7. Januar 2011 um 12:17
In Antwort auf in'am_11930447

Na gut
13 Leute für ein jleines Zimmer ist bissl viel.

Da hilft nur eins, entweder der Mama das sagen, oder das nächste MAl sie nicht einladen


letzteres geht nicht - wir kennen uns schon aus der grundschule, waren zusammen auf dem gymnasium, haben zusammen studiert, haben gemeinsam unsere bäuche rumgeschoben, unsere kinder gehen in die gleiche krippe...

dazu ist sie mir zu wichtig, trotz meines ärgers

reden ist besser... aber immer so schwierig, gerade in bezug auf kindererziehung. aber natürlich richtig!

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7. Januar 2011 um 12:28

Hallo Mausala,
... puh - eine "typische" Erziehungsfrage, an der sich die Geister scheitern

Also dass die Kleinstteile weggeräumt wurden, kann ich noch nachvollziehen, haben wir ja eigentlich alle gemacht, als unsere noch Krabbler waren.
Was das AUF dem Wohnzimmertisch Krabbeln angeht oder das Xylophon, naja, da wäre ich auch etwas "verstimmt" .... ich wurde so erzogen, dass, wenn wir andere Leute besuchen, andere Regeln gelten, sprich: ich hatte mich an die Regeln dort anzupassen und nicht die Gastgeber an die Regeln, die für mich zu Hause galten. Und so handhabe ich das auch bei meinem Sohn. Tischkrabbeln gabs und gibts bei uns auch zu Hause nicht, aber wenn z.B. mal Autos vom Tisch aufs Parkett stürzen, ist das bei uns zu Hause kein Problem, bei anderen jedoch schon, weil der Parkettboden definitiv darunter leidet.

Dass ein Kind mit gut einem Jahr das "Warum" des "Neins" noch nicht verstehen kann, ist klar, aber ein "Nein" versteht auch ein 13 Monate altes Kind.

Aber wie gesagt, daran scheitern sich die Geister, kommt wohl auch sehr darauf an, wie die Mutter erzogen wurde ?!

Macht Ihr die Spielegruppe denn wechselweise bei den einzelnen Muttis zuhause ?

Liebe Grüße
Friederike

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7. Januar 2011 um 12:40
In Antwort auf tanja_12548683

Hallo Mausala,
... puh - eine "typische" Erziehungsfrage, an der sich die Geister scheitern

Also dass die Kleinstteile weggeräumt wurden, kann ich noch nachvollziehen, haben wir ja eigentlich alle gemacht, als unsere noch Krabbler waren.
Was das AUF dem Wohnzimmertisch Krabbeln angeht oder das Xylophon, naja, da wäre ich auch etwas "verstimmt" .... ich wurde so erzogen, dass, wenn wir andere Leute besuchen, andere Regeln gelten, sprich: ich hatte mich an die Regeln dort anzupassen und nicht die Gastgeber an die Regeln, die für mich zu Hause galten. Und so handhabe ich das auch bei meinem Sohn. Tischkrabbeln gabs und gibts bei uns auch zu Hause nicht, aber wenn z.B. mal Autos vom Tisch aufs Parkett stürzen, ist das bei uns zu Hause kein Problem, bei anderen jedoch schon, weil der Parkettboden definitiv darunter leidet.

Dass ein Kind mit gut einem Jahr das "Warum" des "Neins" noch nicht verstehen kann, ist klar, aber ein "Nein" versteht auch ein 13 Monate altes Kind.

Aber wie gesagt, daran scheitern sich die Geister, kommt wohl auch sehr darauf an, wie die Mutter erzogen wurde ?!

Macht Ihr die Spielegruppe denn wechselweise bei den einzelnen Muttis zuhause ?

Liebe Grüße
Friederike

Ja
mal hier mal da. nur nächste woche feier ich geburtstag, und da besagte freundin meine älteste solche ist (s. ganz unten), kommen sie bald wieder .

so wie du sehe ich es ja eigentlich auch (bzgl. der kleinteile war ich ja bereits einsichtig ). und es ist eben auch ein unterschied, ob ein auto aufs parkett fällt oder draufgeschmissen wird. finde ich. klar ist unser parkett nicht mehr das beste (kind- und hundbedingt). aber trotzdem müssen kinder doch lernen, da ein bissel obacht zu geben, bzw. gäste darauf achten, dass ihre kinder es nicht noch "bewusst" verschlimmern (ich sage nichts gegen aus versehen!).

bei ihr zuhause dürfen die kinder eigentlich alles, cd's ausräumen, mülleimer leeren, am radio rumspielen, auf tischen sitzen... das durfte unsere irgendwie nie...

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7. Januar 2011 um 13:13

Huhu mausala
Mh, schwierig....
Also das mit dem Couchtisch ist wirklich die Höhe! Kann verstehen, dass du da sauer bist - da sollte man seinem Kind (auch wenn es erst 13 Monate alt ist) schon die Grenzen zeigen.
Das mit den Kleinteilen kann ich teilweise verstehen. Ist halt schwer dem Kleinen beizubringen, dass er nicht bei den anderen Kindern sein darf. Wenn ich deine Freundin gewesen wäre, hätte ich da allerdings mit dir drüber gesprochen und nicht zugestimmt, wenn ich den Kleinen dann doch ins Kinderzimmer krabbeln lasse. Ich denke, ich hätte meiner Maus dann erklärt, dass die Kleinteile von dem Baby verschluckt werden können und dass sie deshalb jetzt mal auf den Schrank kommen. Dass dann nicht mehr richtig mit der Küche gespielt werden kann, ist in der Tat ärgerlich. Aber Scherheit geht natürlich vor.
Ich nehme mal an, wenn deine Freundin mit dir gesprochen hätte, dann hättet ihr auch ne gute Lösung gefunden. So hast du eben eine Entscheidung getroffen, die deiner Freundin nicht gepasst hat und dann braucht sie sich nicht wundern, wenn du dich zum Schluss über sie ärgerst.

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7. Januar 2011 um 13:53
In Antwort auf bennet_12080622


letzteres geht nicht - wir kennen uns schon aus der grundschule, waren zusammen auf dem gymnasium, haben zusammen studiert, haben gemeinsam unsere bäuche rumgeschoben, unsere kinder gehen in die gleiche krippe...

dazu ist sie mir zu wichtig, trotz meines ärgers

reden ist besser... aber immer so schwierig, gerade in bezug auf kindererziehung. aber natürlich richtig!

Dann musst du sie behalten
und drüber hinweg sehen, bei der Liebe

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7. Januar 2011 um 16:03

... ich nochmal ...
... was mich jetzt interessieren würde: wie alt sind die Kinder derer, die hier von "Ausgrenzung" des Krabbelkindes sprechen, bzw. sehr offensichtlich nur das Wohl des Krabbelkindes in den Vordergund stellen ?

Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, dann ist das fremdes Terrain, und selbst wenn bei mir zuhause auf den Tisch geklettert werden kann, das Parkett zerkratzt werden kann, die Wände beschmiert werden dürfen, und und und - würde ich, nur weil das bei uns ok ist, es meinem Kind bei anderen dennoch verbieten. Und nicht darauf warten, dass die Gastgeberin, wenn sie es denn stören sollte, selbst Einhalt gebietet. Was ist das denn für ne Einstellung ?? Grenze ich dann das Kind aus ? Mitnichten, denn diese Erfahrung, dass eben nicht überall alles geht, müssen auch Kleinkinder machen. Oder wann sollen sie es dann lernen ? Ab dem 2.Geburtstag ? Das bringt sie dann viel mehr durcheinander.
Zudem ist es ja vielmehr eine Respektlosigkeit der einen Mutter der anderen gegenüber - wenn man dem eigenen Kind keinen Einhalt gebietet, wenn es sich woanderst "daneben" benimmt.

Wäre deine Freundin denn ebenso entspannt, wenn dein Kind bei ihr zuhause solch ein Verhalten hätte ?

Wie auch immer - entgegen der zahlreichen Meinung hier, dass Krabbelkinder oder Kinder unter 2 Jahren und deren Mütter einen Freibrief für jegliches Verhalten haben, sehe ich das etwas anders. Für mich hat das jedoch mehr was mit Respekt zu tun. Und den kann ich auch einen Kleinkind schon vorleben

Wünsch dir alles Gute !
Friederike

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7. Januar 2011 um 21:33

So...
... also ich habe mit auch aufgrund vieler antworten alles nochmal durch den kopf gehen lassen und ja auch eingesehen, dass ich in mancher hinsicht zu empfindlich war.

das war ja genau der grund, warum ich gefragt habe, bin der kritik ja offen.

was ich aber bei eingen raushöre " ich hätte mich ja auch selber kümmern können": habe ich! ich habe mir das xylophon geschnappt, den krabbler vor dem umstürzenden baum gerettet, das müsliglas aufgefangen. mach ich ja auch mal gerne. aber es ist nicht ok (und da lasse ich nicht mit mir diskutieren), dass die mutter von dem kind da nicht auch obacht gibt und sich entspannt an den tisch setzt und klönt, während ich renne wie ne irre. ich achte ja auch auf mein kind, wenn wir bei anderen sind, und alle anderen machen das auch und passen sich den regeln der jeweiligen gastgebern an.

aber trotzdem danke für eure vielen meinungen und die konstruktive kritik

gruß,

mausala

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