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Immer abpumpen-geht das? erfahrungen?

2. Februar 2008 um 19:29

hallo!

also mein sohn ist jetzt 2 wochen alt und saugt seit seiner geburt sehr heftig aber nur kurz und so natürlich sehr oft, was dazu geführt hat, dass meine brustwarzen blutig waren/sind. dann habe ich mit hütchen gestillt, was schmerztechnisch nicht viel besser war. im kh haben wir das immer so gemacht, dass ich weg gesehen habe und in meine hand gebissen, während die schwester den kleinen angelegt hat. daheim kam ich dann eines nachts an den punkt, wo ich da saß mit dem schreienden kind und ihn einfach nicht mehr an die eine brust legen konnte/wollte. morgens hat mir dann die hebi eine pumpe gebracht und ich sollte die eine brust nur noch pumpen bis die warze wieder fit ist. hörte sich super an aber irgendwie war ich nur noch beschäftigt, weil wir immer stundenlange still-,abpump- und zufütterorgien hatten. mein sohn trinkt nämlich immer 3min. dann schlafen, dann wieder 3min. etc. meine hebamme hat nun dazu geraten, dass ich nur noch abpumpe und ihm das füttere, damit ich zum einen sehe, wieviel er trinkt und zum anderen halt keine schmerzen mehr habe und der kleine nun auch wieder 4 std. schläft, da er halt aus der flasche viel mehr trinkt als aus der brust. sie meinte dann, dass wir ihn dann in ein paar tagen wieder stillen sollen und dass jetzt nur machen, damit er sich an etwas längere abstände gewöhnt. theoretisch könnte ich mir vorstellen, immer zu pumpen, weil ich auf keinen fall pulvermilch füttern möchte. nun habe ich gehört, dass es dazu kommen kann, dass die milch ausbleibt. hat jemand erfahrungen damit?

viele grüße
tara

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3. Februar 2008 um 8:55

Ich persönlich nicht, aber...
...eine Freundin von mir. Sie musste direkt nach der Geburt sehr starke Schmerzmittel nehmen. Sie hat abgepumpt, die Milch verworfen...; Zwölf Wochen lang hat sie das alle drei Stunden durchgezogen. Nach einem viertel Jahr war sie Medikamnetenfrei; hat das Kind angelegt und wenige Tage später erfolgreich VOLL gestillt!!

Alles ist möglich

LG,Nina

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3. Februar 2008 um 9:59

Ja
ich habe bei meinem ersten Sohn vier Monate gepumpt, da er nicht richtig saugen konnte, meine zweiten Sohn stille ich jetzt seit 11 Monaten direkt.

Grundlegend kannst du natürlich immer pumpen. Das Pumpen ist halt nur mühsam und zeitaufwändig. Zudem wird der Milclex nicht so gut stimuliert wie beim direkten stillen, das bedeutet, dass du häufiger Situationen hast, in denen die Milch knapp wird. Beim direkten Stillen nuckeln die Kinder halt noch weiter, ein bisschen kommt immer, aber wenn die Flasch leer ist, dann gibts halt nichts mehr.

Ich habe damals alle 2 bis drei Stunden gepumpt, wenn die Milchmenge gesteigert werden musste, jede Stunde.

Ich würde dir auf jeden Fall raten, es später noch einmal mit dem Anlegen zu versuchen. Das direkte Stillen ist anfangs mühsam (wunde Brustwarzen, Milchstau etc.), wird mit der Zeit aber immer angenehmer und pendelt sich gut ein. Das Pumpen hingegen ist anfangs einfach, mit der Zeit aber schwieriger, da du eben auf die bestimmten Mengen kommen musst; die Kinder trinken mit der Zeit ja einfach mehr.

Gib das direkte Stillen nicht ganz auf, pumpen ist sicher ein halbwegs guter Ersatz, aber es gibt sehr wenige Frauen, die wirklich lange pumpen, sprich, über 6 Monate lang.

lg
Stefanie

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4. Februar 2008 um 14:18

Hallo Tara
Ich pumpe nun seit fast 7 Monaten ab. Da mein Kleiner kurz nach der Geburt operiert werden musste und danach im KH an die Flasche gewöhnt war, ging kein Weg mehr an die Brust. Es ist anstrengend, hat aber auch Vorteile, z.B. kann Papa häufiger füttern oder auch mal nachts aufstehen. Fertigmilch kam für mich auch nicht in Frage.
Am Anfang habe ich alle 4 Stunden abgepumpt, danach konnte ich nachts auslassen, mittlerweile pumpe ich noch 4x am Tag ab. Ab nächster Woche sind es dann nur noch 3x am Tag, da er jetzt schon den ersten Brei bekommt. Milch war immer reichlich da, habe sogar welche auf Vorrat eingefroren.
Ein Rezept bekommst Du vom Kinderarzt und die Krankenkasse übernimmt die Kosten.
Ich wünsch Dir viel Glück,
moby1974

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