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In Anlehnung an Namensthread: Warum wollen Eltern sich abheben?

12. April 2017 um 12:33

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

Mich würden eure Meinungen interessieren!

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12. April 2017 um 12:49
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

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Weil für jede Mutter das eigene Kind das Beste, Tollste, Wundervollste ist.
Und weil jede Mutter für ihr Kind das Beste möchte.
Und mit der Entscheidung des "richtigen" Namens werden alle Wünsche, Hoffnungen, Gesellschaftszugehörigkeit etc komprimiert und ans Kind "übergeben".
Und bestimmte "Schichten" empfinden bspw englische Namen als besonders positiv besetzt.
Andere "Schichten" fahren auf altdeutsche Namen ab und erhoffen sich dadurch ein "Erkennungsmerkmal" unter ihresgleichen.

Ausnahmen gibt es bestimmt, aber die Ausnahme bestätigt die Regel.

Ich persönlich finde es auch nicht schlimm ddies offen auszusprechen und zu akzeptieren, dass wir alle unser Schubladen denken haben.... So lange wir ab und zu darin aufräumen und nachsehen,  ob alles noch passt.

 

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12. April 2017 um 15:53

Ich finde die ganze Namenssuche extrem schwierig. Man überlegt sich, es soll zum Kind passen, als Baby , als Teenager , als Erwachsener. Soll zum Nachnamen passen, zu den Namen der anderen Familienmitglieder, es soll nicht zu abgehoben sein , es soll nicht 5 mal nachgefragt werden, wie das Kind heißt, es soll nicht so schwierig geschrieben werden, dass man es ständig falsch schreibt und es sollen nicht 5 Kinder in der Familie , Freundes und Bekanntenkreis genauso heißen. Und dann muss es auch , und vor allem , gefallen . 

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12. April 2017 um 12:49
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

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Weil für jede Mutter das eigene Kind das Beste, Tollste, Wundervollste ist.
Und weil jede Mutter für ihr Kind das Beste möchte.
Und mit der Entscheidung des "richtigen" Namens werden alle Wünsche, Hoffnungen, Gesellschaftszugehörigkeit etc komprimiert und ans Kind "übergeben".
Und bestimmte "Schichten" empfinden bspw englische Namen als besonders positiv besetzt.
Andere "Schichten" fahren auf altdeutsche Namen ab und erhoffen sich dadurch ein "Erkennungsmerkmal" unter ihresgleichen.

Ausnahmen gibt es bestimmt, aber die Ausnahme bestätigt die Regel.

Ich persönlich finde es auch nicht schlimm ddies offen auszusprechen und zu akzeptieren, dass wir alle unser Schubladen denken haben.... So lange wir ab und zu darin aufräumen und nachsehen,  ob alles noch passt.

 

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12. April 2017 um 12:55

Meiner Meinugn nach ist das eine Art Geltungsbedürfnis... man will sich einfach von seinem Umfeld abheben und so kommt es zu Extremen.
besonders peinlich finde ich es aber, wenn man die Namen nicht aussprechen/oder schreiben kann. 

Es wird ja auch immer gesagt, dass gerade in Ostdeutschland viele amerikanische, ungewöhnliche Namen vergeben werden. Aber meinem Empfinden nach ist das gerade in den letzten Jahren umgekehrt und es wird bewusst in die andere Richtung gegangen. Hier wimmelt es nur so von Karls, Oskars, Luises und Claras... 

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12. April 2017 um 13:03

Das empfinde ich auch so.
Was ist der Grund?

Meiner Meinung nach steckt der Wunsch nach Zugehörigkeit dahinter.

 

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12. April 2017 um 13:04

Theodor und Friedrich höre ich auch ganz oft. Bei den Mädchen Matilda und Charlotte.
Hier gibt es vom Standesamt eine Top 30 der beliebtesten Vornamen - kein einziger englischer Name darunter... 

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12. April 2017 um 13:59
In Antwort auf pupsigel

Weil für jede Mutter das eigene Kind das Beste, Tollste, Wundervollste ist.
Und weil jede Mutter für ihr Kind das Beste möchte.
Und mit der Entscheidung des "richtigen" Namens werden alle Wünsche, Hoffnungen, Gesellschaftszugehörigkeit etc komprimiert und ans Kind "übergeben".
Und bestimmte "Schichten" empfinden bspw englische Namen als besonders positiv besetzt.
Andere "Schichten" fahren auf altdeutsche Namen ab und erhoffen sich dadurch ein "Erkennungsmerkmal" unter ihresgleichen.

Ausnahmen gibt es bestimmt, aber die Ausnahme bestätigt die Regel.

Ich persönlich finde es auch nicht schlimm ddies offen auszusprechen und zu akzeptieren, dass wir alle unser Schubladen denken haben.... So lange wir ab und zu darin aufräumen und nachsehen,  ob alles noch passt.

 

Eben! Für mich ist mein Kind eh das tollste und hübschste usw. Und gerade WEIL es für mich allein deshalb was besonderes ist, weil es mein Kind ist und ich es liebe, gerade deswegen brauche ich eben nicht dieses "Mein Kind muss sich abheben". Es ist für mich doch eh das tollste! 
Es ist für mich eben nicht das gleiche. 
Ich liebe ja mein Kind, auch wenn es etwas schlechter. langsamer oder sonst wie macht. Oder auch wenn es etwas gar nicht lernt. Ich liebe es ja trotzdem. Aber nicht, weil es in irgendwas hervorsticht, sondern weil es mein Kind ist, dass ich ausgetragen habe. Das ich gezeugt habe. 

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12. April 2017 um 15:11

Zumal ja alle Kinder individuell sind und sich unterschiedlich entwickeln. Ich sag ja immer "Kein gesundes Kind lerne nie laufen". Irgendwann lernen es alle. Und wenn es nun mit 13 Monaten läuft oder erst mit 16 - ist doch völlig wurscht. 
Ich finde halt nicht, dass Entwicklung etwas mit Konkurrenz zu tun haben sollte. Man gewinnt nichts dadurch, dass ein Kind früher läuft und verliert nichts, wenn es später läuft. Oder ob es schnell eine Sprache lernt oder nicht. Oder überhaupt. 
Kinder haben Stärken und Schwächen, wie jeder andere auch. Wenn man die akzeptieren kann, kann man auch toleranter gegenüber anderen sein, die sich tatsächlich von der Allgemeinheit unterscheiden. 

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12. April 2017 um 15:53

Ich finde die ganze Namenssuche extrem schwierig. Man überlegt sich, es soll zum Kind passen, als Baby , als Teenager , als Erwachsener. Soll zum Nachnamen passen, zu den Namen der anderen Familienmitglieder, es soll nicht zu abgehoben sein , es soll nicht 5 mal nachgefragt werden, wie das Kind heißt, es soll nicht so schwierig geschrieben werden, dass man es ständig falsch schreibt und es sollen nicht 5 Kinder in der Familie , Freundes und Bekanntenkreis genauso heißen. Und dann muss es auch , und vor allem , gefallen . 

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12. April 2017 um 16:24

Ich bin ja auch aus dem Osten und wenn ich nach den Namen aus der Kita gehe, dann ist da wirklich kaum ein ausgefallener Name dabei...von Anna über Paul bis Laura. Amerikanische Namen oder "akademische" Namen hört man fast gar nicht. Es gibt einen Jungen in der Gruppe, da sage ich auch "naja", aber zu ihm passt dieser extrem alte Name. 

Was mich eher schlucken lässt, dass sind Geschwisternamen, die passend ausgesucht werden. Auf der Entbindungsstation damals gab es eine Mutter mit Zwillingen. Der Junge hieß Ferdinand und das Mädchen Luise. Da dachte ich mir auch "Na das wird wenig lustig für die beiden in der 10. Klasse. "Kabale und Liebe" ist ein Klassiker und das wird sicherlich noch in 16 Jahren im Deutschunterricht vorkommen.". 
Oder ich muss auch manchmal schmunzeln, wenn alle Geschwisterkinder den selben Anfangsbuchstaben haben und sie dann hintereinander gerufen werden. Ist nichts schlimmes, aber es fällt mir auf und es klingt in meinen Ohren immer witzig. 

Und selbst die einfachsten Namen können zum Problem werden. Mein Name ist eigentlich ein normaler Name...allerdings durch die Schreibweise eher selten. Der Anfangsbuchstabe anders als üblich und bei dem üblichen und bekannten Namen hängt hinten noch ein Buchstabe dran. Man schreibt ihn wie man ihn spricht...ganz einfach und trotzdem sagt jeder Zweite "Wie heißt du?" und "Wie wird der Name geschrieben?". Und ganz schlimm ist es, wenn manche ihn falsch aussprechen, obwohl man ihn gar nicht falsch aussprechen kann.

Dass wollte ich bei meinem Sohn nicht. Er hat einen ganz einfachen Namen mit nur 4 Buchstaben...wirklich ganz simpel, wird geschrieben wie gesprochen und nichts außergewöhnliches, aber trotzdem schaffen es Leute zu fragen "Wie heißt er?" oder "Wie wird das denn geschrieben?". 
Das sagt mir, dass es nicht unbedingt nur an den Eltern liegt, die die Namen vergeben.  

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12. April 2017 um 18:04

Mein sohn hat einen bodenständigen toplistennamen. Und auch beim zweiten kind wird es bestimmt keinen ausgefallen namen geben. Es gefällt mir einfach nicht. Ist vielleicht langweilig oder einfallslos, aber ich denke meine kids werden damit gut leben können, auch wenn die namen nicht selten sind...

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12. April 2017 um 19:21
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

Mich würden eure Meinungen interessieren!

Also es hat doch gar immer nur mit "sich abheben" zu tun! In der Klasse meiner grossen ist ein Jungenname tatsächlich 4x vergeben. Das ist doch kacke. Denn die Kinder werden selbstverständlich nicht einzig bei ihrem Namen genannt sondern von den Lehrern beim Nachnamen oder eben xy T. usw. Ich sag ganz ehrlich, das möchte ich für meine Kinder nicht. Es wäre sicher kein Weltuntergang aber doof. Desweiteren führen diese immer gleichen Namen ständig zu Verwechslungen. Wenn mein Mann erzählt "Daniel" hat dies und das gesagt weiss ich nie, meint er jetzt seinen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Bruder...Früher in meiner Klasse bekamen dann die sandras so geschmackvolle Spitznamen wie "Brille" oder Eule oder son Mist. Und zu guter Letzt finde ich, dass diese extrem häufigen Namen ihren schönen Klang verlieren, wenn jeder fünfte so heisst. Ist mir letzens bei dem Namen Sarah aufgefallen. Eigentlich vielleicht ein schöner Name aber ich kenne sooo viele sarahs unterschiedlicher Charaktere dass ich gar nicht mehr sagen kann, ob er schön ist. Klar gibt es auch Namen, die nicht so häufig vorkommen und trotzdem nicht zu abgedreht sind. Ich will nur sagen, nicht immer geht es um abheben und was besonderes sein. 

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12. April 2017 um 19:39

Meine Schwester hat ihren 2 Kindern auch außergewöhnliche Namen gegeben, weil sie auch auf keinen Fall wollte, dass ein zweites Kind in der Umgebung so heißt. Sie hat schöne Namen gewählt, die sich zum Glück leicht Sprechen und Schreiben lassen..aber den ganzen Hype mit den sooo außergewöhnlichen Namen kann ich auch nicht nachvollziehen.. 
In der Krabbelgruppe in die ich gehe gibt es auch ein Mädchen bei der man 10x nach dem Namen fragen muss, weil sich das auch echt kein Mensch merken kann, geschweige denn schreiben..Denken die Eltern denn da nicht vorher nach, dass das fürs Kind selbst echt lästig werden kann, wenn man 100mal nach dem eigenen Namen und der Schreibweise gefragt wird?

Mein Mann und ich wollten einen schlichten Namen..einen, den jeder kennt aber nicht allzu häufig ist Heutzutage (in meiner Generation hatten wir in unserer Schulklasse 5 Sabrinas..das ist natürlich auch nicht gerade prickelnd )

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12. April 2017 um 20:09

Das finde ich spannend.
Ich habe meinem Kind einen  Namen gegeben, den viele für ein Baby eher unpassend finden, weil er eher "hart" ist.
Es stimmt, es gibt Namen, die man eher einem Erwachsenen zuordnet als einem Baby.
Man ist aber länger erwachsen als ein Baby. 

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12. April 2017 um 20:17

Doch, ich denke, das war vor 30 Jahren auch so.
Da hießen die Kinder Marc, Denny, Peggy oder eben der Deutsche hieß Marco Müller.
Der Wunsch seinem Kind durch den Namen noch besonders hervorzuheben gibt es wahrscheinlich schon immer. 

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12. April 2017 um 23:25

die Frage ist ja, ob die Eltern wirklich die Intention haben, sich abzuheben, besonders sein usw.oder einfach den Namen schön finden. Und ja, warum nicht einen schönen, seltenen Namen für sein eigenes Kind aussuchen? Was spricht dagegen? Wir allen finden unsere Kinder doch einizigartig, wundervoll, am schönsten und am klügsten 
Namen sind doch sowieso Geschmackssache, fände es öde, wenn alle sich nur nach irgendwelchen Namensnormen halten würden. Ich kenne kein Mensch, der jemals unter seinem Namen so sehr gelitten oder gemobbt wurde, dass er diesen umändern wollte. Oder ihr etwa?
Wie bernadotte schreibt, die Namen passen sich an und nach mehrmaligen Benennen ist auch der ausergewöhnlichste und komischte Namen ganz "normal".


 

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13. April 2017 um 8:09

Gegen außergewöhnliche Namen ist per se ja nichts zu sagen. Wobei das auch gar nichts heißen muss - wir haben vor vier Jahren einen schönen, schlichten Namen gewählt, den kaum jemand kannte und der nichtmal in der Top100 war. Jetzt ist er in der Top Ten.

Aber es gibt auch erwiesenermaßen unterschiedliche Namens-Gewohnheiten in unterschiedlichen Schichten. Und manche Namen wecken entsprechend bestimmte Assoziationen. Damit ist das Kind dann im schlimmsten Fall schonmal abgestempelt.

Mobbing finde ich weniger ausschlaggebend. Dafür gibt es genug andere Gründe.

Aber es klingt immer doof, wenn ein Kind einen Namen aus einem ganz anderen Kulturkreis trägt, mit dem es nichts zu tun hat. Hier sind z.B. japanische Namen grad total in. Da heißt dann der strohblonde, kräftige Bub "Hiro". Finde ich blöd - auch wenn ich den Namen an sich total schön finde. Aber nicht ohne eine Verbindung zu dem Land.

Noch schlimmer wird es, wenn der Name dann nichtmal richtig ausgesprochen werden kann, was oft der Fall ist bei englischen und französischen Namen.

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13. April 2017 um 8:50

Ich bin selber Mutter von 2 Kindern, mit wohl nicht sehr gängigen Namen.
Bei der Auswahl ging es mir nicht darum, etwas besonderes zu finden, mich, oder meine Kinder darüber von der Masse abzuheben, etc.
Ich habe die Namen nicht gesucht, keine Namenslisten durchwälzt, sondern es waren einfach die Namen, von Anfang an.
Wenn ich hier Namenslisten lese, rollen sich mir persönlich da oft die Fingernägel auf, weil mir die Namen gar nicht gefallen und es ist mir nie auch nur eine Sekunde in den Sinn gekommen, so einen "normalen" Namen zu wählen, nur weil er grad dem gängigen Geschmack entspricht, mir selber aber gar nicht, bis mäßig gefällt.

Warum die Kinder dazu auch noch einen chinesischen Zweitnamen tragen, ist denke ich jedem bekannt, der mich ab und an schon gelesen hat.

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13. April 2017 um 9:55
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

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Weil jeder seine Vorstellungen hat.

Unser Sohn heißt Colin-Fabian. Er wird aber nur Colin gerufen.

Wir wollten einen Namen der nicht zu lang ist, einfach auszusprechen ist aber gleichzeitig in unserer globalen Welt bekannt ist.



 

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13. April 2017 um 11:07
In Antwort auf blubberbaer

Also es hat doch gar immer nur mit "sich abheben" zu tun! In der Klasse meiner grossen ist ein Jungenname tatsächlich 4x vergeben. Das ist doch kacke. Denn die Kinder werden selbstverständlich nicht einzig bei ihrem Namen genannt sondern von den Lehrern beim Nachnamen oder eben xy T. usw. Ich sag ganz ehrlich, das möchte ich für meine Kinder nicht. Es wäre sicher kein Weltuntergang aber doof. Desweiteren führen diese immer gleichen Namen ständig zu Verwechslungen. Wenn mein Mann erzählt "Daniel" hat dies und das gesagt weiss ich nie, meint er jetzt seinen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Bruder...Früher in meiner Klasse bekamen dann die sandras so geschmackvolle Spitznamen wie "Brille" oder Eule oder son Mist. Und zu guter Letzt finde ich, dass diese extrem häufigen Namen ihren schönen Klang verlieren, wenn jeder fünfte so heisst. Ist mir letzens bei dem Namen Sarah aufgefallen. Eigentlich vielleicht ein schöner Name aber ich kenne sooo viele sarahs unterschiedlicher Charaktere dass ich gar nicht mehr sagen kann, ob er schön ist. Klar gibt es auch Namen, die nicht so häufig vorkommen und trotzdem nicht zu abgedreht sind. Ich will nur sagen, nicht immer geht es um abheben und was besonderes sein. 

Es geht mir nicht um Namen, die man aussucht, einfach weil sie gefallen und andere Namen nicht wählt, weil sie nicht gefallen. In dem anderen Thread fiel irgendwann der Satz (sinngemäß: "Nein, diese alternativen Namen gehen nicht, die sind mir zu gewöhnlich, ich will mich schließlich abheben". Dann kam als Antwort "dass man sich ja doch mit der Persönlichkeit abheben könnte". Ob denn das nicht reichen würde. Und so kam ich zu diesem Post. Es geht mir tatsächlich um das "Sich abheben müssen, aus der Masse rausstechen wollen/müssen". Ob man das wirklich muss? Ob man anders nicht genauso liebenswert und wertvoll ist, auch wenn man nur einer unter vielen ist. 

Es geht wie gesagt nicht um Geschmäcker. Denn die sind ja bekanntlich verschieden udn man kann nicht wirklich drüber streiten. 
Ich persönlich mag eher klassische Namen, die es meist schon seit Hunderten von Jahren gibt und seit Hunderten von Jahren auch vergeben werden. Mit hochmodernen Namen, die bis dato kaum bekannt waren, kann ich meistens eher nichts bis wenig anfangen. Mit Neuschöpfungen kann ich erst recht nichts anfangen. Da hab ich immer eher den Gedanken, dass die Eltern Buchstabenwürfel hatten und sich was zusammen gewürfelt haben. Amerikanische Namen oder ausländische, die hier seit Jahren/Jahrhunderten "eingedeutscht" sind, finde ich auch nicht schön, außer sie passen zur Herkunft der Familie oder eines Elternteils. Und bei so Sachen wie Pepsicola, Ponyboy, Winnetou und dergleichen zweifele ich an der Vernunft und Intelligenz der Eltern. Und durchaus auch daran, ob sie ihre Kinder wirklich lieben. 

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13. April 2017 um 11:11

Ich habe zwei Kinder und mein erstes Kind hat einen seltenen, aber nicht ausgefallenen Namen. Ihr Name kam mir bisher weder in der Kita noch in der Schule zu Ohren. Ich habe bisher lediglich eine einzige Frau getroffen die so heißt (Praktikantin im Büro). Mein zweites Kind hat einen nicht mehr so seltenen Namen, aber doch noch selten genug, dass nicht jedes fünfte Kind so heißt.

Ich mag ausgefallene Namen meist gar nicht, dafür aber seltene umso mehr! Ich mag es überhaupt nicht, wenn in Kita und Schule oder auf dem Spielplatz jedes dritte bis fünfte Kind so heißt und sich beim Rufen des Namens alle umdrehen, weil sie sich angesprochenen fühlen. Ich mag absolut keine Modenamen. 

Wenn ich einem Unternehmen, einer Firma einen Namen geben sollte, dann wähle ich doch auch keinen, den es in meiner Stadt schon 20 Mal gibt, sondern einen, der noch nicht vergeben ist. So halte ich das auch weitgehend mit den Namen meiner Kinder. Dazu reicht es, wenn sie selten sind, ausgefallen müssen sie absolut nicht sein. Ich möchte es meinen Kindern mit Fantasienamen oder unmöglichen Schreibweisen ja nicht schwer im Leben machen. Aber ich möchte sie auch nicht zu einem "Produkt" machen, was man an jeder Straßenecke sieht und hört. Daher habe ich mich für schöne, aber seltene Namen aus dem europäischen Ausland entschieden (nicht englisch), deren Aussprache man auch nicht verhunzen kann.

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13. April 2017 um 11:56
In Antwort auf orchideenblatt

Es geht mir nicht um Namen, die man aussucht, einfach weil sie gefallen und andere Namen nicht wählt, weil sie nicht gefallen. In dem anderen Thread fiel irgendwann der Satz (sinngemäß: "Nein, diese alternativen Namen gehen nicht, die sind mir zu gewöhnlich, ich will mich schließlich abheben". Dann kam als Antwort "dass man sich ja doch mit der Persönlichkeit abheben könnte". Ob denn das nicht reichen würde. Und so kam ich zu diesem Post. Es geht mir tatsächlich um das "Sich abheben müssen, aus der Masse rausstechen wollen/müssen". Ob man das wirklich muss? Ob man anders nicht genauso liebenswert und wertvoll ist, auch wenn man nur einer unter vielen ist. 

Es geht wie gesagt nicht um Geschmäcker. Denn die sind ja bekanntlich verschieden udn man kann nicht wirklich drüber streiten. 
Ich persönlich mag eher klassische Namen, die es meist schon seit Hunderten von Jahren gibt und seit Hunderten von Jahren auch vergeben werden. Mit hochmodernen Namen, die bis dato kaum bekannt waren, kann ich meistens eher nichts bis wenig anfangen. Mit Neuschöpfungen kann ich erst recht nichts anfangen. Da hab ich immer eher den Gedanken, dass die Eltern Buchstabenwürfel hatten und sich was zusammen gewürfelt haben. Amerikanische Namen oder ausländische, die hier seit Jahren/Jahrhunderten "eingedeutscht" sind, finde ich auch nicht schön, außer sie passen zur Herkunft der Familie oder eines Elternteils. Und bei so Sachen wie Pepsicola, Ponyboy, Winnetou und dergleichen zweifele ich an der Vernunft und Intelligenz der Eltern. Und durchaus auch daran, ob sie ihre Kinder wirklich lieben. 

Also die von dir genannten Namen dürfen sicher nicht vergeben werden...hoffe ich doch mal aber über welche Art von Namen reden wir denn? Denn ich kann schon verstehen, wenn man sein Kind lieber Bellamy (ist jetzt null mein Geschmack ) als Jonas, Ben oder Max nennen will. Ich glaube man tut jonas auch keinen großen gefallen, wenn der Name dann 3 x in der Klasse vorhanden ist, werden nämlich Spitznamen erfunden. Und die Eltern von Ludwig unf Gerda wollen sich doch genausonabheben. Nämlich von der Unterschicht. Kann mir keiner erzählen,  dass aufeinmal soooo viele diese altbackenen Namen schön finden, über die sich vor 10 jahren noch jeder kaputtgelacht hat, weil nur alte leute so heißen. Sicher gibt es da eltern, die Gerda schon immer toll fanden, aber ich denke, viele Grenzen sich damit ab. So richtige lächerliche Namen habe ich bisher auch nicht gehört. Also so namen wie Dylan-skywalker oder tiffany-diamata....zumindest nicht in live...hier gibt es nur x mal hanna, emma, jonas, leon, etc...

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13. April 2017 um 12:06

Ich finde, es wird immer maßlos übertrieben, gerade in Bezug auf häufige bzw "Mode"namen. Als ob 90 % der in einem Jahr geborenen Kinder so heißen, dabei sind es nur 2,x oder 1,x Prozent... meine Tochter hat einen dieser Namen, weil er mir gefiel, in meiner Muttersprache auch bekannt und beliebt ist. Mich hat auch jeder so verrückt gemacht und "OH MEIN GOTT, dein armes Kind, es werden sich 1000 Kinder umdrehen, wenn du sie einmal rufst, wie soll sie so ihre Persönlichkeit abheben" und was ist? Von 100 Kindern in der Kita ist sie die einzige... typischer Fall von "es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird" 

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13. April 2017 um 12:07
In Antwort auf blubberbaer

Also die von dir genannten Namen dürfen sicher nicht vergeben werden...hoffe ich doch mal aber über welche Art von Namen reden wir denn? Denn ich kann schon verstehen, wenn man sein Kind lieber Bellamy (ist jetzt null mein Geschmack ) als Jonas, Ben oder Max nennen will. Ich glaube man tut jonas auch keinen großen gefallen, wenn der Name dann 3 x in der Klasse vorhanden ist, werden nämlich Spitznamen erfunden. Und die Eltern von Ludwig unf Gerda wollen sich doch genausonabheben. Nämlich von der Unterschicht. Kann mir keiner erzählen,  dass aufeinmal soooo viele diese altbackenen Namen schön finden, über die sich vor 10 jahren noch jeder kaputtgelacht hat, weil nur alte leute so heißen. Sicher gibt es da eltern, die Gerda schon immer toll fanden, aber ich denke, viele Grenzen sich damit ab. So richtige lächerliche Namen habe ich bisher auch nicht gehört. Also so namen wie Dylan-skywalker oder tiffany-diamata....zumindest nicht in live...hier gibt es nur x mal hanna, emma, jonas, leon, etc...

Ich hoffe ehrlich gesagt auch, dass solche Namen abgelehnt werden. Aber es sieht wohl nicht unbedingt so aus: http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/557382/matt-eagle-und-despot-so-nennen-eltern-ihre-kinder-1#gallery&52547&0&557382 

Wie gesagt, geht es mir nicht um den Geschmack von Namen. Sondern wirklich um das Argument "Ich will mich abheben". 
 

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13. April 2017 um 12:09
In Antwort auf bambi0190

Ich finde, es wird immer maßlos übertrieben, gerade in Bezug auf häufige bzw "Mode"namen. Als ob 90 % der in einem Jahr geborenen Kinder so heißen, dabei sind es nur 2,x oder 1,x Prozent... meine Tochter hat einen dieser Namen, weil er mir gefiel, in meiner Muttersprache auch bekannt und beliebt ist. Mich hat auch jeder so verrückt gemacht und "OH MEIN GOTT, dein armes Kind, es werden sich 1000 Kinder umdrehen, wenn du sie einmal rufst, wie soll sie so ihre Persönlichkeit abheben" und was ist? Von 100 Kindern in der Kita ist sie die einzige... typischer Fall von "es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird" 

Aber das ist genau das Ding! Warum soll sie sich abheben???? Sie ist doch gut so, wie sie ist! Liebenswert und ein wertvoller kleiner Mensch! 
Warum muss man seine Persönlichkeit von anderen abheben??? 

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13. April 2017 um 12:10
In Antwort auf orchideenblatt

Ich hoffe ehrlich gesagt auch, dass solche Namen abgelehnt werden. Aber es sieht wohl nicht unbedingt so aus: http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/557382/matt-eagle-und-despot-so-nennen-eltern-ihre-kinder-1#gallery&52547&0&557382 

Wie gesagt, geht es mir nicht um den Geschmack von Namen. Sondern wirklich um das Argument "Ich will mich abheben". 
 

Und ich hab nochmal geschaut: das ist nicht der Postillon!
G R A U E N H A F T ! ! ! 

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13. April 2017 um 12:12
In Antwort auf orchideenblatt

Es geht mir nicht um Namen, die man aussucht, einfach weil sie gefallen und andere Namen nicht wählt, weil sie nicht gefallen. In dem anderen Thread fiel irgendwann der Satz (sinngemäß: "Nein, diese alternativen Namen gehen nicht, die sind mir zu gewöhnlich, ich will mich schließlich abheben". Dann kam als Antwort "dass man sich ja doch mit der Persönlichkeit abheben könnte". Ob denn das nicht reichen würde. Und so kam ich zu diesem Post. Es geht mir tatsächlich um das "Sich abheben müssen, aus der Masse rausstechen wollen/müssen". Ob man das wirklich muss? Ob man anders nicht genauso liebenswert und wertvoll ist, auch wenn man nur einer unter vielen ist. 

Es geht wie gesagt nicht um Geschmäcker. Denn die sind ja bekanntlich verschieden udn man kann nicht wirklich drüber streiten. 
Ich persönlich mag eher klassische Namen, die es meist schon seit Hunderten von Jahren gibt und seit Hunderten von Jahren auch vergeben werden. Mit hochmodernen Namen, die bis dato kaum bekannt waren, kann ich meistens eher nichts bis wenig anfangen. Mit Neuschöpfungen kann ich erst recht nichts anfangen. Da hab ich immer eher den Gedanken, dass die Eltern Buchstabenwürfel hatten und sich was zusammen gewürfelt haben. Amerikanische Namen oder ausländische, die hier seit Jahren/Jahrhunderten "eingedeutscht" sind, finde ich auch nicht schön, außer sie passen zur Herkunft der Familie oder eines Elternteils. Und bei so Sachen wie Pepsicola, Ponyboy, Winnetou und dergleichen zweifele ich an der Vernunft und Intelligenz der Eltern. Und durchaus auch daran, ob sie ihre Kinder wirklich lieben. 

Amerikanische Namen oder ausländische, die hier seit Jahren/Jahrhunderten "eingedeutscht" sind,...

Ich meine natürlich: "Amerikanische Namen oder ausländische, die hier nicht seit Jahren/Jahrhunderten "eingedeutscht" sind, finde ich auch nicht schön..."

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13. April 2017 um 12:24
In Antwort auf orchideenblatt

Und ich hab nochmal geschaut: das ist nicht der Postillon!
G R A U E N H A F T ! ! ! 

Haha das ist wirklich krass und gemein! Hab ich wie gesagt in live noch nie kennengelernt. Ich habe aber schon auch das Gefühl,  dass man eltern, die ihrem kind einen ungewöhnlichen namen abseits von hanna, emma sophie ...der aber trotzdem noch ein Name ist (das in dem link sind ja gar keine Namen) , dass man denen auch gerne geltungssucht nach sagt. Und das denke ich, steckt nicht immer dahinter. 

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13. April 2017 um 12:27
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

Mich würden eure Meinungen interessieren!

Interessantes Thema, ich habe jetzt die anderen Antworten nur überflogen, aber senfe mal dennoch

Also ich habe das Gefühl, dass sich dieses "Geltungsbedürfnis" wie ein roter Faden durch viele Leben zieht. Es fängt beim Namen der Kinder an, geht weiter darüber, dass die Kinder unbedingt was besonderes können sollen, am besten hochbegabt sind und natürlich Abitur machen. Dann natürlich studieren oder zumindest was "gescheites" Lernen. Selbstverständlich auch ein Auslandsjahr, Work & Travel etc. pp. Ohne das alles scheint man in der heutigen Gesellschaft nix mehr zu sein. Das eigene Kind wird zum Opfer der Träume und Wünsche der Eltern. Die Kinder sollen es ja "mal besser haben"

Was dann vergessen wird, ist dass jeder auf seine Art genau richtig ist und dass ein Name eben nur ein Name ist und nur weil das Kind heißt wie ein berühmter Sänger (oder sonst was) wird aus ihm/Ihr eben noch lange keine Rampensau....

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13. April 2017 um 12:32

Wie wird "Cerise" richtig ausgesprochen? Tsche-Ries? 

Wen ja, klingt das echt hübsch 

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13. April 2017 um 12:34
In Antwort auf fusselbine1

Wie wird "Cerise" richtig ausgesprochen? Tsche-Ries? 

Wen ja, klingt das echt hübsch 

Nein, das c wird eher wie ein s ausgesprochen.

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13. April 2017 um 12:42
In Antwort auf mojito01

Nein, das c wird eher wie ein s ausgesprochen.

Also Se-Ries?

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13. April 2017 um 12:53
In Antwort auf triceratops177

Interessantes Thema, ich habe jetzt die anderen Antworten nur überflogen, aber senfe mal dennoch

Also ich habe das Gefühl, dass sich dieses "Geltungsbedürfnis" wie ein roter Faden durch viele Leben zieht. Es fängt beim Namen der Kinder an, geht weiter darüber, dass die Kinder unbedingt was besonderes können sollen, am besten hochbegabt sind und natürlich Abitur machen. Dann natürlich studieren oder zumindest was "gescheites" Lernen. Selbstverständlich auch ein Auslandsjahr, Work & Travel etc. pp. Ohne das alles scheint man in der heutigen Gesellschaft nix mehr zu sein. Das eigene Kind wird zum Opfer der Träume und Wünsche der Eltern. Die Kinder sollen es ja "mal besser haben"

Was dann vergessen wird, ist dass jeder auf seine Art genau richtig ist und dass ein Name eben nur ein Name ist und nur weil das Kind heißt wie ein berühmter Sänger (oder sonst was) wird aus ihm/Ihr eben noch lange keine Rampensau....

Das trifft dann aber wohl eher auf die Franz-Leopold eltern zu. Zumindest das Erste. 

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13. April 2017 um 12:58
In Antwort auf blubberbaer

Das trifft dann aber wohl eher auf die Franz-Leopold eltern zu. Zumindest das Erste. 

naja.. man kann es auch ummünzen auf Destiny-Joelle... die bestimmt mal eine berühmte Sängerin, wahlweise Schauspielerin wird und von den Eltern zu irgendwelchen Castings gebracht wird...  das wäre quasi das gleiche in grün

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13. April 2017 um 15:01

Ich überlege mir gerade den Dialog beim Standesamt: 
- "Guten Tag, wir haben ein Kind bekommen und möchten es gerne anmelden. Einen Jungen"
- "Oh, wie schön. Herzlichen Glückwunsch! Wie soll der kleine Bub denn heißen?" 
- "Satan." 

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13. April 2017 um 16:56

Matt-Eagle ist aber auch böse.
Das Standesamt hatte da auch einen verdammt guten Tag, wenn sie das genehmigt haben. 

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13. April 2017 um 17:01

Ach Gott.. Wir waren froh, überhaupt Namen gefunden zu haben, die uns gefallen 

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13. April 2017 um 21:56

Bierstübl? Wtf???
Haha, und Waldmeister ist auch auf dem index

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14. April 2017 um 20:59
In Antwort auf pupsigel

Weil für jede Mutter das eigene Kind das Beste, Tollste, Wundervollste ist.
Und weil jede Mutter für ihr Kind das Beste möchte.
Und mit der Entscheidung des "richtigen" Namens werden alle Wünsche, Hoffnungen, Gesellschaftszugehörigkeit etc komprimiert und ans Kind "übergeben".
Und bestimmte "Schichten" empfinden bspw englische Namen als besonders positiv besetzt.
Andere "Schichten" fahren auf altdeutsche Namen ab und erhoffen sich dadurch ein "Erkennungsmerkmal" unter ihresgleichen.

Ausnahmen gibt es bestimmt, aber die Ausnahme bestätigt die Regel.

Ich persönlich finde es auch nicht schlimm ddies offen auszusprechen und zu akzeptieren, dass wir alle unser Schubladen denken haben.... So lange wir ab und zu darin aufräumen und nachsehen,  ob alles noch passt.

 

Den schlimmsten namen den ich je gehört habe war Blasius. war ein kitavater und hatte keine Schöne kindheit 

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14. April 2017 um 22:07

In die Kitagruppe meines Sohnes geht ein Mädchen namens E.lfina. ihr großer Bruder, ebenfalls dort in der Kita, heißt F.eivel und gerade wurde ihr kleiner Bruder geboren. Als mein Sohn mir erzählte, E.lfis Bruder wäre nun da und er heißt A.sterix hab ich erwidert, das er mich wohl veräppeln wolle. Hat er nicht. Das Kind heißt tatsächlich so.... 

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15. April 2017 um 11:36

Ja du bist ja französin und siehst das anders wegen aussprache.  Aber ich persönlich finde den namen eine bestrafung wenn man sich den auf der Zunge mal zergehen lässt

lg

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15. April 2017 um 11:50

Klar ist Blasius ansich ein "normaler" Name eines Heiligen... aber trotzdem... ein bisschen Mitdenken sollte man schon bei der Namenvergabe

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15. April 2017 um 11:57

Oder Klothilde...

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15. April 2017 um 12:00

Uns hätte bspw auch "Olalla" gefallen. Ist ein spanischer Name und wird "olaya" ausgesprochen. Aber in der Schreibweise leider nicht vergebbar... oder sie würde zeitlebens "oh la la" genannt werden 

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19. April 2017 um 13:57
In Antwort auf orchideenblatt

In Anlehnung an den Namensthread (Bellamy) ist mir eine Frage aufgekommen: Warum ist es manchen Eltern so wichtig, dass sich ihr Kind von der Masse abhebt? Dass es kein gewöhnlicher Name ist, der vielleicht wirklich gern und oft vergeben wird oder der zumindest klassisch ist und den jeder kennt? Warum muss es manchmal ein Name sein, den man noch nie gehört hat, der völlig unbekannt ist und von dem man manchmal gar keine Ahnung hat, wie er auszusprechen ist?

Meine Überlegung ist, ob man wirklich hervorstechen muss? Ist man denn nicht liebenswert, wenn man nicht hervorsticht? Wenn man eben einfach eine ganz normale Anne ist? Ein ganz normaler Thomas? Muss man in irgendwas besonders sein, um liebenswert zu sein? Ich meine, es gibt so viele Eigenschaften, Äußerlichkeiten, Eigenarten usw.. Selbst wenn ich überall nur Durchschnitt bin (Intelligenz, Sportlichkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Attraktivität usw), bin ich dann nicht trotzdem gut so, wie ich bin? 
Wenn ich ein Kind habe, dann liebe ich es doch so, wie es ist. Auch wenn es unsportlich ist, nicht der Schlauste in der Klasse und eine quietschige Stimme hat. Auch mit doofen Angewohnheiten liebe ich doch mein Kind. Oder mit einer Behinderung. 
Ist Durchschnitt manchen Eltern nicht genug? Ist Durchschnitt eine Beleidigung? Ruhen sie nicht genug in sich, dass normal sein, ein Kind unter vielen sein, ausreicht? Ist es eine Selbstwertproblematik, dass sie hervor stechen müssen? Besonders sein müssen? Dass ihr Kind einen ganz besonderen Namen hat, um zu zeigen, dass ihr Kind was ganz besonderes ist? Ist ihr Kind ihnen nicht schon so besonders genug? Einfach nur, weil es ihr eigenes Kind ist, dass sie lieben? Und die anderen Kinder "nur" fremde Kinder, die man auch mag, aber die eben nicht das eigene Fleisch und Blut sind? 

Mich würden eure Meinungen interessieren!

Unser Sohn hat einen sehr außergewöhnlich namen
nicht sowas wie chayenne mercedes blablabla

aber keinen den man an sich kennt

Wir haben diesen namen nicht gewählt um uns hervorzuheben sondern weil wir diese standartnamen einfach nicht mögen
ich kann einfach kein leon, finn, noah, gabriel etc mehr hören
und amerikanische namen passen zu uns nicht 
 

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