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Interessenfrage zum thema trennung/scheidung

13. Januar 2016 um 20:21

Moin moin ihr Lieben, ich habe da mal nachgedacht und bin noch immer nicht entgültig zu einem Ergebnis gekommen. Wann man sagt, dass man nicht mehr als Mann/Frau leben moechte. Nehmen wir mal die üblichen verdächtigen wie betrug, gewalt in der ehe und co. weg, sondern mir geht es um angezeigte Straftaten (mit oder ohne verurteilung, egal), die an anderen personen, gegenstaenden vorgenommen wurde. ist ja ein weites feld. Wuerdet ihr konsequent sagen, dass er da alleine durch muss? Oder viell. alles ertragen, weil in guten wie in schlechten tagen? macht ihr da Abstufungen? Mich interessiert das wirklich enorm.

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13. Januar 2016 um 20:22

Vorhin
waren die absaetze noch drin, bloede app

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13. Januar 2016 um 20:33

Kommt auf
Die Tragweite an.
Wegen nuchtbezahlten Strafzetteln würde ich much jetzt nicht trennen, wenn jemand absichtlich geschädigt wurde, eventuell schon.
Kannst du denn damit leben?
Schaffst du es finanziell?
LG

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13. Januar 2016 um 20:52

Naja irgendwann ist der topf einfach voll....
Und das Verständnis ausgeschöpft....

Bei meinem Ex-Partner ging es "nur" um Geldschulden.... Da er sie aber anhäufte obwohl er ja nichts zahlen konnte war es ja vorsätzlich....

Eines Tages stand hier die Polizei mit einem Haftbefehl....sein Glück (oder Unglück) war das ihn der Polizist kannte und ihn dann, da unser Sohn hier war (damals 2 Jahre alt) , nicht mitgenommen hat.... Das bedeutete aber das ich mein Bargeld was ich da hatte für ihn schonmal anzahlte und er bis zum nächsten Morgen 10 Uhr die komplette Summe bei der Wache zu entrichten hatte....

Verlassen habe ich ihn deswegen nicht, aber es hat damals eine tiefe Wunde hinterlassen....

Heute wo wir getrennt sind und ich mehr Abstand habe, verachte und verurteile ich dieses verhalten (was er immer noch lebt)
Er hat einfach kein Unrechtsbewusstsein, bzw bisher nur gelernt das er schon irgendwie aus der Patsche kommt...

Ich denke mir oft das es besser gewesen wäre, wenn sie ihn damals mitgenommen hätten, vllt wäre dann alles anders gekommen...

Wobei bei ihm und das wäre vllt noch zu unterscheiden, keine grundsätzliche "Boshaftigkeit" dahinter ist.... Im Grunde ist er ein herzensguter Mensch nur leider nie erwachsen geworden.

Lg

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13. Januar 2016 um 21:22

Mein
Onkel wurde wegen einem Drogendelikt verurteilt und auch über ein Jahr inhaftiert. Meine Tante ist geblieben... es ist eine Weile her und ich kann dir bis heute nicht sagen, ob das gut oder schlecht war, dass sie geblieben ist. Er würde diese Tat nicht mehr machen, er hat sich unglaublich geschämt dafür. Aber er ist heute schwer depressiv und meine Tante ist seit Jahren nur dran, sich um ihn zu kümmern und sie geht mittlerweile auch dran kaputt. Es ist seit der Tat damals ein einziger Sturm.

Wir fanden/finden die Tat alle schlimm und verurteilten sie. Wir haben aber auch gesehen, wie es dazu kam: lange Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit und Abhängigkeit (finanziell) von meiner Tante sind dem ganzen voraus gegangen. Und dann war er einfach total naiv und hat Mist gebaut. Ich habe meine Tante verstanden, dass sie geblieben ist und ihm noch eine Chance gegeben hat.

Ich glaube, das ist einfach eine Frage, die man nicht pauschal beantworten kann und deren Antwort man wahrscheinlich erst in der Situation wirklich heraus findet...

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13. Januar 2016 um 21:56
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Kommt auf
Die Tragweite an.
Wegen nuchtbezahlten Strafzetteln würde ich much jetzt nicht trennen, wenn jemand absichtlich geschädigt wurde, eventuell schon.
Kannst du denn damit leben?
Schaffst du es finanziell?
LG

Ja
ich kann damit leben... musste da schon zwei mal durch. er ist jetzt aber erwachsen geworden und ich bereue meine entscheidungen von damals nicht.

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13. Januar 2016 um 21:57
In Antwort auf shisha_12084166

Mein
Onkel wurde wegen einem Drogendelikt verurteilt und auch über ein Jahr inhaftiert. Meine Tante ist geblieben... es ist eine Weile her und ich kann dir bis heute nicht sagen, ob das gut oder schlecht war, dass sie geblieben ist. Er würde diese Tat nicht mehr machen, er hat sich unglaublich geschämt dafür. Aber er ist heute schwer depressiv und meine Tante ist seit Jahren nur dran, sich um ihn zu kümmern und sie geht mittlerweile auch dran kaputt. Es ist seit der Tat damals ein einziger Sturm.

Wir fanden/finden die Tat alle schlimm und verurteilten sie. Wir haben aber auch gesehen, wie es dazu kam: lange Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit und Abhängigkeit (finanziell) von meiner Tante sind dem ganzen voraus gegangen. Und dann war er einfach total naiv und hat Mist gebaut. Ich habe meine Tante verstanden, dass sie geblieben ist und ihm noch eine Chance gegeben hat.

Ich glaube, das ist einfach eine Frage, die man nicht pauschal beantworten kann und deren Antwort man wahrscheinlich erst in der Situation wirklich heraus findet...

Ich glaube
eine Inhaftierung übersteht keine Beziehung ohne Risse.

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13. Januar 2016 um 22:00

Deinem letzten
Absatz stimme ich mehr als zu... Ein Mensch definiert sich auch dann nicht nur aus Straftat.

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13. Januar 2016 um 22:01
In Antwort auf fussi85

Naja irgendwann ist der topf einfach voll....
Und das Verständnis ausgeschöpft....

Bei meinem Ex-Partner ging es "nur" um Geldschulden.... Da er sie aber anhäufte obwohl er ja nichts zahlen konnte war es ja vorsätzlich....

Eines Tages stand hier die Polizei mit einem Haftbefehl....sein Glück (oder Unglück) war das ihn der Polizist kannte und ihn dann, da unser Sohn hier war (damals 2 Jahre alt) , nicht mitgenommen hat.... Das bedeutete aber das ich mein Bargeld was ich da hatte für ihn schonmal anzahlte und er bis zum nächsten Morgen 10 Uhr die komplette Summe bei der Wache zu entrichten hatte....

Verlassen habe ich ihn deswegen nicht, aber es hat damals eine tiefe Wunde hinterlassen....

Heute wo wir getrennt sind und ich mehr Abstand habe, verachte und verurteile ich dieses verhalten (was er immer noch lebt)
Er hat einfach kein Unrechtsbewusstsein, bzw bisher nur gelernt das er schon irgendwie aus der Patsche kommt...

Ich denke mir oft das es besser gewesen wäre, wenn sie ihn damals mitgenommen hätten, vllt wäre dann alles anders gekommen...

Wobei bei ihm und das wäre vllt noch zu unterscheiden, keine grundsätzliche "Boshaftigkeit" dahinter ist.... Im Grunde ist er ein herzensguter Mensch nur leider nie erwachsen geworden.

Lg

Keine reue
macht es natuerlich schwer, jemanden zu verzeihen.

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13. Januar 2016 um 22:04
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ja
ich kann damit leben... musste da schon zwei mal durch. er ist jetzt aber erwachsen geworden und ich bereue meine entscheidungen von damals nicht.

Nein, dreimal
kurz nach dem kennenlernen hatte er ne hausdurchsuchung wg. hacken... ist auch die einzige verurteilung, die beiden anderen Verfahren wurden wg. Nichtigkeit eingestellt.

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14. Januar 2016 um 8:07
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ich glaube
eine Inhaftierung übersteht keine Beziehung ohne Risse.

Da gebe ich dir recht...
aber Reue, Scham, Einsicht waren von Anfang an gross. Ich glaube nicht, dass eine Beziehung an einer Inhaftierung scheitern MUSS. Aber es wird teil der gemeinsamen Geschichte und muss akzeptiert und verarbeitet werden. Ich glaube seine Erkrankung heute ist auch ein grosser Teil dieser Geschichte. Was zuerst war kann ich nicht sagen...

Wie siehst du denn eigentlich das ganze? Warum interessiert es dich, wie wir darüber denken? Wo hast du Zweifel?

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14. Januar 2016 um 9:42
In Antwort auf eddietheheadxxx

Nein, dreimal
kurz nach dem kennenlernen hatte er ne hausdurchsuchung wg. hacken... ist auch die einzige verurteilung, die beiden anderen Verfahren wurden wg. Nichtigkeit eingestellt.

Macht er es
Immer noch?
Wenn nicht, würde ich es als Jugendsünde abstempeln.
Solange niemand finanziell geschädigt hat...
LG

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14. Januar 2016 um 9:49

Für
mich käme es auch darauf an warum jemand verurteilt wurde

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