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Interessenkonflikt - Baby vs Langjährige Bekanntschaft (langer Text!)

28. Januar um 9:19

Hallo Leute,

hab entschlossen mich doch mal in einem Forum anzumelden weil man sich ja doch mal mit andern Muttis austauschen möchte und mal eine Meinung hören will.
Ich bin 34 (hier geboren,bin deutsch/arabischer Abstammung) und mein Mann (deutsch) und ich haben eine 7 Monate alte Tochter. Meine Tochter hat nur Kontakt zu seiner Familie und bekommt nur deutsche Einflüsse (kulturell gesehen jetzt). Das bedeutet, ein ruhiger Umgang mit dem Kind, kein oder wenig TV Berieselung, feste Rituale etc, .. Warum ich das alles erwähne, hat was mit meinem Problem zu tun.

Ich habe seit 15 Jahren eine gute Bekannte die einige Jahre älter ist als ich und 5 Kinder hat. Sie ist aus Marokko und mit Mitte 20 erst nach Deutschland ausgewandert wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Der Mann ist zwar deutscher aber hat sich von seiner Art her vollkommen an das südländische angepasst, und dabei mein ich leider nicht die positiven Seiten. Mit ihm hatte ich nie sonderlich viel zu tun. Deren Kinder sind 15, 14, 12, 7 und 3. Zu der ältesten hatte ich immer einen ganz besonderen Draht. Ich habe damals sehr viel mit ihr unternommen und ihr schulisch dabei geholfen von der Sonderschule auf die Grundschule wechseln zu können. Zwei ihrer Brüder gehen weiterhin auf die Sonderschule (einer "schwer erziehbar" weil alles schief gelaufen ist bei der Erziehungsmethodik, hat auch daheim Schläge kassiert.. und der kleine hat wohl Autismus und sitzt nur vor dem PC und lernt verschiedene Sprachen - vlt eine Hochbegabung die es oft bei Autisten gibt? ) Der Vater spricht sehr abfällig über beide Söhne, auch wenn ihm das nicht so bewusst ist. Die Mutter beschwichtigt alles, steckt den Kopf in den Sand und überträgt Teile der Erziehung lieber der Ältesten und mittleren Tochter. Die Älteste ist kurz vor dem Zusammenbruch und hat sich im Auto fürchterlich bei mir ausgeweint. Sie hat einen Ausbildungsplatz als Zahnarzthelferin gefunden ab September und versucht tolle Noten zu schreiben und ehrgeizig zu sein (obwohl keiner sie unterstützt). Dabei muss sie den Haushalt schmeißen und sich mit um die kleinste Tochter kümmern. Es wird von niemanden gewertschätzt. Im Gegenteil, die Mutter wiederholte desöfteren dass sie ihre Tochter umbringen würde, wenn sie meint ausziehen zu können mit 18 ... Ich kann nicht beurteilen wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ich komme mit diesen Kulturaspekten null zurecht und habe das Gefühl dass das irgendwann mal eskalieren wird mit der Großen Sie tut mir wahnsinnig leid. Eigentlich tun mir alle 5 leid, weil sie überhaupt nicht gefördert werden und sich keiner anständig kümmert.

Nun zu meiner Tochter. Meine Bekannte und ihre Kinder fahren total auf meine Tochter ab. Sobald ich zur Tür reinkomme wird sie regelrecht attackiert von der 3 Jährigen und dem Jungen der autistisch ist. Sie wollen sie küssen usw. ist alles ja goldig aber sie sind sehr grob und langen ihr ständig unwirsch ins Gesicht/Kopf. Natürlich versuche ich es abzuwehren und versuche so sanftmütig wie möglich zu sein mit meiner Energie aber ich ärgere mich dass die Mutter sie nicht maßregelt und zwar mit Konsequenz! M.M. nach ist es nicht mein Job ihre Kinder maßzuregeln sondern ihrer. Seh ich das falsch? Sie selbst ist total laut im Umgang mit meiner Tochter obwohl ich sie gebeten habe ruhiger zu sprechen weil meine Tochter (wie oben erwähnt) einen ruhigen Umgang gewohnt ist. Dann heißt es nur ich beglucke sie und soll mich nicht so anstellen, meine Tochter solle lernen dass es verschiedene Menschen gibt.

Sobald ich mich mit meiner Tochter hingesetzt habe, gehen die "Attacken" los und jeder versucht an meiner Tochter rumzumachen. Ich finde dass auch Babies einen persönlichen Raum haben und nicht ständig begrabscht werden wollen egal ob aus Liebe oder nicht! Auch ich selber als Mama achte auf die Zeichen ob meine Tochter grad Ruhe von mir brauch oder nicht. Ich bin gestern fast durchgedreht! Der Mann rauchte dauernd in der Küche die nebenan ist, der Junge steckte meiner Tochter irgendwas in den Mund, Gott sei dank hab ichs gleich gesehen und habs rausgeholt! Sah aus wie Brot. Dann gesellte sich der Mann dazu und zeterte über die Probleme mit dem Großen Sohn und wurde immer lauter. Meine Tochter war voll verängstigt und drückte sich immer näher an mich ran und weinte immer wieder mal los. Sonst saß sie vollkommen regungslos da und starrte nur an die Wand oder den Fernseher wie ein Rehkitz im hohen Gras, nach dem Motto, wenn ich mich nicht rege, sehen sie mich vielleicht nicht. Zwischendurch bekam sie dann immer wieder mal schmutziges Spielzeug in die Hand gedrückt, dass sie sich natürlich zum Mund führte bevor ich reagieren konnte... Denn die Reinlichkeit lässt auch zu wünschen übrig in dem Haushalt... Bsp. Die kleinste Tochter sitzt oft mitten auf dem Esstisch lutscht alle Zuckerwürfel ab, und wirft sie wieder in die Zuckerdose, was einfach hingenommen wird. Jegliche Bitten mehr auf mein Kind Rücksicht zu nehmen werden nicht ernst genommen zumindest nicht nachhaltig. Dann packte ich meine Wickelutensilien aus und zack hatte meine Bekannte schon die Windel meiner Tochter geöffnet und fing an sie auszuwischen. Meine Tochter sah mich entsetzt an und schrie wie am Spies. Anscheinend fand sie es total übergriffig, denn sie wird nur von mir und Papa gewickelt. Natürlich schob ich sie weg und übernahm mein Kind, dass dann total aufgelöst war. Für die restliche Zeit drückte sie sich ganz eng an meine Brust und rührte sich nicht mehr . Sie tat mir so leid. Daraufhin meinte ich, wir müssten jetzt gehen meine Tochter ist müde und es ist einfach zuviel für sie. Also zog ich sie und mich an. Plötzlich kam meine Bekannte mit ner PET Flasche voll Wasser und erzählte mir irgendwas von heiligem Wasser aus einem Brunnen in Mekka, dass irgendjemand von ner Pilgerung mitgebracht hat als Geschenk. Und beschwörte mich davon zu trinken. Ich meinte dass wäre nicht nötig danke, sie soll das Wasser für bessere Anlässe aufheben (Ich hasse meine diplomatische Art manchmal) Sie ließ sich -wie immer- nicht abbringen und holte ein Glas und füllte etwas hinein. Also trank ich halt doch davon und es schmeckte ganz normal, zumindest fiel mir nix komisches auf. Dann füllte sie einen Mini Spuckschluck nach und gab es meiner Tochter zu trinken. Da wurde mir sehr unbehaglich aber mir fehlte der Mut energischer zu sein. Dann gab sie ihren Kindern zu trinken und ich ging endlich auf den Flur. Sobald wir uns verabschiedeten strahlte meine Tochter und meine Tochter war überglücklich als wir die Treppe runtergingen. Sie meckerte nicht mal im Auto wie sonst sonder brabbelte glücklich vor sich hin bis wir zuhause waren. Daheim war sie dann total aufgedreht und ich musste ganz dicht bei ihr schlafen und sie ging erst um halb 12 schlafen nicht um halb 9 wie sonst. Aber das ist immer so wenn wir dort waren. Ich hatte auf der Heimfahrt ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, weil ich mich nicht energisch genug für sie eingesetzt habe und vor allem dass ich zugelassen habe, dass sie dieses Wasser (wenn auch nicht viel) trinkt. Ich erzählte meinem Mann davon und er war natürlich total sauer auf die Wasser Geschichte. Wäre ich auch, ich würde im Dreieck springen wenn es umgekehrt wäre. Kein Mensch weiß was das für ein Wasser ist, wie rein es ist, wieviele Leute in diesem "Brunnen simsim" oder ähnlich, reingespuckt haben etc. Ich war stockwütend auf mich als ich bewusst drüber nachdachte was da alles passieren kann, Keime, Lungenentzündung etc...

Wir kamen bei der Unterhaltung zu dem Entschluss, dass mein Mann halt mitgehen müsse wenn ich hingehe, weil er keine Hemmungen hat, unsere Tochter resolut abzugrenzen.

Heute Nacht hab ich viel nachgegrübelt und fragte mich ob ich diese langjährige Bekanntschaft überhaupt Sinn macht. Normalerweise profitiert man ja immer in jeglicher Beziehung, Freundschaft etc. Meistens profitiert man dadurch, dass man sich zum Lachen bringt, gute Unterhaltungen führt, sich besser fühlt nach den Treffen etc.. Ich gehe glaub ich unterbewusst nur wegen den Kindern hin, insbesondere der Ältesten. Ich weiß dass sie mich braucht als Ausgleich, das sagt sie mir auch immer. Als sie sich gestern im Auto bei mir ausgeheult hat, hab ich extra für sie whatsapp installiert damit sie mich immer kontaktieren kann um zu reden. Ich habe schon länger das Gefühl dass ich ihr eines Tages helfen muss/will wenn sie mal auf eigenen Beine stehen will oder mit der Schule oder was auch immer. Sie bekommt daheim keinen Zuspruch. Am besten bleibt sie bis zur Ehe daheim und erfüllt die Pflichten, die ihre Mutter abgibt. Das paradoxe ist, dass ich eine Weiterbildung mache um eben mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen arbeiten zu können. Dabei bin ich mit selber mit solchen Eltern befreundet die ihre Kinder naja mangelhaft erziehen. Eine Doppelmoral oder? Ich habe das Gefühl, dass ich den Kontakt auslaufen lassen sollte zu der Familie (weil Kritik oder Wehren bringt nix) und nur noch für die Älteste da sein sollte. Ich denke ihr würde es auf langer Sicht auch leichter fallen, sich mir anzuvertrauen wenn ich nicht mehr gleichzeitig mit ihrer Mutter befreundet wäre.

Wer tatsächlich bis hier mitgelesen hat, bekommt einen riesigen Keks von mir und eine riesen Tasse Kaffee Wer mir noch antwortet bekommt nen riesen Schmatz dazu !

Also was meint ihr zu der ganzen Thematik...

Freue mich auf Meinungen...

LG Saltnpeppa

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Top 3 Antworten

28. Januar um 12:36
In Antwort auf saltnpeppa34

Hallo Leute,

hab entschlossen mich doch mal in einem Forum anzumelden weil man sich ja doch mal mit andern Muttis austauschen möchte und mal eine Meinung hören will.
Ich bin 34 (hier geboren,bin deutsch/arabischer Abstammung) und mein Mann (deutsch) und ich haben eine 7 Monate alte Tochter. Meine Tochter hat nur Kontakt zu seiner Familie und bekommt nur deutsche Einflüsse (kulturell gesehen jetzt). Das bedeutet, ein ruhiger Umgang mit dem Kind, kein oder wenig TV Berieselung, feste Rituale etc, .. Warum ich das alles erwähne, hat was mit meinem Problem zu tun.

Ich habe seit 15 Jahren eine gute Bekannte die einige Jahre älter ist als ich und 5 Kinder hat. Sie ist aus Marokko und mit Mitte 20 erst nach Deutschland ausgewandert wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Der Mann ist zwar deutscher aber hat sich von seiner Art her vollkommen an das südländische angepasst, und dabei mein ich leider nicht die positiven Seiten. Mit ihm hatte ich nie sonderlich viel zu tun. Deren Kinder sind 15, 14, 12, 7 und 3. Zu der ältesten hatte ich immer einen ganz besonderen Draht. Ich habe damals sehr viel mit ihr unternommen und ihr schulisch dabei geholfen von der Sonderschule auf die Grundschule wechseln zu können. Zwei ihrer Brüder gehen weiterhin auf die Sonderschule (einer "schwer erziehbar" weil alles schief gelaufen ist bei der Erziehungsmethodik, hat auch daheim Schläge kassiert..  und der kleine hat wohl Autismus und sitzt nur vor dem PC und lernt verschiedene Sprachen - vlt eine Hochbegabung die es oft bei Autisten gibt? ) Der Vater spricht sehr abfällig über beide Söhne, auch wenn ihm das nicht so bewusst ist. Die Mutter beschwichtigt alles, steckt den Kopf in den Sand und überträgt Teile der Erziehung lieber der Ältesten und mittleren Tochter. Die Älteste ist kurz vor dem Zusammenbruch und hat sich im Auto fürchterlich bei mir ausgeweint. Sie hat einen Ausbildungsplatz als Zahnarzthelferin gefunden ab September und versucht tolle Noten zu schreiben und ehrgeizig zu sein (obwohl keiner sie unterstützt). Dabei muss sie den Haushalt schmeißen und sich mit um die kleinste Tochter kümmern. Es wird von niemanden gewertschätzt. Im Gegenteil, die Mutter wiederholte desöfteren dass sie ihre Tochter umbringen würde, wenn sie meint ausziehen zu können mit 18 ... Ich kann nicht beurteilen wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ich komme mit diesen Kulturaspekten null zurecht und habe das Gefühl dass das irgendwann mal eskalieren wird mit der Großen Sie tut mir wahnsinnig leid. Eigentlich tun mir alle 5 leid, weil sie überhaupt nicht gefördert werden und sich keiner anständig kümmert.

Nun zu meiner Tochter. Meine Bekannte und ihre Kinder fahren total auf meine Tochter ab. Sobald ich zur Tür reinkomme wird sie regelrecht attackiert von der 3 Jährigen und dem Jungen der autistisch ist. Sie wollen sie küssen usw. ist alles ja goldig aber sie sind sehr grob und langen ihr ständig unwirsch ins Gesicht/Kopf. Natürlich versuche ich es abzuwehren und versuche so sanftmütig wie möglich zu sein mit meiner Energie aber ich ärgere mich dass die Mutter sie nicht maßregelt und zwar mit Konsequenz! M.M. nach ist es nicht mein Job ihre Kinder maßzuregeln sondern ihrer. Seh ich das falsch? Sie selbst ist total laut im Umgang mit meiner Tochter obwohl ich sie gebeten habe ruhiger zu sprechen weil meine Tochter (wie oben erwähnt) einen ruhigen Umgang gewohnt ist. Dann heißt es nur ich beglucke sie und soll mich nicht so anstellen, meine Tochter solle lernen dass es verschiedene Menschen gibt.

Sobald ich mich mit meiner Tochter hingesetzt habe, gehen die "Attacken" los und jeder versucht an meiner Tochter rumzumachen. Ich finde dass auch Babies einen persönlichen Raum haben und nicht ständig begrabscht werden wollen egal ob aus Liebe oder nicht! Auch ich selber als Mama achte auf die Zeichen ob meine Tochter grad Ruhe von mir brauch oder nicht. Ich bin gestern fast durchgedreht! Der Mann rauchte dauernd in der Küche die nebenan ist, der Junge steckte meiner Tochter irgendwas in den Mund, Gott sei dank hab ichs gleich gesehen und habs rausgeholt! Sah aus wie Brot. Dann gesellte sich der Mann dazu und zeterte über die Probleme mit dem Großen Sohn und wurde immer lauter. Meine Tochter war voll verängstigt und drückte sich immer näher an mich ran und weinte immer wieder mal los. Sonst saß sie vollkommen regungslos da und starrte nur an die Wand oder den Fernseher wie ein Rehkitz im hohen Gras, nach dem Motto, wenn ich mich nicht rege, sehen sie mich vielleicht nicht. Zwischendurch bekam sie dann immer wieder mal schmutziges Spielzeug in die Hand gedrückt, dass sie sich natürlich zum Mund führte bevor ich reagieren konnte... Denn die Reinlichkeit lässt auch zu wünschen übrig in dem Haushalt... Bsp. Die kleinste Tochter sitzt oft mitten auf dem Esstisch lutscht alle Zuckerwürfel ab, und wirft sie wieder in die Zuckerdose, was einfach hingenommen wird. Jegliche Bitten mehr auf mein Kind Rücksicht zu nehmen werden nicht ernst genommen zumindest nicht nachhaltig. Dann packte ich meine Wickelutensilien aus und zack hatte meine Bekannte schon die Windel meiner Tochter geöffnet und fing an sie auszuwischen. Meine Tochter sah mich entsetzt an und schrie wie am Spies. Anscheinend fand sie es total übergriffig, denn sie wird nur von mir und Papa gewickelt. Natürlich schob ich sie weg und übernahm mein Kind, dass dann total aufgelöst war. Für die restliche Zeit drückte sie sich ganz eng an meine Brust und rührte sich nicht mehr . Sie tat mir so leid. Daraufhin meinte ich, wir müssten jetzt gehen meine Tochter ist müde und es ist einfach zuviel für sie. Also zog ich sie und mich an. Plötzlich kam meine Bekannte mit ner PET Flasche voll Wasser und erzählte mir irgendwas von heiligem Wasser aus einem Brunnen in Mekka, dass irgendjemand von ner Pilgerung mitgebracht hat als Geschenk. Und beschwörte mich davon zu trinken. Ich meinte dass wäre nicht nötig danke, sie soll das Wasser für bessere Anlässe aufheben (Ich hasse meine diplomatische Art manchmal) Sie ließ sich -wie immer- nicht abbringen und holte ein Glas und füllte etwas hinein. Also trank ich halt doch davon und es schmeckte ganz normal, zumindest fiel mir nix komisches auf. Dann füllte sie einen Mini Spuckschluck nach und gab es meiner Tochter zu trinken. Da wurde mir sehr unbehaglich aber mir fehlte der Mut energischer zu sein. Dann gab sie ihren Kindern zu trinken und ich ging endlich auf den Flur. Sobald wir uns verabschiedeten strahlte meine Tochter und meine Tochter war überglücklich als wir die Treppe runtergingen. Sie meckerte nicht mal im Auto wie sonst sonder brabbelte glücklich vor sich hin bis wir zuhause waren. Daheim war sie dann total aufgedreht und ich musste ganz dicht bei ihr schlafen und sie ging erst um halb 12 schlafen nicht um halb 9 wie sonst. Aber das ist immer so wenn wir dort waren. Ich hatte auf der Heimfahrt ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, weil ich mich nicht energisch genug für sie eingesetzt habe und vor allem dass ich zugelassen habe, dass sie dieses Wasser (wenn auch nicht viel) trinkt. Ich erzählte meinem Mann davon und er war natürlich total sauer auf die Wasser Geschichte.  Wäre ich auch, ich würde im Dreieck springen wenn es umgekehrt wäre. Kein Mensch weiß was das für ein Wasser ist, wie rein es ist, wieviele Leute in diesem "Brunnen simsim" oder ähnlich, reingespuckt haben etc. Ich war stockwütend auf mich als ich bewusst drüber nachdachte was da alles passieren kann, Keime, Lungenentzündung etc... 

Wir kamen bei der Unterhaltung zu dem Entschluss, dass mein Mann halt mitgehen müsse wenn ich hingehe, weil er keine Hemmungen hat, unsere Tochter resolut abzugrenzen.

Heute Nacht hab ich viel nachgegrübelt und fragte mich ob ich diese langjährige Bekanntschaft überhaupt Sinn macht. Normalerweise profitiert man ja immer in jeglicher Beziehung, Freundschaft etc. Meistens profitiert man dadurch, dass man sich zum Lachen bringt, gute Unterhaltungen führt, sich besser fühlt nach den Treffen etc.. Ich gehe glaub ich unterbewusst nur wegen den Kindern hin, insbesondere der Ältesten. Ich weiß dass sie mich braucht als Ausgleich, das sagt sie mir auch immer. Als sie sich gestern im Auto bei mir ausgeheult hat, hab ich extra für sie whatsapp installiert damit sie mich immer kontaktieren kann um zu reden. Ich habe schon länger das Gefühl dass ich ihr eines Tages helfen muss/will wenn sie mal auf eigenen Beine stehen will oder mit der Schule oder was auch immer. Sie bekommt daheim keinen Zuspruch. Am besten bleibt sie bis zur Ehe daheim und erfüllt die Pflichten, die ihre Mutter abgibt. Das paradoxe ist, dass ich eine Weiterbildung mache um eben mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen arbeiten zu können. Dabei bin ich mit selber mit solchen Eltern befreundet die ihre Kinder naja mangelhaft erziehen. Eine Doppelmoral oder? Ich habe das Gefühl, dass ich den Kontakt auslaufen lassen sollte zu der Familie (weil Kritik oder Wehren bringt nix) und nur noch für die Älteste da sein sollte. Ich denke ihr würde es auf langer Sicht auch leichter fallen, sich mir anzuvertrauen wenn ich nicht mehr gleichzeitig mit ihrer Mutter befreundet wäre.

Wer tatsächlich bis hier mitgelesen hat, bekommt einen riesigen Keks von mir und eine riesen Tasse Kaffee Wer mir noch antwortet bekommt nen riesen Schmatz dazu !

Also was meint ihr zu der ganzen Thematik...

Freue mich auf Meinungen...

LG Saltnpeppa
 

In verschiedenen Kulturen werden verschiedene Dinge verschieden gehandhabt. Das ist natürlich ok. Damit meine ich jetzt, dass Kinder herumgereicht werden etc. Aber ganz unabhängig von der eigenen Kultur oder Meinung sollte man immer Rücksicht auf die Befindlichkeiten von anderen Menschen nehmen. Das ist einfach eine Frage des Respekts. Sie können ja ihre Kultur und ihre Meinung haben, wenn sie aber merken, dass Du es z. B. nicht möchtest, dass Deine Tochter von allen begrabbelt wird, haben sie das zu respektieren. 

Für mich ist das demzufolge kein rein kulturell bedingtes Problem, sondern in erster Linie ein charakterliches, diese Leute haben keine Achtung vor Dir und Deinen Wünschen. Da fragst Du Dich zurecht, ob diese Freundschaft Sinn macht.

Das mit dem Wasser ist nun passiert und lässt sich nicht rückgängig machen. Ich versteh Deine Verärgerung total! Lass es Dir eine Lehre sein für das nächste Mal, wenn so eine Situation eintritt.

Was die Sauberkeit betrifft, hatte ich ein ähliches Problem mit einer guten Freundin. Ich konnte dort nicht mit meinem Kind hin, es war zu großen Teilen nicht nur unaufgeräumt, sondern eben einfach eklig in dieser Wohnung. Die Freundschaft war mir aber wichtig, das war wohl der Unterschied. Ich habe sie dann nicht mehr mit Kind zuhause besucht, sondern entweder an neutralen Orten, zu mir eingeladen oder eben ohne Kind was unternommen.

Ob Du diese Bekanntschaft aufrechterhalten willst, musst Du wissen. In jedem Fall würde ich das Kind aber davon fernhalten.

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28. Januar um 9:32

Ich denke für deine Arbeit ist es gut, diese Seite persönlich zu kennen. Dann kannst du dich empatischer einfühlen und menschlicher Entscheidungen treffen.

Ich würde den Kontakt auch lassen. Die große hat WhatsApp. Beton ihr nochmal, dass sie sich immer melden kann, aber dass du mit ihrer Mutter einfach nicht mehr kannst und deshalb die Freundschaft zu dieser beendest.

LG

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28. Januar um 10:25

Ich denke innerlich hast du schon eine Entscheidung getroffen und das ist auch ok nach deinen Schilderungen.

Ihr habt euch eben auseinander entwickelt bezw. merkst du jetzt, dass deine Freundin deine Grenzen nicht akzeptiert.
Und ja, du begibst dich auch beruflich mit der Sache in einen inneren Konflikt...

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28. Januar um 12:36
In Antwort auf saltnpeppa34

Hallo Leute,

hab entschlossen mich doch mal in einem Forum anzumelden weil man sich ja doch mal mit andern Muttis austauschen möchte und mal eine Meinung hören will.
Ich bin 34 (hier geboren,bin deutsch/arabischer Abstammung) und mein Mann (deutsch) und ich haben eine 7 Monate alte Tochter. Meine Tochter hat nur Kontakt zu seiner Familie und bekommt nur deutsche Einflüsse (kulturell gesehen jetzt). Das bedeutet, ein ruhiger Umgang mit dem Kind, kein oder wenig TV Berieselung, feste Rituale etc, .. Warum ich das alles erwähne, hat was mit meinem Problem zu tun.

Ich habe seit 15 Jahren eine gute Bekannte die einige Jahre älter ist als ich und 5 Kinder hat. Sie ist aus Marokko und mit Mitte 20 erst nach Deutschland ausgewandert wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Der Mann ist zwar deutscher aber hat sich von seiner Art her vollkommen an das südländische angepasst, und dabei mein ich leider nicht die positiven Seiten. Mit ihm hatte ich nie sonderlich viel zu tun. Deren Kinder sind 15, 14, 12, 7 und 3. Zu der ältesten hatte ich immer einen ganz besonderen Draht. Ich habe damals sehr viel mit ihr unternommen und ihr schulisch dabei geholfen von der Sonderschule auf die Grundschule wechseln zu können. Zwei ihrer Brüder gehen weiterhin auf die Sonderschule (einer "schwer erziehbar" weil alles schief gelaufen ist bei der Erziehungsmethodik, hat auch daheim Schläge kassiert..  und der kleine hat wohl Autismus und sitzt nur vor dem PC und lernt verschiedene Sprachen - vlt eine Hochbegabung die es oft bei Autisten gibt? ) Der Vater spricht sehr abfällig über beide Söhne, auch wenn ihm das nicht so bewusst ist. Die Mutter beschwichtigt alles, steckt den Kopf in den Sand und überträgt Teile der Erziehung lieber der Ältesten und mittleren Tochter. Die Älteste ist kurz vor dem Zusammenbruch und hat sich im Auto fürchterlich bei mir ausgeweint. Sie hat einen Ausbildungsplatz als Zahnarzthelferin gefunden ab September und versucht tolle Noten zu schreiben und ehrgeizig zu sein (obwohl keiner sie unterstützt). Dabei muss sie den Haushalt schmeißen und sich mit um die kleinste Tochter kümmern. Es wird von niemanden gewertschätzt. Im Gegenteil, die Mutter wiederholte desöfteren dass sie ihre Tochter umbringen würde, wenn sie meint ausziehen zu können mit 18 ... Ich kann nicht beurteilen wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ich komme mit diesen Kulturaspekten null zurecht und habe das Gefühl dass das irgendwann mal eskalieren wird mit der Großen Sie tut mir wahnsinnig leid. Eigentlich tun mir alle 5 leid, weil sie überhaupt nicht gefördert werden und sich keiner anständig kümmert.

Nun zu meiner Tochter. Meine Bekannte und ihre Kinder fahren total auf meine Tochter ab. Sobald ich zur Tür reinkomme wird sie regelrecht attackiert von der 3 Jährigen und dem Jungen der autistisch ist. Sie wollen sie küssen usw. ist alles ja goldig aber sie sind sehr grob und langen ihr ständig unwirsch ins Gesicht/Kopf. Natürlich versuche ich es abzuwehren und versuche so sanftmütig wie möglich zu sein mit meiner Energie aber ich ärgere mich dass die Mutter sie nicht maßregelt und zwar mit Konsequenz! M.M. nach ist es nicht mein Job ihre Kinder maßzuregeln sondern ihrer. Seh ich das falsch? Sie selbst ist total laut im Umgang mit meiner Tochter obwohl ich sie gebeten habe ruhiger zu sprechen weil meine Tochter (wie oben erwähnt) einen ruhigen Umgang gewohnt ist. Dann heißt es nur ich beglucke sie und soll mich nicht so anstellen, meine Tochter solle lernen dass es verschiedene Menschen gibt.

Sobald ich mich mit meiner Tochter hingesetzt habe, gehen die "Attacken" los und jeder versucht an meiner Tochter rumzumachen. Ich finde dass auch Babies einen persönlichen Raum haben und nicht ständig begrabscht werden wollen egal ob aus Liebe oder nicht! Auch ich selber als Mama achte auf die Zeichen ob meine Tochter grad Ruhe von mir brauch oder nicht. Ich bin gestern fast durchgedreht! Der Mann rauchte dauernd in der Küche die nebenan ist, der Junge steckte meiner Tochter irgendwas in den Mund, Gott sei dank hab ichs gleich gesehen und habs rausgeholt! Sah aus wie Brot. Dann gesellte sich der Mann dazu und zeterte über die Probleme mit dem Großen Sohn und wurde immer lauter. Meine Tochter war voll verängstigt und drückte sich immer näher an mich ran und weinte immer wieder mal los. Sonst saß sie vollkommen regungslos da und starrte nur an die Wand oder den Fernseher wie ein Rehkitz im hohen Gras, nach dem Motto, wenn ich mich nicht rege, sehen sie mich vielleicht nicht. Zwischendurch bekam sie dann immer wieder mal schmutziges Spielzeug in die Hand gedrückt, dass sie sich natürlich zum Mund führte bevor ich reagieren konnte... Denn die Reinlichkeit lässt auch zu wünschen übrig in dem Haushalt... Bsp. Die kleinste Tochter sitzt oft mitten auf dem Esstisch lutscht alle Zuckerwürfel ab, und wirft sie wieder in die Zuckerdose, was einfach hingenommen wird. Jegliche Bitten mehr auf mein Kind Rücksicht zu nehmen werden nicht ernst genommen zumindest nicht nachhaltig. Dann packte ich meine Wickelutensilien aus und zack hatte meine Bekannte schon die Windel meiner Tochter geöffnet und fing an sie auszuwischen. Meine Tochter sah mich entsetzt an und schrie wie am Spies. Anscheinend fand sie es total übergriffig, denn sie wird nur von mir und Papa gewickelt. Natürlich schob ich sie weg und übernahm mein Kind, dass dann total aufgelöst war. Für die restliche Zeit drückte sie sich ganz eng an meine Brust und rührte sich nicht mehr . Sie tat mir so leid. Daraufhin meinte ich, wir müssten jetzt gehen meine Tochter ist müde und es ist einfach zuviel für sie. Also zog ich sie und mich an. Plötzlich kam meine Bekannte mit ner PET Flasche voll Wasser und erzählte mir irgendwas von heiligem Wasser aus einem Brunnen in Mekka, dass irgendjemand von ner Pilgerung mitgebracht hat als Geschenk. Und beschwörte mich davon zu trinken. Ich meinte dass wäre nicht nötig danke, sie soll das Wasser für bessere Anlässe aufheben (Ich hasse meine diplomatische Art manchmal) Sie ließ sich -wie immer- nicht abbringen und holte ein Glas und füllte etwas hinein. Also trank ich halt doch davon und es schmeckte ganz normal, zumindest fiel mir nix komisches auf. Dann füllte sie einen Mini Spuckschluck nach und gab es meiner Tochter zu trinken. Da wurde mir sehr unbehaglich aber mir fehlte der Mut energischer zu sein. Dann gab sie ihren Kindern zu trinken und ich ging endlich auf den Flur. Sobald wir uns verabschiedeten strahlte meine Tochter und meine Tochter war überglücklich als wir die Treppe runtergingen. Sie meckerte nicht mal im Auto wie sonst sonder brabbelte glücklich vor sich hin bis wir zuhause waren. Daheim war sie dann total aufgedreht und ich musste ganz dicht bei ihr schlafen und sie ging erst um halb 12 schlafen nicht um halb 9 wie sonst. Aber das ist immer so wenn wir dort waren. Ich hatte auf der Heimfahrt ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, weil ich mich nicht energisch genug für sie eingesetzt habe und vor allem dass ich zugelassen habe, dass sie dieses Wasser (wenn auch nicht viel) trinkt. Ich erzählte meinem Mann davon und er war natürlich total sauer auf die Wasser Geschichte.  Wäre ich auch, ich würde im Dreieck springen wenn es umgekehrt wäre. Kein Mensch weiß was das für ein Wasser ist, wie rein es ist, wieviele Leute in diesem "Brunnen simsim" oder ähnlich, reingespuckt haben etc. Ich war stockwütend auf mich als ich bewusst drüber nachdachte was da alles passieren kann, Keime, Lungenentzündung etc... 

Wir kamen bei der Unterhaltung zu dem Entschluss, dass mein Mann halt mitgehen müsse wenn ich hingehe, weil er keine Hemmungen hat, unsere Tochter resolut abzugrenzen.

Heute Nacht hab ich viel nachgegrübelt und fragte mich ob ich diese langjährige Bekanntschaft überhaupt Sinn macht. Normalerweise profitiert man ja immer in jeglicher Beziehung, Freundschaft etc. Meistens profitiert man dadurch, dass man sich zum Lachen bringt, gute Unterhaltungen führt, sich besser fühlt nach den Treffen etc.. Ich gehe glaub ich unterbewusst nur wegen den Kindern hin, insbesondere der Ältesten. Ich weiß dass sie mich braucht als Ausgleich, das sagt sie mir auch immer. Als sie sich gestern im Auto bei mir ausgeheult hat, hab ich extra für sie whatsapp installiert damit sie mich immer kontaktieren kann um zu reden. Ich habe schon länger das Gefühl dass ich ihr eines Tages helfen muss/will wenn sie mal auf eigenen Beine stehen will oder mit der Schule oder was auch immer. Sie bekommt daheim keinen Zuspruch. Am besten bleibt sie bis zur Ehe daheim und erfüllt die Pflichten, die ihre Mutter abgibt. Das paradoxe ist, dass ich eine Weiterbildung mache um eben mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen arbeiten zu können. Dabei bin ich mit selber mit solchen Eltern befreundet die ihre Kinder naja mangelhaft erziehen. Eine Doppelmoral oder? Ich habe das Gefühl, dass ich den Kontakt auslaufen lassen sollte zu der Familie (weil Kritik oder Wehren bringt nix) und nur noch für die Älteste da sein sollte. Ich denke ihr würde es auf langer Sicht auch leichter fallen, sich mir anzuvertrauen wenn ich nicht mehr gleichzeitig mit ihrer Mutter befreundet wäre.

Wer tatsächlich bis hier mitgelesen hat, bekommt einen riesigen Keks von mir und eine riesen Tasse Kaffee Wer mir noch antwortet bekommt nen riesen Schmatz dazu !

Also was meint ihr zu der ganzen Thematik...

Freue mich auf Meinungen...

LG Saltnpeppa
 

In verschiedenen Kulturen werden verschiedene Dinge verschieden gehandhabt. Das ist natürlich ok. Damit meine ich jetzt, dass Kinder herumgereicht werden etc. Aber ganz unabhängig von der eigenen Kultur oder Meinung sollte man immer Rücksicht auf die Befindlichkeiten von anderen Menschen nehmen. Das ist einfach eine Frage des Respekts. Sie können ja ihre Kultur und ihre Meinung haben, wenn sie aber merken, dass Du es z. B. nicht möchtest, dass Deine Tochter von allen begrabbelt wird, haben sie das zu respektieren. 

Für mich ist das demzufolge kein rein kulturell bedingtes Problem, sondern in erster Linie ein charakterliches, diese Leute haben keine Achtung vor Dir und Deinen Wünschen. Da fragst Du Dich zurecht, ob diese Freundschaft Sinn macht.

Das mit dem Wasser ist nun passiert und lässt sich nicht rückgängig machen. Ich versteh Deine Verärgerung total! Lass es Dir eine Lehre sein für das nächste Mal, wenn so eine Situation eintritt.

Was die Sauberkeit betrifft, hatte ich ein ähliches Problem mit einer guten Freundin. Ich konnte dort nicht mit meinem Kind hin, es war zu großen Teilen nicht nur unaufgeräumt, sondern eben einfach eklig in dieser Wohnung. Die Freundschaft war mir aber wichtig, das war wohl der Unterschied. Ich habe sie dann nicht mehr mit Kind zuhause besucht, sondern entweder an neutralen Orten, zu mir eingeladen oder eben ohne Kind was unternommen.

Ob Du diese Bekanntschaft aufrechterhalten willst, musst Du wissen. In jedem Fall würde ich das Kind aber davon fernhalten.

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28. Januar um 12:47

Danke für die Antworten!! Ja es ist sehr förderlich die andere Seite zu kennen.. Ich bin ja selber in diesem schwierigen, nicht gerade Mädchen freundlichem Kulturkreis aufgewachsen und weiß wie schwer es ist zu - Überleben -.

Ich werde es wahrscheinlich so machen dass ich nicht mehr hingehe, denn wir haben einfach keinen Aufhänger und diese Bekanntschaft hat nur so lange gehalten weil ich mich höflich benehme und meine Meinung für mich behielt bis jetzt. Aber nun ist der Punkt gekommen wo ich eben selbst Mama bin und alles aus einem nicht mehr so neutralen Blickwinkel sehe. Und richtig, mit meinem zukünftigen Beruf ist das null vereinbar. Ich bleibe mit der großen in Kontakt ohne mich aufzudrängen und gut ist. Falls sie fragt wann ich wieder komm werde ich ihr alles erklären, natürlich jugendfreundlich. Danke euch! 

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28. Januar um 12:50
In Antwort auf .nikita

In verschiedenen Kulturen werden verschiedene Dinge verschieden gehandhabt. Das ist natürlich ok. Damit meine ich jetzt, dass Kinder herumgereicht werden etc. Aber ganz unabhängig von der eigenen Kultur oder Meinung sollte man immer Rücksicht auf die Befindlichkeiten von anderen Menschen nehmen. Das ist einfach eine Frage des Respekts. Sie können ja ihre Kultur und ihre Meinung haben, wenn sie aber merken, dass Du es z. B. nicht möchtest, dass Deine Tochter von allen begrabbelt wird, haben sie das zu respektieren. 

Für mich ist das demzufolge kein rein kulturell bedingtes Problem, sondern in erster Linie ein charakterliches, diese Leute haben keine Achtung vor Dir und Deinen Wünschen. Da fragst Du Dich zurecht, ob diese Freundschaft Sinn macht.

Das mit dem Wasser ist nun passiert und lässt sich nicht rückgängig machen. Ich versteh Deine Verärgerung total! Lass es Dir eine Lehre sein für das nächste Mal, wenn so eine Situation eintritt.

Was die Sauberkeit betrifft, hatte ich ein ähliches Problem mit einer guten Freundin. Ich konnte dort nicht mit meinem Kind hin, es war zu großen Teilen nicht nur unaufgeräumt, sondern eben einfach eklig in dieser Wohnung. Die Freundschaft war mir aber wichtig, das war wohl der Unterschied. Ich habe sie dann nicht mehr mit Kind zuhause besucht, sondern entweder an neutralen Orten, zu mir eingeladen oder eben ohne Kind was unternommen.

Ob Du diese Bekanntschaft aufrechterhalten willst, musst Du wissen. In jedem Fall würde ich das Kind aber davon fernhalten.

Danke dir für deine ausführliche Meinung! Du hast recht mit allem was du sagst! 

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28. Januar um 12:52
In Antwort auf .nikita

In verschiedenen Kulturen werden verschiedene Dinge verschieden gehandhabt. Das ist natürlich ok. Damit meine ich jetzt, dass Kinder herumgereicht werden etc. Aber ganz unabhängig von der eigenen Kultur oder Meinung sollte man immer Rücksicht auf die Befindlichkeiten von anderen Menschen nehmen. Das ist einfach eine Frage des Respekts. Sie können ja ihre Kultur und ihre Meinung haben, wenn sie aber merken, dass Du es z. B. nicht möchtest, dass Deine Tochter von allen begrabbelt wird, haben sie das zu respektieren. 

Für mich ist das demzufolge kein rein kulturell bedingtes Problem, sondern in erster Linie ein charakterliches, diese Leute haben keine Achtung vor Dir und Deinen Wünschen. Da fragst Du Dich zurecht, ob diese Freundschaft Sinn macht.

Das mit dem Wasser ist nun passiert und lässt sich nicht rückgängig machen. Ich versteh Deine Verärgerung total! Lass es Dir eine Lehre sein für das nächste Mal, wenn so eine Situation eintritt.

Was die Sauberkeit betrifft, hatte ich ein ähliches Problem mit einer guten Freundin. Ich konnte dort nicht mit meinem Kind hin, es war zu großen Teilen nicht nur unaufgeräumt, sondern eben einfach eklig in dieser Wohnung. Die Freundschaft war mir aber wichtig, das war wohl der Unterschied. Ich habe sie dann nicht mehr mit Kind zuhause besucht, sondern entweder an neutralen Orten, zu mir eingeladen oder eben ohne Kind was unternommen.

Ob Du diese Bekanntschaft aufrechterhalten willst, musst Du wissen. In jedem Fall würde ich das Kind aber davon fernhalten.

Hat deine Freundin dich nie gefragt warum du nicht mit kind kommst? 

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28. Januar um 13:57
In Antwort auf saltnpeppa34

Hallo Leute,

hab entschlossen mich doch mal in einem Forum anzumelden weil man sich ja doch mal mit andern Muttis austauschen möchte und mal eine Meinung hören will.
Ich bin 34 (hier geboren,bin deutsch/arabischer Abstammung) und mein Mann (deutsch) und ich haben eine 7 Monate alte Tochter. Meine Tochter hat nur Kontakt zu seiner Familie und bekommt nur deutsche Einflüsse (kulturell gesehen jetzt). Das bedeutet, ein ruhiger Umgang mit dem Kind, kein oder wenig TV Berieselung, feste Rituale etc, .. Warum ich das alles erwähne, hat was mit meinem Problem zu tun.

Ich habe seit 15 Jahren eine gute Bekannte die einige Jahre älter ist als ich und 5 Kinder hat. Sie ist aus Marokko und mit Mitte 20 erst nach Deutschland ausgewandert wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Der Mann ist zwar deutscher aber hat sich von seiner Art her vollkommen an das südländische angepasst, und dabei mein ich leider nicht die positiven Seiten. Mit ihm hatte ich nie sonderlich viel zu tun. Deren Kinder sind 15, 14, 12, 7 und 3. Zu der ältesten hatte ich immer einen ganz besonderen Draht. Ich habe damals sehr viel mit ihr unternommen und ihr schulisch dabei geholfen von der Sonderschule auf die Grundschule wechseln zu können. Zwei ihrer Brüder gehen weiterhin auf die Sonderschule (einer "schwer erziehbar" weil alles schief gelaufen ist bei der Erziehungsmethodik, hat auch daheim Schläge kassiert..  und der kleine hat wohl Autismus und sitzt nur vor dem PC und lernt verschiedene Sprachen - vlt eine Hochbegabung die es oft bei Autisten gibt? ) Der Vater spricht sehr abfällig über beide Söhne, auch wenn ihm das nicht so bewusst ist. Die Mutter beschwichtigt alles, steckt den Kopf in den Sand und überträgt Teile der Erziehung lieber der Ältesten und mittleren Tochter. Die Älteste ist kurz vor dem Zusammenbruch und hat sich im Auto fürchterlich bei mir ausgeweint. Sie hat einen Ausbildungsplatz als Zahnarzthelferin gefunden ab September und versucht tolle Noten zu schreiben und ehrgeizig zu sein (obwohl keiner sie unterstützt). Dabei muss sie den Haushalt schmeißen und sich mit um die kleinste Tochter kümmern. Es wird von niemanden gewertschätzt. Im Gegenteil, die Mutter wiederholte desöfteren dass sie ihre Tochter umbringen würde, wenn sie meint ausziehen zu können mit 18 ... Ich kann nicht beurteilen wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ich komme mit diesen Kulturaspekten null zurecht und habe das Gefühl dass das irgendwann mal eskalieren wird mit der Großen Sie tut mir wahnsinnig leid. Eigentlich tun mir alle 5 leid, weil sie überhaupt nicht gefördert werden und sich keiner anständig kümmert.

Nun zu meiner Tochter. Meine Bekannte und ihre Kinder fahren total auf meine Tochter ab. Sobald ich zur Tür reinkomme wird sie regelrecht attackiert von der 3 Jährigen und dem Jungen der autistisch ist. Sie wollen sie küssen usw. ist alles ja goldig aber sie sind sehr grob und langen ihr ständig unwirsch ins Gesicht/Kopf. Natürlich versuche ich es abzuwehren und versuche so sanftmütig wie möglich zu sein mit meiner Energie aber ich ärgere mich dass die Mutter sie nicht maßregelt und zwar mit Konsequenz! M.M. nach ist es nicht mein Job ihre Kinder maßzuregeln sondern ihrer. Seh ich das falsch? Sie selbst ist total laut im Umgang mit meiner Tochter obwohl ich sie gebeten habe ruhiger zu sprechen weil meine Tochter (wie oben erwähnt) einen ruhigen Umgang gewohnt ist. Dann heißt es nur ich beglucke sie und soll mich nicht so anstellen, meine Tochter solle lernen dass es verschiedene Menschen gibt.

Sobald ich mich mit meiner Tochter hingesetzt habe, gehen die "Attacken" los und jeder versucht an meiner Tochter rumzumachen. Ich finde dass auch Babies einen persönlichen Raum haben und nicht ständig begrabscht werden wollen egal ob aus Liebe oder nicht! Auch ich selber als Mama achte auf die Zeichen ob meine Tochter grad Ruhe von mir brauch oder nicht. Ich bin gestern fast durchgedreht! Der Mann rauchte dauernd in der Küche die nebenan ist, der Junge steckte meiner Tochter irgendwas in den Mund, Gott sei dank hab ichs gleich gesehen und habs rausgeholt! Sah aus wie Brot. Dann gesellte sich der Mann dazu und zeterte über die Probleme mit dem Großen Sohn und wurde immer lauter. Meine Tochter war voll verängstigt und drückte sich immer näher an mich ran und weinte immer wieder mal los. Sonst saß sie vollkommen regungslos da und starrte nur an die Wand oder den Fernseher wie ein Rehkitz im hohen Gras, nach dem Motto, wenn ich mich nicht rege, sehen sie mich vielleicht nicht. Zwischendurch bekam sie dann immer wieder mal schmutziges Spielzeug in die Hand gedrückt, dass sie sich natürlich zum Mund führte bevor ich reagieren konnte... Denn die Reinlichkeit lässt auch zu wünschen übrig in dem Haushalt... Bsp. Die kleinste Tochter sitzt oft mitten auf dem Esstisch lutscht alle Zuckerwürfel ab, und wirft sie wieder in die Zuckerdose, was einfach hingenommen wird. Jegliche Bitten mehr auf mein Kind Rücksicht zu nehmen werden nicht ernst genommen zumindest nicht nachhaltig. Dann packte ich meine Wickelutensilien aus und zack hatte meine Bekannte schon die Windel meiner Tochter geöffnet und fing an sie auszuwischen. Meine Tochter sah mich entsetzt an und schrie wie am Spies. Anscheinend fand sie es total übergriffig, denn sie wird nur von mir und Papa gewickelt. Natürlich schob ich sie weg und übernahm mein Kind, dass dann total aufgelöst war. Für die restliche Zeit drückte sie sich ganz eng an meine Brust und rührte sich nicht mehr . Sie tat mir so leid. Daraufhin meinte ich, wir müssten jetzt gehen meine Tochter ist müde und es ist einfach zuviel für sie. Also zog ich sie und mich an. Plötzlich kam meine Bekannte mit ner PET Flasche voll Wasser und erzählte mir irgendwas von heiligem Wasser aus einem Brunnen in Mekka, dass irgendjemand von ner Pilgerung mitgebracht hat als Geschenk. Und beschwörte mich davon zu trinken. Ich meinte dass wäre nicht nötig danke, sie soll das Wasser für bessere Anlässe aufheben (Ich hasse meine diplomatische Art manchmal) Sie ließ sich -wie immer- nicht abbringen und holte ein Glas und füllte etwas hinein. Also trank ich halt doch davon und es schmeckte ganz normal, zumindest fiel mir nix komisches auf. Dann füllte sie einen Mini Spuckschluck nach und gab es meiner Tochter zu trinken. Da wurde mir sehr unbehaglich aber mir fehlte der Mut energischer zu sein. Dann gab sie ihren Kindern zu trinken und ich ging endlich auf den Flur. Sobald wir uns verabschiedeten strahlte meine Tochter und meine Tochter war überglücklich als wir die Treppe runtergingen. Sie meckerte nicht mal im Auto wie sonst sonder brabbelte glücklich vor sich hin bis wir zuhause waren. Daheim war sie dann total aufgedreht und ich musste ganz dicht bei ihr schlafen und sie ging erst um halb 12 schlafen nicht um halb 9 wie sonst. Aber das ist immer so wenn wir dort waren. Ich hatte auf der Heimfahrt ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, weil ich mich nicht energisch genug für sie eingesetzt habe und vor allem dass ich zugelassen habe, dass sie dieses Wasser (wenn auch nicht viel) trinkt. Ich erzählte meinem Mann davon und er war natürlich total sauer auf die Wasser Geschichte.  Wäre ich auch, ich würde im Dreieck springen wenn es umgekehrt wäre. Kein Mensch weiß was das für ein Wasser ist, wie rein es ist, wieviele Leute in diesem "Brunnen simsim" oder ähnlich, reingespuckt haben etc. Ich war stockwütend auf mich als ich bewusst drüber nachdachte was da alles passieren kann, Keime, Lungenentzündung etc... 

Wir kamen bei der Unterhaltung zu dem Entschluss, dass mein Mann halt mitgehen müsse wenn ich hingehe, weil er keine Hemmungen hat, unsere Tochter resolut abzugrenzen.

Heute Nacht hab ich viel nachgegrübelt und fragte mich ob ich diese langjährige Bekanntschaft überhaupt Sinn macht. Normalerweise profitiert man ja immer in jeglicher Beziehung, Freundschaft etc. Meistens profitiert man dadurch, dass man sich zum Lachen bringt, gute Unterhaltungen führt, sich besser fühlt nach den Treffen etc.. Ich gehe glaub ich unterbewusst nur wegen den Kindern hin, insbesondere der Ältesten. Ich weiß dass sie mich braucht als Ausgleich, das sagt sie mir auch immer. Als sie sich gestern im Auto bei mir ausgeheult hat, hab ich extra für sie whatsapp installiert damit sie mich immer kontaktieren kann um zu reden. Ich habe schon länger das Gefühl dass ich ihr eines Tages helfen muss/will wenn sie mal auf eigenen Beine stehen will oder mit der Schule oder was auch immer. Sie bekommt daheim keinen Zuspruch. Am besten bleibt sie bis zur Ehe daheim und erfüllt die Pflichten, die ihre Mutter abgibt. Das paradoxe ist, dass ich eine Weiterbildung mache um eben mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen arbeiten zu können. Dabei bin ich mit selber mit solchen Eltern befreundet die ihre Kinder naja mangelhaft erziehen. Eine Doppelmoral oder? Ich habe das Gefühl, dass ich den Kontakt auslaufen lassen sollte zu der Familie (weil Kritik oder Wehren bringt nix) und nur noch für die Älteste da sein sollte. Ich denke ihr würde es auf langer Sicht auch leichter fallen, sich mir anzuvertrauen wenn ich nicht mehr gleichzeitig mit ihrer Mutter befreundet wäre.

Wer tatsächlich bis hier mitgelesen hat, bekommt einen riesigen Keks von mir und eine riesen Tasse Kaffee Wer mir noch antwortet bekommt nen riesen Schmatz dazu !

Also was meint ihr zu der ganzen Thematik...

Freue mich auf Meinungen...

LG Saltnpeppa
 

schlepp deine tochter da bloß nicht mehr hin !!!

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28. Januar um 15:04
In Antwort auf saltnpeppa34

Hat deine Freundin dich nie gefragt warum du nicht mit kind kommst? 

Nein, ich hab ihr das dann schon auch durch die Blume gesagt. Hab halt gesagt, dass es mir lieber ist, wir treffen uns woanders, weil ich es bei ihr mit Kind etwas unpraktisch finde. Das war ihr dann auch klar, sie weiß das selber, dass sie ein kleines Problem mit Ordnung und Sauberkeit hat. Aber sie ist auch einfach eine wirklich liebe Freundin. Ich hab ihr angeboten, wenn sie mal Hilfe braucht beim Aufräumen oder putzen, helfe ich ihr gern. Und ansonsten geht es mich schlicht nix an, wie sie wohnt. Es war dann auch nie ein Problem, sich woanders zu treffen.

So wie Du Deine Bekannten da beschreibst, hätten sie für sowas aber wohl eher kein Verständnis. Ich würde es so machen, wie Du sagst, dem Mädchen anbieten, dass sie sich jederzeit melden oder vorbeikommen kann und ansonsten auf Distanz gehen.

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28. Januar um 15:32
In Antwort auf .nikita

Nein, ich hab ihr das dann schon auch durch die Blume gesagt. Hab halt gesagt, dass es mir lieber ist, wir treffen uns woanders, weil ich es bei ihr mit Kind etwas unpraktisch finde. Das war ihr dann auch klar, sie weiß das selber, dass sie ein kleines Problem mit Ordnung und Sauberkeit hat. Aber sie ist auch einfach eine wirklich liebe Freundin. Ich hab ihr angeboten, wenn sie mal Hilfe braucht beim Aufräumen oder putzen, helfe ich ihr gern. Und ansonsten geht es mich schlicht nix an, wie sie wohnt. Es war dann auch nie ein Problem, sich woanders zu treffen.

So wie Du Deine Bekannten da beschreibst, hätten sie für sowas aber wohl eher kein Verständnis. Ich würde es so machen, wie Du sagst, dem Mädchen anbieten, dass sie sich jederzeit melden oder vorbeikommen kann und ansonsten auf Distanz gehen.

Ah ok verstehe deine freundin scheint einen tollen Charakter zu haben wenn sie das so annimmt! Wert zu behalten auf alle Fälle! 

Meine Bekannte ist nicht so nein. Sie kann generell keine Fehler zu geben oder sich entschuldigen. Sie spielt sich eher bei mir auf weil sie schon 5 kinder hat. Ich hab darüber hinweg gesehen weil mich sowas ned wirklich stört. Ich denke sie lebt sich durch mein baby nochmal aus. Sie hätte bestimmt noch gerne eins. Aber nachdem 5. Kaiserschnitt waren die Ärzte dann wohl doch strenger mit ihren Anweisungen keine kinder mehr zu kriegen. Als ich das erste Mal zu Besuch kam mit meiner 4 wochen alten Tochter hat sie sie mir direkt aus der hand gerissen. Und hat ein foto von ihr ungefragt als ihr whatsapp Profil bild eingestellt damit die leute denken sie hat nochmal ein kind gekriegt und fragen nach. Da hätte ich schon die bremse ziehen sollen. Naja von jetzt an hat sich das erledigt 

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28. Januar um 17:20
In Antwort auf theola

schlepp deine tochter da bloß nicht mehr hin !!!

Nein wirklich nicht mehr 

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28. Januar um 17:37
In Antwort auf saltnpeppa34

Nein wirklich nicht mehr 

wieso muss man zu solchen Leuten überhaupt Kontakt haben?  ich mein... anscheinend kannst du sie ja nicht wirklich leiden

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28. Januar um 17:57
In Antwort auf theola

wieso muss man zu solchen Leuten überhaupt Kontakt haben?  ich mein... anscheinend kannst du sie ja nicht wirklich leiden

Es stimmt so nicht. Ich mag meine Bekannte schon als Person. Ich habe sie kennengelernt als ich 19 war. Da hab ich mir keine Gedanken über ihre Einstellung gemacht sondern lieber mit ihren Kindern gespielt und mit ihr Kaffee getrunken. Wir führen seit jeher smalltalk über dieses und jenes alltägliche Thema. Wir haben nunmal kaum Berührungspunkte zumal sie leider nicht an ihrem Deutsch arbeiten will und mein arabisch eher begrenzt ist im vokabular. Sie war eigentlich immer nett zu mir. Natürlich gab es auch einen Vorfall wo ich eine andere Seite an ihr kennenlernte. Auf alle Fälle wusste ich ja nicht wie übergriffig sie eines Tages sein würde wenn ich selbst Kinder hab. Und der Umgang mit den eigenen Kindern gefiel mir zwar nie.. Allerdings bin ich nunmal mit 2 Kulturen aufgewachsen und weiß dass sie von der mitteleuropäischen komplett abweicht. Sie selbst ist sehr ungebildet und ging nicht lang zur Schule. Deswegen das mangelnde Interesse bei ihren Kindern. Nun bin ich selber Mutter und möchte meine Tochter nicht mit moslemischen Themen konfrontieren o. Ä. Ich bin kein Moslem und mein mann auch nicht. Und ich will nicht dass andere kinder runtergeputzt werden in meiner Gegenwart wie der mann es tut. Idiot, volltrottel, aus dir wird nix, etc gehört zur Tagesordnung. Da hilft es auch ned dass ich sie mag. Wobei das mögen auch stark nachlässt bei mir wenn sie von der Tochter sagt sie killt sie wenn sie auszieht... Das hab ich alles selber schon durch damals und find das nicht mal als dahergerede komisch. Wie gesagt es ist rum. Ich danke euch weil das nieder schreiben meiner Gefühle mir zur Reflexion verholfen hat! Kuss

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28. Januar um 21:19
In Antwort auf saltnpeppa34

Es stimmt so nicht. Ich mag meine Bekannte schon als Person. Ich habe sie kennengelernt als ich 19 war. Da hab ich mir keine Gedanken über ihre Einstellung gemacht sondern lieber mit ihren Kindern gespielt und mit ihr Kaffee getrunken. Wir führen seit jeher smalltalk über dieses und jenes alltägliche Thema. Wir haben nunmal kaum Berührungspunkte zumal sie leider nicht an ihrem Deutsch arbeiten will und mein arabisch eher begrenzt ist im vokabular. Sie war eigentlich immer nett zu mir. Natürlich gab es auch einen Vorfall wo ich eine andere Seite an ihr kennenlernte. Auf alle Fälle wusste ich ja nicht wie übergriffig sie eines Tages sein würde wenn ich selbst Kinder hab. Und der Umgang mit den eigenen Kindern gefiel mir zwar nie.. Allerdings bin ich nunmal mit 2 Kulturen aufgewachsen und weiß dass sie von der mitteleuropäischen komplett abweicht. Sie selbst ist sehr ungebildet und ging nicht lang zur Schule. Deswegen das mangelnde Interesse bei ihren Kindern. Nun bin ich selber Mutter und möchte meine Tochter nicht mit moslemischen Themen konfrontieren o. Ä. Ich bin kein Moslem und mein mann auch nicht. Und ich will nicht dass andere kinder runtergeputzt werden in meiner Gegenwart wie der mann es tut. Idiot, volltrottel, aus dir wird nix, etc gehört zur Tagesordnung. Da hilft es auch ned dass ich sie mag. Wobei das mögen auch stark nachlässt bei mir wenn sie von der Tochter sagt sie killt sie wenn sie auszieht... Das hab ich alles selber schon durch damals und find das nicht mal als dahergerede komisch. Wie gesagt es ist rum. Ich danke euch weil das nieder schreiben meiner Gefühle mir zur Reflexion verholfen hat! Kuss

Sie ist ja sicher auch ein lieber Mensch, neben all den Fehlern.
Ich meine, die Sache mit dem Wasser. Klar, ist das so eklig und sie hat nicht akzeptiert, dass du das wolltest. Auf der anderen Seite, war es von ihr sicher eine total schön gemeinte Geste, wenn dieses Wasser wirklich für sie etwas besonderes ist.

Ich persönlich muss sagen, dass ich alles orientalische sehr faszinierend finde. Ich mag auch, wie kinderlieb die Menschen oft sind und oft so herzlich.
Auf der anderen Seite ist eben die Sache, wie sie mit Mädchen umgehen, aber das wird sich auch ändern, hoffe ich. Diese Kulturen könnten so bereichernd sein, wenne sich nur ein paar Dinge bewegen.

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28. Januar um 21:48
In Antwort auf saltnpeppa34

Hallo Leute,

hab entschlossen mich doch mal in einem Forum anzumelden weil man sich ja doch mal mit andern Muttis austauschen möchte und mal eine Meinung hören will.
Ich bin 34 (hier geboren,bin deutsch/arabischer Abstammung) und mein Mann (deutsch) und ich haben eine 7 Monate alte Tochter. Meine Tochter hat nur Kontakt zu seiner Familie und bekommt nur deutsche Einflüsse (kulturell gesehen jetzt). Das bedeutet, ein ruhiger Umgang mit dem Kind, kein oder wenig TV Berieselung, feste Rituale etc, .. Warum ich das alles erwähne, hat was mit meinem Problem zu tun.

Ich habe seit 15 Jahren eine gute Bekannte die einige Jahre älter ist als ich und 5 Kinder hat. Sie ist aus Marokko und mit Mitte 20 erst nach Deutschland ausgewandert wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Der Mann ist zwar deutscher aber hat sich von seiner Art her vollkommen an das südländische angepasst, und dabei mein ich leider nicht die positiven Seiten. Mit ihm hatte ich nie sonderlich viel zu tun. Deren Kinder sind 15, 14, 12, 7 und 3. Zu der ältesten hatte ich immer einen ganz besonderen Draht. Ich habe damals sehr viel mit ihr unternommen und ihr schulisch dabei geholfen von der Sonderschule auf die Grundschule wechseln zu können. Zwei ihrer Brüder gehen weiterhin auf die Sonderschule (einer "schwer erziehbar" weil alles schief gelaufen ist bei der Erziehungsmethodik, hat auch daheim Schläge kassiert..  und der kleine hat wohl Autismus und sitzt nur vor dem PC und lernt verschiedene Sprachen - vlt eine Hochbegabung die es oft bei Autisten gibt? ) Der Vater spricht sehr abfällig über beide Söhne, auch wenn ihm das nicht so bewusst ist. Die Mutter beschwichtigt alles, steckt den Kopf in den Sand und überträgt Teile der Erziehung lieber der Ältesten und mittleren Tochter. Die Älteste ist kurz vor dem Zusammenbruch und hat sich im Auto fürchterlich bei mir ausgeweint. Sie hat einen Ausbildungsplatz als Zahnarzthelferin gefunden ab September und versucht tolle Noten zu schreiben und ehrgeizig zu sein (obwohl keiner sie unterstützt). Dabei muss sie den Haushalt schmeißen und sich mit um die kleinste Tochter kümmern. Es wird von niemanden gewertschätzt. Im Gegenteil, die Mutter wiederholte desöfteren dass sie ihre Tochter umbringen würde, wenn sie meint ausziehen zu können mit 18 ... Ich kann nicht beurteilen wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ich komme mit diesen Kulturaspekten null zurecht und habe das Gefühl dass das irgendwann mal eskalieren wird mit der Großen Sie tut mir wahnsinnig leid. Eigentlich tun mir alle 5 leid, weil sie überhaupt nicht gefördert werden und sich keiner anständig kümmert.

Nun zu meiner Tochter. Meine Bekannte und ihre Kinder fahren total auf meine Tochter ab. Sobald ich zur Tür reinkomme wird sie regelrecht attackiert von der 3 Jährigen und dem Jungen der autistisch ist. Sie wollen sie küssen usw. ist alles ja goldig aber sie sind sehr grob und langen ihr ständig unwirsch ins Gesicht/Kopf. Natürlich versuche ich es abzuwehren und versuche so sanftmütig wie möglich zu sein mit meiner Energie aber ich ärgere mich dass die Mutter sie nicht maßregelt und zwar mit Konsequenz! M.M. nach ist es nicht mein Job ihre Kinder maßzuregeln sondern ihrer. Seh ich das falsch? Sie selbst ist total laut im Umgang mit meiner Tochter obwohl ich sie gebeten habe ruhiger zu sprechen weil meine Tochter (wie oben erwähnt) einen ruhigen Umgang gewohnt ist. Dann heißt es nur ich beglucke sie und soll mich nicht so anstellen, meine Tochter solle lernen dass es verschiedene Menschen gibt.

Sobald ich mich mit meiner Tochter hingesetzt habe, gehen die "Attacken" los und jeder versucht an meiner Tochter rumzumachen. Ich finde dass auch Babies einen persönlichen Raum haben und nicht ständig begrabscht werden wollen egal ob aus Liebe oder nicht! Auch ich selber als Mama achte auf die Zeichen ob meine Tochter grad Ruhe von mir brauch oder nicht. Ich bin gestern fast durchgedreht! Der Mann rauchte dauernd in der Küche die nebenan ist, der Junge steckte meiner Tochter irgendwas in den Mund, Gott sei dank hab ichs gleich gesehen und habs rausgeholt! Sah aus wie Brot. Dann gesellte sich der Mann dazu und zeterte über die Probleme mit dem Großen Sohn und wurde immer lauter. Meine Tochter war voll verängstigt und drückte sich immer näher an mich ran und weinte immer wieder mal los. Sonst saß sie vollkommen regungslos da und starrte nur an die Wand oder den Fernseher wie ein Rehkitz im hohen Gras, nach dem Motto, wenn ich mich nicht rege, sehen sie mich vielleicht nicht. Zwischendurch bekam sie dann immer wieder mal schmutziges Spielzeug in die Hand gedrückt, dass sie sich natürlich zum Mund führte bevor ich reagieren konnte... Denn die Reinlichkeit lässt auch zu wünschen übrig in dem Haushalt... Bsp. Die kleinste Tochter sitzt oft mitten auf dem Esstisch lutscht alle Zuckerwürfel ab, und wirft sie wieder in die Zuckerdose, was einfach hingenommen wird. Jegliche Bitten mehr auf mein Kind Rücksicht zu nehmen werden nicht ernst genommen zumindest nicht nachhaltig. Dann packte ich meine Wickelutensilien aus und zack hatte meine Bekannte schon die Windel meiner Tochter geöffnet und fing an sie auszuwischen. Meine Tochter sah mich entsetzt an und schrie wie am Spies. Anscheinend fand sie es total übergriffig, denn sie wird nur von mir und Papa gewickelt. Natürlich schob ich sie weg und übernahm mein Kind, dass dann total aufgelöst war. Für die restliche Zeit drückte sie sich ganz eng an meine Brust und rührte sich nicht mehr . Sie tat mir so leid. Daraufhin meinte ich, wir müssten jetzt gehen meine Tochter ist müde und es ist einfach zuviel für sie. Also zog ich sie und mich an. Plötzlich kam meine Bekannte mit ner PET Flasche voll Wasser und erzählte mir irgendwas von heiligem Wasser aus einem Brunnen in Mekka, dass irgendjemand von ner Pilgerung mitgebracht hat als Geschenk. Und beschwörte mich davon zu trinken. Ich meinte dass wäre nicht nötig danke, sie soll das Wasser für bessere Anlässe aufheben (Ich hasse meine diplomatische Art manchmal) Sie ließ sich -wie immer- nicht abbringen und holte ein Glas und füllte etwas hinein. Also trank ich halt doch davon und es schmeckte ganz normal, zumindest fiel mir nix komisches auf. Dann füllte sie einen Mini Spuckschluck nach und gab es meiner Tochter zu trinken. Da wurde mir sehr unbehaglich aber mir fehlte der Mut energischer zu sein. Dann gab sie ihren Kindern zu trinken und ich ging endlich auf den Flur. Sobald wir uns verabschiedeten strahlte meine Tochter und meine Tochter war überglücklich als wir die Treppe runtergingen. Sie meckerte nicht mal im Auto wie sonst sonder brabbelte glücklich vor sich hin bis wir zuhause waren. Daheim war sie dann total aufgedreht und ich musste ganz dicht bei ihr schlafen und sie ging erst um halb 12 schlafen nicht um halb 9 wie sonst. Aber das ist immer so wenn wir dort waren. Ich hatte auf der Heimfahrt ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, weil ich mich nicht energisch genug für sie eingesetzt habe und vor allem dass ich zugelassen habe, dass sie dieses Wasser (wenn auch nicht viel) trinkt. Ich erzählte meinem Mann davon und er war natürlich total sauer auf die Wasser Geschichte.  Wäre ich auch, ich würde im Dreieck springen wenn es umgekehrt wäre. Kein Mensch weiß was das für ein Wasser ist, wie rein es ist, wieviele Leute in diesem "Brunnen simsim" oder ähnlich, reingespuckt haben etc. Ich war stockwütend auf mich als ich bewusst drüber nachdachte was da alles passieren kann, Keime, Lungenentzündung etc... 

Wir kamen bei der Unterhaltung zu dem Entschluss, dass mein Mann halt mitgehen müsse wenn ich hingehe, weil er keine Hemmungen hat, unsere Tochter resolut abzugrenzen.

Heute Nacht hab ich viel nachgegrübelt und fragte mich ob ich diese langjährige Bekanntschaft überhaupt Sinn macht. Normalerweise profitiert man ja immer in jeglicher Beziehung, Freundschaft etc. Meistens profitiert man dadurch, dass man sich zum Lachen bringt, gute Unterhaltungen führt, sich besser fühlt nach den Treffen etc.. Ich gehe glaub ich unterbewusst nur wegen den Kindern hin, insbesondere der Ältesten. Ich weiß dass sie mich braucht als Ausgleich, das sagt sie mir auch immer. Als sie sich gestern im Auto bei mir ausgeheult hat, hab ich extra für sie whatsapp installiert damit sie mich immer kontaktieren kann um zu reden. Ich habe schon länger das Gefühl dass ich ihr eines Tages helfen muss/will wenn sie mal auf eigenen Beine stehen will oder mit der Schule oder was auch immer. Sie bekommt daheim keinen Zuspruch. Am besten bleibt sie bis zur Ehe daheim und erfüllt die Pflichten, die ihre Mutter abgibt. Das paradoxe ist, dass ich eine Weiterbildung mache um eben mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen arbeiten zu können. Dabei bin ich mit selber mit solchen Eltern befreundet die ihre Kinder naja mangelhaft erziehen. Eine Doppelmoral oder? Ich habe das Gefühl, dass ich den Kontakt auslaufen lassen sollte zu der Familie (weil Kritik oder Wehren bringt nix) und nur noch für die Älteste da sein sollte. Ich denke ihr würde es auf langer Sicht auch leichter fallen, sich mir anzuvertrauen wenn ich nicht mehr gleichzeitig mit ihrer Mutter befreundet wäre.

Wer tatsächlich bis hier mitgelesen hat, bekommt einen riesigen Keks von mir und eine riesen Tasse Kaffee Wer mir noch antwortet bekommt nen riesen Schmatz dazu !

Also was meint ihr zu der ganzen Thematik...

Freue mich auf Meinungen...

LG Saltnpeppa
 

Hi du.meine meinung,du und dein baby fühlen sich da nicht wohl,ihr habt angst

so schlimm es für die kinder der chaosfamilie ist,beende diese freundschaft

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28. Januar um 21:50
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich denke für deine Arbeit ist es gut, diese Seite persönlich zu kennen. Dann kannst du dich empatischer einfühlen und menschlicher Entscheidungen treffen.

Ich würde den Kontakt auch lassen. Die große hat WhatsApp. Beton ihr nochmal, dass sie sich immer melden kann, aber dass du mit ihrer Mutter einfach nicht mehr kannst und deshalb die Freundschaft zu dieser beendest.

LG

Der zweite teil ist ganz wichtig,aber eventuell auch das jugendamt informieren über die dortigen,traurigen  zustände

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28. Januar um 21:52
In Antwort auf .nikita

Nein, ich hab ihr das dann schon auch durch die Blume gesagt. Hab halt gesagt, dass es mir lieber ist, wir treffen uns woanders, weil ich es bei ihr mit Kind etwas unpraktisch finde. Das war ihr dann auch klar, sie weiß das selber, dass sie ein kleines Problem mit Ordnung und Sauberkeit hat. Aber sie ist auch einfach eine wirklich liebe Freundin. Ich hab ihr angeboten, wenn sie mal Hilfe braucht beim Aufräumen oder putzen, helfe ich ihr gern. Und ansonsten geht es mich schlicht nix an, wie sie wohnt. Es war dann auch nie ein Problem, sich woanders zu treffen.

So wie Du Deine Bekannten da beschreibst, hätten sie für sowas aber wohl eher kein Verständnis. Ich würde es so machen, wie Du sagst, dem Mädchen anbieten, dass sie sich jederzeit melden oder vorbeikommen kann und ansonsten auf Distanz gehen.

Das ist doch eine prima lösung

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29. Januar um 6:18
In Antwort auf prismalicht

Der zweite teil ist ganz wichtig,aber eventuell auch das jugendamt informieren über die dortigen,traurigen  zustände

Das ist nicht die richtige Lösung in diesem speziellen Fall und würde von den Kindern auch nicht gewollt  oder verziehen werden. Man darf die kulturelle Prägung hier nicht außer Acht lassen. Die Kinder haben ihren Eltern gegenüber eine andere innerliche Einstellung gegenüber als dein durchschnittliches westliches Kind. Da wird sehr viel manipuliert und abgerichtet  von Geburt an. Da muss man einen anderen Ansatz finden. Danke dir für deine Meinung! 

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29. Januar um 9:16
In Antwort auf saltnpeppa34

Ah ok verstehe deine freundin scheint einen tollen Charakter zu haben wenn sie das so annimmt! Wert zu behalten auf alle Fälle! 

Meine Bekannte ist nicht so nein. Sie kann generell keine Fehler zu geben oder sich entschuldigen. Sie spielt sich eher bei mir auf weil sie schon 5 kinder hat. Ich hab darüber hinweg gesehen weil mich sowas ned wirklich stört. Ich denke sie lebt sich durch mein baby nochmal aus. Sie hätte bestimmt noch gerne eins. Aber nachdem 5. Kaiserschnitt waren die Ärzte dann wohl doch strenger mit ihren Anweisungen keine kinder mehr zu kriegen. Als ich das erste Mal zu Besuch kam mit meiner 4 wochen alten Tochter hat sie sie mir direkt aus der hand gerissen. Und hat ein foto von ihr ungefragt als ihr whatsapp Profil bild eingestellt damit die leute denken sie hat nochmal ein kind gekriegt und fragen nach. Da hätte ich schon die bremse ziehen sollen. Naja von jetzt an hat sich das erledigt 

Ja, auf jeden Fall. Dazu kommt auch, dass sie kinderlos ist. Dann wäre die Sache mit der Sauberkeit wahrscheinlich nochmal ein wenig verzwickter, also wenn Kinder in dem Chaos leben würden. Aber sie ist allein und so kann sie leben, wie sie möchte.


Übrigens ist der Großteil meiner Freunde aus einem anderen Kulturkreis wie ich selbst. Ich habe auch eine gute Freundin mit ägyptisch-marokkanischem Hintergrund, die auch Muslima ist. Ich mag auch vieles an der Kultur und anderes nicht. Den Familienzusammenhalt finde ich sooo schön. Aber sie selbst empfindet ihre Familie manchmal auch als übergriffig, gerade, was die Kinder betrifft, und muss sich da oft durchsetzen.


Was ich sagen will: Kultureller Hintergrund hin oder her, Grenzen respektieren kann man lernen. Man muss es nicht verstehen, aber man kann es respektieren. Ich erwarte, dass auch auf MEINE Kultur Rücksicht genommen wird und wenn in meiner Kultur es nicht üblich ist, dass Kinder herumgereicht und von allen begrabbelt werden, hat man Rücksicht darauf zu nehmen, auch, wenn man selbst es vielleicht anders sieht. Ich kann nicht mit Leuten befreundet sein, die keinen Respekt vor mir haben.

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29. Januar um 9:31
In Antwort auf saltnpeppa34

Das ist nicht die richtige Lösung in diesem speziellen Fall und würde von den Kindern auch nicht gewollt  oder verziehen werden. Man darf die kulturelle Prägung hier nicht außer Acht lassen. Die Kinder haben ihren Eltern gegenüber eine andere innerliche Einstellung gegenüber als dein durchschnittliches westliches Kind. Da wird sehr viel manipuliert und abgerichtet  von Geburt an. Da muss man einen anderen Ansatz finden. Danke dir für deine Meinung! 

Da kenn ich mich null aus.DU HAST RECHT
ist für mich als europäerin auch schwierig zu verstehen.

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29. Januar um 9:32

Habe zwar eine türk.freundin,aber die ist noch schweizerischer wie ich.

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29. Januar um 9:39
In Antwort auf .nikita

Ja, auf jeden Fall. Dazu kommt auch, dass sie kinderlos ist. Dann wäre die Sache mit der Sauberkeit wahrscheinlich nochmal ein wenig verzwickter, also wenn Kinder in dem Chaos leben würden. Aber sie ist allein und so kann sie leben, wie sie möchte.


Übrigens ist der Großteil meiner Freunde aus einem anderen Kulturkreis wie ich selbst. Ich habe auch eine gute Freundin mit ägyptisch-marokkanischem Hintergrund, die auch Muslima ist. Ich mag auch vieles an der Kultur und anderes nicht. Den Familienzusammenhalt finde ich sooo schön. Aber sie selbst empfindet ihre Familie manchmal auch als übergriffig, gerade, was die Kinder betrifft, und muss sich da oft durchsetzen.


Was ich sagen will: Kultureller Hintergrund hin oder her, Grenzen respektieren kann man lernen. Man muss es nicht verstehen, aber man kann es respektieren. Ich erwarte, dass auch auf MEINE Kultur Rücksicht genommen wird und wenn in meiner Kultur es nicht üblich ist, dass Kinder herumgereicht und von allen begrabbelt werden, hat man Rücksicht darauf zu nehmen, auch, wenn man selbst es vielleicht anders sieht. Ich kann nicht mit Leuten befreundet sein, die keinen Respekt vor mir haben.

Ja ich kann auch mit keinem befreundet sein der mich nicht respektiert. Wenn ich dauernd laut werden muss um mich durchzusetzen hat es keinen Spaß mehr und macht null sinn... Ich bestehe auf feine Umgangsformen in meinen sozialen Kontakten und nicht auf Ellbogen Politik.. 

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29. Januar um 9:41
In Antwort auf prismalicht

Habe zwar eine türk.freundin,aber die ist noch schweizerischer wie ich.

Haha gut

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29. Januar um 9:46
In Antwort auf prismalicht

Da kenn ich mich null aus.DU HAST RECHT
ist für mich als europäerin auch schwierig zu verstehen.

Ganz ehrlich.. Hast nix verpasst. Man muss nicht verstehen warum man kinder insbesondere töchter auf die welt bringt und sie als bedienstete auf Lebenszeit engagiert. Man kann sich das wie einen Bienenstock vorstellen. Die Königin legt eier aus denen die Arbeiterinnen schlüpfen. Die wiederum versorgen die eier aus denen die Prinzen schlüpfen lol. Bissl lächerlich dargestellt aber so ist es nun mal oft

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29. Januar um 13:41
In Antwort auf saltnpeppa34

Ganz ehrlich.. Hast nix verpasst. Man muss nicht verstehen warum man kinder insbesondere töchter auf die welt bringt und sie als bedienstete auf Lebenszeit engagiert. Man kann sich das wie einen Bienenstock vorstellen. Die Königin legt eier aus denen die Arbeiterinnen schlüpfen. Die wiederum versorgen die eier aus denen die Prinzen schlüpfen lol. Bissl lächerlich dargestellt aber so ist es nun mal oft

Stimmt.am Rande erlebte ich ähnliches mit einer kroatischen Familie am alten Wohnort.
Das Mädchen,4 jährig,war sich selbst überlassen,wenn man mit ihr mal in denGemeinschaftsgarten ging,hing Mutter nur am Handy.Keiner spielte mit der Kleinen.Kamen mal Jungs der Familie zu Besuch,gab es einen Aufriss.Mit denen wurde gespielt,der "Arsch nachgetragen".
Jetzt hat die arme Kleine einen Bruder gekriegt.Tanz ums goldene Kalb.Sie ist noch weniger "wert"
und was mir auch auffiel,vor Mitternacht war die Kleine nie im Bett.Man Hörte sie toben.Am andern Tag war wieder ab 8.00 Kindergarten.
Sowas hätte ich nie gemacht mit meinen Kindern
Da war ab 20.00 Bettruhe.Wollte ja auch mal meine,unsere Ruhe

 

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29. Januar um 16:27
In Antwort auf prismalicht

Stimmt.am Rande erlebte ich ähnliches mit einer kroatischen Familie am alten Wohnort.
Das Mädchen,4 jährig,war sich selbst überlassen,wenn man mit ihr mal in denGemeinschaftsgarten ging,hing Mutter nur am Handy.Keiner spielte mit der Kleinen.Kamen mal Jungs der Familie zu Besuch,gab es einen Aufriss.Mit denen wurde gespielt,der "Arsch nachgetragen".
Jetzt hat die arme Kleine einen Bruder gekriegt.Tanz ums goldene Kalb.Sie ist noch weniger "wert"
und was mir auch auffiel,vor Mitternacht war die Kleine nie im Bett.Man Hörte sie toben.Am andern Tag war wieder ab 8.00 Kindergarten.
Sowas hätte ich nie gemacht mit meinen Kindern
Da war ab 20.00 Bettruhe.Wollte ja auch mal meine,unsere Ruhe

 

Jw das späte zu Bett gehen ist leider üblich bei Südländern. Egal on kiga oder nicht. Und der rest ist einfach nur traurig.. Ich wusste nicht dass es bei kroaten auch so ist. Siehste mal

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29. Januar um 17:41

Und dann in der Kiga, in der Schule,diese chronisch übermüdeten Kinder?

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29. Januar um 17:48
In Antwort auf prismalicht

Und dann in der Kiga, in der Schule,diese chronisch übermüdeten Kinder?

Diesw Kinder sind meistens hyperaktiv und chaotisch wie ihr schlaf wach Rhythmus.. 

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29. Januar um 18:07
In Antwort auf saltnpeppa34

Ganz ehrlich.. Hast nix verpasst. Man muss nicht verstehen warum man kinder insbesondere töchter auf die welt bringt und sie als bedienstete auf Lebenszeit engagiert. Man kann sich das wie einen Bienenstock vorstellen. Die Königin legt eier aus denen die Arbeiterinnen schlüpfen. Die wiederum versorgen die eier aus denen die Prinzen schlüpfen lol. Bissl lächerlich dargestellt aber so ist es nun mal oft

Schlimm dass so eine Kultur mitten in Deutschland ausgelebt wird

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29. Januar um 18:43
In Antwort auf saltnpeppa34

Diesw Kinder sind meistens hyperaktiv und chaotisch wie ihr schlaf wach Rhythmus.. 

Stimmt.konnte ich auch beobachten...traurig .materiel fehlte dem kind nichts.aber forderung,spielen,fehlanzeige.draussen,5 min von tollsten spazierwegen und wald,immer nur mit tv und handy ruhig gestellt.diese armen kinder sind die erwachsen von übermorgen.

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29. Januar um 18:43
In Antwort auf theola

Schlimm dass so eine Kultur mitten in Deutschland ausgelebt wird

Gibts überall

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29. Januar um 18:44
In Antwort auf saltnpeppa34

Diesw Kinder sind meistens hyperaktiv und chaotisch wie ihr schlaf wach Rhythmus.. 

Und die lehrpersonen müssen dann mit so übermüdeten,unerzogen,sozial verwahrlosten kindern arbeiten.

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29. Januar um 23:04
In Antwort auf theola

Schlimm dass so eine Kultur mitten in Deutschland ausgelebt wird

Ja wenn die kinder dadurch anpassungsschwierigkeiten bekommen ist das sehr schlimm. Aber gott sei dank gibt es auch Familien die die deutsche Kultur mit integrieren. Am schönsten ist es wenn man das beste rauspickt aus beiden Kulturen und den Kids vermittelt und VORLEBT

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29. Januar um 23:04
In Antwort auf prismalicht

Und die lehrpersonen müssen dann mit so übermüdeten,unerzogen,sozial verwahrlosten kindern arbeiten.

Du triffst es auf den Punkt 

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29. Januar um 23:08
In Antwort auf prismalicht

Stimmt.konnte ich auch beobachten...traurig .materiel fehlte dem kind nichts.aber forderung,spielen,fehlanzeige.draussen,5 min von tollsten spazierwegen und wald,immer nur mit tv und handy ruhig gestellt.diese armen kinder sind die erwachsen von übermorgen.

Und unsere zukünftigen Patienten... Aber lassen wir das nun und denken positiv das Leben ist zu kurz um ins grübeln zu verfallen oder 

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30. Januar um 8:35
In Antwort auf saltnpeppa34

Jw das späte zu Bett gehen ist leider üblich bei Südländern. Egal on kiga oder nicht. Und der rest ist einfach nur traurig.. Ich wusste nicht dass es bei kroaten auch so ist. Siehste mal

Kann ich nicht bestätigen, wir sind auch aus Kroatien und bei uns läuft es nicht so.
Pauschalisieren finde ich hier Quatsch. 

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30. Januar um 8:37
In Antwort auf prismalicht

Stimmt.am Rande erlebte ich ähnliches mit einer kroatischen Familie am alten Wohnort.
Das Mädchen,4 jährig,war sich selbst überlassen,wenn man mit ihr mal in denGemeinschaftsgarten ging,hing Mutter nur am Handy.Keiner spielte mit der Kleinen.Kamen mal Jungs der Familie zu Besuch,gab es einen Aufriss.Mit denen wurde gespielt,der "Arsch nachgetragen".
Jetzt hat die arme Kleine einen Bruder gekriegt.Tanz ums goldene Kalb.Sie ist noch weniger "wert"
und was mir auch auffiel,vor Mitternacht war die Kleine nie im Bett.Man Hörte sie toben.Am andern Tag war wieder ab 8.00 Kindergarten.
Sowas hätte ich nie gemacht mit meinen Kindern
Da war ab 20.00 Bettruhe.Wollte ja auch mal meine,unsere Ruhe

 

Das ist personenabhängig. Es gibt unter Kroaten wie auch unter Deutschen Solche und Solche Familien. Ebenso wie in arabischen oder sonstwo her stammenden Familien. Von einem Fall auf alle zu schließen ist naja, begrenzt. 

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30. Januar um 8:44
In Antwort auf saltnpeppa34

Das ist nicht die richtige Lösung in diesem speziellen Fall und würde von den Kindern auch nicht gewollt  oder verziehen werden. Man darf die kulturelle Prägung hier nicht außer Acht lassen. Die Kinder haben ihren Eltern gegenüber eine andere innerliche Einstellung gegenüber als dein durchschnittliches westliches Kind. Da wird sehr viel manipuliert und abgerichtet  von Geburt an. Da muss man einen anderen Ansatz finden. Danke dir für deine Meinung! 

Naja, ich muss sagen in dem Fall wissen die Kinder aber nicht was gut für sie ist und mit Jugendamt ist ja nicht gemeint, dass sie sofort weggenommen werden. 
Eine Erziehungshilfe oder Familienhelferin wäre da sicher ganz gut insbesondere bei diesem psychisch aggressiven Vater mit cholerischen Zügen. 
Nach dem ich deinen Text gelesen hatte war das das Erste an das ich gedacht hatte. Du bist da zu emotional drin verwoben, eine distanzierte Fachperson wäre da angebrachter.
 

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30. Januar um 8:50
In Antwort auf kreuzunge

Sie ist ja sicher auch ein lieber Mensch, neben all den Fehlern.
Ich meine, die Sache mit dem Wasser. Klar, ist das so eklig und sie hat nicht akzeptiert, dass du das wolltest. Auf der anderen Seite, war es von ihr sicher eine total schön gemeinte Geste, wenn dieses Wasser wirklich für sie etwas besonderes ist.

Ich persönlich muss sagen, dass ich alles orientalische sehr faszinierend finde. Ich mag auch, wie kinderlieb die Menschen oft sind und oft so herzlich.
Auf der anderen Seite ist eben die Sache, wie sie mit Mädchen umgehen, aber das wird sich auch ändern, hoffe ich. Diese Kulturen könnten so bereichernd sein, wenne sich nur ein paar Dinge bewegen.

So lange die Religion so bejubelt wird und die Frauen als minderwertig gelten, wird das noch extrem lange so gehen. Selbst Jungs die hier geboren werden und aufwachsen werden so instruiert, dass es eine Welt "da draußen" (die Deutsche) und die Welt zu Hause (die einzig Richtige) gibt. Schwierig. Das wird noch Generationen über Generationen brauchen bis das einigermaßen gleichberechtigt laufen wird. 

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30. Januar um 9:04
In Antwort auf laluux3

Kann ich nicht bestätigen, wir sind auch aus Kroatien und bei uns läuft es nicht so.
Pauschalisieren finde ich hier Quatsch. 

Super wenn es bei euch anders ist.
wollte dir/deiner familie nicht auf den schlips treten....
gibt uberall solche und jene...

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30. Januar um 9:06
In Antwort auf saltnpeppa34

Ja wenn die kinder dadurch anpassungsschwierigkeiten bekommen ist das sehr schlimm. Aber gott sei dank gibt es auch Familien die die deutsche Kultur mit integrieren. Am schönsten ist es wenn man das beste rauspickt aus beiden Kulturen und den Kids vermittelt und VORLEBT

Unbedingt.ich bin auch immer an kulturaustausch interessiert.und innen drin sind wir alle rot..

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30. Januar um 9:07
In Antwort auf laluux3

Naja, ich muss sagen in dem Fall wissen die Kinder aber nicht was gut für sie ist und mit Jugendamt ist ja nicht gemeint, dass sie sofort weggenommen werden. 
Eine Erziehungshilfe oder Familienhelferin wäre da sicher ganz gut insbesondere bei diesem psychisch aggressiven Vater mit cholerischen Zügen. 
Nach dem ich deinen Text gelesen hatte war das das Erste an das ich gedacht hatte. Du bist da zu emotional drin verwoben, eine distanzierte Fachperson wäre da angebrachter.
 

Familienhilfe fänd ich auch gut

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30. Januar um 9:08
In Antwort auf laluux3

So lange die Religion so bejubelt wird und die Frauen als minderwertig gelten, wird das noch extrem lange so gehen. Selbst Jungs die hier geboren werden und aufwachsen werden so instruiert, dass es eine Welt "da draußen" (die Deutsche) und die Welt zu Hause (die einzig Richtige) gibt. Schwierig. Das wird noch Generationen über Generationen brauchen bis das einigermaßen gleichberechtigt laufen wird. 

Leider genau so ist es.
auch furchtbar diese zwei welten für die kinder

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30. Januar um 9:21
In Antwort auf laluux3

Kann ich nicht bestätigen, wir sind auch aus Kroatien und bei uns läuft es nicht so.
Pauschalisieren finde ich hier Quatsch. 

Ja ist es auch. Ich kenne auch kroaten und serben und die sind ganz normal Dieser thread war eigentlich nicht dazu bestimmt, leuten auf den schlips zu treten sondern um Meinungen zu mein spezielles problem zu sammeln. Das habe ich und es war hilfreich. Ich beende das Thema hiermit und entschuldige mich wenn sich jemand beleidigt gefühlt hat. Liebe Grüße 

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30. Januar um 10:49
In Antwort auf laluux3

So lange die Religion so bejubelt wird und die Frauen als minderwertig gelten, wird das noch extrem lange so gehen. Selbst Jungs die hier geboren werden und aufwachsen werden so instruiert, dass es eine Welt "da draußen" (die Deutsche) und die Welt zu Hause (die einzig Richtige) gibt. Schwierig. Das wird noch Generationen über Generationen brauchen bis das einigermaßen gleichberechtigt laufen wird. 

Nunja, wir sind zwar in der westlichen Welt einen Schritt weiter. Aber so lange ist es bei uns ja auch nicht her, dass es noch ganz extrem war. Und unterschwellig ist das alles latent auch noch vorhanden.

So etwas braucht viele Generationen, dass es sich "rauswächst".

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30. Januar um 11:40
In Antwort auf kreuzunge

Nunja, wir sind zwar in der westlichen Welt einen Schritt weiter. Aber so lange ist es bei uns ja auch nicht her, dass es noch ganz extrem war. Und unterschwellig ist das alles latent auch noch vorhanden.

So etwas braucht viele Generationen, dass es sich "rauswächst".

Du hast recht. Beispiel Bundeswehr.. Ich kenne einige Frauen die belästigt wurden von ihren kompanen, von chauvinistischem Ungehorsam von untergeordneten bis hin zu Vergewaltigung... Wie gesagt man soll niemals stigmatisieren. Es gibt überall solche und solche. Die ballung ist eben anders verteilt. 

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30. Januar um 12:16
In Antwort auf kreuzunge

Nunja, wir sind zwar in der westlichen Welt einen Schritt weiter. Aber so lange ist es bei uns ja auch nicht her, dass es noch ganz extrem war. Und unterschwellig ist das alles latent auch noch vorhanden.

So etwas braucht viele Generationen, dass es sich "rauswächst".

Das stimmt, ich finde nur die Kombination mit der religiösen Fixierung dennoch schwieriger.
Ich finde es schwierig, dass die Frauen es mit sich machen lassen, teils die Jungs eben auch selbst frauenfeindlich erziehen. Die Jungfräulichkeit so in den Himmel gehoben wird usw. 
Mir ist es sehr oft passiert, wenn ich leichter bekleidet im Sommer unterwegs war, dass gerade diese Damen einen abfällig mustern. Deswegen denke ich, dass das noch länger dauern wird, weil die Frauen selbst so krass instruiert werden.
Ja, Sexismus findet auch in unserer Welt statt, leider. In Kroatien sind viele auch noch vom alten Schlag und denken "der Mann ist das Haupt". Ja ja.. Nur ist die Situation wirtschaftlich dort so (vielleicht Gott sei Dank?), dass auch bei vielen die Frau auch arbeiten gehen muss und es ohne das zweite Gehalt nicht geht. Da entsteht oft ein Umdenken von wegen "die Frau trägt auch einen wertvollen Beitrag dazu" = sie ist ein vollwertiges Wesen. Nicht bei allen, aber Gott sei Dank bei der neueren Generation. Und großer Pluspunkt, die Frauen stehen mittlerweile für sich ein. 
Das vermisse ich hier noch, das meine ich mit "dauert noch". 
Hier im Fall der Te vermisse ich bei der Mutter die Empathie für die eigene, älteste Tochter die sie ebenfalls anketten und in eine Rolle pressen möchte. 
 

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30. Januar um 13:50
In Antwort auf kreuzunge

Nunja, wir sind zwar in der westlichen Welt einen Schritt weiter. Aber so lange ist es bei uns ja auch nicht her, dass es noch ganz extrem war. Und unterschwellig ist das alles latent auch noch vorhanden.

So etwas braucht viele Generationen, dass es sich "rauswächst".

wird aber nicht rauswachsen wenn es wir hier wieder an die kinder weitergeben wird...

und das ist gerade der springende punkt!
 

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30. Januar um 13:51
In Antwort auf saltnpeppa34

Ja wenn die kinder dadurch anpassungsschwierigkeiten bekommen ist das sehr schlimm. Aber gott sei dank gibt es auch Familien die die deutsche Kultur mit integrieren. Am schönsten ist es wenn man das beste rauspickt aus beiden Kulturen und den Kids vermittelt und VORLEBT

ja aber diese kids bekommen es so vorgelebt und werden so erzogen...

also werden sie das vermutlich auch wieder so weitergeben

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30. Januar um 15:54
In Antwort auf theola

ja aber diese kids bekommen es so vorgelebt und werden so erzogen...

also werden sie das vermutlich auch wieder so weitergeben

Ooder eben genau das Gegenteil tun so wie ich und viele andere mit einem weiterem Horizont. Ich werde z. B definitiv keine chauvinistische kleine Bengel in die Welt setzen versuchen wir positiver zu denken und zu hoffen 

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