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Internationale Schule

Letzte Nachricht: 15. Juli 2010 um 16:57
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lucia_11975577
15.07.10 um 10:35

Hallo zusammen,

mein Sohn (fast 3 ) kommt nun in den KiGa und somit in 3 Jahren in die Schule.
Ich bin vom Deutschenbildungssystem (gerade nach dem Machtwechsel/NRW) nicht überzeugt und nun schon einige Zeit auf der Suche nach "Dem richtigen Weg" für meinen Sohn.

Nun bin ich auf eine Internationale Schule gestoßen, welche mir/uns sehr gut gefällt.
Der Unterricht findet ab der 1. Klasse in Eng. statt ( ) und zusätzlich werden andere wichtige Sprachen (Chinesisch/Russisch/Französisch) von Beginn an Spielerisch gelernt.

Was haltet ihr von Internationalen Schulen?
Soll ich meinem Sohn nun schon Sprachunterricht (Spielerisch, versteht sich ) ermöglichen damit er in 3 Jahren nicht auf dem Schlauch steht?

Hiiilfe

lg
mami

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lucia_11975577
15.07.10 um 10:49

Antw.
Die Schulkosten sind nun nicht "das Problem" eh würde ich gern eure Meinung zu diesen Schulen und Lernformen hören

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lucia_11975577
15.07.10 um 11:31

Danke für deine Antw.
Ja, ein KiGa ist da auch vorhanden, aber ich will mein Kind nicht mit 3 Jahren in einen 30km entfernten KiGa bringen.
Diese Schule hat zu 30% Ausländische Kinder (von Professoren der Uni sowie Diplomaten Kinder)!
70% der Kinder sind Deutsch und aus der Umgebung.
Ich denke aber, wenn ein Kind von 8-16 Uhr Eng. spricht, das da schon was hängen bleibt und es für die Kinder einfacher ist als erst ab der 5 Klasse "richtig" Eng. zu lernen.

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lucia_11975577
15.07.10 um 12:00

Staatlich Anerkannt ist die Schule
Waldorf oder ähnliche alternative Schulen sind nicht das was ich mir vorstellen.
Ich möchte eine Schule, die von Anfang an darauf hinarbeitet die Kinder optimal für die Arbeitswelt zu bilden.

Ich möchte meinem Sohn ein Internationales Studium ermöglichen und die Referenzliste dieser Schule ist beeindruckend!!!!!!!!

Was mich am Bildungssystem stört sind die überlaufenen Klassen, die schlecht gebildeten Lehrer, welche man dank des Beamtentums auch nicht los wird,
der Unterrichtsausfall und der neue Einfall unserer Regierung "länger zusammen lernen"!!!!!!!

Ich will das er einen geregelten Schulablauf hat und nicht jeden Tag wieder nen anderer Lehrer vor einem steht weil wieder jemand nicht da ist.
An der Schule werden Schuluniformen getragen was ist sehr gut finde.

Sprachlich sehe ich da kein Problem, er spricht ein paar Brocken Eng. und der Unterricht besteht in den ersten Jahren nur zu 70% aus Englisch.

Auch wenn ich ihn da erst ins kalte Wasser werfe, für seine berufliche Zukunft ist es vermutlich das beste.

Außerdem ist das Mitspracherecht viel größer als an den Staatlichen Schulen.
Wir werden montl. 700EUR bezahlen und da wird sich keiner Fehltritte mit hohem Umterrichtsausfall oder ähnlichem Leisten könne, da dann die Schüler (max. 200 an der GANZEN Schule) abgezogen werden.

Genug Roman

lg

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vanessaworth
vanessaworth
15.07.10 um 16:57

Mir gehts genauso...
jedoch hab ich einen anderen Hintergrund. Erzähl ich gleich, denn erstmal zu dir:

Rede mit Eltern, deren Kinder diese Schule besuchen und lerne die Realität kennen: Können diese Kinder evtl schon wg familiärer "Vorbelastung" mündlich englisch??? Denn dann wäre dein Kind nämlich dummer Klassenletzter, das hilft ihm ja auch nicht weiter... Kann er JEDERZEIT ins staatliche Schulsystem zurück( deutschlandweit) ohne Einbussen zu machen?
Da würd ich echt mal richtigen Kontakt suchen( auch damit er bei der Einschulung schon "Freunde" hat) um mich gaaanz genau zu informieren! Generell finde ich sehr gut, dass du etwas "besseres" für dein Kind möchtest.

Zu mir, ich bin 50/50 Deutsch-Spanisch und lebe seit ich 20 bin auf Mallorca, vorher in Deutschland. Von einem wirklich schlechten Schulsystem kann ich wirklich Bänder besprechen! Einzig allein das Englisch Niveau ist hier sooo grauenvoll! Spiderman ( auch in tv werbung) wird genauso wie geschrieben ausgesprochen! Nicht > Spaidermän<, wie es richtig wäre. Ich konnte mit 15/16 tausendmal besser englisch als manche spanische Cousinen von mir, die schon auf die Uni gingen!!! Das ist echt kein Witz! Dazu verleitet der Tourismus hier mit "Dummen-Arbeitsplätzen" wie Kellner, Zimmermädchen und Souvenirshopverkäufer zu frühen Schulabbrüchen, da das Geldverdienen lockt!
Meine Tochter ( hab sie noch garnicht, bin noch schwanger!) soll mind 2 sprachig aufwachsen, deutsch-spanisch ( evtl. auch englisch, da ich nach fast 3 Jahren Australien ziemlich gut englisch rede). Aber ihr fach und kindergerecht die deutsche Grammatik nahezubringen, traue ich mir nun nicht zu! Ich schreibe nun wirklich nahezu perfekt, aber diese ganze Regeln und so beizubringen ist ja wieder was anderes!
Deswegen wird sie wohl hier auf eine privatschule gehen, wo sie extra Deutsch lernt und das auch im Unterricht mit eingwbunden wird, man kann auch optional noch eine dritte Sprache mit einbringen, die verstärkt erlernt wird. Das wird zwar kosten, aber wir können es uns gott sei dank leisten und wollen eben das beste für sie und ihre zukunft! Was sie nun hinterher daraus macht, bleibt ihr Ding! Das kann man ja eh nie beeinflussen!
Ich hab damals trotz top Abi nicht studiert und hab damit meinen Eltern echt nen Schock verpasst und bin ab nach Australien, das Leben leben!!! Danach hab ich nochmal die Kurve gekriegt und bin jetzt Finanzbuchhalterin und verdiene gut. Meine Eltern haben meine "Eskapaden" unterstützt und finanziert, weil sie sich sicher waren, dass ich durch meine Erziehung meinen Weg schon finden werde! Und letztendlich war es auch so!

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