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Inventur darf ich da mit machen wenn ich Elterngeld,

17. Januar 2010 um 21:45

und vom Staat was bekomme?

kennt sich da jeman aus?


lg jessy

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18. Januar 2010 um 8:31

Also
so ganz richtig ist das nciht.

Ja, man darf maximal 30h die Woche arbeiten, aber man darf auch über 400 Euro verdienen. Wer geht schon 30h die Woche arbeiten und verdient "nur" 400 im Monat dabei?

http://www.elterngeld.net/elterngeld-erwerbstaetigkeit.h tml

Zitat von der Seite:



Das Elterngeld bekommen Sie auch, wenn Sie nach der Geburt des Kindes wieder arbeiten. Sie können also gleichzeitig Elterngeld beziehen und arbeiten. Damit Sie Ihren Anspruch auf das Elterngeld nicht verlieren, dürfen Sie im Durchschnitt eines Monats aber nur 30 Wochenstunden arbeiten. Wenn Sie mehr Stunden arbeiten, haben Sie keinen Anspruch auf Elterngeld. Die nachfolgenden Sätze gelten nur dann, wenn Sie durchschnittlich weniger als 30 Wochenstunden pro Monat arbeiten.

Die Höhe des Elterngeldes reduziert sich durch Ihre Erwerbstätigkeit. Sie bekommen dann nur noch 67 % der Differnz Ihrer Einkommen vor und nach der Geburt des Kindes als Elterngeld ausbezahlt. Das Einkommen vor der Geburt wird dazu auf 2.700 Euro reduziert, wenn es eigentlich höher war. Wenn Ihr Einkommen während des Bezugs des Elterngeldes höher als Ihr Einkommen vor der Geburt des Kindes ist, bekommen Sie kein Elterngeld ausbezahlt.

Beispiel A:
Sie hatten vor der Geburt ein "Netto-Einkommen" in Höhe von 2.000 Euro. Vier Monate nach der Geburt sind Sie wieder erwerbstätig und verdienen 1.500 Euro "Netto-Einkommen". Vor der Aufnahme der Erwerbstätigkeit bekamen Sie ein Elterngeld in Höhe von 1.340 Euro (67 % von 2.000 Euro). Während der Erwerbstätigkeit erhalten Sie ein Elterngeld in Höhe von 335 Euro (67 % von 500 Euro).

Beispiel B:
Sie hatten vor der Geburt ein "Netto-Einkommen" in Höhe von 1.500 Euro. Sechs Monate nach der Geburt sind Sie wieder erwerbstätig und verdienen 500 Euro "Netto-Einkommen". Vor der Aufnahme der Erwerbstätigkeit bekamen Sie ein Elterngeld in Höhe von 1.005 Euro (67 % von 1.500 Euro). Während der Erwerbstätigkeit erhalten Sie ein Elterngeld in Höhe von 670 Euro (67 % von 1000 Euro).

Beispiel C:
Sie hatten vor der Geburt ein "Netto-Einkommen" in Höhe von 400 Euro. Sechs Monate nach der Geburt sind Sie wieder erwerbstätig und verdienen 300 Euro "Netto-Einkommen". Vor der Aufnahme der Erwerbstätigkeit bekamen Sie ein Elterngeld in Höhe von 388 Euro (Geringverdiener-Komponente). Während der Erwerbstätigkeit hätten Sie nach der allgemeinen Berechnung nur einen Anspruch auf 67 Euro (67 % von 100 Euro). Hier greift aber der Sockelbetrag und Sie bekommen daher 300 Euro Elterngeld ausbezahlt.

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18. Januar 2010 um 9:18

Das
wird dir ans Elterngeld angerechnet. Du darfst während der Elternzeit bis zu 30 Stunden/Woche arbeiten gehen. Die Differenz zu deinem vorherigen Gehalt wird dir aber vom Elterngeld abgezogen.
Beispiel: Vor der Elternzeit hast du 1400 Euro bekommen, d.h. du bekommst 67% von 1400 Euro. Jetzt gehst du für 400 Euro nebenbei arbeiten, die werden von den 1400 Euro abgezogen, d.h. du bekommst nur noch 67% von 1000 Euro. Das gilt auch, wenn du jetzt in diesem Monat z.B. eine Inventur mitmachst, das wird dir dann am Ende der Elternzeit per Bescheid zugesandt, daß du das dann zurückzahlen musst.

LG Julia

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