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Inzteressanter Artikel zum Thema Stillen/Beikost

27. März 2011 um 10:06

http://www.fr-online.de/wissenschaft/vier-monate--sechs-monate--zwei-jahre-/-/1472788/8268266/-/index.html

Liebe Grüße, Mone

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27. März 2011 um 13:27


studie von hipp & co. gesponsert
es gibt immer eine studie, die genau das gegenteilige ergenbis einer anderen studie hat.
ich würde mich da eher auf den gesunden menschenverstand verlassen und der sagt mir, dass ein kind dann beikost bekommen sollte, wenn es danach verlangt, selbst zu greifen kann und probiert. ich persönlich finde es abartig einem baby den brei reinzuschieben und immer wieder nachzuschieben, weil der zungenstreckreflex noch vorhanden ist und alles wieder rausgeschoben wird

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27. März 2011 um 13:29

Der darm
sollte aber erst reif sein, bevor die verschiedenen fremden stoffe kommen
außerdem bekommt ein kind durch die muttermilch viele verschiedene allergene stoffe in geringer dosis und kommt somit früh in kontakt. anders ist das natürlich bei flaschennahrung ...

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27. März 2011 um 13:43

Hier nochmal
Ein anderer artikel:
MANGELERNÄHRUNG

WHO: Stillen senkt Säuglingssterblickeit
02. August 2010, 10:42


Mangelernährung für Tod von weltweit 8,8 Millionen Kindern unter fünf Jahren verantwortlich
Genf - Würden Säuglinge in den ersten sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden, dann würden weltweit rund 1,5 Millionen weniger Babys sterben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bedauert deshalb, dass nur ein Drittel der Neugeborenen von ihren Müttern gestillt werden. Anlässlich der "Woche des Stillens" (1. bis zum 7. August), weist die WHO auf die Tatsache hin, dass Muttermilch in den ersten sechs Monaten das ideale Nahrungsmittel für die Neugeborenen ist.

Muttermilch gebe dem Neugeborenen alle Bestandteile einer gesunden Ernährung. Zudem enthalte sie auch Antikörper, um das Kleinkind resistent gegen die üblichen Krankheiten zu machen. Mangelernährung sei für den Tod von 8,8 Millionen Kindern unter fünf Jahren verantwortlich. (APA)

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27. März 2011 um 13:48

Zitat:
Und bis zum ersten Geburtstag sollte ein Kind nach Ansicht des Mediziners abgestillt sein. Nach Vollendung des ersten Lebensjahres bietet das Stillen keine Vorteile mehr, sondern wirkt sich wegen der Schadstoffe in der Muttermilch sogar nachteilig auf die Entwicklung des Kindes aus, sagt Hartmann.

Wer sowas von sich gibt, den kann man nicht ernst nehmen.

Ich werde meinen Sohn genauso wie meine Tochter damals sechs Monate voll stillen. Mir geht es nicht nur um Allergien, sondern viel mehr darum, dass der Darm bis zur Beikosteinführung ausgereift ist. Ein gesunder Magen-Darm ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern auch für das Immunsystem des Menschen (wahrsch. deshalb sind Stillbabys im Durschnitt weniger oft krank). Deshalb 6 Monate.

LG, Mila mit Maxim (heute 2 Mo. )

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27. März 2011 um 14:08

Ich
muss sagen. mich nervt dieses ständige rumgerede vom stillen oder nicht stillen oder sonst was...ich finde hier in deutschland wird eh um vieles viel zu viel rumgeredet...
wenn man mal so überlegt...in vielen ländern haben die mütter gar keine zeit zum stillen weil sie kurze zeit nach der geburt schon arbeiten müssen weil sonst kein geld reinkommt (diesen luxus gibt es ja gott sei dank hier) geben somit industriell hergestelle säuglingsmilchnahrung und komischer weise hat dort kaum jemand allergien...genau weil dort nicht alle so penibel auf sauberkeit achten und der körper mit schwereren dignen zu kämpfen hat und sich dadurch nicht gegen eigentlich harmlose nahrung wehrt.
ich selber achte schon sehr auf sauberkeit obwohl ich mir manchmal denke, mein gott! meine mutter war so! habe nie mit dreck gespielt oder sonst was....(sie wollte nur das beste für mich) und nun hab ich mit allergien zu kämpfen und bin ständig am nachdenken was ich nun für mein kind tun soll!
ich denke man sollte das alles manchmal nicht zu streng sehen und den dingen seinen lauf lassen...leider ist ja hier in deutschland schon die gefahr das die kinder allergien bekommen...ob man aufpasst oder nicht! ist halt so...was soll man dagegen tun?
ich konnte nicht stillen und fühle mich manchmal schelcht obwohl es nichtmal in meiner macht stand dies zu entscheiden...und das nur weil ständig auf mütter rumgehackt wird weil diese nicht stillen! jedem das seine! keine mutter ist deswegen eine bessere mutter nur weil sie stillen kann...kann dieses ständige diskutieren irgendwann mal aufhören? es kotzt mich super an!

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27. März 2011 um 14:26

Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt...
ich bin ein absoluter still fan. ich möchte mein Kind 2 jahre stillen.
dieses Zitat hier regt mich aber ein wenig auf:
"Und bis zum ersten Geburtstag sollte ein Kind nach Ansicht des Mediziners abgestillt sein. Nach Vollendung des ersten Lebensjahres bietet das Stillen keine Vorteile mehr, sondern wirkt sich wegen der Schadstoffe in der Muttermilch sogar nachteilig auf die Entwicklung des Kindes aus", sagt Hartmann.

WIe bitte??! Daskann ich mir nicht vorstellen, Muttermilch wirkt sich doch nicht nachteilig auf das Kind aus - ich glaube zwar, das ab einem bestimmten Alter die MuMi vielleicht keine VORTEILE mehr fürs Kind hat, aber mit sicherheit KEINE NACHTEILE. das glaube ich einfach nicht! meine hebamme hat auch gesagt, MuMi ist immer wertvoll!
Ich werde meinen Sohn 2 Jahre stillen, außerdem habe ich von WHO gelesen, dass dagegen nichts spricht! Wieso sollte es auch? Irgendwann bekommen die Kids doch sowieso noch Breie, usw.

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27. März 2011 um 15:45

So wie ich
nach Angaben meiner Mutter habe ich so gut wie alles an Beikost im 1.LJ verweigert und wurde somit bis zum 1.Geb. (fast) voll gestillt. Und ich kann mich wirklich nicht darüber beschweren . Habe keine Allergien, keine Unverträglichkeiten, esse im Erwachsenenalter wirklich alles, schließe nichts an Gemüse, Getreide, Fisch etc. aus... Ich bin genauso der Meinung, dass Babys mit der Mumi all das kennenlernen, was die Mutter zu sich nimmt, nur eben in kleineren Mengen. Warum sonst reagieren viele von ihnen mit wundem Po auf Zitrusfrüchte oder mit Blähungen auf Kohl und Zwiebeln? Mumi schmeckt einfach immer anders, je nach dem was die Mutter auf ihrem Speiseplan hatte .

Für mich riecht es hier auch sehr nach Hipp und Co., nicht umsonst -Zitat: "Drei der vier Studienautoren haben bereits als Berater für die Hersteller von Babynahrung gearbeitet oder Forschungsgelder von ihnen erhalten". Das sagt doch schon alles.

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27. März 2011 um 17:49

Warum nicht einig?
Die Mädels haben es doch ganz schlüssig erklärt - Mumi enthält mehr Eisen als Kuhmilch, aber weniger als Flaschenmilch. Was kein Nachteil für die Mumi bedeutet, da deren Eisen besser verwertet wird .

Übrigens, was mich an dieser Stelle interessiert (Frage an die Stillerfahrenen Mamis): kann eine Aufnahme vom zusätzl. Eisen (Tabletten) durch die Mutter den Eisengehalt der Mumi verändern?

LG

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27. März 2011 um 17:54

Ich weiß,
dass hier auch Stillberaterinnen unterwegs sind. Die Frage war eher an sie gerichtet. Wenn die Zusammensetzung der Mumi doch immer gleich ist, warum bekommt man dann noch im KH Jodtabletten mit als Stillende?

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27. März 2011 um 18:17

Nö,
die Aussage war schon so wie ich es wiedergegeben habe.

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27. März 2011 um 19:40
In Antwort auf alissa08

Warum nicht einig?
Die Mädels haben es doch ganz schlüssig erklärt - Mumi enthält mehr Eisen als Kuhmilch, aber weniger als Flaschenmilch. Was kein Nachteil für die Mumi bedeutet, da deren Eisen besser verwertet wird .

Übrigens, was mich an dieser Stelle interessiert (Frage an die Stillerfahrenen Mamis): kann eine Aufnahme vom zusätzl. Eisen (Tabletten) durch die Mutter den Eisengehalt der Mumi verändern?

LG

Naja
flaschenmilch wird eben mit eisen angereichert- ganz einfach. wenn kuhmilch für babys ideal wäre, müsste man nicht verschiedenste stoffe zufügen und eiweiß aufspalten

zum eisengehalt in der mumi: ich glaube, dass der eisenspiegel in der mumi ziemlich konstant ist und dass eher die mutter einen eisenmangel erleidet, wenn sie zu wenig hat. erst bei starker mangelernährung der mutter verändert sich die muttermilch negativ...

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27. März 2011 um 19:43

Z.b. von stillkinder.de
Der Magen-Darm-Trakt des Neugeborenen verändert sich nach der Geburt durch schnelles Wachstum und Reifung:

Babys haben bei der Geburt einen Darm mit unreifen Funktionen und ohne "Immunerfahrungen".
Es dauert viele Wochen bis die "Öffnungen" in der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts reifen und den Darm vor ganzen Prote-inen und Pathogenen verschließen.
Die Offenheit und Unreife des Darms spielen eine Rolle bei der Entstehung von NEC (Nekrotisierende Enterokolitis = Entzündung des Dünn- und Dickdarms), Durchfallerkrankungen und Allergien.
Sekretorische Immunglobuline (sIgA) aus Kolostrum und reifer Muttermilch kleiden den Darm aus und verleihen dem Neugebo-renen so passive Immunität während der Phase der unvollstän-digen Immunfunktion des Darmes.
Mütterliche sIgA wirken spezifisch gegen Antigene. Diese Antikör-per richten sich gegen Pathogene (=Krankheitserreger) in der un-mittelbaren Umgebung des Babys.
Die Mutter entwickelt Antikörper, wenn sie Kontakt mit krankma-chenden Mikroben hat, indem sie diese mit der Nahrung, der At-mung oder auf andere Art aufnimmt.
Diese Antikörper ignorieren nützliche Bakterien, die zur normalen Darmflora gehören und Krankheiten abwehren, ohne selbst Ent-zündungen zu verursachen.

Säuglingsnahrung sollte einem gestillten Baby nicht verabreicht wer-den, bevor die Darmschleimhaut sich verschlossen hat.

Sobald mit der Zufütterung begonnen wird, gleicht das Bakterien-profil von gestillten Säuglingen dem von formulaernährten, indem die Bifidus-Bakterien nicht länger dominieren und sich obligate, anaerobe Bakterienstämme entwickeln. [1]
Selbst die Zufütterung von relativ kleinen Mengen von Formula bei gestillten Säuglingen (einmal in 24 Stunden) führt zu Verän-derungen des Musters der Darmflora zu dem eines Flaschenkin-des. [2]
Die Einführung von fester Kost bei einem gestillten Säugling ver-ursacht eine große Störung im Ökosystems des Darms, mit einem schnellen Anstieg der Anzahl der Enterobakterien und Enterokok-ken, gefolgt von einer fortschreitenden Besiedelung durch Bak-teroides, Clostridien und anaerobe Streptokokken. [3]
Mit der Einführung von zusätzlicher Flaschennahrung lässt sich die Darmflora eines gestillten Babys innerhalb von 24 Stunden kaum noch von normaler Darmflora eines Erwachsenen unterscheiden. [4]
Falls danach wieder ausschließlich Muttermilch gegeben wird, würde es 2-4 Wochen dauern, bis die Besiedelung des Darms wieder aus einer überwiegend gram-positiven Flora bestehen würde. [5,4]

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29. März 2011 um 9:07


sorry aber die kati hat doch super argumente gehabt, daru geht es ja nicht nur das es von der WHO so vorgeschlagen wurde, sondern um den INHALT, und der war schon ganz richtig so....
wenn ein baby beikost braucht, wird man es schon merken. man muss einem baby nicht brei in den mund stopfen usw, vor allem nicht, wenn man merkt dass das baby noch nicht richtig bereit dazu ist!

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29. März 2011 um 9:09

Ist doch eigentlich ganz einfach..
wenn der zungenstreckreflex ausgebildet ist = baby ist noch nicht bereit für breie

wenns nicht mehr ausgebildet ist, und das baby schluckt usw dann kann man ja auch loslegen.. wieso hat man es denn so eilig? das kind wird schon früh genug breie essen,...

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