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Irrationales Verhalten..wie damit umgehen???

24. März 2015 um 17:24

Es geht um eine nahe Verwandte.
Bei Problemen verhält sie sich zunehmend absolut irrational.
Sie sagt z.B. wenn ich nicht beten würde, käme ich in die Hölle, nur Gott könne mich retten und mitten in Gesprächen fängt sie das Beten an oder schreit:"Jesus, hilf!"
Phasenweise kann man normal mit ihr reden, aber das packe ich nicht mehr.
Psychiater lehnt sie kategorisch ab("ich bin doch nicht verrückt!").
Mir wurde gesagt, es bestehe Verdacht auf Schizophrenie.
Wie soll ich mich verhalten? Kontakt ganz abbrechen schaffe ich nicht

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24. März 2015 um 18:28

Mhm...
... Wenn du den Eindruck hast, dass ihr seltsames Verhalten krankheitsbedingt ist und du Kontakt mit ihr regelmäßig hast, würde ich mich einfach mal versuchen zu informieren wie man damit umgehen kann. Es ist schwierig, wenn man nicht weiß weshalb sich der Mensch so verhält. Wie verhalten sich andere die mit ihr in Kontakt sind?

LG

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24. März 2015 um 18:38
In Antwort auf xxmaybexx1

Mhm...
... Wenn du den Eindruck hast, dass ihr seltsames Verhalten krankheitsbedingt ist und du Kontakt mit ihr regelmäßig hast, würde ich mich einfach mal versuchen zu informieren wie man damit umgehen kann. Es ist schwierig, wenn man nicht weiß weshalb sich der Mensch so verhält. Wie verhalten sich andere die mit ihr in Kontakt sind?

LG

Unterschiedlich..
Manche sind genervt, andere blasen in das gleiche Horn, da sie genauso fundamentalistisch denken.
Problem ist auch: immer sind die anderen schuld, Welt ist böse usw.
Ich denke, ich werde Kontakt auf Minimum an normalen Gesprächen reduzieren

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24. März 2015 um 19:33
In Antwort auf sisasausemaus

Unterschiedlich..
Manche sind genervt, andere blasen in das gleiche Horn, da sie genauso fundamentalistisch denken.
Problem ist auch: immer sind die anderen schuld, Welt ist böse usw.
Ich denke, ich werde Kontakt auf Minimum an normalen Gesprächen reduzieren

Wenn du die möglichkeit hast, würde ich
auch den Kontakt soweit es geht reduzieren. Grade wenn du nicht weißt, ob es einfach eine extreme "Verrücktheit" ist (also keine Krankheit).

Schon seltsam ihr Verhalten. Da bekommt man ja schon ein bisschen mit der Angst zu tun.

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26. März 2015 um 9:24

Dreifaltigkeitslehre
Gott Vater, Jesus und der Heilige Geist sind eins!
Unser Pfarrer versuchte es mal ganz anschaulich zu erklären. Es gibt das Meer, Flüsse, Bäche, Seen, Teiche, etc. Und doch ist das alles Wasser und somit eins.

Auf Grund der Dreifaltigkeit dürfen wir Jesus anbeten, ohne gegen das erste Gebot zu verstoßen.

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26. März 2015 um 10:13

Hmm... schwierig etwas zu raten, wenn man nicht den ganzen Gesprächsverlauf kennt
Religion ist in unserer heutigen Gesselschaft leider ein schwieriges Thema geworden. Es ist leichter über Sex zu reden, als über den Glauben. Man redet selbst als Gläubiger Mensch nicht mehr gern offen darüber. Umso befremdlicher wirkt es, wenn es jemand doch tut und die einer Glaubensgemeinschaft üblichen "Phrasen" während eines Gespräches verwendet (in deinem Beispiel "Jesus hilf!").
Dieses "Jesus hilf!" äußere ich auch ab und an, wenn ich etwas schockierendes, ergreifendes oder schlimmes höre. Es ist vergleichbar mit dem Ausruf "Ohje".

Es ist schwierig die Grenze zwischen Fanatismus/Fundamentalismus und einem "gesunden" Glauben zu ziehen. Zumal es dazwischen auch ein ganz ganz weites Feld gibt.

Ein Mensch, der zutiefst gläubig ist, kann den Glauben während eines Gespräches nicht außen vor lassen. Es werden immer Worte in dieser Richtung fallen. Und es ist ihm auch ein Anliegen anderen davon zu erzählen. Besonders Dinge, die ihn in dem Bereich selbst beschäftigen. Deiner Verwandten scheinen die Themen "Beten", "Hölle" und "Erlösung" sehr wichtig zu sein. Allein deswegen würde ich noch nicht ein psychisches Problem in Erwägung ziehen.

Wann geht Fanatismus los? Dann, wenn jemand versucht anderen seine Ansichten unter anderem auch mit Gewalt (verbale Gewalt inbegriffen) aufzudrängen. Wenn man nicht mehr akzeptiert, dass das Gegenüber selber wählen kann, woran es glaubt und woran nicht. Über den eigenen Glauben zu reden ist eine Sache, dem Gegenüber den Glauben aufzudrängen eine andere. Man kann einen anderen weder rational noch mit Gewalt dazu bringen, dass er glaubt. Der Glaube sitzt ganz tief innen drin im Herzen. Viele Fanatiker übersehen diesen Aspekt und meinen anderen den Glauben überstülpen zu können.

Da ich weder deine Verwandte noch die Gespräche genauer kenne, kann ich dir auch nur schwer etwas raten. Habt ihr ihren Glauben schonmal direkt zum Thema gemacht? Hast du schon einmal versucht ihr die Möglichkeit zu geben nur darüber und nichts anderes zu reden? Sie mal nach ihren eigenen persönlichen Hintergründen dazu gefragt? Vielleicht würde es die Situation entschärfen, wenn sie einmal die Möglichkeit hat sich "auszusprechen" alles mal verbal raus zu lassen.

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26. März 2015 um 15:45


Wenn du Beratung suchst, kannst du dich in deiner Stadt an den Sozial psychiatrischen Dienst wenden. Den gibt es in jeder Stadt.
Da kann jeder hin gehen und sein bzw Probleme mit Bekannten /Verwandten schildern.
Die können dir bestimmt weiter helfen.

Und mein Tip ist, dass du deinem Gegenüber, sprich deiner Verwandten auch sagen kannst, dass du nicht mit ihr über Religion sprechen möchtest. Oder das dir das Thema unangenehm sie oder du andere religiöse Ansichten hast, aber diese nicht mit ihr besprechen willst.

Würde da ein klare Grenze ziehen

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