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Ist das noch normal

5. Dezember 2009 um 16:33

Huhu, meine Maus (14 Tage) ist ein kleiner Spucki. Nach dem Stillen läuft immer Milch raus und oft kommt noch 1-2h später was, meist in Verbindung mit Schluckauf.

Eben hat sie aber den Rekord gebrochen. Es kam ein Megaschwall, es spritze richtig und es roch auch anders als sonst, mehr nach Magensäure.

Sie tut mir so leid, weil ich merke, dass es sie auch quält.
Ist das noch normal, wenn schon Magensäure bei ist und dann so im Schwall?

Meine erste Tochter war kein Spucki, deswegen bin ich da etwas überfordert.

Wann hört das bloß auf?

Lg Sannie

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5. Dezember 2009 um 18:35

...
zu den "normalen" Speikindern gibt es noch die Magenausgangsverengung die so schlimmer Spucken oder Erbrechen hervorrufen kann. Durch die Verengung kann die Milch nicht abfließen oder nur sehr langsam und sie Staut sich halt im Magen. Und dann erbrechen die kleinen im hohen Schwall. Das muss dann dringend behandelt werden, wegen Austrocknungsgefahr ect. Hat sie von anfang an gespuckt? auch als sie 2-3 Tage alt war?
Ist sie sonst fit? hat sie oft eine nasse Windel ect.?

Was auch sein kann:
Der Magen ist leicht verschoben und dadurch sammelt sich sehr viel Luft im Magen an. Und irgendwann kotzen die Babys dann. Mein Cousin hatte das gaaanz schlimm, er konnte kaum was im Magen behalten. Die KiÄ hat nichts gefunden aber dann war sie zur Physiotherapie/Ostheopatie mit ihm und der Therapeut hat ihr davon erzählt und den Magen auch wieder in richtige Position gebracht. Danach hat er nicht mehr gebrochen aber der Magen hat sich immer wieder mal verschoben und er musste behandelt werden. Viele Kiä tun das als Blödsinn ab aber die wissen auch nicht alles. Das können osttheopaten/Physioterapeuten viel besser.

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5. Dezember 2009 um 18:53

Hallo Sannie,
mein Sohn war auch ein Spuckkind .... an schlechten Tagen hatte ich 11 (!!) Spucktücher zu waschen, die er an einem einzigen Tag versaut hat.
Ich hatte mir auch Gedanken ohne Ende gemacht, die Aussage meiner Hebamme, dass was mit dem Magenpförtner nicht stimmen könne und man das dann operieren müsse, hat mich zusätzlich beunruhigt. War aber an sich eine blöde Ziege

Meine Mama hat mich beruhigt - ich sei als Säugling nicht anders gewesen. Auch der Kinderarzt hat mich beruhigt - manche Babys trinken zu viel und das läuft dann entweder retour oder wird in einer Art Schwall raus katapultiert.

Wir hatten auch einmal eine Situation, in der unser kleiner Gierschlund in vollem Schwall gespuckt hat, und ich zu Tode erschrocken bin.
Letztlich hat sich jedoch alles nach und nach gelegt. Hat allerdings ca. 6-7 Monate gedauert, bis es vollends aufgehört hat. Keine Bange, es wird schon zuvor weniger

Der Volksmund sagt ja auch "Speikinder sind Gedeihkinder" - was bei uns wirklich zutraf. Obwohl er immer wieder gespuckt hat, war er als Baby stets ein wirklich propperes Kerlchen.

Also beruhige dich - wie bereits gesagt wurde: solange sie nicht würgt, ist es eher Spucken als Erbrechen. Und bei uns war es harmlos.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass mit dem Magen etwas nicht stimmt, aber ich glaube viel wahrscheinlicher ist, dass es ganz harmlos ist.

Kannst ja deinen KA fragen, und es eben beobachten, was du ja ohnehin tust

Sieht schlimmer aus, als es wirklich ist

Liebe Grüße,
Friederike

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5. Dezember 2009 um 18:53

Ich
hatte mit meinem sohn auch solche probleme. bin einmal nach so einem spuckanfall sogar zum arzt. es war bei uns gar nichts los. ich hab das kind einfach nur überfüttert
meine hebi meinte irgendwann dann auch, dass die gewichtszunahme viel zu doll wäre (also im verhältnis)
ich hab ihn damals aber auch bei jedem pieps angelegt und gar nicht probiert, ihn mal abzulenken.
ein bisschen überlaufen ist ganz normal, wenn die kinder voll sind, laufen sie in dem alter halt über.
bei uns wurde es mit dem spucken wesentlich besser, als wir einen vernünftigen 3-std-rhythmus hatten und ich auch mal genauer hingeguckt habe, wann der spatz wirklich hunger hatte - und vor allem, wann er satt war
ach ja: eins hat mir noch geholfen. ich bin immer total nervös geworden und war irgendwie nur am klamotten wechseln und waschen. meine hebi meinte irgendwann: lass ihn doch einfach spucken und zieht euch nicht jedes mal um. wenn er spuckt, dann spuckt er...ist dann eben so.
gut, bei uns wars sommer, schon was anderes. aber es gab dann eben tage, wo ich von morgens bis abends - mehr oder weniger - vollgespukt rumgelaufen bin. dafür war ich wesentlich entspannter
also, immer locker bleiben - das legt sich ...irgendwann!

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5. Dezember 2009 um 19:25
In Antwort auf celianoelle

...
zu den "normalen" Speikindern gibt es noch die Magenausgangsverengung die so schlimmer Spucken oder Erbrechen hervorrufen kann. Durch die Verengung kann die Milch nicht abfließen oder nur sehr langsam und sie Staut sich halt im Magen. Und dann erbrechen die kleinen im hohen Schwall. Das muss dann dringend behandelt werden, wegen Austrocknungsgefahr ect. Hat sie von anfang an gespuckt? auch als sie 2-3 Tage alt war?
Ist sie sonst fit? hat sie oft eine nasse Windel ect.?

Was auch sein kann:
Der Magen ist leicht verschoben und dadurch sammelt sich sehr viel Luft im Magen an. Und irgendwann kotzen die Babys dann. Mein Cousin hatte das gaaanz schlimm, er konnte kaum was im Magen behalten. Die KiÄ hat nichts gefunden aber dann war sie zur Physiotherapie/Ostheopatie mit ihm und der Therapeut hat ihr davon erzählt und den Magen auch wieder in richtige Position gebracht. Danach hat er nicht mehr gebrochen aber der Magen hat sich immer wieder mal verschoben und er musste behandelt werden. Viele Kiä tun das als Blödsinn ab aber die wissen auch nicht alles. Das können osttheopaten/Physioterapeuten viel besser.

celinanoelle
Ja, sie fing schon im KH an zu spucken. Es ist seit der Geburt so.

Zum Osteopathen will ich demnächst mal hin, hab nur noch keinen Termin bekommen, denn sie spuckt nicht nur, sondern schreit auch teilweise 3-4h nachts und hat auch tagsüber richtig böse Schreiattacken

Sie tut mir so leid, will ihr ja helfen

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5. Dezember 2009 um 19:28
In Antwort auf esa_12452526

Ich
hatte mit meinem sohn auch solche probleme. bin einmal nach so einem spuckanfall sogar zum arzt. es war bei uns gar nichts los. ich hab das kind einfach nur überfüttert
meine hebi meinte irgendwann dann auch, dass die gewichtszunahme viel zu doll wäre (also im verhältnis)
ich hab ihn damals aber auch bei jedem pieps angelegt und gar nicht probiert, ihn mal abzulenken.
ein bisschen überlaufen ist ganz normal, wenn die kinder voll sind, laufen sie in dem alter halt über.
bei uns wurde es mit dem spucken wesentlich besser, als wir einen vernünftigen 3-std-rhythmus hatten und ich auch mal genauer hingeguckt habe, wann der spatz wirklich hunger hatte - und vor allem, wann er satt war
ach ja: eins hat mir noch geholfen. ich bin immer total nervös geworden und war irgendwie nur am klamotten wechseln und waschen. meine hebi meinte irgendwann: lass ihn doch einfach spucken und zieht euch nicht jedes mal um. wenn er spuckt, dann spuckt er...ist dann eben so.
gut, bei uns wars sommer, schon was anderes. aber es gab dann eben tage, wo ich von morgens bis abends - mehr oder weniger - vollgespukt rumgelaufen bin. dafür war ich wesentlich entspannter
also, immer locker bleiben - das legt sich ...irgendwann!

sporti
ja, sie hat wirklich immer einen Bärenhunger.
Ich merke, wenn sie trinkt verschluckt sie sich oft und man hört auch die Luft bzw. merkt es auch, wenn man die Hand an ihren Rücken legt.

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5. Dezember 2009 um 19:31
In Antwort auf tanja_12548683

Hallo Sannie,
mein Sohn war auch ein Spuckkind .... an schlechten Tagen hatte ich 11 (!!) Spucktücher zu waschen, die er an einem einzigen Tag versaut hat.
Ich hatte mir auch Gedanken ohne Ende gemacht, die Aussage meiner Hebamme, dass was mit dem Magenpförtner nicht stimmen könne und man das dann operieren müsse, hat mich zusätzlich beunruhigt. War aber an sich eine blöde Ziege

Meine Mama hat mich beruhigt - ich sei als Säugling nicht anders gewesen. Auch der Kinderarzt hat mich beruhigt - manche Babys trinken zu viel und das läuft dann entweder retour oder wird in einer Art Schwall raus katapultiert.

Wir hatten auch einmal eine Situation, in der unser kleiner Gierschlund in vollem Schwall gespuckt hat, und ich zu Tode erschrocken bin.
Letztlich hat sich jedoch alles nach und nach gelegt. Hat allerdings ca. 6-7 Monate gedauert, bis es vollends aufgehört hat. Keine Bange, es wird schon zuvor weniger

Der Volksmund sagt ja auch "Speikinder sind Gedeihkinder" - was bei uns wirklich zutraf. Obwohl er immer wieder gespuckt hat, war er als Baby stets ein wirklich propperes Kerlchen.

Also beruhige dich - wie bereits gesagt wurde: solange sie nicht würgt, ist es eher Spucken als Erbrechen. Und bei uns war es harmlos.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass mit dem Magen etwas nicht stimmt, aber ich glaube viel wahrscheinlicher ist, dass es ganz harmlos ist.

Kannst ja deinen KA fragen, und es eben beobachten, was du ja ohnehin tust

Sieht schlimmer aus, als es wirklich ist

Liebe Grüße,
Friederike

frederike
Ich mach mich auch echt fertig. Frag nicht, wie oft ich geheult habe, heute. Sie weint oft, nach dem Stillen, daher denke ich, es quält sie sehr

Habe am 22.12.U3, da werde ich das beim KIA noch mal ansprechen. Will schon abklären, dass organisch alles i.O. ist.

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5. Dezember 2009 um 19:32

Carina
Wow, das ging ja lange bei Vincent. Da bist du ja echt abgehärtet, was das angeht.

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5. Dezember 2009 um 19:33

daphne, rubymae
wenn das so weiter geht, lass ich das auf alle fälle abklären

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5. Dezember 2009 um 19:45
In Antwort auf sannie79

sporti
ja, sie hat wirklich immer einen Bärenhunger.
Ich merke, wenn sie trinkt verschluckt sie sich oft und man hört auch die Luft bzw. merkt es auch, wenn man die Hand an ihren Rücken legt.

Übrigens
das mit dem magenpförtnerkrampf: dann kommt gar nichts unten an! wenn ihre windel also immer voll ist, dann bekommt sie auch genug - und dann ist es mit großer wahrscheinlichkeit nicht dieser magenpförtnerdingens.
(so war damals die aussage von meinem doc und er hatte damit ja auch recht)

wenn sie so klein sind, haben sie auch meist noch probleme mit dem milchspenderreflex, auch das legt sich mit der zeit.
ich habe zu ganz schlimmen verschluck-zeiten den ersten druck rausgenommen, indem ich die milch etwas ausgestrichen habe.

also: kopf hoch, es wird besser!

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5. Dezember 2009 um 19:55
In Antwort auf esa_12452526

Übrigens
das mit dem magenpförtnerkrampf: dann kommt gar nichts unten an! wenn ihre windel also immer voll ist, dann bekommt sie auch genug - und dann ist es mit großer wahrscheinlichkeit nicht dieser magenpförtnerdingens.
(so war damals die aussage von meinem doc und er hatte damit ja auch recht)

wenn sie so klein sind, haben sie auch meist noch probleme mit dem milchspenderreflex, auch das legt sich mit der zeit.
ich habe zu ganz schlimmen verschluck-zeiten den ersten druck rausgenommen, indem ich die milch etwas ausgestrichen habe.

also: kopf hoch, es wird besser!

Die Windel
ist wirklich immer naß und 1-2xtgl.hat sie Stuhlgang.

Zugenommen hat sie bisher auch.

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