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Ist hier jemand verwaltungsvollzugsbeamter/in?

14. September 2016 um 20:10

Hallo,

Ich überlege, mich auf eine Stelle als Verwaltungsvollzugsbeamtin zu bewerben. Kann mir jemand von seinen Erfahrungen, Pro und Kontra dieses Berufs erzählen?

Lg

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14. September 2016 um 20:15

.
Elswedy kennt sich aus. Sie hat aber lange nicht mehr hier geschrieben.

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15. September 2016 um 6:56

...
bin eine .
Hast du vor, am landesweiten Einstellungstest teilzunehmen und dann den Vorbereitungsdienst zu machen? Die Anmeldungen laufen hier (ich kann nur von Bayern sprechen) immer im Frühjahr (ca. Feb. bis Mai), der Test selbst findet dann im Juli statt (Ausbildungsbeginn ist im darauffolgenden Jahr). Es gibt nur jedes zweite Jahr freie Stellen, und deren Anzahl ist auch sehr begrenzt (wir waren nur 8 im Kurs)
Vorteile dieses Berufes (was mir so spontan einfällt):

-die Inhalte der Ausbildung sind sehr vielfältig, so dass du später in (fast) jedem Referat eingesetzt werden kannst (da gibt's einige, da eine JVA wie eine autarke Gemeinschaft funktioniert, so muss einiges rund um das Leben der Gefangenen aber auch, was Bedienstete angeht ( - Personalwesen) organisiert werden.

-du arbeitest relativ selbstständig in deinem Bereich

-Gleitzeit! (für Familienmenschen Gold wert, ich hätte wahrscheinlich sonst gar nicht Vollzeit arbeiten gehen können)

-bereits während des Vorbereitungsdienstes verdienst du gutes Geld (es gibt auch einige Zulagen, z.B. die JV-Zulage (140,-/mon.) und Familienzuschuss (macht bei zwei Kindern über 300,- auf dem Lohnzettel aus), im mittl. Dienst steigst du mit A6 ein, im gehobenen - mit A9 (entspr. Tabellen sind im Internet zu finden).

Nachteile:

nach dem Vorbereitungsdienst musste jeder von uns erstmal zittern, welcher Dienststelle er zugewiesen wird (als Landesbeamtin kannst du direkt nach der Ausbildung in jede JVA in deinem Bundesland kommen). Ich durfte in meiner Heimatstadt bleiben, was natürlich eine Riesenerleichterung war, da ich zu dem Zeitpunkt bereits 2 Kinder hatte (was bei der Zuweisung wie man sieht auf jeden Fall berücksichtigt wird).

Andere Nachteile wüsste ich jetzt nicht. Mir macht meine Arbeit Spaß, wir können auch gut davon leben. Dadurch, dass man praktisch unkündbar ist, ist man gut abgesichert.

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15. September 2016 um 7:07
In Antwort auf alissa08

...
bin eine .
Hast du vor, am landesweiten Einstellungstest teilzunehmen und dann den Vorbereitungsdienst zu machen? Die Anmeldungen laufen hier (ich kann nur von Bayern sprechen) immer im Frühjahr (ca. Feb. bis Mai), der Test selbst findet dann im Juli statt (Ausbildungsbeginn ist im darauffolgenden Jahr). Es gibt nur jedes zweite Jahr freie Stellen, und deren Anzahl ist auch sehr begrenzt (wir waren nur 8 im Kurs)
Vorteile dieses Berufes (was mir so spontan einfällt):

-die Inhalte der Ausbildung sind sehr vielfältig, so dass du später in (fast) jedem Referat eingesetzt werden kannst (da gibt's einige, da eine JVA wie eine autarke Gemeinschaft funktioniert, so muss einiges rund um das Leben der Gefangenen aber auch, was Bedienstete angeht ( - Personalwesen) organisiert werden.

-du arbeitest relativ selbstständig in deinem Bereich

-Gleitzeit! (für Familienmenschen Gold wert, ich hätte wahrscheinlich sonst gar nicht Vollzeit arbeiten gehen können)

-bereits während des Vorbereitungsdienstes verdienst du gutes Geld (es gibt auch einige Zulagen, z.B. die JV-Zulage (140,-/mon.) und Familienzuschuss (macht bei zwei Kindern über 300,- auf dem Lohnzettel aus), im mittl. Dienst steigst du mit A6 ein, im gehobenen - mit A9 (entspr. Tabellen sind im Internet zu finden).

Nachteile:

nach dem Vorbereitungsdienst musste jeder von uns erstmal zittern, welcher Dienststelle er zugewiesen wird (als Landesbeamtin kannst du direkt nach der Ausbildung in jede JVA in deinem Bundesland kommen). Ich durfte in meiner Heimatstadt bleiben, was natürlich eine Riesenerleichterung war, da ich zu dem Zeitpunkt bereits 2 Kinder hatte (was bei der Zuweisung wie man sieht auf jeden Fall berücksichtigt wird).

Andere Nachteile wüsste ich jetzt nicht. Mir macht meine Arbeit Spaß, wir können auch gut davon leben. Dadurch, dass man praktisch unkündbar ist, ist man gut abgesichert.

Noch etwas
nach der Ausbildung kannst du dir aussuchen, ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeiten möchtest (man kann bis auf 8 Std./Woche reduzieren, solange Kinder unter 18J. im Haushalt leben = familienpolitische Teilzeit).

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