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Ist man geduldiger, wenn man lange auf sein Baby warten musste?

24. Oktober 2014 um 9:33

Diese Frage habe ich mir schon länger gestellt.
Ich meine damit, dass, wenn man z.B. lange warten musste auf sein Baby (Jahre) oder einen anderen Weg der Befruchtung gehen musste oder auch, wenn man schon ein Kind ziehen lassen muss, man geduldiger ist mit seinen Kindern?

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Zu mir:
Meine beiden Krabben liebe ich ohne Ende aber manchmal bin ich dank PMS auch schnell gereizt und genervt (besonders nach "solchen" Tagen). Und dann denke ich immer: "Mensch, wenn du solche Schicksalsschläge hinnehmen müsstest, wie andere Frauen... würdest du dann immer noch so hochgehen?"
Oder wäre ich einfach dankbarer, dass sie da sind?
Muss dabei sagen, dass ich immer sofort schwanger wurde, als wir es wollten. Einmal Herrenfahrrad ansehen, schwupps, schwanger

Auf eure Meinungen bin ich gespannt.

Viele Grüße
Tanja

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24. Oktober 2014 um 11:02

Jein
Von mir ein klares Jein!

Ich musste nicht mal besonders lang auf mein Baby warten (6 Monate) und hatte auch keine FG o.ä., aber da ich schon Ende 30 war, hatte ich zwischendurch wirklich Panik, dass es nicht mehr klappt. Ich hatte die ungewollte Kinderlosigkeit also schon wirklich drohend vor Augen.
Als ich endlich schwanger wurde, war ich so beseelt, dass mir sämtliche SS Beschwerden egal waren. Im Gegenteil, je deutlicher ich die SS merkte, umso besser... Ich habe echt nie gejammert, sonst hätte ich mich einfach undankbar gefühlt.
Mein Baby war sehr anspruchsvoll, hat viel geweint, wollte dauernd gestillt und getragen werden, wurde nachts alle 1-3Std. wach. Ich war trotzdem nie wütend, ganz selten mal genervt und 2-3mal verzweifelt mit Tränen. Ansonsten kamen mir jeden Tag vor Freude über dieses Wunder Glückstränen. Klingt total kitschig, war aber echt so. Und ich denke, meine Gelassenheit kam schon daher, dass ich mir immer noch bewusst war, wie schrecklich ein Leben ohne Kinder gewesen wäre und wie knapp ich vorbei geschrammt bin....
Damals hätte ich also klar 'ja' gesagt.
Mittlerweile ist das Baby aber drei und schafft es täglich, meine Geduld zu strapazieren.... Ich bin jetzt denke ich ganz 'normal'. So wie es meinem Charakter entspricht, auch mal aufbrausend, schimpfe auch, werde auch mal laut etc.
Besonders ängstlich war und bin ich übrigens nicht.

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24. Oktober 2014 um 13:28

Nein
Ich bin nicht geduldiger.

Auf unsere 1 Tochter musste ich 5 Jahre warten und auf unsere zwillinge 29 ssw musst ich 2 jahre warten aber mit hilfe von ivf weil ich keinen Eisprung mehr hatte davor noch ne ivf -fg dieses Jahres!

Ich hab nur mehr maximal 9 Wochen und für mich vergeht die zeit viellll zu langsam .

Glg

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24. Oktober 2014 um 13:40

Ich denke auch,
es ist der Charakter, der das entscheidet

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24. Oktober 2014 um 15:11

Denke
Das man sowas im alltag dann oft schnell wieder vergisst..ich denke aber oft bewusst dran, wie es wäre wenn mich mein kind auf einmal nie mehr nerven würde..dann bin jch wieder dankbarer (musste aber nicht warten auf mein kind).

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24. Oktober 2014 um 17:12

Vielen Dank
... für eure Antworten.
Ich wollte schon so lange mal danach fragen.
Viele Grüße
Tanja

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24. Oktober 2014 um 20:54

Mein sohn lies 9 jahre auf sich warten
Und ich hatte das Thema schon abgeschrieben.

Klar genieße ich jeden Tag mit ihm und bin dankbar, daß er bei mir ist. Das heisst allerdings nicht, dass ich im Alltag nicht auch manchmal genervt/gestresst/gereizt bin. Er ist 3 Jahre inzwischen und stellt meine Nerven ab und an gehörig auf die Probe

LG

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24. Oktober 2014 um 21:11

Nein
Trotz langem Kiwu und schlussendlich künstlicher Befruchtung bringt mich meine Große immer mal wieder an den "rande des Wahnsinns"
Beim kleinen bin ich da viel gelassener, und der war nicht geplant . Allerdings wird der erst in 2 Wochen 1 Jahr alt, und hat noch keine Bock-Trotzanfälle.... Allerdings schreit er jetzt schon los, wenn er was nicht kriegt was er will... Denke mal, er wird mich in spätestens einem 1/2jahr ähnlich auf die Palme bringen wie seine Schwester .

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