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Jeder ist seines Glückes Schmied?!

27. Juni 2013 um 15:26

Angelehnt an eine Aussage in einem anderen Threat, dass es in DE und ja auch hier in Ö jedem möglich ist eine gute Schulbildung zu erlangen und der persönliche Erfolg vom eigenen Bemühen abhängt, frage ich euch, wie seht ihr das:

Ist jeder seines Glückes Schmied?

(Übrigens war das damals das Thema meiner schriftlichen Deutsch-Matura, welche ich unlängst von meiner damaligen Lehrerin bekommen habe, ich war eigentlich geschockt wie sich meine Meinung diesbezüglich gewandelt hat...Auflösung gibts später)

LG

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27. Juni 2013 um 15:35


Hallo,

Absolut!! Wie es in D ist kann ich nicht sagen, aber hier in Ö kann JEDER der fleissig ist und einen willen mitbringt studieren.

nehmen wir nur mich als beispiel:

ich habe bloss hauptschulabschluss und danach lehre - lehre abgebrochen, später lehre fertig gemacht, dann berufsreifeprüfung und studiere jetzt ERFOLGREICH lehramt deutsch und geographie (hab heute mein erstes diplomzeugnis geholt notenschnitt 2,0!! ) und das ohne gymnasiale vorbildung - muss natürlich dazu sagen, dass ich hart arbeite und viel lerne, aber ich weiß was ich will und ich bin bereit für meine ziele etwas zu leisten.

natürlich geht das nur, weil ich in einem sozialsystem lebe das mir das ermöglicht - stichwort: selbsterhalterstipendium! aber um das zu beziehen, habe ich ja auch schon etwas geleistet

ich bin stolz auf mich und muss ich sagen, dass ich "jammerer" überhaupt nicht abkann, leute, die immer den äußeren umständen die schuld an ihrem scheitern geben, sind für mich ein gräuel

lg

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27. Juni 2013 um 15:39


Natürlich ist jeder seines Glückes Schmied...

Wer denn sonst?

LG

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27. Juni 2013 um 15:54

Jein
Ich würde sagen, jeder gesunde Mensch, der mental stark genug ist, ist für sein Glück selbst verantwortlich. Dabei kann es immer Schicksalschläge geben, die selbst den stärksten Menschen zumindest vorübergegend aus der Bahn werfen.

Aber es gibt eben auch Menschen, die einfach nicht stark genug sind von sich aus für ihr Glück zu kämpfen. Sie benötigen ein starkes Umfeld, dass ihnen Kraft gibt und auch den ein oder anderen Popotritt verpasst.

Ich halte nichts davon andere für die eigenen Schwächen verantwortlich zu machen. Doch ebenso wenig halte ich davon Menschen schlecht zu machen, die einfach nicht stark genug sind zu kämpfen.

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27. Juni 2013 um 15:55


Zum grössten Teil JA!

Wenn nicht ich selber,wer den dann?

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27. Juni 2013 um 16:03


ich muss dazu sagen, dem was blätterrascheln geschrieben hat stimme ich auch zu, es gibt natürlich menschend, die "schwächer" sind und man darf auch nicht von sich auf andere schließen, nach dem motto:

was ich kannm MUSST du können, sondern eher, was ich kann, kannst du vielleicht nicht und was du nicht kannst kann ich nicht

nervig finde ich aber leute, die sich immer auf ihr schlimmes schicksal heruasreden ala...ach, meine mama hat mir in der kindheit nicht genug liebe geschenkt, deswegen muss ich jetzt mein restliches leben faul auf der couch sitzen *heul*heul*

noch schlimmer: wenn man helfen will und eine ausrede nach der anderen kommt, warum das nicht geht

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27. Juni 2013 um 16:39


So seh ich das auch.

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27. Juni 2013 um 16:56

Alle, die das hier mit Ja beantworten
sollten sich glücklich schätzen, wenn man sich noch nicht mal VORSTELLEN kann, was es für Dinge gibt, die einen mal schön einen Strich durch die Rechnung machen können...im Grunde bin ich froh, dass ich das weiß, ich glaub so geh ich etwas weltoffener durch die Gegend

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27. Juni 2013 um 17:05

Liebe Verena,
nicht böse gemeint, aber diesen Satz: "Nach der Definition vieler leute hier, müsste ich jetzt Hartz4 Empfänger sein oder schon am nächsten Baum baumeln oder als Fettfleck auf der Autobahm liegen." lässt sich für mich mit keiner einzigen der bisherigen Antworten erklären!

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27. Juni 2013 um 17:22

Du, ich hab das nichtr unbedingt auf mich bezogen
auch wenn es mir eine Krankheit, für ich nichts kann, recht schwer macht, dass zu erreichen was ich will...und dennoch bin ich sicher,ich werde es schaffen und beruflich meinen weg gehen, ABER genau deswegen kann ich mir so viele dinge ausmalen, die es einen teilweise so wahnsinnig schwer bis unmöglich machen wirklich sein potenzial auszuschöpfen.

man sollte mal hinter die Fassaden schauen, mal zu hören, was die Leute einem so erzählen und sich die Hintergründe erklären lassen...in vielen fällen konnte ich danach verstehen, warum das leben der Person XY so gelaufen ist, wie es ist und das zu einem großen Teil unschuldig daran ist.
Aber genau auf solche wird dann hinunter geschaut, von denen, die meinen sie hatten auch so schlechte Startbedingungen gehabt und es ja dennoch geschafft, dabei werden da Apfel mit Birnen verglichen.

Anmassend finde ich es, diese Frage mit Ja zu beantworten, so hat jeder seinen Standpunkt

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27. Juni 2013 um 17:28

Das hat sie so nicht geschrieben
aber man weiß ja, dass Armut nicht unbedingt zu dingen gehören, die einen menschen glücklich und vorallem auch gesund machen.

wäre ich reich, wäre ich schon viel glücklicher, denn ich könnte mir andere medizinische(oder in den augen der krankenkasse nichtmedizinische) hilfe holen um gesund zu werden, als "arme" bleibt mir das leider verwehrt oder nur zu einem geringen teil durchsetzbar.

reich muss man nicht sein zum glücklich sein aber über dauer wirklich arm, bringt einem auch nicht näher ans glück, ganz im gegenteil

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27. Juni 2013 um 17:37

Ich denke bei diesem Thema...
an die vielen Obdachlosen auf den Straßen Berlins. Nehmen wir mal einen typischen Fall: In der Kindheit vernachlässigt, geschlagen vielleicht sogar sexuell missbraucht, nie Liebe und Geborgenheit erfahren und schon früh in die Abhängigkeit von Alkohol und/oder Drogen gekommen.

Natürlich, man kann jeden Tag sein Leben ändern, eine Therapie machen, einen Schulabschluss nachholen, eine Ausbildung machen und schließlich doch noch glücklich werden. Aber warum schaffen das so wenige?

Ich ziehe vor jedem den Hut, der es trotz schwerer Kindheit und harten Schicksalschlägen trotzdem geschafft hat stark zu sein und seinen Weg zu gehen. Aber was ist mit den anderen? Was ist mit denen, die einfach nicht stark genug sind? Sind sie deshalb schlechtere Menschen, auf die man mit dem Finger zeigen muss und von oben herab sagt: "Selbst Schuld!"?

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27. Juni 2013 um 19:31
In Antwort auf blaetterrascheln

Ich denke bei diesem Thema...
an die vielen Obdachlosen auf den Straßen Berlins. Nehmen wir mal einen typischen Fall: In der Kindheit vernachlässigt, geschlagen vielleicht sogar sexuell missbraucht, nie Liebe und Geborgenheit erfahren und schon früh in die Abhängigkeit von Alkohol und/oder Drogen gekommen.

Natürlich, man kann jeden Tag sein Leben ändern, eine Therapie machen, einen Schulabschluss nachholen, eine Ausbildung machen und schließlich doch noch glücklich werden. Aber warum schaffen das so wenige?

Ich ziehe vor jedem den Hut, der es trotz schwerer Kindheit und harten Schicksalschlägen trotzdem geschafft hat stark zu sein und seinen Weg zu gehen. Aber was ist mit den anderen? Was ist mit denen, die einfach nicht stark genug sind? Sind sie deshalb schlechtere Menschen, auf die man mit dem Finger zeigen muss und von oben herab sagt: "Selbst Schuld!"?

Danke
genaus das ist es nämlich...da wird denen, denen es schlecht noch ein vorwurf gemacht.

gerade heute hab ich mit meiner exschwiegermutter telefoniert, sie ist in einer kur für Psychosomatik...dort ist eine Frau, sie HATTE 3 kinder, das eine plötzlicher Kindstod, das andere krebs und der 3 sohn hatte einen Unfall...sie ist NICHT GLÜCKLICH und NICHT selber schuld....sie hatte es nicht in der Hand und egal was sie nun macht, das glück, was sie sich wünschen würde ist nicht mehr möglich, sie ist bereits weit über 50...sie ist nicht wirklich arbeitsfähig und am rand ihrer möglichkeiten

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27. Juni 2013 um 20:24


Hmmm,

in gewissem Maße kann man sein Leben schon selber in die Hand nehmen, aber bei Kindern hängt doch sehr viel davon ab, wie die Eltern sind, wie sie z.B. zu Bildung stehen. Mir kann niemand erzählen, dass es sechsjährige Kinder gibt, die fleißig lernen usw. wenn die Eltenr nicht dahinterstehen!

Später hat man natürlich oft viele Möglichkeiten, Versäumtes, wie Abshclüsse nachzuholen, WENN man es sich finanziell leisten kann.

Und was hier offensichtlich niemand bedacht hat, dass die intellektuellen Fähigkeiten von MEnschen schon SEHR unterschiedlich sind!
Ich rede jetzt nicht davon, ob jeder Abitur machen kann, das steht wohl außer Frage, dass das nicht so einfach geht. Aber es gibt auch Menschen,d ie nicht mal die Fähigkeiten haben, einen Hauptschulabschluss zu erlangen, auch wenn sie rackern wie verrückt!

LG
Judit

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27. Juni 2013 um 20:30

Erstmal danke für die vielen Antworten
Ich stimme Padma zu, erstmal stellt sich natürlich die Frage was "Glück" denn überhaupt ist. Für uns hier ist es vielleicht ein gutes Einkommen, ein schönes Heim, erfüllender Job....in anderen Gegenden der Welt sind vielleicht die Erfüllung von elementaren Bedürfnissen schon Glück pur?!

Davon mal abgesehen war ich schon irritiert wie viele ganz klar sagen dass jeder seines Glückes Schmied ist.

In meiner Arbeit damals war ich auch Verfechterin dieser Theorie, aber jetzt nach einigen Jahren würde ich dies so nicht mehr vertreten und ich glaube meine Deutschlehrerin würde mich knutschen wollen wenn sie das wüsste. Sie hat uns immer aufzeigen wollen, das alles was wir haben, so wie wir leben, die Schulbildung die wir genießen darauf zurückzuführen ist, wo wir geboren wurden.

Ich wurde also in ein Elternhaus geboren, in dem Bildung als eines der wichtigsten Güter angesehen wurde und ich wurde immer unterstützt einen "ordentlichen" Abschluss zu erreichen. Im Elternhaus meines Mannes war das zwar anders, aber es wurde dafür gesorgt dass die Kinder eine finanzielle Starthilfe bekommen. Alles in allem sind wir also sehr priviligiert, zwar musste ich mir meinen Studienabschluss hart erarbeiten, aber um ein vielfaches weniger hart als hätte ich finanzielle Sorgen im Hinterkopf gehabt.

Ich stelle mir schon hin und wieder die Frage was wäre gewesen wenn ich in ein anderes Umfeld hineingeboren worden wäre, wo wäre ich heute, welches Umfeld könnte ich heute meinen Kindern bieten.

Wenn man sagt jeder ist seines Glückes Schmied, was sagt man dann zu einer jungen, top ausgebildeten Mutter die ein behindertes Kind pflegt, zu einem jungen Familienvater der an Krebs erkrankt, zu jemandem der unverschuldet in Insolvenz gehen muss und vor den Trümmern seiner Existenz steht...sind sie auch ihres Glückes Schmied?

Ich denke wofür wir damals sensibilisiert werden sollten, ist dass man Verständnis für jene aufbringen soll die es vielleicht nicht aus eigener Kraft schaffen. Ich glaube nur wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, dass jeder vom Schicksal getroffen werden kann, dass eben nicht jeder seines Glückes Schmied ist, sondern dass x Faktoren für das persönliche Glück eine Rolle spielen und nicht nur das eigene Bemühen, dann kann der Sozialstaat funktionieren. Denn wenn ich die Meinung vertrete jeder ist seines Glückes Schmied, dann müssten ja sämtliche Sozialleistungen in Frage gestellt werden?!

An all jene die schreiben, Kinder nicht aber Erwachsene schon, glaubt ihr nicht eine schwere Kindheit kann das Erwachsenenleben derart prägen, dass man eben sein Glück nicht schmieden kann?

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27. Juni 2013 um 20:38

Also...
nein, ganz definitiv nicht. Es gibt wieder eine ganz frische Studie, die zeigt, wie stark der Lernerfolg von der Herkunft abhängig ist. Es gibt kaum Chancengerechtigkeit in der Schule, die Durchlässigkeit ist sehr gering. Die Schere zwischen Arm und Reich geht insgesamt immer weiter auf.

In dieser Situation kann meiner Ansicht nach absolut nicht davon geredet werden, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

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27. Juni 2013 um 20:46

Also die genannten Beispiele
sind allesamt aus meinem engsten persönlichen Umfeld. Allzuviel möchte ich jetzt hier nicht preisgeben, aber nur soviel, dann sage ich zu meiner krebskranken Schwester mit zwei kleinen Kindern, hey, jeder ist seines Glückes Schmied, definier doch einfach deine Vorstellung von Glück anders...oder wie?

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27. Juni 2013 um 20:51

Die eigene Beeinflussbarkeit des Schicksals und des gesellschaftlichen Aufstieges
wie kann also jemand der krank ist, oder der einen Angehörigen pflegen muss/möchte sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, kann er es oder nicht?

Gesellschaftlicher Aufstieg das lass ich jetzt mal außen vor.

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27. Juni 2013 um 21:04

Habs eben gemerkt,
sorry

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27. Juni 2013 um 21:13


Aber sie weiß, dass es dir/euch wichtig ist...

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27. Juni 2013 um 22:55

Früher dachte ich auch dass es jeder schaffen kann ...
wenn er nur will.
Heute denke ich anders darüber.

Ich bin diesen Weg gegangen und habe viele Ziele erreicht.
Rückblickend war der Weg jedoch derart hart und unmenschlich, dass man es im Grunde nicht jedem zumuten kann und ich Verständnis dafür habe, dass andere aus dem was sie leichter erreichen können etwas machen.

Hinzu kommt, dass ich das Glück hatte, mit Fähigkeiten ausgestattet zu sein, die mir ein Fortkommen ermöglichten. Dieses Werkzeug haben andere vielleicht nicht mitbekommen und können daher einfach von der Ausdauer, Disziplin oder dem Geist her nicht mithalten.
Es sind einige Freundinnen von mir auf der Strecke geblieben. Da konnte ich noch so sehr versuchen zu helfen. Es muss von einem selbst kommen.

Es war nicht immer ein Verlust. Manchmal ist es gut aus dem wenigen das man hat etwas zu machen und sich zufrieden zurück zu lehnen.
Denn nach all den Härten und am Ziel angekommen, kann es passieren dass das Gefühl hoch kommt, dass man das Erreichte derart hart erkämpfen musste, dass man es nicht mehr genießen oder schätzen kann. Es wird einem Egal und Resignation entsteht.
Der Weg bis ans Ziel ist auch derart steinig, dass man über die Jahre auch extrem reift und sich verändert. Hat man das Ziel erreicht kann es passieren dass man sich umsieht, und sich mit dem Erreichten gar nicht mehr identifizieren kann und die Wahl des damals 18jährigen Mädchens völlig in Frage stellt.

Aber es gibt nun mal Menschen die diesen Weg gehen müssen und Menschen die ihn nicht gehen können oder wollen. Das muss man alles so akzeptieren.

LG

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28. Juni 2013 um 11:41


sprichwörtlich ja
am Ende hat es jeder selbst in der Hand was er aus dem was er hat macht
und zum Thema Bildungschancen: mal ehrlich, gerade Deutschland, wo man auch auf dem zweiten und dritten Bildungsweg meist sogar kostenlos lernen kann, das bekommt man auch nicht in jedem Land der Welt
LG Dee

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28. Juni 2013 um 12:02

Ja
Ist mein Lebensmotto...
Ich meine es geht dabei ja nicht nur um Bildungschancen. Es geht mir in dem Spruch mehr darum, dass man sein ICH und sein Leben immer wieder reflektiert und sich überlegt welche Dinge man ändern möchte/ kann und mit welchen Situationen man leben muss.

Mein Vater hat mir stets gesagt: wenn du mit Etwas nicht zufrieden bist, dann ändere es! Kannst du es nicht ändern dann mach das Beste draus!

Ich hasse Menschen die Jammern. Klar es gibt schlimme Schicksale, deren Hergang man nicht beeinflussen kann (auch ich hatte solche) aber dann muss man einfach das Beste draus machen!

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28. Juni 2013 um 12:13
In Antwort auf linda_12065513


sprichwörtlich ja
am Ende hat es jeder selbst in der Hand was er aus dem was er hat macht
und zum Thema Bildungschancen: mal ehrlich, gerade Deutschland, wo man auch auf dem zweiten und dritten Bildungsweg meist sogar kostenlos lernen kann, das bekommt man auch nicht in jedem Land der Welt
LG Dee

Klar
nicht alle Angebote sind kostenlos, aber man muss nicht überall Schulgeld oder Studiengebühren zahlen, so meinte ich das

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28. Juni 2013 um 19:43

Zumindest ist für mich an diesem Spruch
viel Wahres dran.
Klar, die Welt ist ungerecht, das erleben wir jeden Tag.
Aber zu erkennen, was man ändern kann und was nicht, das ist schon ein großes Stück vom Glück.
Zu erkennen was man für Rahmenbedingungen hat und welches Potential man hat ist sehr viel wert.
Ich z.B. könnte jeden Tag neidisch sein weil eine meiner besten Freundinnen reich ist. Sie hat ein Haus, ein Auto, Luxusartikel etc. ohne, dass sie je dafür arbeiten musste.
Das sind ihre Rahmenbedingungen.
Ich habe diese nicht.
Und obwohl ich auch gerne ein Haus und ein teures Auto etc. hätte, würde ich niemals tauschen wollen.
Ich habe meine Rahmenbedingungen und muss lernen mit diesen zufrieden zu sein.
Oder, anderes Beispiel, es tut mir sehr weh wenn ich lese oder im Bekanntenkreis mitbekomme wie schnell manche schwanger werden und eine komplikationsfreie Schwangerschaft und Geburt haben.
Ich hätte das auch gerne!
Sehr, sehr gerne!
Aber ich muss akzeptieren, dass es bei mir nicht so läuft.
Das ist schei... hart, aber so ist es nunmal.
Ich muss mich damit aufbauen, dass es anderen total vergönnt ist Kinder zu bekommen, dass es anderen schlechter geht.

Das Leben kann sich von jetzt auf nachher unwiderruflich ändern. Glück kann es sein, sich das bewusst zu machen und dankbar zu sein, für das, was man hat.
Das fällt mir selbst oft schwer, aber für mich ist es eine Form von Glück.

Innerhalb bestimmter Rahmen ist für mich also jeder seines Glückes Schmied.

LG
Pupsigel

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28. Juni 2013 um 23:07


natürlich zahlen eu-ausländer nix, weil wir alle eu sind und dadurch alle gleich behandelt werden müssen, sprich: zahlt der ösi nix, zahlt der eu-ausländer nix

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28. Juni 2013 um 23:11


jup, hier ist es besonders schlimm, schlimm ist eigentlich, dass österreicher an eu-ausländer studienplätze verlieren, diese hier gratis studieren und dann heim gehen und im heimatland steuer zahlen

zb psychologie ibk 150 deutsche 130 ösis - aber 500 österreicher wollten einen studienplatz (gibt nur 280) sowas geht einfach nicht i.o und geht nicht gegen deutsche studenten per se, sondern gegen eine regierung, die so etwas ermöglicht!!

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