Home / Forum / Mein Baby / Jedes kind kann schlafen lernen...

Jedes kind kann schlafen lernen...

9. Juli 2014 um 11:49

Hallo Mädels,

Ich komm mal vom Ss Forum hier rüber

Ich hab von einer Freundin das Buch, jedes Kind kann schlafen lernen, in die Hand gedrückt bekommen.
Ihr hat es wohl mehr als geholfen.
Jetzt bin ich hier schon in ein paar Diskussionen über negative Äußerungen zwecks dem Buch gestolpert, noch habe ich nicht rein geschmökert, mein kleiner ist dafür eh noch zu jung.

Könnt ihr Mich mal Bissle darüber aufklären!?
Positiv oder negativ, Buch sinnvoll oder total daneben!?

Mehr lesen

9. Juli 2014 um 12:29


Bitte wende die im Buch beschriebenr methode nicht an!
Sie zieht darauf ab das kind so lange schreien zu lassen, bis es schlichtweg so fertig ist, dass es nicht mehr kann...
Das urvertrauen wird zerstört, weildas kind merkt, dass ihn sowieso niemand helfen kommt...

In diesem buch steht (im übertragenden sinne):" wenn ihr baby schreit, gehen sie nicht zu ihn. So lernt es nie einschlafen."

DAS ist wirklich keine methode!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:29


Klingt heftig, danke werd ich Mich gerne mal informieren, und danke für den buchtip

Ab was für einem Alter macht das denn Sinn damit anzufangen!?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:35

Ich würde dir einfach empfehlen
Lies es!
Dann merkst Du schnell selbst, ob es was für Dich ist, oder nicht.

Noch ein Hinweis am Rande: der liebe Dr. Ferber nimmt inzwischen selbst abstand von dieser Methode.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:35


Total abnormal und krank, davon hab ich schon gehört!
Gabs die Methode nicht im ersten Weltkrieg um den Willen des Kindes zu brechen!?

Sowas unmenschliches werde ich meinen Kind natürlich nicht antun!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:36

...
Eine Kollegin von mir (Erzieherin) hat die Tipps aus dem Buch begeistert verwendet.
Ich hingegen rate davon ab und will meinem Kind das nicht antun. Warum?
Wie schon geschrieben wurde, das Kind lernt lediglich das auf seine Befürfnisse nicht geachtet wird und das Vertrauen wird zerstört.
Hier scheiden sich die Meinungen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:45

Das Buch ist super!
Als Brennmaterial

Nee, im Ernst, dass ein Baby nicht durchschläft oder auch manchmal/oft/immer nicht alleine einschläft, hat von der Natur schon seinen Grund. Da würde ich nicht versuchen, irgendwas durchzudrücken. Stichwort: Urvertrauen. Dem kann ganz arg geschadet werden, wenn man nicht auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht.

Bei einem Baby, das kein Schreibaby ist und wo die Eltern einfach nur ein Durchschlafkind wollen, würde ich entschieden abraten.

Ich mag allerdings nicht über Eltern urteilen, die ein 24-Stunden-Baby haben und am Rande der Verzweiflung oder darüber hinaus stehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:46

Die methode an sich
Ist sehr wohl noch verbreitet!
Auch ohne Buch.

Eine Bekannt von mir hat zwei Kinder und hat mir mehrfach gesagt, dass ich das doch bitte so machen soll, weil mein Kind anders nicht einschläft. Als ich ihr den Text geschickt hab, dass das Urvertrauen zerstört wird usw, hieß es "Du liest zu viel!"

Nun ja...
Mein Kind schläft super ein und durch, auch ohne Ferbern. Da sieht man mal, dass das nicht "gelernt" sein kann, denn schreien musste er (zumindest in diesem Sinne) nie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:48


Das Buch wurde hier schon etliche Mal heiß diskutiert... Einfach mal die Suchfunktion nutzen

Ich selbst habe das Buch auch gelesen und schon beim lesen kamen mir die Tränen. Dieses "Ferbern" ist extrem mies und ist für mich schon Kindesmisshandlung. Trotzdem habe ich in diesem Buch interessante Hintergründe und sogar Hilfestellungen gefunden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 13:22

Nun ja
Es ist richtig, dass nicht drin steht, dass man das Kind die ganze Nacht schreien lassen soll.

Aber es steht ja drin, dass man es durchziehen muss, um einen Erfolg zu erzielen.
Meiner Meinung nach geht das auch ohne solche Methoden. Aber das darf ja - zum Glück - jeder selbst entscheiden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:01

Ist auch eigentlich egal
Wo was wie drin steht.
Für MICH gilt: Schlafen kann man nicht lernen.
Deshalb hab ich mich noch nie mit solchen Methoden beschäftigt.
Aber mal davon abgesehen muss man alles in der Erziehung "durchziehen"... So viel zum Denkanstoß!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:01

Du bist aber herzlich dazu eingeladen,
dir eine eigene meinung zu bilden.

braucht jemand ein schlafprogramm?

braucht es ein baby? welches nicht versteht, dass es "lediglich" ein schlafprogramm ist?

warum sollte es eines brauchen? was braucht es vllt wirklich? was will mein kind nachts? warum braucht es mich zum einschlafen? warum sollte ich es ihm geben/ nehmen?

ich persönlich finde es äußerst unnötig und bin traurig über die häufige verwendung. am schlimmsten finde ich es, wenn es von fachpersonal empfohlen wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:29

Warum?
Ich hab ja nur gesagt, wie es im Buch steht.
Und ich finde "schreien lassen"-durchziehen um einiges weniger "effektiv", als ein "Nein, Du darfst nicht aus dem Fenster springen"-durchziehen.
Man muss für beides "standhaft" sein, aber vergleichen kann man es nicht.
Im Endeffekt entscheidet es jede Mutter selbst. Ich wette, es gibt viele, die sagen, dass die das Buch scheißxe finden, aber trotzdem die dort beschriebene Methode durchziehen.
Verboten ist es nicht. Und ich mag auch nicht darüber urteilen, wie ich denken würde, wenn ich ein Kind hätte, das permanent schreit.

Deshalb sag ich: FÜR MICH PERSÖNLICH ist das Buch jetzt nix, aber das muss jeder für sich wissen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:31
In Antwort auf panda_12888222

Warum?
Ich hab ja nur gesagt, wie es im Buch steht.
Und ich finde "schreien lassen"-durchziehen um einiges weniger "effektiv", als ein "Nein, Du darfst nicht aus dem Fenster springen"-durchziehen.
Man muss für beides "standhaft" sein, aber vergleichen kann man es nicht.
Im Endeffekt entscheidet es jede Mutter selbst. Ich wette, es gibt viele, die sagen, dass die das Buch scheißxe finden, aber trotzdem die dort beschriebene Methode durchziehen.
Verboten ist es nicht. Und ich mag auch nicht darüber urteilen, wie ich denken würde, wenn ich ein Kind hätte, das permanent schreit.

Deshalb sag ich: FÜR MICH PERSÖNLICH ist das Buch jetzt nix, aber das muss jeder für sich wissen.

Ach und noch was
"Schlafen statt Schreien" war kein Tipp von mir. Dein Text klingt so, als hätte ich das eine Buch verteufelt und das andere empfohlen.

War ich aber nicht!
Kenn das andere gar nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:59

In dem Buch
Stehen aber auch viele andere Sachen drin zb den schlaf-wach-rhytmus hilft auch mal darauf zu achten.

Meiner konnte nie vor Mitternacht schlafen weil er so lange am vormittag schlief.

Dieses Buch sagt ja nicht man muss das so mache. Damit es funktioniert sondern das es Möglichkeiten gibt es zu ändern und man mehren "Baustellen" vorher arbeiten sollte. Es ist auch für Leute die nicht mehr weiter wissen und am ende sind.
Darüber hinaus ist Schlafmangel bei babys viel gefährlicher und mit größeren Konsequenzen zufolge.

Es muss jeder für sich entscheiden wer keine Probleme mit dem schlafen hat braucht das nicht aber andere Frauen beneiden sie und suchen sich Hilfe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 15:00

Schlafen statt schreien finde ich gut...
aber auch das beste Buch hilft nicht, wenn die eigene Einstellung nicht mit dem Kind übereinstimmt.
Mein Sohn hat 2,5 Jahre die Nacht zum Tag gemacht...hat jeder Nacht 3-4 Stunden eine Wachphase gehabt....es hat geschlaucht und es hat genervt, aber je mehr ich mich diesem "Ich will schlafen und mich nerven diese Wachphasen." hingegeben habe, desto schlimmer wurde es.
Irgendwann bin ich durch durchwachte Nächte und Job so auf dem Zahnfleisch gekrochen, dass ich nur noch ne LMAA-Einstellung hatte, weil es gar nicht anders ging. Ich war so fertig, dass ich nicht mehr nachdenken konnte und nur noch funktionierte. Mir war alles egal, denn ich konnte es eh nicht ändern.
Als ich begriffen hatte, dass ich es nicht ändern konnte, ging es mir besser und ich wurde ruhiger, weil ich keine Hoffnung hatte, dass mich dieses oder jedes Buch aus diesem Teufelskreis ziehen könnte. Diese Ruhe hat sich auch auf mein Kind ausgewirkt. Die Wachphasen sind nicht von heute auf morgen verschwunden, aber sie haben sich gebessert.
Man will schlafen, ja, aber das ist wie bei einem Trotzanfall bei einem Kleinkind...je mehr man sich dagegen stämmt, desto mehr gerät das Kind in Rage. So ist es auch beim schlafen. Kinder spüren die Stimmung der Eltern. Wenn man ruhig ist, dann ist auch das Kind entspannter und man kann es sanft in eine Richtung schieben. Dazu braucht das Kind aber die Eltern. Das schafft es nicht, wenn man es allein im Bett schreien lässt.

Zum Thema Instinkt. Ich würde behaupten, dass mein Instikt und v.a. mein Mutterinstinkt sehr scharf ist. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen, aber ganz ohne Lektüre würde ich es jetzt nicht so machen, wie ich es mache.
Ich lese zwar keine Elternratgeber, aber ganz ohne Anstoss würde ich es jetzt wahrscheinlich anders und mit Sicherheit nicht besser machen.
Ohne meine Pädagogikstunden wäre ich nicht auf die Idee gekommen, warum ein Kind in einer Situation so oder so Reagiert und in einer anderen Situation wieder anders. Einem Erwachsenen fehlt dafür einfach der kindliche Blick. Man war selbst Kind, aber man verliert das doch. Ich weiss nicht mehr wie ich mit 2/3/4 Jahren reagiert habe bzw warum ich so reagiert habe und das erzählt mir auch nicht mein Mutterinstinkt. Erwachsene denken viel zu kompliziert und kommen nicht auf die einfachste Lösung, weil es für uns einfach nichtig ist...für ein kleines Kind ist das aber der Weltuntergang.
Entweder ist mein Instinkt doch schlechter als geglaubt, oder ein paar Ratgeber sind zusätzlich zum Instinkt doch nicht so schlecht.
Also ich mag auf die Anstösse über kindliche Gedankensweisen von meinem Prof nicht verzichten, denn sie sind manchmal Gold wert und haben schon so manchen Trotzanfall verhindert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 15:59

Rebecca
Wir wollen auf das gleiche hinaus und reden aneinander vorbei.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Du es behauptet hast, sondern dass Dein Text so rüberkommt. Nicht immer gleich angegriffen fühlen.
Ich bin harmlos.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 16:08

Kein problem


Läufts mit Deiner Kleinen noch so schlwcht mit Schlafen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 16:20
In Antwort auf carpe3punkt0

Schlafen statt schreien finde ich gut...
aber auch das beste Buch hilft nicht, wenn die eigene Einstellung nicht mit dem Kind übereinstimmt.
Mein Sohn hat 2,5 Jahre die Nacht zum Tag gemacht...hat jeder Nacht 3-4 Stunden eine Wachphase gehabt....es hat geschlaucht und es hat genervt, aber je mehr ich mich diesem "Ich will schlafen und mich nerven diese Wachphasen." hingegeben habe, desto schlimmer wurde es.
Irgendwann bin ich durch durchwachte Nächte und Job so auf dem Zahnfleisch gekrochen, dass ich nur noch ne LMAA-Einstellung hatte, weil es gar nicht anders ging. Ich war so fertig, dass ich nicht mehr nachdenken konnte und nur noch funktionierte. Mir war alles egal, denn ich konnte es eh nicht ändern.
Als ich begriffen hatte, dass ich es nicht ändern konnte, ging es mir besser und ich wurde ruhiger, weil ich keine Hoffnung hatte, dass mich dieses oder jedes Buch aus diesem Teufelskreis ziehen könnte. Diese Ruhe hat sich auch auf mein Kind ausgewirkt. Die Wachphasen sind nicht von heute auf morgen verschwunden, aber sie haben sich gebessert.
Man will schlafen, ja, aber das ist wie bei einem Trotzanfall bei einem Kleinkind...je mehr man sich dagegen stämmt, desto mehr gerät das Kind in Rage. So ist es auch beim schlafen. Kinder spüren die Stimmung der Eltern. Wenn man ruhig ist, dann ist auch das Kind entspannter und man kann es sanft in eine Richtung schieben. Dazu braucht das Kind aber die Eltern. Das schafft es nicht, wenn man es allein im Bett schreien lässt.

Zum Thema Instinkt. Ich würde behaupten, dass mein Instikt und v.a. mein Mutterinstinkt sehr scharf ist. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen, aber ganz ohne Lektüre würde ich es jetzt nicht so machen, wie ich es mache.
Ich lese zwar keine Elternratgeber, aber ganz ohne Anstoss würde ich es jetzt wahrscheinlich anders und mit Sicherheit nicht besser machen.
Ohne meine Pädagogikstunden wäre ich nicht auf die Idee gekommen, warum ein Kind in einer Situation so oder so Reagiert und in einer anderen Situation wieder anders. Einem Erwachsenen fehlt dafür einfach der kindliche Blick. Man war selbst Kind, aber man verliert das doch. Ich weiss nicht mehr wie ich mit 2/3/4 Jahren reagiert habe bzw warum ich so reagiert habe und das erzählt mir auch nicht mein Mutterinstinkt. Erwachsene denken viel zu kompliziert und kommen nicht auf die einfachste Lösung, weil es für uns einfach nichtig ist...für ein kleines Kind ist das aber der Weltuntergang.
Entweder ist mein Instinkt doch schlechter als geglaubt, oder ein paar Ratgeber sind zusätzlich zum Instinkt doch nicht so schlecht.
Also ich mag auf die Anstösse über kindliche Gedankensweisen von meinem Prof nicht verzichten, denn sie sind manchmal Gold wert und haben schon so manchen Trotzanfall verhindert.

Ich denke auch,
die Sache mit dem Mutterinstinkt wird überbewertet. Wir sind im Laufe unseres Lebens so vielen Einflüssen ausgesetzt, viele kommen z.B. noch aus einer Generation in der Schreien lassen quasi ein Pflichtprogramm war, haben also a)vielleicht selbst unbemerkt Schaden genommen, der sich jetzt auswirkt (jetzt nicht nur vom Schreien lassen, doch das ging ja nun meist mit einer sehr betont wenig liebevollen Erziehung einher) und b) es auch bei Geschwistern so erlebt, also gelernt, dass das "richtig" ist.
Wir unterdrücken doch zudem heute sehr viele Instinkte, im Alltag, da sie nicht mehr in unser heutiges Leben passen.
Da vertrau ich nicht nur darauf, dass ich genau diesen jetzt herausfiltern kann und dann (!) noch richtig interpretiere.

Es hilft natürlich schon sehr, wenn man es schafft diesen Instinkt auszugraben und wahrzunehmen. Aber ohne entsprechende Anstöße (müssen ja keine Bücher sein) ist es nicht leicht das auch korrekt zu interpretieren.
Zudem denke ich, dass die Zivilisation, unser soziales Leben, auch fordert vielleicht über den Instinkt hinaus zu gehen, um dem Kind wirklich das Beste mitzugeben.

Wir wollen uns doch auch weiter entwickeln, gerade was das soziale Wesen betrifft, hat die Menschheit da ja Nachholbedarf
und die Basis hierfür wird in der Kindheit gebaut.

Es gibt wirklich schöne Literatur, die ein Verständnis für das Kind aufbaut und ganz neue Perspektiven eröffnet.
"Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" ist so eines, aber auch noch einige Andere, die nicht spezialisiert auf irgendwelche Problematiken sind, sondern das Gesamte betrachten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 16:28
In Antwort auf euphemisma

Ich denke auch,
die Sache mit dem Mutterinstinkt wird überbewertet. Wir sind im Laufe unseres Lebens so vielen Einflüssen ausgesetzt, viele kommen z.B. noch aus einer Generation in der Schreien lassen quasi ein Pflichtprogramm war, haben also a)vielleicht selbst unbemerkt Schaden genommen, der sich jetzt auswirkt (jetzt nicht nur vom Schreien lassen, doch das ging ja nun meist mit einer sehr betont wenig liebevollen Erziehung einher) und b) es auch bei Geschwistern so erlebt, also gelernt, dass das "richtig" ist.
Wir unterdrücken doch zudem heute sehr viele Instinkte, im Alltag, da sie nicht mehr in unser heutiges Leben passen.
Da vertrau ich nicht nur darauf, dass ich genau diesen jetzt herausfiltern kann und dann (!) noch richtig interpretiere.

Es hilft natürlich schon sehr, wenn man es schafft diesen Instinkt auszugraben und wahrzunehmen. Aber ohne entsprechende Anstöße (müssen ja keine Bücher sein) ist es nicht leicht das auch korrekt zu interpretieren.
Zudem denke ich, dass die Zivilisation, unser soziales Leben, auch fordert vielleicht über den Instinkt hinaus zu gehen, um dem Kind wirklich das Beste mitzugeben.

Wir wollen uns doch auch weiter entwickeln, gerade was das soziale Wesen betrifft, hat die Menschheit da ja Nachholbedarf
und die Basis hierfür wird in der Kindheit gebaut.

Es gibt wirklich schöne Literatur, die ein Verständnis für das Kind aufbaut und ganz neue Perspektiven eröffnet.
"Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" ist so eines, aber auch noch einige Andere, die nicht spezialisiert auf irgendwelche Problematiken sind, sondern das Gesamte betrachten.

Die meisten
Bücher haben aber auch ihre Mängel, es lohnt sich immer alles kritisch zu hinterfragen. In oben genanntem Buch wird z.B. das Tragen als nonplusultra aufgezeigt ohne auf Kinder einzugehen, die das tatsächlich nicht mögen und somit nicht brauchen.
Man sollte den Geist immer offen halten, nech?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 18:17

Guck dir mal
"Schlafen und Wachen" an, das ist ein wirklich gutes Buch über Babyschlaf. Und wenn du sonst noch ein bisschen was zum Lesen brauchst, dann lies "Das Attachment Parenting Buch"

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 18:53

Ich hab das buch
Nicht gelesen, aber mir wurde viel über die methode da drin erzählt und ich persönlich kann dazu nur sagen: das muss einer verfasst haben, dem mutter immer sagte, lass schreien, es beruhigt sich von selbst.... weißt, meine mutter usw. hat mir auch solche supertipps gegeben, davon halte ich nichts.

Fakt ist, ein baby weiß nicht, was tag und nacht bedeutet. Es musste das auch net wissen, in mamas bauch ist das egal gewesen. Und plötzlich soll es wissen, dass nachts geschlafen wird? Du kannst ja auch nicht gleich russisch sprechen, nur weil du da mal warst. Man muse das erst verstehen und begreifen und wenn mam das einem baby nicht "beibringt" woher soll es das wissen?

Und auch solche tipps wie "wenn du deinem baby erlaubst aufm arm einzuschlafen, wird es das nie alleine können, sondern wird gleich verwöhnt"... jupp, kenne ich auch und war mir egal. Ich hab das so gemacht, solange ich der meinung war, dass mein kind die nähe braucht. Und was ist? Heute schläft er ohne probleme alleine ein. Schlafprobleme kenne ich nur die ersten 3 monate durch und beim zahnrn.

Babys haben in erster linie bedürfnisse und wenn man die befriedigt, dann läuft es auch. Da braucht man keine bücher mit dubiosen methoden

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 19:49

Der deutsche kinderschutzbund
Hat sich gegen die Schreienlassmethode ausgesprochen.
Es schädigt das Urvertrauen.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 19:51
In Antwort auf regina_12295977

In dem Buch
Stehen aber auch viele andere Sachen drin zb den schlaf-wach-rhytmus hilft auch mal darauf zu achten.

Meiner konnte nie vor Mitternacht schlafen weil er so lange am vormittag schlief.

Dieses Buch sagt ja nicht man muss das so mache. Damit es funktioniert sondern das es Möglichkeiten gibt es zu ändern und man mehren "Baustellen" vorher arbeiten sollte. Es ist auch für Leute die nicht mehr weiter wissen und am ende sind.
Darüber hinaus ist Schlafmangel bei babys viel gefährlicher und mit größeren Konsequenzen zufolge.

Es muss jeder für sich entscheiden wer keine Probleme mit dem schlafen hat braucht das nicht aber andere Frauen beneiden sie und suchen sich Hilfe

Aber da
Gibt es bessere Bücher, die auch den Schla wach Rhytmus behandeln.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juli 2014 um 9:30


Du wieder

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juli 2014 um 11:33

Das Buch
ist einsame Spitze! Wir haben einen schweren Eichenschrank und seit das Buch drunter liegt wackelt er nicht mehr!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juli 2014 um 12:34

Wuahahhahah

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club