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Jetzt mal andersrum- Du gibst dein Kind NICHT in die Krippe

4. Januar 2012 um 22:51

Ja, so rum geht es auch
Meine Schwester (angehende Pädagogin ) findet es geradezu unverantwortlich, dass ich überlege, Lilly von einer Tagesmutter betreuen zu lassen, die sich ausschließlich um Lilly kümmert, statt sie in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter mit mehreren kinderKzu geben.
Lilly wäre zu dem Zeitpunkt 16 Monate alt.
Ich war ehrlich gesagt etwas baff, da ich für mich eine gute Lösung ohne Bauchschmerzen gefunden hab, da ich schwarz gesehn hab was Krippe angeht, nicht weil ich komplett dagegen bin, aber ein neun Monate altes kind, was noch nicht mal bei der oma(sie sieht sie täglich) länger als 60 minuten bleiben kann, kann ich mir nur schwer in einigen Monaten in einer Krippe vorstellen.
Nun, meiner Schwester geht es um die sozialen Kontakte, die ein Kind ihrer Meinung nach in dem Alter braucht, gerade wenn in der Familie keine weiteren Kinder sind.

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, denn ich finde es absoluten qutasch. Lilly würde dann nach einem Jahr betreuung durch die Tagesmutter in eine Krippe/Kindergarten wechseln, wäre dann nicht ganz 2,5 Jahre. Vorher wird sie andere Kinder aif dem Spielplatz treffen, in der Krabbelgruppe, bei Bekannten und Freunden. Ich denke, dass das durchaus genug Kinder sind
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, meine Meinung dazu ist nicht wirklich gefestigt und ich wäre dankbar für Anregungen

lg

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4. Januar 2012 um 23:03

Also
meine ist morgen genau 16 Monate alt und da sind soziale Kontakte zu anderen Kindern schon sehr wichtig. Das fing so vor drei / vier Monaten an und wird immer mehr, dass sie mit anderen spielt und sie sich gegenseitig etwas beibringen. Ich glaube nur mit einer Tagesmami ist es auf Dauer zu langweilig. Ich versuchte auch immer eine Art Programm zu gestalten, wenn ich sie zuhause hatte, weil ich eben seit einiger Zeit das Gefühl hatte, mit mir alleine ist es ihr zu langweilig geworden. So waren wir viel unterwegs, in Spielkreisen, Kindercafes usw.
Jetzt geht sie vormittags zu einer Tagesmami, die zunächst nur sie und einen weiteren Jungen hatte. Inzwischen sind sie zu viert und sie liebt es da zu sein. Gerade heute stand sie am Bettchen eines anderen Jungen als der geschlafen hat und hat ihm über den Kopf gestreichelt Das ist soooooo süß wie die Kleinen miteinander umgehen.
Also, ich finde es wichtig, dass dein Kind nicht mit der Tagesmami alleine ist.

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4. Januar 2012 um 23:07

Ich denke,
dass die Qualifikationen gerade in dem Bereich nicht viel aussagen. Ich habe ja auch keine und traue mir zu, mein Kind trotzdem gescheit zu erziehen.
Wichtig ist, dass das Zwischenmenschliche stimmt, man Vertrauen zu der Person aufbaut und pädagogisch auf einer Linie ist. Und das merkt man ja spätestens bei der Eingewöhnung.

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4. Januar 2012 um 23:31


ganz kurz: die krippen hier sind total schlecht, in der einen hab ich als praktikantin gearbeitet und die andere...naja auch nicht besser eine christliche einrichtung kommt für mich nicht in frage. die krippe, in die ich mein kind noch bringen würde, baut das u3 angebot leider erst 2012 aus
die tagesmutter wäre eine freundin der familie, ich vertrau ihr 100%

jetzt muss ich zu baby ins bett, danke erstmal für die antworten

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5. Januar 2012 um 11:37


@mimimum und kikileau: genau das hatte ich auch immer so gelernt, dass kinder erst mit 2 jahren anfangen soziale kompetenzen zu entwickeln, genau deswegen fand ich meine lösung so gut, da sie ja mit nicht ganz 2,5 dann in einen "normalen" kindergarten kommen würde, in dem sie dann bis zur schulzeit bleibt.

@sveap: lilly war und ist sehr mamabezogen, sie braucht viel körperkontakt und viel nähe. ihre oma kennt sie von anfang an, sieht sie eigentlich mindestens ne halbe stunde am tag, manchmal aber auch 3 oder 4. sie freut sich wahnsinnig wenn oma kommt, aber wenn sie sich wehtut, dann kann nur ich trösten, wenn sie müde wird, kann nur ich sie zum schlafen bringen, wenn sie hunger durst hat, wird nur die brust akzeptiert. nach 1 stunde ist lilly dann meist gnatschig und fordert mich ein, sobald ich da bin hat sie wieder super laune. deswegen kann ich sie mir so gar nicht in einer krippengruppe vorstellen, weil es wohl schon schwierig wird, sie überhaupt an jemanden zu gewöhnen.

achso, bei ihrem papa, den sie 2 mal die woche für 3 stunden sieht, darf ich noch nicht mal den raum verlassen ohne sie, da wird sofort geweint und sie steigert sich dort sehr hinnein und lässt sich von ihm gar nicht mehr beruhigen(sie hat regulationsstörungen)

aber wir haben bis dahin ja auch noch ein wenig zeit, mal sehen wie sie sich entwickelt und was ich dann für das beste halte.
wirklich reinreden lass ich mir da nicht und sry, schon gar nicht von meiner schwester, die das theoretisch vllt alles mal gelernt hat(ich wusste nicht das in ihrem studium der schwerpunkt auf kinder/babys liegt ) aber in der praxis nicht viel von kindern versteht, aber ich wollte mal eure meinung hören,da ich da tatsächlich mehr drauf gebe

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5. Januar 2012 um 12:45

Du bist nie im leben pädagogin!!! neverrrr
Ich schrieb dir ja bereits in deinem Thread ein paar Worte.
Ich find es auch sehr unverschämt zu schreiben das krippenkinder alle eine knacks bekommen werden.Nur komisch das die meisten meiner Patienten mit 3 oder erheblich älter in den kiga kamen

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5. Januar 2012 um 13:15


wenn du ihr einen punkt auf die nase oder wange malst, dann sollte sie sich denn wegwischen...dann hat sie das prinzip eines spiegels verstanden undc ein bewusstsein für sich

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5. Januar 2012 um 13:41

Ich finde es so schwachsinnig, dass man sich rechtfertigen muss
warum und vorallem ab wann Tagesmutter oder Krippe.Die Eltern entscheiden doch was ihrer Ansicht nach das beste ist und sonst keiner.
Ich durfte mir in letzter Zeit auch einiges anhören was mir aber egal ist, denn mein mann und ich haben so entschieden und fertig.Mein Sohn geht seit sommer 2011 in die Kita und ist begeistert.Er ist 2. Meine Tochter 8 Wochen nehm ich seit Montag mit zur Arbeit und bring sie in die Firmenkrippe wo momentan 6 Kinder sind ( meine süße, 2 kids mit 14 Monaten, 1 mit 12 Wochen, 1 mit 18 monaten und 1 mit 6 monaten) und sehr gute Erzieherinnen. Heute ist der 4 Tag und es klappt wirklich Prima, ich geh runter zum Stillen, nehm die süße für 1-2 Stunden mit in Büro geh mittags raus mit ihr.Hätte es diese Firmenkrippe nicht gegeben hätte ich den Job nicht angenommen, da ich die kleine in dem Alter nicht alleine einer tm oder in die Stadtkrippe gelassen hätte

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5. Januar 2012 um 13:55


dann hat sie es begriffen

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5. Januar 2012 um 14:42


toller text, aber das kennt man ja von dir

vllt sollte ich den mal meiner schwetsre zum lesen geben, denn oft ist toleranz nicht ihre stärke, wenn sie eine meinung hat, dann ist das dass einzig wahre und natürlich maß aller dinge
(aber sonst hab ich sie lieb )

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5. Januar 2012 um 14:50

Zwei gedanken / fragen dazu von mir...
Zum einen weiss man ja noch nicht wie sich die krippenkinder in der gesamtheit entwickeln wenn sie erwachsen sind. Frueher war es ja eher unueblich ein unter 3-jaehriges kind betreuen zu lassen.

Zum anderen frage ich mich: WARUM sollen kinder so frueh fremdbetreut werden? Natuerlich muessen einige voraussetzungen passen (dass man vom verdienst des mannes leben kann; luxus muss mmn nicht unbedingt sein fuer die 3 jahre... und natuerlich muss die mutter auch was mit dem kind unternehmen, schauen dass es kontakte pflegen kann zu anderen kindern).
Aber wenn das gegeben ist: warum bringen so viele ihr kind so frueh in die krippe? Ist es wirklich nur aus dem "egoistischen" grund wieder arbeiten zu w o l l e n?

Lg catsy

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5. Januar 2012 um 14:50


Sehr schön geschrieben! Volle Zustimmung!

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5. Januar 2012 um 15:01
In Antwort auf tzufit_12675656

Zwei gedanken / fragen dazu von mir...
Zum einen weiss man ja noch nicht wie sich die krippenkinder in der gesamtheit entwickeln wenn sie erwachsen sind. Frueher war es ja eher unueblich ein unter 3-jaehriges kind betreuen zu lassen.

Zum anderen frage ich mich: WARUM sollen kinder so frueh fremdbetreut werden? Natuerlich muessen einige voraussetzungen passen (dass man vom verdienst des mannes leben kann; luxus muss mmn nicht unbedingt sein fuer die 3 jahre... und natuerlich muss die mutter auch was mit dem kind unternehmen, schauen dass es kontakte pflegen kann zu anderen kindern).
Aber wenn das gegeben ist: warum bringen so viele ihr kind so frueh in die krippe? Ist es wirklich nur aus dem "egoistischen" grund wieder arbeiten zu w o l l e n?

Lg catsy


hmm, ich denke viele wollen/können nicht mit einem gehalt leben. oft wird doch gerade vor dem kinder kriegen ein haus gebaut, was schwer mit einem gehalt zu finanzieren ist. meiner meinung nach, braucht man nicht viel mehr als 1500euro als drei-köpfige familie, wenn es ein normaler mietspiegel ist lässt es sich damit durchaus leben. also müsste der mann "nur" 1300 euro verdienen, da ja auch das kindergeld dazu kommt. ich denke, dass es durchaus machbar ist, aber eben nicht wenn man haus und eventuell 2 autos bezahlen/unterhalten muss

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5. Januar 2012 um 15:07
In Antwort auf rieselchen


hmm, ich denke viele wollen/können nicht mit einem gehalt leben. oft wird doch gerade vor dem kinder kriegen ein haus gebaut, was schwer mit einem gehalt zu finanzieren ist. meiner meinung nach, braucht man nicht viel mehr als 1500euro als drei-köpfige familie, wenn es ein normaler mietspiegel ist lässt es sich damit durchaus leben. also müsste der mann "nur" 1300 euro verdienen, da ja auch das kindergeld dazu kommt. ich denke, dass es durchaus machbar ist, aber eben nicht wenn man haus und eventuell 2 autos bezahlen/unterhalten muss

Rieselchen...
Genau deswegen frag ich mich ja: "muss mann in den 3 jahren unbedingt ein zweites auto haben, muss man in einen teuren urlaub gehen, muss ich mir in dieser zeit teure anschaffungen machen? --- oder ist nicht die zeit mi dem kind viel wertvoller als das materielle?"

Denn wenn es nur nach dem materiellen ginge koennten es sich sicher viele leisten zu hause zu bleiben. Das kann also nicht bei allen der grund sein. Also frag ich mich was ist dann die motivation das kleine kind abzugeben und selbstnlieber arbeiten zu gehen?

Lg catsy

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5. Januar 2012 um 15:23

Na dann
träume ich wohl, dass meine 16 Monate alte Tochter mit den anderen Tageskindern spielt und kuschelt, von ihnen lernt und sie z.B. mit ihren Getränken versorgt etc. Wenn DAS kein prosoziales Verhalten ist...

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5. Januar 2012 um 15:40

Das war ja auch nur ein beispiel mit dem 2. auto
Ein anderer braucht eine groessere wohnung, der naechste ein eigenheim und der dritte den maledivenurlaub.

Ich meinte das doch nur vom prinzip so. Was ist einem wichtiger - zeit mit dem kind oder materielle dinge (wobei mir auch klar ist, dass wirklich nicht bei jeder familie ein verdienst reicht - bei vielen aber schon)

Lg catsy

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5. Januar 2012 um 15:47

Eddie
Was denkst du wie sich %-ual die gruppen aufteilen?

Ich achaetze mal:
- arbeiten muessen: ich denke 30%
- nicht lang aus dem beruf rauskoennen: 10%
- arbeiten wollen: 60%

Das ist meine schaetzung und ich denke, wenn sie wollten koennten ueber diehaelfte der berufstaetigen die zeit mit ihrem kind verbringen.

Es kommt eben auf die prioritaeten an die man setzt

Lg catsy

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