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Jetzt nehm ich Antidepressiva

27. Oktober 2011 um 17:02 Letzte Antwort: 1. November 2011 um 20:18

vielleicht erinnert sich ja jemand an meinen ,,Einsperr-Thread" von gestern...
mich hat das Ganze so aufgewühlt, dass ich heute gleich zum Hausarzt ging und der hat mir Citalopram verschrieben.

Kennt das jemand hier oder nimmt es sogar? Hilft es euch? Ich hatte immer ne Heidenangst davor, mir in der Hirnchemie rumpfuschen zu lassen und wär darum froh, Erfahrungen von anderen zu hören

LG

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27. Oktober 2011 um 17:08

Inwiefern schlimmer?
der Arzt meinte, die ersten Tage kann es sein, dass mir übel wird...worauf ich lachte und sagte, dass mir sowieso ständig übel wär, das wär ich also gewohnt!

Hab 20mg bekommen, soll die ersten Tage aber nur 10mg nehmen und und ab dann erhöhen...

er sagte auch, dass ich nach 10-12 Tagen was merk...

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27. Oktober 2011 um 19:04

Also
ich habe deinen Thread von gestern nicht mitverfolgt, aber bitte WARUM hast du wegen SOWAS harte Medis bekommen??

Ich habe Antidepressiva bekommen, als mein Mann uns verlassen hat und DAS fand ich hart. Mehr als alles andere

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27. Oktober 2011 um 19:26

Jetzt krieg ich Angst...
zur Erklärung: er hat mir das natürlich nicht nur aufgrund des Einsperrvorfalls verschrieben! Nur ich nahm diesen Vorfall als Zeichen, dass ich endlich handeln muß!

Ich fühle mich schon länger schlecht, allerdings mußte -jedenfalls meines Wissens und Empfindens nach-noch nie meine Tochter drunter leiden. Ich konnte mich immer noch beherrschen.

Ich ging in seine Praxis mit einem Zettel auf den ich meine Symptome geschrieben hatte. Er redet nicht gern lange, drum dachte ich, so wär's effektiver. Überraschenderweise nahm er sich nach durchlesen dieses Zettels noch Zeit, um nachzufragen und mehr zu erfahren. Auf meine Nachfrage wurde auch noch Blut abgenommen, um Schilddrüsen- und -Eisenwerte zu überprüfen

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27. Oktober 2011 um 19:33

Ich schreib mal ab
was auf meinem Zettel stand:
-ständige Müdigkeit, Erschöpfung
-Antriebslosigkeit,Freudlosigke it
-innere Unruhe, Anspannung, kann nicht Abschalten
-verliere pötzlich die Fassung, kann Weinen nicht unterdrücken
-Übelkeit, Magenschmerzen
-war 3mal ner Panikattacke nahe
-fühlemich leer und hoffnungslos
ständig Selbstvorwürfe,finde mich nicht gut genug
-Zukunftsangst

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27. Oktober 2011 um 20:02

Hunnybunny...
Das stimmt so nicht. Mein neurologe ist auch psychiater, hat ne ganz normale praxis und verschreibt mir meine medikamente.
Und hausaerzte tun das auch, aber wohl nur in ausnahmefaellen dauerhaft.
Lg

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27. Oktober 2011 um 20:12

Hunnybunnytoast
du bist sooooo nervig!!!!
Geh und mach i-was sinnvolles aus deinem Leben.
Ich kann solche besserwisserischen Weiber net leiden

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27. Oktober 2011 um 20:57

Ich verbringe schon mein halbes Leben damit
an mir zu arbeiten und herauszufinden, wieso ich so verkorkst bin und endlich so zu werden, wie ich gern sein möchte!

Hab ne Psychanalyse mit 21 begonnen und leider nach 4 Sitzungen geschmissen und dann mit Ende der 20iger ne Verhaltenstherapie über beinahe 2Jahre gemacht...tja, stabil bin ich offenbar immer noch nicht!

Hab mich immer gegen ADs gesträubt, aber vielleicht hilft mir jetzt sonst nichts mehr? Für mein Kind sollte ich doch alles versuchen, das mich stabilisieren könnte, oder?!

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27. Oktober 2011 um 21:15

Medikamente verblenden nur..
aber wenn ich schon seit etwa 15Jahren versuch anders mit meinen Problemen umzugehen? Und ich immer noch nicht weiterkomm?

Ich hab mich immer sehr dagegen gesträubt und erhoff mir jetzt endlich ne Besserung...vielleicht ist mein Hirnstoffwechsel so durcheinander, dass alle Verhaltenstherapie nichts hilft und als Mami ist auch Psychohygiene nicht mehr so möglich wie bisher...irgendwas muß mir doch aus der Krise helfen, oder?!

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27. Oktober 2011 um 22:10

Da war aber grad noch n Post
von ner Paulinepanther oder so, die schrieb, dass man in ner Depression genauso verblendet ist...plötzlich war er weg

oder, candy, auf den hast Du doch geantwortet? Oder hab nur ich den gesehn?

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1. November 2011 um 19:59

Also
deine geschilderten Symptome entsprechen schon den Symptomen einer Depression.

Besonders deine geschilderte Freudlosigkeit und innere Unruhe kommen mir sehr bekannt vor.Aber auch die anderen Symptome hatte ich bei meiner postnatalen Depression selber.
Ich habe mich auch sehr lange gegen Medis gewehrt,aber irgendwann wollte ich nur noch mein altes Leben wieder.Ich wollte die schöne Babyzeit nicht verpassen.
Ich bekam dann Cipralex verschrieben.Das ist der Nachfolger vom Citalopram.Ich habe es super vertragen.

Natürlich ist zusätzlich eine Psychotherapie empfehlenswert.Man sollte ja versuchen an sich zu arbeiten um nicht nochmal einen Rückfall zu erleiden.

Ich wünsche dir nur das Beste.

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1. November 2011 um 20:18

Warum
hast du dich gelöscht?

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