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Jm Erfahrung mit Mittelohrentzündung?

16. Juni 2009 um 22:25 Letzte Antwort: 17. Juni 2009 um 19:59

vor drei Wochen bekam meine Tochter (10 Monate) einen Virusinfekt mit Schnupfen und Fieber. Ihr ging es sichtlich nicht gut.. und als sie anfing, sich an den Ohren zu ziehen, sind wir zum KIA gefahren. Die Ohren waren gerötet und wir sollten Nasentropfen geben und Fieberzäpfchen. Das fieber war nach 2 Tagen weg.. bin dann nochmal zur Kontrolle zum Arzt.. Ohren noch gerötet, weiterhin Nasenspray geben und wenn es schlechter werden sollte, nochmal kommen. Es wurde aber nicht schlimmer.. der Kleinen ging es ganz normal.. sie zog sich nicht mehr an den Ohren, hatte kein Fieber etc.. nur den Schnupfen bekamen wir nicht in den Griff.. es wurde zwar etwas besser, aber ganz weg ging bzw geht er nicht. Jetzt also nochmal zum KIA (damals wars ne Vertretung, heute dann zum Richtigen).. und er diagnostizierte ne richtige Mittelohrentzündung.. sowie ein "auf der Kippe stehender Virusinfekt".. weiß nicht genau, was er damit meint.
Jedenfalls hat mich das mit der Mittelohrentzündung geschockt... hätte ich das nicht merken müssen? Das muss doch weh tun?.. ich habe meine Kleine genau beobachtet.. und außer das allabendliche Gequengel war alles normal. Im Pekip haben wir gelernt, dass Kinder an die "Decke" gehen, wenn man auf dieses "Knöpchen" an der Ohrmuschel drückt.. und man so testen kann,ob der Gehörgang entzündet ist.. aber auch darauf hat sie nicht reagiert..komisch.
Hat jm von euch Erfahrung damit? was kann man noch tun außer nasentropfen? hätten wir nicht Antibiotika bekommen müsen? Sind 3 Wochen Ohrentzündung nicht sehr lange? kann das Folgen haben? danke schonmal für eure Antworten..

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16. Juni 2009 um 22:45

Danke für deine antwort
is schon komisch, ja.. aber eigentlich sind wir bei einem sehr guten Arzt.. zu dem ich schon Vertrauen habe. Was mich wundert ist, dass wir nicht nochmal zur kontrolle kommen sollen, sondern nur, wenns nicht besser wird. aber ich kann halt selber nicht in die ohren gucken und wie gesagt, man merkt ihr es nicht an..
ich dachte ja, dass wir zumindest ohrentropfen bekommen.. aber da meinte jeder Arzt, das würde nichts bringen.. es müsse die Verbindung zwischen Nase und Ohren frei werden.. und dann klingt auch die entzündung ab..
Für antibiotika wars vor drei wochen noch nicht schlimm genug.. aber dass wir jetzt wieder nichts bekommen haben, wundert mich doch.. auch wenn ichnicht schaft auf die chemie bin.

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17. Juni 2009 um 7:09


Guten Morgen,

mein Großer (4) litt von September 08 bis März 09 an sage und schreibe 12 Mittelohrentzündungen.

Anfangs haben wir es auch nicht bemerkt. Die Theorie "am Knöpfchen drücken" passt nicht immer.

Im September war die Entzündung dann so massiv, dass er richtig heftige Fieberkrämpfe bekam und wir den Arzt rufen mussten.

Von da an muss ich meinem Sohn schon ab 38,5 Grad ein Fieberzäpfchen / oder -Saft geben sonst bekommt er wieder Krämpfe.

Nachdem er dann wie schon erwähnt 12 Mittelohrentzündungen bekam, wir immer alles mit Nasentropfen, Zäpfchen und Antibiotikum versucht haben zu lindern und mehrere Ärzte aufgesucht haben, haben wir uns dann entschieden, ihm die Polypen entfernen zu lassen. Dazu wurden dann noch an den Trommelfellen Schnitte gesetzt. So kann das Sekret im Ohr besser ablaufen.

Seit dem hatte er keine einzige Mittelohrentzündung mehr!!!

Uns wurde erklärt, dass durch es durch häufige Mittelohrentzündungen zu innerlichen Vernarbungen im Trommelfell kommen kann und dass es zu späteren Hörschäden führen kann.

Ich kann dir nur raten, einen guten HNO-Arzt aufzusuchen und über andere Alternativen als Antibiotika nachzudenken.

Unser Kleiner hat die OP super überstanden. Wir müssen jetzt immer alle 8 Wochen zur Nachsorge. Dort wird nachgeschaut, ob die Röhrchen immer noch richtig im Ohr sitzen.

Der einzige Nachteil den er hat ist, dass er bei jedem Baden oder Duschen immer Ohrstöpsel tragen muss, leider auch im Freibad oder Hallenbad. Aber daran hat er sich schon gewöhnt und kommt damit klar.

Hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

LG
Gutzele
30. SSW

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17. Juni 2009 um 7:16

Zum Thema Antibiotika:
Inzwischen wurde festgestellt, dass man Mittelohrentzündungen oft auch gut OHNE Antibiotika mit etwas "Abwarten" in den Griff bekommt.
Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob das auf euren Fall zugetroffen hätte, aber ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass ein Antibiotikum kein MUSS ist bei Mittelohrentzündungen.
Vielleicht hat dein Arzt deswegen so gehandelt.

Guckst du hier:
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D66492 1E7FF/Doc~E2DD2521FB4604324A872B5045 81F4EF1~ATpl~Ecommon~Scontent. html

VLG und Gute Besserung noch!

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17. Juni 2009 um 13:29

12?
schon 12 mittelohrentzündungen? der arme... schon komisch, dass man das nicht merkt, das muss doch eigentlich voll weh tun!? wie lange hatte er denn eine entzündung am stück? und hat er schon vernarbungen oder ist am ohr noch alles intakt? ich hoffe doch mal.. so schnell kommt es hoffentlich nicht zu spätschäden. warst du bei einem richtigen HNO-Arzt für Erwachsene? die haben doch meist nicht so kleine geräte, oder?

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17. Juni 2009 um 18:41
In Antwort auf terrie_12298058

12?
schon 12 mittelohrentzündungen? der arme... schon komisch, dass man das nicht merkt, das muss doch eigentlich voll weh tun!? wie lange hatte er denn eine entzündung am stück? und hat er schon vernarbungen oder ist am ohr noch alles intakt? ich hoffe doch mal.. so schnell kommt es hoffentlich nicht zu spätschäden. warst du bei einem richtigen HNO-Arzt für Erwachsene? die haben doch meist nicht so kleine geräte, oder?


Ja... leider....

Nein, haben es manchmal erst bemerkt, wenn er Nachts von jetzt auf nacher anfing zu schreien.
Meistens ist dann am nächsten Morgen der Eiter aus dem Ohr gelaufen.
Laut Arzt ist mit Ablaufen des Eiters das Schlimmste überstanden. Da hatte er immer in der Nacht zuvor so einen massiven Druck drauf, daher schrie er dann so viel.

Durch das Antibiotika gings immer nur ein paar Tage. Aber sobald er etwas verschnupft war, bekam er die nächste Entzündung.

Vernarbungen hat er zum Glück noch keine.

Waren bei einem HNO-Arzt, zu dem alle Kinder hinverwiesen werden. Er hat seine Praxis im Krankenhaus in der Nähe von uns.

Wie eine Vorrednerin schon schrieb, muss nicht immer mit Antibiotika behandelt werden.

Doch bei uns half nie etwas anderes.

Wie gesagt, seit der OP ist alles in Ordnung.

Ach ja, es wurde auch vor und nach der OP immer Hörtests durchgeführt. Diese erwiesen eindeutig, dass unser Sohn jetzt besser hören kann als zuvor.

Gruß
Gutzele

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17. Juni 2009 um 19:59

Nabend
mein großer hat sich auch seit der geburt mit mittelohrentzündungen rumgeschlagen...hatte so alle 3-4 wochen eine...hatten letuzten jahr im juni eine op, da war er 6 monate, wo die trommelfelle aufgeschitten wurden und polypen entfernt wurden...keine röhrchen.......dann war 3 monate ruhe und dann ging es wieder los, das schlimme bei ihm war das er keine anzeichen von schmerzen oder irgentwas hatte, nicht mal fieber oder so, nur liefen dann irgentwann auf einmal die ohren aus und da ist es ja schon vorbei....nun wird morgen früh um 8.30 wieder operiert und diesmal werden röhrchen eingesetzt...hoffe es hilft


lg dani mit julien, 18 monate und robin, 7 monate

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