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Julen (2) aus Spanien

21. Januar um 14:06

Hallo ihr Lieben.

Lange war ich nicht hier aber ich muss mir nun unbedingt mein Leid aussprechen und andere Mütter nach ihrem Befinden fragen, da mein Mutterherz unglaublich blutet. Ihr alle wisst womöglich von dem furchtbaren Fall des in ein Bohrschacht gefallen 2-jährigen Jungen?! Ich bin erschüttert und zutiefst bedrückt. Nur so kann wohl eine Mutter fühlen, die sich in die Lage versetzen kann, wenn es ihr eigenes Kleinkind wäre.

Wenn ich dabei an meine Tochter (fast 9J) und an meinen Sohn (bald 2J) denke, schnürt sich mein Hals zu.
Wie grausam muss diese Ungewissheit für die Eltern nach 8!!!!!!!! Tagen ohne Lebenszeichen ihres Sohnes sein? Bekommt er Luft? Kann er so lange überhaupt ohne Flüssigkeit auskommen, auch wenn der Organismus in Extremsituationen erstaunlich stark auf Sparflamme fährt?

Jeden Tag, und dann noch mehrfach am Tag, muss ich immerzu an den kleinen Julen denken. Sowas hatte ich noch nie!!!

Ich empfande bisher alle grauenvollen Nachrichten der Welt immer als schlimm und tragisch. Aber diesmal geht es mir wirklich richtig an die Nieren.

Wie kann das sein?
Sind das normale "Muttergefühle", was Kinderlose so nie nachempfinden könn(t)en? Habt ihr das auch?

Ich bete zu dem Jungen und seinen Eltern, zu den Helfern und Rettern, dass alles ganz schnell vorbei ist und dass es vielleicht doch noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung für das Überleben des kleinen Jungen gibt.



Danke für's lesen.

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21. Januar um 14:08

Ich habe das ganz stark und daher kann und will ich von so etwas nicht hören. Ich schlafe schlecht, mir macht das ganze Angst...

Die Eltern haben übrigens schon ihr erstes Kind verloren. Ich will das alles nicht wissen, weil seit ich Mutter bin, spüre ich das alles direkt körperlich. Vorher wusste man: Ja das ist schlimm.

Aber nun spüre ich es und ich hoffe so sehr, dass der Junge gerettet wird, auch wenn ich nur mehr wenig Hoffnung habe.

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21. Januar um 15:08

Habe kaum hoffnung.und ich hab ehrlich gesagt ein maues gefühl...die eltern kommen mir nicht "sauber"vor....
wären nicht die ersten die misshandlung,mord,mit einem unglück vertuschen wollen.
hoff für den kleinen das beste.

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21. Januar um 17:56

Ja, das maue Gefühl hat man hier in Spanien auch, es wird getuschelt, ob er wirklich dadrin ist und ob es wirklich ein Unfall war. 
Ich schaue ja zum Glück kein Fernsehen, bekomme nur am Rande davon mit, und das reicht mir schon. Ich will auch nicht dran denken. Ich bin mir leider sehr sicher, dass der Kleine Den Sturz, das Ausharren, Verletzungen, kein Essen und Trinken, die Kälte, die Angst etc, nicht überstehen kann. Es wäre ein Wunder.

Aber die gibt es ja immer wieder.

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21. Januar um 18:29
In Antwort auf vanessaworth

Ja, das maue Gefühl hat man hier in Spanien auch, es wird getuschelt, ob er wirklich dadrin ist und ob es wirklich ein Unfall war. 
Ich schaue ja zum Glück kein Fernsehen, bekomme nur am Rande davon mit, und das reicht mir schon. Ich will auch nicht dran denken. Ich bin mir leider sehr sicher, dass der Kleine Den Sturz, das Ausharren, Verletzungen, kein Essen und Trinken, die Kälte, die Angst etc, nicht überstehen kann. Es wäre ein Wunder.

Aber die gibt es ja immer wieder.

Mph...ja wunder gibt es..
ah wusste ich nicht,das man spekuliert...

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22. Januar um 0:00
In Antwort auf omellala

Hallo ihr Lieben.

Lange war ich nicht hier aber ich muss mir nun unbedingt mein Leid aussprechen und andere Mütter nach ihrem Befinden fragen, da mein Mutterherz unglaublich blutet. Ihr alle wisst womöglich von dem furchtbaren Fall des in ein Bohrschacht gefallen 2-jährigen Jungen?! Ich bin erschüttert und zutiefst bedrückt. Nur so kann wohl eine Mutter fühlen, die sich in die Lage versetzen kann, wenn es ihr eigenes Kleinkind wäre.

Wenn ich dabei an meine Tochter (fast 9J) und an meinen Sohn (bald 2J) denke, schnürt sich mein Hals zu.
Wie grausam muss diese Ungewissheit für die Eltern nach 8!!!!!!!! Tagen ohne Lebenszeichen ihres Sohnes sein? Bekommt er Luft? Kann er so lange überhaupt ohne Flüssigkeit auskommen, auch wenn der Organismus in Extremsituationen erstaunlich stark auf Sparflamme fährt?

Jeden Tag, und dann noch mehrfach am Tag, muss ich immerzu an den kleinen Julen denken. Sowas hatte ich noch nie!!! 

Ich empfande bisher alle grauenvollen Nachrichten der Welt immer als schlimm und tragisch. Aber diesmal geht es mir wirklich richtig an die Nieren. 

Wie kann das sein?
Sind das normale "Muttergefühle", was Kinderlose so nie nachempfinden könn(t)en? Habt ihr das auch?

Ich bete zu dem Jungen und seinen Eltern, zu den Helfern und Rettern, dass alles ganz schnell vorbei ist und dass es vielleicht doch noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung für das Überleben des kleinen Jungen gibt.



Danke für's lesen.
 

Oh hör bloß auf, ich google mehrmals täglich ob es etwas Neues gibt und sie ihn endlich gefunden haben 

ich habe aber auch gelesen dass da irgendwas eventuell faul ist 
ich hoffe so sehr dass er lebend gefunden wird

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22. Januar um 9:02

Ja ich finde das auch sehr schlimm. Schaue jeden Tag mehrmals nach ob er endlich gefunden wurde.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das überlebt hat. Irgendwie hoffe ich dann,dass er, wenn er gestorben sein sollte, nicht noch tagelang elendig verdursten musste, sondern an den Verletzungen vielleicht verstorben ist.
Diese Ungewissheit stelle ich mir am Schlimmsten vor und dass ich als Mutter des Kindes durchdrehen würde. Ich glaube, da würde ich selber nicht mehr Leben wollen, keinen Sinn mehr sehen,wenn es tot geborgen wird.
Bei so etwas frage ich mich immer warum so was überhaupt passiert,warum schon kleine Kinder so etwas Schreckliches widerfährt.

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22. Januar um 9:56
In Antwort auf pustew

Ja ich finde das auch sehr schlimm. Schaue jeden Tag mehrmals nach ob er endlich gefunden wurde.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das überlebt hat. Irgendwie hoffe ich dann,dass er, wenn er gestorben sein sollte, nicht noch tagelang elendig verdursten musste, sondern an den Verletzungen vielleicht verstorben ist.
Diese Ungewissheit stelle ich mir am Schlimmsten vor und dass ich als Mutter des Kindes durchdrehen würde. Ich glaube, da würde ich selber nicht mehr Leben wollen, keinen Sinn mehr sehen,wenn es tot geborgen wird.
Bei so etwas frage ich mich immer warum so was überhaupt passiert,warum schon kleine Kinder so etwas Schreckliches widerfährt.

Gerade dann, bei solchen Vorstellungen, nehme ich meinen kleinen Sohn immer ganz fest in den Arm, streichel seinen Kopf, rieche an seinem Haar und danke, wen auch immer es da oben gibt, dass er und meine Tochter gesund und am Leben sind, dass ich meine beiden Kinder habe, dass ihnen kein Leid geschehen wird und dass ich ihnen alles ermöglichen möchte, was ich für die tun kann. 

Mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken, dass heute der 9. Tag nach seinem Sturz ist. Ohne Wasser, Essen, in ein und der selben Windel, seine Angst......Ich könnte so heulen!!!!

Um die Mittagszeit wollen sich die Retter zu ihm durchgegraben haben.
Ich drücke meine Daumen, bete für ihn und denke ganz fest an ihn!!!!

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22. Januar um 13:05

Ich finde das auch mega schlimm. Schaue auch mehrmals täglich obs was neues gibt. Aber so lange ohne Essen und Trinken...
hoffen wir auf ein wunder

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22. Januar um 13:07

Falls der arme überhaupt noch am leben war beim sturz....

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22. Januar um 13:50

Und jeden Tag liest man es braucht noch weitere 24 Stunden

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22. Januar um 14:31
In Antwort auf pustew

Und jeden Tag liest man es braucht noch weitere 24 Stunden

Ja das stimmt!!! Es zieht sich immer weiter nach hinten, solange kann das doch nicht dauern...
ich kann da auch gar nicht dran denken, wie er da sitzt, allein und mit Hunger/Durst/Angst
mein Kind ist genauso alt 

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22. Januar um 16:11

Also im Internet stehen die Mutmaßungen,dass er wohl schon nach ein paar Stunden eigentlich wegen zu wenig Sauerstoff, gestorben sein müsste. Kann man echt nur hoffen,dass es so ist und er nicht nach Tagen elendig verdurstet ist.

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22. Januar um 16:12

Ich kann und mag mir nicht vorstellen, dass man da eine Straftat vertuschen wollte. Glaube eher,dass es wirklich ein Unfall war und verstehe auch nicht wieso so ein Loch nicht abgesichert ist. 

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22. Januar um 16:33

Gibt menschen,eltern will ich sowas nicht nennen...

will aber julens eltern nicht beschuldigen.fie könnte ich,kenn die ja nicht persönlich
 

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22. Januar um 17:20

Es mag fies klingen, aber ich hoffe für das arme Würmchen, dass er den Sturz nicht überlebt hat... über eine Woche Hunger, Durst, Kälte, Dunkelheit, schreckliche Geräusche von den Bohrungen und die Erfahrung, dass Mama ihn nicht in den Arm nimmt, tröstez, Essen/Trinken gibt, schmust und lieb hat... wie sollte man so ein Trauma in dem Alter je verarbeiten???
Aber ja, ich nehme meinen kleinen Mann, der nur etwas älter ist, auch fest in den Arm, wenn ich an diesen Fall denke... was muss die arme Mama fühlen?!

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22. Januar um 18:12
In Antwort auf omellala

Hallo ihr Lieben.

Lange war ich nicht hier aber ich muss mir nun unbedingt mein Leid aussprechen und andere Mütter nach ihrem Befinden fragen, da mein Mutterherz unglaublich blutet. Ihr alle wisst womöglich von dem furchtbaren Fall des in ein Bohrschacht gefallen 2-jährigen Jungen?! Ich bin erschüttert und zutiefst bedrückt. Nur so kann wohl eine Mutter fühlen, die sich in die Lage versetzen kann, wenn es ihr eigenes Kleinkind wäre.

Wenn ich dabei an meine Tochter (fast 9J) und an meinen Sohn (bald 2J) denke, schnürt sich mein Hals zu.
Wie grausam muss diese Ungewissheit für die Eltern nach 8!!!!!!!! Tagen ohne Lebenszeichen ihres Sohnes sein? Bekommt er Luft? Kann er so lange überhaupt ohne Flüssigkeit auskommen, auch wenn der Organismus in Extremsituationen erstaunlich stark auf Sparflamme fährt?

Jeden Tag, und dann noch mehrfach am Tag, muss ich immerzu an den kleinen Julen denken. Sowas hatte ich noch nie!!! 

Ich empfande bisher alle grauenvollen Nachrichten der Welt immer als schlimm und tragisch. Aber diesmal geht es mir wirklich richtig an die Nieren. 

Wie kann das sein?
Sind das normale "Muttergefühle", was Kinderlose so nie nachempfinden könn(t)en? Habt ihr das auch?

Ich bete zu dem Jungen und seinen Eltern, zu den Helfern und Rettern, dass alles ganz schnell vorbei ist und dass es vielleicht doch noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung für das Überleben des kleinen Jungen gibt.



Danke für's lesen.
 

Ich kann dich gut verstehen, auch nachfühlen wie es dir geht.
Es ist schlimm und lässt einen nicht kalt. Und ich finde, das ist gut so.
Seit ich Mama bin geht es mir wie dir, ich darf mir Meldungen und Berichte von z.B. schwererkrankten Kindern gar nicht mehr anschauen/durchlesen. Es belastet mich und ich bekomme tagelang Angst um meinen Sohn und Mann. 
Das mit Julen, ich hoffe, auch wenn die Chancen gering sind, er diesen Alptraum überlebt und mit der Zeit verarbeitet. 

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22. Januar um 18:47
In Antwort auf pustew

Ich kann und mag mir nicht vorstellen, dass man da eine Straftat vertuschen wollte. Glaube eher,dass es wirklich ein Unfall war und verstehe auch nicht wieso so ein Loch nicht abgesichert ist. 

Ich kann den Gedankengang aber schon verstehen bzw nachvollziehen.
Der Sturz an sich ist etwas was so eigentlich nicht sein kann. 
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass er noch lebt. Wunder geschehen immer wieder und hier hoffe ich auf eines. Armer Bub

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22. Januar um 22:38
In Antwort auf prismalicht

Habe kaum hoffnung.und ich hab ehrlich gesagt ein maues gefühl...die eltern kommen mir nicht "sauber"vor....
wären nicht die ersten die misshandlung,mord,mit einem unglück vertuschen wollen.
hoff für den kleinen das beste.

Mir geht das alles unglaublich nahe und deshalb google auch ich mehrmals täglich ob es Neuigkeiten gibt.

Am Anfang hatte ich unglaubliches Mitleid und tiefes Mitgefühl mit den Eltern, doch mittlerweile habe ich doch Zweifel ob es tatsächlich ein Unfall war.
Beim Durchforsten der ganzen Berichtserstattungen stieß ich unter anderem auf eine Videoaufnahme der Kamera, die in den Schacht herabgelassen wurde und auch die lose Erde zeigt, die ein weiteres Herablassen blockiert.
Hier wurden die Süßigkeiten und Julens Becher gefunden. Beides soll Julen laut Berichterstattungen während des Sturzes bei sich gehabt haben. Die Wände des Schachtes sind aber relativ glatt und ohne Vorwölbungen. 
Wie können sich also die Süßigkeiten und der Becher oberhalb der losen Erde, die sich vermutlich durch den Sturz gelöst hat, befinden und der Junge erst irgendwo darunter? 
Wie ich es auch drehe und wende, das macht keinen Sinn für mich. Und warum scheint sich noch kein anderer die Frage gestellt zu haben, wie die Sachen AUF die Erde kommen? Es hat fast den Anschein, als wäre beides erst nachträglich in den Schacht geworfen worden?! Vielleicht zusammen mit den Haaren, die gefunden worden?!

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22. Januar um 22:56
In Antwort auf -simba-

Mir geht das alles unglaublich nahe und deshalb google auch ich mehrmals täglich ob es Neuigkeiten gibt.

Am Anfang hatte ich unglaubliches Mitleid und tiefes Mitgefühl mit den Eltern, doch mittlerweile habe ich doch Zweifel ob es tatsächlich ein Unfall war.
Beim Durchforsten der ganzen Berichtserstattungen stieß ich unter anderem auf eine Videoaufnahme der Kamera, die in den Schacht herabgelassen wurde und auch die lose Erde zeigt, die ein weiteres Herablassen blockiert.
Hier wurden die Süßigkeiten und Julens Becher gefunden. Beides soll Julen laut Berichterstattungen während des Sturzes bei sich gehabt haben. Die Wände des Schachtes sind aber relativ glatt und ohne Vorwölbungen. 
Wie können sich also die Süßigkeiten und der Becher oberhalb der losen Erde, die sich vermutlich durch den Sturz gelöst hat, befinden und der Junge erst irgendwo darunter? 
Wie ich es auch drehe und wende, das macht keinen Sinn für mich. Und warum scheint sich noch kein anderer die Frage gestellt zu haben, wie die Sachen AUF die Erde kommen? Es hat fast den Anschein, als wäre beides erst nachträglich in den Schacht geworfen worden?! Vielleicht zusammen mit den Haaren, die gefunden worden?!

Mich beschäftigt die Frage des Sturzes. Hätte er nicht erst stolpern müssen? Niemand stürzt doch einfach so rein und reißt automatisch die Arme hoch um durchzurutschen? Ich weiß nicht, ich hab auch meine Zweifel.
Was auch immer geschehen ist, ich hoffe dem Kleinen geht es gut  

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22. Januar um 23:43
In Antwort auf omellala

Hallo ihr Lieben.

Lange war ich nicht hier aber ich muss mir nun unbedingt mein Leid aussprechen und andere Mütter nach ihrem Befinden fragen, da mein Mutterherz unglaublich blutet. Ihr alle wisst womöglich von dem furchtbaren Fall des in ein Bohrschacht gefallen 2-jährigen Jungen?! Ich bin erschüttert und zutiefst bedrückt. Nur so kann wohl eine Mutter fühlen, die sich in die Lage versetzen kann, wenn es ihr eigenes Kleinkind wäre.

Wenn ich dabei an meine Tochter (fast 9J) und an meinen Sohn (bald 2J) denke, schnürt sich mein Hals zu.
Wie grausam muss diese Ungewissheit für die Eltern nach 8!!!!!!!! Tagen ohne Lebenszeichen ihres Sohnes sein? Bekommt er Luft? Kann er so lange überhaupt ohne Flüssigkeit auskommen, auch wenn der Organismus in Extremsituationen erstaunlich stark auf Sparflamme fährt?

Jeden Tag, und dann noch mehrfach am Tag, muss ich immerzu an den kleinen Julen denken. Sowas hatte ich noch nie!!! 

Ich empfande bisher alle grauenvollen Nachrichten der Welt immer als schlimm und tragisch. Aber diesmal geht es mir wirklich richtig an die Nieren. 

Wie kann das sein?
Sind das normale "Muttergefühle", was Kinderlose so nie nachempfinden könn(t)en? Habt ihr das auch?

Ich bete zu dem Jungen und seinen Eltern, zu den Helfern und Rettern, dass alles ganz schnell vorbei ist und dass es vielleicht doch noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung für das Überleben des kleinen Jungen gibt.



Danke für's lesen.
 

Jetzt muss ich auch mal mein Herz zu dem Thema ausschütten. Meine Tochter ist genauso alt wie der kleine Junge und es zerreißt mir so sehr das Herz, auch wenn ich den kleinen Julen nicht persönlich kenne. Allein die Angst die er gehabt haben muss, allein da unten im Dunkeln ( falls er den Sturz überlebt hat). Rein theoretisch kann er kaum mehr leben, da kein, Sauerstoff vorhanden ist. Klingt schlimm aber da kann man nur hoffen, dass er nicht lange leiden musste. Die Eltern tun mir in der Seele leid. Was müssen sie durch machen. Ganz grausam. Derzeit geh ich nachts bevor ich ins Bett gehe oft in das Zimmer meiner Kleinen und danke, dass ich sie habe und bekomme Tränen in den Augen. Wäre es mein Kind da unten in einem Schacht, ich würde die Krise bekommen. Ich wünsche den Eltern ganz viel Kraft. 

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22. Januar um 23:53
In Antwort auf laluux3

Mich beschäftigt die Frage des Sturzes. Hätte er nicht erst stolpern müssen? Niemand stürzt doch einfach so rein und reißt automatisch die Arme hoch um durchzurutschen? Ich weiß nicht, ich hab auch meine Zweifel.
Was auch immer geschehen ist, ich hoffe dem Kleinen geht es gut  

Nunja, aber was ist, wenn er sich an den Rand gesetzt hat und dann abgerutscht ist?

Ich finde diese ganzen Mutmaßungen ehrlich gesagt geschmacklos, solange nichts raus ist. Denn es gilt die Unschuldsvermutung für mich und wenn es - wovon ich, bis anderwertiges bekannt wird, einfach ausgehe - ein Unfall ist, finde ich das gegenüber den Eltern einfach nur mies. Wie würde man sich selber in dem Falle fühlen?


Mein kleiner ist auch gleich alt und ja, mir wird auch schlecht bei dem Gedanken. Ich will das nur verdrängen, weil ich das nicht aushalte...

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23. Januar um 6:48

Ja das denke ich auch. Wenn es ein Unfall war und dann noch mir unterstellt würde, dass es nicht so war.....stell ich mir sehr schlimm vor. 
Ich denke der Junge ist mittlerweile verstorben und hoffe einfach,dass sie ihn nun endlich finden und sich herausstellt,dass er schon kurz nach dem Sturz umgekommen ist.

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23. Januar um 6:56
In Antwort auf kreuzunge

Nunja, aber was ist, wenn er sich an den Rand gesetzt hat und dann abgerutscht ist?

Ich finde diese ganzen Mutmaßungen ehrlich gesagt geschmacklos, solange nichts raus ist. Denn es gilt die Unschuldsvermutung für mich und wenn es - wovon ich, bis anderwertiges bekannt wird, einfach ausgehe - ein Unfall ist, finde ich das gegenüber den Eltern einfach nur mies. Wie würde man sich selber in dem Falle fühlen?


Mein kleiner ist auch gleich alt und ja, mir wird auch schlecht bei dem Gedanken. Ich will das nur verdrängen, weil ich das nicht aushalte...

Das ist ok, wenn du das so siehst.
Dich damit nicht beschäftigen kannst/magst usw.
Hat man Zweifel, darf man die nicht äußern ? Ich für mich finde es einfach merkwürdig, dass da so ein dicker Haufen Erde im Schacht liegt, aber nirgendwo an den Seiten abgeronnene Erde ist, die Seiten glatt und der Schacht selbst so eng, dass ich es komisch finde wie er da überhaupt durchgepasst haben soll.
Ich hab leider schon zu viele Fälle gesehen und recherchiert wo, leider leider die ganze Familie teils beteiligt war. Ich finde die Vorstellung schlimm, wenn er da allein im Dunkeln und ohne Mama verdurstet und verhungert, nicht versteht was überhaupt los ist/war. 
Ich wünsche der Familie und dem Jungen, dass es nur ein Unfall war und es ein gutes Ende nimmt.

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23. Januar um 7:48
In Antwort auf laluux3

Das ist ok, wenn du das so siehst.
Dich damit nicht beschäftigen kannst/magst usw.
Hat man Zweifel, darf man die nicht äußern ? Ich für mich finde es einfach merkwürdig, dass da so ein dicker Haufen Erde im Schacht liegt, aber nirgendwo an den Seiten abgeronnene Erde ist, die Seiten glatt und der Schacht selbst so eng, dass ich es komisch finde wie er da überhaupt durchgepasst haben soll.
Ich hab leider schon zu viele Fälle gesehen und recherchiert wo, leider leider die ganze Familie teils beteiligt war. Ich finde die Vorstellung schlimm, wenn er da allein im Dunkeln und ohne Mama verdurstet und verhungert, nicht versteht was überhaupt los ist/war. 
Ich wünsche der Familie und dem Jungen, dass es nur ein Unfall war und es ein gutes Ende nimmt.

Denken kann man sich ja viel. Darüber - vor allem so öffentlich - reden und Co finde ich dennoch tabu.
Ob es eine Straftat war, dafür ist noch immer die Polizei zuständig und die wird das auch ohne Getuschel und Geläster schaffen.

Ich verdränge ja nicht, dass es evt. eine Straftat war, das kommt ohnehin noch raus.
Sondern die ganze Sache an sich. Aber geht ja schlecht, weil man ständig doch konfrontiert und und drüber nachdenkt.

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23. Januar um 8:08

Vielleicht erinnern sich noch manche. Ich musste die ganze Zeit nachdenken, wie das Baby in USA eines Babys damals hieß:
https://en.wikipedia.org/wiki/Jessica_McClure

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23. Januar um 8:22
In Antwort auf kreuzunge

Denken kann man sich ja viel. Darüber - vor allem so öffentlich - reden und Co finde ich dennoch tabu.
Ob es eine Straftat war, dafür ist noch immer die Polizei zuständig und die wird das auch ohne Getuschel und Geläster schaffen.

Ich verdränge ja nicht, dass es evt. eine Straftat war, das kommt ohnehin noch raus.
Sondern die ganze Sache an sich. Aber geht ja schlecht, weil man ständig doch konfrontiert und und drüber nachdenkt.

Gut, du siehst das so, mich beschäftigt es einfach, auf verschiedene Weise, auch die möglichen negativen. Vielleicht auch aus der Sorge heraus, dass man so machtlos ist gegen manche Schicksalsschläge.
Bin mehrmals wach geworden vergangene Nacht, dachte es sei Morgen und hoffte auf positive Nachricht. Leider steht immer noch das Gleiche, dass sich die Bohrarbeiten kurz vorm Durchbruch befinden. Es ist der 10. Tag seit dem Unglück, die Hoffnung auf Überleben ist so verschwindend gering, dennoch hoffe ich auf ein Wunder, dass der Kleine Mann doch irgendwie überlebt hat. 

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23. Januar um 8:26
In Antwort auf kreuzunge

Vielleicht erinnern sich noch manche. Ich musste die ganze Zeit nachdenken, wie das Baby in USA eines Babys damals hieß:
https://en.wikipedia.org/wiki/Jessica_McClure

Wow, das Mädchen hatte einen Schutzengel . Ich find das wirklich krass, da 20 cm, hier 25-30 cm Durchmesser, wie geht das?? Ich meine, wie passt da ein Kind durch, ich find das sooo eng. 

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23. Januar um 8:30
In Antwort auf laluux3

Gut, du siehst das so, mich beschäftigt es einfach, auf verschiedene Weise, auch die möglichen negativen. Vielleicht auch aus der Sorge heraus, dass man so machtlos ist gegen manche Schicksalsschläge.
Bin mehrmals wach geworden vergangene Nacht, dachte es sei Morgen und hoffte auf positive Nachricht. Leider steht immer noch das Gleiche, dass sich die Bohrarbeiten kurz vorm Durchbruch befinden. Es ist der 10. Tag seit dem Unglück, die Hoffnung auf Überleben ist so verschwindend gering, dennoch hoffe ich auf ein Wunder, dass der Kleine Mann doch irgendwie überlebt hat. 

Wie gesagt, ich sehe es so, dass die Eltern - angenommen sie sind unschuldig - es echt gerade hart haben. Da finde ich solche Vorwürfe von allen Seiten schon ziemlich heftig. Die werden sich ohnehin genug Selbstvorwürfe machen. Und egal wie es aus geht, sind auch sie traumatisiert.

Es nutzt ja der Sache jetzt auch absolut nichts, wenn man sich in diese Richtung ereifert...

Sollten die Eltern die Finger im Spiel haben, wird das ohnehin rauskommen.

Ist einfach mein Zugang.

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23. Januar um 8:32
In Antwort auf laluux3

Wow, das Mädchen hatte einen Schutzengel . Ich find das wirklich krass, da 20 cm, hier 25-30 cm Durchmesser, wie geht das?? Ich meine, wie passt da ein Kind durch, ich find das sooo eng. 

Ja, das ist schon schwer vorzustellen. Ich habe in den 90ern, glaube ich, irgendwann den Film gesehen.

Das Mädchen war sicher schmal.

Aber damals ging die Rettung auch weit schneller. Liegt eventuell am Gelände. Oder weil Amerikaner das anders angehen? Ich weiß es nicht...

Zumindest bei Julen habe ich nicht gehört, dass Experten aus ganz Europa dort hingefolgen sind und helfen, oder???

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23. Januar um 8:36

Mein Tipp: Auf Wiki nicht weiterlesen. Da gibt's ganz schlimme Fälle...

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23. Januar um 9:48
In Antwort auf kreuzunge

Mein Tipp: Auf Wiki nicht weiterlesen. Da gibt's ganz schlimme Fälle...

Ich sehe gerade, dass es erneute Schwierigkeiten beim Durchbohren gibt und die Arbeiter gar keine Zeiteinschätzungen mehr abgeben wollen, weil es heute mit dem Durchbruch allem Anschein nach auch nichts wird

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23. Januar um 10:44

Jaaa habs auch gesehen..
armer bub und für die eltern unvorstellbar.

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23. Januar um 10:58
In Antwort auf laluux3

Ich sehe gerade, dass es erneute Schwierigkeiten beim Durchbohren gibt und die Arbeiter gar keine Zeiteinschätzungen mehr abgeben wollen, weil es heute mit dem Durchbruch allem Anschein nach auch nichts wird

Jetzt fällt mir der Name nicht mehr ein. 1981 gab es mit einem 6-jährigen Jungen einen ähnlichen Fall. Er stürzte in einen (Ich hoffe, ich erzähle nichts Falsches) 80m Brunnen. Helfer gruben ebenfalls einen Behilfstunnel, mehrere schlanke Männer ließen sich im Brunnen zu ihm herabseilen. Erfolglos. Der Junge rutschte nach 60m immer tiefer.
Erst nach 4 Wochen haben sie schlussendlich seinen Leichnahm bergen können.

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23. Januar um 11:04
In Antwort auf omellala

Jetzt fällt mir der Name nicht mehr ein. 1981 gab es mit einem 6-jährigen Jungen einen ähnlichen Fall. Er stürzte in einen (Ich hoffe, ich erzähle nichts Falsches) 80m Brunnen. Helfer gruben ebenfalls einen Behilfstunnel, mehrere schlanke Männer ließen sich im Brunnen zu ihm herabseilen. Erfolglos. Der Junge rutschte nach 60m immer tiefer.
Erst nach 4 Wochen haben sie schlussendlich seinen Leichnahm bergen können.

Ja, das habe ich gelesen. Da wurde mir schlecht. Der Junge steckte kopfüber da drin, sprach noch und die Eltern mussten miterleben, wie er trotz aller Versuche immer tiefer rutschte, wohl mit anhören, wie seine Stimme immer schwächer (ich wünschte, das hätte ich NIE gelesen!!! das ist der schlimmste Teil) wurde, bis er nicht mehr sprach und...

Da hofft man ja als Eltern. Und der Junge. In dem Alter glaubt man ja noch, dass man immer gerettet wird.

Es ist sooo schrecklich! Da muss man doch durchdrehen!

Mein erster Sohn ist in dessen Alter.

Warum muss so etwas passieren?!!!

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23. Januar um 11:11
In Antwort auf kreuzunge

Ja, das habe ich gelesen. Da wurde mir schlecht. Der Junge steckte kopfüber da drin, sprach noch und die Eltern mussten miterleben, wie er trotz aller Versuche immer tiefer rutschte, wohl mit anhören, wie seine Stimme immer schwächer (ich wünschte, das hätte ich NIE gelesen!!! das ist der schlimmste Teil) wurde, bis er nicht mehr sprach und...

Da hofft man ja als Eltern. Und der Junge. In dem Alter glaubt man ja noch, dass man immer gerettet wird.

Es ist sooo schrecklich! Da muss man doch durchdrehen!

Mein erster Sohn ist in dessen Alter.

Warum muss so etwas passieren?!!!

Das ist unsagbar schlimm
das arme Kind, die Ängste von Mama und Papa getrennt zu sein und Hoffnung gleich gerettet zu werden. 
Die Eltern können einem nur Leid tun nach so einem bitteren Schicksal. 
Ja, gerade dieses Warum quält einen, wieso passiert sowas, wieso können Kinder nicht einfach unbeschwert aufwachsen. Ohne Tragödien oder schlimme Krankheiten.
Meiner wird am Montag 5 Jahre alt, ich darf mir das gar nicht ausmalen. 

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23. Januar um 11:45
In Antwort auf -simba-

Mir geht das alles unglaublich nahe und deshalb google auch ich mehrmals täglich ob es Neuigkeiten gibt.

Am Anfang hatte ich unglaubliches Mitleid und tiefes Mitgefühl mit den Eltern, doch mittlerweile habe ich doch Zweifel ob es tatsächlich ein Unfall war.
Beim Durchforsten der ganzen Berichtserstattungen stieß ich unter anderem auf eine Videoaufnahme der Kamera, die in den Schacht herabgelassen wurde und auch die lose Erde zeigt, die ein weiteres Herablassen blockiert.
Hier wurden die Süßigkeiten und Julens Becher gefunden. Beides soll Julen laut Berichterstattungen während des Sturzes bei sich gehabt haben. Die Wände des Schachtes sind aber relativ glatt und ohne Vorwölbungen. 
Wie können sich also die Süßigkeiten und der Becher oberhalb der losen Erde, die sich vermutlich durch den Sturz gelöst hat, befinden und der Junge erst irgendwo darunter? 
Wie ich es auch drehe und wende, das macht keinen Sinn für mich. Und warum scheint sich noch kein anderer die Frage gestellt zu haben, wie die Sachen AUF die Erde kommen? Es hat fast den Anschein, als wäre beides erst nachträglich in den Schacht geworfen worden?! Vielleicht zusammen mit den Haaren, die gefunden worden?!

das war '81  in Italien, Alfredo hieß er.

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23. Januar um 11:57

Ja man kann sich viel fragen, meine hätte da noch mit drei durchgepasst und später, waren alle zart.

Ich habe auch viel nachgedacht. Wenn  meine Kinder nicht auf den Arm wollten zum Zähne putzen oder so, dann nehmen sie die Arme hoch und lassen sich so rausrutschen.
Wenn sie fallen oder stolpern meint man ja dass man die Arme eher hochnimmt bzw nach vorne zum aufstützen nimmt. Beim Springen hat man sie meist am Körper oder leicht zur Seite.

Die Sache mit den Süßigkeiten finde ich auch merkwürdig.
Nicht zuletzt das Verständnis von Sicherheit.
Warum war das gottverdammte Ding nicht richtig versiegelt? Dass man in einem derart wasserarmen Gebiet, an dem wir nicht ganz unschuldig sind mit unserem Hunger nach frischen Früchten und Gemüse, selbst welches beschaffen will,  verstehe ich ja noch,aber absichern muss man es, verflucht noch mal, und dann spielen da Kinder.

Ich hoffe für das Kind dass es nicht allzusehr leiden musste, er lebt sicher nicht mehr.

Es hört sich vieles unklar an, alledings liegt das sicher auch zum Teil am Übersetzen bzw wie es wiedergegeben und interpretiert wird.

Der Tod des älteren Bruders ist auch nicht gewöhnlich, allerdings kann es schon sein, dass es ein unentdeckter Herzfehler war. Solange man keine detailierten Infos hat, muss man sich zurückhalten.

Was es auch war, ich hoffe sie holen ihn endlich raus, das Trauma der Angehörigen verstärkt sich doch immer mehr, wie sollen sie weitermachen in ihrer Trauer,wenn nicht mal der kleine Körper zum Abschied nehmen und beerdigen da ist.
 

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23. Januar um 20:23
In Antwort auf omellala

Hallo ihr Lieben.

Lange war ich nicht hier aber ich muss mir nun unbedingt mein Leid aussprechen und andere Mütter nach ihrem Befinden fragen, da mein Mutterherz unglaublich blutet. Ihr alle wisst womöglich von dem furchtbaren Fall des in ein Bohrschacht gefallen 2-jährigen Jungen?! Ich bin erschüttert und zutiefst bedrückt. Nur so kann wohl eine Mutter fühlen, die sich in die Lage versetzen kann, wenn es ihr eigenes Kleinkind wäre.

Wenn ich dabei an meine Tochter (fast 9J) und an meinen Sohn (bald 2J) denke, schnürt sich mein Hals zu.
Wie grausam muss diese Ungewissheit für die Eltern nach 8!!!!!!!! Tagen ohne Lebenszeichen ihres Sohnes sein? Bekommt er Luft? Kann er so lange überhaupt ohne Flüssigkeit auskommen, auch wenn der Organismus in Extremsituationen erstaunlich stark auf Sparflamme fährt?

Jeden Tag, und dann noch mehrfach am Tag, muss ich immerzu an den kleinen Julen denken. Sowas hatte ich noch nie!!! 

Ich empfande bisher alle grauenvollen Nachrichten der Welt immer als schlimm und tragisch. Aber diesmal geht es mir wirklich richtig an die Nieren. 

Wie kann das sein?
Sind das normale "Muttergefühle", was Kinderlose so nie nachempfinden könn(t)en? Habt ihr das auch?

Ich bete zu dem Jungen und seinen Eltern, zu den Helfern und Rettern, dass alles ganz schnell vorbei ist und dass es vielleicht doch noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung für das Überleben des kleinen Jungen gibt.



Danke für's lesen.
 

Noch immer keine positive Nachricht, nur Rückschläge

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24. Januar um 11:51

Jesses graben die am falschen ort? Stand in der b i l d

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26. Januar um 7:06

Er wurde gefunden, der Kleine ist tot  
Ruhe in Frieden kleiner Engel. 

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26. Januar um 8:24

Endlich Gewissheit. Ich bin sehr traurig.

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26. Januar um 8:28

 Ruhe in Frieden kleiner. Wir hoffen alle, dass du nicht leiden musstes.

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26. Januar um 9:39
In Antwort auf laluux3

Er wurde gefunden, der Kleine ist tot  
Ruhe in Frieden kleiner Engel. 

Habe - leider!!- nichts anderes erwartet!

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26. Januar um 10:11

Ich schalte mich mal mit ein.

mir blutet mein Mutterherz. Ich habe selbst 2 Töchter (6 Jahre und knapp 5 Monate)... 

Ruhe in Frieden, kleiner Schatz 😢🕯️

Was ich fragen wollte:

Ich habe irgendwo gelesen, dass der Vater am Beginn der ganzen Rettugsaktion sagte, der Bruder sei im Meer ertrunken, weil die Eltern unaufmerksam waren.

Später hieß es dann, er sei an Herzversagen gestorben. (Wer medizinisch ein wenig bewandert ist, weiß, dass "Herzversagen" zwar gern als Todesursache angegeben wird, aber keine echte Todesursache ist - außer bei einem tödlich verlaufendem Herzinfarkt).

Ich wollte nun recherchieren (bin dann hier auf diese Seite gestoßen)...

Ich weiß - ehrlichgesagt - nicht, was ich darüber denken soll. 

Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass Eltern so sind...  😢 

Im Moment tun mir die Eltern einfach nur wahnsinnig leid. Auch, wenn mir selbst einige Gedanken durch den Kopf schießen.

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26. Januar um 10:12

Manchmal kann man aber wirklich gar nicht so blöd denken, wie Unfälle im Detail geschehen. .. 

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26. Januar um 13:41
In Antwort auf user3196

Ich schalte mich mal mit ein.

mir blutet mein Mutterherz. Ich habe selbst 2 Töchter (6 Jahre und knapp 5 Monate)... 

Ruhe in Frieden, kleiner Schatz 😢🕯️

Was ich fragen wollte:

Ich habe irgendwo gelesen, dass der Vater am Beginn der ganzen Rettugsaktion sagte, der Bruder sei im Meer ertrunken, weil die Eltern unaufmerksam waren.

Später hieß es dann, er sei an Herzversagen gestorben. (Wer medizinisch ein wenig bewandert ist, weiß, dass "Herzversagen" zwar gern als Todesursache angegeben wird, aber keine echte Todesursache ist - außer bei einem tödlich verlaufendem Herzinfarkt).

Ich wollte nun recherchieren (bin dann hier auf diese Seite gestoßen)...

Ich weiß - ehrlichgesagt - nicht, was ich darüber denken soll. 

Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass Eltern so sind...  😢 

Im Moment tun mir die Eltern einfach nur wahnsinnig leid. Auch, wenn mir selbst einige Gedanken durch den Kopf schießen.

Eigentlich...

wollte ich nichts dazu schreiben, aber dieses Schicksal bewegt mich auch tief!

Bin eine Omi und mag mir gar nichts Näheres ausmalen - aus Selbstschutz. 

Mein tiefes Mitgefühl gilt dem kleinen Engel 
- und der Familie. Möge er in Frieden ruhen. 

Eines aber möchte ich gerne loswerden:

Die Veröffentlichung aller Zweifel hinsichtlich der Familie finde ich

nicht gut! Das ist ausdrücklich meine persönliche Meinung. 

Dieses Leid um ein verlorenes Kind ist nicht zu ertragen. 
Gerade, wenn bereits ein anderes Kind sterben musste!

Die Untersuchungen wird es wohl geben, sie sind Sache der Polizei. 

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26. Januar um 17:33
In Antwort auf umminti

Eigentlich...

wollte ich nichts dazu schreiben, aber dieses Schicksal bewegt mich auch tief!

Bin eine Omi und mag mir gar nichts Näheres ausmalen - aus Selbstschutz. 

Mein tiefes Mitgefühl gilt dem kleinen Engel 
- und der Familie. Möge er in Frieden ruhen. 

Eines aber möchte ich gerne loswerden:

Die Veröffentlichung aller Zweifel hinsichtlich der Familie finde ich

nicht gut! Das ist ausdrücklich meine persönliche Meinung. 

Dieses Leid um ein verlorenes Kind ist nicht zu ertragen. 
Gerade, wenn bereits ein anderes Kind sterben musste!

Die Untersuchungen wird es wohl geben, sie sind Sache der Polizei. 

Danke, genau meine Meinung.

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26. Januar um 18:05
In Antwort auf -simba-

Mir geht das alles unglaublich nahe und deshalb google auch ich mehrmals täglich ob es Neuigkeiten gibt.

Am Anfang hatte ich unglaubliches Mitleid und tiefes Mitgefühl mit den Eltern, doch mittlerweile habe ich doch Zweifel ob es tatsächlich ein Unfall war.
Beim Durchforsten der ganzen Berichtserstattungen stieß ich unter anderem auf eine Videoaufnahme der Kamera, die in den Schacht herabgelassen wurde und auch die lose Erde zeigt, die ein weiteres Herablassen blockiert.
Hier wurden die Süßigkeiten und Julens Becher gefunden. Beides soll Julen laut Berichterstattungen während des Sturzes bei sich gehabt haben. Die Wände des Schachtes sind aber relativ glatt und ohne Vorwölbungen. 
Wie können sich also die Süßigkeiten und der Becher oberhalb der losen Erde, die sich vermutlich durch den Sturz gelöst hat, befinden und der Junge erst irgendwo darunter? 
Wie ich es auch drehe und wende, das macht keinen Sinn für mich. Und warum scheint sich noch kein anderer die Frage gestellt zu haben, wie die Sachen AUF die Erde kommen? Es hat fast den Anschein, als wäre beides erst nachträglich in den Schacht geworfen worden?! Vielleicht zusammen mit den Haaren, die gefunden worden?!

War auch mein gedanke.das mit den süssigkeiten und haaren..

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26. Januar um 20:00

Ruhe in Frieden kleiner Mann. Allerdings war mir leider auch klar dass er einen solchen Sturz nicht überlebt haben könnte und wenn doch dann verdurstet. Wie auch immer ganz schlimm und deshalb finde ich Spekulationen über das wie und was furchtbar piätätslos und Geschmacklos. Der Leichnam soll doch obduziert werden und schon davor werden Eltern die ein Kind verloren haben medial zerrissen. Lg

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