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Kaiserschnitt - wirklich so schlimm?

18. Oktober 2014 um 16:44 Letzte Antwort: 21. Oktober 2014 um 14:59

Hallo Ihr Lieben,

meine Frauenärztin hat mir beim letzten Termin gesagt, sie empfiehlt mir einen Kaiserschnitt, weil mein Bauchzwerg ein Riese wird, wahrscheinlich so um die 5 kg.

Nun, mein Mann ist schon die ganze Zeit am googlen und liest mir eine Horrorgeschichte nach der anderen vor. Verwachsungen, Entzündungen im Bauchraum, schlecht für die Gesundheit vom Kind, weil's später Allergien und chron. Krankheiten kriegt etc.

Nun hat er's natürlich geschafft, daß ich voll die Panik hab und überleg, ob's nicht doch auf natürlichen Weg irgendwie geht. Könnt Ihr mir vielleicht ein bissel die Angst nehmen? Ist Kaiserschnitt echt so schlimm?
Ich hab schon einen Sohn, der bei der Geburt 4700g gewogen hatte ( Normalgeburt) Und seit dem ist's mit meinem Beckenboden trotz Übungen nicht mehr besonders bestellt. Ich hab Angst, daß nach noch einer Normalgeburt mein Beckenboden vollkommen hinüber ist......

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18. Oktober 2014 um 17:06

Komplikationen kann es immer geben,
ob Kaiserschnitt oder Spontan.

Lass dich dich mal in deinem Wunschkrankenhaus beraten.

LG

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18. Oktober 2014 um 17:16

Beckenboden Training
sollte man immer wieder im Alltag mit einbauen dann klappt das auch alles wieder Ich habe den Vergleich : erste Geburt Ks und die 2. Geburt eine Hausgeburt und der kleine wog 5 kg....würde ich wieder vor dieser Wahl stehen gäbe es nur eine Antwort: nie wieder KS....der Horror für mich. Ich würde lieber noch 5x eine 5 kg Hausgeburt mschen als mich unters Messer zu legen. Aber auch da gehen die Meinungen weit auseiander. Und zu der Messung: wie kommt die Ärztin auf 5 kg? Us Geräte gehen nur bis 4,5 kg und sind nur Schätzungen...dein Kind könnte genauso gut auch nur 3800 Gramm wiegen.....versuch es normal mit der Option im KH die Schmerzmittel zu bekommen die dir die Geburt erleichtern...

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18. Oktober 2014 um 17:18

Woshixue

Danke für den Lachanfall!! Kinder leihen ist SUPER!

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18. Oktober 2014 um 17:20

Ohhh
Da muss ich dir was erzählen!! Mein 1.sohn wog bei der Geburt 4610gr,also fast so wie dein Kind.Es war ein notkaiserschnitt weil er nicht durch passte. beim 2.wurde mir von 4 Ärzten unabhängig von einander (einmal wechselte ich den fa und ich war in 2 Kliniken während der ss!!) dass er auch seeeeehr gross und schwer wieder werden sollte. einen Kaiserschnitt wollte ich sowieso,also war es mir egal. Mein Sohn wurde dann in Woche 36+3 mit 50 cm und 2870gr geboren also von wegen gross haha,alle waren erstaunt ich finde Kaiserschnitt überhaupt nicht schlimm,sogar angenehmer als wehen (ich lag beim 1.sohn 18 Std in den wehen). ich konnte direkt nach ein paar Std aufstehen. aber auf die aussage von Ärzten bezüglich der grösse würde ich mich nicht mehr verlassen!! Mein Bauch war beim 2.auch riiiiesig und ich bin auch nicht sonderlich dick,so normal eigentlich.

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18. Oktober 2014 um 17:23
In Antwort auf mimimalwieder11

Beckenboden Training
sollte man immer wieder im Alltag mit einbauen dann klappt das auch alles wieder Ich habe den Vergleich : erste Geburt Ks und die 2. Geburt eine Hausgeburt und der kleine wog 5 kg....würde ich wieder vor dieser Wahl stehen gäbe es nur eine Antwort: nie wieder KS....der Horror für mich. Ich würde lieber noch 5x eine 5 kg Hausgeburt mschen als mich unters Messer zu legen. Aber auch da gehen die Meinungen weit auseiander. Und zu der Messung: wie kommt die Ärztin auf 5 kg? Us Geräte gehen nur bis 4,5 kg und sind nur Schätzungen...dein Kind könnte genauso gut auch nur 3800 Gramm wiegen.....versuch es normal mit der Option im KH die Schmerzmittel zu bekommen die dir die Geburt erleichtern...

Genau
weiß sie's natürlich nicht, aber sie denkt halt, daß er wieder so groß und schwer wird. Nach dem jetzigen Stand ist er schon 3 Wochen zu groß.....

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18. Oktober 2014 um 17:25

Also
als erstes bekommt dein Mann google Verbot! Bzw. er kann ja googlen, wenn es ihn beruhigt, er soll aber dich in Ruhe lassen mit irgendwelchen Horrorszenarien!!
Prinzipiell dürfte es eigentlich kein Problem sein, denn Mini-Riesen spontan zu gebären, ABER. wenn du deiner Ärztin vertraust und bei dem Krankenhaus (in dem du dich auch nochmal beraten lassen solltest) ein gutes Gefühl hast, spricht nichts gegen einen Kaiserschnitt. Ich hatte einen: ich wollte nie einen, aber es ging nicht anders. Allerdings fühlte ich mich super beraten und gut vorbereitet und sah gelassen der Dinge entgegen, die dann folgen sollten.
Ich hab keine Verwachsungen, keine Entzündungen; meine Tochter ist pumperlgesund und munter. Wir hatten keine Bindungsprobleme und stillen klappt auch!

Lass dich nicht verrückt machen!

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18. Oktober 2014 um 17:29

Ab
sofort ist googlen verboten

Danke, bin jetzt schon viiiieeeel beruhigter. Schweißvonderstirnwisch.

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18. Oktober 2014 um 17:30

Wenn
mein Kind über 4kg geschätzt wird würd ich gar nicht überlegen ob KS oder nicht. Würd sofort den KS nehmen, mag mir gar nicht vorstellen was da alles sonst noch kaputt gehen bzw. reissen kann
Und für den Beckenboden ist ein KS auch schonender.

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18. Oktober 2014 um 18:13

...
Ich kann all die Geschichten über Anpassungsschwierigkeiten, Allergien, Trinkprobleme, Schlafstörungen ÜBERHAUPT NICHT bestätigen. Meine Tochter hatte und hat nichts davon.

Allerdings empfand ich die Schmerzen hinterher als extrem. Ich brauchte sicher 3 Monate, um nichts mehr zu spüren.

Stell dich auf den Schmerz ein, organisiere dir Hilfe, dann brauchst du keine Angst haben!

Viel Glück

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18. Oktober 2014 um 19:14

An Deiner Stelle
würd ich im Krankenhaus vorstellig werden und da auch nochmal vermessen lassen. Die können Dir ja sicher eine Zweitmeinung zum Entbindungsmodus geben.

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18. Oktober 2014 um 19:26

...
Ich hatte letztes Jahr im November einen Wunschkaiserschnitt bei meinem ersten Kind. Ich lag bereits 2 Tage im Krankenhaus, sodass wir den Papierkram schon erledigt hatten. IdR kommt man aber ein paar Tage vorher ins Krankenhaus, unterschreibt alles für die Narkose usw, geht wieder Heim & kommt am Morgen des KS wieder.

Nun - ich sollte mir dieses schöne Kleidchen anziehen und wurde dann in den Vorbereitungsraum vom OP geschoben. Dort erklärte der Anästhesist nochmal, was genau er nun tut: ich soll einen Katzenbuckel machen, und er setzt die Spritze ca. bei meiner Wirbelsäule. Diese bewirkt, dass kurze Zeit später alles ab Bauchnabel abwärts betäubt ist. War schon irre, wie ich da lag, nichts mehr bewegen konnte. Noch nicht einmal Zehen wackeln war drin Dann hat er noch an ein paar Stellen gepieckst und gefragt, ob ich das merke. Als ich verneint habe, ging es in den OP. Dort waren viele Leute - lauter verschiedene Ärzte. Jeder begrüßte mich, aber ich nahm die alle gar nicht wahr. Ich war dann nur froh, als mein Mann dann auch rein kam! Vor meiner Nase hing ein blaues Tuch, damit ich nichts sehen kann. Ich wurde verkabelt, damit Blutdruck, Herzschlag usw. überwacht werden. Und dann ging es auch schon los - mein Mann saß an meinem Kopf, die Ärzte unterhielten sich über Alltagsklatsch und der Anästhesist machte lauter Scherze, um mich abzulenken. Er meinte, wenn mir schlecht wird oder ich mich unwohl fühle, soll ich bescheid sagen, dann dreht der den Tropf auf und ich bekomme ein Mittel dagegen. Gesagt, getan: half gut. Es ruckelte im Bereich meiner Beine, schmerzte aber definitiv nicht. Er schrack nur, als ich plötzlich für einen Moment keine Luft mehr bekam, weil es sich anfühlte, als würde sich jemand auf meinen Brustkorb werfen. Dem war auch so: die Schwester (so beschrieb mein Mann es ^^) schmiss sich auf mich, um meinen Kleinen "rauszudrücken". Das war wirklich nur ein winziger Moment - und dann hab ich das erste Schreien gehört. Alles war vergessen. Der Schreck war weg, sie hielten den Kleinen über das Tuch & sagten, sie machen ihn sauber und dann lag er auch schon bei mir! Ab da ging irgendwie alles so wahnsinnig schnell. Ein unglaublicher Moment gewesen! In der Zeit wie ich das alles erstmal wahrnahm und realisierte wurde unten schon wieder "zugemacht". Mein Mann ging dann mit unserem Kleinen schonmal ins Aufwachzimmer, bis ich komplett zugenäht war. In Wahrheit hat es 20 Minuten gedauert, gefühlt aber wie eine Ewigkeit. Der Anästhesist war aber super lieb und scherzte soviel, da hat es irgendwie schon fast Spaß gemacht, dort rumzuliegen

Als ich dann in den Aufwachraum geschoben wurde, habe ich mich zwar leicht benebelt gefühlt - war aber dennoch voll & ganz da! Mein Baby war geboren und ich die glücklichste Mami der Welt. - Im Aufwachraum hielt ich mich ca. 2 Stunden auf, da begonn dann die Betäubung auch langsam aufzuhören zu wirken. Ich konnte wieder Zehenwackeln. Dann ging es aufs Zimmer. Mein Baby war immer bei mir, allerdings klingelte ich und die Schwester kam nachts zum wickeln und Flasche geben.

Am nächsten Morgen wurde der Katheter gezogen und ich musste das 1. Mal aufstehen: fühlte sich an, als würde unten alles aufreißen. Aufrichten war ziemlich schwer, aber es wurde darauf bestanden, dass ich gerade zum Klo gehe und nicht gebeugt! Gesagt, getan: je öfter ich aufstand und langsame Schritte wagte, umso besser wurde es. Zum Abendbrot bin ich dann schon wieder zum Buffet gegangen und meinen Kleinen konnte ich auch alleine versorgen. An Tag 4 durfte ich dann schon nach Hause, vom Gefühl wäre ich aber gerne schon an Tag 3 gegangen. Zuhause musste ich zwar alles etwas langsamer machen als sonst, aber eine Woche nach der Entbindung war ich schon wieder fast so mobil wie vor dem KS! Ein kleines Ziepen hier, ein kleines Ziepen dort...aber nichts wildes! Es bildete sich auch ein kleines Hämatom bei der Narbe, heilte aber von alleine schnell wieder ab und bereitet mir gar keine Probleme.

Im Ganzen fand ich meinen KS super schön und total entspannt. Ich entbinde dieses Jahr im Dezember mein 2. Kind und werde wieder einen KS machen lassen. - Spontan wäre auch möglich, obwohl die Schwangerschaft so rasch folgte, aber das möchte ich nicht. Ich bin jetzt ab morgen in der 32. Woche und die einzigen Beschwerden, die ich (wahrscheinlich durch den KS) habe: die KS-Narbe ziept ein wenig, was aber normal ist, da die Narbe nicht "dehnbar" ist. Eincremen bzw. mit Narbengel behandeln hilft da gut. Außerdem fühlt es sich viel unangenehmer im Beckenbereich an als in der 1. Schwangerschaft. Die Kleine liegt schon mit dem Kopf nach unten und drückt eben auf alles. Also schmerzt die Narbe ziemlich - aber alles vollkommen "normal" und auszuhalten! (Für den Fall, falls noch weitere Kinder in Planung sind, ist das vielleicht auch gut zu wissen)


Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen deine Angst nehmen und wenn du noch Fragen hast, frag ruhig! Ich habe mich kurz vorher auch ein bisschen verrückt gemacht. Natürlich "kann" immer etwas passieren, aber ich denke, das trifft eher auf Not-KS o.ä zu!

P.S: Mein Kleiner hat übrigens keinerlei Allergien (bisher, er wird ja erst 1) und ist sonst auch super entwickelt (war am Anfang allen immer einen Schritt voraus) - und auch die "Bindung" zu mir und meinem Mann ist (meiner Meinung nach) top.

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21. Oktober 2014 um 12:02

Hallo,
mir gings nachh dem KS recht schlecht und es war schmerzhaft. Ich würde es auf natürlichem Weg versuchen, zumal die zweiten Geburten meist einfacher verlaufen.

Alles Gute!

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21. Oktober 2014 um 12:25

Hallo
Also ich hatte auch so eine Angst vorm Kaiserschnitt ,1 Tag davor wars am schlimmsten ich hab mir die schlimmsten Horrorgeschichten ausgemalt was alles passieren könnte . Und am nächsten Tag während und nach der Op hab ich mir nur gedacht "wieso hast du dich so verrückt gemacht ,sogar ein Zahnarztbesuch ist schlimmer"
Bei mir war der Grund für den geplanten Kaiserschnitt das mein Becken zu eng war und ich hatte noch mehr Angst vor der normalen Entbindung ,eine normale Geburt hätte wohl zu komplikationen geführt laut Frauenarzt deshalb wurde der Kaiserschnitt beführwortet. Und da mir die Gesundheit meines Kindes am wichtigsten war hab ich das natürlich gemacht .
Ich glaube es macht einen großen Unterschied ob man vorher weiß was auf einen zukommt oder ob man praktisch damit überannt wird als letzter ausweg um das kind zu retten ,das ist dann natürlich mit sehr viel mehr stress für Ärzte und Mutter verbunden .
Denk nicht mehr darüber nach ,google nicht soviel ,genieß deinen Restschwangerschaft und es wird alles gut werden.

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21. Oktober 2014 um 13:44

Was hat ein
Kaiserschnitt mit späteren Allergien zu tun?
LG

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21. Oktober 2014 um 14:49


Was hast Du denn für einen Mann??? Ich hatte 3 KS und mein Mann hat mir nie irgendwelche Scheisse von google erzählt.
Er hat mich immer seelisch gestützt und niemals soetwas gebracht.
Alle 3 KS waren ok. Klar, schmerzen hatte ich so 1 Tag, aber die gingen auch vorbei.
Wegen der Verwachsungen, die hast maximal um das Narbengewebe, allerdings stören die gar nicht.
Weisst lieber ein KS und ein gesundes Kind als auf biegen und brechen normal entbinden und dann evtl Geburtsstillstand haben und es gibt Komplikationen.
Lass Dich bitte nicht verunsichern, es ist Deine Entscheidung wie Du das Kind zur Welt bringst.
Und lass Dich auf jeden Fall noch im Krankenhaus beraten bzw Dein Kind ausmessen.
Und Deinem Mann gibst was zu tun!!! Damit er aufhört rumzuspinnen.

LG vom Tomatenmark

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21. Oktober 2014 um 14:59
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Was hat ein
Kaiserschnitt mit späteren Allergien zu tun?
LG

Weil
das Kind nicht mit den Bakterien vom Geburtskanal in Berührung kommt und deswegen wohl nicht so die Abwehrstoffe bilden kann. Keine Ahnung. Beim googlen findet man nur solche Sachen. Hmmmm

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