Home / Forum / Mein Baby / Kann die KK ein BV "anzweifeln"

Kann die KK ein BV "anzweifeln"

12. Oktober 2016 um 17:55

Hallo!
Ich frage mich gerade, ob meine Krankenkasse ein Beschäftigungsverbot, welches seitens meiner FÄ ausgestellt wird, anzweifeln kann?!
Ich bin eigentlich noch in Elternzeit von meiner Tochter und jetzt absolut unfallmäßig wieder schwanger. Geldtechnisch würde es sehr knapp werden, da für das neue Elterngeld nur eine Berechnungsgrundlage von 4 Monaten da wäre.
Nun sagte mir meine FÄ, dass ich ohnehin nicht in meinem Job arbeiten könnte, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt und ich sehr wahrscheinlich eine Muttermundschwäche habe.
Nun ist natürlich mein Gedanke (um möglichst das beste um finanziellen Sinne rauszuholen) meine jetzige Elternzeit zu beenden und mich ins BV schicken zu lassen.
Ich hab dabei ein komisches Gefühl und komme mit schmarotzend vor. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass meine Krankenkasse das BV nicht anerkennt... Geht das überhaupt?
Viele Grüße
miezko

Mehr lesen

12. Oktober 2016 um 19:22

Deine Sorge ist nicht unberechtigt, eine Krankenkasse kann sehr wohl ein BV anzweifeln und entsprechende Maßnahmen zur Überprüfung einleiten. Aber wenn Dein BV zu recht ausgestellt wurde, brauchst du dir ja keine Sorgen machen

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2016 um 20:20
In Antwort auf miezko

Hallo!
Ich frage mich gerade, ob meine Krankenkasse ein Beschäftigungsverbot, welches seitens meiner FÄ ausgestellt wird, anzweifeln kann?!
Ich bin eigentlich noch in Elternzeit von meiner Tochter und jetzt absolut unfallmäßig wieder schwanger. Geldtechnisch würde es sehr knapp werden, da für das neue Elterngeld nur eine Berechnungsgrundlage von 4 Monaten da wäre.
Nun sagte mir meine FÄ, dass ich ohnehin nicht in meinem Job arbeiten könnte, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt und ich sehr wahrscheinlich eine Muttermundschwäche habe.
Nun ist natürlich mein Gedanke (um möglichst das beste um finanziellen Sinne rauszuholen) meine jetzige Elternzeit zu beenden und mich ins BV schicken zu lassen. 
Ich hab dabei ein komisches Gefühl und komme mit schmarotzend vor. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass meine Krankenkasse das BV nicht anerkennt... Geht das überhaupt?
Viele Grüße
miezko

Ich bin mir nicht sicher, ob nicht auch der Arbeitgeber sein ausdrückliches OK zum vorzeitigen Beenden der Elternzeit geben muss? 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2016 um 21:08
In Antwort auf waldmeisterin1

Ich bin mir nicht sicher, ob nicht auch der Arbeitgeber sein ausdrückliches OK zum vorzeitigen Beenden der Elternzeit geben muss? 

Dazu gibt es ein Gerichtsurteil: Der AG muss nicht zustimmen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2016 um 21:24

Im ersten Moment dachte ich auch, dass es dem AG ja egal sein kann, wenn man von der Elternzeit ins BV geht. ABER man erwribt während des BVs ja Urlaubsanspruch und das geht dann ja wieder "zu Lasten" des AG. Bei mir hat man im BV sogar Anspruch auf Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen, die meines Wissens nach nicht von der KK übernommen werden.

Ich hätte aber auch versucht von der EZ ins BV zu wechseln. Allerdings, auch wenn man daran gar nicht denken mag, wenn es nicht so positiv verläuft wie gehofft, ist die Elternzeit beendet ... und das BV dann eben auch ....

Ich gratuliere aber lieber zur Überraschung und drücke euch ganz doll die Daumen, dass AG und KK mitspielen.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2016 um 7:35
In Antwort auf mistbesen

Im ersten Moment dachte ich auch, dass es dem AG ja egal sein kann, wenn man von der Elternzeit ins BV geht. ABER man erwribt während des BVs ja Urlaubsanspruch und das geht dann ja wieder "zu Lasten" des AG. Bei mir hat man im BV sogar Anspruch auf Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen, die meines Wissens nach nicht von der KK übernommen werden.

Ich hätte aber auch versucht von der EZ ins BV zu wechseln. Allerdings, auch wenn man daran gar nicht denken mag, wenn es nicht so positiv verläuft wie gehofft, ist die Elternzeit beendet ... und das BV dann eben auch ....

Ich gratuliere aber lieber zur Überraschung und drücke euch ganz doll die Daumen, dass AG und KK mitspielen.

Daran habe ich auch schon gedacht, dass eine Schwangerschaft auch mal nicht so verlaufen kann, wie man sich das wünscht.
Allerdings könnte ich dann ja theoretisch die restliche Elternzeit doch wieder nehmen. Mir stehen ja bis zu 3 Jahre zu... Zur Note nehme ich noch ein Jahr von meinem Sohn. Ich muss es ja nur 6 Wochen vorher anmelden. 
Allerdings weiß ich nicht, ob nach einer späten Fehlgeburt die Mutzerschutzgrist gilt.
Aber so weit möchte ich gar nicht denken
Ich danke euch für eure Antworten.
Habt einen schönen Tag

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2016 um 8:08
In Antwort auf miezko

Dazu gibt es ein Gerichtsurteil: Der AG muss nicht zustimmen

Das würde mich mal interessieren, wenn man googelt, findet man in den Berichten nur, dass der Arbeitgeber nur in sehr wenigen Ausnahmefällen (Härtefall) nicht nein sagen kann. Insofern würde mich das Gerichtsurteil interessieren.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2016 um 9:14
In Antwort auf flyingkat

Das würde mich mal interessieren, wenn man googelt, findet man in den Berichten nur, dass der Arbeitgeber nur in sehr wenigen Ausnahmefällen (Härtefall) nicht nein sagen kann. Insofern würde mich das Gerichtsurteil interessieren.

http://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/vorzeitige-beendigung-und-uebertragung-von-elternzeit

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2016 um 11:26

Ich bin kein rechtsexperte, aber ich würde diese Urteil eher auf das übertragen, nicht das beenden gemünzt, sehen. Der AG hat dem beenden nicht widersprochen, will aber nicht anhängen lassen. Hätte er aus dringenden betrieblichen Gründen der Beendigung widersprochen, wäre es rechtens. Aber wie gesagt... Ich bin kein Experte und jeder muss selber wissen, was er macht. Es gibt ja nur zu gewinnen, also einen Versuch ist es wert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2016 um 13:00
In Antwort auf flyingkat

Ich bin kein rechtsexperte, aber ich würde diese Urteil eher auf das übertragen, nicht das beenden gemünzt, sehen. Der AG hat dem beenden nicht widersprochen, will aber nicht anhängen lassen. Hätte er aus dringenden betrieblichen Gründen der Beendigung widersprochen, wäre es rechtens. Aber wie gesagt... Ich bin kein Experte und jeder muss selber wissen, was er macht. Es gibt ja nur zu gewinnen, also einen Versuch ist es wert.

Ich habe mir das jetzt auch mal durchgelesen und denke, dass man dieses Statement "Der AG muss nicht zustimmen" nicht verallgemeinern sollte. Man kann diesen Fall nicht auf meine Situation übertragen...
Aber, selbst wenn mein AG der vorzeitigen Beendigung der EZ nicht zustimmen sollte: Dann ist das halt so. Mir geht zwar dann Geld durch die Lappen, aber so schlimm wäre es auch nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen