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Katholische schule als.nichtchristin

26. Mai 2016 um 9:31

Naechstes jahr ist einschulung. Es gibt.gleich bei uns in der Nähe ne kath. Schule die von Nachbarn und Eltern sehr empfohlen wird. Viele kinder aus dem kiga gehen da auch hin. Ich bin ehrlich gesagt aber keine christin bzw kann ich mit der Religion nicht viel anfangen. Ich finde die werte die vermittelt werden auch ueber die geschichten von jesus ganz gut. Aber das sind fuer.mich lebensweisheiten, geschichten. Und ich habe fuer.mich auch auch eigene Theorien entworfen
Ich vergleiche.meine Situation gerade.mit.waldorfschule aber als eltern hat.man keine Ahnung von anthroposophie bzw. Lebt man das nicht so aus. Wuerdet ihr das machen?

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26. Mai 2016 um 9:50

Kiga
Also auf einer kath schule war ich nicht, aber im Kindergarten. Und das einzige war, dass damals halt mehr ostern, weihnachten etc besprochen wurde und mehr thema war. Aber da wurde nicht missioniert oder so
Schule wüsste ich auch gar nicht wie, nur dass der religionsunterreucht wahrscheinlich verbindlich ist. Ansonsten haben die ja den gleichen lehrplan wie alle anderen auch.

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26. Mai 2016 um 9:59

Bei uns im dorf gibts nur ne kath. grundschule
So extrem ist das dann auch nicht. Wir sind auch nicht kath. ,mein mann ist moslem und bis auf die regelmaessigen kirchgaenge( vielleicht6 mal im jahr) und dem verpflichtenden religionsunterricht(meine tochter wird aber nicht benotet) ist das eher nebensaechlich. Wenn die schule gut ist,wuerde ich mein kind anmelden. Wir hatten das jetzt auch bei der weiterfuehrenden schule,da wird ein gymnasium von moenchen gefuehrt und halt viel wert auf glaubensthemen gelegt. Das war mir dann auch zuviel,meine tochter will eh auf ein anderes.

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26. Mai 2016 um 10:11

Katholische Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten
vermitteln eben die Werte der Religion . Bei uns muss das Kind getauft sein (katholisch), damit es einen Platz bekommt .

Wenn du damit kein Problem hast, dass dein Kind an die katholischen Werte herangeführt wird, sehe ich darin kein Problem .

Also - wie geschrieben hat das etwas mit den Festen (Oster- Weihnachten usw. in Bezug auf Jesus) zu tun .

LG

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26. Mai 2016 um 11:09

Ich würds machen
Wir lassen meinen Sohn auf eine private evangelische Schule schicken und mein Mann ist Atheist. Ich wurde zwar katholisch erzogen aber so wirklich gläubig bin ich nicht. Studiere auch Bio und kann mich mit zb manchen Ansichten der Kirche bei uns im Heimatland nicht anfreunden. Mein Sohn ist zur Zeit noch auf einem Kath. Kiga und glaubt an Gott. Ich lass ihn das selbst entscheiden und finde es auch gut, dass er weiterhin seinen Glauben in der Schule leben kann. Er kann sich jederzeit eine andere Meinung bilden und er weiss auch, dass es verschiedene Religionen gibt und auch Menschen die nicht an Gott glauben. Also ich bin dennoch froh, dass er auf eine Evangelische Schule geht weil ich die katholischen Einrichtungen teilweise zu krass finde. Ist aber bestimmt von Schule zu Schule anders. Informiere dich da mal richtig was da so gemacht wird.

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27. Mai 2016 um 14:01

Wäre es denn ok
für dich wenn dein Kind gläubig wäre? Hättest du ein Problem mit verpflichtendem Religionsunterricht und Schulgottesdiensten? Wenn dir das alles nichts ausmacht, spricht nichts dagegen. Wenn doch, lass es lieber gleich. Ina (8 Jahre Nonnenschule und selbst katholisch)

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27. Mai 2016 um 20:26

Puh
Ich würde es wohl NICHT machen.

Wir hatten unsere Tochter in einem katholischen Kindergarten. Die Betreuung an sich war echt einsame spitze, allerdings sind wir oft mit der Leitung aneinandergerattert. Meine Tochter hat oft die Bibel missverstanden und es gab viele Tränen.

Also nein, ich weiß es jetzt besser, dass solche Einrichtungen nicht mit unserer Lebensweise kompatibel sind. Unser Kind soll weltoffen, vorurteilsfrei und tolerant erzogen werden und das ist meiner Meinung nach in einer katholischen Einrichtung nicht machbar.

LG

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27. Mai 2016 um 20:35
In Antwort auf eddietheheadxxx

Puh
Ich würde es wohl NICHT machen.

Wir hatten unsere Tochter in einem katholischen Kindergarten. Die Betreuung an sich war echt einsame spitze, allerdings sind wir oft mit der Leitung aneinandergerattert. Meine Tochter hat oft die Bibel missverstanden und es gab viele Tränen.

Also nein, ich weiß es jetzt besser, dass solche Einrichtungen nicht mit unserer Lebensweise kompatibel sind. Unser Kind soll weltoffen, vorurteilsfrei und tolerant erzogen werden und das ist meiner Meinung nach in einer katholischen Einrichtung nicht machbar.

LG

Vor allem wird es dein Kind dort schwer haben
als Kind mit nichtgläubigen Eltern...

Wir haben das mehr als einmal durch.

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28. Mai 2016 um 9:37

Keine ahnung
In welcher gegend ihr lebt,aber hier ist ne kath. Grundschule auch nicht viel anders wie normale schulen. In der klasse meiner tochter sind noch 4weitere kinder mit musl. Glauben. Also von 19 kindern sind schon 5 muslime/auslaender. Und wenn die schon damit klarkommen...ich glaub kaum,das alle kinder von haus aus mit dem christ. Glauben aufwachsen auf der schule. Ist halt die einzigste grundschule im dorf und sich weigern ein nicht kath. Kind aufzunehmen geht ja schlecht. Was anderes sind nonnenschulen ,da wird sicher extremer "missioniert" und der glaube gelebt...
Ich wuerde mir die schule am tag der offenen tuer erst mal anschauen .

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28. Mai 2016 um 15:11

Bei uns hätte man null Chance
Als nicht getauftes Kind in eine kath.Kita oder Schule aufgenommen zu werden. Selbst im ev.kindergarten würden wir abgelehnt da Konfession katholisch...

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28. Mai 2016 um 20:42

Knöpfchen
wir haben diesbezüglich schlechte Erfahrungen in Berlin gemacht. Die Aufnahme an sich war unproblematisch, einige waren sogar Moslems.

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28. Mai 2016 um 21:28

Unsere Tochter
kommt im nächsten Jahr auf eine private, katholische, Grundschule. Die Schule hat einen sehr guten Ruf. Wir haben den Infoabend besucht und waren sehr angetan. Überzeugt haben uns dann Gespräche mit dem Direktor, Schülern sowie Eltern. Ich meine, wir sind sowieso katholisch (wenn auch nicht streng gläubig) und unsere Tochter besucht auch eine katholische Kita, mit der wir sehr zufrieden sind, anguckt haben wir uns trotzdem mehrere Schulen. Man möchte ja das beste für sein Kind.

Da es nur 2 erste Klassen gibt, überwiegt die Nachfrage das Angebot bei weitem. Natürlich werden katholische Kinder bevorzugt genommen; als katholische Schule sind sie nun mal in erster Linie für die katholischen Familien da. Nicht katholische Kinder werden aber nicht ausgeschlossen.

Neben morgendlichen Gebeten, werden Gottesdienste besucht und christliche Feste entsprechend vorbereitet und gefeiert; im sonstigen Ablauf gleicht sie einer "normalen" Grundschule.

Wir haben ein sehr gutes Gefühl bei der Schule und sehen in der Erziehung christlicher Werte eine Bereicherung.

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29. Mai 2016 um 11:14

Also danke für eure Antworten
was ich an dieser Schule gut finde, ist dass sie auch offen für Nichtchristen sind. Wie im Kindergarten auch in der Schule werden auch Juden und Moslems aufgenommen. Auf der Homepage steht sogar, dass sie parallet zum kth. Religionsunterricht nach Bedarf auch paralleuntericht für Andersgläubige anbieten.
Ihr Leitsatz ist , dass Kinder bei ihnen lernen Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Lernen sich mit ihrer und anderen Religionen auseinanderzusetzen und lernen anderen zu helfen
in Form von Projekten, Unterstützung von Organisationen.

Auf den 1. Blick scheints mir, dass in erster Linie die Werte vermittelt werden, die eigentlich Allgemeingültigkeit haben und in allen Religionen vermittelt werden ( Nächstenliebe, Liebe. Toleranz, Freundschaft, Verantwortung, Vertrauen).

Wenn es dabei bleibt -gut. Mich würde nur stören wenn darüber hinaus Werte und Normen noch vermittelt werden, die eigentlich mit dem Glauben nichts zu tun haben z.B Scheidung tabu, bestimmte Kleiderordnung, Gleichgeschlechtliche Ehe tabu, wir stammen von Adam und Eva ab usw.

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29. Mai 2016 um 11:24
In Antwort auf caputschino

Also danke für eure Antworten
was ich an dieser Schule gut finde, ist dass sie auch offen für Nichtchristen sind. Wie im Kindergarten auch in der Schule werden auch Juden und Moslems aufgenommen. Auf der Homepage steht sogar, dass sie parallet zum kth. Religionsunterricht nach Bedarf auch paralleuntericht für Andersgläubige anbieten.
Ihr Leitsatz ist , dass Kinder bei ihnen lernen Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Lernen sich mit ihrer und anderen Religionen auseinanderzusetzen und lernen anderen zu helfen
in Form von Projekten, Unterstützung von Organisationen.

Auf den 1. Blick scheints mir, dass in erster Linie die Werte vermittelt werden, die eigentlich Allgemeingültigkeit haben und in allen Religionen vermittelt werden ( Nächstenliebe, Liebe. Toleranz, Freundschaft, Verantwortung, Vertrauen).

Wenn es dabei bleibt -gut. Mich würde nur stören wenn darüber hinaus Werte und Normen noch vermittelt werden, die eigentlich mit dem Glauben nichts zu tun haben z.B Scheidung tabu, bestimmte Kleiderordnung, Gleichgeschlechtliche Ehe tabu, wir stammen von Adam und Eva ab usw.

Da kann ich dich beruhigen
Die wenigsten Katholiken und auch die wenigsten Priester in Deutschland machen diese Doppelmoral bei Scheidung und Homosexualität mit. An der Nonnenschule wo ich war haben wiederverheiratete Lehrer unterrichtet. Meine Deutschlehrerin war offen lesbisch. Also da hast du nichts zu befürchten. Kreationismus, also die Schöpfungsgeschichte wörtlich zunehmen widerspricht der katholischen Lehre. Ebolutionslehre wird unterrichtet..

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29. Mai 2016 um 11:46

Ich spiegel nur die Situation in unserer Region
Auf mein nachfragen kam die Aussage "wer bezahlt bestellt die Musik" - daraufhin habe ich geantwortet das er mir neu wäre, dass Kirchensteuer in ev.und katholisch gesplittet wird... Tja und da war ich wohl unten durch mir wurde wiederholt gesagt: evangelisch oder keine Chance. Und die Kitas sitzen am längeren Hebel. hier ist es U3 sehr schwer einen Platz zu bekommen, ich musste ihn in allen umliegenden Einrichtungen anmelden um einen Platz zu bekommen. Letztendlich hab ich mich für eine Tamu entschieden und Kita erst ab 3...

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